LinkedIn Privatsphäre: Wer sieht mein Profilfoto?

Gerade wer bisher noch nicht viel in Social Media unterwegs war, möchte häufig vermeiden, dass „Gott und die Welt“ das Profilfoto aus sozialen Netzwerken zu sehen bekommt. Vergeblich habe ich letztens eine Einstellung im Bereich „Datenschutz und Einstellungen“ bezüglich des Profilfotos gesucht. Fündig wurde ich an anderer Stelle.

Da sich viele Nutzer Gedanken um ihr Foto und dessen Sichtbarkeit machen, möchte ich das heute hier genauer beschreiben.

So können Sie die Sichtbarkeit Ihres Profilfotos anpassen

Ob Sie sich im Bereich „Einstellungen und Datenschutz“ für ein öffentliches oder nicht-öffentliches Profil entschieden haben, ist hierbei egal.

Sie gehen im Bezug auf das Profilfoto wie folgt vor:

  1. Gehen Sie oben rechts auf „Sie“ und klicken auf „Profil anzeigen“.

 

 

 

 

 

2. Als Nächstes klicken Sie auf das blaue „Stift-Symbol“. 

3. Es öffnet sich ein neues Feld, über welches Sie Ihr Profilfoto bearbeiten können: Es kann z.B. größentechnisch angepasst oder Filter angewendet werden etc. Ganz rechts unten sehen Sie das Auge-Symbol mit dem Wort Sichtbarkeit. Bitte klicken Sie darauf.

4. Über dieses Feld können Sie auswählen, ob nur Ihre Kontakte (Personen 1. Grades), Ihr Netzwerk (Personen, 1., 2. und 3. Grades), alle LinkedIn-Mitglieder oder auch Personen über Suchmaschinen Ihr Foto einsehen können. Bitte vergessen Sie nicht, die neue Einstellung zu speichern.

Wenn Sie z.B. ganz oben auf „Ihre Kontakte“ klicken, sehen Profilbesucher, welche Kontakte 3. Grades sind, kein Foto. Neben dem Namen bleibt das Feld einfach grau: 

  • Die Standardeinstellung ist, dass alle LinkedIn-Mitglieder das Profilfoto angezeigt bekommen.
  • Diese Änderungen können Sie nur über die Desktop-Version von LinkedIn durchführen. Derzeit ist dies noch nicht über die mobile App möglich.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl Ihres Profilfotos achten?

  • In erster Linie, sollte man Sie über das Bild sofort erkennen können. Und Sie sollten sich mit dem Foto wohlfühlen. Nutzen Sie ein aktuelles Foto (nicht älter als 3-4 Jahre) vom Fotografen, mit gut gemachtem Haarschnitt und in Business-Kleidung welche zu Ihrer Funktion und Ihrer Branche passt.
  • Der Ausschnitt des Fotos sollte nicht zu klein sein, man sollte Sie auf den ersten Blick gut erkennen können.
  • Die gewünschten Dateiformate sind JPG, TIF oder PNG, Ihr Bild sollte nicht größer als 8MB und in den Abmessungen 400 x 400 Pixel sein.
  • LinkedIn erlaubt keine Logos (diese sind nur für Unternehmensseiten gedacht), Landschaften, Tiere oder Redewendungen. Es soll ein Foto Ihrer Person sein.
  • Weitere Tipps zum Thema Business-Fotos finden Sie in diesem Beitrag mit der Fotografin Elisabeth Pfahler-Scharf aus München.

Wie ist das mit dem Hintergrundbild auf LinkedIn?

Ein Hintergrundbild hilft Ihnen, eine persönliche Note in Ihr Profil zu bringen. Premium-Mitglieder dürfen aus einer Vorauswahl von LinkedIn auswählen. Basis-Mitglieder überlegen sich einfach, was zu ihnen, ihrer Branche, ihren Interessen etc gut passt. In meinem folgenden Beitrag habe ich einige Tipps für das geeignete Hintergrundbild zusammengetragen.

