Q&A: Wie baut man sich sein Netzwerk auf LinkedIn auf?

Stellen Sie sich auch oft die Frage, wie groß denn nun das ideale persönliche berufliche Netzwerk sein sollte? Oder, welche Kontaktanfragen Sie bestätigen sollten, welche eher ablehnen? Vieles lässt sich nur individuell klären, aber auf einige Fragen möchte ich heute meinem Q&A-Blogartikel eingehen.

Welche Kontakte sollten Sie auf LinkedIn bestätigen?

Hier gibt es leider kein allgemeines Rezept. Ich kann Ihnen nur einige Hinweise geben und Sie entscheiden, wie Sie vorgehen möchten.

Generell ist es so, dass LinkedIn nicht möchte, dass Sie wahllos Mitglieder anschreiben und Ihr Netzwerk erweitern. Die Chance, dass Ihre Kontaktanfragen auch bestätigt werden, sollte hoch sein. Dies erreichen Sie, indem Sie hauptsächlich Kontaktanfragen an Personen senden, welche Sie wirklich persönlich kennen oder personalisierte Kontaktanfragen mit guter Begründung schreiben.

Wie sollten oder könnten Sie als relativ neues Mitglied auf LinkedIn vorgehen?

Ich würde über die Suche nach einigen Kollegen, Vorgesetzten, Freunden und Studienfreunden suchen. Dazu geben Sie den Namen in die Suche ein und ggf. noch ein Stichwort wie die Stadt oder das Unternehmen, für welches die Person arbeitet. Bei einigen Personen können Sie beim Klick auf das Profil eine persönliche Nachricht schreiben.
Bei vielen Personen wird das allerdings nicht funktionieren, da Sie neu im Netzwerk sind und noch nicht über so viele Kontakte 2. Grades verfügen. Kontakte 2. Grades haben bereits gemeinsame Kontakte mit Ihnen. Wer noch ganz am Anfang des Netzaufbaus steht, hat entsprechend weniger dieser Kontakte als ein langjähriges Mitglied mit 500 und mehr Kontakten. Daher kann es für Einsteiger Sinn machen, den kostenfreien Probemonat für eine LinkedIn- Premium-Mitgliedschaft zu buchen um an InMails zum Kontaktieren von fremden Personen zu gelangen. Je nachdem kann man die Mitgliedschaft verlängern oder rechtzeitig kündigen.

Bevor Sie sich für ein solches Upgrade entscheiden, sollten Sie auch regelmäßig auf die Liste „Personen, die Sie vielleicht kennen“ gehen. Hier werden Sie staunen: Es sollten einige Namen auftauchen, die Sie bereits persönlich kennen oder bereits gehört haben.

Wie schreibt man eine personalisierte Nachricht an einen Kontakt 2. Grades?

Sie gehen dazu immer auf den Namen der Person und gelangen direkt auf das LinkedIn-Profil der Person. Lesen Sie sich erstmal durch, was Sie dort vorfinden und klicken dann auf das blau hinterlegte „Vernetzen“. LinkedIn wird Ihnen als Nächstes die Möglichkeit geben, eine Nachricht mit max. 300 Zeichen zu schreiben.

 

 

Was mache ich mit Kontaktanfragen ohne Foto?

Da ich mein Foto freigegeben habe, halte ich es für höflich, dass dies andere Mitglieder auch tun. Daher bestätige ich normalerweise nur Kontaktanfragen mit Foto. Sollte aus dem Profil ersichtlich sein, dass eine mir bekannte Person neu auf LinkedIn ist, mache ich eine Ausnahme. Anfragen von „Fremden“ ohne Foto werden nicht bestätigt.

Wie geht man mit Kontaktanfragen von fremden Personen um?

Ich schaue mir die Profile dieser Kontaktanfragen üblicherweise an. Gibt es eine personalisierte Anfrage, kommt es darauf an, was da steht. Ist es eine Standardanfrage, welche nur das Verkaufen im Sinn hat, lehne ich eher ab. Manchmal frage ich per Nachricht zurück, ohne mich zu vernetzen. Durch die Rückfrage erfahre ich ggf., warum sich die Person vernetzen möchte und kann später überlegen, wie ich mit der Anfrage umgehen möchte.
Anfragen von Kollegen, also anderen Social-Media-Beratern, selbständigen Beratern und Unternehmern aus der Umgebung, welche ich ggf. bei regionalen Netzwerktreffen bereits gesehen habe bzw. es gemeinsame Kontakte gibt, bestätige ich meistens.

Wie geht man am besten mit internationalen Kontaktanfragen um?

Kenne ich die Person bzw. ist es ein ehemaliger Kollege, dann bestätige ich meistens. Da ich viele Jahre für amerikanische bzw. kanadischen Unternehmen gearbeitet habe, gibt es eine Vielzahl von Kontakten aus Nordamerika und dem europäischen Ausland. Kontaktanfragen von Social-Media-Kollegen z.B. aus UK, USA, Frankreich finde ich ebenfalls spannend: So kann ich mich auch gut mit anderen LinkedIn-Beratern austauschen. Influencern auf internationaler Ebene folge ich auch gerne. Es ist nicht notwendig sich zu vernetzen, aber die interessanten Beiträge möchte ich nicht missen. In dem Fall reicht es, der Person zu folgen. Da ich Englisch, Französisch und Spanisch gelernt habe, komme ich mit Status Updates in diesen drei Sprachen gut zurecht. Bei anderen internationalen Anfragen bin ich eher vorsichtig, da mein berufliches Netzwerk und meine Zielgruppe hier im deutsch-sprachigen Raum ansässig ist, ich keine Kooperationen mit weiteren Ländern anstrebe und auch deren Sprachen nicht beherrsche.

