Personalisierte Kontaktanfragen auf LinkedIn auch über die App

Wann immer es geht, sollten Sie auf LinkedIn Ihre Kontaktanfragen mit einer persönlichen Nachricht untermauern. Das ist für mich der Inbegriff von Netzwerk-Etikette oder sagen wir LinkedIn-Netikette. Leider klickt man bei vielen Funktionen ganz schnell auf das angebotene Feld „Vernetzen“ und schon ist eine unpersönliche Anfrage versendet.

Es geht auch anders. Vor allem bei den Kontakten 2. Grades. Das sind Mitglieder auf LinkedIn, welche bereits mit Ihnen gemeinsame Kontakte haben. Sie werden Ihnen über die Suche angezeigt und tragen eine 2 neben dem Namen bzw. wenn Sie unter „Netzwerk“ schauen, welche Personen Sie vielleicht kennen könnten.

Wenn Sie aus dieser Liste auf das Wort „vernetzen“ klicken, ist das der schnellste Weg, aber halt nicht der Netteste.

Wie versenden Sie personalisierte Kontaktanfragen?

Hierfür klicken Sie immer auf den Namen, also in das Profil der jeweiligen Person. Das hat alleine schon deshalb einen Vorteil, weil Sie dadurch auch einen Blick auf das Profil werfen, zu Inhalten Bezug nehmen könnten und „Futter“ für Ihre persönliche Kontaktanfrage sammeln können.

Vernetzung über LinkedIn am Desktop

Im Kopfteil des LinkedIn-Profils sehen Sie unter dem Namen/ Slogan/ Location oder rechts neben dem Profilfoto verschiedene Felder wie z.B. auch das „Vernetzen„. Klicken Sie darauf, öffnet sich ein neues Fenster mit dem Angebot, eine persönliche Nachricht hinzuzufügen. Sie haben 300 Zeichen Platz um eine Anrede, kurzen Grund für den Vernetzungswunsch und eine Grußformel zu schreiben.

Nach dem Klick auf Vernetzen, sehen Sie das folgende neue Fenster:

Klicken Sie auf das „Nachricht hinzufügen“ links und schreiben Ihren kurzen Text. Platzen Sie nicht mit der Tür ins Haus und fangen mit dieser Nachricht an zu verkaufen. Fassen Sie sich kurz. Ich habe einen solchen Text bereits vorbereitet, welchen ich nach Bedarf an die jeweilige Situation anpasse.

Persönliche Anfrage über die mobile App

Wie am Desktop, gehen Sie auf das Profil der entsprechenden Person, suchen auch das Wort „vernetzen“ und klicken darauf.

Im nächsten Schritt öffnet sich ein neues Fenster, wo u.a. auch steht „Einladung anpassen“. Genau darauf sollten Sie tippen.

Und, wie am Desktop, können Sie im folgenden Formular einen kurzen Anfrage-Text schreiben, erwähnen woher Sie sich kennen etc., wieder mit einer Zeichenbegrenzung von 300 Zeichen.

Sie sehen, nur wenige Klicke liegen dazwischen, machen Sie aber zu einem professionelleren Netzwerker. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Foto: Unsplash und Screenshots von LinkedIn

How to avoid notifications about job or profile changes

You plan to make changes in your LinkedIn profile? Please make sure beforehand, if you want your network been informed about any profile changes like a new job or a new education.

LinkedIn informs your network (first degree contacts) by using the messaging board and giving information like for example: „Congratulate person X for starting a new position as XYZ at X“. If you want to avoid this, please read the following paragraph.

Change the settings to avoid these messages

Go the the sector „Settings and Privacy“ of your LinkedIn profile (in the top right corner, click on your picture).

Go to the section „Privacy“:

Search in the list for the headline: „Share job changes, eduction changes, and work anniversaries from profile“. Make sure that this is set to „no“.

Please pay attention when entering

When you enter a new job, the form will ask you if you want to share the news with your network. In some cases, it is already set on „no“, but sometimes it is necessary to click it again und keep it on „off“. Just check this screenshot and pay attention for what you are asked.

