Wie behandelt der LinkedIn-Algorithmus Ihre Beiträge?

Herbst 2020: Kürzlich hat der niederländische LinkedIn-Experte Richard van der Blom mit Hilfe seines Netzwerkes eine neue Studie veröffentlicht, welche sehr gute Einblicke in den neuen Algorithmus, welcher seit Mai 2020 aktiv ist, gibt.

Seitdem wissen wir, dass die Verweildauer der Leser in den Beiträgen einen positiven Einfluss auf die Reichweite hat. Wenn Sie Inhalte gepostet haben, welche von den LinkedIn-Mitgliedern länger (und wenn es nur Milli-Sekunden sind) angeschaut werden, hat das eine positive Auswirkung auf den weiteren Erfolg der Beiträge. Früher wurde nur gemessen, ob ein Beitrag schnell Likes und Kommentare, also Engagement erhalten hat.

Wir haben daraus gelernt, gut formulierte Texte, die spannend formuliert sind, mehrere Fotos oder auch PDFs bzw. Powerpoints zu posten, um die Nutzer zum Verweilen einzuladen.

Folgende Formate sind beim Posten im ersten Schwung auf LinkedIn besonders effektiv. Der Algorithmus entscheidet danach, wie die Verweildauer war, wie oft geliked/ kommentiert wurde und gibt den Beiträgen weiteren Chancen, gesehen zu werden oder halt auch nicht.

Reichweitenstarke Beiträge:

  • Beiträge aus reinem Text (max. 1300 Zeichen) + einem Foto: + 25 – 50%
  • Beiträge mit Text inklusive einem Dokument (Slideshow, PDF, PPT) + 40 – 60%
  • Beiträge mit einem nativen video (oder Vimeo)* + 20 – 40 %

Reichweiten-Verluste:

  • Vorprogrammierte Beiträge über externe Anbieter: – 25 – 50%
  • Umfragen, verglichen mit allgemeinen Posts: -10 – 30%
  • YouTube-Video: – 30 – 55%
  • External links: -10 – 30%
  • Blogartikel via LinkedIn Publishing: – 70 – 90% (ich empfehle diese trotzdem, da sie Abonnenten sammeln können, den Artikel mehrfach posten können und er in Ihrem Profil lange auffindbar bleiben kann).

Posten von externen Links

Schon seit langem wurde das Verlinken auf andere Seiten nicht gerne gesehen. LinkedIn wünscht sich, dass die Nutzer auf der Seite bleiben und nicht auf anderen Seiten wie Youtube, Unternehmensblogs etc. hängenbleiben. Bestraft wurde und wird das Verlinken auf externe Seiten mit einer deutlich verringerten Reichweite.

Meinen früheren Tipp, den Link einfach in den Kommentar zu posten, möchte ich hiermit zurücknehmen. Laut der neuen Erkenntnisse ist es sinnvoller, den externen Link in den Beitrag nachträglich einzufügen, sprich nach dem Posten den Beitrag zu bearbeiten. Klicken Sie dazu in Ihren Beitrag auf die drei Punkte rechts oben, dann im Menü auf „Beitrag bearbeiten“. Siehe Screenshot.

Wann ist die beste Zeit zum Posten?

Orientieren Sie sich an der Uhrzeit zu welcher Ihre Zielgruppe am aktivsten ist. In meinem Fall und so zeigt es auch das Ergebnis der Studie: Wochentags, zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr ist perfekt. Am Wochenende sind nur ca. 50% der Nutzer aktiv, gepostet wird aber derzeit an den freien Tagen nur von ca. 25% der aktiveren Nutzer. Daher können sich diese Tage wunderbar eignen, um richtig hohe Reichweiten erlangen. Seien Sie also mutig und testen auch mal andere Zeiten aus, nicht nur das oben angegebene Zeitfenster.

Hashtags

Wenn Sie bisher keine Hashtags in Ihre Beiträge eingefügt haben, sollten Sie damit anfangen. Es wird vermutet, dass das Folgen von Themen (Hashtags) die eher ineffektiven Gruppen ersetzen könnte. Es hilft Ihnen, sich als Experten zu einem Thema zu positionieren. Recherchieren Sie vorab die für Sie geeigneten Hashtags, so dass Sie vor allem Begriffe verwenden, welchen bereits viele Nutzer folgen (um die 100.000 Follower oder mehr). Gerne ergänzen Sie durch Hashtags Ihrer spezifischen Nischen-Themen. Die ideale Anzahl pro Beitrag liegt bei 3-9 Hashtags. Weniger oder mehr davon sollte man vermeiden. Wo die Hashtags im Beitrag eingefügt worden sind, hat wohl keinen Einfluss auf den Algorithmus. Ich finde es sinnvoll und gut lesbar, wenn 1-2 Hashtags am Anfang und die übrigen ganz am Ende des Beitrages stehen.

Teilen von Beiträgen

Das Teilen von Beiträgen sollten Sie in Zukunft besser vermeiden. Warum? LinkedIn erkennt sofort, dass der Beitrag schon da war und somit Duplicate Content gepostet wird. Das gilt vor allem auch für Unternehmensbeiträge. Fordern Sie Ihre Mitarbeiter lieber auf, eigene Beiträge zu veröffentlichen oder die Unternehmens-Posts zu kommentieren.