Wo zeige ich im LinkedIn-Profil, dass ich gerade auf Jobsuche bin?

Während meiner LinkedIn-Kurzberatungen auf der Karrieremesse job40plus in München werde ich häufiger gefragt, wo und was man ins LinkedIn-Profil reinschreiben sollte, wenn man sich gerade auf Jobsuche befindet. 

Ihr oberstes Gebot sollte immer sein, einen authentischen Eindruck zu hinterlassen und keine falschen Angaben zu treffen. Ich berate immer im Hinblick auf die Auffindbarkeit des Profils, damit Sie von neuen Arbeitgebern gefunden werden. Gleichzeitig sollten nicht nur Keywörter im Profil stehen, sondern es sollte sich auch gut lesen lassen und auf einen Blick zeigen, wofür Sie stehen.

Sie haben auf LinkedIn verschiedene Möglichkeiten, um auf Ihre aktuelle Jobsuche aufmerksam zu machen. Mit diesem Beitrag erhalten Sie fünf Möglichkeiten, welche Sie sofort umsetzen können. Einige sagen auf den ersten Blick, in welcher Situation Sie gerade sind, andere zeigen es eher versteckt. Wofür Sie sich entscheiden hängt sicher von der Dringlichkeit Ihrer Jobsuche ab und wie lange Sie bereits arbeitslos sind.

Abzuraten ist, den ehemaligen Arbeitgeber noch über Monate im Profil stehen zu lassen. Auch wenn man das häufiger sieht, hinterlässt es keinen guten Eindruck.

Auch wenn Sie auf Jobsuche sind, sind Sie Experte auf einem bestimmten Gebiet. Zeigen Sie das! Schreiben Sie deshalb lieber eine Jobbezeichnung/ Ihren Studiengang in Ihren Profil-Slogan. Das schaut besser aus als der direkte Hinweis, dass Sie auf Jobsuche sind. 

Meine fünf Tipps, wo Sie das Thema Jobsuche am besten unterbringen können

1. Sie erstellen eine neue Station der Berufserfahrung und schreiben in das Arbeitgeberfeld rein, dass Sie derzeit auf der Suche nach einem neuen Job sind. Beachten Sie, dass sich LinkedIn den aktuellen Arbeitgeber nach oben zieht. Sie können schreiben „Looking for a new challenge“, dann steht es auch ganz oben im Profil. So wie hier.

 

2. Sie möchten es lieber etwas diskreter? Sie könnten ebenfalls eine neue Station der Berufserfahrung anlegen und Sie schreiben den „Jobsuche-Hinweis“ in das Feld der Position, also ganz oben. Man wird diese Information erst beim Runterscrollen in Ihrem Profil entdecken. Es kann da wie folgt aussehen:

 

Hier könnten auch einige aktuelle Aktivitäten oder Weiterbildungen, welche Sie im Laufe der Jobsuche absolviert haben, aufgelistet werden. Die wenigsten sitzen faul auf dem Sofa, sondern buchen Kurse, welche es wert sind, erwähnt zu werden.

3. Eine noch zurückhaltendere Möglichkeit ist es, dass Sie einen Endtermin zum letzten Job eintragen und keine neue Position eintragen. Zusätzlich könnten Sie im Text der Zusammenfassung auf die Jobsuche hinweisen.

4. Oder Sie machen in der Zusammenfassung auf die Jobsuche aufmerksam. Auffallen wird es, wenn Sie es gleich zu Beginn des Textes unterbringen. Wenn man auf Ihr Profil geht, wird man den von Ihnen formulierten Hinweis angezeigt bekommen. Hier ein Beispiel, wie es aussehen kann:

 

5. Ziemlich unauffällig ist es, wenn Sie Ihren aktuellen Wechselwunsch in die Zusammenfassung schreiben, aber ganz am Ende. Als „Call-to-Action“, wie z.B. Ich befinde mich aktuell auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit als XXXX. Wenn Sie mehr über mich und meine berufliche Erfahrung erfahren möchten, kontaktieren Sie mich unter XXX E-Mail-Adresse.“ Es hat den Vorteil, dass das Wort „Herausforderung“ oder „Jobsuche im Profil steht, man es aber nicht sofort entdeckt. Recruiter könnten Sie dennoch gut finden.