What will be shared with your network if you keep it on „yes“?

  • Job changes or new jobs – people might congratulate you to a new position
  • If you change or add something in the education section
  • If you have a job anniversary

What will not be shared with the network?

Changes in the profile like a new profile picture, a background picture, new profile slogan, new summary or contact details etc will not be shared with your network.

So geht Social Selling nicht

Häufig sehe und höre ich hier auf LinkedIn und in anderen sozialen Netzwerken den Begriff „Social Selling“. Ich gebe zu, ich mag ihn nicht besonders gerne. Warum? Mit der klassischen Akquise tue ich mich etwas schwer, der Verkauf ist nicht mein Ding. Glücklicherweise habe ich meinen Weg dank Social Media und meines Blogs gefunden, so dass ich eine gewisse Sichtbarkeit erlangen konnte, ohne das Gefühl zu haben, „mich verkaufen“ zu müssen. Weil über meine Aktivitäten im Netz eine persönliche Beziehung aufgebaut worden ist, kann man dennoch von Social Selling sprechen.

Ich setze auf Selbstmarketing in Form von Tipps, Anleitungen und Erfahrungsberichten. Man trifft mich hier im Netz mit LinkedIn-Themen, mit Info-Webinaren und in München auf der einen oder anderen Netzwerkveranstaltung oder Messen, wo ich auch bereits Vorträge gehalten habe.

Wie Sie sicher jetzt rausgelesen haben, von Kalt-Akquise und anbiedernden Nachrichten auf Facebook, LinkedIn und XING, wo ich meine Dienstleistungen anbieten kann, halte ich nicht viel. Wenn ich solche Nachrichten von anderen Unternehmern erhalte, hat das eher negative Folgen, wovor ich Sie heute warnen möchte. Vor wenigen Wochen ist mir Folgendes auf LinkedIn passiert:

Die Geburtstagsgratulation

Sie kennen doch sicherlich die Mitteilungen auf LinkedIn oder XING, mit dem Hinweis, dass eine Person Geburtstag hat.

Als ich kürzlich Geburtstag hatte, erreichte mich u.a. ein Gruß einer mit mir vernetzen Person. Ja, hin- und wieder bestätige ich Anfragen von „Kollegen“ von anderen Social-Media-Beratern, auch wenn ich sie persönlich noch nicht getroffen habe. Bisher habe ich das nicht bereut. Der Gruß enthielt eine sehr nette, vertraute Geburtstagsgratulation sowie ein Geschenk: Ich durfte mir einen LinkedIn Minikurs oder einen Online Business Kurs aussuchen. Nun stellt sich mir die Frage? Ist das die Form von Geschenk und Aufmerksamkeit, wie ich sie an meinem Geburtstag haben möchte? Hinzu kommt, dass ich selber LinkedIn-Beratung anbiete und daher persönlich gar keinen Bedarf an dem Thema habe. Die Person kennt mich nicht wirklich, sie hat offensichtlich auch mein Profil nicht genauer studiert. Ich fasse mich kurz: Diese Gratulation kam nicht so gut an.

Wie sehen Sie das? Haben Sie bereits ähnliche Nachrichten erhalten und wie sind Sie damit umgegangen?

Meine Tipps für Ihre Social-Selling-Aktivitäten

1) Bauen Sie eine Beziehung zu Ihren Kontakten indem Sie regelmäßig auf LinkedIn posten und immer den Nutzen für die Leser in den Vordergrund stellen. Wenn diese häufiger etwas Sinnvolles mit klarem Nutzen für die Zielgruppe von Ihnen lesen, wird Vertrauen entstehen.

2) Versenden Sie möglichst immer persönliche Kontaktanfragen mit einer kurzen Vorstellung. Bei Kontakten 2. Grades haben Sie hierfür 300 Zeichen Platz um sich vorzustellen.

3) Begrüßen Sie neue Kontakte und fragen Sie, ob Sie ihnen helfen können.

