7 Tipps, wie Sie mehr aus Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten auf LinkedIn herausholen!

Heute geht es um einen ganz besonders nützlichen Bereich in Ihrem LinkedIn-Profil: Ich schreibe über die „Kenntnisse und Bestätigungen“, wie es in deutsch-sprachigen Profilen heißt. Im Englischen ist die Rede von „Skills and Endorsements“. Ich werde in meinem Artikel auf die deutschen und englischen Bezeichnungen zurückgreifen, da Beide in Deutschland recht populär sind.

Über Kenntnisse und Fähigkeiten

In vielen LinkedIn-Profilen kommt dieser Bereich nach der Berufserfahrung. Sie erkennen ihn, bei einem gut ausgefüllten Profil, an den grau-hinterlegen Fach-Begriffen bzw. Kenntnissen, der Zahl der bereits erhaltenen Bestätigungen und rechts werden zwei Personen angezeigt, welche die Kenntnis bestätigt haben. Oft sind es Personen, die die gleiche Kenntnis in ihrem Profil stehen haben.

Sie dürfen auf LinkedIn bis zu 50 Kenntnisse hinzufügen. Das Netzwerk macht basierend auf den Key-Wörtern in Ihrem Profil auch Vorschläge. Ob Sie nun wirklich 50 Kenntnisse angeben oder sich lieber auf eine begrenzte Anzahl von 5 bis 10 Fähigkeiten fokussieren, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist, dass Sie dafür sorgen, dass die drei Top-Kenntnisse oben gelistet werden, denn diese sieht man beim Scrollen durch Ihr Profil. Wer mehr Kenntnisse sehen möchte, klickt auf „X weitere anzeigen“.

In der Praxis sieht man in vielen LinkedIn-Profilen mehrere Kenntnisse, welche im Grunde das Gleiche bedeuten. In dem Fall ist es besser, weniger Kenntnisse gelistet zu haben und pro Kenntnis mehr Bestätigungen zu erhalten. Hier ist es gut zu wissen, dass je mehr Bestätigungen Sie pro Kenntnis erhalten haben, desto günstiger wirkt es sich auf den LinkedIn-Such-Algorithmus aus. Viele LinkedIn-Nutzer suchen nicht nur nach Namen sondern auch nach Key-Wörtern. Je mehr Bestätigungen Sie für eine Kenntnis erhalten haben, desto besser ist es. Ihr Ziel kann es sein, 100 Bestätigungen pro Kenntnis zu erhalten, denn dann zeigt LinkedIn 99+ an.

7 Tipps, wie Sie den Bereich „Kenntnisse und Fähigkeiten“ zu Ihren Gunsten pflegen können

  • Wenn Sie ein neues Profil haben, fügen Sie erstmal 5-10 Kenntnisse hinzu, die für Ihre Branche sinnvoll, up-to-date sind und von anderen aktiv gesucht werden.
  • Sie können jederzeit Kenntnisse, welche für Ihr Profil keinen Sinn machen, löschen bzw. neue Kenntnisse hinzufügen.
  • Fragen Sie Mitglieder aus Ihrem Netzwerk, welche mit Ihnen gearbeitet haben, ob sie Ihre Kenntnisse bestätigen können.
  • Bestätigen Sie die Fähigkeiten Ihrer Netzwerk-Kontakte in regelmäßigen Abständen. Geben kommt vor Nehmen und Sie werden sehen, dass Sie auch häufiger neue Kenntnisse bestätigt bekommen.
  • Wenn Sie Kenntnisse bestätigt bekommen, über welche sie gar nicht verfügen bzw. welche nicht mehr richtig zu Ihrer Tätigkeit passen, dann müssen Sie diese auch nicht bestätigen.
  • Schauen Sie sich Ihre Rubrik mit den Kenntnissen regelmäßig an! Sind sie noch aktuell? Sollten Sie etwas hinzufügen oder nicht mehr anzeigen lassen? Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob die Kenntnisse überhaupt noch relevant sind. Vor allem in technischen oder Online-Marketing-Berufen gibt es mit Sicherheit zum Teil veraltete Skills und neue Skills, welche vor sechs Jahren keiner kannte und jetzt hochaktuell sind.

Sie möchten die Reihenfolge der Kenntnisse ändern?

Wenn Sie mit den drei angezeigten Top-Kenntnissen nicht zufrieden sind, können Sie die Reihenfolge ganz einfach ändern.

  • Klicken Sie dazu oben rechts auf Ihr Profilbild „Sie“ und gehen dann in Ihr LinkedIn-Profil.
  • Sie scrollen bis zum Bereich „Kenntnisse und Fähigkeiten“ und klicken rechts auf das blaue Stift-Symbol.
  • Sie sehen die folgende Ansicht. Indem Sie mit der Maus das Symbol rechts neben den Kenntnissen anpacken, können Sie die Kenntnis nach oben oder unten ziehen. Die drei Kenntnisse, die ganz oben stehen, werden im Profil angezeigt.

Was können Sie tun, um neue Fähigkeiten bestätigt zu bekommen und Ihren Expertenstatus für diesen Bereich ausbauen?

Schreiben Sie eine Nachricht an Freunde und Kollegen, mit der Bitte, Ihnen bezüglich Ihres Profils etwas zu helfen. Bitten Sie Ihre ausgewählten Kontakte, drei von Ihnen ausgewählte Fähigkeiten zu bestätigen. Schreiben Sie ihnen, warum Ihnen diese drei Fähigkeiten so am Herzen liegen und bedanken sich recht herzlich im Voraus. Probieren Sie es aus! Je mehr Kontakte Sie angeschrieben haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie mit Ihren neuen Fähigkeiten weiter oben im Ranking gelistet werden.

Fähigkeiten im mehrsprachigen Profil

Wenn Sie ein mehrsprachiges Profil angelegt haben, sollten Sie berücksichtigen, dass die Fähigkeiten automatisch in die anders-sprachigen Profile übernommen werden und derzeit nicht übersetzt werden können.

Wenn in Ihrer Branche die englisch-sprachigen Fachbegriffe zum Einsatz kommen können, dann ist das aus der internationalen Perspektive aller Wahrscheinlichkeit nach kein allzu großes Problem. Gerade wer in der IT oder im Online Marketing, PR etc tätig ist, wird hier keine Schwierigkeiten sehen. Fähigkeiten wie Social Media Strategien, Social Media Marketing, Cloud Computing, Project Management etc. können von Mitgliedern aus allen möglichen Ländern bestätigt und verstanden werden.

Wenn die Fachbegriffe Ihrer Fähigkeiten nicht so einfach internationalisiert werden können, sollten diese am besten in der Sprache angelegt werden, in welcher Sie hauptsächlich kommunizieren und welche Ihre Zielgruppe versteht. Sitzen Ihre Kunden hauptsächlich in Deutschland, dann fahren Sie mit den deutschen Begriffen auch am besten.

Schreiben Sie mir, welche Erfahrungen Sie mit den Bestätigungen gesammelt haben!

Wenn Sie mehr über LinkedIn erfahren möchten, lade ich Sie zu meinem nächsten Webinar „Durchstarten mit LinkedIn“ ein. Die genauen Termine und den Anmeldelink erhalten Sie hier.