Möglich sind auch Kombinationen aus den oben erwähnten Möglichkeiten.

Welche Formulierung passt am besten?

Häufig liest man im Deutschen:

  • Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung
  • Offen für neue Herausforderung
  • Account Manager auf Jobsuche
  • Suche eine neue Tätigkeit im Bereich XXX
  • Aktuell auf Jobsuche in Stadt XXX

Ihr Profil ist auf Englisch angelegt und Sie suchen auf internationaler Ebene? Hier habe ich einige englische Formulierungen für Sie:

  • Looking for a new challenge,
  • Open for a new challenge
  • Unemployed and Looking for Work
  • IT Manager seeking work
  • Account manager available for new opportunity
  • Marketing Professionell in transition
  • PR Manager currently exploring options

Schreiben Sie mir, für welche Variante Sie sich entschieden haben und warum. Ich freue mich über Ihren Kommentar im Blog.

Sie möchten mehr zum Thema „Selbstmarketing auf LinkedIn bei der Jobsuche“ erfahren? In dem Fall empfehle ich Ihnen meinen Ratgeber, das E-Book „Selbstmarketing auf LinkedIn – Der Wegweiser für Ihre Jobsuche“ welches als Kindle-Version bei Amazon erhältlich ist.

Sie benötigen weitere Anregungen für ein professionelles LinkedIn-Profil? Gerne berate ich Sie individuell und erstelle die passenden Texte. Hier können Sie sich über mein Angebot informieren.

Neue Sicherheitseinstellung für Ihr öffentliches LinkedIn-Profil

Rein zufällig habe ich am Montag in einem Kunden-Profil die folgende neue Einstellung für öffentliche LinkedIn-Profile entdeckt.

Während Sie früher Ihr öffentliches LinkedIn-Profil jedem (sprich, wer über die Google-Suche etc) nach Ihnen gesucht hat) oder halt niemandem zeigen konnten, kann dies jetzt differenziert werden. Wer nicht wollte, das jeder aus der Öffentlichkeit alle Bereiche im LinkedIn-Profil einsehen konnte, hat beispielsweise die Details zur Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnisse, das Profilfoto und vieles mehr einfach nicht anzeigen lassen.

Heute können Sie hier differenzieren. Sie haben die Möglichkeit, dass entweder

  • nur Ihre Kontakte (Kontakte 1. Grades),
  • Ihr Netzwerk (Kontakte, 1., 2. und 3. Grades)
  • allen LinkedIn-Mitgliedern oder
  • der kompletten Öffentlichkeit (zusammengesetzt aus allen LinkedIn-Mitgliedern und Personen, die Sie über Suchmaschinen wie Google gefunden haben).

die Details Ihres Profils angezeigt werden, welche Sie ausgewählt haben.

Wie können Sie diese Einstellungen ändern?

Gehen Sie oben rechts auf Ihr Bild und klicken auf „Datenschutz & Einstellungen“, dann in der Mitte auf Datenschutz und „Ihr öffentliches Profil bearbeiten„. Auf der rechten Seite können Sie die entsprechenden Einstellungen vornehmen.

Die für mich logische Einstellung ist, dass mein Profil für mein persönliches Netzwerk komplett einsehbar sein darf. Daher habe ich Folgendes angeklickt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie sind auf Jobsuche?