Eine Ausnahme gibt es allerdings. Wenn Sie einen Beitrag teilen und der ursprüngliche Autor hinterlässt einen Kommentar, kann der Beitrag dennoch 3-4 mal mehr Reichweite erzielen als ohne diesen Hack.

Machen Sie mit und kommentieren Sie!

Ran an die Tasten! Das Kommentieren wird von LinkedIn ganz besonders belohnt. Laut der neuen Studie erhalten Beiträge 2 x mehr Ansichten, wenn kommentiert worden ist.

Idealerweise kann der Autor eines Beitrages innerhalb der ersten zwei Stunden nach dem Posten mit Kommentaren reagieren. Das hat eine zusätzliche positive Auswirkung auf die Reichweite der Beiträge.

  • Wenn Sie die Aktivitäten der Unternehmensseite Ihres Unternehmens unterstützen wollen: Kommentieren Sie!
  • Sie möchten mehr Profilbesuche von „fremden“ Leuten? Kommentieren Sie!

Video-Content

LinkedIn mag native Videos. Das heißt, Sie können die Video-Dateien als Beitrag in Formaten wie QuickTime, ASF, AVI, FLV, MPEG-1, MPEG-4, MP4, VP8, VP9, WMV2, WMV3 und anderen direkt einfügen und anspielen lassen. Die ideale Länge der Videos liegt bei 30-60 Sekunden. Längere Videos kommen mit größeren Verlusten daher: Mehr als 10 Minuten sollte man gar nicht erst versuchen…Weitere interessante Informationen zu Video-Marketing gibt es in diesem Artikel.

Das externe Verlinken auf Youtube ist eher kontraproduktiv, es sei denn, Sie befolgen den Tipp weiter oben zu den externen Links. Im Profil selbst hingegen können Sie gerne Youtube-Videos in den Bereich „Vorgestellt“ oder unterhalb der Berufserfahrung oder Ausbildung einfügen.

Publizieren von Blogartikeln über LinkedIn Publishing

Die Publishing-Funktion mit Artikeln im längeren Format gibt es schon lange, allerdings sind die Reichweiten auch schon seit Jahren eher bescheiden. Dennoch haben Blogartikel für das Personal Branding Potenzial: Sie bleiben im Profil erhalten, können mehrfach gepostet werden und helfen, den Expertenstatus aufzubauen. Dank einer neuen Funktion kann man die Artikel als Newsletter posten und Abonnenten sammeln (wird seit einigen Monaten auch global eingeführt), bekommen die Artikel einen neuen Stellenwert. Abonnenten erhalten eine Nachricht, dass der Artikel online ist. Dadurch können die Artikel dann doch bis zu 4 mal mehr Nutzer als „normale“ Artikel erreichen.

Wie Sie einen Blogartikel veröffentlichen, habe ich hier vor längerer Zeit erklärt.

Fazit

Zusammenfassend möchte ich sagen: Content bleibt King: Je länger die Verweildauer im Beitrag, desto höher kann die Reichweite gehen. Konzentrieren Sie sich daher auf sinnvolle Beiträge, die interessant für Ihre Zielgruppe sind. Da wir uns auf LinkedIn aufhalten und das Netzwerk ein Business-Netzwerk bleiben soll, sorgen wir dafür, dass es auch so bleibt. Dennoch darf auch in Ausnahmefällen mal ein Beitrag publiziert werden, der nicht alle oben beschriebenen Kriterien erfüllt oder zur Unterhaltung gepostet wird. Das Netzwerk ist für Menschen gemacht, also sollten unsere Inhalte auch entsprechend aufbereitet sein.

Wie integrieren Sie LinkedIn in Ihre PR-Arbeit?

Die Pressearbeit, wie ich Sie zwischen 2002 und 2010 erlernt bzw. ausgeübt habe, gibt es heute nicht mehr. Auch dieser Bereich hat sich sehr stark gewandelt. Inzwischen hat das Netzwerken in sozialen Medien einen extrem großen Stellenwert erhalten.

Allgemein gilt, dass die Business-Netzwerke LinkedIn und XING besonders hilfreiche Tools sind, um auf Fachbeiträge und Unternehmens-News aufmerksam zu machen. Schauen Sie doch einfach mal nach, ob Ihre aktuellen Pressekontakte und die Zielmedien diese Netzwerke bereits nutzen!

Mit diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie LinkedIn gezielt in Ihre PR-Arbeit integrieren können.

Tipps für Pressemitteilungen und andere News

Posten Sie die Pressemitteilungen nicht 1:1 auf die LinkedIn-Unternehmensseite. Auch das Verlinken der Pressemitteilung ist eher ein „No-Go“. Bereiten Sie den Inhalt der Ankündigungen wie Produkt-Launches, Firmen-News, Entwicklung neuer Strategien etc. in passendem Format auf und posten diese. Es könnte ein kurzer, aussagekräftiger Text mit einem oder mehreren Fotos oder einer Grafik, ein Video, ein PDF mit ausführlichen Details oder eine kurze Powerpoint-Präsentation sein.

