Wie Sie in wenigen Schritten einen eigenen Blogartikel auf LinkedIn posten

Sie haben schon viel von LinkedIn-Publishing gehört und möchten nun selbst ausprobieren, einen Beitrag zu posten?

Ein eigener Blogartikel erscheint direkt in Ihrem LinkedIn-Profil unter „Artikel und Aktivitäten“ und ist ein weiterer Weg, um seine Expertise auf dem Business-Netzwerk LinkedIn zu zeigen. Sie möchten wissen, wie solch ein Beitrag aussehen kann? Hier sehen Sie meinen Beitrag zu den Privatsphäre-Einstellungen auf LinkedIn bzw. einen Artikel über Technologie, die Kultur und das Frühstück aus meiner Timeline.

Grundlagen zum Veröffentlichen von Artikeln auf LinkedIn

Wenn auch Sie das Publizieren auf LinkedIn ausprobieren möchten, empfehle ich das regelmäßige Posten, wie z.B. einmal im Monat oder häufiger. Idealerweise setzen Sie sich, wie bei anderen Social-Media-Aktivitäten, ein Ziel und planen mehrere Beiträge im Voraus. Blogartikel auf LinkedIn sollten keine Werbung sein. Sie sollten einen Nutzen für Ihre Kontakte bzw. Ihr erweitertes Netzwerk (also Ihre Follower) darstellen. Ich sehe häufiger Beiträge, welche nur aus wenigen Sätzen oder einem Zitat bestehen und dann auf ein Angebot verlinken. Das ist kein Blogartikel. Es ist Werbung! Damit werden Sie auf LinkedIn nicht wirklich erfolgreich sein. Wenn Ihr Beitrag einen echten Nutzen für Ihre Kunden transportiert, können Sie am Ende auf ein aktuelles Angebot, Kontaktdaten oder Ihre Webseite verweisen. Ich halte es für sehr wichtig, dass der werbende Faktor niemals im Vordergrund steht.

Worauf sollten Sie noch achten?

  • Verwenden Sie aussagekräftige, professionelle Bilder. Nehmen Sie Bilder, die zu Ihrer Branche und Ihren Themen passen. Wenn Sie Bildmaterial anderer Quellen benutzen, denken Sie bitte an die Urheberrechte und entsprechende Vermerke.
  • Verwenden Sie kurze, spannende und aussagekräftige Überschriften. Die Leser sollen auf Ihren Artikel neugierig gemacht werden. Besonders beliebt sind Beiträge, die mit „How to“ im Englischen bzw. „Wie“ im Deutschen starten. Probieren Sie das mal aus!
  • Es heißt, dass längere Artikel mehr Aufmerksamkeit bekommen als die kurzen Beiträge. Es heißt, dass die ideale Länger bei ca. 1900-2000 Zeichen liegt.
  • Posten Sie Ihren Beitrag unbedingt auch auf anderen Social-Media-Kanälen, wie Twitter, Facebook und XING. Auch in Gruppen sozialer Netzwerke könnten sie gut ankommen. Dies und die eigene regelmäßige Aktivität auf LinkedIn sorgen für die Reichweite Ihrer Beiträge.

So erstellen Sie Ihren Artikel für LinkedIn:

  • Erstellen Sie den Artikel in einem Word-Dokument und führen Sie die Rechtschreibprüfung durch.
  • Gehen Sie auf LinkedIn, und klicken ganz oben im schwarzen Balken auf das Haus. Das ist Ihr Start-Menü.
  • Als Nächstes klicken Sie oben in der Mitte auf „Artikel schreiben“ und Sie werden auf ein Formular weitergeleitet, über welches Sie Ihren Blogartikel bearbeiten und dann veröffentlichen können.

  • Über den folgenden Link landen Sie direkt auf dem Formular für den neuen Artikel: https://www.linkedin.com/post/new.
  • Beitrags-Foto hinzufügen: Jetzt können Sie mit einem Klick auf das Symbol mit dem Pluszeichen ein geeignetes Foto für Ihren Artikel hinzufügen. Es sollte den Wunsch-Maßen von 552 x 368 pixel entsprechen (Stand Dezember 2017). Leider kann es passieren, dass in der Voransicht, also in der Ansicht, wie Ihre Kontakte es in der Timeline angezeigt bekommen, Teile des Bildes abgeschnitten werden. Bevor Sie auf das finale „Veröffentlichen“ klicken, sollten Sie die Bildansicht überprüfen und das Bild ggf. anders zuschneiden.
  • Als Nächstes kopieren Sie Ihre Überschrift in das Formular.
  • Direkt darunter kann der komplette Text Ihres Beitrages eingefügt werden.
  • Beim Klick auf das viereckige Symbol mit dem Plus-Zeichen können Medien wie Fotos, Videos, Verlinkungen oder Präsentationen hinzufügt werden. Machen Sie ruhig Gebrauch davon und posten weitere Bilder in Ihren Beitrag. Laut LinkedIn sollten diese im Dateiformat JPG, GIF oder PNG und nicht größer als 10 MB sein.
  • Um den Text anschaulich zu halten, sind verschiedene Formatierungen möglich:
    • Überschriften
    • Fettgedruckte, kursive Schrift
    • Nummerierungen und Aufzählungen
    • Einfügen von Zitaten
    • Verlinkungen/ Hyperlinks

Sie können bestimmen, wann der Beitrag gepostet werden soll. Beim Redigieren wird immer die aktuellste Version gespeichert. Posten Sie den Beitrag zu einem späteren Zeitpunkt, wenn idealerweise viele Mitglieder aktiv sind. Sie gelangen zu den Entwürfen Ihrer Beiträge, indem Sie auf diesen Link klicken und dann rechts unter „Mehr“ auf „Entwürfe“. Wenn der Artikel geteilt werden soll, klicken Sie ganz rechts auf den blauen Kasten „Veröffentlichen“.

Mit regelmäßigen und gut geschriebenen Beiträgen können Sie Follower sammeln. Ihre direkten Kontakte sind automatisch Follower Ihrer Beiträge, aber auch „Fremde“ können Ihre Artikel abonnieren bzw. Ihnen folgen. Sie möchten herausfinden, wer Ihnen bereits folgt? Das finden Sie über diesen Link heraus. Die gleiche Zahl wird auch angezeigt, wenn Sie in Ihr Profil in den Bereich „Artikel und Aktivitäten“ gehen.

Leider erhalten Ihre Kontakte seit kurzem keine Mitteilungen mehr über die neu publizierten Beiträge. Sie können daher nur hoffen, dass Ihr Beitrag bei Ihren Kontakten/ Ihrem Netzwerk in der Timeline erscheint. Ob das wirklich klappt, hängt von vielen Faktoren ab, welche Einfluß auf den LinkedIn Content-Algorithmus haben. Diesem Thema werde ich mich bei Gelegenheit in einem separaten Beitrag widmen. Das Engagement des eigenen Netzwerkes spielt dabei eine große Rolle und Sie sollten auch etwas Geduld mitbringen.

Damit verschwenden Sie weniger Zeit in Social Media

Auch wenn die meisten von uns überzeugt sind, dass es heute ohne Social Media nicht mehr geht, so kann fast jeder ein Lied davon singen, wieviel Zeit ein kurzer Blick auf Facebook, Instagram oder Youtube fressen kann. Und gerade davon haben wir als Selbständige ja oft zu wenig.

Ich arbeite seit Jahren mit Hootsuite um mir das Leben etwas einfacher zu machen und habe das Tool bereits häufig im Bekanntenkreis empfohlen. Heute berichte ich über meine Lieblingsanwendungen und erkläre, wie auch Sie damit Zeit sparen können.