Wenn Sie derzeit auf Jobsuche sind, macht es mehr Sinn, das LinkedIn-Profil für ein größeres Netzwerk freizugeben, damit z.B. Recruiter Einblicke in Ihre Expertise etc bekommen. In dem Fall ist es empfehlenswert, auf „Alle LinkedIn-Mitglieder“ zu klicken.

Sie sind bereits gut vernetzt und es ist nicht in Ihrem Interesse, viele Details an ein größeres Netzwerk freizugeben? Hier kann es ausreichen, das komplette Profil nur für die eigenen Kontakte freizugeben.

Sie entscheiden und es ist jederzeit wieder änderbar.

 

Foto: Pixabay

Default-Sprache des LinkedIn-Profils: Warum nicht gleich ein englisches Profil einrichten?

Sie sind noch nicht bei LinkedIn und das soll sich bald ändern? Ich gebe Ihnen hier ein paar Gedanken zu den Spracheinstellungen Ihres zukünftigen LinkedIn-Profils.

Wenn Sie mit vielen internationalen Kontakten agieren und nicht in jeder Sprache wie Mandarin, Englisch, Japanisch etc ein Profil anlegen werden, macht es Sinn, als Default-Sprache Englisch auszuwählen. Einfach, weil die meisten anderen Länder auch des Englischen mächtig sind.

Und laut LinkedIn es so ist, dass die Besucher Ihres Profils die Sprachversion angezeigt bekommen, in welcher Ihr Standardprofil angelegt ist bzw. wenn weitere Sprachen angelegt sind (mehrsprachiges Profil), in der Sprache, in welcher die andere Person das Netzwerk üblicherweise nutzt.

Wenn Sie ein professionelles, internationalen Auftritt auf LinkedIn anstreben, investieren Sie daher in eine Übersetzung der Texte und erstellen das Profil in jedem Fall auf Englisch. Wenn Sie hier im deutsch-sprachigen Raum leben und tätig sind, sollten Sie parallel auch Ihr Profil in Ihrer vermutlichen Muttersprache, also auf Deutsch anlegen. Die wichtigsten Bereiche, wie Zusammenfassung, Berufserfahrung, Überschrift können dann ins Deutsche übersetzt werden. Mehrere Sprachversionen sind auch in sofern günstig, weil Sie automatisch mehr Keywörter im Profil stehen haben, welche Ihnen helfen, ein besseres Ranking in den Suchergebnissen zu erreichen.

Die Defaultsprache/ Standardsprache des LinkedIn-Profils

Es handelt sich dabei um die Sprache, in welcher das Profil beim Anmelden eingerichtet worden ist. Sie bleibt für immer bestehen. Daher rate ich, wenn Sie heute noch kein Profil haben und international aktiv sind, sich ggf. gleich ein englisches Profil zu erstellen. Wenn Sie, so wie ich, Ihr Profil schon vor längerer Zeit auf Deutsch angelegt haben, ist es so, dass z.B. der indische Unternehmer, der Ihr Profil besucht, es auf Deutsch angezeigt bekommt. Haben Sie verschiedene Sprachversionen (mehrsprachiges Profil), kann er rechts zwischen den verschiedenen Sprachen wählen und sich auch die englische Version ansehen.

In welcher Sprache möchten Sie LinkedIn nutzen?

Das heißt, die Arbeitsanweisungen auf LinkedIn, Überschriften, Bezeichnung der Reiter etc. werden Ihnen komplett in der von Ihnen gewünschten Sprache angezeigt. Diese Einstellung können Sie jederzeit und mit wenigen Klicks ändern. Sie gehen in den Bereich  Datenschutz & Einstellungen und wählen aus 24 verschiedenen Sprachen die für Sie geeignete Sprach aus. Ich nutze es gerne auf Deutsch, da ich meist deutschsprachige Kunden berate und es mir die Erklärungen dann einfacher macht.