Auf LinkedIn können Blogartikel einem Autor, also einem persönlichen Profil zugeteilt werden. Auch die Inhalte von Pressemitteilungen können in einem solchen Artikel verwertet werden und beispielsweise über das Profil des CEOs gepostet werden.

Beiträge auf LinkedIn können im Text mit Hashtags versehen werden. Recherchieren Sie diese vorab auf LinkedIn, ob sie überhaupt genutzt werden und verwenden diese Hashtags für Ihr Thema.

Des Weiteren können Personen und Unternehmen, welche ein Profil auf LinkedIn haben, in den Beiträgen getaggt, also namentlich erwähnt werden. Der Name erscheint dann fett gedruckt und die erwähnte Person erhält eine Mitteilung, dass sie im Beitrag genannt wurde. Erwähnungen von Unternehmen führen dazu, dass der Beitrag bei Personen im Newsfeed erscheinen könnte, welche der Unternehmensseite folgen.

Jegliche Beiträge, auch wenn Sie das gleiche Thema mehrfach posten möchten, sollten variieren. Der Text sollte daher umformuliert und unterschiedliche Materialien verwendet werden. Ein normaler Beitrag auf LinkedIn, egal ob auf dem persönlichen Profil oder der Unternehmensseite, darf maximal 1300 Zeichen enthalten.

Setzen Sie nicht nur auf Pressemitteilungen auf LinkedIn

Neben den klassischen Pressemitteilungen sollten Sie auf LinkedIn auch andere Formate posten.

  • Blogbeiträge: Sei es im Unternehmensblog auf der Webseite oder über persönliche Profile einzelner Mitarbeiter auf LinkedIn
  • Whitepaper
  • Studien
  • Präsentationen
  • Arbeitshilfen und Checklisten
  • Interviews (auch in Form von Blogartikeln, Podcasts, Videos)
  • Videos über den Unternehmensalltag, die Firmengeschichte und langjährige oder neue Mitarbeiter
  • Vorstellung von Produkten und Dienstleistungen mit Fotos und Beschreibungen
  • Vorträge auf Konferenzen, Mitschnitte von Präsentationen, Ausschnitte aus Online-Vorträgen
  • Kunden-Newsletter
  • Produktbeschreibungen und Hinweise auf neue Webseiten-Informationen oder überarbeitete Webseiten
  • Auf Anfrage bei LinkedIn können Sie LinkedIn Live (Echtzeit-Videos z.B. mit Interviews, Fragerunden, Produkt-Launches) durchführen. Diese Funktion ist nicht für jeden freigeschaltet, sondern muß beantragt werden (Stand September 2020).

Das Ziel sollte sein, spannende Stories für die Leser, also potentielle Kunden und Journalisten, welche über Ihr Unternehmen berichten sollen, aufzubereiten.


Unternehmensseite ja, aber…

Selbstverständlich können Sie alle Themen und Formate, die ich oben aufgelistet habe, über die Unternehmensseite posten. Da diese eher statisch sind und es nicht so leicht ist, von 0 auf Tausende Follower zu kommen (ohne Werbung), empfehle ich, die persönlichen Profile der Mitarbeiter zu nutzen und auch Inhalte bereit zu stellen, welche über diese Profile gestreut werden können. Gerade die Profile des Managements, aber auch der PR Mitarbeiter, Produktmanager und HR Mitarbeiter können für die PR-Arbeit Goldwert sein. Der Vorteil dieser ist, dass jeder Mitarbeiter über sein persönliches, hoffentlich großes und qualitativ hochwertiges Netzwerk kommunizieren kann und häufig viel mehr Menschen erreicht, als über die Unternehmensseite. Die Menschen hinter den Profilen möchten mit Menschen sprechen, schätzen deren Erfahrungen und wünschen sich eine werbefreie Kommunikation. Umfragen bestätigen diesen Fakt immer wieder.

Schärfen Sie Mitarbeiterprofile als Expertenprofile

Wenn Sie bereits Kollegen haben, welche sich für die Nutzung der sozialen Medien begeistern, könnten diese nach einer gezielten Schulung als Experten aufgestellt werden. Vor allem Profile der Geschäftsführung, aus PR und Marketing, dem Produktmarketing und HR halte ich hierfür für besonders geeignet.

Unterstützen Sie diese Mitarbeiter, indem deren Profile ggf. überarbeitet werden, neue Fotos und Banner erstellt werden und die Texte auf Inhalt und Ziel der Aktion geprüft werden. Einige Tipps zur Profiloptimierung finden Sie in meinem Selbstmarketing-Ratgeber oder bei mir im Blog.

Recherchieren Sie über soziale Medien

Suche nach Personen: Über das integrierte Suchfenster beim Basis-Account oder über professionelle Suchen wie den Lead-Builder des Sales Navigators kann ganz gezielt nach Personen Ausschau gehalten werden, welche Sie in Ihr Netzwerk einladen möchten. Mein Tipp ist es, nach Journalisten auf LinkedIn zu recherchieren und diesen zu folgen oder ihnen Kontaktanfragen senden.