4) Sie müssen nicht jede Kontaktanfrage von fremden Mitgliedern bestätigen. Besser ist es zurückzufragen, warum die Person sich vernetzen möchte. Alternativ kann man unpassende Anfragen auch ignorieren, ohne, dass die Person eine Benachrichtigung erhält.

5) Setzen Sie auf persönliche Empfehlungen. Referenzen auf Ihrer Webseite oder direkt auf LinkedIn können Wunder wirken. Hier habe ich beschrieben, wie Sie um eine Empfehlung bitten können.

6) Geburtstagsgratulationen finde ich gut, allerdings nur, wenn man sich persönlich kennt.. Es ist eine hervorragende Gelegenheit um alte Kontakte aufzufrischen, sich mal wieder in Erinnerung zu bringen. Nicht zum Verkaufen sondern um mit der netten Geste die persönliche Beziehung aufzubauen.

Von Aktionen wie oben beschrieben, rate ich ab. Es kann nur funktionieren, wenn man vorher eine persönliche Beziehung zu den Personen aufgebaut hat und versteht, was die Person benötigt. In diesem Fall war das einfach nicht der Fall.

Darf Ihr LinkedIn-Netzwerk über Profiländerungen informiert werden?

Bevor Sie Änderungen an Ihrem LinkedIn-Profil vornehmen, sollten Sie sich im Klaren sein, ob LinkedIn Ihr Netzwerk über Einstellungsänderungen wie einen neuen Job oder eine neue Ausbildung informieren darf. Hier auf LinkedIn wird diese „Meldung“ selten über den LinkedIn -Newsfeed erfolgen, wie man es vom Business-Netzwerk XING kennt. Dort haben wir es schon zur Genüge gesehen, dass man über jede Ergänzung im Bereich „Ich biete“ oder „Ich suche“ eine Ankündigung im Feed sieht.

LinkedIn meldet diese Änderungen üblicherweise über das Mitteilungen-Board (Glockensymbol) an Ihr Netzwerk in Form von „Gratulieren Sie XXXX zur neuen Position bei XXXX“. Wenn Sie dies vermeiden möchten, sollten Sie prüfen, welche Einstellung bei Ihnen derzeit aktiviert ist.

So schalten Sie die Ankündigungen ab

Gehen Sie in den Bereich „Einstellungen & Datenschutz“ indem Sie oben rechts auf Ihr kleines rundes Profilbild klicken.

Unter „Datenschutz“ scrollen Sie bis zur Überschrift „So sehen andere Ihre LinkedIn-Aktivitäten“ und gehen auf „Jobwechsel, geänderte Ausbildungsangaben und Firmenjubiläen vom Profil aus teilen“. Hier stellen Sie sicher, dass der Schalter auf „Nein“ eingestellt ist/ wird.

Wenn das erledigt ist, passen Sie dennoch auf. Wenn Sie eine neue berufliche Station einfügen, ist es möglich, dass LinkedIn im Formular erneut auf diese Einstellung aufmerksam macht. Auch hier sollte der Schalter auf „Aus“ gestellt sein. Wenn nicht, bitte ändern, bevor Sie den neuen Job speichern. So schaut das Formular in dem Fall aus:

Was wird mit dem Netzwerk geteilt, falls die Einstellung auf „Ja“ steht?

  • Angabe einer neuen beruflichen Station – man wird Ihnen ggf. zum neuen Job gratulieren.
  • Hinzufügen oder Bearbeiten einer Ausbildung innerhalb des laufenden Jahres
  • Feiern eines Arbeitsjubiläums – auch hier provozieren Sie Glückwünsche aus Ihrem Netzwerk

Was wird niemals mit Ihrem Netzwerk geteilt?

Hierzu gehören alle anderen Einstellungen im Profil wie z.B. das Einfügen eines neuen Profilfotos, Profilslogans, Text der Zusammenfassung (bzw. Einleitung) sowie Ihre Kontaktdaten.

Auch für Änderungen an früheren Positionen, bisherigen Ausbildungen, ehrenamtlichen Tätigkeiten, Sprachen, Kenntnissen (Sie können dort jederzeit Änderungen vornehmen – kein Problem!), Veröffentlichungen etc. – LinkedIn wird niemanden darüber informieren.

