LinkedIn schaut so anders aus: Neues User-Interface (Mai 2018)

Und, wie schaut bei Ihnen der obere Bereich des LinkedIn-Profils aus? Wirkt es vertraut oder kommt Ihnen da was „Spanisch“ vor?

Seit einigen Wochen, vor allem in den USA bzw. bei amerikanischen Profilen sind Veränderungen zu beobachten, welche auch bei uns im deutsch-sprachigen Raum Einzug halten. Profile, welche vor 2011 eingerichtet worden sind und englisch-sprachig per Default sind, haben es meist schon: Das neue User-Interface.

Schauen wir uns doch mal, was da Schönes auf uns zukommt und worauf wir uns beim neuen Desktop-Profil ggf. einstellen sollten!

Profilbild

Das Profilbild rutscht nach links und wird minimal größer dargestellt. Achtung, welche Auswirkung hat das für Ihr Hintergrundbanner? Je nachdem, was Sie ausgesucht haben, könnte ein Logo, eine Aufschrift oder ähnliches verdeckt werden. Ich habe Glück gehabt, bei mir sollte es kein Problem sein. Prüfen Sie einmal, inwieweit das Banner bei Ihnen auch mit Profilbild ganz links gut aussehen wird.

Name, Überschrift und Ort

Diese drei wichtigen Angaben, also der vollständige Name, der Profilslogan bzw. Überschrift und der Ort rutschen auch nach links.

Zusammenfassung

Die Voransicht der Zusammenfassung zeigt in Zukunft mehr Text an: Von bisher 220 Zeichen steigert sich die Zeichenzahl auf 300 Zeichen. Sie könnten schauen, ob Ihr Anteasertext sich nach wie vor gut liest, oder ob Sie kleinere Veränderungen am Text vornehmen möchten.

Anzeige der Medien

Hier verändert sich eine ganze Menge. Statt nur zwei Medien, werden nun bis zu sechs Medien zwar winzig-klein, aber immerhin auf den ersten Blick angezeigt. Beim alten User Interface muß man dazu erst auf „mehr anzeigen“ klicken, nun sieht man sofort, wenn ein Mitglied Bild-, Video oder Fotomaterial hinzugefügt hat. Wenn man auf die Bilder (thumbnails) klickt, gelangt man zum kompletten Zusammenfassungstext.

Rechts unter dem Profilbanner

Oben rechts unter dem Hintergrundbanner gibt es demnächst vier Zeilen.

1. erscheint das Firmenlogo der aktuellen Position. Von dort gelangt man über einen Link in den Bereich der aktuellen Berufserfahrung.

2. die Ausbildungsstätte. Hier holt sich LinkedIn die Angabe der besuchten Universität oder Fachschule aus dem unteren Bereich der Ausbildung.

3. Kontakt-Info wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer etc. Je nachdem. Es erscheint als Pop-Up-Box.

4. Kontakte (Connections)

Profilbereich hinzufügen (add profile section)

Dieser Bereich war im alten User Interface ganz rechts angeordnet und rutscht mit der Neuerung mehr in den Vordergrund.

Beispiel – Altes User Interface:

Beispiel – Neues User Interface:

Die Änderungen erfolgen Stück für Stück und betreffen ganze Accounts. Entweder man sieht es in allen Profilen (im eigenen und in besuchten Profilen) oder gar nicht.

Sie interessieren sich für eine Profilberatung mit Tipps für Ihr Selbstmarketing auf LinkedIn? Informieren Sie sich hier über ein Angebot für Ihren LinkedIn-Auftritt oder schreiben mir eine E-Mail mit Ihren Fragen an friederike@socialmediainternational.de.

 

Artikelfoto: www.pixabay.com

So starten Sie mit der Positionierung Ihrer persönlichen Marke auf LinkedIn

Sie möchten sich eine Online-Marke aufbauen? Die Basis hierfür ist Ihr professionell erstelltes, möglichst aussagekräftiges Online-Profil. Auf LinkedIn, XING, Facebook oder Twitter – je nachdem welche Plattform Sie am liebsten bedienen möchten.

Mein folgender Beitrag hält ein paar Tipps für Ihre Marken-Positionierung auf LinkedIn parat.
Die Idee ist es, sich mit passenden Themen auf regelmäßiger Basis in den Online-Netzwerken einzubringen und von Branchen-Experten zu lernen, sich auszutauschen und sich zu positionieren.
Idealerweise konsumieren Sie bereits regelmäßig Beiträge auf LinkedIn. Viele Nutzer sind ja eher passiv im Netzwerk unterwegs. Das ist für den Anfang auch gut so, denn das Zuhören bevor man sich selbst einbringt, hat eine sehr wichtige Funktion. Sie erfahren bereits eine Menge über Ihre Zielgruppe und lernen, wie Sie später selbst kommunizieren wollen und wie nicht. Dafür benötigen Sie den richtigen Content von den richtigen Leuten:

Suchen Sie nach Meinungsführern zu den für Sie relevanten Themen

1. Passen Sie daher Ihren LinkedIn-Newsfeed an

Folgen Sie den Themen, welche Sie besonders interessieren und zu welchen Sie in Zukunft Stellung beziehen wollen. Vielleicht Sind Ihre Themen alles, was beispielsweise mit Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Green Business oder Online Marketing zu tun hat. Wie Sie vorgehen sollten, um Ihren Newsfeed anzupassen, beschreibe ich in diesem Artikel.

2. Suchen Sie nach den Meinungsführern, Experten für Ihre Themen

Nutzen Sie hierfür die LinkedIn-Suche. Setzen Sie dazu den relevanten Begriff wie z.B.„Erneuerbare Energien“ in Anführungsstriche. Zuerst werden Sie sehen, dass Ihnen Kontakte 1. Grades angeboten werden, welche diese Begriffe im Profil stehen haben. Vorausgesetzt, Sie haben bereits Kontakte, die in dem Bereich aktiv sind. Als Nächstes kommen Personen 2. Grades. Sie können den Beiträgen der Person folgen und bekommen in Zukunft deren Status Updates im News-Feed angezeigt. Wenn Sie sich mit ihr vernetzen wollen, können Sie auch eine Kontaktanfrage senden. Am besten mit einer kurzen persönlichen Vorstellung, wie ich es hier beschrieben habe. Schreiben Sie nur einige Personen auf diese Art und Weise an und wählen Sie das „Folgen“ für die größere Zahl an Personen.

3. Recherchieren Sie Unternehmen, welche in dem Bereich tätig sind

Geben Sie wieder in die Suche den gewünschten Suchbegriff ein wie z.B. „Erneuerbare Energien“ und klicken bei den Filtern auf „Unternehmen“. Folgen Sie den passenden Unternehmen.

4. Nutzen Sie Ihr LinkedIn-Profil möglichst täglich

und liken und kommentieren Sie Beiträge, die genau zu diesen Themen im Newsfeed angezeigt werde. An manchen Tagen reichen 5 Minuten, an Anderen dürfen es auch mal 10-15 Minuten sein.