1. Zeitspar-Tipp: Themen für Social Media nur über eine Plattform finden

Sie können sogenannte Streams auf Hootsuite anlegen und zu bestimmten Stichwörtern Tweets finden, welche Sie lesen, teilen und kommentieren könnten. Dadurch bleiben Sie zu Ihren Themen immer auf dem Laufenden. Ich habe Streams mit den Stichwörtern Karriere, LinkedIn, Jobsuche, B2B und zum Thema Netzwerken angelegt. Das sind Themen, welche für meine Zielgruppe relevant sind und welche mich auch persönlich interessieren. Mit wenigen Klicks und in kurzer Zeit finde ich Tweets, welche ich in den nächsten Stunden oder Tagen über meinen Twitter-Account, Facebook– oder LinkedIn-Account teilen kann. Ein Zeitaufwand von 5-10 Minuten kann ausreichen, um ein paar Tweets für die nächsten Tage zu finden. Nach oben gibt es natürlich keine Grenzen.

So legen Sie einen Stream an:

  • Sie klicken oben in der Menüleiste auf das Plus-Zeichen und finden einen Namen wie z.B. Keywörter/ Suchbegriffe etc.
  • Als nächstes klicken Sie auf „Add Stream“ bzw. „Stream hinzufügen“

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  • Es öffnet sich ein neues Fenster in welchem Sie den Reiter „Keyword“ oder „Stichwort“ auswählen.
  • Sie klicken auf „Hinzufügen“ und dann auf „Stream hinzufügen“. Jetzt sehen Sie in Ihrem Hootsuite-Fenster eine neue Leiste mit Tweets zu den angegebenen Stichwörtern.

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Parallel können Sie Streams mit Ihren eigenen sozialen Netzwerken anlegen.  Ich kann auf Hootsuite lesen, was auf meinem LinkedIn-, Facebook- und Twitter-Account passiert, ohne mich auf den Kanälen direkt einzuloggen. So sehe ich, was ich selbst über meine Facebook-Seite „Social Media International“ gepostet habe und was auf Facebook auf ausgewählten Unternehmensseiten (Hootsuite bietet hier eine gute Auswahl bereits an) passiert. Aus diesem Fundus finde ich dann Input, welchen ich selbst weiterleiten und kommentieren kann. Zu meinen Kunden gehören häufig Jobsuchende. So macht es Sinn, auf Twitter oder Facebook auch den einen oder anderen Tipp für Bewerber in der Umorientierung zu posten. Gefunden habe ich hierzu z.B. dank Hootsuite einen Beitrag der Seite Bewerberbibel mit einer Checkliste fürs Vorstellungsgespräch.

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Auch hier sehe ich eine Zeitersparnis. Man ist nur auf Hootsuite eingeloggt und schaut nur auf die Kanäle mit relevanten Themen, welche dort eingepflegt worden sind.

2. Zeitspar-Tipp: Vorprogrammierung von Tweets bzw. Postings

Dank Hootsuite Ich kann mich am Sonntag Abend hinsetzen und die Tweets meiner eigenen Blogartikel, meiner Webinar-Einladungen und andere interessante Artikel auf die Woche verteilt auf Twitter vorprogrammieren. Gerade, wenn der Terminkalender für die kommende Woche schon recht voll ist, man viel auf Reisen ist oder in Meetings feststeckt: So kann man sicherstellen, dass trotzdem etwas in Social Media gepostet wird. Zu den von mir ausgewählten Wunsch-Zeiten gehen meine vorprogrammierten Tweets online und zwischendrin ist noch genügend Platz für spontane, aktuelle Themen. Das finde ich bei der Betreuung von Twitter sehr wichtig. Zu viel Automatisierung spürt man und ist nicht sinnvoll.

Für mich macht es Sinn, mit Hootsuite meinen Twitter-Account, die Facebook-Unternehmensseite und mein persönliches LinkedIn-Profil zu befüllen. Die kostenfreie Version deckt diese drei Kanäle ab. Wenn ich mehr nutzen möchte, kann ich mit wenigen Klicks ein Upgrade für ca. 9,99 $ im Monat buchen. Dieses erlaubt es mir, 10 Social-Media-Profile einzupflegen und zu betreuen. Unterstützt werden von Hootsuite die Social-Media-Kanäle Twitter, Facebook-Profilseite und Unternehmensseite, LinkedIn-Profilseite und Unternehmensseite, Instagram, WordPress-Blogs, Foursquare, Google+-Pages und Google+-Profile.

Im deutsch-sprachigen Raum gibt es leider eine Lücke: XING kann mit Hootsuite nicht gemanagt werden. Hier muß ich mich dann alle paar Tage separat einloggen und dort etwas posten. Auch interessant ist es, dass Sie über Hootsuite auch Gruppen auf Facebook oder LinkedIn betreuen können.

So können Sie einen Tweet vorprogrammieren

  • Gehen Sie links oben auf den Reiter „Streams“. Sie sehen das folgende Feld und klicken in das weiße Fenster.
  • Links fügen Sie die sozialen Netzwerke aus, auf welche Sie gerne von Hootsuite aus zugreifen möchten. Folgen Sie den Anweisungen von Hootsuite.
  • Rechts tippen Sie den Text Ihres Twitter-Tweets ein (Achtung, nur 140 Zeichen sind erlaubt), bei Facebook oder LinkedIn sind es deutlich mehr Zeichen. Unten rechts können Sie auf die Büroklammer klicken um z.B. ein Foto zum Posting hinzuzufügen.bildschirmfoto-2016-11-07-um-20-53-24
  • An zweiter Stelle kommt das Kalendersymbol. Wenn Sie darauf klicken, können Sie das gewünschte Datum und Uhrzeit auswählen. Hootsuite bietet Ihnen eine AutoSchedule-Funktion an und wählt die Uhrzeit aus, welche basierend auf Hootsuites-Berechnungen die meisten Leser erreicht. Probieren Sie das einfach mal aus. Ich wähle die Zeiten meist nach meinen Wünschen aus.
  • Wenn Sie auf das schwarze Feld „Schedule“ geklickt haben, ist der Tweet/ Posting gespeichert und wird entsprechend dann versendet, wie Sie es einprogrammiert haben.bildschirmfoto-2016-11-07-um-21-03-49

Welche weiteren Vorteile bringt Hootsuite?

Die Links Ihrer Twitter-Tweets werden automatisch über den Hootsuite-eigenen Dienst verkürzt. Das sind dann die Links, welche mit ow.ly…. starten.

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Kostenfreie Reports per E-Mail

Hootsuite versendet jede Woche einen kostenfreien Überblick in PDF-Format mit den Klickraten, Grafiken, welche die Anzahl an Klicks/ Tag zeigen, geografische Daten der Leute, die geklickt haben, Top referrers und ganz wichtig, die populärsten Links.

Ganz wichtig: Die Statistiken machen nur Sinn, wenn Sie Ihr Social-Media-Management komplett mit Hootsuite machen, wenn Sie hin- und wieder direkt auf Facebook etc posten, sind die Statistiken weniger aussagekräftig.

Team kann Social-Media-Management übernehmen

Sind mehrere Mitarbeiter in die Social-Media-Betreuung involviert, kann auch das über Hootsuite gemanagt werden. Hierfür wird allerdings die Mitgliedschaft „Team“ vorausgesetzt, welche monatlich 34,99 $ kostet.

Ideal für Customer Service auf Twitter

Mit Hootsuite lassen sich Kundenanfragen an andere Team-Mitglieder delegieren.

Geheimtipp: Vorgefertigte Antworten können gespeichert werden und bei Bedarf verwendet werden. Das eignet sich besonders gut für häufig wiederkehrende Fragen.

 

Fotos: Screenshots Hootsuite

Titelbild: www.pixabay.com

 

Meine LinkedIn-Profil-Beratung auf der job40plus in München

Am Montag hatte ich die Gelegenheit, selbst auf einer Jobmesse auszustellen und mich mit meiner Beratungstätigkeit einzubringen. Messe-Erfahrung habe ich, allerdings in eher anderen Bereichen. Ich war sehr gespannt auf das Publikum, auf die Art der Fragen und inwieweit ich Hilfestellungen geben konnte.