Die meisten Nutzer entscheiden sich dafür, die Einstellung abzuschalten. Ich denke, LinkedIn bietet genügend andere Möglichkeiten, von sich hören zu lassen. Auf der anderen Seite ist es aber schon so, gerade, wenn man lange bei einem Arbeitgeber tätig war und ggf. auch länger auf der Suche war, dass das Teilen der Information eine sinnvolle Netzwerk-Information sein kann. Wie gut, dass Sie entscheiden können, wie Sie es am liebsten hätten.

Foto: www.unsplash.com

Findet man Sie schon auf Slideshare?

SlideShare ist eine Filehosting-Plattform, über welche Sie Präsentationen, Dokumente, PDFs, Videos und  Infografiken hochladen können.

Erlaubt sind Dokumente in den Formaten Powerpoint, PDF und OpenOffice. Es gibt die Möglichkeit, die Dokumente entweder als öffentlich zugänglich oder als privat markiert, zu hosten. Laut einer Statistik auf Wikipedia erreicht Slideshare 58 Millionen Besucher pro Monat und hat ca. 16 Millionen angemeldete Nutzer.

2012 wurde das Unternehmen von LinkedIn für geschätzte 118,75 Millionen US-Dollar übernommen.

Warum ist Slideshare für Sie interessant?

Die Plattform gibt Ihnen bzw. Ihrem Unternehmen, die Möglichkeit, eigene Business-Inhalte zu publizieren. In der Unternehmenswelt sind Präsentationen, Infografiken und Diagramme aussagekräftige Medien. Auf dem Slideshare-Netzwerk können sie geteilt und von anderen Interessenten gefunden werden. Um sich als Experte in einem bestimmten Bereich, aufzustellen, macht es Sinn, auch hier mit Präsentationen präsent zu sein.

Marketingtechnisch können Sie hier folgende Ziele verfolgen:

  • Steigerung der Markenbekanntheit
  • Generierung von Traffic/ Besuchen auf der eigenen Webseite
  • Steigerung des Expertenstatus für Einzelpersonen oder Unternehmen

Google mag Slideshare, das heißt, erfolgreiche Inhalte von Slideshare werden in den Suchergebnissen recht weit oben angezeigt.

Wie laden Sie eine Präsentation auf Slideshare hoch?

1. Sie loggen sich auf LinkedIn ein und gehen oben rechts auf „Apps“. Im Menü entdecken Sie das Symbol für Slideshare, über welches Sie direkt auf die Seite gelangen.

Wer kein LinkedIn-Konto hat, geht direkt auf Slideshare und registriert sich dort.

3. Als Nächstes gehen Sie auf Upload.

4. Sie füllen das folgende Formular aus (Titel, Beschreibung, Kategorie, Privatsphäre-Einstellung sowie Tags (Stichwörter) und laden die Präsentation auf Slideshare hoch. 

5. Der entstandene Link kann als Medium unter Ihrer Zusammenfassung oder unter der passenden Station der Berufserfahrung zugefügt werden. Im Kundengespräch können Sie ebenso auf Ihre Präsentation oder Infografik auf Slideshare hinweisen. Wenn ein neues Dokument hochgeladen worden ist, können Sie es auch über die von Ihnen genutzten Social-Media-Plattformen wie LinkedIn, Twitter, Facebook hochladen und bekanntmachen.