Suche nach passenden Beiträgen auf LinkedIn

Geben Sie in die einfache Suche Begriffe mit vorangestelltem #-Symbol ein, welche zu Ihrer Branche und Ihren Themen passen. Auf diese Beiträge könnten die definierten Mitarbeiter reagieren, um die Unternehmensthemen publik zu machen.

Gute Basis: Social-Media-Guidelines

Wenn Mitarbeiter in die Kommunikation einbezogen werden, sind Social-Media-Guidelines unerläßlich. Sie sollten ein Kernteam für die Social-Media-Aktivitäten definieren, dieses schulen lassen und es mit aussagekräftigen Inhalten ausstatten, so dass sie das Unternehmen mit eigenen professionellen Beiträgen unterstützen können. Es sollten klare Richtlinien aufgestellt werden: z.B. welche offiziellen Kommunikationskanäle das Unternehmen nutzt, wer diese betreut und wer mit wem über welche Themen öffentlich sprechen darf. Und wer im Team für Rückfragen und Probleme zeitnah kontaktiert werden darf.

Sie benötigen Hilfe bei der Umsetzung? Gerne kontaktieren Sie mich und wir finden einen Termin für eine individuelle Beratung.

10 Tipps rund um LinkedIn Live

Laut einer LinkedIn-Statistik gibt es 24 x mehr Kommentare auf LinkedIn Live Videos als auf „native“ Videos. 62% der Unternehmen planen, das Tool in Zukunft einzusetzen und 73% der befragten B2B-Marketingleute sagen, dass die Videos eine positive Auswirkung auf den Marketing-ROI haben. Das alleine können schon Argumente sein, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Ich muß allerdings erwähnen, dass es sich nach wie vor um ein Beta-Programm handelt und möglicherweise nicht jede Antragstellung auf die Nutzung von LinkedIn Live bestätigt wird. Dennoch vielleicht interessieren Sie sich für das Thema und möchten mehr darüber erfahren:

In meinem Artikel habe ich für Sie zehn Fakten über LinkedIn Live zusammengetragen:

1) LinkedIn Live wird für Einzelpersonen und Unternehmensseiten angeboten, zumindest auf „Antrag“. Einzelpersonen, die über ihr Persönliches Profil streamen möchten, bewerben sich über diesen Link: Als Unternehmensseite nutzen Sie Ihren Werbe-Account oder den gleich Link und klicken „Unternehmensseite“ statt Mitglied im Formular an.

Das Streaming-Angebot soll nach wie vor nur für eine begrenzte Anzahl an Nutzern zugängig gemacht werden. Das heißt, die Anfrage kann auch abgelehnt werden, auch wenn Ihr Profil professionell eingerichtet ist und Sie die auf der Seite erwähnten Bedingungen wie z.B. dass man bisher auch Videos erstellt hat, man die Zwei-Faktor-Authentifizierung eingestellt hat und einen aktiven Interaktionsverlauf vorweisen kann.

2) LinkedIn bittet ausdrücklich darum, dass die Inhalte auf LinkedIn professionell, respektvoll und sicher sowie mit deren Richtlinien für eine professionelle Community vereinbar sind.

3) Bevor Sie nach der Freigabe live starten können, benötigen Sie ein Broadcasting Tool von einem Drittanbieter wie z.B. Socialive, Switcher Studio, Restream oder StreamYard. LinkedIn macht hierfür in der folgenden Liste ein paar Vorschläge. Testen Sie das Tool vorab und integrieren Sie es als Nächstes in LinkedIn.

4) LinkedIn Live ist, wie es das Wort schon sagt, immer live. Streamen geht nur in Echtzeit. Das heißt, Sie sollten sich für ein knackiges Thema entscheiden und gut vorbereitet sein, damit Sie sich nicht blamieren. Die Rahmenbedingungen könnten Sie vorab üben, als Unternehmen setzen Sie auf Personen, welche sich auch live sicher und wohl fühlen. Am besten ist es, wenn mindestens zwei Personen das Streaming durchführen, um professionell auf eventuelle technische Probleme reagieren zu können. Ein Moderator könnte die Kommentare und Likes als auch die Technik managen, während die andere Person die Session leitet, sich um die Inhalte kümmert.

5) Inhaltliche Themen für LinkedIn Live:

  • How-To-Tipps aus Ihrem beruflichen Alltag,
  • ein Interview mit einem Experten aus Ihrem Unternehmen.
  • aus der Sicht als selbständige Beraterin kann es auch ein Experte sein, der gut ergänzend zu Ihren Themen passt.
  • eine Berichterstattung direkt von einer Veranstaltung (Messe)
  • Produkteinführung und Experten-Statements mit einem Entwickler
  • eine Produktvorführung, soweit möglich
  • Live Präsentation von einer Unternehmensveranstaltung wie z.B. Jubiläum, Merger, 1. Arbeitstag der Azubis etc.

Unter dem folgenden Link finden Sie Ideen von LinkedIn selbst: https://business.linkedin.com/de-de/marketing-solutions/linkedin-live.