 

 

7 Tipps für mehr Farbe in Ihrem LinkedIn-Profil

LinkedIn wird auch auf dem deutschen Markt immer populärer. Wie aktuelle Zahlen beweisen, sind derzeit 4,4 Millionen Mitglieder aus Deutschland aktiv, mit steigender Tendenz. In Europa sprechen wir bereits von ca. 90 Millionen Mitgliedern. International gesehen ist LinkedIn schon lange ein interessantes Business-Netzwerk mit mehr als 300 Millionen Mitgliedern. Wie sollte Ihr Profil aussehen, damit es positiv auffällt, Sie die richtigen Kontakte finden, erfolgreiche Geschäfte abwickeln können und auch gefunden werden?

Mein Tipp heute: Bringen Sie Ihre Persönlichkeit und etwas Farbe in Ihr Profil!

Die Überschrift

Die „Headline“ ist der wichtigste Teil Ihres LinkedIn-Profils. Nehmen Sie sich die Zeit und überlegen sich eine gute Kurz-Beschreibung Ihrer Person. Nehmen Sie nicht, wie X-Tausend andere Mitglieder den Job-Titel sondern schreiben Sie lieber, was Sie wirklich auf professioneller Basis tun. Da die Headline neben dem Namen in den Suchergebnissen auftaucht, soll die Headline dazu auffordern, mehr über Sie zu erfahren. Daher mein Rat: Finden Sie eine ansprechende Kurzbeschreibung Ihrer Kernkompetenz! Probieren Sie etwas aus, Sie dürfen es ja jederzeit wieder ändern.

Ihr Profil-Foto

Ihr Foto sollte aktuell (nicht älter als 3 Jahre) sein, am besten vor einem hellen Hintergrund und in guter Qualität. Gehen Sie immer zu einem richtigen Fotografen und nutzen Sie keine privaten Urlaubs-Shots im Business-Profil. Das passt zu Facebook, aber nicht zu Ihrem LinkedIn-Profil. Ebenfalls sind keine Unternehmens-Logos erlaubt bzw. eignen sich Karikaturen bzw. Avatare auf keinen Fall für ein LinkedIn-Profil.

Zusammenfassung (Über mich)

Fügen Sie eine ausführliche „Zusammenfassung“ zu Ihrem Profil hinzu. Ihre wichtigsten Fähigkeiten und Kenntnisse sollten in einen gut formulierten, leicht zu lesenden Text einfließen. Arbeiten Sie mit Key-Wörtern, denn über diese können Sie über die Suche gefunden werden. Die wichtigsten Key-Wörter dürfen Sie ruhig 2-3 mal verwenden, so lange der Text noch gut klingt, kann sich das SEO-technisch sehr positiv auswirken. Je übersichtlicher Sie diesen Bereich gestalten, desto besser. Fangen Sie z.B. an, indem Sie erklären, was sie machen und wie Sie Kunden/ Unternehmen helfen können. Beschreiben Sie kurz, was das Besondere daran ist bzw. was Sie ggf. anders als andere machen. Dieser Bereich ist sehr gut geeignet für einen Call-to-Action: Wenn Sie das nutzen möchten, dann fügen Sie doch hier Ihre Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder Twitter-Account über welchen Sie zu erreichen sind, ein. Da in Deutschland immer wieder die Frage nach dem Impressum diskutiert wird, habe ich in der Zusammenfassung einen Link zu meinem Impressum hinzugefügt.

Berufserfahrung

Schreiben Sie zu jedem Ihrer letzen drei Jobs eine kurze Beschreibung Ihrer Tätigkeit mit den Kernkompetenzen. Besonders gut schaut es aus, wenn Sie erreichte Ziele mit einbauen. Wenn Sie als Vertriebsmanager einen neuen Markt erobert haben, dann schreiben Sie das auch dazu. Sollten Sie als PR Manager eine Titel-Story in einem renommierten Magazin arrangiert haben, dann bietet sich das hier auch an.

Fügen Sie Medien hinzu!

Ihr LinkedIn-Profil muß nicht langweilig bleiben. Seit fast zwei Jahren ist es möglich, Medien wie Videos, Blogartikel, Präsentationen zu Ihrem Profil hinzuzufügen. Viele Mitglieder wissen das nicht bzw. machen bisher kaum Gebrauch davon. Wenn Sie sich von anderen Profilen abheben wollen, dann nutzen Sie diese Gelegenheit. Meine Favoriten hierfür sind:

  • Posten Sie einen Award, den Sie erhalten haben
  • Artikel, die über Sie geschrieben worden sind
  • Fotos von Ihnen während einer Präsentation
  • Link zu einer Slideshare-Präsentation
  • Ihr letzter Blog-Beitrag oder Gast-Beitrag auf einem anderen Blog.

Und, haben Sie etwas entdeckt, was Sie hinzufügen können? Sie dürfen „Rich Media“ in folgenden Bereichen hinzufügen: Zusammenfassung, Ausbildung und Berufserfahrung. Ich bin mir sicher, dass Sie für mindestens einen Bereich etwas Passendes in Ihren Ordnern finden.

Internationales Profil

Richten Sie ein mehrsprachiges Profil auf LinkedIn ein. Wenn Sie eine oder mehrere Sprachen fließend beherrschen, sollten Sie Ihr LinkedIn-Profil neben Deutsch auch in diesen anderen Sprachen einrichten.

Kontakt-Details eintragen

Fügen Sie neben Ihren Kontakt-Details wie Ihrer Mail-Adresse auch Ihre weiteren Social-Media-Kanäle, auf welchen Sie regelmäßig aktiv sind, hinzu. So erkennt man auf einen Blick, wie aktiv Sie im Online-Marketing-Bereich sind. Wussten Sie schon, dass es für Autoren die Möglichkeit gibt, Ihre Publikationen zum Profil hinzufügen? Wenn Sie ein White Paper veröffentlicht haben, können Sie das übrigens in Ihrer Zusammenfassung unterbringen.

Dies sind sieben Punkte, welche ich für besonders wichtig erachte und beim Einrichten Ihres Profils an erster Stelle stehen sollten. Nehmen Sie sich die Zeit und schreiben Sie die Texte vorab in ein Word-Dokument um Rechtschreibfehler zu vermeiden. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Fragen zu Key-Wörtern haben oder mehr zu dem Thema erfahren möchten! In einem weiteren Artikel werde ich auf weitere Punkte eingehen, die Ihr Profil von anderen Mitbewerbern abheben können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Erstellen Ihres persönlichen LinkedIn-Profils!

So profitieren Sie vom Geo-Targeting im internationalen Marketing

Ich arbeite seit Jahren mit dem Social-Media-Tool Hootsuite und finde es für meine tägliche Arbeit sehr praktisch. Dank meines Pro-Accounts kann ich deutlich effektiver arbeiten und mich im Alltag auf das Wesentliche konzentrieren.

Für Unternehmen bietet das Tool im Rahmen seiner Enterprise-Variante Funktionen an, welche ihnen helfen können, im Social-Media-Dschungel aufzufallen, mehr Leads zu generieren, besseres Community-Engagement zu betreiben und im Endeffekt mehr zu verkaufen. In meinem heutigen Artikel geht es um die Möglichkeiten des Geo-Targeting im internationalen Marketing – mit Hilfe der Möglichkeiten, die Ihnen Hootsuite anbietet.