6 Tipps für die perfekte Präsentation auf Slideshare

  • Der Inhalt einer Slideshare-Präsentation sollte auch ohne den Redner verständlich sein. Wenn man sonst rät, möglichst wenig Text auf eine Präsentation zu packen, ist es hier wichtig, dass der Inhalt verstanden wird.
  • Die erste Folie sollte ein gut passendes, großes Foto enthalten. Wenn Sie die Präsentation auf LinkedIn unter Medien hochladen, wird dieses Bild als Thumbnail angezeigt.
  • Der Titel sollte kurz und bündig sein und möglichst für die Suchmaschine formuliert werden. Recherchieren Sie daher vorab die passenden Keywörter. Für die Beschreibung der Präsentation haben Sie einige Zeilen Platz. Auch diese sollten suchmaschinenoptimiert formuliert werden.
  • Hinterlegen Sie, wie im Formular gewünscht, die passenden Tags zur Präsentation. Maximal sind wohl 20 Tags erlaubt. Diese helfen Ihnen, über die interne Suche auf Slideshare von Interessenten gefunden zu werden.
  • Die Folien sollten idealerweise Ihr Branding enthalten. Sprich Ihr Logo oder Unternehmensschriftzug auf jeder Seite sorgen für den für Sie so wichtigen Wiedererkennungswert.
  • Die Präsentation darf 300 MB nicht überschreiten. Weitere Tipps zum Hochladen finden sie auch direkt bei LinkedIn in der Hilfe.

Kleiner Guide der Bild-Abmessungen für LinkedIn

Unter den sozialen Netzwerken erleben wir gerade bei Instagram einen Boom – Alle lieben Bilder und das Posten dieser gehört einfach zum Alltag dazu. Auch im Business-Netzwerk LinkedIn sollten im Profil und in Ihren Status Updates Fotos erscheinen. Immerhin wollen Sie sich ja von der grauen Masse abheben und sich mit passenden visuellen Eindrücken in Erinnerung bringen.

Da nicht jedes Foto auch so angezeigt wird, wie Sie es am liebsten hätten, habe ich hier mal alle geforderten Bildgrößen für LinkedIn zusammengetragen.

Fotos für Ihr LinkedIn-Profil

  • LinkedIn Hintergrundbanner: 1584 x 396 Pixel. Das entspricht einem Verhältnis von 4:1. Es handelt sich ja um ein sehr langgezogenes schmales Bild. Zu beachten ist obendrein, dass das Profilfoto einen Teil des Banners abdeckt und manchmal links angezeigt wird, manchmal in der Mitte. Dies sollten Sie bei der Bildauswahl unbedingt beachten.
  • LinkedIn Profilfoto: Am besten eignen sich Fotos mit 400 x 400 Pixel. Die maximale Größe liegt bei 8 MB. Als Formate eignen sich PNG-, JPEG- oder GIF-Dateien.

Nutzen Sie wenn möglich immer eigene Fotos oder Bildmaterial für welches Sie die Nutzungsrechte haben. Sei es über einen Fotografen oder Seiten, welche diese zum Verkauf anbieten. Auch kostenfreie Bilder für welche Sie keine Bildnachweise geben müssen, wie man Sie auf Pixabay oder Unsplash findet, sind möglich.

Beispiele für LinkedIn-Hintergrundbanner

Bilder für Status Updates

  • Egal ob von unterwegs oder über den Desktop: Status Updates dürfen durch Fotos aufgelockert werden. Am besten eignet sich ein Format mit 1200 x 627 Pixel. Bei Hochkant-Fotos kann es daher sein, dass etwas abgeschnitten wird. Testen Sie es daher vorher.

Fotos für Ihre Blogartikel auf LinkedIn

  • Wenn sie Blogartikel auf LinkedIn-Pulse veröffentlichen möchten, sollten Sie sich für die Wahl eines passenden Artikelfotos etwas Zeit nehmen. Dieses Foto wird auch in der Vorschau angezeigt und kann über den Erfolg des Beitrages eine Menge aussagen.
  • Als Bildgröße merken Sie sich 744 X 400 pixels. Maximal sind 10 MB möglich, erlaubte Dateiformate sind JPG, Static GIF, PNG. JPG.