Ziel der Jobmesse job40plus am 12.9. hier in München war es, Jobsuchende aus dem Bereich Automobil, Luftfahrt, Maschinenbau, IT und IT-Consulting sowie Finance mit Unternehmen zusammenzubringen, welche nach Fach- und Führungskräften suchen. Wie ich der Zusammenfassung der Veranstaltung entnehmen konnte, waren 227 Fach- und Führungskräfte dabei und haben die Gelegenheit genutzt, sich mit den suchenden Unternehmen über deren Angebote auszutauschen. Eine Vielzahl der Teilnehmer war begeistert von der Offenheit der Unternehmensvertreter. Gut angekommen ist auch das Rahmenprogramm, wie die Beratung von Karrierecoach München, Theresia Berger – Erfolgscoach für Auftritt, Image, Wirkung mit Tipps zur Selbstpräsentation und Fotocoaching für stärkere Business- und Bewerbungsfotos und meine LinkedIn-Profil-Beratung. Im Konferenzsaal im Untergeschoss wurde auf den Nachmittag verteilt ein interessantes Vortragsprogramm bestehend aus Bewerber-Tipps, Unternehmensvorträgen, meinem Vortrag „So werden Sie auf LinkedIn als Experte wahrgenommen“ und anderen angeboten. Sogar die bekannte Motivations-Expertin Antje Heimsoeth war als Rednerin dabei, leider konnte ich mir keinen der Vorträge selbst anhören.

Warum? Von 13:20 bis 18:30 Uhr war mein Beratungstisch ununterbrochen belegt und ich konnte nützliche Tipps zu besseren Positionierung auf LinkedIn geben. Die Teilnehmer waren sehr daran interessiert, dass ihr bestehendes LinkedIn-Profil auf mögliche Fehler und Unvollständigkeit geprüft wird. Häufiger wurde mir berichtet, dass ihnen zwar Job-Angebote auf XING gemacht werden, auf LinkedIn leider weniger Angebote für sie passten. Letzteres kann daran liegen, dass die LinkedIn-Profile an einigen Stellen noch zu unvollständig sind und zu wenige Keywörter enthalten.

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Auch interessant und spannend für mich: Die Ratsuchenden hatten häufig einen internationalen Hintergrund – sei es durch längere Auslandsaufenthalte während der früheren Jobs oder beim Studium. Einige befanden sich in einer Phase der Umorientierung und waren aktiv auf Jobsuche.

In meinem Vortrag um 17:00 Uhr ging es darum, wie sich Jobsuchende/ Führungskräfte auf LinkedIn präsentieren sollten um sich als Experte darzustellen und um von anderen gefunden zu werden. Zur besseren Visualisierung der ausgewählten Keywörter für ihr LinkedIn-Profil erhielten meine Zuhörer diese Postkarte mit einer Art Mind-Map.

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postkarte-job40plus-2Der Vortrag kam gut an, was ich am Applaus und der Rückmeldungen in Nachhinein gemerkt habe. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen, die dabei waren und sich bereits mit mir vernetzt haben.

Alles in allem, eine rundum interessante Veranstaltung für mich als Beraterin und wie ich dem Feedback entnehmen konnte, eine nutzbringende Networking-Gelegenheit, welche sich Jobsuchende in Deutschland nicht entgehen lassen sollten. Die nächsten Events sind auch schon in Planung. Als nächstes steht die job40plus am 28.11. in Köln an. Der Fokus wird dann auf den Branchen Finance & Versicherungen, IT, IT-Engineering und IT Consulting liegen.

Fotos: Portrait von Theresia Berger, Präsenzfotografie

Machen Sie noch diese Fehler im B2B Online Marketing?

Inzwischen gibt es viele Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Social Media im B2B-Marketing. Einige Unternehmen haben sich in den letzten Jahren eine riesige Community aufgebaut und zeigen, dass Social Media und B2B sehr gut zusammenpassen. Das eine oder andere Unternehmen im B2B-Sektor tut sich allerdings noch immer etwas schwerer.

Steht das Management hinter den Aktivitäten? Nutzt es die Social-Media-Kanäle bereits selbst? Wenn ja, ist das bereits eine hervorragende Grundlage. Warum sich die Erfolge allerdings noch immer nicht überall zeigen, zeigen die folgenden häufigen Fehler von Unternehmen aus dem B2B-Bereich:

1. Sie setzen auf das falsche Pferd oder nutzen zu wenig Kanäle

Welche Kanäle spielen im B2B eine besondere Rolle? Neben einer Vielzahl an Statistiken werden hier LinkedIn, Twitter, Facebook, Youtube und Slideshare als die bedeutendsten B2B-Social-Media-Kanäle aufgeführt. Jedes Unternehmen sollte für sich selbst entscheiden, welche Kanäle am besten zur Zielgruppe und den Unternehmensthemen passen. Ganz wichtig ist die Homebase, ein eigener Corporate Blog. Dieser sollte als Zentrale dienen und über die Community der verschiedenen Social-Media-Kanäle neue Leser anziehen.

2. Sie haben zu wenig neuen Content

Egal ob Sie sich neben Ihrem Corporate Blog und einem E-Mail-Newsletter für nur eine Social-Media-Plattform oder mehrere entschieden haben: Sie brauchen immer wieder neue interessante Inhalte. Sie sollten in Ihre Marketing-Planung einbeziehen, dass im Laufe des Jahres regelmäßig Blogartikel und Videos veröffentlicht werden. Legen Sie nicht nur einen tollen Start mit Videos und Artikeln hin, sondern bleiben Sie langfristig dran. In größeren Abständen sind White Paper und Checklisten interessante Inhalte für Ihr B2B-Marketing-Erfolg. Wie Sie in dieser Präsentation auf slideshare sehen, sind das Blogging, Social Media und der Einsatz von Case Studies der erfolgreichste Content im B2B-Sektor.

3. Die LinkedIn-Unternehmensseite schaut aus wie eine Werbeseite

Neben den persönlichen Profilen auf LinkedIn, haben Sie die Möglichkeit, eine LinkedIn-Unternehmensseite aktiv in die Online-Marketing-Aktivitäten zu integrieren. Vermeiden Sie allerdings, nur Material über Ihr Unternehmen dort zu posten. Neben Fotos, Videos und Blogartikeln aus Ihrem Hause sollten Sie auch Blogartikel, News-Seiten, Videos von anderen Unternehmen, Geschäftspartnern und Branchen-Experten posten. Die Strategie, dass auf der Unternehmensseite nur eigene Inhalte gepostet werden, geht in einer Welt, wo Geben vor Nehmen kommt, leider nicht auf. Überlegen Sie sich, welchen Nutzen Sie Ihren Lesern liefern und welche Inhalte von anderen Anbietern Sie regelmäßig posten könnten.

4. Sie posten zu selten auf der Unternehmensseite

Eine Meldung pro Woche ist zu wenig. Gerade weil eine Unternehmenseite auf LinkedIn von mehreren Personen des Unternehmens als Administrator betreut werden kann, sollten Sie auch davon Gebrauch machen. Finden Sie Ansprechpartner in PR, Marketing, Produktmarketing und HR, welche sich die Aufgabe teilen bzw. koordinieren, so dass täglich ein Status Update auf LinkedIn gepostet wird. Eine LinkedIn-Unternehmensseite ist ideal, um Einblicke in den Unternehmensalltag zu gewähren. Lassen Sie daher auch Mitarbeiter zu Wort kommen und geben der Seite ein ansprechendes Bild, indem Sie mit Fotos und Videomaterial arbeiten.

5. Sie involvieren ihr Team zu wenig in Ihre Social-Media-Aktivitäten

Vertrauen Sie Ihrem Team und lassen sie dieses pro-aktiv in Social Media agieren. Die Grundlage sollten Social Media Guidelines und das richtige Gespür für wertvolle Inhalte sein. Letzteres ist weniger wichtig, wenn Sie die Themen, welche Ihr Team teilen sollte, vorab koordinieren. Das spart Zeit und vermeidet Fehltritte bezüglich „falscher“ Themen. Wenn Sie diese Tipps befolgen, können Ihre Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag für Ihr Unternehmensmarketing leisten. Besonders geeignet sind hierfür die persönlichen Profile Ihrer Mitarbeiter auf LinkedIn. Damit sie als professionelle Markenbotschafter auftreten, empfehle ich, die Profile zu überarbeiten. Einige hilfreiche Tipps erhalten Sie hier in meinem Leitfaden für ein professionelles LinkedIn-Profil.

