Vorgestellt: LinkedIn-Profile mit besonderen Einblicken

Ungefähr im Februar diesen Jahres (2020) wurde von LinkedIn eine neue Funktion eingeführt, welche ich bereits in vielen Profilen beobachten konnte. Es geht um den Bereich „Vorgestellt“, unterhalb des Info-Textes. Dieser erlaubt es, dass man Medien, welche die Expertise veranschaulichen, zum Profil zufügen kann. Auch wenn das Zufügen der Bilder auch vorher möglich war, ist das Einfüge-Formular geändert worden und aus vorher Mini-Vorschau-Bildern wurden richtige Schaukästen.

Vorher sah es ungefähr so aus:

Kleine unscheinbare Bilder im LinkedIn-Profil, unterhalb des Info-Textes.

Inzwischen schaut es so, wie auf dem unten stehenden Screenshot aus. Sie sehen, die Bilder sind deutlich größer, allerdings werden nur zwei Bilder nebeneinander angezeigt.

Welche Medien können zugefügt werden?

  1. Beiträge
  2. Blogartikel
  3. Links
  4. Fotos, Dokumente, Präsentationen
Rechts oben können über das Plus-Symbol neue Medien zugefügt werden.

Sie haben also die Qual der Wahl. Einerseits ist es möglich, viele verschiedene Medien beizufügen und nach rechts zu scrollen, andererseits wird das dritte Medium auf der rechten Seite bereits „abgeschnitten“.

Ich habe mich vorerst erstmal nur für zwei Medien in diesem Bereich entschieden und denke, dass es im Sinne des Personal Brandings mehr Sinn macht. Wie so oft, ist weniger manchmal mehr.

Hinzufügen von Beiträgen

Sie können einen selbst veröffentlichten Beitrag mit lebhafter Diskussion hervorheben, indem er unter Medien erscheint. Da ein solches Thema schnell an Aktualität verlieren könnte, sollte man hier dafür sorgen, dass immer mal ein neues Thema ausgewählt wird.

Hinzufügen von Blogartikeln

Zuvor erschienen die bereits erschienenen Blogartikel im Bereich Artikel und Aktivitäten auf LinkedIn. Dieser Bereich wurde etwas verändert, so dass man sich ein Stück durchklicken muß, um die Blogartikel zu finden.

Sie können ihre bisher geschriebenen Blogartikel immer noch finden, allerdings sollten Sie unter „Aktivitäten“ auf „alle anzeigen“ klicken, wo sortiert wird in Artikel, Beiträge und Dokumente bzw. in alle Aktivitäten. Die gleiche Ansicht finden Sie übrigens auch in den Profilen anderer LinkedIn-Mitglieder. Siehe mein Screenshot:

Seit der Umstellung im Februar schaut der Bereich „Aktivitäten so aus. Vorher hieß er auch „Artikel und Aktivitäten“, weil man die Blogartikel links angezeigt bekam.
Nach dem Klick auf „Alle anzeigen“ kann man sortiert nach Artikeln, Beiträgen oder Dokumenten alle Aktivitäten einer Person einsehen. Das Gleiche gilt für das eigene Profil. Unter „Alle Aktivitäten sieht man auch, was kommentiert oder geliked worden ist.

Hinzufügen von Links

Hier gehört für mich der Link zur Webseite von selbständigen Unternehmern rein, oder der Link zum eigenen Blog.

Hinzufügen von Fotos, Präsentationen und Dokumenten

Sie halten Vorträge und bieten Workshops an? Hier gehört für mich ein Foto von Ihnen bei einer Präsentation oder im Workshop-Szenario. Achten Sie darauf, dass hier professionelles Bildmaterial verwendet wird: gut ausgeleuchtet, damit es wirklich repräsentativ wirkt.

Foto: @unsplash

Sie möchten keine Einladungen zu Unternehmensseiten auf LinkedIn erhalten?

Seit ein paar Monaten ist die Funktion, dass Administratoren, ihre Kontakte zur Unternehmensseite einladen können, auf LinkedIn freigeschaltet. Ein Teil der LinkedIn-Nutzer findet es klasse: Vor allem die Betreiber der Unternehmensseiten, welche endlich einen Weg gefunden haben, die Zahl der Follower auf eigene Faust zu steigern. Immerhin kann jeder Administrator sein eigenes Netzwerk aktivieren. Zwar nicht ständig, sondern nach bestimmten Regeln, aber dennoch ist es eine Verbesserung. Bis vor einigen Monaten gab es keine Funktion, so wie wir sie von Facebook seit Jahren kennen. Die Nebenwirkung haben wohl inzwischen alle LinkedIn-Nutzer schon gespürt: Hinz und Kunz und wie sie alle heißen, laden uns ein, Follower, ihrer Seiten zu werden.

LinkedIn ist ein Business-Netzwerk, welches von den Gesprächen zwischen Menschen lebt. Natürlich sollte jedes Mitglied auch ein paar Unternehmensseiten folgen, aber macht es Sinn, sich täglich vor die Wahl zu stellen: Folge ich nun auch der Seite von dem einen oder anderen Solopreneur, mit welchem ich doch eh schon vernetzt bin?

Ich habe einen Weg gefunden, dass LinkedIn es erlaubt, die Einladungen auch einfach abzustellen. Wer genug hat von den Einladungen, sollte weiterlesen.

Anleitung zum Ausschalten von Einladungen aus Ihrem Netzwerk

Sie sehen, dass man auch die Möglichkeit hat, die Event-Einladungen, welche es auch erst seit einigen Wochen gibt, abzustellen. Wie Sie sehen, möchte ich diese weiter erhalten, auch wenn ich bei den wenigsten Einladungen auf „teilnehmen“ klicken werde.