Warum sollten Sie sich mit dem Geo-Targeting beschäftigen?

  • Es hilft, Informationen über Themen zu gewinnen, welche in einer bestimmten Region oder einem anderen Land diskutiert werden. Finden Sie heraus, was man in Frankreich, UK oder Island über Ihre Produkte zu sagen hat.
  • Sie stellen nächsten Monat in einem dieser Länder auf einer Messe aus? Sprechen Sie mit Ihren Tweets genau diese Kontakte in dem Land an, wo die Messe stattfinden wird.
  • Twitter ist so schnelllebig und nur ein Bruchteil der vielen täglichen Tweets kann wahrgenommen werden. Mit Hilfe des Targettings grenzen Sie die Tweets gezielter ein.

Versenden Sie Tweets gezielt an Ihr internationales Publikum!

Ihr Twitter-Account kommuniziert hauptsächlich auf Englisch und Sie erreichen damit ein internationales Publikum. Nun steht aber Ende nächsten Monats die Messe im Ausland an. Was bietet sich hier besser an, als Ihre Messe-Tweets gezielt an Kunden bzw. Interessenten aus dem jeweiligen Land zu senden?

Das funktioniert auf Hootsuite wie folgt:

Beim Entwerfen einer neuen Twitter-Nachricht sehen Sie fünf kleine Icons, einer davon ist der Globus. Wenn Sie auf diesen klicken, öffnet sich ein neues Feld, welches Ihnen erlaubt, Länder oder Sprachen auszuwählen. So wie hier:

Bildschirmfoto 2015-04-08 um 11.54.10

Wenn Sie Ihre Nachricht getippt haben, besteht wie immer die Möglichkeit, diese auch zu planen, d.h. so zu programmieren, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt versendet wird. Hierzu klicken Sie auf den Kalender-Icon (steht im Screenshot an 2. Stelle von links).

Hootsuite Pro bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Geo-Targeting mit verschiedenen Ländern durchzuführen. Wählen Sie ein Upgrade und entscheiden sich für Hootsuite Enterprise, wird diese Funktion auf Städte und Sprachen ausgeweitet.

Filtern Sie nach verschiedenen Sprachen

Mit Hootsuite können Sie „language search parameters“, also Such-Parameter für verschiedene Sprachen verwenden und mit diesen z.B. einen Search-Stream erstellen. Wenn Sie ein international agierendes Unternehmen sind, spart Ihnen diese Möglichkeit, die Suche einzugrenzen, jede Menge Zeit und Nerven.

Nutzen Sie doch die Suche nach einem bestimmten Suchbegriff in Kombination mit einem Sprach-Such-Parameter. In der folgenden Liste finden Sie eine kleine Auswahl (insgesamt bietet Hootsuite 20 Sprachen zur Auswahl):

  • Englisch – lang:en
  • Französisch – lang:fr
  • German – lang:de
  • Japanisch – lang:ja
  • Russisch – lang:ru
  • Spanisch – lang:es

Wenn Sie nach Tweets über das Business-Netzwerk LinkedIn in spanischer Sprache suchen, könnte der Such-Stream wie folgt aussehen:

Bildschirmfoto 2015-04-08 um 13.44.03

Wenn Sie aktiv mit den Search-Funktionen auf Hootsuite arbeiten möchten, was ich nur empfehlen kann, sollten Sie in Zukunft diese Sprachen-Parameter hinzufügen. Damit bleiben Sie auf dem Laufenden, was zu einem bestimmten Thema in Ihrem Zielland bzw. in der angegebenen Sprache besprochen wird bzw. können langfristig herausfinden, wer Meinungsführer zu dem Thema sind.

Sie interessieren sich für weitere Themen rund um internationales Marketing bzw. internationales Social Media? Am Mittwoch, den 13. Mai ab 10 Uhr halte ich ein gratis Webinar zu den wichtigsten Grundlagen von LinkedIn und wie Sie dank LinkedIn international bekannter werden können. Melden Sie sich noch heute hier zu meinem Webinar an! Ich freue mich über Ihre Teilnahme!

Social-Media-Analyse am Beispiel von Ernährungstrends

GemüseGesundes und leckeres Essen, Ernährung mit und ohne Fleisch, Abnehmen, Nahrungsunverträglichkeiten etc. sind schier unerschöpfliche Themen. Sobald wir eine Zeitschrift aufschlagen, taucht eines dieser Themen auf oder es werden neue Rezepte zu neuen oder alten Ernährungstrends veröffentlicht. Beim Besuch im Hugendubel treffe ich auf ein riesiges Angebot an wunderschönen Kochbüchern oder Gesundheitsratgebern. In meiner Küche kommen jährlich neue Kochbücher ins Regal. Für jedes Nischen-Thema rund um das gute Essen kann ich ein Buch erwerben. Was heißt nun gesunde Ernährung im Jahre 2015? Welches sind die derzeit meist diskutierten Ernährungsformen?

Besonders viel Literatur, Blogs und Kochbücher beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit der veganen Ernährung. Hinzugekommen ist die Steinzeit-bzw. Paleo-Ernährung sowie ebenfalls seit längerem bekannt, die Low-Carb-Diät. Diese drei Bewegungen erfreuen sich nicht nur in Deutschland immer größerer Beliebtheit, sondern sind schon seit längerem in den USA, in UK und anderen Ländern ein spannendes Thema. Mit Hilfe von Google Trends sehen wir, wie die Entwicklung dieser drei Ernährungsformen seit 2011 aussah.

Entwicklung der drei Ernährungsformen in den letzten Jahren (rot=vegan, gelb=low-carb, blau=paleo)

Entwicklung der drei Ernährungsformen in den letzten Jahren (rot=vegan, gelb=low-carb, blau=paleo)

Die hier noch unbekanntere, aber immer populärer werdende Steinzeit-Ernährung bringt es auf Amazon.de inzwischen auf 46 deutsch-sprachige Bücher. In Frankreich sind es 24 französische-sprachige Ratgeber rund um das Régime Paléo bzw. dessen Rezepte. Vegane Ernährung wird schon etwas länger heiß diskutiert, wie Sie auf der Grafik von Google Trends sehen konnten. Ich konnte sagenhafte 1680 Treffer bei den deutsch-sprachigen Bücher identifizieren, die sich mit veganer Ernährung beschäftigen.

Dank der Social-Media-Monitoring-Software von Brandwatch hatte ich die Gelegenheit, mir diese Trends unter dem Aspekt der Social-Media-Nutzung näher anzuschauen. Die professionelle Monitoring-Software liefert hilfreiche Informationen, wie ein Unternehmen seine Marketing-Aktivitäten planen sollte, welche Themen interessant sind, auf welchen Kanälen sie diskutiert werden, wer die Meinungsführer der einzelnen Themen sind und vieles mehr.

Da Brandwatch Social-Media-Monitoring für 27 Sprachen anbietet, habe ich mir bei der Gelegenheit auch die Social-Media-Welt für die drei ausgewählten Ernährungstrends im  Nachbarland Frankreich und UK angeschaut und die Bestätigung bekommen, dass sie dort ähnlich populär sind, wie bei uns in Deutschland. Im englisch-sprachigen Raum gibt es deutlich mehr Literatur bzw. Blogartikel zu dem Thema, was ich auf die noch aktivere Nutzung sozialer Medien in den englisch-sprachigen Ländern als auch den Fakt, dass weltweit geschätzt 1,5 Milliarden Menschen der englischen Sprache mächtig sind, schiebe.