5. Sie bekommen mehr Aufmerksamkeit

Mit der Zeit werden auf LinkedIn aktive Personen aus diesen Branchen auf Sie aufmerksam werden und Sie können, falls Sie nicht vernetzt sind, eine Kontaktanfrage senden. Wie schaut diese Aufmerksamkeit aus? Es könnte ein Like auf Ihren geteilten Artikel, ein passender Kommentar, neue Kontaktanfragen oder auch ein Profilbesuch sein. Als nächsten Schritt könnten Sie einen Termin zu einem Telefongespräch oder einem persönlichen Treffen vorschlagen.

 

 

 

 

 

Noch effektiver sind eigene Status Updates – möglichst auf regelmäßiger Basis. Nach dem Zuhören empfehle ich Ihnen, sich Notizen zu machen und sich Ideen für die nächsten sieben oder mehr Tage zu machen. Gerade wer bisher kaum oder gar nicht in Social Media aktiv war, tut sich mit etwas Planung oft leichter.

Das kann am Anfang ein Beitrag sein, den Sie nur teilen, am nächsten Tag ergänzen Sie ihn durch einen Kommentar und am 3. Tag finden Sie einen kurzen Text für ein eigenes Status Update. Mal mit einem Foto, mal ohne. Auch Videos sind erlaubt bzw. sogar sehr gerne gesehen.
Wichtig ist es nur, dass Sie Ihrer Zielgruppe einen Nutzen liefern und mit den Beiträgen auf Interesse stossen. Geben Sie der Aktivität auch etwas Zeit. Eine Woche mit täglichen Posts sind nur der Anfang. Wirklicher Erfolg wird sich erst später einstellen. Dranbleiben heißt es hier!

Sie benötigen Tipps für Ihre Selbstmarketing-Aktivitäten auf LinkedIn? Schreiben Sie mir und wir vereinbaren einen Termin für ein Gespräch. Wenn Sie auf Jobsuche sind, könnte mein Kindle E-Book „Selbstmarketing auf LinkedIn – Der Wegweiser für Ihre Jobsuche“ genau das Richtige für Sie sein.

Neu: LinkedIn für spontane Kontaktaufnahmen auf Events nutzen

Seit kurzem kann man LinkedIn-Mitglieder in der unmittelbaren Nähe über eine neue Funktion, genannt „In der Nähe“ (für Nutzer der englischen Sprache: Nearby), ausfindig machen. Die Funktion gibt es nur über die mobile LinkedIn-App am Smartphone. Wenn Sie unter „Netzwerk“ schauen, sollte sie mittig, wie im Screenshot unten angezeigt werden. Vorausgesetzt, Sie haben schon Zugang zur neu eingeführten Funktion. Wenn Sie sie gefunden haben, werden Sie gebeten, Bluetooth zu aktivieren. 

Manche Nutzer werden es unheimlich finden, andere werden über diese Funktion neue Kontakte finden oder können sich mit bestehenden Kontakten schnell verabreden, was sonst nicht so einfach möglich gewesen wäre. In meinen Augen eine perfekte Kombination aus Online- und Offline-Netzwerken – ideal für Events wie Barcamps, Konferenzen und Messen. Sie könnten sich so ganz spontan am Stand auf einen Kaffee verabreden und sich vernetzen.

Sie müssen die Einstellung nicht dauerhaft anschalten. So gibt Ihnen LinkedIn die Wahl und Sie können z.B. einstellen, dass Sie nur am nächsten Tag oder standardmäßig werktags zwischen 9 und 17 Uhr „gefunden“ werden wollen. Meiner Meinung nach eine Funktion für größere Veranstaltungen, ansonsten kann das Bluetooth auch ausgeschaltet bleiben.

Ich habe die Funktion noch nicht selbst auf einer Veranstaltung testen können. Nachdem ich sie frisch gestartet hatte, erhielt ich allerdings eine Anzeige mit der Bitte, etwas länger „sichtbar“ zu bleiben. Nun, irgendwann gibt es sicher eine Chance, „In der Nähe“ auf einer Messe zu testen.

Finden Sie die Funktion interessant? Werden Sie es mal austesten? Wenn Sie gerade auf einer Messe sind, aktivieren Sie sie doch und starten einen Versuch!

Über diesen Link erhalten Sie weiterführende Informationen von LinkedIn zur neu eingeführten Funktion.

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5 Gründe, warum LinkedIn die richtige Plattform für Ihre Jobsuche ist

Sie wollten bisher ein öffentliches Profil in einem sozialen Netzwerk vermeiden? Sie beobachten allerdings, dass viele Kollegen, vor allem die jüngeren Mitarbeiter, seit längerem ein Profil angelegt haben und es auch nutzen? Sie möchten dazugehören?
Im Unternehmen stehen Veränderungen an und ein Jobwechsel erscheint Ihnen nicht unwahrscheinlich?

Sie fühlen sich durch meine Fragen angesprochen? Dann lesen Sie ruhig noch weiter.

Ich empfehle Ihnen, sozusagen als Einstieg in die Social-Media-Welt, sich ein LinkedIn-Profil anzulegen. Die Plattform wird rein beruflich genutzt und kann Ihnen helfen, Ihre persönliche Marke für Ihre weitere berufliche Karriere aufzubauen.
Ich werde Ihnen jetzt nicht versprechen, dass es von alleine geht und Sie sollten sich schon etwas Zeit für diese neue Aufgaben nehmen. Mit etwas Muse und Freude am Neuen, kann Ihnen ein berufliches Netzwerk wirklich neue Kontakte, neue Impulse und eventuell auch einen neuen Job bringen. Jobs findet man über Kontakte – viel häufiger als über eine Standard-Stellenanzeige. Daher sollten Sie sich dieses große Netzwerk näher anschauen.

Meine fünf Gründe, warum ich Ihnen die Nutzung von LinkedIn empfehlen kann:

  1. Es ist das weltweit größte Business-Netzwerk. Im deutsch-sprachigen Raum zählt es 11 Millionen Nutzer. Weltweit sind es 546 Millionen. Wenn Sie in einem international tätigen Unternehmen arbeiten oder gearbeitet haben, werden Sie auf Anhieb viele bekannte Gesichter aus dem In- und Ausland hier finden. Auch wenn Fach- und Führungskräfte zu Ihrer Zielgruppe gehören, werden Sie hier recht schnell fündig werden.
  2. Beruflicher Fokus: Es bietet keine großen Ablenkungen in Form von Katzen- oder Urlaubsfotos oder sinnloser Fußballdiskussionen. Es wird beruflich genutzt. Gerade heute habe ich wieder interessante Beiträge zu den Themen Aufstiegschancen für Führungskräfte, zur beruflichen Neuorientierung sowie zur Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen entdeckt.
  3. Es ist günstig: Sie können ein vollständiges Profil mit einem kostenfreien Basis-Account einrichten. Wenn Sie neu sind oder noch nie Premium-Mitglied waren, können Sie einen kostenfreien Testmonat buchen. Die günstigste Premium-Mitgliedschaft startet für bereits 10,00 €/ Monat und kann nach Bedarf nach einem Monat auch schon gekündigt werden. Sie müssen keine Jahresmitgliedschaft für viel Geld buchen.
    Hier sehen Sie auf einen Blick, was Ihnen eine solche Mitgliedschaft bietet.
  4. Job-Bereich: LinkedIn bietet einen expliziten Job-Bereich, welchen Sie nutzen können. Dort können Sie Recruitern sagen, dass Sie an Stellenangeboten interessiert sind und weitere Einstellungen vornehmen. Mehr dazu lesen Sie auch in diesem Beitrag. Zusätzlich empfehle Ihnen, sich mit der LinkedIn-Suche zu beschäftigen und gezielt nach Personen suchen, die Ihr LinkedIn-Netzwerk sinnvoll ergänzen.
  5. Übersichtliches Personal-Branding-Profil: Das Einrichten eines professionellen Profils ist kein Hexenwerk. Sie sollten ein paar Kleinigkeiten beachten, wie eine aussagekräftige Überschrift, ein professionelles Profilbild hinzufügen und ihre bisherige Position näher beschreiben. Es ist wichtig, dass Sie sich Gedanken über Ihre Ziele machen und diese geschickt in Ihr Profil einfließen lassen. Es hilft Ihnen, von den richtigen Personen gefunden zu werden. Viele weiterführende Tipps erhalten Sie auch in einem meiner Leitfäden  oder meinem E-Book welches es bei Amazon als Kindle-Version gibt. 