Wie handhaben Sie das mit den Kontakten bei der Jobsuche?

Ich empfehle, dass Sie sich Ihr berufliches Netzwerk Stück für Stück schon vor der Jobsuche aufbauen und die ersten Tipps dieses Beitrags umsetzen. Um sich im Falle einer Jobsuche mit Recruitern zu vernetzen, suchen Sie gezielt nach Recruitern oder Jobangeboten und kommunizieren meist über InMails. Diese gibt es auch mit Rahmen der Premium-Mitgliedschaften bereits ab 10 € im Monat. Achten Sie darauf, dass Ihr Profil einen professionellen Eindruck macht und Sie sich mit den verschiedenen Jobsuche-Einstellungen auf LinkedIn vertraut machen. Hierzu empfehle ich Ihnen meinen Beitrag zu Funktionen für Jobsuchende und meinen Leitfaden für ein professionelles LinkedIn-Profil.

Vergessen Sie nicht, dass viele Jobs über Beziehungen und persönliche Kontakte vergeben werden. Treten Sie bei der Jobsuche ruhig mit ehemaligen Kollegen in Verbindung und schauen, inwieweit sich da Chancen ergeben. Der Kontakt zu Recruitern ist das eine, in Ihrem Fall kann der Weg auch über einen bereits langjährigen Kontakt gehen, welchen Sie auf LinkedIn gefunden haben.

Wie könnten Sie vorgehen?

Jeder berufliche Hintergrund ist anders. Jeder sollte daher seine eigene Vernetzungsstrategie finden. Am Anfang ist man ggf. etwas strenger und mag keinerlei unbekannte Personen in sein Netzwerk einladen. Mit der Zeit finden viele Nutzer allerdings eine Strategie wie und warum sie neue Kontakte hinzufügen möchten.
Passen Sie auf, dass Sie möglichst alle oder sehr viele Anfragen bestätigt bekommen. Wer zu viele Anfragen einfach so versendet und kaum Kontaktbestätigungen erhält, kann von LinkedIn gesperrt werden. Ich empfehle Ihnen, kontinuierlich und wohl bedacht am Wachstum Ihres persönlichen Netzwerkes zu arbeiten.

So informiert Sie LinkedIn nur noch über das, was Sie wirklich sehen wollen!

Wie oft klicken Sie auf das Glockensymbol ganz oben in Ihrer LinkedIn-Leiste? Wenn Sie sich neu eingeloggt haben, haben Sie meistens eine Zahl auf rotem Punkt danebenstehen, welche anzeigt, wieviele Neuigkeiten bzw. Mitteilungen LinkedIn für Sie parat hält.

Sie schauen gerne nach, was dort für Sie angezeigt wird oder empfinden Sie es als Zeitverschwendung? Wenn Letzteres der Fall ist, habe ich vielleicht eine gute Nachricht für Sie: Sie können die Mitteilungen anpassen, löschen oder für immer deaktivieren. Wenn Sie z.B. keine Jobangebote sehen oder keine Geburtstagsgratulationen versenden möchten, können Sie diese abstellen. Sie gehen oben rechts neben einer Mitteilung auf die drei kleinen Punkte und das folgende Menü öffnet sich:

 

 

 

 

Wenn Ihnen einige Themen von bestimmten Kontakten aus Ihrem Netzwerk irrelevant erscheinen, gibt es die Möglichkeit, den Updates nicht mehr zu folgen. Sie bleiben, wenn Sie das anklicken, dennoch mit der Person vernetzt. Und keine Sorge: Die Person bekommt auch keine Information, dass Sie ihr nicht mehr folgen.

Sie sehen, Sie können mitbestimmen und somit Ihren Newsfeed bzw. die Mitteilungen etwas persönlicher gestalten. Des Weiteren ist es so, dass LinkedIn aus den Nachrichten, die Sie lesen, liken und kommentieren, lernt und Ihnen vorzugsweise in Zukunft ähnliche Themen anzeigen wird. So ähnlich funktioniert das auch beim Mitteilungen-Board.

Wo befindet sich der Einstellungsbereich für Mitteilungen?

Gehen Sie dazu in die Leiste ganz oben mit dem Glockensymbol.