Schauen wir uns einige Beispiele an

  • Gehe ich auf das Profil einer amerikanischen Unternehmerin mit Profil auf Englisch, Deutsch und Spanisch, wird mir das Profil auf Deutsch angezeigt. Ich kann die anderen Sprachen anklicken und sozusagen hin- und herspringen. Manchmal werde ich immer wieder auf das deutsch-sprachige Profil gebracht.
  • Gehe ich auf das Profil eines deutschen Kontaktes mit englischem und deutschem Profil, wird mir, wenn ich die Spracheinstellung „Deutsch“ gewählt habe, ihr deutsches Profil gezeigt. Ändere ich meine Spracheinstellung in den Einstellungen auf „Englisch“, wird mir automatisch ihr englisches Profil angezeigt.
  • Klicke ich auf das Profil meiner ehemaligen Kollegin aus Frankreich mit englischem Profil, sehe ich auch nur das englische Profil.

Sie möchten ein mehrsprachiges Profil anlegen? Lesen Sie dazu auch meinen Blogartikel „Warum auch Sie ein multilinguales Profil einrichten sollten„. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Tipps dazu benötigen oder ich Ihnen bei der Koordination mit einem professionellen Übersetzer helfen kann.

 

Foto: Friederike Gonzalez Schmitz, privat

7 Tipps für mehr Farbe in Ihrem LinkedIn-Profil

LinkedIn wird auch auf dem deutschen Markt immer populärer. Wie aktuelle Zahlen beweisen, sind derzeit 4,4 Millionen Mitglieder aus Deutschland aktiv, mit steigender Tendenz. In Europa sprechen wir bereits von ca. 90 Millionen Mitgliedern. International gesehen ist LinkedIn schon lange ein interessantes Business-Netzwerk mit mehr als 300 Millionen Mitgliedern. Wie sollte Ihr Profil aussehen, damit es positiv auffällt, Sie die richtigen Kontakte finden, erfolgreiche Geschäfte abwickeln können und auch gefunden werden?

Mein Tipp heute: Bringen Sie Ihre Persönlichkeit und etwas Farbe in Ihr Profil!

Die Überschrift

Die „Headline“ ist der wichtigste Teil Ihres LinkedIn-Profils. Nehmen Sie sich die Zeit und überlegen sich eine gute Kurz-Beschreibung Ihrer Person. Nehmen Sie nicht, wie X-Tausend andere Mitglieder den Job-Titel sondern schreiben Sie lieber, was Sie wirklich auf professioneller Basis tun. Da die Headline neben dem Namen in den Suchergebnissen auftaucht, soll die Headline dazu auffordern, mehr über Sie zu erfahren. Daher mein Rat: Finden Sie eine ansprechende Kurzbeschreibung Ihrer Kernkompetenz! Probieren Sie etwas aus, Sie dürfen es ja jederzeit wieder ändern.

Ihr Profil-Foto

Ihr Foto sollte aktuell (nicht älter als 3 Jahre) sein, am besten vor einem hellen Hintergrund und in guter Qualität. Gehen Sie immer zu einem richtigen Fotografen und nutzen Sie keine privaten Urlaubs-Shots im Business-Profil. Das passt zu Facebook, aber nicht zu Ihrem LinkedIn-Profil. Ebenfalls sind keine Unternehmens-Logos erlaubt bzw. eignen sich Karikaturen bzw. Avatare auf keinen Fall für ein LinkedIn-Profil.