Um einen Vergleich der Entwicklung in zwei Ländern zu ersehen, habe ich auf Brandwatch einen Report erstellt, welchen ich mir täglich, wöchentlich oder monatlich z.B. für die beiden Länder Deutschland und Frankreich zuschicken lassen konnte. Dieser Bericht liefert die aktuellsten Informationen/ Clippings zu dem jeweiligen Thema in sehr übersichtlicher Form. Damit ausgerüstet bin ich täglich auf dem Laufenden, was das Thema in den beiden Ländern angeht. Solch ein Report kann praktischerweise auch an Unternehmens-Teams oder Agenturen versendet werden.

Einblicke in Ernährungstrends

Das Monitoring hat mir, obwohl ich mich relativ gut mit dem Thema auskenne, weitere nützliche Informationen zu Trends der einzelnen Ernährungsthemen geliefert. Welche Kräuter, Geschmacksrichtungen oder Frühstücksvarianten bei welcher Ernährung gerade im Trend sind, kann ich so gezielt in die Marketing-Aktivitäten von Lebensmittelherstellern einfließen lassen. Im Rahmen der Analyse ist mir aufgefallen, dass ein Frühstücksbrei mit der Geschmacksrichtung Ingwer-Ananas-Minze gerade sehr beliebt ist. Eine Tag-Cloud zeigte mir themenverwandte Stichworte, welche ich ebenfalls bei der Unternehmenskommunikation berücksichtigen kann.

Tag cloud über die Paleo-Ernährung

Tag cloud über die Paleo-Ernährung

Wo wird über welche Ernährung diskutiert?

Eine besonders wichtige Fragen für Unternehmen ist oft: Auf welchen Kanälen wird über das Thema gesprochen und wo sollte ich selbst aktiv sein. Im folgenden Chart wird z.B. ersichtlich, über welche Medien besonders aktiv über vegane Ernährung kommuniziert wird. Welche das dann ganz konkret sind, zeigt das Tool ebenfalls an.

Verteilung der Social-Media-Kanäle: Vegane Ernährung

Verteilung der Social-Media-Kanäle: Vegane Ernährung

Wer beschäftigt sich mit „meinem“ Thema?

Unternehmen werden sich u.a. auch die Fragen stellen: Welche Influencer oder Blogger könnte ich ansprechen, um die Produkte näher kennenzulernen und zu testen? Welche Blogger kochen gerne mit unseren Produkten? All das lässt sich mit der richtig aufgestellten Query auf Brandwatch in Kombination mit weiteren kostenfreien Monitoring-Recherchen herausfinden. Das Tool hat mir geholfen, neue Twitter-Nutzer zu identifizieren und Blog-Autoren, Foren-Autoren zu finden, welche in die zukünftige Social-Media-Strategie von Lebensmittelherstellern einbezogen werden könnten.

UK-Paleo-Twitter-Influencer

 

 

Fotos: Brandwatch

7 Gründe, warum auch Sie mit Blogger Relations starten sollten

Zeitverlauf

In meinem vorhergehenden Blogbeitrag habe ich über die Grundlagen einer erfolgreichen Blogger-Kommunikation geschrieben. Doch was bringen Ihnen all diese Bemühungen? Welche Vorteile haben Sie, wenn Sie sich für die richtigen Kontakte entschieden haben, die rundum zu Ihnen und zu Ihren Themen passen? Ich gehe davon aus, dass Sie nach einer gewissen Zeit mit den folgenden 7 positiven Auswirkungen rechnen können:

  • Blogger bzw. Influencer werden sich an Sie erinnern: Sie werden anfangen, Sie in Artikeln zu zitieren, oftmals ohne vorher nachzufragen, weil sie sich an ein Event, ein Zusammentreffen oder eine Information von Ihnen zur rechten Zeit erinnern.
  • Blogger werden Ihre Inhalte auf Twitter, Facebook und G+ teilen und mit Ihnen über diese Plattformen kommunizieren.
  • Blogger werden Sie um Gastartikel zu speziellen Themen bitten. Diese geben Ihnen die Gelegenheit, als Experte in Ihrem Bereich wahrgenommen zu werden.
  • Ihre Kunden wollen nicht von Ihnen hören, wie gut Ihre Produkte sind, sondern von Endkunden bzw. vertrauenswürdigen Meinungsführern. Ein Artikel, welcher Ihre Produkte positiv erwähnt oder beschreibt, bringt Ihnen deutlich mehr Glaubwürdigkeit als eine von Ihnen verfasste Pressemitteilung oder ein eigener Blogartikel.
  • Nutzen Sie die Chance, mit Meinungsführern zusammenzuarbeiten. Das muß nicht immer „nur“ ein Artikel in deren Blog sein. Häufig ist es auch möglich, Blogger oder Influencer für Events als Sprecher zu engagieren oder sie als Gastsprecher in Ihre Webinare einzuladen.
  • Fragen Sie Influencer um Rat im Hinblick auf die Produkt-Entwicklung. Führen Sie Umfragen in der Blogosphäre durch um wichtige Informationen über Trends, den Markt und wie Ihre Produkte ankommen, zu sammeln. Blogger können Sie somit bei der Entwicklung neuer Produkte unterstützen, Feedback zur Verpackung, dem Design oder Ihren Marketing-Strategien geben.
  • Influencer werden sich bei einem Problem oder bei Rückfragen zu Ihrem Produkt an Sie wenden, bevor sie einen negativen Artikel schreiben. Hierfür ist eine kontinuierliche Zusammenarbeit bzw. regelmässiger Kontakt mit den Bloggern wichtig. Überlegen sie sich daher, wie Sie über das Jahr verteilt, mit Ihren Kontakten in Kontakt bleiben.

Eine wichtige Basis ist die ehrliche Kommunikation. Stehen Sie „Ihren“ Influencern mit interessanten Informationen zur Verfügung und stellen Sie keine Forderungen. Blogger wollen authentisch bleiben. Bleiben Sie geduldig. Blogger Relations benötigen Zeit.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Blogger Relations gemacht? Kennen Sie noch weitere Vorteile? Ich freue mich auf Ihr Feedback und Erfahrungsberichte erfolgreicher Blogger Relations.

Kennen Sie die Grundlagen für eine erfolgreiche Blogger-Kommunikation?

Blogger sign for internet blogs & computer users

Ein neues Produkt soll vorgestellt werden und Sie möchten erstmals Ihre Unternehmenskommunikation auf Blogger Relations ausweiten? Hierfür habe ich ein paar wichtige Grundlagen zusammengestellt.