Medien im LinkedIn-Profil (unter der Zusammenfassung, Berufserfahrung oder Ausbildung)

  • Wenn Sie ein besonders aussagekräftiges Profil anstreben, sollten Sie zur Zusammenfassung als auch zu den Stationen der Berufserfahrung ein paar Medien wie Fotos, Verlinkungen, Slideshare-Präsentationen, PDFs oder Youtube-Links zufügen.
  • Gehen Sie dazu in den Bearbeitungsmodus des jeweiligen Bereiches, wie z.B. der Zusammenfassung. Scrollen Sie fast bis zum Schluss wo steht: Mediendatei, Fügen Sie Dokumente, Fotos, Videos, Präsentationen oder einen Link hinzu.
  • Je nachdem ob Sie nur ein Medium oder mehr als zwei hinzugefügt haben, werden diese unterschiedlich groß im Profil angezeigt. Entweder im Format 2:1 wie hier angezeigt. Bei nur zwei eingefügten Medien wird das Bild ungefähr doppelt so breit.

Falls Sie auf Ihre Webseite, einen Blog oder die Homepage Ihres Arbeitgebers verlinkt haben und nur ein graues Bild wie hier angezeigt werden, muß an der entsprechenden Webseite eine besondere Einstellungen bezüglich der Vorschaubilder für Social Media vorgenommen werden. Lesen Sie dazu diesen Blogbeitrag mit Tipps von Katja Limp, einer Webdesignerin und Netzwerkkollegin von mir. Sie erklärt, wie Sie das Bild richtig anzeigen lassen können.

Fotos: Screenshots von LinkedIn / Artikelbild: www.pixabay.com

WordPress-Tipp: So können Sie die Vorschaubilder auf LinkedIn optimieren

Sehr häufig begegnet mir bei der Profilerstellung oder Optimierung das Problem mit den Vorschaubildern auf LinkedIn. Sei es beim Posten von Links auf Webseiten oder beim Hinzufügen von Medien, sprich der Verlinkung auf Blogs und Unternehmenswebseiten. Oft sieht man einfach nur ein graues Bildchen, so wie hier unten, welches einen wenig professionellen Eindruck hinterlässt.

Aus diesem Grunde habe ich mich kürzlich mit meiner Netzwerkkollegin aus der näheren Umgebung, Katja Limp, zusammengesetzt und mir ein paar Tipps geben lassen. Katja Limp von Limp Marketing + Webdesign verfügt über jahrelange Erfahrung im B2B Marketing und erstellt als Web- und Grafikdesignerin vor allem WordPress-Webseiten für ihre Kunden. Dank Ihres Netzwerkes setzt sie gerne auch individuelle Kundenwünsche um.

Friederike Gonzalez Schmitz: Hallo Katja, kannst Du mir und meinen Lesern ein paar Tipps zu den häufig fehlenden Vorschaubildern in Social Media, explizit auch auf LinkedIn geben?

Katja Limp: Ja, klar. Gerne. Oft werden beim Veröffentlichen von Beiträgen oder Verlinken der eigenen Webseite von den Profilen, wie facebook, twitter oder auch LinkedIn, nicht die Bilder gezogen, die wir gerne hätten. Dies kann mehrere Ursachen haben, meistens fehlen aber die richtigen Open Graph Tags:

og:title – Titel, der in der Vorschau angezeigt wird
og:description – die Beschreibung zur URL
og:image – Vorschaubild, bei WordPress z.B. standardmäßig, wenn sie ein Beitragsbild festgelegt haben
og:url: – URL zum Beitrag auf der eigenen Webseite
og:type: – Inhalt des Beitrags

FGS: Wie gehe ich jetzt bei meiner WordPress Webseite vor?

Katja Limp: Die Vorgehensweise gilt auch für LinkedIn Profile – auch wenn hier kein eigener Tab für LinkedIn vorhanden ist.

  1. Für ihre Webseite sollten Sie zuerst ein eigenes Vorschaubild mit einem Bildbearbeitungsprogramm erstellen. 
    – die optimale Größe ist 1200 x 630 px, im jpg oder png-Format weboptimiert speichern
    – danach in die Mediathek hochladen
  2. Die einfachste Art in WordPress die Open Graph Daten richtig einzufügen, ohne in den Quellcode einzugreifen, ist die Verwendung von Plugins. Viele User nutzen das Plugin YOAST SEO ja schon und deswegen erkläre ich die Vorgehensweise am Beispiel dieses Plugins (funktioniert auch in der Free-Version):

Klicken Sie auf ihr Dashboard – SEO – Social

Unter dem Tab KONTEN können Sie alle Profile eingeben, die für Sie wichtig sind. Ganz wichtig: Änderungen speichern.

