LinkedIn: Wem geben Sie Ihre E-Mail-Adresse frei?

Wir alle möchten unnötige Werbung vermeiden. Und das Freigeben unserer persönlichen Daten überlegen wir uns lieber dreimal.

Sicherlich wissen Sie, dass man auf LinkedIn die Kontaktdaten herunterladen und ein Datenarchiv beantragen kann. Man erhält daraufhin eine Excel-Liste mit allen Kontakten und deren E-Mail-Adressen. Ganz schnell lässt sich so ein Newsletter an diese Liste versenden.

Wenn Sie sich davor schützen möchten, können Sie die E-Mail-Adresse ausblenden, so dass nur noch Sie selbst Ihre E-Mail-Adresse sehen. Oder Sie nehmen die Einschränkung so vor, dass zumindest nur Ihre Kontakte 1. Grades die E-Mail-Adresse sehen dürfen. Idealerweise ist das ja der Personenkreis, welchem Sie vertrauen und welcher Ihnen auch E-Mails senden darf.

Wo können Sie die Freigabe der E-Mail-Adresse ändern?

Sie gehen hiefür in den „Bereich Einstellungen & Datenschutz“ und klicken auf Datenschutz bzw. auf Englisch Privacy. Gleich an zweiter Stelle, können Sie einstellen, wer die E-Mail-Adresse sehen darf.

Über den folgenden Link gelangen Sie direkt auf das Formular: https://www.linkedin.com/psettings/privacy/email

Wer besonders vorsichtig sein möchte, nutzt die Möglichkeit, die E-Mail-Adresse auch für Kontakte 1. Grades nicht sichtbar zu machen. Diese Kontakte können Sie dann nur über LinkedIn anschreiben, aber nicht über Ihre persönliche E-Mail-Adresse.

Sie möchten noch mehr Informationen über Datenschutz-Einstellungen auf LinkedIn lesen? Informieren Sie sich hier.

 

Fotos: screenshot LinkedIn und https://pixabay.com.

Wie Sie LinkedIn vor, während oder auch nach Events nutzen können

Eine von Ihnen organisierte Veranstaltung oder selbst, wenn Sie „nur“ Teilnehmer sind, ist eine hervorragende Gelegenheit, um neue Kontakte zu finden, sich zu vernetzen und Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Wie lässt sich LinkedIn für Event Manager oder Besucher einer Veranstaltung nutzen?

LinkedIn-Nutzung vor der Veranstaltung

Wenn Sie eine Teilnehmerliste haben oder anhand des Programms sehen, wer Vorträge oder Meetups hält bzw. einen Stand hat, könnten Sie diese Personen schon vorab auf LinkedIn kontaktieren, eine personalisierte Nachricht senden und einen Termin für ein persönliches Gespräch am Stand oder auf einen Kaffee anfragen.

Gibt es eine Event-Funktion auf LinkedIn?

Diese Funktion habe ich immer vermisst. Eine Möglichkeit, Events wie Workshops oder Webinare auf LinkedIn einstellen zu können und Teilnehmer zu gewinnen, wäre sehr hilfreich. Für diesen Zweck nutze ich nach wie vor recht gerne das deutsch-sprachige Business-Netzwerk XING.
Allerdings scheint sich auch auf LinkedIn in puncto Events gerade etwas zu tun, wie Stephan Koß auf seinem Blog LinkedInsider Deutschland am 29.10.2018 geschrieben hat. So ist damit zu rechnen, dass man in Zukunft über die Timeline als Status Update auch Events einstellen kann. Ich habe leider keinen Zugriff auf die Funktion, hoffe aber, dass sich bald etwas tun und ich von eigenen Erfahrungen berichten kann.

Status Updates, Werbung oder Gruppen-Postings?