  1. Investieren Sie in ein gutes Monitoring: Um die für Sie richtigen Influencer identifizieren zu können, benötigen Sie Zeit und/ ein gutes Monitoring-Tool. Soll Ihre Kampagne mit 20 Bloggern oder Influencern starten, sollte Ihre Liste mindestens 30-40 relevante Kontakte für Ihr Thema/ Branche enthalten.
  2. Die erste Kontaktaufnahme erfolgt idealerweise per E-Mail. Fassen Sie sich kurz und stehen für Rückfragen zur Verfügung.
  3. Interagieren Sie auf den Social-Media-Plattformen mit Ihren Influencern und finden Sie dabei heraus, was sie antreibt und was der wahre Grund sein könnte, dass sie diesen Blog schreiben. Das gleich gilt natürlich auch für Youtube-Blogger/ Social-Media-Influencer.
  4. Arrangieren Sie Offline-Treffen. Social Media ist in den meisten Fällen der erste Anlaufpunkt und hilft, langfristig in Kontakt zu bleiben. Wenn immer es die Möglichkeit gibt, versuchen Sie, Social-Media-Kontakte auch offline zu treffen. Hierfür bieten sich Messen, ein Tag der offenen Tür im Unternehmen oder Konferenzen besonders gut an. Sind Sie in der gleichen Stadt tätig, könnten Sie sich auch auf einen Kaffee verabreden. Hinter jedem Nicknamen befindet sich immer eine Person und ein persönliches Treffen kann die neue Beziehung zu Influencern schneller aufbauen.
  5. Erstellen Sie Content welcher zu den Themen der Influencer passt. Machen Sie es ihnen einfach, Zugang zu den Materialen wie Bildmaterial, Videos und Hintergrundwissen zu bekommen.
  6. Laden Sie zu Events ein! Wenn es zum Thema eines Bloggers passt, sind Veranstaltungen wo er mehr über die Herstellung, die Verarbeitung der Produkte erfahren kann, äußerst hilfreich und für die langfristige Kooperation häufig von sehr großer Bedeutung. Überlegen Sie, ob Sie Blogger zu einem Tag der offenen Tür oder zu eine Konferenz einladen können.
  7. Stellen Sie Produkte zum Testen zur Verfügung oder lassen Sie eine Dienstleistung austesten. Achten Sie bei der Auswahl der Produkte auf die Interessen des Bloggers. Mit welcher Produkt-Variante kann er am ehesten etwas anfangen? Ein Blogger, der über den Einsatz glutenfreier Produkte schreibt, wird wohl kaum die neue Weizenmehl-Backmischung für Pizza austesten wollen.
  8. Stehen Sie immer für Rückfragen zur Verfügung. Jede E-Mail sollte alle Ihrer Kontaktdaten enthalten. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie mehrere Stunden nach dem Outreach für Rückfragen erreichbar sind. Wenn Sie zwei Wochen nichts vom Influencer gehört haben, fragen Sie kurz per Mail nach und finden heraus, ob es noch etwas gibt, was Sie für den Blogger tun können.
  9. Geben Sie Ihren Bloggern Zeit – Blogger arbeiten oft in ihrer Freizeit, haben nebenbei Familie, Job und Freunde und werden es zu schätzen wissen, wenn Sie neben ihrer eigenen Kreativität, ihrem eigenen Zeitplan folgen dürfen. Je weniger Druck Sie ausüben, desto positiver kann der Bericht über Sie ausfallen.

Genau der letzte Punkt bringt mich zu dem nächsten Thema. Haben Sie keine Angst vor Influencer-Aktivitäten und eventuell bezahlten Inhalten. Haben Sie das Gefühl, bei dem einen oder anderen Blogger nicht weiter zu kommen, fragen Sie, ob Sie noch etwas anderes für ihn tun können und ob er ggf. auch eine finanzielle Entschädigung in Erwägung ziehen möchte. Viele Blogger fragen von sich aus und stellen ihre Media-Daten freiwillig zur Verfügung.

Warum es ok ist, wenn Blogger vergütet werden

Sobald Sie Blogger zu Veranstaltungen, Produkt-Präsentationen oder Konferenzen einladen, ist es kein „owned“ Media-Projekt mehr. Die Blogger investieren Zeit für Sie. Das kann Zeit während der Anreise sein, die Zeit während der Veranstaltung und das sollten Sie respektieren. Wenn ein Artikel über Ihre Produkte oder Unternehmen entsteht, wird der Blogger bzw. Influencer Zeit für Recherche, für Bildmaterial, für ein Video etc investieren.

Wissen Sie wie viel Zeit es kostet, ein kurzes Video zu schneiden, wie viel Zeit es kosten kann, nützliche „Show Notes“ zu schreiben? All dies kann marketing-technisch für Ihr Unternehmen sehr nützlich sein, daher ist eine finanzielle Gegenleistung, ab einer bestimmten Reichweite bzw. hohem Bekanntheitsgrad gerechtfertigt. Arbeitet ein Blogger in seiner wertvollen Freizeit an einem Artikel oder Video für Ihr Unternehmen, so könnte er in der gleichen Zeit auch mit seinen Kindern Hausaufgaben machen, das Abendessen für die Familie vorbereiten, mit seiner Freundin ins Konzert gehen oder Kumpels Fußball spielen.

Berücksichtigen Sie bitte dabei auch, dass alle anderen in Ihrem festen Team ja auch für Ihre Arbeit bezahlt werden. Der Eventmanager, die Buchhalterin und der Vertriebsmanager, alle bekommen am Monatsende ihr Gehalt und haben, so wie der Blogger, maßgeblich zum Erfolg der Kampagne beigetragen.

Das Besondere an Influencern ist, dass sie über ein großes Netzwerk im Rahmen Ihrer Zielgruppe verfügen. Dieses Netzwerk hat sich nicht von alleine aufgebaut. Oftmals dauert es Jahre, um sich seine Partnerschaften aufzubauen, sich eine Followerschaft auf Twitter, Youtube und Facebook aufzubauen. Wird Ihr Artikel über diese Netzwerke beworben, sollten Sie es auch im Rahmen Ihrer Budget-Berechnungen einkalkulieren, dass Sie alleine nicht über dieses Netzwerk verfügen und es absolut ok ist, dem Influencer entsprechend zu vergüten.

Einer der wichtigsten Grundsätze eines Bloggers ist, dass er authentisch bleiben möchte. Er möchte über die Themen schreiben, die ihm wichtig sind und seinen Stil beibehalten. Wenn Sie ein Blogger-Programm planen, behalten Sie im Hinterkopf, dass der Blogger nicht für seine Meinung bezahlt wird sondern für seine Zeit, die er für die Recherche, das Filmen des Videos, den Videoschnitt, die Nacharbeit etc. benötigt. Bitte erlauben Sie ihm, seine Meinung zu äußern. Ist Ihre Kooperation auf vertrauensvoller Basis, ist in den meisten Fällen davon auszugehen, dass der Blogger ehrlich arbeitet und Sie vorab auf das eine oder andere negative Feedback vorbereitet bzw. Sie die Möglichkeit haben, ihm Hintergrundinformationen zum Thema zu geben.

Meine Erfahrungen und verschiedene Studien haben gezeigt, dass Blogger bzw. Online Influencer es sehr zu schätzen wissen, wenn Sie:

  • Seine Arbeit und seinen Stil wertschätzen und respektieren. Dazu gehört auch, dass Sie sich eingehend mit den Themen auf seiner Seite vorab beschäftigt haben.
  • Zugang zu Hintergrundinformationen oder Exklusiv-Informationen bekommen
  • Ihren eigenen Stil durchziehen dürfen, was die Herangehensweise an das Thema oder die Auswahl des Bildmaterials angeht.
  • Zugang zu einem Ansprechpartner im Unternehmen bekommen.
  • Die Möglichkeit bekommen, Produkte zu testen (bei neuen Produkten, wenn sie zu den Ersten gehören, die testen dürfen).