Sie haben weitere Fragen? Gerne besprechen wir diese in einem persönlichen Gespräch. Ich freue mich auf Ihre Kontaktanfrage auf LinkedIn oder eine E-Mail an friederike@socialmediainternational.de.

 

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E-Book: Effektives Selbstmarketing auf LinkedIn: Der Wegweiser für Ihre Jobsuche

Ihnen ist bewusst, dass Sie mit den richtigen Kontakten bessere Chancen haben, Karriere zu machen? Sie streben demnächst eine neue interessantere Position an, wo Sie Ihre Stärken voll ausschöpfen können? Sie möchten sich dazu mit den digitalen Medien bzw. Business-Netzwerken vertrauter machen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LinkedIn ist das weltweit größte Business-Netzwerk mit über 546 Millionen Nutzern auf internationaler Ebene und auch hier in der Region DACH zählt es jetzt 11 Millionen Mitglieder. Vor allem Mitarbeiter der DAX-Unternehmen sind hier stark vertreten. Spitzenreiter bei den Unternehmen sind u.a. Siemens, SAP, Allianz und die VW AG. Wenn Sie als Fach- und Führungskraft zeigen möchten, dass Sie die Digitalisierung verstanden haben, sollten Sie sich um ein aussagekräftiges professionelles LinkedIn-Profil kümmern. Bevor man sich Ihren Vortrag anhört, Sie erstmals im Meeting trifft, Sie zum Gespräch einlädt, wird man online nach Ihnen suchen. Es geht darum, gefunden zu werden und einen ersten professionellen Eindruck zu hinterlassen.

Mein E-Book, erschienen am 7. April 2018, zeigt Ihnen, wie Sie LinkedIn für Ihre Karriere einsetzen können, worauf es im Profil ankommt, damit Sie Recruiter entdecken und wie z. B. Jobsuchende 40+ mit sozialen Netzwerken einen leichteren Weg in eine neue Anstellung finden. Über diesen Link ist mein Ratgeber bis Ende April 2018 zum günstigen Einführungspreis von 2,99 € bestellbar.

7 Selbstmarketing-Tipps für Frauen

Letze Woche fand ja, wie jedes Jahr am 8. März, der internationale Frauentag statt. Ich gebe zu, dass ich eine geteilte Meinung zu diesem Feiertag habe. Auch wenn Frauen sich über Blumen freuen, so wird mit dem traditionellen Begehen des Tages wie z.B. mit Blumengrüßen vom Chef (was von einigen Unternehmen so gehandhabt wird) von den wichtigen Themen abgelenkt. Jeder sollte die Anerkennung bekommen, die ihm gebührt – egal, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt.

Fakt ist, dass es uns Frauen oft an ausreichend Selbstvertrauen fehlt. Meist ist da einfach eine Bescheidenheit vorhanden, die nicht sein muß. Das bestätigt auch die frühere Familienministerin Renate Schmitz in einem Beitrag der Wirtschaftswoche. Wir müssen nicht wie Männer werden, aber wir können unsere Komfortzone verlassen, aus uns herausgehen und über unsere Erfolge und Taten sprechen.
Viele Frauen und da schließe ich mich mit ein, machen Fehler, welche es uns in der männlich geprägten Arbeitswelt schwerer machen. Ich habe, als ich nach der Elternzeit wieder in Teilzeit gearbeitet habe, keine Gehaltsverhandlungen geführt, weil ich dankbar war, dass ich überhaupt wieder in Teilzeit einsteigen durfte. Sehr häufig wird das jungen Müttern verwehrt und ich war bereits sehr froh, einen interessanten Job in Teilzeit ausüben zu können. Rückblickend weiß ich, dass ich dennoch hätte mutiger sein dürfen und auch das Thema Gehalt ansprechen können. Ich hätte auf meine Erfolge für das Unternehmen verweisen können, dass ich trotz Teilzeit am Nachmittag und Abends für die amerikanischen Kollegen zur Verfügung stand. Nun, das liegt in der Vergangenheit. Ich möchte den heutigen jungen Müttern mit auf den Weg geben, dass Sie etwas forscher rangehen sollten – viele tun das ja bereits recht erfolgreich. Aber vielen anderen fehlt es noch am Selbstvertrauen.

Aus diesem Punkt habe ich hier 7 Selbstmarketing-Tipps für Frauen zusammengetragen, welche das ganze Jahr über gültig sind, nicht nur am Weltfrauentag. Machen wir uns nichts vor: Bescheidenheit bringt uns nicht weiter, also suchen wir uns andere Wege.

1. Erfolgsliste erstellen

Der erste Schritt hierbei ist es, sich seiner persönlichen Erfolge bewusst zu sein. Je nach Position ist das auch gar nicht so leicht. Starten Sie daher ein kleines Erfolgsbuch und notieren am Ende jeden Tages, was gut gelungen ist. Welche kleinen und großen Meilensteine haben Sie geschafft.
Auch wenn ein Tag zwischendrin nicht so gut gelaufen ist, werden Sie jeden Tag etwas finden, was Sie geschafft haben. Diese Ergebnisse sollten in einem Erfolgstagebuch gesammelt werden. Am besten mal ein paar Wochen lang.
Als Mutter zweier Kinder gibt oder gab es auch Tage, wo ich wenig Zeit für meinen Job hatte. Dann steht in dem Tagebuch halt etwas, was nichts mit dem Beruf zu tun hat.

2. Sprechen Sie über Ihre Erfolge

Jetzt, nachdem Sie sich Ihrer Erfolge bewusster geworden sind, berichten Sie hin- und wieder in persönlichen Gesprächen mit Freunden, der Familie, in der Kaffeepause, im Team-Meeting über die Erfolgserlebnisse.
Auf die Online-Kommunikation übertragen, auch da können Sie Erfolge in Status Updates oder in Blogartikel einflechten.
Ein Erfolg ist in meinen Augen auch der Besuch einer Weiterbildungsmaßnahme oder einer Konferenz. Jeder kann, nachdem er beruflich auf einer Messe war oder an einem Ein-Tages-Workshop teilgenommen hat, ein paar Anekdoten dazu erzählen. Die Zuhörer werden mit Sicherheit interessiert zuhören, wenn Sie sich vorab 2-3 Fakten überlegen, die es Wert sind, an andere weiterzugeben.