 

Sie sind im B2B-Marekting tätig? Welche Kanäle betreuen Sie für Ihr Unternehmen? Welches sind Ihre Erfahrungen? Ich freue mich über Ihre Erfahrungsberichte hier im Blog.

 

 

So geht’s: Privatsphäre-Einstellungen auf LinkedIn (Februar 2017)

Sie machen sich Gedanken, wie Sie Social-Media-Netzwerke nutzen und dabei Ihre Privatsphäre schützen können? Aus Angst vor Daten-Mißbrauch und dass zu viele Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, gehen immer noch viele Leute auf „Nummer Sicher“ und verzichten ganz auf die Nutzung von Facebook, Google+, LinkedIn & Co. Nur leider verzichtet man ja dadurch auch auf viele Vorteile, welche ich z.B. gar nicht mehr missen möchte.

Das LinkedIn-Profil enthält normalerweise keine persönlichen Informationen wie die Adresse oder Telefonnummer. Es sei denn, Sie haben sie bewusst zum Profil z.B. zur Zusammenfassung oder einem anderen Bereich hinzugefügt. In einigen Fällen macht es Sinn, nähere Angaben zu treffen, aber Sie müssen das nicht tun. Wer Sie kontaktieren möchte, kann Sie über eine Nachricht auf LinkedIn anschreiben und Sie entscheiden, ob Sie diese bestätigen, beantworten oder einfach löschen.

Wichtig: Auf LinkedIn unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Profilen: Dem öffentlichen Profil und dem nicht-öffentlichen Profil (einsehbar von eigenen Kontakten bzw. Ihrem erweiterten Netzwerk) 

 

1) Das Nicht-Öffentliche Profil

Sie möchten nicht auf Google und Co gefunden werden? In dem Fall ist es gut zu wissen, dass Sie Ihr LinkedIn-Profil nicht öffentlich machen müssen. Die Default-Einstellung beim Einrichten ist öffentlich. Um es rückgängig zu machen, folgen Sie den folgenden Erläuterungen und Sie ändern damit Ihr Profil von öffentlich auf nicht-öffentlich:

  • Klicken Sie auf Ihr Profilfoto rechts oben.
  • Sie gehen auf „Datenschutz & Einstellungen“, klicken in der Mitte auf das blaue Wort „Datenschutz“.
  • An erster Stelle steht nun „Ihr öffentliches Profil bearbeiten“. Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich ein neues Fenster und Sie können rechts das Häkchen bei „Mein öffentliches Profil für keinen sichtbar machen“ setzen.

Wenn Sie Ihr Netzwerk erweitern möchten, auf Job- oder Kundensuche sind, ist es allerdings eher empfehlenswert, auf ein öffentliches Profil zu setzen.

2) Das öffentliche LinkedIn-Profil

Wenn Sie die entsprechende Einstellung gewählt haben (Beim Erstellen des Profils wird sie automatisch gewählt), erscheint das öffentliche Profil in der Google-Suche bzw. in anderen Suchmaschinen. Wer plant, ein großes Netzwerk aufzubauen und von Kunden, Recruitern und Geschäftspartnern gefunden werde möchte, sollte sich für diese Variante entscheiden.

Es gibt allerdings die Möglichkeit, das Profil komplett für Google zu öffnen oder nur einige Bereiche freizugeben. Hier sehen Sie die Auswahl, wie Sie von LinkedIn angeboten wird:

Sie können so entscheiden, welche Profil-Bereiche für jeden sichtbar sind und welche nicht. Wenn Sie das Häkchen bei der Zusammenfassung gesetzt haben, ist diese öffentlich sichtbar. Steht dort Ihre E-Mail-Adresse drin, können Personen, die über Suchmaschinen auf Ihr Profil gelangen, Ihnen eine Kontaktanfrage oder E-Mail senden. In manchen Fällen ist das von Vorteil, in anderen Fällen verzichten Sie besser darauf, Ihre E-Mail anzugeben.

3) Wer sieht Ihr Profilfoto?

Auch Ihr Foto muß nicht jeder sehen. Sie können selbst entscheiden, ob es jedes Mitglied, nur Ihr Netzwerk (Kontakte 1., 2. und 3. Grades) oder nur Ihre Kontakte (Kontakte 1. Grades) sehen dürfen. Es kann auch sichtbar für alle gemacht werden, sprich für Personen, welche nicht auf LinkedIn angemeldet sind. Wie Sie diese Einstellung vornehmen, erfahren Sie hier.

4) Wer kann Ihnen Kontaktanfragen senden?

Auch hier dürfen Sie gewisse Eingrenzungen vornehmen. Im Bereich „Datenschutz“ kann angeklickt werden, ob Personen, die Ihre E-Mail-Adresse in ihrer Kontakteliste haben, Ihnen auch Einladungen zu LinkedIn senden können. Untenstehend finden Sie die Auswahl, welche Sie treffen können.

Wenn Sie ganz unten „Niemand“ anklicken, wird Ihr Netzwerk auch nur langsam wachsen.

Da LinkedIn ja zum Netzwerken gedacht ist, ist die erste Einstellung auch die empfohlene Einstellung. Wessen Einladung Sie annehmen, bleibt Ihnen immer selbst überlassen. Ich selbst bestätige auch nicht jede Anfrage sondern schaue nach, inwieweit sie für mich Sinn macht. Bevorzugt werden Kontaktanfragen, welche ein Profilfoto und eine personalisierte Nachricht enthalten. Wie das geht, habe ich in diesem Artikel beschrieben.

5) Was sehen andere, wenn Sie auf Ihr LinkedIn-Profil klicken?

Mitglieder, die eingeloggt sind, sehen folgende Informationen, wenn Sie sie zum Profil hinzugefügt haben:

  • Details zum jetzigen und den ehemaligen Jobs
  • Details zur Ausbildung
  • Empfehlungen
  • Webseiten
  • Twitter-Account, wenn angegeben
  • welchen LinkedIn-Gruppen Sie beigetreten sind (das lässt sich auch abstellen)
  • LinkedIn-Aktivitäten wie Status Updates.

Es gibt auch die Möglichkeit zu sehen, wer Ihre Kontakte sind. Dies kann in den Privatsphäre-Einstellungen auch abgestellt werden. In einigen Branchen oder unter Coaches ist es meist wichtig, nicht anzuzeigen, wer zu den eigenen Kontakten gehört. Für viele Nutzer ist es wiederum sinnvoll zu sehen, wer mit wem bereits vernetzt ist. Auch hier entscheiden Sie.

6) Weitergabe von Daten an Dritte

Im Bereich Datenschutz finden Sie verschiedene andere Datenschutz-Steuerelemente, welche Sie sich von Zeit zu Zeit anschauen sollten und überprüfen sollten, ob Sie noch up-to-date für Sie sind. Gerade der Punkt „Weitergabe von Daten an Dritte“ beinhaltet eine Freigabe Ihrer Daten an andere Plattformen.

 

7) Werbeanzeigen und Abstimmung der Daten basierend auf Ihren Interessen

Hier stimmen Sie zu, ob LinkedIn Cookies verwenden darf, um die Anzeigen auf Ihre Interessen abzustimmen. Möchten Sie das nicht, einfach den Schieber auf „Nein“ setzen.

8) Wer sieht Ihre Status Updates?

Sie können bei jedem Status-Update einstellen, wer die Updates sehen darf. Ihre Kontakte oder die Öffentlichkeit. Genauer beschrieben wird es hier.

Wenn Sie das Update mit der Öffentlichkeit teilen, dann beinhaltet dies Ihr komplettes Netzwerk (Ihre Kontakte, Kontakte 2. und 3. Grades, LinkedIn Pulse). Da die meisten Nutzer ihren Bekanntheitsgrad mit LinkedIn vergrößern möchten, macht die Einstellung „Öffentlichkeit“ am meisten Sinn.