Unter dem Tab FACEBOOK aktivieren Sie Open Graph Meta Daten hinzufügen
– die facebook Anwendungs-ID können Sie leer lassen
– jetzt laden Sie Ihr zuvor erstelltes Vorschaubild hoch
– Änderungen speichern

Alle weiteren Tabs nach den Vorgaben ausfüllen.

Jetzt wird Ihr hochgeladenes Vorschaubild immer angezeigt, wenn kein weiteres Bild definiert ist bzw. nur Ihre Webseite verlinkt wird. Prüfen können Sie dies z.Bsp. mit folgenden Tools:

facebook Sharing Debugger

linkedin post-inspector

Vielen Dank an Katja Limp für diesen wertvollen Tipp. Man sieht, mit wenigen Klicks kann das Thema behoben werden.

Wer leider keine WordPress-Seite hat, sollte sich am besten mit seinem Programmierer in Verbindung setzen und das Thema „open graph protocol“ und Vorschaubilder in Social Media ansprechen. Mit Sicherheit hat er oder sie dann eine Idee und kann die entsprechende Optimierung vornehmen. Wenn das geschehen ist, kann der Link erneut in das LinkedIn-Profil oder auf Facebook eingestellt werden und man sieht ein ansprechendes Vorschaubild.

Fotos: Katja Limp, Pixabay

LinkedIn: Wem geben Sie Ihre E-Mail-Adresse frei?

Wir alle möchten unnötige Werbung vermeiden. Und das Freigeben unserer persönlichen Daten überlegen wir uns lieber dreimal.

Sicherlich wissen Sie, dass man auf LinkedIn die Kontaktdaten herunterladen und ein Datenarchiv beantragen kann. Man erhält daraufhin eine Excel-Liste mit allen Kontakten und deren E-Mail-Adressen. Ganz schnell lässt sich so ein Newsletter an diese Liste versenden.

Wenn Sie sich davor schützen möchten, können Sie die E-Mail-Adresse ausblenden, so dass nur noch Sie selbst Ihre E-Mail-Adresse sehen. Oder Sie nehmen die Einschränkung so vor, dass zumindest nur Ihre Kontakte 1. Grades die E-Mail-Adresse sehen dürfen. Idealerweise ist das ja der Personenkreis, welchem Sie vertrauen und welcher Ihnen auch E-Mails senden darf.

Wo können Sie die Freigabe der E-Mail-Adresse ändern?

Sie gehen hiefür in den „Bereich Einstellungen & Datenschutz“ und klicken auf Datenschutz bzw. auf Englisch Privacy. Gleich an zweiter Stelle, können Sie einstellen, wer die E-Mail-Adresse sehen darf.

Über den folgenden Link gelangen Sie direkt auf das Formular: https://www.linkedin.com/psettings/privacy/email

Wer besonders vorsichtig sein möchte, nutzt die Möglichkeit, die E-Mail-Adresse auch für Kontakte 1. Grades nicht sichtbar zu machen. Diese Kontakte können Sie dann nur über LinkedIn anschreiben, aber nicht über Ihre persönliche E-Mail-Adresse.

Sie möchten noch mehr Informationen über Datenschutz-Einstellungen auf LinkedIn lesen? Informieren Sie sich hier.

 

Fotos: screenshot LinkedIn und https://pixabay.com.

Wie Sie LinkedIn vor, während oder auch nach Events nutzen können

Eine von Ihnen organisierte Veranstaltung oder selbst, wenn Sie „nur“ Teilnehmer sind, ist eine hervorragende Gelegenheit, um neue Kontakte zu finden, sich zu vernetzen und Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Wie lässt sich LinkedIn für Event Manager oder Besucher einer Veranstaltung nutzen?