3. Finden Sie Ihr Spezialthema für welches Sie brennen

Ich gehe davon aus, dass jeder ein Thema hat, welches ihn besonders fesselt. Idealerweise ist es ein Thema, welches Sie auch beruflich weiterbringt. Richten Sie Profile in einem oder mehreren sozialen Netzwerken ein, beschreiben Sie im Profil Ihr Lieblingsthema und fangen Sie an, online darüber zu kommunizieren. Gerade LinkedIn eignet sich als weltweit größtes Businessnetzwerk hervorragend für das berufliche Selbstmarketing.
Überlegen Sie sich 2-3 Themen, für welche Sie sich besonders interessieren, Sie gut darin sind und schreiben Sie regelmäßig darüber. Sie sind international aktiv und können in puncto interkulturelle Kommunikation einen Beitrag leisten? Sie bieten Coachings für Führungskräfte in der Automobilbranche an? Ihre Kunden sind meist im Vertrieb tätig, reisen viel und benötigen immer wieder Input für interessant gestaltete Präsentationen?
Als Social-Media-Beraterin habe ich mir 2012/13 das Thema internationales Social Media und die Nutzung der Kanäle über die Grenzen hinaus, als Thema vorgenommen. Heute ist das auch der Titel meiner Webseite und es war der Türöffner, mich auf die Beratung zur LinkedIn-Nutzung zu spezialisieren.
Sie könnten Ihre Ideen, Ratschläge und Meinungen zu verschiedenen Themen mit anderen teilen. Der schnellste und einfachste Weg ist es, diese über Social Media anzuleiern. Man wird Sie in Zukunft dank dieser Beiträge ganz anders wahrnehmen und wertschätzen. Personen aus Ihrem Netzwerk werden Sie nach einiger Zeit um Rat fragen und Sie werden sich freuen, dass Sie helfen konnten.

4. Bringen Sie sich in einer Gemeinschaft ein

Mit Gemeinschaft kann vieles gemeint sein. Ich denke dabei an das Online und Offline-Netzwerken. Dank der heutigen Online-Möglichkeiten können viele Ziele noch schneller erreicht werden, sogar über die Landesgrenzen hinaus, ist man in der Lage, Kontakte zu knüpfen.
In der Offline-Welt kann es eine Mitgliedschaft in einem Verein oder eine ehrenamtliche Tätigkeit sein. Seit meiner Selbständigkeit bin ich immer wieder zu Netzwerktreffen für Selbständige gegangen um Gleichgesinnte zu treffen und es sind daraus sehr angenehme und wertschätzende Kontakte oder Freundschaften daraus entstanden. Seit kurzem bin ich bei den Webgrrls Bayern und freue mich auf deren Vorträge, gemeinsame Mittagessen oder Frühstückstreffen. Ggf. nehme ich auch die Gelegenheit wahr, mich dort mehr einzubringen.
Wenn ich meine Aktivitäten deutschlandweit anbiete, macht es Sinn, sich in einer Online-Community wie z.B. Facebook-Gruppen zu engagieren. Nutzen Sie dazu die Gelegenheit, in einer solchen Gruppe regelmäßig Antworten zu schreiben und den Lesern einen Nutzen zu liefern. In meinem Fall ist es eine eigene Gruppe zur LinkedIn-Nutzung bzw. das regelmäßige Posten von Tipps in Gruppen, wo sich Jobsuchende zum Thema Bewerbungen austauschen.

5. Machen Sie sich bewusst: Eigenlob stinkt – nicht!

Von klein auf bekommt man beigebracht, dass Eigenlob unangebracht ist. Ich warne meine Kinder, nicht mit irgendwelchen Dingen anzugeben. Hellhörig werde ich, wenn sie sich so klein machen à la „Ich kann nicht malen. Ich bin schlecht in Mathe, ich kann dies und das nicht.“ Mit der Schule fängt es häufig an, der Mensch wird sich seiner Schwächen bewusst und vergisst, wo die Stärken liegen. Ob jung oder alt, viele von uns sind perfekt im Understatement. Ein bißchen Stolz auf die eigene Leistung ist unbedingt notwendig. Wenn man etwas gut gemacht hat, dann darf man auch darüber sprechen. Ich gebe zu, hier gehört ein wenig Fingerspitzengefühl dazu.
Wenn keiner weiß, welche Erfolge Sie erreicht haben, kann er auch gar nicht einschätzen wofür Sie stehen. Wenn Sie den Tipp aus Punkt 2 umgesetzt haben, können Sie anfangen, kleine Erfolge zu feiern, ihren Freunden und Kollegen davon zu erzählen. Je nachdem, wie Sie kommunizieren und wieviel Zeit Sie sich auch zum Zuhören nehmen, klingt ein wenig Eigenlob auch nicht nach Angeberei.

6. Misserfolge gehören dazu – Lassen sie sich nicht zurückwerfen

Seien Sie sich bewusst, dass ein Fehler oder eine falsche Entscheidung zum Leben dazu gehören. Keiner kommt perfekt auf die Welt und nur durch eine Vielzahl von Fehlern sind die erfolgreichsten Menschen zu dem geworden, was sie sind.
Das Wichtige ist, dass man lernt, die Fehler anzunehmen, daraus zu lernen und nicht allzu viel Zeit damit verschwenden sollte, sich darüber zu ärgern. Wir Frauen neigen eher dazu, uns lautstark über Fehler zu äußern. Ich erwische mich da regelmäßig, merke aber, das es nicht gut ist und mich in keinster Weise weiterbringt. Beherzigen wir doch besser den Spruch „Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weiter machen“. Wenn Sie das umsetzen, kommen Sie weiter. Lassen Sie sich bei Ihren Selbstmarketing-Aktionen nicht zurückwerfen. Jede Stunde, die man sich ärgert, ist eine Stunde, die man sinnvoll mit Weiterbildung, Netzwerken, Kundenakquise etc verbringen könnte.

7. Raus aus der Komfortzone

Einige der bisher erwähnten Tipps machen Ihnen Angst? Regelmäßig in Social Media aktiv werden? Mit fremden Leuten kommunizieren? Eigene Artikel ins Internet setzen? Einen Vortrag halten? Ich kann sie gut verstehen. Vor 2012 habe ich Vieles davon nie gemacht. Mein erster Schritt raus aus der Komfortzone war mein 1. Blogartikel. Sie glauben gar nicht, wie lange ich gezögert habe, bevor ich auf „Veröffentlichten“ geklickt habe. Die Vorstellung, dass rein theoretisch die ganze Welt meine Zeilen lesen könnte, hat mich sehr eingeschüchtert.
Der nächste große Schritt war es, Webinare zu halten. Und heute gehen Sie mir gut von der Hand. Ich freue mich auf jeden Termin und habe eine gewisse Routine entwickelt. Ohne Webinare und ohne meinen Blog stände ich nicht da, wo ich jetzt bin. Sie sind meine Akquise-Instrumente, welche ich auch erst Stück für Stück erlernen musste und sie haben mich anfangs etwas Überwindung gekostet.
Weiter geht es mit Vorträgen auf Netzwerkveranstaltungen, Karrieremessen bzw. bei der IHK. Sie fallen nicht jedem zu, aber wenn sie gemeistert worden sind, ist man einen Schritt weitergekommen.
Setzen Sie sich kleine Ziele, die Sie schaffen können. Ich sage immer, eins nach dem anderen. Die eine braucht mehr Zeit, die nächste packt vieles in kurzer Zeit an.