Was tun Sie, wenn der Artikel nach Meinung des Unternehmens hätte positiver/ anders ausfallen können? Vielleicht fehlen Ihnen wichtige Informationen? Natürlich kommt es immer wieder vor, dass sich Unternehmen gewünscht hätten, dass der Blogger mehr Positives über die Produktqualitäten geschrieben hätte.

Was kann man dann tun? Überlegen Sie: Was macht den Artikel aus Sicht der Leser am glaubwürdigsten? Setzen Sie sich die Leserbrille auf und schauen Sie sich andere Artikel der Blogger an. Eventuell fällt Ihnen auf, dass es einfach sein Stil ist. Werfen Sie auch einen Blick auf die Kommentare zu den Artikel. Ich finde es immer besonders interessant, wenn Leser konkret Fragen nach Produkten stellen und der Blogger in den Kommentaren auf diese Fakten zu Ihren Produkten eingeht, der Artikel selbst das Thema aber nur kurz anschneidet. Glauben Sie mir, das ist aus Sicht der Leser Goldwert und ist nur möglich gewesen, weil Sie sich für Blogger Relations entschieden und die oben genannten Punkte berücksichtigt haben.

Zusammenfassend möchte ich sagen: Bitte planen Sie immer für die Planung und Durchführung genügend Zeit ein. Blogger Relations lassen sich nicht einfach so mal drei Wochen lang nebenbei erledigen. Wenn Ihre Kampagne gelingen soll, sollten Sie strategisch vorgehen, genügend Zeit einplanen und immer eine gewisse Portion Fingerspitzengefühl an den Tag legen!

Warum Instagram in Ihrem internationalen Online Marketing nicht fehlen sollte

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Instagram ist die am schnellsten wachsende Plattform mit 25% Wachstum (von 2013 auf 2014) und erreichte 100 Millionen aktive Nutzer zwischen 16 und 64 Jahren. Bilder sind nach wie vor sehr beliebt im Netz und für Ihr internationales Marketing ein sehr interessantes Medium. Ich habe es mir für diesen Artikel etwas genauer angeschaut:

Ein paar Fakten zu Instagram

  • Laut dem Instagram-Blog verfügt das Netzwerk mit 300 Millionen Accounts weltweit über eine sehr große Reichweite.
  • 3 Millionen Nutzer kommen aus Deutschland, mit steigender Tendenz.
  • 70 Millionen Fotos und Videos werden täglich gepostet.

Instagram ist international

  • Über 70% der Instagram-Nutzer kommen von außerhalb der USA.
  • Wie hier auf Newstwenty4seven.com bekannt wurde, ist Russland nach der Anzahl der Nutzer inzwischen unter den Top 5-Instagram-Ländern zu finden.
  • Ganz aktuell ist es möglich, sich über Iconosquare http://iconosquare.com Statistiken anzuschauen und dort wurde mir heute (20.1.2015) angezeigt, dass 25% der Nutzer aus den USA, 23% aus Russland, 9% aus Schweden, 5% aus Frankreich und 5% aus Italien kommen. Iconosquare eignet sich übrigens hervorragend um zu sehen, welche Bilder besonders gut ankommen und um seine Instagram-Kampagnen auszuwerten.
  • 2013 gehörten laut einem Artikel auf Seomworld.com die USA, Japan, Brasilien, Spanien und Deutschland zu den Top 5 der Instagram-Länder.
  • Weitere interessante Fakten liefert auch der Global web index trends report von Q2/2014Befragt wurden hierfür 170.000 Internetnutzer aus 132 Ländern. Pro Land werden jedes Jahr 3000 bis 4000 Internetnutzer befragt. Laut der Studie kommt ein hoher Anteil an Internet-Nutzern aus den folgenden Ländern (vor allem aus dem asiatischen Raum), was sicher im Hinblick auf internationale Aktivitäten sehr interessant ist: Thailand mit 21%, Malaysia mit 17%, die Philippinen und Saudi Arabien mit jeweils 16%, Indonesien mit 15%, Türkei mit 13% und Brasilien mit 12%.

Vorteile von Instagram

  • Im Stream werden keine Beiträge ausgeblendet. Wer jemandem folgt, sieht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch dessen Bilder.
  • Besonders gefragt sind auf Instagram authentische Bilder und keine professionellen Fotografen-Bilder, was für Einzelpersonen und Unternehmen mit Sicherheit einen enormen Kostenvorteil darstellt
  • Instagram-Bilder werden über die Google-Bildersuche besonders schnell gefunden bzw. liegen meist mit unter den ersten Treffern.
  • Marketingaktionen wie Fotowettbewerbe lassen sich auf Instagram relativ leicht und mit wenig Aufwand umsetzen.
  • Ideal um hinter die Kulissen schauen zu lassen. Bilder sind of besser als 1000 Worte: Über Bilder können Unternehmen einen Blick hinter die Kulissen werfen lassen.
  • Da das Bild an sich kommuniziert, ist der Text zum Foto eher zweitrangig. In den meisten Fällen kommen Unternehmen mit englischsprachigen Hashtags sehr weit. Wer ganz gezielt ein lokales Publikum ansprechen möchte, kann die Bildunterschriften natürlich auch übersetzen.
  • Bilder können zeigen, was man mit den Produkten machen kann. Z.B. eignet sich die Plattform sehr gut für Unternehmen, die Zutaten für bestimmte Produkte verkaufen, deren Endprodukte zu zeigen. Ein Hersteller von Backmischungen kann zeigen, wie die fertigen Kuchen aussehen können.
  • Dank Hashtags, die gezielt von Unternehmen eingesetzt werden sollten, können Unternehmen und deren Themen gut gefunden werden.
  • Instagram wird vor allem von einem jungen Publikum, den 16-24-Jährigen genutzt. Von allen Instagram-Nutzern machen sie ca. 39% aus. Wenn Ihnen diese Zielgruppe wichtig ist, ist Instagram mit relativ wenig Aufwand die richtige Wahl.

Wie können Sie auf auf Instagram punkten?

  • Gewähren Sie Einblicke in den Unternehmensalltag!
  • Kreieren Sie Bildgeschichten von Marketing-Aktionen und informieren Sie über die Bilder über verschiedene Phasen der Aktionen!
  • Lassen Sie das Management und Außendienst-Mitarbeiter von Dienstreisen, von Messebesuchen berichten und lassen Sie die Instagram-Nutzer die Reisen miterleben!
  • Bauen Sie Spannung auf! Bilder machen neugierig auf neue Produkte, neue Verpackungen oder neue Designs!
  • Schlüpfen Sie mit den Aktionen in die Rolle der eigenen Kunden! Beobachten Sie sie genau lassen sich von deren Hashtags inspirieren. Der Trend der Selfies ist z.B. ideal für die Mode und Kosmetikbranche und wurde dort schon gerne für eigene Aktionen angewendet. Im Bereich Food gibt es ebenso viele Möglichkeiten, da viele Nutzer stylisches Essen, neue Rezepte etc. posten und sich die Visualisierung hier besonders gut eignet.
  • Zu Zeiten von Produktlaunches, kann es sehr wirkungsvoll sein, Werbung auf Instagram zu schalten.