Als Nächstes klicken Sie links, wie hier links im Bild auf „Mitteilungen verbessern – Einstellungen anzeigen“. Sie erhalten eine neue Ansicht und können auswählen, welche Mitteilungen Sie ggf. verändern wollen.
In der Liste lesen Sie:

  • Einladungen und Nachrichten
  • Jobs und andere Chancen
  • News und Artikel
  • Updates aus Ihren Gruppen
  • Updates über Ihr Netzwerk
  • Updates über Sie

 

 

 

 

Schauen wir uns doch mal die Mitteilungen-Möglichkeiten zu „Updates über Ihr Netzwerk“ genauer an. Eine lange Liste mit folgenden Themen gibt es:

  • Adressbuchkontakte, die Mitglied von LinkedIn geworden sind
  • Erwähnungen Ihrer Kontakte in den News-Feed
  • Firmenjubiläen
  • Geburtstage
  • Neue Follower
  • Jobwechsel im Netzwerk
  • Neue Artikel der Kontakte
  • Neue Mitarbeiter im Unternehmen
  • Neue Influencer-Videos
  • Unterhaltungen über Beiträge und Artikel im Netzwerk
  • Von Kontakten mitgeteilte Updates

Insgesamt gibt es über 50 verschiedene Mitteilungen-Optionen. Ehrlich gesagt, sehe ich einige davon nie in meinem Board, andere wiederum häufiger. Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass Sie die Mitteilungen anpassen können. Wenn Sie mit der mobilen App arbeiten, funktioniert es ähnlich. Nach dem Klick auf die Glocke, gelangen Sie in den Mitteilungen-Bereich und oben in die Einstellungen.

Bei mir gehört es zur morgendlichen Arbeitsroutine, die Mitteilungen durchzugehen und erste Reaktionen auf LinkedIn zu hinterlassen. Im Anschluß daran lese ich meinen Newsfeed und bestätige die Kontaktanfragen. Was gehört bei Ihnen zur täglichen Social-Media-Routine?

 

Beitragsfoto: www.unsplash.com

Meine 7 Tipps für besseres Zeitmanagement zur LinkedIn-Nutzung

Sie möchten die Vorteile von LinkedIn nutzen, haben aber die Befürchtung, dass Sie in Ihrem hektischen Arbeitsalltag keine Zeit dafür finden werden? Fakt ist, dass Sie schon eine gewisse Zeit pro Woche auf LinkedIn eingeloggt sein sollten und mit verschiedenen Funktionen arbeiten sollten, um Ergebnisse zu erzielen. Personal Branding im Internet ist mit etwas Arbeit und Zeit verbunden, also schauen wir mal, wie wir die wenige Zeit am effektivsten nutzen können.

Heute habe ich 7 Tipps für Sie, welche helfen sollen, Ihnen an anderen Stellen etwas Zeit zu sparen, um LinkedIn eine Chance zu geben. Selbstverständlich können Sie diese Tipps auch für andere Aktivitäten in den sozialen Medien übertragen.

1. Markieren Sie sich für den Start auf LinkedIn ein Zeitfenster von 30 Minuten am Tag in Ihrem Kalender. Halten Sie sich an diesen Kalendereintrag und halten Sie das mal für ca. 30 Tage durch. Wenn Sie bereits nach 10 Minuten fertig sind, ist es ok. Sie sollen durch den Kalendereintrag nur erstmal ins Tun kommen. Die 30 Tage empfehle ich, weil es ein gutes Zeitfenster ist, um sich an eine neue Gewohnheit zu gewöhnen.

2. Halten Sie sich an die Regel, dass Sie für mindestens 30 Tage lang täglich auf LinkedIn aktiv werden. Drei Aufgaben, die Sie dann umsetzen könnten, sind: „Personen, die Sie vielleicht kennen“, die Timeline wo Sie mindestens einen Beitrag teilen und fünf Beiträge kommentieren sollten.

3. Wenn Sie noch nicht mit der mobilen App gearbeitet haben, dann installieren Sie sich diese auf Ihr Smartphone oder Tablet. Dadurch können Sie auch mal gemütlich am Abend auf dem Sofa oder auf dem Weg zur Arbeit die Timeline lesen, Wartezeiten am Flughafen oder wenn Sie Ihr Kind vom Sport abholen, überbrücken.

4. Nutzen Sie Tools zum Vorprogrammieren von Status Updates für Ihre LinkedIn-Aktivitäten. Ich arbeite gerne mit Hootsuite, aber auch Buffer ist geeignet. Beide sind auch prima um auf anderen sozialen Netzwerken wie z.B. Twitter die Postings vorzuprogrammieren.

5. Lernen Sie Nein-Sagen zu anderen Aktivitäten. Stoppen Sie das sinnlose Surfen auf Facebook und das Kommentieren von beruflich irrelevanten Themen in Online-Foren. Dort vergehen 10 Minuten wirklich wie im Fluge, die Sie auf LinkedIn effektiver nutzen könnten. Sagen Sie Telefonkonferenzen ohne Agenda bzw. welche, die gewöhnlich nicht zielführend sind, einfach mal ab.

6. Ändern Sie Ihre Meeting-Gewohnheiten: Meetings sollten sich strikt an die Agenda und Zeiten halten. Kurz vor einem Meeting könnten Sie die Teilnehmer recherchieren, sich schon ein Bild von ihnen machen. Kurz nach dem Meeting sollten Sie den Teilnehmern eine Kontaktanfrage senden.

7. Ihre E-Mails nehmen zu viel Zeit in Anspruch? Gewöhnen Sie sich an, diese nur noch zweimal am Tag zu lesen und zu bearbeiten. Das erste Zeitfenster könnte idealerweise nach dem ersten To-Do-Brocken am Morgen sein und dann nochmals am Nachmittag.