Sie können über ein Status Update auf eine Veranstaltung aufmerksam machen. Ich würde Referenten oder Aussteller namentlich mit dem @-Namen erwähnen, so dass diese ggf. einen Kommentar oder Like zum Update hinterlassen.
Sie können das Event auch als Sponsored Update bewerben bzw. Sponsored InMails an ausgewählte Zielgruppen versenden. Ich bin persönlich kein großer Fan von Werbung, da ich selbst sie immer gleich wegklicke, aber vielleicht wollen Sie es ausprobieren? Fakt ist, dass Sie dadurch an andere Zielgruppen gelangen.
Je nachdem ob Sie sich bereits in Gruppen engagieren, könnten Sie Ihr Event auch in einer Gruppe posten, vorausgesetzt die Veranstaltung passt zum Thema der Gruppe. Bitte stellen Sie aber sicher, dass Sie sich nicht nur mit Werbepostings zu Events in Ihren LinkedIn-Gruppen melden, sondern auch sonst einen Mehrwert in Form von Kommentaren bieten. Die Gruppen leben ja vom Austausch und nicht von der einseitigen Werbekommunikation.

Während Sie auf der Veranstaltung sind

Es gibt eine kleine feine Funktion, welche genau für größere Veranstaltungen konzipiert wurde. Sie heißt „nearby“ bzw. auf Deutsch „In Ihrer Nähe“ und ist über das Smartphone abrufbar. Mit dieser Anwendung, welche per Bluetooth aktiviert wird, können Sie Personen, welche in der Nähe sind und auf  LinkedIn angemeldet sind, auf dem Messegelände ausfindig machen. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die anderen Personen die Funktion auch freigeschaltet haben.

Effektiver finde ich allerdings, dass Sie beim Treffen Ihrer Kontakte ein Foto /Selfie auf der Bühne organisieren und diese Messe-Eindrücke über Ihren LinkedIn-Account posten. Sie können, indem Sie @-Name schreiben, die fotografierten oder auf der Veranstaltungen getroffenen Personen taggen, so dass diese eine Mitteilung über Ihr Status Update erhalten. Damit lässt sich das Engagement der Status Updates etwas steigern.
Ähnliche Postings eignen sich auch hervorragend als Danke-Nachricht nach einem Seminar oder einem interessanten Vortrag.

Nach der Veranstaltung: Vernetzen Sie sich!

Kontaktieren Sie, anhand der Visitenkarten von getroffenen Kontakten, diese auf LinkedIn und schreiben Ihnen eine persönliche Nachricht mit einem Dankeschön für Ihre Zeit und greifen das besprochene Thema kurz auf. Vielleicht schlagen Sie, nachdem die Person die Kontaktanfrage bestätigt hat, einen Folgetermin vor.

Welche dieser Vorschläge haben Sie bereits ausprobiert? Wie nutzen Sie Social Media im Zuge von Veranstaltungen?

Warum die Ausbildung im LinkedIn-Profil wichtig ist

Gestern ist mir eine Neuerung aufgefallen und da ich schon immer mal über die Bedeutung des Bereichs „Ausbildung“ im LinkedIn-Profil schreiben wollte, ist wohl heute die Zeit dafür gekommen.

Mein Tipp: Bitte füllen Sie den Bereich der Ausbildung unbedingt aus. LinkedIn prüft, ob das Feld ausgefüllt ist und belohnt es indem es Ihr persönliches Ranking im Netzwerk verbessert.

Auch wenn Sie heute zögern, da Sie ursprünglich Tischler gelernt haben und sich später mit einem völlig anderem Thema selbständig gemacht haben und der Tischler-Beruf irgendwie nicht passt. Egal, was Sie mal gelernt haben, Sie haben etwas gelernt. Auch wenn Sie ein Studium angefangen haben und es nach zwei Jahren hingeschmissen haben, es darf im Profil erwähnt werden.

Verknüpfung mit der Universität oder Ausbildungsinstitut

Wenn Sie an einer größeren Universität wie z.B. der LMU München, der Universität Duisburg-Essen oder Universität Hamburg studiert haben, sollten Sie die Verknüpfung herstellen, indem Sie die Uni-Seite beim Eingeben finden. Es schaut professioneller aus, da ein Logo angezeigt wird und es hilft, Sie mit Studienfreunden zusammenzubringen. Leider hat nicht jede Universität eine solche Seite eingerichtet und pflegt sie mit Status Updates und einem aktuellen Logo. Mir ist auch aufgefallen, dass es eine Seite für die Humboldt-Universität Berlin gibt, welche als Ausbildungsstätte angelegt ist und unter Ausbildung angezeigt wird. Parallel wird eine andere Seite als Unternehmensseite für die Uni als Arbeitgeber angezeigt, was sinnvoll ist, aber beim Suchen anfangs verwirrend sein kann.