 

Sie möchten mehr für Ihr Selbstmarketing auf LinkedIn tun? Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Herausfinden möchten, zu welchen Themen Sie sich in Zukunft auf LinkedIn einbringen könnten. In einer gemeinsamen Beratungsstunde oder im Rahmen der Profil-Optimierung kann ich Ihnen mit Sicherheit hilfreiche Tipps geben.

Zum Titelbild: Ich habe den Frosch gewählt. Nicht, weil ich ihn besonders hübsch fand, sondern, weil er als Krafttier für Mut für neue Unternehmungen, den “Sprung” wagen, Heilung, Energie, Fruchtbarkeit, Kreativität gilt. Packen wir es also an!

Foto: Unsplash

Schluss mit den unpersönlichen Einladungen ins Netzwerk LinkedIn!

Leider habe ich schon häufiger von Gesprächspartnern hören müssen, dass LinkedIn für sie gar nicht in Frage kommt, weil es auf sie einen unseriösen Eindruck macht, da sie regelmäßig diese unpersönlichen, automatisierten Einladungen ins Netzwerk erhalten. Für manch einen ist es der Grund, warum er nie auf die Idee gekommen ist, sich das weltweit größte Business-Netzwerk genauer anzusehen.
Wenn man weiß, dass LinkedIn nach dem Versand der Einladungsmail noch Erinnerungen rausschickt, kann man sich schon vorstellen, dass gerade Social-Media-Einsteiger oder Gegner der sozialen Medien sich massiv gestört fühlen.

Was kann man dagegen tun? Vermeiden! Als Nutzer des Netzwerkes sollten Sie die Funktionen soweit kennen, dass Sie einen solchen „Faux-pas“ vermeiden. Das heißt, wenn Sie als LinkedIn-Mitglied eine Aufforderung sehen, wo Ihre E-Mail-Adresse bereits eingegeben worden ist und Sie „nur“ noch auf „Weiter“ klicken müssen, so wie hier, dann sollten Ihre Alarmglocken angehen.

 

Ich rate davon ab, dieser Aufforderung zu folgen. Es seid denn, es ist Ihr Plan, Ihr gesamtes Adressbuch mit LinkedIn zu verknüpfen und Einladungen an Oma, Onkel Hans, die Kindergartenleitung Ihres 18-Jährigen Sohnes, an Vereinsfreunde und Steuerberater zu senden.

OK, es ist passiert. Dann kann man nicht mehr viel machen. Die Einladung zu LinkedIn ist raus. Das einzige was Sie tun können, ist die nervigen Erinnerungs-Mails an die Einladung zu stoppen bzw. komplett zu verhindern. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie vorgehen sollten.

Ein weiterer Grund, warum einige Nutzer soziale Netzwerke nicht mögen, ist dass ihnen komplett fremde Personen unpersönliche Kontaktanfragen senden. Auf XING habe ich zeitweise auch eine Menge Anfragen von Personen erhalten, welche keine Zeit und Muse hatten, sich einen sinnvollen Grund einfallen zu lassen, warum sie sich mit mir vernetzen wollen. Auf LinkedIn kommen diese Anfragen seltener, aber ich sehe sie auch noch zu oft. Das liegt daran, dass viele Leute bei der Funktion „Personen, die Sie vielleicht kennen“ auf das vorgefertigte blau-hinterlegte „vernetzen“ klicken. Ein Klick und schon ist die Kontaktanfrage raus. Netter und professioneller ist es, wenn Sie auf den Namen der Personen klicken und sich erstmal das Profil in Ruhe ansehen. In der Rubrik „Personen, die Sie vielleicht kennen“, handelt es sich um Kontakte 2. Grades, was bedeutet, dass es bereits gemeinsame Kontakte gibt. Wenn Sie sich das Profil der Person studiert haben, klicken Sie im Profil auf „Vernetzen“.

 

Dank dieser Funktion öffnet sich ein neues Fenster welches Ihnen erlaubt, eine personalisierte Nachricht mit maximal 300 Zeichen zu schreiben.

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, auf diesem Wege eine persönliche Anfrage zu schreiben, ist es eventuell Zeit für eine Premium-Mitgliedschaft, weil Ihnen diese ein Kontingent an InMails (Nachrichten an fremde Personen) zur Verfügung stellt.

Leiten Sie den Beitrag ruhig weiter. Er soll helfen, einen anderen Blick auf LinkedIn zu werfen und selbst die unpersönlichen Kontaktanfragen zu minimieren oder sogar zu eliminieren. Der erste Eindruck ist oft der Wichtigste, machen wir das Beste daraus!

Sie möchten mehr über die effektive Nutzung von LinkedIn erfahren? Registrieren Sie sich für meinen Newsletter oder folgen mir auf LinkedIn oder Twitter.

 

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Q&A: Wie baut man sich sein Netzwerk auf LinkedIn auf?

Stellen Sie sich auch oft die Frage, wie groß denn nun das ideale persönliche berufliche Netzwerk sein sollte? Oder, welche Kontaktanfragen Sie bestätigen sollten, welche eher ablehnen? Vieles lässt sich nur individuell klären, aber auf einige Fragen möchte ich heute meinem Q&A-Blogartikel eingehen.

Welche Kontakte sollten Sie auf LinkedIn bestätigen?

Hier gibt es leider kein allgemeines Rezept. Ich kann Ihnen nur einige Hinweise geben und Sie entscheiden, wie Sie vorgehen möchten.

Generell ist es so, dass LinkedIn nicht möchte, dass Sie wahllos Mitglieder anschreiben und Ihr Netzwerk erweitern. Die Chance, dass Ihre Kontaktanfragen auch bestätigt werden, sollte hoch sein. Dies erreichen Sie, indem Sie hauptsächlich Kontaktanfragen an Personen senden, welche Sie wirklich persönlich kennen oder personalisierte Kontaktanfragen mit guter Begründung schreiben.

Wie sollten oder könnten Sie als relativ neues Mitglied auf LinkedIn vorgehen?

Ich würde über die Suche nach einigen Kollegen, Vorgesetzten, Freunden und Studienfreunden suchen. Dazu geben Sie den Namen in die Suche ein und ggf. noch ein Stichwort wie die Stadt oder das Unternehmen, für welches die Person arbeitet. Bei einigen Personen können Sie beim Klick auf das Profil eine persönliche Nachricht schreiben.
Bei vielen Personen wird das allerdings nicht funktionieren, da Sie neu im Netzwerk sind und noch nicht über so viele Kontakte 2. Grades verfügen. Kontakte 2. Grades haben bereits gemeinsame Kontakte mit Ihnen. Wer noch ganz am Anfang des Netzaufbaus steht, hat entsprechend weniger dieser Kontakte als ein langjähriges Mitglied mit 500 und mehr Kontakten. Daher kann es für Einsteiger Sinn machen, den kostenfreien Probemonat für eine LinkedIn- Premium-Mitgliedschaft zu buchen um an InMails zum Kontaktieren von fremden Personen zu gelangen. Je nachdem kann man die Mitgliedschaft verlängern oder rechtzeitig kündigen.