 

Sie wollen wirklich mehr auf LinkedIn erreichen? Dann suchen Sie sich noch heute drei der oben gelisteten Tipps raus und setzen Sie um! Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung, inwieweit Sie durch die Änderung der Gewohnheit mehr Zeit für Ihr Personal Branding auf LinkedIn gewonnen haben!

So werden Status Updates auf LinkedIn erfolgreicher!

Wie sollte ein Posting, ein von Ihnen veröffentlichtes Update in der LinkedIn-Timeline aussehen, damit es viele Nutzer zu sehen bekommen? Abgesehen davon, dass der Inhalt interessant sein sollte, einen Bezug zu Ihrer Tätigkeit haben sollte und die Leser davon einen Nutzen ziehen sollten, gibt es auch rein formell ein paar Dinge zu beachten. Im Zweifel müssen wir uns ja am von LinkedIn vorgegebenen Algorithmus orientieren. Und der hat sich wohl etwas verändert.

Noch vor einiger Zeit hieß es, dass Status Updates, welche mit einem Foto kombiniert worden sind, besonders gut ankommen. Das ist heute anders. Neuerdings darf ich meinen Kunden raten, das Bild auch gerne wegzulassen.

Dank der Erfahrungen anderer Experten sowie meiner eigenen Experimente, bin ich zu dem folgenden Ergebnis gekommen, welches ich heute gerne teile:

Wie schaut ein erfolgreiches Status Update aus?

  • Es besteht aus relativ viel Text. Es darf gerne aus mehreren Sätzen oder kurzen Stories bestehen. Wichtig ist, dass man auf „mehr anzeigen“ klicken muß. Ich habe mich selbst schon häufig erwischt, dass ich bei einem spannend formulierten Textbeginn gerne auf „mehr anzeigen“ geklickt habe.

 

 

 

  • Sie sollten Fragen stellen und ruhig mal ganz direkt um Kommentare bitten. Kleine Umfragen können direkt als Status-Update formuliert werden und die Leserschaft muß diese nur mit ja oder nein beantworten. Auch das kommt ganz gut im Netzwerk an und kurbelt die Interaktionen an. Auch wenn auf LinkedIn meist weniger geliked oder kommentiert wird, mit dieser Aufforderung klappt es am ehesten.
  • @mentions zu Personen, mit welchen Sie auf LinkedIn vernetzt sind.
    Wenn Sie an einer Veranstaltung teilnehmen, welche von Person X organisiert wurde, könnten Sie diese namentlich nennen. Sie tippen ein @-Symbol gefolgt vom Namen der Person.
    Wenn Ihnen ein Beitrag besonders interessant erscheint und Sie sicher sind, dass einige Ihrer Kontakte dazu eine Meinung äußern könnten, dann erwähnen Sie diese Personen in Ihrem Update.

 

 

 

 

  • Emojis: Unsere Augen lieben sie, auch wenn sie nicht sehr Business-like wirken. Sie ziehen die Aufmerksamkeit an sich. Wenn Sie Ihr Status Update über die mobile App posten, geht es ganz leicht und dank Smiley und Co fällt der Text mehr auf.
  • Live Videos: Auf Facebook sind sie recht erfolgreich. Nun gibt es die Funktion auch auf LinkedIn. Sie können ganz schnell ein Live Video in der Timeline posten, achten Sie darauf, dass Sie beim Thema bleiben und es professionell ausschaut. Auffallen werden Sie mit dem Video, der Algorithmus pickt sich die neue Funktion natürlich gerne raus.

Was Sie vermeiden sollten!

  • Externe Links: Ich gebe es zu, ich habe es so oft gemacht. Das Verlinken auf externe Beiträge. Lassen Sie das bleiben. Posten Sie LinkedIn-Beiträge, davon gibt es genügend und inhaltlich wertvoll sind sie auch.Wenn es doch mal die Verlinkung auf eine Landingpage sein soll, dann können Sie den Link auch weiter unten als Kommentar posten.
  • Status Update + ein Foto. Auch das funktionierte früher recht gut. Posten Sie entweder gleich mehrere Fotos, also 4-5 oder Sie lassen das Bildmaterial ganz weg. Weitern oben habe ich ja beschrieben, was besser funktioniert.

Mir ist durch diese Änderungen erst wieder klargeworden, dass jedes Netzwerk seine eigenen Spielregeln hat und es niemals Sinn machen kann, auf allen Kanälen das Gleiche zu posten. Wenn ein Status Update auf einem anderen Netzwerk empfehlenswert ist, sollten Sie sich dort auch anpassen. Lieber auf den verschiedenen Netzwerken verschiedene Texte und Materialien posten. Ich hoffe, dass Sie dank der oben aufgeführten Tipps, Lust bekommen haben, die oben genannten Tipps beim nächsten Status Update auszuprobieren.

Bitten Sie um eine personalisierte URL für Ihre LinkedIn Unternehmensseite

Für das persönliche LinkedIn-Profil ist es recht einfach, in wenigen Klicks eine personalisierte URL z.B. aus dem Namen oder Thema zu erstellen. Eine solche Kurz-Url schaut nicht nur professioneller aus, wenn Sie die Seite bewerben wollen, sondern sie hilft auch, besser gefunden zu werden. Wie Sie diese für Ihr persönliches LinkedIn-Profil einrichten, habe ich in diesem Blogbeitrag schnell erklärt.