Neben den Updates können Sie auch Artikel verfassen und mit Ihrem Netzwerk teilen. Sie erscheinen in der Timeline Ihrer Kontakte. Zusätzlich erhalten Ihre Kontakte über das Glockensymbol unter „Mitteilungen“ eine Info, dass Sie den Artikel publiziert haben.

9) Weitere Tipps in puncto Datenschutz auf LinkedIn und anderen Netzwerken, die Sie sofort umsetzen können:

  • Ändern Sie regelmäßig Ihr Passwort und lassen Sie sich ein ausgefallenes Passwort einfallen. Keine Geburtsdaten, Namen der Kinder etc.
  • Melden Sie sich sofort ab, wenn Sie einen anderen Computer/ öffentliche Computer genutzt haben.
  • Setzen Sie auf eine zweistufige Überprüfung. Wie das auf LinkedIn eingestellt werden kann, erfahren Sie hier. Im Kleingedruckten steht, dass LinkedIn auf die Mobiltelefon-Daten zugreift. Das kann zur Folge haben, dass Ihnen unter „Personen, die Sie vielleicht kennen“, Ihre WhatsApp-Freunde angezeigt werden.
  • Vernetzen Sie sich nur mit Personen, die Sie kennen oder die Ihnen vertrauenswürdig erscheinen.
  • Sie können unter Datenschutz auch Personen blockieren. Mit wenigen Klicks werden Sie auch unangenehme Personen los.
  • Geben Sie in den Status-Updates bzw. Ihrer LinkedIn-Zusammenfassung keine privaten Informationen preis. Sie müssen Ihre private E-Mail, Telefonnummer oder Adresse nicht angeben.

10) Welche Einstellung ist nun die Richtige für Sie?

Das hängt ganz stark von Ihren Zielen ab. Wenn Sie im Internet gefunden werden möchten, weil Sie selbständig sind, einen neuen Job suchen, dann macht es Sinn, das Profil öffentlich zu machen. Das führt auch dazu, dass die im Profil verwendeten Keywörter in die Suchmaschinen kommen und Sie über diese gefunden werden. Ich berate meine Kunden gezielt nach deren Herausforderungen und in vielen Fällen ist der Auftrag der, dass die Kunden über Keywörter, welche ihren Expertenstatus beschreiben, online gefunden werden wollen um an neue Aufträge oder Jobs zu gelangen.

Auch bezüglich der Entscheidung, wer in Ihr Netzwerk aufgenommen wird, sind Sie derjenige, der entscheidet.

Generell gilt, wenn Sie Social Media nutzen, dass die sozialen Netzwerke Daten erfassen. Eine entsprechende Erklärung von LinkedIn finden Sie hier unter diesem Link. Die Daten europäischer Mitglieder werden in dem Fall von LinkedIn in Irland verwaltet. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man, wenn man nicht möchte, dass Daten erfasst werden, sich nicht bei LinkedIn anmelden sollte. Sie können unter dem Link genau nachlesen, inwieweit LinkedIn mit Ihren Daten arbeitet. Mir persönlich ist es wichtig, dass ich die Plattform für meine beruflichen Zwecke nutzen kann und zumeist nutze ich sie kostenfrei. Bei Daten, die ich nicht preisgeben möchte, halte ich mich strengstens zurück.

Bitte schreiben Sie mir doch, ob die Erläuterungen in meinem Artikel nützlich für Ihre LinkedIn-Aktivitäten waren!

 

Dieser Beitrag wurde im Februar 2017 aktualisiert.

Wann ist der beste Zeitpunkt für Twitter-Tweets?

Wollten Sie schon immer wissen, wann Sie Ihre Tweets setzen sollten um die meisten Leser zu erreichen? Wann bekommen Sie auf Ihre Tweets die meisten Retweets?

Buffer konnte als Online-Tool, über welches Sie Ihre Postings für Ihre Social-Media-Kanäle programmieren können, genauere Daten ermitteln, was die Häufigkeit von Twitter-Tweets etc angeht. Buffer vertrauen bereits Millionen Nutzer auf weltweiter Ebene. Die Ergebnisse der Studie sind in englischer Sprache verfügbar. Weil ich selbst Twitter sehr gerne nutze und es jedem Unternehmer empfehlen kann, habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht.

Wann erreichen die Links in den Tweets die meisten Klicks?

Laut der Studie sind die frühen Morgen-Stunden die beste Zeit für Tweets um Klickraten zu steigern. In der Praxis erreichen Sie die Menschen, die z.B. sehr früh am Morgen auf dem Weg zum Flughafen oder ins Büro sind und sich die Tweets noch in Ruhe durchlesen können.

Wann gibt es die meisten Interaktionen wie Favorites und Retweets?

Schenkt man der Studie Glauben, sind die Twitter-Nutzer in den späteren Abendstunden noch mal richtig aktiv und besonders großzügig indem sie gerne „Favorites“ vergeben oder die Tweets weiterleiten bzw. retweeten. Meist nimmt insgesamt die Menge der Tweets in den späten Abendstunden deutlich ab, so dass es für Nutzer einfacher ist, den Überblick zu bewahren.

Wann werden die meisten Tweets versendet?

Die Uhrzeit zu welcher es die meisten Kurzmeldungen in der Timeline gibt, ist die Mittagszeit zwischen ca. 12 und 13 Uhr. Ich selbst beobachte dann auch viele Posts zum Mittagessen, wer sich mit wem trifft und was am Nachmittag so ansteht.

Wann schläft die Twitter-Welt?

Eigentlich schläft sie nie. Denn zu jeder Tages- und Nachtzeit ist es in einer Zeitzone gerade Vormittag, Mittag oder Abend. Betrachten Sie Ihre eigene Zeitzone, wird Ihnen auffallen, dass logischerweise Nachts und vor allem zwischen 3:00 und 4:00 Uhr die wenigsten Tweets versendet werden. Irgendwann schlafen dann auch die aktivsten Twitter-Nutzer, bis es dann ab 5:00 Uhr mit den Frühaufstehern wieder losgeht.

Was bedeutet das für Ihre Twitter-Aktivitäten und wie gehen Sie vor?

Sie können sich entscheiden – ob Sie lieber dann posten, wenn wenig los ist und die Tweets auf jeden Fall auffallen, wie z.B. in den sehr frühen Morgenstunden.

Oder Sie nutzen die wirklich populären Zeiten, wenn die meisten Twitter-Nutzer online sind und ihre Tweets sehen können, mit dem Risiko, dass Ihre Tweets aufgrund der großen Masse untergehen könnten.

Beachten Sie bitte, dass es sich bei diesen Studien um statistische Beobachtungen handelt. Es wird nicht unterschieden, zu welchen Themen, wann wie viel gepostet wird bzw. welche Zielgruppe wann besonders oft twittert. Wie bei allen Social-Media-Aktivitäten ist es ratsam, seine Zielgruppe und deren Gewohnheiten genau zu kennen, sie zu beobachten und sich auf die branchen-spezifischen Gewohnheiten einzustellen. Probieren Sie ruhig mal was Neues aus! Sie könnten ja wirklich den einen oder anderen Post, der sonst am Nachmittag gepostet worden wäre, auf die Zeit nach 20 Uhr legen. Beobachten Sie, was passiert!

Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse und schreiben Sie mir, welche Erfahrungen Sie machen konnten!

Meine 7 + 1 Tipps für eine sinnvolle LinkedIn-Zusammenfassung

In meinem Leitfaden für ein professionelles internationales LinkedIn-Profil habe ich sie das Herz des LinkedIn-Profils genannt: Die Zusammenfassung. Dieser Bereich ist im Rahmen Ihres LinkedIn-Profils besonders wichtig und sollte keineswegs vernachlässigt werden. Umso interessanter ist es, dass viele LinkedIn-Profile gar keine Zusammenfassung enthalten. Sollten Sie auch dazu gehören, dann lesen Sie hier weiter.