Beitragsfoto: https://pixabay.com/

Formatierungen in LinkedIn-Beiträgen

Seit einiger Zeit fallen mir häufiger Beiträge auf LinkedIn und Facebook auf, welche ins Auge auffallen, weil sie sich von der Standard-Schrift abheben. Vielleicht haben Sie sie auch schon gesehen. Die Schrift ist meist kursiv, und halt in fett gedruckt.

Dachte ich einige Zeit, dass dies besondere Programmierkenntnisse erfordert, so gibt es doch in der Tat besondere Tools, die es ermöglichen, in wenigen Klicks eine Überschrift fett gedruckt in einen Post zu bekommen.

Wie bekomme ich einen fett-gedruckten Satz oder Überschrift in meine LinkedIn-Beiträge?

  1. Gehen Sie auf die Webseite lingojam, wo Sie in der linken Spalte den gewünschten Satz oder auch nur Wort kopieren können. Mit einem Klick gibt dieser den gleichen Satz in anderen Schriften wieder. Mal deutlich größer, verschnörkelter oder fett gedruckt.
  2. Wählen Sie die favorisierte Variante aus und kopieren diese in Ihren LinkedIn-Post.

Dies kann dann z.B. so aussehen:

Kann ich die fett gedruckten Abschnitte auch in den Info-Text auf LinkedIn übertragen?

Ja, das sollte funktionieren. Allerdings verbrauchen die anderen Schriften wohl mehr Zeichen, als die gewohnte Standard-Schrift. Ein Testversuch meinerseits scheiterte daran, dass mein Text, obwohl ich keine Wörter hinzugefügt hatte, aufgrund der Formatierung in Sachen Zeichen-Zahl zu lang wurde. Daher werde ich meinen eigenen Text zu einem späteren Zeitpunkt überarbeiten, wohl etwas kürzen und optisch aufpolieren. Derzeit sind auf LinkedIn im Info-Text max. 2565 Zeichen erlaubt.

Auf jeden Fall ist das ein Weg, um die Texte doch etwas strukturierter dazustellen. Ich freue mich über die neuen Möglichkeiten.

Sie möchten sich auf LinkedIn mit einem Profil zeigen, welches Sie stolz macht und auf andere „wie frisch gebügelt“ wirkt? Kontaktieren Sie mich und wir besprechen Ihre Profiloptimierung sowie Maßnahmen für Ihr Selbstmarketing auf LinkedIn. Meine Beratungspakete für Selbständige Berater, Führungskräfte und Jobsuchenden finden Sie hier.

Wie kann man Kontakte auf LinkedIn vorstellen?

Netzwerken heißt auch, Personen an andere Personen weiter zu empfehlen, bzw. jemanden einer anderen Person vorzustellen. Empfehlungen können für das persönliche Profil einer Person, deren Dienstleistungen Sie wahrgenommen haben, geschrieben werden, wie ich hier vor längerer Zeit bereits beschrieben habe.

Wann macht es Sinn, jemanden vorzustellen?

  • Zum Bekanntmachen eines Dienstleisters mit einem Ihrer Kontakte, welcher z.B. gerade auf der Suche nach einem Fotografen ist.
  • Oder Ihre Freundin steckt in einer beruflichen Krise, möchte sich verändern und Sie kennen den passenden Coach oder Karriereberater?
  • Sie wissen, dass Ihr Chef auf der Suche nach einer Fachkraft ist und Ihr Freund aus Studienzeiten würde genau auf die ausgeschriebene Stelle passen?

Werden sie aktiv und bringen diese Personen auf LinkedIn zusammen. Wenn Sie mit beiden Personen schon vernetzt sind, sie also Kontakte 1. Grades sind, können Sie den Beiden über die Nachrichten-Funktion eine Nachricht senden.

Sie haben mehrere Möglichkeiten:

  • Setzen Sie in die Zeile, wo der Empfänger eingetragen wird, gleich beide Namen und schreiben dann Ihren Vorstellungstext. LinkedIn erkennt beim Tippen die Namen der Kontakte 1. Grades.
  • Eine andere Möglichkeit: Sie schreiben erstmal nur an eine Person und setzen im Nachrichtentext den Namen der Person, welche Sie vorstellen möchten, mit dem @-Symbol (taggen der Person), so dass die Person eine Benachrichtigung erhalten sollte.

Bisher habe ich auch oft einfach den Link zum Profil in den Text kopiert. Hier macht es sich dann umso besser, wenn die Person einen professionellen Kurz-Link erstellt hat.

Loben Sie Personen auch mal öffentlich für ihre Leistungen. Hierfür eignet sich beispielsweise der #LinkedFriday, welcher im Juli 2019 von b2b Marketing & Social Selling Coach Ritchie Pettauer ins Leben gerufen wurde.

Oder Sie sprechen als Beitrag ein Lob aus, welches auf LinkedIn als „Bravo vergeben„, bezeichnet wird.

Sie haben das Gefühl, dass Ihr Profil einen Feinschliff vertragen könnte? Sie sind allerdings nicht sicher, worauf Sie achten sollten? In meinem Ratgeber „Effektives Selbstmarketing auf LinkedIn“ erhalten Sie viele Tipps für eine Profiloptimierung und wie Sie das Netzwerk noch effektiver nutzen können. Sie können zwischen einer Kindle-Version sowie einer gedruckten Buch-Variante wählen. Falls Sie die Optimierung nicht selbst durchführen möchten oder die nötige Zeit fehlt, informieren Sie sich doch hier über mein Beratungsangebot oder senden mir eine E-Mail.