6) Interaktion ist alles. Seien Sie authentisch und auf kleinere Überraschungen gefasst. Der Mehrwert dieser Sessions ist es, dass Sie mit Ihrer Zielgruppe direkt kommunizieren und auf deren Fragen eingehen können. Der Moderator könnte die Fragen vorlesen und live beantworten.

7) Es empfiehlt sich, die Live-Session im regelmäßigen Rhythmus stattfinden zu lassen, wie z.B. immer am Freitag Vormittag, 10.00 Uhr oder Mittwoch Abend, 18.00 Uhr. Diese Regelmäßigkeit vermittelt Vertrauen, es gibt Ihnen die Möglichkeit mit den gleichen Personen zu interagieren. Planen Sie die Sessions nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang ein. LinkedIn empfiehlt eine Länge von mindestens 15 Minuten. Bei Live-Sessions sollte man auch berücksichtigen, dass nicht alle Teilnehmer vom ersten Moment an dabei sein werden, sondern sich erst nach einigen Minuten einwählen.

8) Um gezielt Zuschauer aufmerksam zu machen, bewerben Sie die Live Sessions über verschiedene andere Kanäle. Beispielsweise könnten Sie über LinkedIn Sponsored Updates die Session 1-2 Tage vorab bewerben, einige Mitarbeiter könnten ihre Kontakte einladen. Auch über andere Social-Media-Kanäle des Unternehmens wie Twitter, Instagram, Facebook oder einen Unternehmens-Newsletter könnte die Live-Session beworben werden.

9) Um ein größeres Publikum zu erreichen, sollten, wie bei normalen Beiträgen auch, passende Hashtags für das Event verwendet werden. Neben #LinkedInLive können es branchen-spezifische Hashtags sein.

10) Nach dem Event könnte die Session als Aufnahme/ Replay im Feed als Video gepostet werden, so dass auch Nutzer, welche vorher keine Zeit hatten, das Video anschauen können. Wenn Sie möchten, können Sie das Video auch neben LinkedIn auf anderen Social-Media-Kanälen posten.

Testen Sie im Nachhinein den Erfolg der Sessions: Daten-Anylse

Folgende Daten/ Zahlen werden angezeigt und sollten für jede Ihrer Session analysiert werden:

  • – Höchste Teilnehmerzahl während der Live-Sendung
  • – Minuten, während welcher die Sendung geschaut wurde
  • – Gesamtanzahl an Zuschauern
  • – Zuschauer während der Live-Session vs. Replay

Engagement-Zahlen:

  • Anzahl der Reaktionen wie Likes, Kommentare und geteilte Beiträge

Unternehmen, die Live Streams in der Kommunikation einsetzen:

Cisco: Folgen Sie deren Unternehmensseite: https://www.linkedin.com/company/cisco/

Diese Liste werde ich von Zeit zu Zeit ergänzen.

Sie möchten keine Einladungen zu Unternehmensseiten auf LinkedIn erhalten?

Seit ein paar Monaten ist die Funktion, dass Administratoren, ihre Kontakte zur Unternehmensseite einladen können, auf LinkedIn freigeschaltet. Ein Teil der LinkedIn-Nutzer findet es klasse: Vor allem die Betreiber der Unternehmensseiten, welche endlich einen Weg gefunden haben, die Zahl der Follower auf eigene Faust zu steigern. Immerhin kann jeder Administrator sein eigenes Netzwerk aktivieren. Zwar nicht ständig, sondern nach bestimmten Regeln, aber dennoch ist es eine Verbesserung. Bis vor einigen Monaten gab es keine Funktion, so wie wir sie von Facebook seit Jahren kennen. Die Nebenwirkung haben wohl inzwischen alle LinkedIn-Nutzer schon gespürt: Hinz und Kunz und wie sie alle heißen, laden uns ein, Follower, ihrer Seiten zu werden.

LinkedIn ist ein Business-Netzwerk, welches von den Gesprächen zwischen Menschen lebt. Natürlich sollte jedes Mitglied auch ein paar Unternehmensseiten folgen, aber macht es Sinn, sich täglich vor die Wahl zu stellen: Folge ich nun auch der Seite von dem einen oder anderen Solopreneur, mit welchem ich doch eh schon vernetzt bin?

Ich habe einen Weg gefunden, dass LinkedIn es erlaubt, die Einladungen auch einfach abzustellen. Wer genug hat von den Einladungen, sollte weiterlesen.

Anleitung zum Ausschalten von Einladungen aus Ihrem Netzwerk

Sie sehen, dass man auch die Möglichkeit hat, die Event-Einladungen, welche es auch erst seit einigen Wochen gibt, abzustellen. Wie Sie sehen, möchte ich diese weiter erhalten, auch wenn ich bei den wenigsten Einladungen auf „teilnehmen“ klicken werde.

Sie benötigen weitere Tipps zur Optimierung Ihres LinkedIn-Profils? Mein LinkedIn-Selbstmarketing-Ratgeber als Kindle-Version oder gedrucktes Buch liefert die wichtigsten Tipps.