LinkedIn-Nutzung vor der Veranstaltung

Wenn Sie eine Teilnehmerliste haben oder anhand des Programms sehen, wer Vorträge oder Meetups hält bzw. einen Stand hat, könnten Sie diese Personen schon vorab auf LinkedIn kontaktieren, eine personalisierte Nachricht senden und einen Termin für ein persönliches Gespräch am Stand oder auf einen Kaffee anfragen.

Gibt es eine Event-Funktion auf LinkedIn?

Diese Funktion habe ich immer vermisst. Eine Möglichkeit, Events wie Workshops oder Webinare auf LinkedIn einstellen zu können und Teilnehmer zu gewinnen, wäre sehr hilfreich. Für diesen Zweck nutze ich nach wie vor recht gerne das deutsch-sprachige Business-Netzwerk XING.
Allerdings scheint sich auch auf LinkedIn in puncto Events gerade etwas zu tun, wie Stephan Koß auf seinem Blog LinkedInsider Deutschland am 29.10.2018 geschrieben hat. So ist damit zu rechnen, dass man in Zukunft über die Timeline als Status Update auch Events einstellen kann. Ich habe leider keinen Zugriff auf die Funktion, hoffe aber, dass sich bald etwas tun und ich von eigenen Erfahrungen berichten kann.

Status Updates, Werbung oder Gruppen-Postings?

Sie können über ein Status Update auf eine Veranstaltung aufmerksam machen. Ich würde Referenten oder Aussteller namentlich mit dem @-Namen erwähnen, so dass diese ggf. einen Kommentar oder Like zum Update hinterlassen.
Sie können das Event auch als Sponsored Update bewerben bzw. Sponsored InMails an ausgewählte Zielgruppen versenden. Ich bin persönlich kein großer Fan von Werbung, da ich selbst sie immer gleich wegklicke, aber vielleicht wollen Sie es ausprobieren? Fakt ist, dass Sie dadurch an andere Zielgruppen gelangen.
Je nachdem ob Sie sich bereits in Gruppen engagieren, könnten Sie Ihr Event auch in einer Gruppe posten, vorausgesetzt die Veranstaltung passt zum Thema der Gruppe. Bitte stellen Sie aber sicher, dass Sie sich nicht nur mit Werbepostings zu Events in Ihren LinkedIn-Gruppen melden, sondern auch sonst einen Mehrwert in Form von Kommentaren bieten. Die Gruppen leben ja vom Austausch und nicht von der einseitigen Werbekommunikation.

Während Sie auf der Veranstaltung sind

Es gibt eine kleine feine Funktion, welche genau für größere Veranstaltungen konzipiert wurde. Sie heißt „nearby“ bzw. auf Deutsch „In Ihrer Nähe“ und ist über das Smartphone abrufbar. Mit dieser Anwendung, welche per Bluetooth aktiviert wird, können Sie Personen, welche in der Nähe sind und auf  LinkedIn angemeldet sind, auf dem Messegelände ausfindig machen. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die anderen Personen die Funktion auch freigeschaltet haben.

Effektiver finde ich allerdings, dass Sie beim Treffen Ihrer Kontakte ein Foto /Selfie auf der Bühne organisieren und diese Messe-Eindrücke über Ihren LinkedIn-Account posten. Sie können, indem Sie @-Name schreiben, die fotografierten oder auf der Veranstaltungen getroffenen Personen taggen, so dass diese eine Mitteilung über Ihr Status Update erhalten. Damit lässt sich das Engagement der Status Updates etwas steigern.
Ähnliche Postings eignen sich auch hervorragend als Danke-Nachricht nach einem Seminar oder einem interessanten Vortrag.

Nach der Veranstaltung: Vernetzen Sie sich!

Kontaktieren Sie, anhand der Visitenkarten von getroffenen Kontakten, diese auf LinkedIn und schreiben Ihnen eine persönliche Nachricht mit einem Dankeschön für Ihre Zeit und greifen das besprochene Thema kurz auf. Vielleicht schlagen Sie, nachdem die Person die Kontaktanfrage bestätigt hat, einen Folgetermin vor.

Welche dieser Vorschläge haben Sie bereits ausprobiert? Wie nutzen Sie Social Media im Zuge von Veranstaltungen?