Beitragsfoto: www.pixabay.de

Änderungen zu LinkedIn Unternehmensseiten geplant

Seit einigen Tagen, genauer gesagt schon seit Montag Abend, beobachte ich immer mal wieder, dass mir Profile unvollständig angezeigt werden, ich nichts hochladen kann oder einige Tätigkeiten mehrfach ausüben muß, bis etwas passiert. Es scheint Störungen auf LinkedIn zu geben, was ich auch im Newsfeed oder von Bekannten gehört habe.

Woran kann es liegen? Dies hat üblicherweise immer mit Veränderungen auf der LinkedIn zu tun. Wird an einer Stelle massiv gedreht, werden andere Funktionen in Mitleidenschaft gezogen. Aber was erwartet uns? Wir leiden ja gerne, wenn es positive Neuerungen gibt.

Laut einem Artikel im Marketing Solutions Blog wird weiterhin an den Unternehmensseiten gearbeitet, welche inzwischen auf ca. 50 Millionen angewachsen sind.

Einige der dort erwähnten Funktionen gibt es auch im deutsch-sprachigen Raum schon seit einiger Zeit bzw. sie wurden bereits eingerichtet, dann wieder entfernt und sind nun wieder nutzbar. Um welche Funktionen handelt es sich?

Employee Notifications / Mitarbeiter über Beiträge informieren

Mitarbeiter eines Unternehmens können über einen neuen Post auf der Unternehmensseite informiert werden, damit diese zum Beitrag in Form von Likes, Teilen oder Kommentieren das Engagement zu den Unternehmensposts steigern.

Hierfür klicken Sie als Administrator auf die drei Punkte rechts oben neben dem Post, kurz nachdem dieser online ging und es öffnet sich ein Menü mit „Mitarbeiter über Beiträge informieren“

Kudos bzw. Team Moments / Bravo vergeben

Diese Funktion kennen wir schon länger für persönliche Profile. Ich habe auch darüber hier im Blog berichtet. Jetzt heißt es, dass auch Seitenadministratoren z.B. neue Team-Mitglieder begrüßen oder besonders herausragende Ergebnisse öffentlich loben können.

Community Hashtags

Seiten können mit für relevanten Hashtags verbunden werden. Dies ermöglicht es Unternehmen, sich an für sie passenden Themen zu beteiligen.

Einladung an Kontakte, der Seite zu folgen

Sie sind Administrator einer recht kleinen oder jungen Unternehmensseite? Kontakte ersten Grades, mit welchen Sie über Ihr persönliches Profil vernetzt sind, können zu Ihrer Unternehmensseite eingeladen werden. Die Funktion wird im Englischen mit „Invite zu follow“ und im Deutschen mit „Reichweite vergrößern“ beschrieben. Zu finden ist sie im Menü der Administratortools. Sie ist für Seiten freigeschaltet, welche weniger als 100.000 Follower haben. LinkedIn hat eine Limit eingeführt, dass heißt, Administratoren können immer nur eine bestimmte Anzahl an Kontakten pro Tag einladen.

Überlegen Sie sich aber bitte genau, wenn Sie da anschreiben möchten. Nicht jeder wird sich über diese Art Einladungen freuen. Ich habe bereits Einige erhalten und die wenigsten bestätigt, da es häufig ausreichend ist, mit den Personen vernetzt zu sein. Wer keinerlei Einladungen dieser Art erhalten möchte, kann es auch ausschalten. Gehen Sie dazu in den Einstellungsbereich auf LinkedIn und schalten es ab. Mein Weg, welchen ich empfehle, ist es, sie zu ignorieren bzw. zu löschen. Ab- und an ist vielleicht etwas Interessantes dabei.

LinkedIn live für Unternehmensseiten

Bisher gab es einige wenige Beta-Tester, welche LinkedIn Live probiert haben. Nun soll es auch für Unternehmensseiten zugängig gemacht werden, allerdings muß der Zugang separat über diesen Link angefragt werden.

Was genau ist LinkedIn Live? Es handelt sich um Videos, welche, wie der Name schon sagt, live gesendet werden. Von Facebook kennt man die Funktion schon seit längerem. Ich kenne einige Unternehmen, welche mit dieser recht authentischen Methode gute Ergebnisse erzielt haben, zumindest auf Facebook. Einige nutzen die Videos für kurze Status Updates um z.B. von Messen oder Konferenzen live zu berichten. Andere verwenden es für ein wöchentlich wiederkehrendes Update zu bestimmten Themen. Durch die Live-Übertragung können vom Publikum sofort Reaktionen gezeigt und darauf reagiert werden.

Wer auf Live-Videos keinen Wert legt, muß sich für das Programm nicht anmelden und kann auch die Push-Notifications abschalten.

Wann welche der Funktion verfügbar ist, wird nicht genau beschrieben. Ich sehe selbst einige Funktionen, LinkedIn Live muß beantragt werden.

Foto: @pixabay

Neu: Events auf LinkedIn

Endlich gibt es auf LinkedIn (wieder) eine Event-Funktion. Lange Zeit haben viele Mitglieder auf diese Ergänzung der Funktionen gewartet und nun ist sie da!

Ich habe erst seit wenigen Tagen Zugang zur Funktion. Einige Nutzer aus meinem Netzwerk sehen sie seit ein paar Wochen, andere warten wahrscheinlich immer noch (Stand 25. November 2019).

Was bietet die Event-Funktion?