Beitragsfoto: https://pixabay.com/

Änderungen zu LinkedIn Unternehmensseiten geplant

Seit einigen Tagen, genauer gesagt schon seit Montag Abend, beobachte ich immer mal wieder, dass mir Profile unvollständig angezeigt werden, ich nichts hochladen kann oder einige Tätigkeiten mehrfach ausüben muß, bis etwas passiert. Es scheint Störungen auf LinkedIn zu geben, was ich auch im Newsfeed oder von Bekannten gehört habe.

Woran kann es liegen? Dies hat üblicherweise immer mit Veränderungen auf der LinkedIn zu tun. Wird an einer Stelle massiv gedreht, werden andere Funktionen in Mitleidenschaft gezogen. Aber was erwartet uns? Wir leiden ja gerne, wenn es positive Neuerungen gibt.

Laut einem Artikel im Marketing Solutions Blog wird weiterhin an den Unternehmensseiten gearbeitet, welche inzwischen auf ca. 50 Millionen angewachsen sind.

Einige der dort erwähnten Funktionen gibt es auch im deutsch-sprachigen Raum schon seit einiger Zeit bzw. sie wurden bereits eingerichtet, dann wieder entfernt und sind nun wieder nutzbar. Um welche Funktionen handelt es sich?

Employee Notifications / Mitarbeiter über Beiträge informieren

Mitarbeiter eines Unternehmens können über einen neuen Post auf der Unternehmensseite informiert werden, damit diese zum Beitrag in Form von Likes, Teilen oder Kommentieren das Engagement zu den Unternehmensposts steigern.

Hierfür klicken Sie als Administrator auf die drei Punkte rechts oben neben dem Post, kurz nachdem dieser online ging und es öffnet sich ein Menü mit „Mitarbeiter über Beiträge informieren“

Kudos bzw. Team Moments / Bravo vergeben

Diese Funktion kennen wir schon länger für persönliche Profile. Ich habe auch darüber hier im Blog berichtet. Jetzt heißt es, dass auch Seitenadministratoren z.B. neue Team-Mitglieder begrüßen oder besonders herausragende Ergebnisse öffentlich loben können.

Community Hashtags

Seiten können mit für relevanten Hashtags verbunden werden. Dies ermöglicht es Unternehmen, sich an für sie passenden Themen zu beteiligen.

Einladung an Kontakte, der Seite zu folgen

Sie sind Administrator einer recht kleinen oder jungen Unternehmensseite? Kontakte ersten Grades, mit welchen Sie über Ihr persönliches Profil vernetzt sind, können zu Ihrer Unternehmensseite eingeladen werden. Die Funktion wird im Englischen mit „Invite zu follow“ und im Deutschen mit „Reichweite vergrößern“ beschrieben. Zu finden ist sie im Menü der Administratortools. Sie ist für Seiten freigeschaltet, welche weniger als 100.000 Follower haben. LinkedIn hat eine Limit eingeführt, dass heißt, Administratoren können immer nur eine bestimmte Anzahl an Kontakten pro Tag einladen.

Überlegen Sie sich aber bitte genau, wenn Sie da anschreiben möchten. Nicht jeder wird sich über diese Art Einladungen freuen. Ich habe bereits Einige erhalten und die wenigsten bestätigt, da es häufig ausreichend ist, mit den Personen vernetzt zu sein. Wer keinerlei Einladungen dieser Art erhalten möchte, kann es auch ausschalten. Gehen Sie dazu in den Einstellungsbereich auf LinkedIn und schalten es ab. Mein Weg, welchen ich empfehle, ist es, sie zu ignorieren bzw. zu löschen. Ab- und an ist vielleicht etwas Interessantes dabei.

LinkedIn live für Unternehmensseiten

Bisher gab es einige wenige Beta-Tester, welche LinkedIn Live probiert haben. Nun soll es auch für Unternehmensseiten zugängig gemacht werden, allerdings muß der Zugang separat über diesen Link angefragt werden.

Was genau ist LinkedIn Live? Es handelt sich um Videos, welche, wie der Name schon sagt, live gesendet werden. Von Facebook kennt man die Funktion schon seit längerem. Ich kenne einige Unternehmen, welche mit dieser recht authentischen Methode gute Ergebnisse erzielt haben, zumindest auf Facebook. Einige nutzen die Videos für kurze Status Updates um z.B. von Messen oder Konferenzen live zu berichten. Andere verwenden es für ein wöchentlich wiederkehrendes Update zu bestimmten Themen. Durch die Live-Übertragung können vom Publikum sofort Reaktionen gezeigt und darauf reagiert werden.

Wer auf Live-Videos keinen Wert legt, muß sich für das Programm nicht anmelden und kann auch die Push-Notifications abschalten.

Wann welche der Funktion verfügbar ist, wird nicht genau beschrieben. Ich sehe selbst einige Funktionen, LinkedIn Live muß beantragt werden.

Foto: @pixabay

Neu: Follower zu LinkedIn Unternehmensseiten einladen

Änderung, 21. Februar 2020

Meistens freue ich mich ja über neue Funktionen, aber diesmal bin ich skeptisch. Bisher fand ich es gut, dass man auf LinkedIn auch ohne eine Unternehmensseite erfolgreich kommunizieren konnte. Ich befürchte nun eine Flut von Anfragen zu Unternehmensseiten von eher kleineren Unternehmen und Agenturen, dabei möchte ich gar nicht so vielen Seiten folgen.