Etwas anders läuft es, wenn Sie für die Unternehmensseite eine personalisierte URL haben möchten. Leider klappt das nicht über den Bereich der Einstellungen. Hier sollten Sie über das Kontaktformular auf LinkedIn einen Antrag stellen. Gehen Sie dazu auf dieses Formular und stellen einen Antrag. Wichtig ist es, dass Sie Admin-Rechte der jeweiligen Unternehmensseite haben. Idealerweise steht nach dem letzten Schrägstrich der Unternehmensname, vorausgesetzt, er ist nicht allzu lang und nicht bereits vergeben. Letzteres können Sie überprüfen, indem Sie testweise die URL mit Ihrem Wunschnamen eingeben. In etwa so:

https://www.linkedin.com/company/Unternehmensname

Erscheint die folgende Benachrichtigung, sprich, der ausgesuchte Link mit Ihrem Wunsch-Unternehmensnamen existiert noch nicht, können Sie ganz einfach fortfahren und im Kontaktformular genau diese URL beantragen. Wenn nicht, überlegen Sie sich einen anderen Wunsch-Link und prüfen, ob dieser noch zu vergeben ist.

Ich habe häufiger gelesen, dass die Antragstellung ein paar Tage in Anspruch nehmen kann, bei mir waren es in mehreren Fällen dann sogar nur ein paar Stunden.

Sie haben weitere Fragen zur Nutzung von Unternehmensseiten auf LinkedIn? Kontaktieren Sie mich und wir vereinbaren einen Termin für eine individuelle Beratungsstunde oder Sie nehmen an meinem Webinar über Unternehmensseiten teil.

Neue Sicherheitseinstellung für Ihr öffentliches LinkedIn-Profil

Rein zufällig habe ich am Montag in einem Kunden-Profil die folgende neue Einstellung für öffentliche LinkedIn-Profile entdeckt.

Während Sie früher Ihr öffentliches LinkedIn-Profil jedem (sprich, wer über die Google-Suche etc) nach Ihnen gesucht hat) oder halt niemandem zeigen konnten, kann dies jetzt differenziert werden. Wer nicht wollte, das jeder aus der Öffentlichkeit alle Bereiche im LinkedIn-Profil einsehen konnte, hat beispielsweise die Details zur Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnisse, das Profilfoto und vieles mehr einfach nicht anzeigen lassen.

Heute können Sie hier differenzieren. Sie haben die Möglichkeit, dass entweder

  • nur Ihre Kontakte (Kontakte 1. Grades),
  • Ihr Netzwerk (Kontakte, 1., 2. und 3. Grades)
  • allen LinkedIn-Mitgliedern oder
  • der kompletten Öffentlichkeit (zusammengesetzt aus allen LinkedIn-Mitgliedern und Personen, die Sie über Suchmaschinen wie Google gefunden haben).

die Details Ihres Profils angezeigt werden, welche Sie ausgewählt haben.

Wie können Sie diese Einstellungen ändern?

Gehen Sie oben rechts auf Ihr Bild und klicken auf „Datenschutz & Einstellungen“, dann in der Mitte auf Datenschutz und „Ihr öffentliches Profil bearbeiten„. Auf der rechten Seite können Sie die entsprechenden Einstellungen vornehmen.

Die für mich logische Einstellung ist, dass mein Profil für mein persönliches Netzwerk komplett einsehbar sein darf. Daher habe ich Folgendes angeklickt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie sind auf Jobsuche?

Wenn Sie derzeit auf Jobsuche sind, macht es mehr Sinn, das LinkedIn-Profil für ein größeres Netzwerk freizugeben, damit z.B. Recruiter Einblicke in Ihre Expertise etc bekommen. In dem Fall ist es empfehlenswert, auf „Alle LinkedIn-Mitglieder“ zu klicken.

Sie sind bereits gut vernetzt und es ist nicht in Ihrem Interesse, viele Details an ein größeres Netzwerk freizugeben? Hier kann es ausreichen, das komplette Profil nur für die eigenen Kontakte freizugeben.

Sie entscheiden und es ist jederzeit wieder änderbar.

 

Foto: Pixabay

So bitten Sie einen Kontakt um eine Vorstellung auf LinkedIn

Kürzlich im Gespräch kamen wir auf die Funktion „sich vorstellen lassen“ zu sprechen. Ich habe selten damit auf LinkedIn gearbeitet, aber Kunden fragen gerne danach, da eine ähnliche Funktion auf XING gerne verwendet wird. Wie geht es, dass Sie einen gemeinsamen Kontakt um eine Vorstellung einer dritten Person (Kontakt 2. Grades) bitten?

So lassen Sie sich vorstellen

Nehmen wir an, Sie möchten sich beim Unternehmen „X Enterprise“ bewerben und haben entdeckt, dass Ihr Freund Martin Mustermann mit einem Mitarbeiter bei X Enterprise vernetzt ist. Gehen Sie dazu auf das Profil Ihres Wunsch-Kontaktes, klicken oben rechts auf die drei grauen Punkte und auf Profil weiterleiten.