Bevor Sie sich für ein solches Upgrade entscheiden, sollten Sie auch regelmäßig auf die Liste „Personen, die Sie vielleicht kennen“ gehen. Hier werden Sie staunen: Es sollten einige Namen auftauchen, die Sie bereits persönlich kennen oder bereits gehört haben.

Wie schreibt man eine personalisierte Nachricht an einen Kontakt 2. Grades?

Sie gehen dazu immer auf den Namen der Person und gelangen direkt auf das LinkedIn-Profil der Person. Lesen Sie sich erstmal durch, was Sie dort vorfinden und klicken dann auf das blau hinterlegte „Vernetzen“. LinkedIn wird Ihnen als Nächstes die Möglichkeit geben, eine Nachricht mit max. 300 Zeichen zu schreiben.

 

 

Was mache ich mit Kontaktanfragen ohne Foto?

Da ich mein Foto freigegeben habe, halte ich es für höflich, dass dies andere Mitglieder auch tun. Daher bestätige ich normalerweise nur Kontaktanfragen mit Foto. Sollte aus dem Profil ersichtlich sein, dass eine mir bekannte Person neu auf LinkedIn ist, mache ich eine Ausnahme. Anfragen von „Fremden“ ohne Foto werden nicht bestätigt.

Wie geht man mit Kontaktanfragen von fremden Personen um?

Ich schaue mir die Profile dieser Kontaktanfragen üblicherweise an. Gibt es eine personalisierte Anfrage, kommt es darauf an, was da steht. Ist es eine Standardanfrage, welche nur das Verkaufen im Sinn hat, lehne ich eher ab. Manchmal frage ich per Nachricht zurück, ohne mich zu vernetzen. Durch die Rückfrage erfahre ich ggf., warum sich die Person vernetzen möchte und kann später überlegen, wie ich mit der Anfrage umgehen möchte.
Anfragen von Kollegen, also anderen Social-Media-Beratern, selbständigen Beratern und Unternehmern aus der Umgebung, welche ich ggf. bei regionalen Netzwerktreffen bereits gesehen habe bzw. es gemeinsame Kontakte gibt, bestätige ich meistens.

Wie geht man am besten mit internationalen Kontaktanfragen um?

Kenne ich die Person bzw. ist es ein ehemaliger Kollege, dann bestätige ich meistens. Da ich viele Jahre für amerikanische bzw. kanadischen Unternehmen gearbeitet habe, gibt es eine Vielzahl von Kontakten aus Nordamerika und dem europäischen Ausland. Kontaktanfragen von Social-Media-Kollegen z.B. aus UK, USA, Frankreich finde ich ebenfalls spannend: So kann ich mich auch gut mit anderen LinkedIn-Beratern austauschen. Influencern auf internationaler Ebene folge ich auch gerne. Es ist nicht notwendig sich zu vernetzen, aber die interessanten Beiträge möchte ich nicht missen. In dem Fall reicht es, der Person zu folgen. Da ich Englisch, Französisch und Spanisch gelernt habe, komme ich mit Status Updates in diesen drei Sprachen gut zurecht. Bei anderen internationalen Anfragen bin ich eher vorsichtig, da mein berufliches Netzwerk und meine Zielgruppe hier im deutsch-sprachigen Raum ansässig ist, ich keine Kooperationen mit weiteren Ländern anstrebe und auch deren Sprachen nicht beherrsche.

Wie handhaben Sie das mit den Kontakten bei der Jobsuche?

Ich empfehle, dass Sie sich Ihr berufliches Netzwerk Stück für Stück schon vor der Jobsuche aufbauen und die ersten Tipps dieses Beitrags umsetzen. Um sich im Falle einer Jobsuche mit Recruitern zu vernetzen, suchen Sie gezielt nach Recruitern oder Jobangeboten und kommunizieren meist über InMails. Diese gibt es auch mit Rahmen der Premium-Mitgliedschaften bereits ab 10 € im Monat. Achten Sie darauf, dass Ihr Profil einen professionellen Eindruck macht und Sie sich mit den verschiedenen Jobsuche-Einstellungen auf LinkedIn vertraut machen. Hierzu empfehle ich Ihnen meinen Beitrag zu Funktionen für Jobsuchende und meinen Leitfaden für ein professionelles LinkedIn-Profil.

Vergessen Sie nicht, dass viele Jobs über Beziehungen und persönliche Kontakte vergeben werden. Treten Sie bei der Jobsuche ruhig mit ehemaligen Kollegen in Verbindung und schauen, inwieweit sich da Chancen ergeben. Der Kontakt zu Recruitern ist das eine, in Ihrem Fall kann der Weg auch über einen bereits langjährigen Kontakt gehen, welchen Sie auf LinkedIn gefunden haben.

Wie könnten Sie vorgehen?

Jeder berufliche Hintergrund ist anders. Jeder sollte daher seine eigene Vernetzungsstrategie finden. Am Anfang ist man ggf. etwas strenger und mag keinerlei unbekannte Personen in sein Netzwerk einladen. Mit der Zeit finden viele Nutzer allerdings eine Strategie wie und warum sie neue Kontakte hinzufügen möchten.
Passen Sie auf, dass Sie möglichst alle oder sehr viele Anfragen bestätigt bekommen. Wer zu viele Anfragen einfach so versendet und kaum Kontaktbestätigungen erhält, kann von LinkedIn gesperrt werden. Ich empfehle Ihnen, kontinuierlich und wohl bedacht am Wachstum Ihres persönlichen Netzwerkes zu arbeiten.

So informiert Sie LinkedIn nur noch über das, was Sie wirklich sehen wollen!

Wie oft klicken Sie auf das Glockensymbol ganz oben in Ihrer LinkedIn-Leiste? Wenn Sie sich neu eingeloggt haben, haben Sie meistens eine Zahl auf rotem Punkt danebenstehen, welche anzeigt, wieviele Neuigkeiten bzw. Mitteilungen LinkedIn für Sie parat hält.

Sie schauen gerne nach, was dort für Sie angezeigt wird oder empfinden Sie es als Zeitverschwendung? Wenn Letzteres der Fall ist, habe ich vielleicht eine gute Nachricht für Sie: Sie können die Mitteilungen anpassen, löschen oder für immer deaktivieren. Wenn Sie z.B. keine Jobangebote sehen oder keine Geburtstagsgratulationen versenden möchten, können Sie diese abstellen. Sie gehen oben rechts neben einer Mitteilung auf die drei kleinen Punkte und das folgende Menü öffnet sich:

 

 

 

 

Wenn Ihnen einige Themen von bestimmten Kontakten aus Ihrem Netzwerk irrelevant erscheinen, gibt es die Möglichkeit, den Updates nicht mehr zu folgen. Sie bleiben, wenn Sie das anklicken, dennoch mit der Person vernetzt. Und keine Sorge: Die Person bekommt auch keine Information, dass Sie ihr nicht mehr folgen.