Also, wenn Sie Administrator eine Seite sind, können Sie mal schauen, ob Sie Zugang zur neuen Funktion haben.

Für Unternehmen: Follower einladen

Offensichtlich kann die Followerzahl erhöht werden, was den Unternehmen hilft, die Sichtbarkeit zu steigern. Auch werden dadurch besondere Funktionen wie das Targetting, welches erst ab einer bestimmten Anzahl von Followern (300) möglich war, schneller erreicht.

Mit mehr Followern wird es dennoch nicht einfacher: Wo keine Interaktion ist, helfen auch mehr Follower nicht. Daher heißt es nach wie vor für Unternehmen: Arbeitet an einer guten Strategie, wie ihr mit fesselnden Beiträgen das Publikum zum Interagieren animieren könnt und zwar langfristig. Der LinkedIn-Algorithmus wird ja nach wie vor entscheiden, wem was angezeigt werden wird.

So lädt man Follower zur Unternehmensseite ein

Gehen Sie dazu auf Ihre Unternehmensseite und wählen das Admin-Menü „(Administrator-Tools“) aus und suchen den Menüpunkt „Kontakte einladen“.

Als nächstes werden Kontakte angezeigt, welche noch keine Follower der Unternehmensseite sind. Sie können die entsprechend lange Liste durchgehen und die Kontakte einzeln anklicken.

Aufgepasst: Jeder Kontakt kann nur einmal eingeladen werden. Wichtig ist es, dass die Kontakte auch die Einladung annehmen.

Bedingungen für das Einladen von Kontakten

Laut einer Information von LinkedIn funktioniert das Ganze so:

Seiten-Admins von kleineren Seiten mit weniger als 500 Followern bekommen eine Option angezeigt: „Alle auswählen“. Man kann auf „Verbindungen einladen klicken“ und alle Kontakte 1. Grades erhalten eine Einladungsnachricht. Falls es nicht klappt, hat man wohl sein tägliches oder wöchentliches Limit ausgeschöpft. Allerdings gibt es keinen Hinweis darauf, wie hoch dieses ist. Ich habe bisher noch keine Einladungen versendet und die Funktion war dennoch nicht immer freigeschaltet. Ich gehe davon aus, dass diese Funktion noch etwas ausreift.

Gedanken zur neuen Funktion

Soll die Seite wachsen, macht es natürlich Sinn, Personen einzuladen, aber wie geht man da strategisch vor? Bisher konnte man ja auch sehr gut über die persönlichen Profile mit Mitarbeitern oder Geschäftsleitungen in Kontakt treten. Ich halte es für LinkedIn für deutlich sinnvoller, auch weiterhin auf die persönliche Kommunikation mit Menschen und weniger über die Unternehmensseite zu setzen. Daher, auch wenn Sie sich jetzt über diese neue Funktion freuen und mit Facebook vergleichen, wo es immer möglich war, Personen zu eigenen Unternehmensseite einzuladen: LinkedIn ist nicht Facebook.

Nicht jeder möchte Hunderten von Unternehmensseiten folgen und dann deren Updates abonnieren. Beiträge von Personen sind meist authentischer und weniger werbend. Personen machen sich auf LinkedIn die Mühe und erstellen individuelle Profile mit Details zur beruflichen Laufbahn, daher hoffe ich sehr stark, dass die Kommunikation über persönliche Profile den Vorrang behalten wird.

Kleineren Unternehmen habe ich bisher immer von der Nutzung von Unternehmensseiten abgeraten bzw. es nur aus optischen Gründen empfohlen, damit unter Berufserfahrung ein Logo zu sehen ist. Ein Hauptgrund gegen die Seiten für kleinere Unternehmen war es, dass es schwierig war, dort eine größere Anzahl an Followern zu bekommen. Heute gibt es also eine neue Möglichkeit und wir werden sehen, in welche Richtung es sich entwickeln wird. Ich werde für meine Seite erstmal keine Einladungen versenden, da ich den Mehrwert heute noch nicht sehe.

Einladungen zu Seiten abbestellen

Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit, die Einladungen abzuschalten. Wer nur mit Personen vernetzt sein möchte, was ich 100% nachvollziehen kann, behält somit den Überblick.

Gehen Sie in den Bereich der Einstellungen, in den Unterbereich „Kommunikation“ ganz rechts oder klicken Sie gleich auf diesen Link. Sie können Ihre Präferenz auswählen und entscheiden, ob Sie Einladungen zu Unternehmensseiten erhalten möchten oder nicht. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Event-Einladungen.



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Neues bei den LinkedIn Unternehmensseiten: Dezember 2018

Vor kurzem habe ich eine Unternehmensseite für eine Kundin eingerichtet und war überrascht, dass sich da einiges verändert hat. Gerne schauen wir uns die Neuerungen mal gemeinsam an:

1. Profilslogan

Unter „Page Info“ kann neuerdings auch ein Profilslogan eingerichtet werden. Dieser darf, wie beim persönlichen Profil auch, bis zu 120 Zeichen lang sein.
Zuvor konnte man nur einen Namen für die Unternehmensseite einrichten, jetzt gibt es mehr Spielraum, um die Vision, das Thema des Unternehmens näher zu beschreiben.

