Was ändert sich mit dem neuen LinkedIn-Design?

Im November 2021 wurde das neue Design auf LinkedIn angekündigt und Stück für Stück werden alle deutsch-sprachigen Nutzer Zugriff darauf haben, bei mir selbst ist das seit dem 20. Januar der Fall. Dieser Artikel zeigt und beschreibt, was sich konkret verändert.

Die aus meiner Sicht größte Veränderung ist, dass schon beim Hinzufügen neuer Profil-Bereiche, andere Titel verwendet werden und manch einer länger suchen muß. Wer beispielsweise mein Buch erworben hat, wird mit den alten Bezeichnungen konfrontiert und könnte verwirrt sein. Dieser Artikel soll Ihnen bei der Profileinrichtung und Optimierung helfen, sich besser zurecht zu finden.

Neue Bezeichnung „Profil ergänzen“

Wenn Sie einen neuen Bereich hinzufügen möchten, suchen Sie nicht mehr nach „Abschnitt hinzufügen„, sondern nach „Profil ergänzen“. Die einzelnen Profilbereiche, die in dem sich öffnenden Menü angezeigt werden, erhalten auch andere Beschreibungen: Grundlagen, Empfohlen (und genau da befindet sich auch der Bereich „Im Fokus„). Was früher „Qualifikationen und Auszeichnungen“ angeordnet war, findet man jetzt unter „Weitere“.

Wer den Bereich „Im Fokus“ einrichten möchte, sollte auf „Profil ergänzen“ gehen und dann auf „Empfohlen“ klicken.

Was ich am neuen Design ganz gut finde, ist, dass der Bereich „Im Fokus“ drei Medien auf den ersten Blick anzeigt.

Die übrigen Änderungen sind eher unscheinbar. Wer den Bereich Interessen häufiger anklickt, wird sehen, dass dieser auch etwas übersichtlicher geworden ist.

Dashboard

Aus dem blau-umrandeten Dashboard im Profil wird ein einfarbiges Design mit dem zwei Kästen und den Titeln „Analytics“ (mit Anzahl der Profilansichten und Statistiken zu LinkedIn-Beiträgen) und „Ressourcen“ (Ein- oder Ausstellen des Creator Modus, gespeicherte Elemente, Zugang zu Ihrem Netzwerk und Aktivitäten).

Aktivitäten-Box

Diese wurde umgestaltet und zeigt in Zukunft die Details der letzten 3 Postings an. Wenn ich einen Beitrag eines anderen Mitgliedes kommentiert habe, kann ich sehen, wie viele weitere Personen kommentiert haben. Bei Personen mit aktiviertem Creator Modus wird oben rechts ein Folgen-Button eingeblendet – so dass auch über diesen Weg neue Follower „gesammelt“ werden können.

In meinem Fall sieht man oben rechts im Aktivitäten-Bereich ein Feld für „Beitrag beginnen“. Das ist dann ein weitere Weg, selbst mit Beiträgen aktiv zu werden.

Bereich „Im Fokus“

Wenn Sie den Bereich einfügen möchten, gehen Sie auf das Feld „Profil ergänzen“ und dann auf „Empfohlen„. Dann auf „Auswahl hinzufügen„. Das ist etwas verwirrend, ich musste da auch erst eine Weile suchen.

Wenn der Bereich angelegt ist, werden beim neuen Design drei statt früher zwei Themen mit Bild angezeigt. Ab dem 4. Medium erscheint der Scroll-Balken, der anzeigt, dass noch mehr Medien angeschaut werden können. Oberhalb der Bilder wird angezeigt, um welche Art Beitrag (ein Dokument, ein Link oder Video etc.) es sich handelt bzw. wie lange der Beitrag bereits aktiv ist.

Kenntnisse und Fähigkeiten

Der Bereich erscheint in einem neuen Design, mit dem nun kürzeren Titel „Kenntnisse“. Die drei Top-Kenntnisse sind leichter durch „drag and drop“ zu verschieben. Beim Eingeben der Kenntnisse gibt es schon die Einteilung in Unterkategorien. Zuvor wurden die Kategorien von LinkedIn vergeben.

Empfehlungen

Statt der zwei aktuellsten Empfehlungen werden mit dem neuen Design drei Empfehlungen angezeigt. Der Empfehlungstext erscheint direkt unter dem Namen der Person, die ihn geschrieben hat und wird nicht mehr rechts neben dem Namen gezeigt.

Qualifikationen und Auszeichnungen

Zu finden sind diese Bereiche unter „Weitere„. Jeder der einzelnen Rubriken, wie Sprachen, Projekte, Organisationen, Auszeichnungen erhält einen eigenen Abschnitt und fallen dadurch mehr auf.

Interessen

Die Aufteilung in die Unterkategorien Influencer, Unternehmen, Gruppen etc. ist leichter zugänglich und wird daher auch etwas übersichtlicher.

Gute Zwecke

Dieser Bereich ist auch recht neu. Hier können Sie aus einer Liste auswählen, welche gesellschaftlichen Themen Ihnen sonst noch so wichtig sind.

Beitragsfoto: www.pixabay.de

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