  • Das Formular unterscheidet zwischen einem privaten und öffentlichem Event. Ersteres ist nur für eingeladene Personen oder Personen, die den Link zum Event haben, sichtbar. Nicht eingeladene Personen benötigen zur Teilnahme Ihre Zustimmung.
  • Die öffentlichen Events sind rein theoretisch für jeden sichtbar und jeder kann am Event daran teilnehmen.
  • Über das Formular kann ein Titel, eine Beschreibung, Datum, Uhrzeit sowie ein Ort eingetragen werden. Bei Online-Events schreibt man dann wahrscheinlich die Event-Form wie z.B. „Webinar“ hinein.
  • Um Personen einladen zu können, gibt es eine Filtermöglichkeit nach Ort, Unternehmen, Branche sowie Ausbildung. Die Liste muß allerdings manuell per Klick eingeladen werden. Eine zusätzliche persönliche Nachricht dazu ist derzeit noch nicht möglich. Wer viele Kontakte einladen möchte, darf sehr fleissig sein.
  • Interessant, auch Teilnehmer des Events können zur Veranstaltung einladen.
  • Das Event selbst wird über das Mitteilungen-Board und den Newsfeed bekannt gegeben.
  • Der Algorithmus stellt automatisch Mitteilungen/ Erinnerungen passend zum Event für die Teilnehmer zusammen, damit sie beispielsweise die Teilnahme nicht vergessen.
  • Man kann mit Event-Teilnehmern Nachrichten austauschen, auch wenn man noch nicht vernetzt ist.

Wo finde ich die Event-Funktion?

Gehen Sie dazu in das Start-Menü (Haus-Symbol) und schauen sich den Kasten auf der linken Seite genauer an. LinkedIn nennt diesen Bereich übrigens „Community Panel“. Relativ weit unten sollte das Wort „Events“ mit einem Plus-Symbol, so wie hier, erscheinen:

Erstellen Sie Ihr eigenes Event

Klicken sie auf das Plus-Symbol, öffnet sich ein Formular und Sie können die verschiedenen Angaben zur Veranstaltung vornehmen.

Ausgefüllt schaut das Ganze dann gleich viel ansprechender aus.

Nutzungsbedingungen

Bevor das Event gepostet wird, bittet LinkedIn um Bestätigung der Nutzungsbedingungen. Vorläufig sind diese nur auf Englisch sichtbar. Hier können Sie sich darüber informieren: https://www.linkedin.com/legal/l/events-terms.

Erste Erfahrungen aus meinem Netzwerk

Für mich ist die Funktion neu und ich werde sie in Ruhe testen, wenn mein nächstes Webinar ansteht oder für einen öffentlichen Workshop. Was ich bis jetzt gehört habe, wurde die neue Funktion sehr begrüsst, hat aber, was sicher normal ist, noch etwas Optimierungsbedarf. Ich habe Berichte gelesen, dass man mit den Events eine tolle Reichweite erzielen konnte, war aber über das Erreichen der eigenen Zielgruppe nicht ganz so glücklich.

Es gibt keine Verknüpfung mit einem Ticketservice wie Eventbrite, wie man es bei XING vorfindet. Solange es das nicht gibt, ist das Tool auch noch nicht mit XING konkurrenzfähig, sondern führt eher dazu, dass man vom LinkedIn-Event auf das XING-Event verlinken mag, was sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist.

Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt und schreibe dann sicherlich mal ein Update zur Event-Funktion.

Foto: www.pixabay.com

So integrieren Sie den LinkedIn Sales Navigator in die tägliche Routine

LinkedIn informiert auf einer der Sales-Navigator-Seiten, dass Social-Selling-Profis 45% mehr Verkaufschancen erzeugen, als andere. Auch die Wahrscheinlichkeit, die Sales-Quoten zu erreichen soll 51% höher liegen. Was noch besser ist, sie verkaufen 78% mehr, als Kollegen, die gar keine Social-Media-Kanäle nutzen.
Nun, ich denke, das sind Verkaufsargumente, um die Premium-Mitgliedschaft zu verkaufen. Was steckt dahinter? Welche Funktionen bietet der Sales Navigator und wie kann man effektiv damit arbeiten?

Ich verrate Ihnen etwas. Ihre Chancen, mehr Erfolg im Beruf zu erlangen, sind bereits höher, wenn Sie auf LinkedIn aktiv sind, dort ein professionelles Profil eingerichtet haben und regelmäßig etwas von sich „hören lassen“. Das geht auch ohne eine Premium-Mitgliedschaft wie den Sales Navigator. Allerdings gehört auch eine Portion Ausdauer hinzu, was übrigens für alle Social-Media-Kanäle gilt. Ohne regelmäßiges Engagement und möglichst tägliche Aktivität, werden Sie kein erfolgreicher Social-Selling-Profi.

Welche Funktionen erhalten Sie mit dem Sales Navigator?

Hier finden Sie eine Liste mit Funktionen, auf welche Sie zugreifen können, wenn Sie den Sales Navigator gebucht haben. Besonders hervorheben möchte ich die erweiterte Suche und die Möglichkeit, Leads zu speichern und ihnen zu folgen, obwohl man nicht vernetzt ist.

Eine Jahres-Mitgliedschaft kostet Sie ca. 594,00 €, in den meisten Fällen können Sie allerdings vorab einen kostenfreien Probemonat buchen. Wenn Sie sich dafür entschieden haben, erhalten Sie auch noch während des Probe-Monats Zugang zu  Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Webinaren und Whitepapern. Das finde ich richtig gut.

Sie möchten, nachdem Sie bereits aktiver LinkedIn-Nutzer sind, noch mehr aus dem Tool herausholen? Der Hauptfaktor ist, dass Sie sich die Zeit nehmen sollten, die Vorteile zu nutzen. Ich habe eben ein paar Leadlisten angelegt und Tags vergeben und ehe ich mich versehen habe, waren 40 Minuten vergangen. Wenn Sie sich mit Funktionen wie der erweiterten Suche, dem Anliegen von Leadlisten und Taggen von Leads beschäftigt haben, waren Sie bereits fleissig.