Zusammenfassung (Über mich)

Fügen Sie eine ausführliche „Zusammenfassung“ zu Ihrem Profil hinzu. Ihre wichtigsten Fähigkeiten und Kenntnisse sollten in einen gut formulierten, leicht zu lesenden Text einfließen. Arbeiten Sie mit Key-Wörtern, denn über diese können Sie über die Suche gefunden werden. Die wichtigsten Key-Wörter dürfen Sie ruhig 2-3 mal verwenden, so lange der Text noch gut klingt, kann sich das SEO-technisch sehr positiv auswirken. Je übersichtlicher Sie diesen Bereich gestalten, desto besser. Fangen Sie z.B. an, indem Sie erklären, was sie machen und wie Sie Kunden/ Unternehmen helfen können. Beschreiben Sie kurz, was das Besondere daran ist bzw. was Sie ggf. anders als andere machen. Dieser Bereich ist sehr gut geeignet für einen Call-to-Action: Wenn Sie das nutzen möchten, dann fügen Sie doch hier Ihre Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder Twitter-Account über welchen Sie zu erreichen sind, ein. Da in Deutschland immer wieder die Frage nach dem Impressum diskutiert wird, habe ich in der Zusammenfassung einen Link zu meinem Impressum hinzugefügt.

Berufserfahrung

Schreiben Sie zu jedem Ihrer letzen drei Jobs eine kurze Beschreibung Ihrer Tätigkeit mit den Kernkompetenzen. Besonders gut schaut es aus, wenn Sie erreichte Ziele mit einbauen. Wenn Sie als Vertriebsmanager einen neuen Markt erobert haben, dann schreiben Sie das auch dazu. Sollten Sie als PR Manager eine Titel-Story in einem renommierten Magazin arrangiert haben, dann bietet sich das hier auch an.

Fügen Sie Medien hinzu!

Ihr LinkedIn-Profil muß nicht langweilig bleiben. Seit fast zwei Jahren ist es möglich, Medien wie Videos, Blogartikel, Präsentationen zu Ihrem Profil hinzuzufügen. Viele Mitglieder wissen das nicht bzw. machen bisher kaum Gebrauch davon. Wenn Sie sich von anderen Profilen abheben wollen, dann nutzen Sie diese Gelegenheit. Meine Favoriten hierfür sind:

  • Posten Sie einen Award, den Sie erhalten haben
  • Artikel, die über Sie geschrieben worden sind
  • Fotos von Ihnen während einer Präsentation
  • Link zu einer Slideshare-Präsentation
  • Ihr letzter Blog-Beitrag oder Gast-Beitrag auf einem anderen Blog.

Und, haben Sie etwas entdeckt, was Sie hinzufügen können? Sie dürfen „Rich Media“ in folgenden Bereichen hinzufügen: Zusammenfassung, Ausbildung und Berufserfahrung. Ich bin mir sicher, dass Sie für mindestens einen Bereich etwas Passendes in Ihren Ordnern finden.

Internationales Profil

Richten Sie ein mehrsprachiges Profil auf LinkedIn ein. Wenn Sie eine oder mehrere Sprachen fließend beherrschen, sollten Sie Ihr LinkedIn-Profil neben Deutsch auch in diesen anderen Sprachen einrichten.

Kontakt-Details eintragen

Fügen Sie neben Ihren Kontakt-Details wie Ihrer Mail-Adresse auch Ihre weiteren Social-Media-Kanäle, auf welchen Sie regelmäßig aktiv sind, hinzu. So erkennt man auf einen Blick, wie aktiv Sie im Online-Marketing-Bereich sind. Wussten Sie schon, dass es für Autoren die Möglichkeit gibt, Ihre Publikationen zum Profil hinzufügen? Wenn Sie ein White Paper veröffentlicht haben, können Sie das übrigens in Ihrer Zusammenfassung unterbringen.

Dies sind sieben Punkte, welche ich für besonders wichtig erachte und beim Einrichten Ihres Profils an erster Stelle stehen sollten. Nehmen Sie sich die Zeit und schreiben Sie die Texte vorab in ein Word-Dokument um Rechtschreibfehler zu vermeiden. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Fragen zu Key-Wörtern haben oder mehr zu dem Thema erfahren möchten! In einem weiteren Artikel werde ich auf weitere Punkte eingehen, die Ihr Profil von anderen Mitbewerbern abheben können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Erstellen Ihres persönlichen LinkedIn-Profils!