So erfahren Sie mehr über das Kaufverhalten Ihrer Kunden!

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Ob Sie nun national oder international verkaufen, Sie sollten das Kaufverhalten Ihrer Kunden sehr gut kennen um sich auf dieses einstellen zu können. Seit einiger Zeit gibt es hierfür ein Tool welches ich heute kurz vorstellen möchte:

Das Consumer Barometer von Google hilft Ihnen zu verstehen, wie in anderen Ländern das Internet genutzt wird. Es ist ein interessantes Tool für jeden, der einen Einblick in das Einkaufsverhalten anderer Nationen bekommen möchte, bzw. sein Marketing so aufbauen möchte, dass es auch wirklich die richtigen Zielgruppen mit den richtigen Mitteln anspricht.

Insights

Unter Insights findet der Anwender Informationen zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie. Je nachdem ob Sie sich bei der Auswahl für „global“ oder für ein spezielles Land entscheiden, können Sie sich Daten zu folgenden Themen anzeigen lassen:

  • Anzahl der technischen Geräte pro Person
  • Smartphone-Nutzung
  • Häufigkeit der Internet-Nutzung
  • Fakten zur Popularität der Online-Suche vor dem Kauf
  • Social-Media-Nutzung
  • Nutzung des Smartphones im Rahmen des Kaufprozesses
  • Ob Online Videos zum Zweck der Produktinformation vor dem Kauf geschaut werden.

Marketing-Fachleute haben dank des Consumer-Barometers die Möglichkeit, verschiedene Frage-Szenarien abzufragen und können so mehr über die Gewohnheiten im Wunschland erfahren. Kürzlich stellte sich mir die Frage, wie populär die Online-Suche im Lebensmittel-Handel vor dem realen Kauf in verschiedenen Ländern ist. Ich konnte durch die Studie einiges erfahren, worüber ich hier berichten möchten.

Questions

In dieser Gruppierung findet der Anwender für drei Untergruppen (Multi-Screen World, The Smart Shopper, The Smart Viewer) vorformulierte Fragen, auf welche Antworten für die 47 Länder in grafischer Darstellung gefunden werden können. Noch interessanter wird es, wenn diese Fragen dann über den Filter für verschiedene Branchen (zur Auswahl stehen 10 verschiedene Branchen wie z.B. Kleidung/ Schuhe, Lebensmittel, Mobiltelefone, Flugtickets bzw. Freizeit spezifiziert werden. Auf diese Art und Weise konnte ich mir ein genaueres Bild über das Einkaufs- und Online-Suchverhalten in der Lebensmittelbranche in den Key-Ländern Deutschland, Frankreich und UK machen und folgende Ergebnisse herauslesen.

Lebensmittel-Branche: Informationen zum Kaufverhalten der Kunden in Frankreich, Deutschland und UK

1. Inwieweit war das Internet in den Kaufprozess mit einbezogen?

Antwort: In UK und Frankreich haben 23% der Nutzer online gesucht. In Deutschland waren es nur 9%. Der Anteil der Personen, die wirklich online gekauft haben, lag in UK bei 16%, in Frankreich bei 10% und in Deutschland sogar nur bei 2%.

2. Wo haben die Nutzer ihre Lebensmittel eingekauft?

Antwort: In Deutschland ist der Anteil der Lebensmitteleinkäufe, die im Ladengeschäft getätigt werden, mit 95% noch am höchsten. In UK waren es 83%, in Frankreich lag man knapp darunter mit 82%.

Über das Consumer Barometer von Google:

Durchgeführt wurde die Studie von TNS Infratest im Auftrag von Google. Im Zeitraum von Januar – März 2014 wurden Personen aus 47 Ländern entweder per Telefon oder in persönlichen Interviews befragt. Pro Land standen ca. 3000 Einwohner für die Studie zur Verfügung. Das Tool ist sehr leicht zu bedienen, bietet umfangreiche Informationen, die sehr gut übersichtlich in Balkendiagrammen und unterschiedlichen Farben dargestellt werden. Ich kann nur empfehlen, sich das Tool mal in Ruhe für verschiedene Fragen anzuschauen und in den Recherche-Alltag zu integrieren. Vor einiger Zeit habe ich schon über eine ähnliche Studie berichtet, welche von TNS durchgeführt worden ist. Den ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.

 

3 Gründe warum Marketing-Texte übersetzt werden sollten

local search targeting

Sind Sie sicher, dass Ihre Marketing-Materialien und Ihre Social-Media-Aktivitäten in der Sprache kommunizieren, welche Ihre Kunden auch wirklich verstehen?

In vielen Fällen wird im Rahmen der Auslandsexpansion ins europäische Ausland vorerst nur auf eine englisch-sprachige Webseite gesetzt und geschaut, wie diese bei den neuen Kunden ankommt. Natürlich gibt es Studien, die sagen, dass ein großer Teil der Bevölkerung in den skandinavischen Ländern, in Holland und den osteuropäischen Ländern der englischen Sprache mächtig ist. Aber fühlen sich die potentiellen Kunden wirklich angesprochen, wenn es darum geht, etwas zu kaufen?

Nehmen wir das Beispiel der USA. Natürlich wissen amerikanische Unternehmen, dass ein großer Teil der Bevölkerung der USA spanisch-sprechend ist, aber die wenigsten Unternehmen stellen ein Budget für Übersetzungen ins Spanische zur Verfügung. Details dazu gibt eine Studie vom Übersetzungs-Management-Unternehmen Smartling mit dem Titel „Translate or Pay the Price“ (auf Deutsch: „Übersetze oder Zahle den Preis“). Unternehmen, die so vorgehen, riskieren, ihre Kunden bzw. potentielle Kunden an Mitbewerber zu verlieren, welche ggf. an die jeweiligen Übersetzungen gedacht haben bzw. weil sie selbst im Exportland aktiv sind, die Sprache der Kunden sprechen und auch in dieser kommunizieren.

Kennen Sie Ladengeschäfte mit Personal, welches nicht die lokale Sprache spricht? Im Online-Handel kommt das häufig vor. Gerade bei den Übersetzungs-Budgets wird sehr gerne gespart, auch wenn den meisten Marketing-Beauftragten die Bedeutung der lokalen Kommunikation bewusst ist.

Beim Weiterlesen werden Sie Gründe finden, warum Sie nicht nur auf eine englisch-sprachige Webseite vertrauen sollten, wenn Sie im neuen Jahr auch in andere Länder verkaufen möchten.

Zuwachs der Länder, wo Englisch nicht die Muttersprache ist: Die Anzahl der Internetnutzer aus Regionen wo Englisch nicht die Muttersprache ist, nimmt sehr stark zu. So stieg die Zahl der Nutzer aus den afrikanischen Ländern von 18% in 2013 auf 38% in 2014, in Asien stieg sie von 23% auf 37% und in Südamerika von 6 auf 17%. Siehe auch die Fakten des Internet-Trends-Report von Mary Meeker.