Wie könnte Ihre tägliche Routine in Zukunft aussehen, um effektiv mit dem Tool zu arbeiten?

1) Erstellen Sie einen Posting-Plan für eigene Updates

Diese Tätigkeit empfehle ich jedem, nicht nur den Sales Navigator-Nutzern. Wenn Sie als Experte wahrgenommen werden möchten, benötigen Sie sinnvolle, für Ihre Zielgruppe wertvolle Inhalte in Form von Texten, Videos oder auch Bildern bzw. Kombinationen aus mehreren Bestandteilen. Der Plan sollte einen Post pro Tag anpeilen. Möglichst an den Wochentagen, aber auch der Sonntag ist auf LinkedIn spannend (geworden).
Natürlich müssen Sie sich nicht immer strikt an den Plan halten. Er hilft aber, Kontinuität zu erreichen. Es ist nur gut, wenn man hin- und wieder auf ein paar vorbereitete Fragen oder Texte zurückgreifen kann.

2) Klicken Sie sich durch die Liste mit den gespeicherten Leads und Accounts

3) Lesen Sie Ihre LinkedIn Inbox und reagieren auf die Nachrichten

Ich beantworte erhaltene Nachrichten und habe mir angewöhnt, einige interessante Profilbesucher anzuschreiben und zu fragen, ob Sie sich vernetzen möchten. Kontaktanfragen bestätige ich meistens, wenn sie mit einer persönlichen Nachricht verknüpft sind oder ich das Profil interessant finde. Häufig sende ich eine Nachricht hinterher mit ein paar Details zu meiner Tätigkeit und der Frage, ob die Person einen bestimmten Grund für die Kontaktanfrage hatte. Häufig kommt es daraufhin zu einem weiteren Austausch per Mail oder Telefon.

4) Lesen Sie die Sales Navigator Inbox und reagieren auf die Nachrichten.

Da LinkedIn und LinkedIn Sales Navigator über separate Ordner laufen, ist die Nachrichten-Box auch voneinander getrennt. So kann es ausschauen, wenn Sie den Sales Navigator gebucht haben.
Im Zweifel haben Sie Nachrichten im „normalen“ LinkedIn und im Sales Navigator.

5) Schauen Sie, inwieweit Sie anhand der Mitteilungen auf LinkedIn mit Ihrem Netzwerk interagieren können (geht auch ohne Sales Navigator)

Häufig bekommen Sie eine Benachrichtigung, weil ein Kontakt, dessen Beiträge Sie häufiger geliked oder kommentiert haben, einen neuen Beitrag veröffentlicht hat. Oder ein Kollege oder Geschäftspartner hat Geburtstag, feiert ein Firmenjubiläum oder Sie sehen, dass andere Personen Ihren Beitrag, welchen Sie gestern kommentiert haben, jetzt auch kommentiert haben und es eine längere Diskussion zum Thema gibt. Oder LinkedIn gibt Hinweise auf Profilbesucher der letzten Zeit. Dank des Sales Navigators sehen Sie alle Profilbesucher der letzten 90 Tage. Diese Funktion habe ich in letzter Zeit zu schätzen gelernt.

6) Lesen Sie die Timeline auf LinkedIn.com und interagieren Sie mit dem Publikum

Mein Tipp ist es schon seit längerem: Passen Sie sich Ihren News-Feed so an, dass er interessant ist und Sie Freude am Lesen haben. Indem Sie ihn gezielt einrichten und den passenden Themen, Influencern und Unternehmen folgen, finden Sie auch die Themen, welche für Sie beruflich von Nutzen sind. Wie Sie Ihren News-Feed anpassen können, habe ich in diesem Blogartikel näher beschrieben.

7) Scannen oder Lesen der von LinkedIn vorgeschlagenen Leads und Accounts

So wie es den Newsfeed auf LinkedIn.com gibt, können Sie im Sales Navigator gefilterte Newsfeeds nach bestimmten Kriterien anschauen. Ich finde dabei die Liste mit den Beiträgen der Leads besonders interessant. Sinnvoll ist das Ganze allerdings nur, wenn eine Vielzahl von Leads auch aktiv auf LinkedIn postet. Wer gezielt Neu-Einsteiger bzw. Personen, welche gerade einen neuen Job angefangen haben, ansprechen bzw. erstmal beobachten möchte, findet sicherlich die Liste „Jobwechsel“ ganz interessant.

Sie fragen sich jetzt, wann Sie das alles noch machen sollen?

Zuerst kann ich Ihnen für die meisten dieser Tätigkeiten die mobile App empfehlen. Damit können Sie den Weg zur Arbeit, Wartezeiten am Flughafen oder die gemütliche Zeit am Abend auf dem Sofa nutzen. Diese Art des Sellings ist eine neue Aktivität, welcher für einen Mitarbeiter im Vertrieb in die täglichen Arbeitsabläufe integriert werden sollte. Dafür können ggf. andere Aktivitäten, welche heute nicht mehr fruchten, eingestellt werden.

Auch wenn dies jetzt 7 Punkte sind und es nach viel Arbeit klingt, so lassen sie sich in den vielen Fällen in 20-30 Minuten abarbeiten. Follow-Ups mit den Leads, das Versenden von individuellen InMails kann deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Foto: www.pixabay.com

LinkedIn-Kontaktanfragen bestätigen oder „folgen“ lassen?