Neu: Man kann die Ausbildung im Kopfteil ein oder ausblenden

Falls Sie sich mit der Tischler-Lehre nicht so wohlfühlen, können Sie die Ausbildung im Kopfteil Ihres LinkedIn-Profils auch einfach ausblenden. Weiter unten findet man die Information, aber halt nicht ganz oben im Profil. Gehen Sie dazu in den oberen Bereich Ihres LinkedIn-Profils und klicken auf das Stift-Symbol um Korrekturen vorzunehmen.

Unter „Diese Ausbildungsangaben in meiner Einleitung anzeigen“ können Sie die Ausbildung anzeigen lassen oder auch nicht.

 

 

Ihnen ist ein professionelles LinkedIn-Profil wichtig, um sich von Mitbewerbern abzuheben oder um Ihren Account für das Social Selling zu nutzen? Sie haben Fragen zu Ihrem persönlichen Profil? Sprechen Sie mich an und wir vereinbaren ein Gespräch um Ihren Bedarf zu ermitteln.

Loben Sie mal jemanden auf LinkedIn: Kudos oder Bravo vergeben

Inzwischen habe ich ein neues Smartphone und kann mobil auf die Kudos-Funktion bzw. „Bravo vergeben“ zurückgreifen. Dabei sehe ich, dass es auch vom Desktop aus möglich ist.

Was hat es damit auf sich?

Neben Kenntnisbestätigungen und Empfehlungen ist es ein schneller und effektiver Weg, um im Business-Netzwerk LinkedIn „Danke“ zu sagen bzw. jemanden seine Anerkennung zu zeigen. Inwieweit es auch hier im deutsch-sprachigen Raum Anklang finden wird, wird sich zeigen. In den letzten Tagen fielen mir aber hin- und wieder diese Meldungen auf. Und heute morgen habe ich auch selber eine bekommen.

Es scheint nicht möglich zu sein, die Funktion zu häufig zu nutzen. Mir sagt LinkedIn, dass ich pro Woche 3 Bravos vergeben darf.

Welche Vorschaubilder/ Beispiele gibt es?

Insgesamt gibt es 10 verschiedene Motive. Ich finde sie nicht zu verspielt – immerhin sind wir auf einem Business-Netzwerk aktiv. Sie bringen dennoch noch ein bißchen Farbe in jede Standard-Newsfeed.

Sie können wählen zwischen:

  • Danke
  • Außergewöhnlicher Einsatz
  • Inspirierender Führungsstil
  • Teamplayer
  • Super Job
  • Tolle Zusammenarbeit
  • Toller Mentor
  • Kreative Lösungsansätze
  • Tolle Präsentation
  • Bewegt etwas

Sagen wir es so, irgendeine der Möglichkeiten passt immer. Der Titel „Bewegt etwas“ oder „Super Job“ kann ja sehr vielseitig benutzt werden.

Wie vergebe ich die Kudos/ Bravos?

Sie gehen in das Profil der Person, welcher Sie ein Lob aussprechen möchten. Neben dem Wort „Vernetzen“, sehen Sie das Feld „Mehr“ mit drei Pünktchen. Wenn Sie auf das Feld klicken, öffnet sich ein neues Menü und Sie können „Bravo vergeben“ auswählen.

Der Rest geht dann wie von alleine. Sie wählen das Wunsch-Motiv aus, tippen einen passenden Text ein – der von LinkedIn vorgegebene Text kann passen, muß aber nicht. Und schon können Sie die „Nachricht“ versenden.

 

Diese erscheint im Feed der Person, wird somit auch Kontakten angezeigt und die gelobte Person erhält eine Information über das Mitteilungen-Board. Die Funktion ist über Desktop und die mobile App nutzbar.