Als nächstes öffnet sich ein neues Fenster im Nachrichten-Ordner. Sie können jetzt Ihren Freund anschreiben, dass er sie der gewünschten Person (der Link zu deren Profil wurde automatisch zur Nachricht hinzugefügt) vorstellt.

Ihr nächster Schritt kann es sein, dieser Person eine Kontaktanfrage zu senden. Gehen Sie dazu wieder in das Profil der Person und dann auf „Vernetzen“. Jetzt können Sie eine personalisierte Nachricht schreiben, welche sich ggf. auf die Vorstellung Ihres Freundes bezieht.

Wenn Sie zwei Ihrer Kontakte 1. Grades zusammenbringen möchten, geht es noch einfacher. Sie gehen gleich in den Nachrichtenordner und schreiben eine Nachricht an beide Personen gleichzeitig. Probieren Sie das mal bei der nächsten Gelegenheit aus und senden eine Nachricht an zwei Personen gleichzeitig.

P.S.: Bis vor einiger Zeit gab es die Funktion „sich vorstellen lassen“ auf LinkedIn, welche wohl durch die vielen Umstellungen auf das neue Design auch abgeschafft worden ist bzw. nun in veränderter Form vorliegt.

Mein Rat hierzu: Verbinden Sie die Online mit der Offline-Welt. Gerade beim Thema „sich vorstellen lassen“ kann es auch einfach sinnvoll sein, im persönlichen Gespräch/ per Telefon um eine Vorstellung zu bitten. 

So lassen Sie sich auf LinkedIn empfehlen!

Mit einem gut ausgefüllten LinkedIn-Profil inklusive einiger Empfehlungen können Sie die Aussagekraft Ihres Profils steigern. Egal ob Sie nun auf Jobsuche sind oder etwas für Ihr Personal Branding als Führungskraft oder selbständiger Berater tun möchten, Empfehlungen machen sich sehr gut in Ihrem Profil. Meiner Meinung nach sollten Sie für Ihren aktuellen Job als auch für die letzten zwei Positionen, jeweils einige Empfehlungen hinzufügen bzw. hinzufügen lassen. Für Jobs, welche 10 Jahre oder länger her sind, halte ich es für weniger relevant.

Gerade wenn Sie auf Jobsuche sind, ist es besonders interessant, dass Ihr LinkedIn-Profil für Recruiter sichtbar ist und Sie anhand der richtigen Keywörter gefunden werden. Wenn Sie Empfehlungen erhalten haben, welche auch noch die Keywörter enthalten, welche Sie bereits in Ihrer Zusammenfassung, in der Berufserfahrung angegeben haben und nach welchen ein Recruiter sucht, ist das ein weiterer Bonuspunkt um in den Suchergebnissen recht weit oben gerankt zu werden.

So bitten Sie einen Kontakt um eine Empfehlung

Sie gehen dazu in das LinkedIn-Profil der Person, welche Sie bitten möchten. Unter dem Namen gibt es das Feld „Vernetzen“, daneben steht „mehr….“. Auf Letzeres sollten Sie klicken:

 

 

 

 

Es öffnet sich ein neues Fenster unter welchem Sie relativ weit unten das Feld „Um eine Empfehlung bitten“ finden.

Klicken Sie darauf und es öffnet sich ein neues Fenster, wo Sie den Job auswählen können, für welchen Sie sich empfehlen lassen möchten und wie Sie zu der Person standen (als Vorgesetzter, Mitarbeiter, Geschäftspartner etc).

 

Schreiben Sie eine kurze, nette und vor allem personalisierte Notiz an die Person, welche Sie empfehlen soll. Wichtig ist, dass Sie mit der Person wirklich zusammengearbeitet haben und sie in der Lage ist, eine aussagekräftige Empfehlung zu schreiben.

Gut zu wissen: Mit dem neuen Interface werden die Empfehlungen leider nicht mehr direkt unter dem jeweiligen Job eingeordnet. Profil-Besucher müssen etwas weiter nach unten scrollen, um sie zu finden. Auf den ersten Blick sieht der Besucher Ihres Profils die beiden aktuellsten Empfehlungen, klickt er auf „2 weitere Empfehlungen anzeigen“, sieht er mehr. Übrigens, direkt daneben gibt es ein Feld, wo ersichtlich ist, welche Empfehlungen Sie anderen bereits erteilt haben. Wer kann Ihre Empfehlungen sehen? Ihre direkten Kontakte, aber auch Kontakte 2. und 3. Grades, vorausgesetzt, sie sind bei LinkedIn angemeldet. Wer außerhalb dieses Netzwerkes ist, kann sie nicht einsehen.

Schreiben Sie Empfehlungen für andere

Wenn Sie Empfehlungen für andere schreiben möchten, gehen Sie ebenfalls in das Profil der jeweiligen Person. Klicken auf das „Mehr“ und wählen ganz unten aus: „Empfehlen“.

Ein neues Formular öffnet sich und Sie können es Schritt für Schritt ausfüllen.