Sie erhalten relativ viele Kontaktanfragen von Personen, welche Sie niemals getroffen haben? Ihrer Meinung nach gibt es keine ersichtlichen Gemeinsamkeiten? Eigentlich hatten Sie sich vorgenommen, sich nur mit Personen zu vernetzen, also als Kontakt zu bestätigen, wenn es einen Grund dafür gibt bzw. Sie sich wirklich kennen.

Wenn Sie bei einer Kontaktanfrage unsicher sind, können Sie dem Anfragenden zurückschreiben und sich mit ihm per Nachricht austauschen. Dies geht, auch wenn in dem Fall noch keine Vernetzung vorliegt.

Gehen Sie dazu auf „Ihr Netzwerk“ und klicken neben „Einladungen“ auf „verwalten“. Wählen Sie dort die Einstellung „Einladungen verwalten“ aus.

Unter jeder Einladung finden Sie in blauer Farbe ein Feld mit „Nachricht“. Auf diese Art und Weise können Sie dem Kontaktanfragenden schreiben. In dieser Nachricht könnten Sie der Person auch vorschlagen, Ihren Beiträgen zu folgen. Nur, weil die Person Ihre Beiträge interessant fand, muß sie nicht gleich ins Netzwerk eingeladen werden. Das können Sie machen, aber es ist auch ok, sein Netzwerk überschaubar zu halten und das Folgen anzubieten.

Wenn Sie auf beidseitigen Austausch setzen möchten, halte ich es für sinnvoll, sich mit der Person auch zu vernetzen. Falls Sie keine Antwort auf Ihre Rückfrage erhalten, hat es sich wahrscheinlich erledigt, dann ist die Person entweder nicht sonderlich aktiv auf LinkedIn oder sie hat kein Interesse am Austausch. Dann erübrigt sich auch die Bestätigung der Kontaktanfrage.

Folgen als primäre Eigenschaft

LinkedIn bietet auch an, eine Einstellung vorzunehmen, dass beim Profilbesuch, das Wort „Folgen“ als primäre Einstellung eingestellt ist. Standardmäßig steht da „Vernetzen“.

So können Sie diese Einstellung vornehmen:

  • Gehen Sie oben rechts auf das kleine Bild mit dem „Sie“ und scrollen runter bis „Datenschutz und Einstellungen“.
  • Gehen Sie in den Bereich „Datenschutz“ und scrollen so lange nach unten bis die Überschrift „Follower“ erscheint.
  • Stellen Sie die primäre Einstellung auf „Ja“, so wie hier im Screenshot angezeigt.

Ich probiere diese Einstellung jetzt mal eine Weile aus und schaue, inwieweit sich das auf die Menge der Kontaktanfragen auswirkt.

Auch über das Smartphone können Sie über den Einstellungsbereich (siehe Zahnrad-Funktion) die Einstellung ändern.

Gerne berichten Sie, wie Sie diese neue Einstellung wahrgenommen haben. Rückgängig gemacht ist es ja ganz leicht.

Ihr Profil ist bisher eher rudimentär eingerichtet? Es könnte einen Feinschliff vertragen, Sie sind allerdings nicht sicher, worauf Sie achten sollten? In meinem Ratgeber „Effektives Selbstmarketing auf LinkedIn“ erhalten Sie viele Tipps für eine Profiloptimierung und wie Sie das Netzwerk noch effektiver nutzen können. Sie können zwischen einer Kindle-Version sowie einer gedruckten Buch-Variante wählen.

Juli 2019: Die Eigenarten des LinkedIn Algorithmus

Richard von der Blom, LinkedIn-Trainer aus den Niederlanden, hat in den vergangenen Wochen eine Studie über das Verhalten des LinkedIn Algorithmus erstellt und mit einem größeren Publikum geteilt. Ich habe mir seine ursprünglich auf Englisch erstellten Ergebnisse angeschaut und mit meinen eigenen Erfahrungen abgeglichen. Gerne lesen Sie hier weiter, wenn auch Sie die aktuellen (Stand Juli 2019) Eigenschaften des LinkedIn Algorithmus kennenlernen und Ihre Aktivitäten auf LinkedIn anpassen möchten.

Teilnehmende Länder der Studie sind die Niederlande, UK, USA sowie verschiedene europäische Länder.

1. Hashtags

  • Diese haben einen unmittelbaren Einfluss auf den Newsfeed. Beiträge ohne Hashtag sind 50% weniger erfolgreich sprich, haben eine geringere Reichweite.
  • Allerdings gilt wohl: Weniger ist mehr. Pro Beitrag sind 3 Hashtags völlig ausreichend, denn laut der Studie steigt die Reichweite des Beitrags bei 3 Hashtags um ca. 25%, bei mehr als 5 Hashtags sinkt sie um 50%.

2. Kommentare sind besonders relevant

  • Aus meiner Sicht war Folgendes immer schon wichtig: Kommentieren ist immer mehr Wert, als nur ein „Like“ zu vergeben. Den höheren Zeitaufwand belohnt LinkedIn indem die Reichweite um ca. 50% mehr steigt als bei einem einfachen „Like“. Besonders wenig Reichweite erzielt man durch das Teilen von Beiträgen aus dem Netzwerk. Es ist gut gemeint und freut den ursprünglichen Autor, aber LinkedIn zeigt diese Beiträge nur wenigen Mitgliedern an.
  • Mein Tipp: Kommentieren Sie die Beiträge aus Ihrem Netzwerk und auch Sie werden Kommentare erhalten. Jeden Morgen 3-5 Kommentare und das hat eine positive Auswirkung auf Ihre LinkedIn-Aktivitäten.