 

 

 

 

Beispielsweise kann es so aussehen, wenn jemand einen tollen Vortrag gehalten hat und Sie ihm ein öffentliches Lob aussprechen wollen. 

 

 

 

 

 

 

 

Ihnen gefällt die Funktion? Dann warten Sie nicht so lange und überlegen sich, wer heute ein Lob verdient hat!

Warum Sie Medien zu Ihrer LinkedIn Zusammenfassung hinzufügen sollten

LinkedIn ist nicht nur Ihr soziales Netzwerk für Business-Kontakte mit einem Abriss Ihres Lebenslauf. Es soll ein Ort sein, wo Ihre Kontakte, Ihre potentiellen Geschäftspartner oder Kunden hilfreichen Content finden.
Wer auf Jobsuche ist, kann idealerweise einen individuelleren und langanhaltenderen Eindruck hinterlassen, weil er sich mit den Medien von der grauen Masse abheben kann.

Dank des neuen Designs, welches in den letzten Wochen auch in Deutschland angekommen ist bzw. noch dabei ist, eingeführt zu werden, werden die Medien unter den ersten drei Zeilen der Zusammenfassung gleich oben im Bereich der Visitenkarte als Thumbnails angezeigt. Ein Klick auf diese bringt Sie in eine vergrößerte Ansicht mit dem Link, wenn einer hinterlegt worden ist.

Je nach Zielmarkt sollten Sie schauen, dass Sie sich auf die Suche nach den für Sie geeigneten Medien machen. Erlaubt sind Fotos, PDFs, Videos, Links zu Webseiten. Sie könnten auch den Link zu einem Ihrer E-Books, einer Infografik, einer Pressemitteilung hinzufügen. Wenn Sie in einem Angestelltenverhältnis stehen, kann es Sinn machen, in der Marketing-Abteilung anzufragen, welche Inhalte Sie zu Ihrem LinkedIn-Profil hinzufügen dürfen.

Meine Medien sind ein Link zu meinem Webinar-Angebot, Fotos mit Stichworten, ein Link zu meinem Leitfaden bzw. meinem Newsletter, Link zu Amazon, zu meinem Kindle E-Book „Effektives Selbstmarketing auf LinkedIn: Ihr Wegweiser für die Jobsuche“ ein Video zur job40plus-Messe mit einem Statement. Ich bin mir sicher, dass auch Sie auf Ihrer Webseite einiges an Content haben, welchen Sie direkt zum LinkedIn-Profil zufügen könnten.

Wie fügen Sie die Medien hinzu?

Gehen Sie in Ihr LinkedIn-Profil und klicken im oberen Bereich auf das blaue Stiftsymbol. Ein Formular öffnet sich, wo Sie den Profillslogan, Ihr Profilfoto, die Zusammenfassung hinzufügen können. Am Ende des Formulars finden Sie den Bereich zu Hochladen der Dateien.

Wenn Sie Fotos oder PDFs hochladen wollen, klicken Sie auf das blaue Wort „Hochladen“, wenn es ein Link ist, auf „Link“.
Als nächstes öffnet sich ein Formular wo Sie eine Vorschau des Bildes sehen, die Überschrift anpassen können und eine Kurzbeschreibung zum Medien einfügen können.

Leider schaut die Bild-Vorschau nicht immer so aus, wie man sich das wünscht. Aus diesem Grunde habe ich auch schön häufiger auf die Verlinkung auf Webseiten verzichtet oder mich auf die Suche nach anderem Content gemacht. Wenn das Vorschau-Bild an der falschen Stelle abgeschnitten wird, müsste der Zugriff auf die Bilder auf der entsprechenden Homepage verändert werden. Gute Erfahrungen habe ich beim Verlinken auf Youtube-Videos und Fotos gemacht. Wenn Sie Fotos von sich im Querformat haben, schaut das sehr gut aus.

Die Überschrift formulieren Sie kurz und prägnant. Gerne fügen Sie einen Call-to-Action wie „Lesen Sie hier mein E-Book“ oder „Nehmen Sie an meinem Webinar teil“ hinzu.
Die Medien, die Sie als Letztes hinzugefügt haben, werden ganz links angezeigt. Dies sollten Sie beachten, denn leider kann man sie nicht, wie es früher mal möglich war, untereinander verschieben.