 

Geben kommt vor Nehmen, daher ist es immer eine gute Idee, selber pro-aktiv Empfehlungen zu schreiben. Schreiben Sie diese vorab in einem Word-Dokument, damit Sie per Rechtschreibprüfung sicherstellen können, dass sich keine Fehler eingeschlichen haben. Beim Formulieren sollten Sie auf typische „Worthülsen“ verzichten. Schreiben Sie anhand von Beispielen, welchen konkreten Erfolg der Empfohlene erreicht hat, dank seiner professionellen Arbeitsweise, seines Engagements. Je nachdem in welcher Position/ welche internationale Ausrichtung der empfohlene hat, kann eine Empfehlung in englischer Sprache sehr hilfreich sein.

Ihnen gefällt etwas nicht an der Empfehlung? Oder Sie möchten etwas hinzufügen lassen? Wenn Sie im Empfehlungsmanager auf „erhalten“ gehen, sehen Sie die Liste der bereits erhaltenen Empfehlungen und können beim Schreiber des Textes um eine Änderung bitten. In diesem Bereich können Empfehlungen auch ausgeblendet werden. Nur, weil sie gerade nicht gefallen oder relevant sind, müssen sie ja nicht gleich gelöscht werden.

Machen Sie jetzt Ihr LinkedIn-Profil sicher!

Schon vor einigen Wochen wurde von LinkedIn bekanntgegeben, dass es Anfang 2017 Änderungen im LinkedIn-Interface geben wird. Die ersten Veränderungen sind bereits bei einigen Nutzern z.B. in den USA sichtbar geworden bzw. einige Mitglieder sind von LinkedIn direkt über die Veränderungen informiert worden.

Ich habe im Dezember von LinkedIn eine E-Mail erhalten, dass ich keinen Zugriff mehr auf das Kategorisieren von Kontakten haben werde und mir daher ein Premium-Account, der LinkedIn Sales Navigator, empfohlen wird. Da ich gerne mit den Kategorien gearbeitet habe, ist es für mich ein Verlust und ich werde schauen, ob ich langfristig auf ein die für den Vertrieb geschaffene Mitgliedschaft zurückgreifen sollte. Leider ist diese nicht ganz günstig, mit ihren knapp 60 € im Monat. Das wird sich nicht jeder leisten wollen.

Mit welchen Änderungen müssen wir sonst bei LinkedIn rechnen? Was können und sollten Sie tun, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden und ggf. durch die Veränderungen keine Daten zu verlieren? Wer gerne auf „Nummer Sicher“ geht, sollte daher ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen.

1. Back-up Ihres Profils vornehmen

Sie möchten bestimmt nicht, dass Passagen aus Ihren Texten in Ihrem LinkedIn-Profil verlorengehen oder aufgrund der Veränderungen wichtige Details in Vergessenheit geraten. Am besten wird es sein, wenn Sie Ihr Profil als PDF abspeichern. Sie gehen dazu in Ihr Profil und klicken rechts neben „Profil anzeigen“. Es öffnet sich ein Menü mit „Als PDF speichern“ und Sie können das Dokument auf Ihrem Desktop speichern.

2. Back-up aller LinkedIn-Aktivitäten

Sie können mit folgendem Link auf direktem Wege ein Datenarchiv von LinkedIn anfordern. Dieses beinhaltet u.a. alle Ihre bisherigen Aktivitäten, Account-Geschichte, wer Sie eingeladen hat, wann Sie das letzte Mal eingeloggt waren etc. Klicken Sie dazu einfach hier.

3. Back-up aller Ihrer Kontakte

Diese halte ich für besonders wichtig. Für viele Nutzer im deutsch-sprachigen Raum ist LinkedIn ja ein Adressbuch der alten und neueren Kontakte. Sie können diese so abspeichern, dass Sie sich in Tabellenform einsehen können.

Vielleicht ist das dann auch die perfekte Gelegenheit, weil diese recht übersichtlich ist, mal in den Kontakten aufzuräumen oder zu sehen, wen Sie besonders lange nicht gesprochen haben. Gehen Sie dazu auf diesen Link.

4. Kategorien der Kontakte (Tags)

Wie schon erwähnt, eine der anstehenden Veränderungen auf LinkedIn ist, dass die Funktion, Notizen zu Kontakten zu hinterlassen und sie zu kategorisieren (Taggen) im Basis-Account nicht mehr verfügbar sein wird. Wer damit auch in Zukunft arbeiten möchte, was ich für äußerst sinnvoll halte, sollte sich diese Informationen über Ihre bereits angelegten Tags als Back-up anlegen lassen. Schauen Sie sich dazu den folgenden Link genauer an. Herunterladen können Sie diese Daten noch bis zum 31. März 2017.

Wenn für Sie schon klar ist, dass Sie sich für ein Upgrade auf den Sales Navigator oder die Recruiter-Lite-Mitgliedschaft, können Sie hier die Schritt-für-Schritt-Erklärung abrufen und die Kategorien in das neue System übertragen:

5. Speichern von Such-Szenarien

Die Funktion, Such-Szenarien zu speichern und bei Veränderungen informiert zu werden, wird zumindest im Basis-Account in absehbarer Zeit nicht mehr angeboten. Wenn Sie nachschauen möchten, noch sollte die Suche hier im deutsch-sprachigen Raum wie gehabt funktionieren. In absehbarer Zeit müssen wir uns nach Alternativen wie Premium-Mitgliedschaften umschauen.