Das globale Web wird immer mobiler und dadurch auch multilingualer: Der Mary Meeker-Report zeigt auch, dass die Länder, die das höchste Wachstum an Smartphone-Nutzern verzeichneten, keine Englisch-sprachigen Länder sind. Die Top 5 dieser Länder sind China, Indien, Brasilien, Indonesien und Russland.

Mit Übersetzungen können Sie auch auf nationalen Märkten punkten: Das beste Beispiel hierfür sind die USA mit einem sehr hohen Anteil an spanisch-sprechenden Bürgern. Der Hispanic-Markt gewinnt mehr und mehr an Bedeutung und würde interessanterweise, wenn es ein alleinstehender Markt wäre, unter den Top 20 Wirtschaftsländern der Welt punkten. 78% der Spanisch-sprechenden US-Bürger nutzen das Internet als Informationsquelle, noch vor dem Fernsehen.

Erfolgreich wirtschaften dank Übersetzungen 

Wie die Common Sense Advisory Studie mit Fortune 500 Unternehmen herausfand, lohnt sich das Übersetzen auf jeden Fall.

  • ¾ der Unternehmen konnten neue Märkte erreichen – entweder international oder national indem sie andere Kulturen erreicht haben.
  • Unternehmen, die ihre Budgets für Übersetzungen erhöht haben, hatten eine 1,5 Mal höhere Chance eine Umsatz-Steigerung zu verzeichnen.

Welche Länder sind für Ihren wirtschaftlichen Erfolg besonders spannend? Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, ob und wie Sie Ihre Webseite lokalisieren möchten?

Mit Geduld und Fingerspitzengefühl: So finden Sie die Influencer

Fernrohr

Mein Beitrag zur Blogparade

Bei meiner Tätigkeit geht es oft um die sogenannten Influencer im Social Web. Aus diesem Grunde, beschäftige ich mich heute im Rahmen der Blogparade von MonitoringMatcher mit diesem Thema. 

Laut Wikipedia ist der Begriff des Influencers erst ca. 2007 entstanden. Es handelt sich dabei um eine Person, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in den sozialen Netzen des Internets für das Marketing interessant wird. Das kann auch ein Sportler, ein Musiker, ein Politiker oder Unternehmer sein. Meist stehen diese Personen im Rampenlicht und sind auf einem bestimmten Gebiet ein Experte.

Wer sind die Influencer?

Während meiner Tätigkeit in der IT Branche haben wir bereits vor ca. 6 Jahren auch Influencer identifiziert. Da kamen neben den Journalisten, die bei Hardware-Online-Publikationen tätig waren, meistens Tech-Blogger als Influencer in Frage. Von einflussreich konnte 2008 noch nicht immer die Rede sein. Mit der Zeit haben sich einige von ihnen allerdings einen sehr bekannten Namen in der Szene gemacht. Generell kann man die Influencer in verschiedene Gruppen einteilen und sie sollten entsprechend individuell betrachtet werden:

  • Berühmtheiten wie Sportler, Künstler, Politiker mit hoher Reichweite welche sich den Service allerdings bezahlen lassen.
  • In der zweiten Gruppe, welche für PR und Marketing eine sehr wichtige Rolle spielen, sind die Experten und Meinungsführer eines spezifischen Themas zu finden.

Wie viele Besucher hat ein Influencer auf seinem Blog?

Das lässt sich so leicht gar nicht sagen. Es kommt auf die Branche und auf das Thema an. So können 500 Besucher sehr wenig sein, ist es aber eine Nische, die der Blog betreut, ist das schon beachtlich.

Wie findet man den Influencer?

  1. Online-Recherche: Mit Hilfe einer Liste von passenden Suchbegriffen wird in sozialen Netzwerken, durch Alerts und der Google-Suche nach den Meinungsführern Ausschau gehalten. Dieser Prozess ist relativ langwierig, wenn man sicherstellen möchte, dass die richtigen Leute identifiziert werden.
  2. Durch Nutzung von professionellen Social-Media-Monitoring-Tools wie z.B. Brandwatch oder Talkwalker. Dabei werden mit dem Monitoring-Tool Erwähnungen zu einem bestimmten Produkt, einem Thema oder einer Marke gesucht. Je nach Tool werden die Influencer dort anders bezeichnet. Bei Brandwatch sind es „Authors“. Sortiert nach unterschiedlichen Social-Media-Plattformen wie Blogs, Twitter, Foren etc lassen sich hiermit die Influencer identifizieren.

Ich persönlich finde es sinnvoll, die Influencer aus einem Mix aus beiden Recherche-Möglichkeiten zu identifizieren, die Ergebnisse sorgfältig zu prüfen und eine gewisse Zeit zu beobachten. Dieses „Monitoring“ erfordert etwas mehr Ausdauer, stellt aber eine bessere Qualität an richtigen Kontakten für ein Unternehmen dar.

Welche Fragen sollte man sich stellen, um einen Influencer zu identifizieren?

  • Wie oft schreibt er über das relevante Thema?
  • Wie groß ist seine Reichweite? Wie ist sein Alexa-Ranking, wieviele Fans auf Facebook, wieviele Twitter-Follower etc. hat er?
  • Wie groß ist seine Fach-Expertise? Eignet er sich wirklich für Ihr Unternehmen/ Ihr Produkt? Hier kann es auch lohnen, noch jemanden aus dem Unternehmen hinzuzuholen, der die Expertise des Meinungsführers/ Influencers besser einschätzen kann.
  • Ist er prominent? Handelt es sich um eine einflussreiche Persönlichkeit? Hier kann es heißen, dass seine Unterstützung für ein Unternehmen finanziert werden muss.

Laut dem Augure Influencer Marketing Survey von 2014 sollte man einem Influencer folgende Eigenschaften zuschreiben können:

  • 79% sagten, dass sie in der Lage sein sollten, ihre Meinung zu äußern und eine Reaktion auslösen sollten, wenn sie sich zu einem bestimmten Thema äußern.
  • 73% waren der Meinung, dass die Reichweite und die Größe der Community des Influencers eine wichtige Rolle spielt.
  • 62% spiegelt die Share of voice, also die relativ hohe Frequenz an eigenen Beiträgen in Diskussionen zu bestimmten Themen, wider.

Wer kontaktiert die Influencer?

Vor der Erstkommunikation steht die Beobachtungsphase/ das Monitoring. Es empfiehlt sich, ohne Eile, sondern lieber in Ruhe den Influencer eine Weile zu beobachten und mehrere Artikel zu lesen, um seinen Stil zu verstehen.

Mit diesen Vorkenntnissen über den Influencer, kann er individuell und persönlich kontaktiert werden.

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass es einen festen Ansprechpartner für die Influencer gibt. Idealerweise ist es jemand aus PR/ Marketing im Unternehmen, der eine feste Strategie verfolgt und diese immer persönlich kommuniziert.

Was ich an der oben genannten Augure-Studie interessant finde: Bisher habe ich Influencer fast ausschließlich erstmals per E-Mail kontaktiert. So denken auch 66% der Studien-Teilnehmer. An zweiter Stelle steht mit 52% Twitter, was ich durchaus nachempfinden kann. An dritter Stelle steht das Kontaktieren über deren Blog. Obwohl Facebook das Top 1 soziale Netzwerk ist, steht es in diesem Falle zusammen mit G+ relativ weit hinten an.

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