Sie sehen, Sie können mitbestimmen und somit Ihren Newsfeed bzw. die Mitteilungen etwas persönlicher gestalten. Des Weiteren ist es so, dass LinkedIn aus den Nachrichten, die Sie lesen, liken und kommentieren, lernt und Ihnen vorzugsweise in Zukunft ähnliche Themen anzeigen wird. So ähnlich funktioniert das auch beim Mitteilungen-Board.

Wo befindet sich der Einstellungsbereich für Mitteilungen?

Gehen Sie dazu in die Leiste ganz oben mit dem Glockensymbol.


Als Nächstes klicken Sie links, wie hier links im Bild auf „Mitteilungen verbessern – Einstellungen anzeigen“. Sie erhalten eine neue Ansicht und können auswählen, welche Mitteilungen Sie ggf. verändern wollen.
In der Liste lesen Sie:

  • Einladungen und Nachrichten
  • Jobs und andere Chancen
  • News und Artikel
  • Updates aus Ihren Gruppen
  • Updates über Ihr Netzwerk
  • Updates über Sie

 

 

 

 

Schauen wir uns doch mal die Mitteilungen-Möglichkeiten zu „Updates über Ihr Netzwerk“ genauer an. Eine lange Liste mit folgenden Themen gibt es:

  • Adressbuchkontakte, die Mitglied von LinkedIn geworden sind
  • Erwähnungen Ihrer Kontakte in den News-Feed
  • Firmenjubiläen
  • Geburtstage
  • Neue Follower
  • Jobwechsel im Netzwerk
  • Neue Artikel der Kontakte
  • Neue Mitarbeiter im Unternehmen
  • Neue Influencer-Videos
  • Unterhaltungen über Beiträge und Artikel im Netzwerk
  • Von Kontakten mitgeteilte Updates

Insgesamt gibt es über 50 verschiedene Mitteilungen-Optionen. Ehrlich gesagt, sehe ich einige davon nie in meinem Board, andere wiederum häufiger. Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass Sie die Mitteilungen anpassen können. Wenn Sie mit der mobilen App arbeiten, funktioniert es ähnlich. Nach dem Klick auf die Glocke, gelangen Sie in den Mitteilungen-Bereich und oben in die Einstellungen.

Bei mir gehört es zur morgendlichen Arbeitsroutine, die Mitteilungen durchzugehen und erste Reaktionen auf LinkedIn zu hinterlassen. Im Anschluß daran lese ich meinen Newsfeed und bestätige die Kontaktanfragen. Was gehört bei Ihnen zur täglichen Social-Media-Routine?

 

Beitragsfoto: www.unsplash.com

Tipps von der Recruiterin: Worauf sollten Sie bei der Jobsuche im LinkedIn-Profil achten?

Zu Beginn des neuen Jahres hatte ich die Gelegenheit, mich mit Irina Hagen, der Geschäftsführerin von Menschwert Consulting in München zu unterhalten. Im Gespräch konnte ich erfahren, worauf Sie beim Lesen von Online-Profilen, speziell auf LinkedIn besonders achtet. Für Jobsuchende sind hier sicherlich ein paar Anregungen dabei.

Hallo Irina, bitte stell Dich und Deine Tätigkeit kurz den Lesern dieses Blogs vor.
Irina Hagen: MenschWert Consulting hilft Unternehmen, ihre Organisation und ihre Personalabteilung für die digitale Transformation richtig aufzustellen. Schwerpunkte dabei sind Recruiting, Organisationsentwicklung und vor allem Kulturwandel. Dabei nutze ich die Ansätze aus der humanistischen Psychotherapie über die klassischen Change Management Methoden hinaus.

 

Wieviel Zeit verbringst Du im Durchschnitt auf einem LinkedIn-Profil? Man sieht im Netz Artikel, dass Recruiter im Schnitt nur 6 Sekunden Zeit pro Profil haben. Kannst Du das bestätigen?
Irina Hagen: Zeit hat man nicht, die nimmt man sich. Aber man entscheidet sehr schnell, ob man mehr Zeit mit dem Profil verbringen will, oder nicht.
Es ist ein bisschen wie im Kino: Man schaut sich erst das Plakat an und überlegt dann, ob man sich auch die Beschreibung oder den Trailer dazu anschaut. Es geht also auf den ersten Blick erstmal um ein stimmiges, interessantes Gesamtbild, den ersten Eindruck, und dann erst um die Inhalte.

Was sagt Dir das Foto? Worauf sollten Kandidaten beim Erstellen oder der Auswahl des Bildes besonders achten?

Irina Hagen: Ein Foto ist ein Statement. Man erkennt am Foto, wie sich diese Person erstmal selbst sieht, bzw. wie sie wahrgenommen will. Ist es ein professionelles, gestelltes Bild, wie ist die Pose darauf? Lieb lächelnd oder herausfordernder Blick, etc. Ist es eine Fassade oder ist das Bild authentisch? Ist die Kleidung modisch und in welchem Stil? Passt das Bild zum Rest des Profils? Es ist also eigentlich alles erlaubt, so lange es stimmig ist und so lange man sich überlegt hat, was man damit aussagen will. Wenn man als dynamisch, sportlich und ehrgeizig rüberkommen will, ist ein Bild in Neopren und mit Surfbrett genauso akzeptabel wie mit Anzug. Am besten mal ein paar Bekannte fragen, wie sie das Bild charakterisieren, jenseits der Begriffe ‚gut’, ‚schlecht’ und ‚passt schon’. Dann sieht man, ob das Bild die gewünschte Wirkung erzielt.
Meiner Meinung nach muss es kein Bild vom Fotografen sein, aber es sollte eine gute Auflösung haben, das Gesicht und die Mimik sollte klar erkennbar sein und auch ein bisschen den Stil des Menschen zeigen.
Im Zweifel sind professionelle Bewerbungsbilder immer noch am besten, da der Fotograf meist die Persönlichkeit des Menschen besser erfasst als ein Laie.

Ein interessanter Kandidat hat kein Foto zum Profil hinzugefügt. Würdest Du ihn dennoch kontaktieren?

Irina Hagen: Wahrscheinlich schon. Aber in der Regel ist auch das Profil dann nicht interessant bzw. wenig aussagekräftig. Es kommt auf meine Verzweiflung als Recruiter an.  Interessant ist, warum es kein Foto gibt. Ist es Protest, oder Sorglosigkeit? Ein Profil ohne Foto ist auch ein Statement, ob man will oder nicht.

„Ein Profil ist kein Lebenslauf oder eine Bewerbung. Ein Profil sollte „Profil zeigen“ und die Persönlichkeit erkennbar machen. Dazu gehört nun mal auch ein Foto. Wenn man sich nicht zeigen will, wozu braucht man dann ein Profil?“

LinkedIn ist ja keine Kandidaten-Datenbank und sollte auch nicht so verstanden werden. LinkedIn ist ein soziales Netzwerk, sowie Facebook, das die Relevanz von Gesichtern ja schon im Namen trägt.