3. Antworten auf Kommentare

  • Um noch mehr aus LinkedIn herausholen, sollten Sie sich angewöhnen, möglichst jeden Kommentar, welchen Sie auf Ihre Beiträge erhalten, zu kommentieren. Das kann ein nettes „Danke“ sein, ein Grußwort für einen erfolgreichen Tag, eine Antwort auf die gestellte Frage oder eine Rückfrage. Je nachdem, was zum Thema passt. Übertreiben Sie es aber nicht. Wenn ich zu einem Post 15 ähnliche Kommentare erhalte, muß ich nicht jeden mit den gleichen/ ähnlichen Worten beantworten. Das wird über kurz oder lang der Algorithmus auch erkennen. Ein „Like“ reicht m.E. nach in dem oben erwähnten Fall aus. Wir wollen keinen Spam produzieren, nur weil der Algorithmus gerade so tickt.
  • Wussten Sie, dass man in den Kommentaren auch mit Hashtags (#) und Tags (@) arbeiten kann? Probieren Sie es mal aus!

4. Unternehmensseiten

  • Ich war nie ein großer Fan dieser Seiten, vor allem für kleinere Unternehmen ist es sehr mühsam gewesen, Follower zu gewinnen. Nun sagt die Studie, dass nur ca. 4-6 % der Follower die Beiträge der Unternehmensseite angezeigt bekommen. Das erklärt ja Einiges.
  • Wenn Sie ein neuer Follower einer Seite sind, wird Ihnen auffallen, dass Sie die News der Seite in der ersten Woche Ihrer „Followerschaft“ erhalten. Falls Sie darauf in Form von Likes und Kommentaren reagieren, werden die Beiträge auch danach noch bei Ihnen auftauchen. Tun Sie es nicht, hören und sehen Sie eventuell nie wieder etwas von der Unternehmensseite.
  • Für Unternehmen ist es daher erstrebenswert, spannende und nützliche Beiträge zu posten, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit bei neuen Followern gut ankommen, damit diese zu treuen Fans werden.
  • Das Gleiche gilt auch für Kontakte. Die Beiträge von neuen Kontakten sehen Sie in der ersten Woche im Feed und Sie sollten, wenn möglich gleich mit ihnen interagieren.

5. Die erste Stunde ist entscheidend

Sie lesen richtig: Die erste Stunde nachdem der Beitrag gepostet worden ist, entscheidet darüber ob er eine große Reichweite erreicht oder nicht. Das heißt in den ersten 60 Minuten sollten möglichst viele Likes, Kommentare gesammelt werden. Nehmen Sie sich dann auch möglichst die Zeit um den Tipp Nr. 3 umzusetzen. Damit können Sie das Engagement bis zu einem bestimmten Punkt selbst steuern. Hat der Beitrag zu Beginn 20 oder mehr Kommentare bzw. „Aktivität“, wird er von LinkedIn gepusht und weiteren Personen im Feed angezeigt.

6. LinkedIn-Artikel

  • Laut meiner Kenntnis wurden bis Ende 2017 neu gepostete Artikel per Mitteilung mit dem Netzwerk (Kontakte 1. Grades) geteilt. Dadurch konnte man mit den eigenen Longform-Artikeln bei einem großen Netzwerk auch erfolgreiche Artikel publizieren. Seit 2018 hat LinkedIn diese Funktion abgestellt und viele Artikel werden nur einer homöopathischen Menge an Personen angezeigt. Sehr schade, allerdings aufgrund einer deutlich angestiegenen Mitgliederanzahl und mehr Artikeln, auch nachvollziehbar.
  • Mein Tipp: Sie könnten den Inhalt eines Artikels in Kurzform in einen Beitrag von maximal 1300 Zeichen packen, da diese meist eine höhere Reichweite erreichen.
  • Auch das Teilen von Artikeln oder Beiträgen ist nicht mehr so erfolgreich wie vor 1-2 Jahren. Wenn Sie einem Autor ein Lob aussprechen möchten, würde ich das über die Funktion „Bravo vergeben“ machen oder in einem Beitrag über seinen Artikel, seinen Namen mit dem @-Symbol taggen. Somit erhält er ebenfalls mehr Aufmerksamkeit.

7. Videos

Laut der durchgeführten Studie sind Videos schon gar nicht mehr so der Hit. Zumindest „Native Videos“. Eine Auswertung von ca. 200 Videos kam zum Ergebnis, dass man mit Videos 2018 mehr Personen erreichen konnte als dieses Jahr.

8. Anzahl der Postings/ Tag

  • Schaffen Sie nur einen Post am Tag? Viele meiner Kunden sind erstaunt und fragen sich immer, wie sie das schaffen sollen. Die gute Nachricht: Auf LinkedIn ist es völlig ausreichend, nur einmal täglich von sich hören zu lassen, auch mit 3-5 Postings pro Woche machen Sie nichts falsch. Sollten Sie ein 2. oder 3. Postings am gleichen Tag absetzen, müssen Sie damit rechnen, das das 2. Thema deutlich weniger Personen erreicht. Es müsste auch wieder zu Beginn 3 x mehr Engagement erreichen, um die gleiche Anzahl Ansichten zu erzielen, wie das erste Posting. Und, auch das wird vielen Nutzern leicht fallen, lassen Sie, wenn es unbedingt sein muß, mindestens 3 Stunden Zeit zwischen den einzelnen Postings.
  • Meine Empfehlung: Weniger ist mehr, denn die meisten Nutzer auf LinkedIn wollen ihrem eigentlichen Job nachgehen und nicht mehrfach am Tag auf LinkedIn kommentieren.