Was ist besonders an der Zusammenfassung?

Die Zusammenfassung darf bis zu 1980 Zeichen enthalten, was ungefähr einer 3/4 A4-Seite entspricht. Der LinkedIn-Algorithmus greift auf die Zusammenfassung, den Profil-Slogan (Überschrift) und die Berufserfahrung zu. Daher sollten dort viele und sinnvolle Keywörter auftauchen, mit welchen Sie von anderen gefunden werden möchten. Je häufiger die Begriffe in Ihrem Profil auftauchen, umso positiver wirkt sich das auf die Such-Ergebnisse aus, sprich, Sie werden in den Such-Ergebnissen weiter oben angezeigt.

7 + 1 Tipp für eine bessere Zusammenfassung auf LinkedIn

  • Da es in Ihrem Profil ja um „Sie“ geht, sollten Sie den Text auch in der 1. Person, also in der Ich-Form schreiben.
  • Die ersten zwei Zeilen, ca. X Zeichen werden beim Klick auf das Profil angezeigt. Das heißt: Konzentrieren Sie sich auf einen starken Anfang, welcher Lust auf mehr macht. Nur wenn man auf „Mehr anzeigen“ klickt, wird der komplette Text der Zusammenfassung angezeigt. So wie hier:

  • Wählen Sie eine Struktur Ihrer Zusammenfassung: Schreiben Sie zuerst wer Sie sind, was Sie besonders interessant macht. Im zweiten Paragraphen sollten Sie schreiben, wen Sie ansprechen, welche Branche bzw. welche Zielkunden Sie suchen und wie Sie ihnen helfen können. Der dritte Paragraph kann dann ganz konkret Ihr Angebot enthalten. Welchen Nutzen können Sie einem Unternehmen bieten, was sind Ihre besonders herausragenden Fähigkeiten?
  • Sie dürfen ruhig Eigenwerbung für sich machen. Arbeiten Sie heraus, was Sie einzigartig macht und gerade Sie von Kunden oder Unternehmen kontaktiert werden sollten.
  • Recherchieren Sie die 5-10 Key-Wörter für Ihre Branche/ Ihre Kenntnisse und lassen Sie diese häufiger in Ihrer Zusammenfassung einfließen bzw. wenn Sie Premium-Mitglied sind, nutzen Sie die Möglichkeit, dass Ihnen LinkedIn Top-Stichwörter vorschlägt, die in der Branche bzw. Beruf verwendet werden sollten, u.a. um mehr Profilansichten zu erhalten. Hier gibt der LinkedIn-Hilfe-Bereich eine Anleitung dazu. Orientieren Sie sich bei der Auswahl der Stichwörter auch an anderen Profilen, die besonders gut gerankt sind.
  • Fügen Sie Fotos, ein Angebot als PDF, eine Präsentation oder Video zu Ihrer Zusammenfassung hinzu. In meinem Profil schaut das derzeit so aus: 
  • Wenn Sie das Kontaktieren Ihrer Profilbesucher vereinfachen möchten, fügen Sie Ihre Kontaktdaten in die Zusammenfassung hinein. Das kann Ihre E-Mail-Adresse und/ oder Ihre Telefonnummer sein.
  • Schreiben Sie den Text zuerst in ein Word-Dokument und lassen die Rechtschreibprüfung laufen. Fehler in der Zusammenfassung bzw. im gesamten Profil sollten unbedingt vermieden werden.

 

So fügen Sie eine Zusammenfassung zum Profil hinzu

Wenn Sie neu bei LinkedIn sind, haben Sie noch keine Zusammenfassung. Sie müssen diese mit wenigen Klicks selbst hinzufügen.

Gehen Sie in Ihr LinkedIn-Profil und klicken rechts auf das blaue Feld „Profilbereich hinzufügen“. Dort finden Sie in der Liste auch die Zusammenfassung.

 

 

 

 

 

Wenn Ihr LinkedIn-Profil bereits mehrsprachig angelegt ist, können Sie den Text der Zusammenfassung auch in verschiedenen Sprachen hinterlegen. Wenn Sie im Bearbeitungs-Modus sind, können Sie zwischen den angelegten Sprachen wechseln. Bei mir sind das derzeit Deutsch, Französisch und Englisch. So wie hier:

So können Sie Ihre Zusammenfassung auch mit stylischen Mitteln interessanter gestalten

  • Wenn Sie sich für die oben erwähnten drei Paragraphen entschieden haben, arbeiten Sie mit Absätzen. Noch übersichtlicher wird Ihr Profil, wenn Sie Zwischen-Überschriften wählen. Da es keine Möglichkeit gibt, in der Zusammenfassung großartige Formatierungen vorzunehmen (z.B. fettbedruckte Überschriften), könnten Sie sie in Großbuchstaben schreiben.
  • Übersichtlichkeit und mehr Struktur bringen Aufzählungen mit Anstrichen wie z.B.
  • Auch Symbole können hin- und wieder eingefügt werden. Schauen Sie, was zu Ihnen und Ihrer Tätigkeit und Ihrer Zielgruppe passt. Manchmal ist weniger mehr. Die folgenden Symbole halte ich für geeignet um das Profil etwas aufzulockern:

Sie möchten Ihr Profil neu einrichten? In meinem Leitfaden für ein professionelles internationales LinkedIn-Profil erhalten Sie eine Anleitung in 10 Schritten, wie Sie vorgehen sollten. Sie können den Leitfaden hier gratis herunterladen. Ich freue mich über Ihr Feedback!

7 Tipps, wie Sie mehr aus Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten auf LinkedIn herausholen!

Heute geht es um einen ganz besonders nützlichen Bereich in Ihrem LinkedIn-Profil: Ich schreibe über die „Kenntnisse und Bestätigungen“, wie es in deutsch-sprachigen Profilen heißt. Im Englischen ist die Rede von „Skills and Endorsements“. Ich werde in meinem Artikel auf die deutschen und englischen Bezeichnungen zurückgreifen, da Beide in Deutschland recht populär sind.

Über Kenntnisse und Fähigkeiten

In vielen LinkedIn-Profilen kommt dieser Bereich nach der Berufserfahrung. Sie erkennen ihn, bei einem gut ausgefüllten Profil, an den grau-hinterlegen Fach-Begriffen bzw. Kenntnissen, der Zahl der bereits erhaltenen Bestätigungen und rechts werden zwei Personen angezeigt, welche die Kenntnis bestätigt haben. Oft sind es Personen, die die gleiche Kenntnis in ihrem Profil stehen haben.

Sie dürfen auf LinkedIn bis zu 50 Kenntnisse hinzufügen. Das Netzwerk macht basierend auf den Key-Wörtern in Ihrem Profil auch Vorschläge. Ob Sie nun wirklich 50 Kenntnisse angeben oder sich lieber auf eine begrenzte Anzahl von 5 bis 10 Fähigkeiten fokussieren, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist, dass Sie dafür sorgen, dass die drei Top-Kenntnisse oben gelistet werden, denn diese sieht man beim Scrollen durch Ihr Profil. Wer mehr Kenntnisse sehen möchte, klickt auf „X weitere anzeigen“.

In der Praxis sieht man in vielen LinkedIn-Profilen mehrere Kenntnisse, welche im Grunde das Gleiche bedeuten. In dem Fall ist es besser, weniger Kenntnisse gelistet zu haben und pro Kenntnis mehr Bestätigungen zu erhalten. Hier ist es gut zu wissen, dass je mehr Bestätigungen Sie pro Kenntnis erhalten haben, desto günstiger wirkt es sich auf den LinkedIn-Such-Algorithmus aus. Viele LinkedIn-Nutzer suchen nicht nur nach Namen sondern auch nach Key-Wörtern. Je mehr Bestätigungen Sie für eine Kenntnis erhalten haben, desto besser ist es. Ihr Ziel kann es sein, 100 Bestätigungen pro Kenntnis zu erhalten, denn dann zeigt LinkedIn 99+ an.