Zusätzlich zur Zusammenfassung können Sie übrigens auch Medien zur Berufserfahrung und zur Ausbildung hinzufügen. Wer Berufseinsteiger ist, wird sich lieber auf die Medien, die zur Ausbildung passen, konzentrieren. In den meisten Fällen empfehle ich, ein paar Medien zur aktuellen Station der Berufserfahrung hinzuzufügen.

Sie möchten mehr zu den Gestaltungsmöglichkeiten ihres LinkedIn-Profils erfahren? Kontakten Sie mich hier im Blog oder senden Sie mir eine E-Mail an friederike@socialmediainternational.de.

LinkedIn schaut so anders aus: Neues User-Interface (Mai 2018)

Und, wie schaut bei Ihnen der obere Bereich des LinkedIn-Profils aus? Wirkt es vertraut oder kommt Ihnen da was „Spanisch“ vor?

Seit einigen Wochen, vor allem in den USA bzw. bei amerikanischen Profilen sind Veränderungen zu beobachten, welche auch bei uns im deutsch-sprachigen Raum Einzug halten. Profile, welche vor 2011 eingerichtet worden sind und englisch-sprachig per Default sind, haben es meist schon: Das neue User-Interface.

Schauen wir uns doch mal, was da Schönes auf uns zukommt und worauf wir uns beim neuen Desktop-Profil ggf. einstellen sollten!

Profilbild

Das Profilbild rutscht nach links und wird minimal größer dargestellt. Achtung, welche Auswirkung hat das für Ihr Hintergrundbanner? Je nachdem, was Sie ausgesucht haben, könnte ein Logo, eine Aufschrift oder ähnliches verdeckt werden. Ich habe Glück gehabt, bei mir sollte es kein Problem sein. Prüfen Sie einmal, inwieweit das Banner bei Ihnen auch mit Profilbild ganz links gut aussehen wird.

Name, Überschrift und Ort

Diese drei wichtigen Angaben, also der vollständige Name, der Profilslogan bzw. Überschrift und der Ort rutschen auch nach links.

Zusammenfassung

Die Voransicht der Zusammenfassung zeigt in Zukunft mehr Text an: Von bisher 220 Zeichen steigert sich die Zeichenzahl auf 300 Zeichen. Sie könnten schauen, ob Ihr Anteasertext sich nach wie vor gut liest, oder ob Sie kleinere Veränderungen am Text vornehmen möchten.

Anzeige der Medien

Hier verändert sich eine ganze Menge. Statt nur zwei Medien, werden nun bis zu sechs Medien zwar winzig-klein, aber immerhin auf den ersten Blick angezeigt. Beim alten User Interface muß man dazu erst auf „mehr anzeigen“ klicken, nun sieht man sofort, wenn ein Mitglied Bild-, Video oder Fotomaterial hinzugefügt hat. Wenn man auf die Bilder (thumbnails) klickt, gelangt man zum kompletten Zusammenfassungstext.

Rechts unter dem Profilbanner

Oben rechts unter dem Hintergrundbanner gibt es demnächst vier Zeilen.

1. erscheint das Firmenlogo der aktuellen Position. Von dort gelangt man über einen Link in den Bereich der aktuellen Berufserfahrung.

2. die Ausbildungsstätte. Hier holt sich LinkedIn die Angabe der besuchten Universität oder Fachschule aus dem unteren Bereich der Ausbildung.

3. Kontakt-Info wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer etc. Je nachdem. Es erscheint als Pop-Up-Box.

4. Kontakte (Connections)

Profilbereich hinzufügen (add profile section)

Dieser Bereich war im alten User Interface ganz rechts angeordnet und rutscht mit der Neuerung mehr in den Vordergrund.

Beispiel – Altes User Interface:

Beispiel – Neues User Interface:

Die Änderungen erfolgen Stück für Stück und betreffen ganze Accounts. Entweder man sieht es in allen Profilen (im eigenen und in besuchten Profilen) oder gar nicht.