Wie sollte eine Führungskraft mit Jobs umgehen, welche länger in der Vergangenheit liegen? Sagen wir, Jobs aus den 90-igern und davor?

Irina Hagen: Das kommt darauf an, was man in der Zwischenzeit gemacht hat und wie relevant die Erfahrung für zukünftige Jobs ist. Ein Profil soll ja zeigen, wer man ist und da kann es interessant sein, wie man die Person geworden ist, die man heute ist und zukünftig werden will. Was hat Einstellungen und Erfahrungen geprägt?
Was ist heute für diese Person noch relevant? Und dann stellt sich die Frage, warum etwas, das so lange in der Vergangenheit ist, heute noch relevant ist.
Gerade, wenn jemand den Job wechselt, will man sich vielleicht auch oft etwas anders aufstellen, dann sollte man das alte loslassen, also weglassen.

Wie empfindest Du Lücken im Lebenslauf? Wie formuliert man diese am schlausten in seinem Online-Profil?

Irina Hagen: „Du hast da ne Lücke im Lebenslauf – Ja, war geil!“ Ein Online-Profil ist ja kein Lebenslauf. Das bildliche Profil eines Menschen zeigt auch nicht die volle Persönlichkeit.
Das LinkedIn-Profil soll Profil zeigen, etwas woran man hängen bleibt. Ein Online-Profil (anders wie der Lebenslauf) hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Also nur das reinschreiben, was für das Profil, die (berufliche) Persönlichkeit wichtig ist.
Hat man sich bewusst für eine Auszeit entschieden, dann gehört es zur Persönlichkeit. Hat man die Auszeit (egal ob freiwillig oder nicht) genutzt, um einen neuen Weg einzuschlagen, dann gehört es zum Profil.
War man mal ein paar Monate arbeitslos, ohne dass das die Identität sonderlich beeinflusst hat, kann man es rauslassen. Es lenkt sonst nur von wirklich wichtigen Stationen ab.
Im Online-Profil sind die tatsächlichen Fähigkeiten erstmal nicht so relevant. Interessant sind die Dinge, welche man gelernt, vertieft und als wichtig erachtet hat.

„Ein Lebenslauf dagegen ist eine Auflistung von Entscheidungen, Erfolgen und Irrwegen. Hier gehört es zur Vollständigkeit, aber nicht unbedingt im Online-Profil, das ja erstmal nur neugierig und „Lust auf mehr“ machen soll, eben eine Einladung zum Gespräch bieten soll.“

Was kannst Du zur Anzahl der Kontakte aussagen? Achtest Du auf diese Zahlen oder ist diese Kennzahl +500 oder weniger für Dich eher nebensächlich? 

Irina Hagen: Alle Extreme sind eher schlecht. Sehr wenige Kontakte zeigen, dass jemand entweder nicht sonderlich beliebt ist oder das Netzwerken noch nicht verstanden hat. Beides ist bei der Jobsuche, vor allem in der heutigen Zeit, nicht sehr förderlich. Zu viele Kontakte kann bedeuten, dass man auch mal wahllos Personen in sein Netzwerk aufnimmt, ohne auf die Qualität des Kontakts zu achten. Interessant sind die Auswahl und die Konsistenz der Kontakte. Auf welchen Ebenen arbeiten die Kontakte, in welchen Funktionen und Branchen?
Es ist zwar ein altmodischer Spruch, trägt aber immer noch viel Wahrheit in sich: Sag mir wie Dein Umfeld ist und ich sage Dir, wer Du bist.

Du siehst zwei Profile. Beide sind vollständig und die Qualifikationen entsprechen der gesuchten Position. Ein Mitglied hat den Job in den letzten Jahren häufiger gewechselt, ein anderer war seit 2000 im gleichen Unternehmen tätig. Würdest Du beide zum Gespräch einladen oder wen würdest Du bevorzugen? 

Irina Hagen: Das kommt auf den Inhalt drauf an. Interessant ist hier der „Track Record“. Was hat jemand in einem bestimmten Zeitraum erreicht. Häufige Jobwechsel sind in der heutigen Zeit kein Makel mehr, so lange dahinter überlegte Entscheidungen stehen bzw. nachvollziehbare externe Gründe.
Hat die Person in 18 Jahren eine Richtung gehabt, verschiedene Tätigkeiten ausgeübt bzw. in einer Position / Funktion gearbeitet, die sich stark gewandelt hat, spricht es dafür, dass man sich mitentwickelt hat. Hat man mehrere „parallele moves“ gehabt, hat man also das Gleiche in grün gemacht, sieht das nicht unbedingt nach Entwicklung aus.
Dazu kommt die jeweilige Kultur der Unternehmen. In welcher Umgebung fühlt man sich wohl? 18 Jahre im gleichen Unternehmen spricht dafür, dass man sich dort wohlfühlt. Die Argumentation „Ich will mal etwas Anderes machen“ sollte man dann bei einem Jobwechsel nicht als oberste Priorität anbringen, da dies unglaubwürdig erscheint. Ich achte darauf, in welche Unternehmen hat man gewechselt hat und ob ein Muster erkennbar ist.

Was kannst Du zusammenfassend noch für die Leser sagen. Worauf sollten Jobsuchende ganz besonders in Ihrem Profil achten? 

Irina Hagen: Ein echtes Profil zeigen. Es geht weniger um die Hard Skills, sondern um das, was man mit seinen Fähigkeiten erreichen kann und will.
Viele machen den Fehler, dass sie bei der Jobsuche sehr vergangenheitsorientiert sind, dabei geht es ja darum, was man wo mit wem zukünftig machen will.
Welche eigenen Ziele hat man? Wer will man sein? Wofür, also für welches höhere Ziel, will man arbeiten. Was ist die Motivation für den neuen Job? (Kleiner Tipp: Geld verdienen ist kein Ziel, sondern nur Mittel zum Zweck.)
Was bringt man mit, welche Fähigkeiten, Erfahrungen, Attitüden, die einem dabei helfen, diese Ziele zu erreichen. Für mich als Recruiterin ist interessant, ob jemand „nur verzweifelt irgendeinen Job sucht“ oder ob die Person wirklich weiß, was sie will.
Was zieht sich durch die beruflichen Stationen wie ein roter Faden? Und es gibt immer einen roten Faden, selbst bei sehr unkonventionellen Karrierewegen. Was ist der kleinste gemeinsame Nenner, aller Positionen und Funktionen?
Abraten würde ich von Selbsteinschätzungen in der Persönlichkeitsbeschreibung. Wenn der Leser, das auf den ersten Blick anders sieht, hat man schon verloren. Ob jemand offen, ehrgeizig, vertrauensvoll, motiviert, teamfähig, kreativ, innovativ, etc. ist, entscheidet das Gegenüber. Und wer würde das nicht von sich behaupten? Daher sollte man dem Leser möglichst viel Informationen geben, damit dieser selbst zur gewünschten Einschätzung kommt.

Vielen Dank für Deine Einblicke in das Lesen von LinkedIn-Profilen. Wenn Sie Fragen zu dem Thema haben, schreiben Sie gerne einen Kommentar.

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