7 Tipps, wie Sie den Bereich „Kenntnisse und Fähigkeiten“ zu Ihren Gunsten pflegen können

  • Wenn Sie ein neues Profil haben, fügen Sie erstmal 5-10 Kenntnisse hinzu, die für Ihre Branche sinnvoll, up-to-date sind und von anderen aktiv gesucht werden.
  • Sie können jederzeit Kenntnisse, welche für Ihr Profil keinen Sinn machen, löschen bzw. neue Kenntnisse hinzufügen.
  • Fragen Sie Mitglieder aus Ihrem Netzwerk, welche mit Ihnen gearbeitet haben, ob sie Ihre Kenntnisse bestätigen können.
  • Bestätigen Sie die Fähigkeiten Ihrer Netzwerk-Kontakte in regelmäßigen Abständen. Geben kommt vor Nehmen und Sie werden sehen, dass Sie auch häufiger neue Kenntnisse bestätigt bekommen.
  • Wenn Sie Kenntnisse bestätigt bekommen, über welche sie gar nicht verfügen bzw. welche nicht mehr richtig zu Ihrer Tätigkeit passen, dann müssen Sie diese auch nicht bestätigen.
  • Schauen Sie sich Ihre Rubrik mit den Kenntnissen regelmäßig an! Sind sie noch aktuell? Sollten Sie etwas hinzufügen oder nicht mehr anzeigen lassen? Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob die Kenntnisse überhaupt noch relevant sind. Vor allem in technischen oder Online-Marketing-Berufen gibt es mit Sicherheit zum Teil veraltete Skills und neue Skills, welche vor sechs Jahren keiner kannte und jetzt hochaktuell sind.

Sie möchten die Reihenfolge der Kenntnisse ändern?

Wenn Sie mit den drei angezeigten Top-Kenntnissen nicht zufrieden sind, können Sie die Reihenfolge ganz einfach ändern.

  • Klicken Sie dazu oben rechts auf Ihr Profilbild „Sie“ und gehen dann in Ihr LinkedIn-Profil.
  • Sie scrollen bis zum Bereich „Kenntnisse und Fähigkeiten“ und klicken rechts auf das blaue Stift-Symbol.
  • Sie sehen die folgende Ansicht. Indem Sie mit der Maus das Symbol rechts neben den Kenntnissen anpacken, können Sie die Kenntnis nach oben oder unten ziehen. Die drei Kenntnisse, die ganz oben stehen, werden im Profil angezeigt.

Was können Sie tun, um neue Fähigkeiten bestätigt zu bekommen und Ihren Expertenstatus für diesen Bereich ausbauen?

Schreiben Sie eine Nachricht an Freunde und Kollegen, mit der Bitte, Ihnen bezüglich Ihres Profils etwas zu helfen. Bitten Sie Ihre ausgewählten Kontakte, drei von Ihnen ausgewählte Fähigkeiten zu bestätigen. Schreiben Sie ihnen, warum Ihnen diese drei Fähigkeiten so am Herzen liegen und bedanken sich recht herzlich im Voraus. Probieren Sie es aus! Je mehr Kontakte Sie angeschrieben haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie mit Ihren neuen Fähigkeiten weiter oben im Ranking gelistet werden.

Fähigkeiten im mehrsprachigen Profil

Wenn Sie ein mehrsprachiges Profil angelegt haben, sollten Sie berücksichtigen, dass die Fähigkeiten automatisch in die anders-sprachigen Profile übernommen werden und derzeit nicht übersetzt werden können.

Wenn in Ihrer Branche die englisch-sprachigen Fachbegriffe zum Einsatz kommen können, dann ist das aus der internationalen Perspektive aller Wahrscheinlichkeit nach kein allzu großes Problem. Gerade wer in der IT oder im Online Marketing, PR etc tätig ist, wird hier keine Schwierigkeiten sehen. Fähigkeiten wie Social Media Strategien, Social Media Marketing, Cloud Computing, Project Management etc. können von Mitgliedern aus allen möglichen Ländern bestätigt und verstanden werden.

Wenn die Fachbegriffe Ihrer Fähigkeiten nicht so einfach internationalisiert werden können, sollten diese am besten in der Sprache angelegt werden, in welcher Sie hauptsächlich kommunizieren und welche Ihre Zielgruppe versteht. Sitzen Ihre Kunden hauptsächlich in Deutschland, dann fahren Sie mit den deutschen Begriffen auch am besten.

Schreiben Sie mir, welche Erfahrungen Sie mit den Bestätigungen gesammelt haben!

Wenn Sie mehr über LinkedIn erfahren möchten, lade ich Sie zu meinem nächsten Webinar „Durchstarten mit LinkedIn“ ein. Die genauen Termine und den Anmeldelink erhalten Sie hier.

 

 

7 Tipps für mehr Farbe in Ihrem LinkedIn-Profil

LinkedIn wird auch auf dem deutschen Markt immer populärer. Wie aktuelle Zahlen beweisen, sind derzeit 4,4 Millionen Mitglieder aus Deutschland aktiv, mit steigender Tendenz. In Europa sprechen wir bereits von ca. 90 Millionen Mitgliedern. International gesehen ist LinkedIn schon lange ein interessantes Business-Netzwerk mit mehr als 300 Millionen Mitgliedern. Wie sollte Ihr Profil aussehen, damit es positiv auffällt, Sie die richtigen Kontakte finden, erfolgreiche Geschäfte abwickeln können und auch gefunden werden?

Mein Tipp heute: Bringen Sie Ihre Persönlichkeit und etwas Farbe in Ihr Profil!

Die Überschrift

Die „Headline“ ist der wichtigste Teil Ihres LinkedIn-Profils. Nehmen Sie sich die Zeit und überlegen sich eine gute Kurz-Beschreibung Ihrer Person. Nehmen Sie nicht, wie X-Tausend andere Mitglieder den Job-Titel sondern schreiben Sie lieber, was Sie wirklich auf professioneller Basis tun. Da die Headline neben dem Namen in den Suchergebnissen auftaucht, soll die Headline dazu auffordern, mehr über Sie zu erfahren. Daher mein Rat: Finden Sie eine ansprechende Kurzbeschreibung Ihrer Kernkompetenz! Probieren Sie etwas aus, Sie dürfen es ja jederzeit wieder ändern.

Ihr Profil-Foto

Ihr Foto sollte aktuell (nicht älter als 3 Jahre) sein, am besten vor einem hellen Hintergrund und in guter Qualität. Gehen Sie immer zu einem richtigen Fotografen und nutzen Sie keine privaten Urlaubs-Shots im Business-Profil. Das passt zu Facebook, aber nicht zu Ihrem LinkedIn-Profil. Ebenfalls sind keine Unternehmens-Logos erlaubt bzw. eignen sich Karikaturen bzw. Avatare auf keinen Fall für ein LinkedIn-Profil.

Zusammenfassung (Über mich)

Fügen Sie eine ausführliche „Zusammenfassung“ zu Ihrem Profil hinzu. Ihre wichtigsten Fähigkeiten und Kenntnisse sollten in einen gut formulierten, leicht zu lesenden Text einfließen. Arbeiten Sie mit Key-Wörtern, denn über diese können Sie über die Suche gefunden werden. Die wichtigsten Key-Wörter dürfen Sie ruhig 2-3 mal verwenden, so lange der Text noch gut klingt, kann sich das SEO-technisch sehr positiv auswirken. Je übersichtlicher Sie diesen Bereich gestalten, desto besser. Fangen Sie z.B. an, indem Sie erklären, was sie machen und wie Sie Kunden/ Unternehmen helfen können. Beschreiben Sie kurz, was das Besondere daran ist bzw. was Sie ggf. anders als andere machen. Dieser Bereich ist sehr gut geeignet für einen Call-to-Action: Wenn Sie das nutzen möchten, dann fügen Sie doch hier Ihre Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder Twitter-Account über welchen Sie zu erreichen sind, ein. Da in Deutschland immer wieder die Frage nach dem Impressum diskutiert wird, habe ich in der Zusammenfassung einen Link zu meinem Impressum hinzugefügt.