Sie interessieren sich für eine Profilberatung mit Tipps für Ihr Selbstmarketing auf LinkedIn? Informieren Sie sich hier über ein Angebot für Ihren LinkedIn-Auftritt oder schreiben mir eine E-Mail mit Ihren Fragen an friederike@socialmediainternational.de.

 

Artikelfoto: www.pixabay.com

So starten Sie mit der Positionierung Ihrer persönlichen Marke auf LinkedIn

Sie möchten sich eine Online-Marke aufbauen? Die Basis hierfür ist Ihr professionell erstelltes, möglichst aussagekräftiges Online-Profil. Auf LinkedIn, XING, Facebook oder Twitter – je nachdem welche Plattform Sie am liebsten bedienen möchten.

Mein folgender Beitrag hält ein paar Tipps für Ihre Marken-Positionierung auf LinkedIn parat.
Die Idee ist es, sich mit passenden Themen auf regelmäßiger Basis in den Online-Netzwerken einzubringen und von Branchen-Experten zu lernen, sich auszutauschen und sich zu positionieren.
Idealerweise konsumieren Sie bereits regelmäßig Beiträge auf LinkedIn. Viele Nutzer sind ja eher passiv im Netzwerk unterwegs. Das ist für den Anfang auch gut so, denn das Zuhören bevor man sich selbst einbringt, hat eine sehr wichtige Funktion. Sie erfahren bereits eine Menge über Ihre Zielgruppe und lernen, wie Sie später selbst kommunizieren wollen und wie nicht. Dafür benötigen Sie den richtigen Content von den richtigen Leuten:

Suchen Sie nach Meinungsführern zu den für Sie relevanten Themen

1. Passen Sie daher Ihren LinkedIn-Newsfeed an

Folgen Sie den Themen, welche Sie besonders interessieren und zu welchen Sie in Zukunft Stellung beziehen wollen. Vielleicht Sind Ihre Themen alles, was beispielsweise mit Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Green Business oder Online Marketing zu tun hat. Wie Sie vorgehen sollten, um Ihren Newsfeed anzupassen, beschreibe ich in diesem Artikel.

2. Suchen Sie nach den Meinungsführern, Experten für Ihre Themen

Nutzen Sie hierfür die LinkedIn-Suche. Setzen Sie dazu den relevanten Begriff wie z.B.„Erneuerbare Energien“ in Anführungsstriche. Zuerst werden Sie sehen, dass Ihnen Kontakte 1. Grades angeboten werden, welche diese Begriffe im Profil stehen haben. Vorausgesetzt, Sie haben bereits Kontakte, die in dem Bereich aktiv sind. Als Nächstes kommen Personen 2. Grades. Sie können den Beiträgen der Person folgen und bekommen in Zukunft deren Status Updates im News-Feed angezeigt. Wenn Sie sich mit ihr vernetzen wollen, können Sie auch eine Kontaktanfrage senden. Am besten mit einer kurzen persönlichen Vorstellung, wie ich es hier beschrieben habe. Schreiben Sie nur einige Personen auf diese Art und Weise an und wählen Sie das „Folgen“ für die größere Zahl an Personen.

3. Recherchieren Sie Unternehmen, welche in dem Bereich tätig sind

Geben Sie wieder in die Suche den gewünschten Suchbegriff ein wie z.B. „Erneuerbare Energien“ und klicken bei den Filtern auf „Unternehmen“. Folgen Sie den passenden Unternehmen.

4. Nutzen Sie Ihr LinkedIn-Profil möglichst täglich

und liken und kommentieren Sie Beiträge, die genau zu diesen Themen im Newsfeed angezeigt werde. An manchen Tagen reichen 5 Minuten, an Anderen dürfen es auch mal 10-15 Minuten sein.

5. Sie bekommen mehr Aufmerksamkeit

Mit der Zeit werden auf LinkedIn aktive Personen aus diesen Branchen auf Sie aufmerksam werden und Sie können, falls Sie nicht vernetzt sind, eine Kontaktanfrage senden. Wie schaut diese Aufmerksamkeit aus? Es könnte ein Like auf Ihren geteilten Artikel, ein passender Kommentar, neue Kontaktanfragen oder auch ein Profilbesuch sein. Als nächsten Schritt könnten Sie einen Termin zu einem Telefongespräch oder einem persönlichen Treffen vorschlagen.