9. Keine externe Links

Diese Beobachtung mache ich bereits mindestens seit 2017/ 2018. Posten Sie so selten wie möglich externe Links, wie z.B. einen Link zu Ihrer Homepage, Ihrem Blog, zu News-Seiten wie dem Manager-Magazin oder dem Spiegel. LinkedIn wünscht sich eigene Inhalte, welche die Leser nicht von der Seite weglocken sollten.

10. SSI und seine Auswirkungen

Ein hoher Social-Selling-Index hat eine Auswirkung auf eine höhere Reichweite der eigenen Beiträge. LinkedIn belohnt also seine aktiven Nutzer.

11. Anhängen von Dokumenten, Taggen, All-Star-Ranking

  • Wenn Sie bisher manchmal Fotos zu Ihren Beiträgen zugefügt haben, könnten Sie auch ruhig mal die Dokumenten-Funktion (zwischen Fotoapparat und Videokamera) verwenden. Diese haben eine hohe Auswirkung auf die Reichweite.
  • Das Taggen von Personen und Unternehmen provoziert Mitteilungen an die Kontakte, was Ihnen enorm für das Engagement Ihrer Beiträge hilft.
  • Ihr Profil ist noch nicht vollständig und Sie sehen im Dashboard, dass es noch ein „mittelmäßiges“ Profil ist? Nehmen Sie ein paar Optimierungen vor und erreichen das Allstar bzw. Superstar-Ranking, was Ihnen auch hilft, mit einem attraktiveren Profil zu punkten.

Gerne schreiben Sie einen Kommentar und berichten von Ihren Erfahrungen mit dem Algorithmus.

Fotos: Screenshots von LinkedIn / Beitragsfoto: unsplash

Personalisierte Kontaktanfragen auf LinkedIn auch über die App

Wann immer es geht, sollten Sie auf LinkedIn Ihre Kontaktanfragen mit einer persönlichen Nachricht untermauern. Das ist für mich der Inbegriff von Netzwerk-Etikette oder sagen wir LinkedIn-Netikette. Leider klickt man bei vielen Funktionen ganz schnell auf das angebotene Feld „Vernetzen“ und schon ist eine unpersönliche Anfrage versendet.

Es geht auch anders. Vor allem bei den Kontakten 2. Grades. Das sind Mitglieder auf LinkedIn, welche bereits mit Ihnen gemeinsame Kontakte haben. Sie werden Ihnen über die Suche angezeigt und tragen eine 2 neben dem Namen bzw. wenn Sie unter „Netzwerk“ schauen, welche Personen Sie vielleicht kennen könnten.

Wenn Sie aus dieser Liste auf das Wort „vernetzen“ klicken, ist das der schnellste Weg, aber halt nicht der Netteste.

Wie versenden Sie personalisierte Kontaktanfragen?

Hierfür klicken Sie immer auf den Namen, also in das Profil der jeweiligen Person. Das hat alleine schon deshalb einen Vorteil, weil Sie dadurch auch einen Blick auf das Profil werfen, zu Inhalten Bezug nehmen könnten und „Futter“ für Ihre persönliche Kontaktanfrage sammeln können.

Vernetzung über LinkedIn am Desktop

Im Kopfteil des LinkedIn-Profils sehen Sie unter dem Namen/ Slogan/ Location oder rechts neben dem Profilfoto verschiedene Felder wie z.B. auch das „Vernetzen„. Klicken Sie darauf, öffnet sich ein neues Fenster mit dem Angebot, eine persönliche Nachricht hinzuzufügen. Sie haben 300 Zeichen Platz um eine Anrede, kurzen Grund für den Vernetzungswunsch und eine Grußformel zu schreiben.

Nach dem Klick auf Vernetzen, sehen Sie das folgende neue Fenster:

Klicken Sie auf das „Nachricht hinzufügen“ links und schreiben Ihren kurzen Text. Platzen Sie nicht mit der Tür ins Haus und fangen mit dieser Nachricht an zu verkaufen. Fassen Sie sich kurz. Ich habe einen solchen Text bereits vorbereitet, welchen ich nach Bedarf an die jeweilige Situation anpasse.

Persönliche Anfrage über die mobile App

Wie am Desktop, gehen Sie auf das Profil der entsprechenden Person, suchen auch das Wort „vernetzen“ und klicken darauf. Fall Sie es nicht finden, sollten Sie sicherstellen, dass Ihnen das vollständige Profil angezeigt wird. Das ist wichtig, da nur beim vollständigen Profil das Menü „Mehr…“ angezeigt wird.

Im nächsten Schritt öffnet sich ein neues Fenster, wo u.a. auch steht „Einladung anpassen“. Genau darauf sollten Sie tippen.

Und, wie am Desktop, können Sie im folgenden Formular einen kurzen Anfrage-Text schreiben, erwähnen woher Sie sich kennen etc., wieder mit einer Zeichenbegrenzung von 300 Zeichen.

Sie sehen, nur wenige Klicke liegen dazwischen, machen Sie aber zu einem professionelleren Netzwerker. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Sie haben das Gefühl, dass Ihr Profil einen Feinschliff vertragen könnte?

Sie sind allerdings nicht sicher, worauf Sie achten sollten? In meinem Ratgeber „Effektives Selbstmarketing auf LinkedIn erhalten Sie viele Tipps für eine Profiloptimierung und wie Sie das Netzwerk noch effektiver nutzen können. Sie können zwischen einer Kindle-Version sowie einer gedruckten Buch-Variante wählen. Falls Sie die Optimierung nicht selbst durchführen möchten oder die nötige Zeit fehlt, informieren Sie sich doch hier über mein Beratungsangebot oder senden mir eine E-Mail.

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