Berufserfahrung

Schreiben Sie zu jedem Ihrer letzen drei Jobs eine kurze Beschreibung Ihrer Tätigkeit mit den Kernkompetenzen. Besonders gut schaut es aus, wenn Sie erreichte Ziele mit einbauen. Wenn Sie als Vertriebsmanager einen neuen Markt erobert haben, dann schreiben Sie das auch dazu. Sollten Sie als PR Manager eine Titel-Story in einem renommierten Magazin arrangiert haben, dann bietet sich das hier auch an.

Fügen Sie Medien hinzu!

Ihr LinkedIn-Profil muß nicht langweilig bleiben. Seit fast zwei Jahren ist es möglich, Medien wie Videos, Blogartikel, Präsentationen zu Ihrem Profil hinzuzufügen. Viele Mitglieder wissen das nicht bzw. machen bisher kaum Gebrauch davon. Wenn Sie sich von anderen Profilen abheben wollen, dann nutzen Sie diese Gelegenheit. Meine Favoriten hierfür sind:

  • Posten Sie einen Award, den Sie erhalten haben
  • Artikel, die über Sie geschrieben worden sind
  • Fotos von Ihnen während einer Präsentation
  • Link zu einer Slideshare-Präsentation
  • Ihr letzter Blog-Beitrag oder Gast-Beitrag auf einem anderen Blog.

Und, haben Sie etwas entdeckt, was Sie hinzufügen können? Sie dürfen „Rich Media“ in folgenden Bereichen hinzufügen: Zusammenfassung, Ausbildung und Berufserfahrung. Ich bin mir sicher, dass Sie für mindestens einen Bereich etwas Passendes in Ihren Ordnern finden.

Internationales Profil

Richten Sie ein mehrsprachiges Profil auf LinkedIn ein. Wenn Sie eine oder mehrere Sprachen fließend beherrschen, sollten Sie Ihr LinkedIn-Profil neben Deutsch auch in diesen anderen Sprachen einrichten.

Kontakt-Details eintragen

Fügen Sie neben Ihren Kontakt-Details wie Ihrer Mail-Adresse auch Ihre weiteren Social-Media-Kanäle, auf welchen Sie regelmäßig aktiv sind, hinzu. So erkennt man auf einen Blick, wie aktiv Sie im Online-Marketing-Bereich sind. Wussten Sie schon, dass es für Autoren die Möglichkeit gibt, Ihre Publikationen zum Profil hinzufügen? Wenn Sie ein White Paper veröffentlicht haben, können Sie das übrigens in Ihrer Zusammenfassung unterbringen.

Dies sind sieben Punkte, welche ich für besonders wichtig erachte und beim Einrichten Ihres Profils an erster Stelle stehen sollten. Nehmen Sie sich die Zeit und schreiben Sie die Texte vorab in ein Word-Dokument um Rechtschreibfehler zu vermeiden. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Fragen zu Key-Wörtern haben oder mehr zu dem Thema erfahren möchten! In einem weiteren Artikel werde ich auf weitere Punkte eingehen, die Ihr Profil von anderen Mitbewerbern abheben können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Erstellen Ihres persönlichen LinkedIn-Profils!

So profitieren Sie vom Geo-Targeting im internationalen Marketing

Ich arbeite seit Jahren mit dem Social-Media-Tool Hootsuite und finde es für meine tägliche Arbeit sehr praktisch. Dank meines Pro-Accounts kann ich deutlich effektiver arbeiten und mich im Alltag auf das Wesentliche konzentrieren.

Für Unternehmen bietet das Tool im Rahmen seiner Enterprise-Variante Funktionen an, welche ihnen helfen können, im Social-Media-Dschungel aufzufallen, mehr Leads zu generieren, besseres Community-Engagement zu betreiben und im Endeffekt mehr zu verkaufen. In meinem heutigen Artikel geht es um die Möglichkeiten des Geo-Targeting im internationalen Marketing – mit Hilfe der Möglichkeiten, die Ihnen Hootsuite anbietet.

Warum sollten Sie sich mit dem Geo-Targeting beschäftigen?

  • Es hilft, Informationen über Themen zu gewinnen, welche in einer bestimmten Region oder einem anderen Land diskutiert werden. Finden Sie heraus, was man in Frankreich, UK oder Island über Ihre Produkte zu sagen hat.
  • Sie stellen nächsten Monat in einem dieser Länder auf einer Messe aus? Sprechen Sie mit Ihren Tweets genau diese Kontakte in dem Land an, wo die Messe stattfinden wird.
  • Twitter ist so schnelllebig und nur ein Bruchteil der vielen täglichen Tweets kann wahrgenommen werden. Mit Hilfe des Targettings grenzen Sie die Tweets gezielter ein.

Versenden Sie Tweets gezielt an Ihr internationales Publikum!

Ihr Twitter-Account kommuniziert hauptsächlich auf Englisch und Sie erreichen damit ein internationales Publikum. Nun steht aber Ende nächsten Monats die Messe im Ausland an. Was bietet sich hier besser an, als Ihre Messe-Tweets gezielt an Kunden bzw. Interessenten aus dem jeweiligen Land zu senden?

Das funktioniert auf Hootsuite wie folgt:

Beim Entwerfen einer neuen Twitter-Nachricht sehen Sie fünf kleine Icons, einer davon ist der Globus. Wenn Sie auf diesen klicken, öffnet sich ein neues Feld, welches Ihnen erlaubt, Länder oder Sprachen auszuwählen. So wie hier:

Bildschirmfoto 2015-04-08 um 11.54.10

Wenn Sie Ihre Nachricht getippt haben, besteht wie immer die Möglichkeit, diese auch zu planen, d.h. so zu programmieren, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt versendet wird. Hierzu klicken Sie auf den Kalender-Icon (steht im Screenshot an 2. Stelle von links).

Hootsuite Pro bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Geo-Targeting mit verschiedenen Ländern durchzuführen. Wählen Sie ein Upgrade und entscheiden sich für Hootsuite Enterprise, wird diese Funktion auf Städte und Sprachen ausgeweitet.

Filtern Sie nach verschiedenen Sprachen

Mit Hootsuite können Sie „language search parameters“, also Such-Parameter für verschiedene Sprachen verwenden und mit diesen z.B. einen Search-Stream erstellen. Wenn Sie ein international agierendes Unternehmen sind, spart Ihnen diese Möglichkeit, die Suche einzugrenzen, jede Menge Zeit und Nerven.

Nutzen Sie doch die Suche nach einem bestimmten Suchbegriff in Kombination mit einem Sprach-Such-Parameter. In der folgenden Liste finden Sie eine kleine Auswahl (insgesamt bietet Hootsuite 20 Sprachen zur Auswahl):

  • Englisch – lang:en
  • Französisch – lang:fr
  • German – lang:de
  • Japanisch – lang:ja
  • Russisch – lang:ru
  • Spanisch – lang:es

Wenn Sie nach Tweets über das Business-Netzwerk LinkedIn in spanischer Sprache suchen, könnte der Such-Stream wie folgt aussehen:

Bildschirmfoto 2015-04-08 um 13.44.03

Wenn Sie aktiv mit den Search-Funktionen auf Hootsuite arbeiten möchten, was ich nur empfehlen kann, sollten Sie in Zukunft diese Sprachen-Parameter hinzufügen. Damit bleiben Sie auf dem Laufenden, was zu einem bestimmten Thema in Ihrem Zielland bzw. in der angegebenen Sprache besprochen wird bzw. können langfristig herausfinden, wer Meinungsführer zu dem Thema sind.

Sie interessieren sich für weitere Themen rund um internationales Marketing bzw. internationales Social Media? Am Mittwoch, den 13. Mai ab 10 Uhr halte ich ein gratis Webinar zu den wichtigsten Grundlagen von LinkedIn und wie Sie dank LinkedIn international bekannter werden können. Melden Sie sich noch heute hier zu meinem Webinar an! Ich freue mich über Ihre Teilnahme!