 

 

 

 

 

Noch effektiver sind eigene Status Updates – möglichst auf regelmäßiger Basis. Nach dem Zuhören empfehle ich Ihnen, sich Notizen zu machen und sich Ideen für die nächsten sieben oder mehr Tage zu machen. Gerade wer bisher kaum oder gar nicht in Social Media aktiv war, tut sich mit etwas Planung oft leichter.

Das kann am Anfang ein Beitrag sein, den Sie nur teilen, am nächsten Tag ergänzen Sie ihn durch einen Kommentar und am 3. Tag finden Sie einen kurzen Text für ein eigenes Status Update. Mal mit einem Foto, mal ohne. Auch Videos sind erlaubt bzw. sogar sehr gerne gesehen.
Wichtig ist es nur, dass Sie Ihrer Zielgruppe einen Nutzen liefern und mit den Beiträgen auf Interesse stossen. Geben Sie der Aktivität auch etwas Zeit. Eine Woche mit täglichen Posts sind nur der Anfang. Wirklicher Erfolg wird sich erst später einstellen. Dranbleiben heißt es hier!

Sie benötigen Tipps für Ihre Selbstmarketing-Aktivitäten auf LinkedIn? Schreiben Sie mir und wir vereinbaren einen Termin für ein Gespräch. Wenn Sie auf Jobsuche sind, könnte mein Kindle E-Book „Selbstmarketing auf LinkedIn – Der Wegweiser für Ihre Jobsuche“ genau das Richtige für Sie sein.

Neu: LinkedIn für spontane Kontaktaufnahmen auf Events nutzen

Seit kurzem kann man LinkedIn-Mitglieder in der unmittelbaren Nähe über eine neue Funktion, genannt „In der Nähe“ (für Nutzer der englischen Sprache: Nearby), ausfindig machen. Die Funktion gibt es nur über die mobile LinkedIn-App am Smartphone. Wenn Sie unter „Netzwerk“ schauen, sollte sie mittig, wie im Screenshot unten angezeigt werden. Vorausgesetzt, Sie haben schon Zugang zur neu eingeführten Funktion. Wenn Sie sie gefunden haben, werden Sie gebeten, Bluetooth zu aktivieren. 

Manche Nutzer werden es unheimlich finden, andere werden über diese Funktion neue Kontakte finden oder können sich mit bestehenden Kontakten schnell verabreden, was sonst nicht so einfach möglich gewesen wäre. In meinen Augen eine perfekte Kombination aus Online- und Offline-Netzwerken – ideal für Events wie Barcamps, Konferenzen und Messen. Sie könnten sich so ganz spontan am Stand auf einen Kaffee verabreden und sich vernetzen.

Sie müssen die Einstellung nicht dauerhaft anschalten. So gibt Ihnen LinkedIn die Wahl und Sie können z.B. einstellen, dass Sie nur am nächsten Tag oder standardmäßig werktags zwischen 9 und 17 Uhr „gefunden“ werden wollen. Meiner Meinung nach eine Funktion für größere Veranstaltungen, ansonsten kann das Bluetooth auch ausgeschaltet bleiben.

Ich habe die Funktion noch nicht selbst auf einer Veranstaltung testen können. Nachdem ich sie frisch gestartet hatte, erhielt ich allerdings eine Anzeige mit der Bitte, etwas länger „sichtbar“ zu bleiben. Nun, irgendwann gibt es sicher eine Chance, „In der Nähe“ auf einer Messe zu testen.

Finden Sie die Funktion interessant? Werden Sie es mal austesten? Wenn Sie gerade auf einer Messe sind, aktivieren Sie sie doch und starten einen Versuch!

Über diesen Link erhalten Sie weiterführende Informationen von LinkedIn zur neu eingeführten Funktion.