Ich bedauere den Verlust der beiden oben genannten Funktionen sehr, eben weil ich gerne damit gearbeitet habe. Ich weiß aber auch, dass viele Nutzer nie darauf zugegriffen haben. Die kommenden Änderungen mit dem neuen Interface werden für viele LinkedIn-Nutzer vorrangig eine optische Verbesserung darstellen. So wird es weiter einfach und übersichtlich sein, nach Jobs zu suchen, sich für Recruiter sichtbar zu machen. Rein optisch wird sich die Desktop-Version sehr an die mobile Version anpassen.

Default-Sprache des LinkedIn-Profils: Warum nicht gleich ein englisches Profil einrichten?

Sie sind noch nicht bei LinkedIn und das soll sich bald ändern? Ich gebe Ihnen hier ein paar Gedanken zu den Spracheinstellungen Ihres zukünftigen LinkedIn-Profils.

Wenn Sie mit vielen internationalen Kontakten agieren und nicht in jeder Sprache wie Mandarin, Englisch, Japanisch etc ein Profil anlegen werden, macht es Sinn, als Default-Sprache Englisch auszuwählen. Einfach, weil die meisten anderen Länder auch des Englischen mächtig sind.

Und laut LinkedIn es so ist, dass die Besucher Ihres Profils die Sprachversion angezeigt bekommen, in welcher Ihr Standardprofil angelegt ist bzw. wenn weitere Sprachen angelegt sind (mehrsprachiges Profil), in der Sprache, in welcher die andere Person das Netzwerk üblicherweise nutzt.

Wenn Sie ein professionelles, internationalen Auftritt auf LinkedIn anstreben, investieren Sie daher in eine Übersetzung der Texte und erstellen das Profil in jedem Fall auf Englisch. Wenn Sie hier im deutsch-sprachigen Raum leben und tätig sind, sollten Sie parallel auch Ihr Profil in Ihrer vermutlichen Muttersprache, also auf Deutsch anlegen. Die wichtigsten Bereiche, wie Zusammenfassung, Berufserfahrung, Überschrift können dann ins Deutsche übersetzt werden. Mehrere Sprachversionen sind auch in sofern günstig, weil Sie automatisch mehr Keywörter im Profil stehen haben, welche Ihnen helfen, ein besseres Ranking in den Suchergebnissen zu erreichen.

Die Defaultsprache/ Standardsprache des LinkedIn-Profils

Es handelt sich dabei um die Sprache, in welcher das Profil beim Anmelden eingerichtet worden ist. Sie bleibt für immer bestehen. Daher rate ich, wenn Sie heute noch kein Profil haben und international aktiv sind, sich ggf. gleich ein englisches Profil zu erstellen. Wenn Sie, so wie ich, Ihr Profil schon vor längerer Zeit auf Deutsch angelegt haben, ist es so, dass z.B. der indische Unternehmer, der Ihr Profil besucht, es auf Deutsch angezeigt bekommt. Haben Sie verschiedene Sprachversionen (mehrsprachiges Profil), kann er rechts zwischen den verschiedenen Sprachen wählen und sich auch die englische Version ansehen.

In welcher Sprache möchten Sie LinkedIn nutzen?

Das heißt, die Arbeitsanweisungen auf LinkedIn, Überschriften, Bezeichnung der Reiter etc. werden Ihnen komplett in der von Ihnen gewünschten Sprache angezeigt. Diese Einstellung können Sie jederzeit und mit wenigen Klicks ändern. Sie gehen in den Bereich  Datenschutz & Einstellungen und wählen aus 24 verschiedenen Sprachen die für Sie geeignete Sprach aus. Ich nutze es gerne auf Deutsch, da ich meist deutschsprachige Kunden berate und es mir die Erklärungen dann einfacher macht.

Schauen wir uns einige Beispiele an

  • Gehe ich auf das Profil einer amerikanischen Unternehmerin mit Profil auf Englisch, Deutsch und Spanisch, wird mir das Profil auf Deutsch angezeigt. Ich kann die anderen Sprachen anklicken und sozusagen hin- und herspringen. Manchmal werde ich immer wieder auf das deutsch-sprachige Profil gebracht.
  • Gehe ich auf das Profil eines deutschen Kontaktes mit englischem und deutschem Profil, wird mir, wenn ich die Spracheinstellung „Deutsch“ gewählt habe, ihr deutsches Profil gezeigt. Ändere ich meine Spracheinstellung in den Einstellungen auf „Englisch“, wird mir automatisch ihr englisches Profil angezeigt.
  • Klicke ich auf das Profil meiner ehemaligen Kollegin aus Frankreich mit englischem Profil, sehe ich auch nur das englische Profil.

Sie möchten ein mehrsprachiges Profil anlegen? Lesen Sie dazu auch meinen Blogartikel „Warum auch Sie ein multilinguales Profil einrichten sollten„. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Tipps dazu benötigen oder ich Ihnen bei der Koordination mit einem professionellen Übersetzer helfen kann.

 

Foto: Friederike Gonzalez Schmitz, privat