Foto: www.pixabay.com

Schluss mit den unpersönlichen Einladungen ins Netzwerk LinkedIn!

Leider habe ich schon häufiger von Gesprächspartnern hören müssen, dass LinkedIn für sie gar nicht in Frage kommt, weil es auf sie einen unseriösen Eindruck macht, da sie regelmäßig diese unpersönlichen, automatisierten Einladungen ins Netzwerk erhalten. Für manch einen ist es der Grund, warum er nie auf die Idee gekommen ist, sich das weltweit größte Business-Netzwerk genauer anzusehen.
Wenn man weiß, dass LinkedIn nach dem Versand der Einladungsmail noch Erinnerungen rausschickt, kann man sich schon vorstellen, dass gerade Social-Media-Einsteiger oder Gegner der sozialen Medien sich massiv gestört fühlen.

Was kann man dagegen tun? Vermeiden! Als Nutzer des Netzwerkes sollten Sie die Funktionen soweit kennen, dass Sie einen solchen „Faux-pas“ vermeiden. Das heißt, wenn Sie als LinkedIn-Mitglied eine Aufforderung sehen, wo Ihre E-Mail-Adresse bereits eingegeben worden ist und Sie „nur“ noch auf „Weiter“ klicken müssen, so wie hier, dann sollten Ihre Alarmglocken angehen.

 

Ich rate davon ab, dieser Aufforderung zu folgen. Es seid denn, es ist Ihr Plan, Ihr gesamtes Adressbuch mit LinkedIn zu verknüpfen und Einladungen an Oma, Onkel Hans, die Kindergartenleitung Ihres 18-Jährigen Sohnes, an Vereinsfreunde und Steuerberater zu senden.

OK, es ist passiert. Dann kann man nicht mehr viel machen. Die Einladung zu LinkedIn ist raus. Das einzige was Sie tun können, ist die nervigen Erinnerungs-Mails an die Einladung zu stoppen bzw. komplett zu verhindern. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie vorgehen sollten.

Ein weiterer Grund, warum einige Nutzer soziale Netzwerke nicht mögen, ist dass ihnen komplett fremde Personen unpersönliche Kontaktanfragen senden. Auf XING habe ich zeitweise auch eine Menge Anfragen von Personen erhalten, welche keine Zeit und Muse hatten, sich einen sinnvollen Grund einfallen zu lassen, warum sie sich mit mir vernetzen wollen. Auf LinkedIn kommen diese Anfragen seltener, aber ich sehe sie auch noch zu oft. Das liegt daran, dass viele Leute bei der Funktion „Personen, die Sie vielleicht kennen“ auf das vorgefertigte blau-hinterlegte „vernetzen“ klicken. Ein Klick und schon ist die Kontaktanfrage raus. Netter und professioneller ist es, wenn Sie auf den Namen der Personen klicken und sich erstmal das Profil in Ruhe ansehen. In der Rubrik „Personen, die Sie vielleicht kennen“, handelt es sich um Kontakte 2. Grades, was bedeutet, dass es bereits gemeinsame Kontakte gibt. Wenn Sie sich das Profil der Person studiert haben, klicken Sie im Profil auf „Vernetzen“.

 

Dank dieser Funktion öffnet sich ein neues Fenster welches Ihnen erlaubt, eine personalisierte Nachricht mit maximal 300 Zeichen zu schreiben.

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, auf diesem Wege eine persönliche Anfrage zu schreiben, ist es eventuell Zeit für eine Premium-Mitgliedschaft, weil Ihnen diese ein Kontingent an InMails (Nachrichten an fremde Personen) zur Verfügung stellt.

Leiten Sie den Beitrag ruhig weiter. Er soll helfen, einen anderen Blick auf LinkedIn zu werfen und selbst die unpersönlichen Kontaktanfragen zu minimieren oder sogar zu eliminieren. Der erste Eindruck ist oft der Wichtigste, machen wir das Beste daraus!

Sie möchten mehr über die effektive Nutzung von LinkedIn erfahren? Registrieren Sie sich für meinen Newsletter oder folgen mir auf LinkedIn oder Twitter.

 

Foto: www.pixabay.com