2. Call-to-Action Button

Zur Unternehmensseite können Buttons eingerichtet werden, wie man es sonst häufig bei Landingpages sieht. Sie können zwischen „Anmelden“, „Kontakt“, „Mehr erfahren“, „Registrieren“ oder „Webseite besuchen“ wählen.

Unter den von Ihnen ausgewählten Buttons fügen Sie die entsprechende Webseite ein. Ich habe mich für meine Seite für „Mehr erfahren“ und eine Verlinkung auf meine Webseite www.socialmediainternational.de entschieden.

3. Hashtags einrichten

Auf meiner Seite ist diese Funktion noch nicht freigeschaltet, aber ich habe es auf anderen Seiten bereits entdeckt. Man darf wohl 3 Begriffe als Hashtags festlegen, welche für Sie wichtige Suchbegriffe darstellen. In meinem Fall könnte das #LinkedIn, #Profiloptimierung und #PersonalBranding sein.

Nicht zu verwechseln sind sie mit der Rubrik „Spezialgebiete“. Man kann 20 Begriffe als Spezialgebiete angeben, welche zum Unternehmen passen.

4. Sprachverwaltung

Über ein anschaulicheres Feld kann man seine Unternehmensseiten auch in anderen Sprachen anzeigen lassen. Bisher lag diese Funktion immer recht versteckt, so dass viele Unternehmen gar nicht wussten, dass man seine Unternehmensseite auch in anderen Sprachen anlegen darf.

Je nachdem von wo man sich einloggt, erscheint die Unternehmensseite in der richtigen Sprachversion. Für Unternehmen, welche international aktiv sind, ist es daher ein MUSS, verschiedene Sprachversionen zu hinterlegen. Das Einrichten sind ja nur ein paar Klicks. Die Übersetzungen sollten selbst bzw. von professionellen Übersetzern erstellt werden. Noch bietet LinkedIn hier keine automatischen Übersetzungen an.

5. Vorgeschlagene Beiträge

Das ist neu: LinkedIn zeigt nun auch Unternehmensseiten Content an. Sie können eine Auswahl in Bezug auf die Branche, Location und Karrierestufe treffen.

Im nächsten Schritt habe ich mir zusätzliche Keywörter/ Themen überlegt, welche mich für meine Unternehmensseite interessieren. Dazu zählte z.B. Bewerbungen, berufliche Neuorientierung, Karriere, Digital Marketing. Schauen Sie selbst:

Jetzt werden mir aktuelle Artikel zu diesen Themen auf der Unternehmensseite angezeigt, welche ich über einen „Teilen“-Button auf der rechten Seite über mein Netzwerk teilen kann. Die ersten Beiträge, die dort angezeigt worden sind, passten nicht so ganz zu meinem Kernthema, aber ich werde es beobachten und in den nächsten Tagen schauen, ob sich die Auswahl an Themen verbessert bzw. besser zu mir passt.

Falls Sie eine Unternehmensseite eingerichtet haben, schauen Sie einfach mal vorbei. Die Optik ist anders und ich finde es übersichtlicher.

Gerade der letzte Punkt, dass nun auch Beiträge über die Unternehmensseite geteilt werden können, klingt interessant.

Wie lösche ich eine ungenutzte Unternehmensseite auf LinkedIn?

Ihnen ist aufgefallen, dass es bereits eine Unternehmensseite für Ihr Unternehmen auf LinkedIn gibt? Diese Seite existiert parallel zur offiziellen Unternehmensseite, die Schreibweise des Titels ist wahrscheinlich nur minimal anders? Ihre Seite wird regelmäßig mit Updates versorgt und hat bereits Follower gesammelt. Sie möchten sicherlich vermeiden, dass Interessenten auf der falschen Seite landen und verwirrt werden. Der beste Weg ist es, diese „tote“ Seite zu löschen. Die Frage ist nur, wie das gehen soll, wenn man selbst keine Zugangsdaten hat.

Hierfür empfiehlt es sich, sich mit dem Kundendienst von LinkedIn in Verbindung zu setzen und um Tipps zur Vorgehensweise zu bitten. Dieser erkennt auch, ob die Seite automatisch angelegt worden ist oder nicht.

Kürzlich konnte ich für einen Kontakt eine ungenutzte Unternehmensseite wie folgt deaktivieren. Eventuell hilft Ihnen diese Beschreibung auch weiter.

Eine wichtige Information vorab. Um als Mitarbeiter des Unternehmens anerkannt zu werden, sollten zwei Voraussetzungen erfüllt werden:

  1. Der Mitarbeiter verfügt über eine E-Mail-Adresse mit dem gleichen Namen wie der Titel der Unternehmensseite lautet und
  2. er hat das Unternehmen unter dem aktuellen Job gelistet bzw. sich mit der Seite verknüpft.

Genau das hat der Mitarbeiter, welcher aktuell beim Unternehmen tätig ist, befolgt. Als Nächstes konnte er auf die ungenutzte Unternehmensseite gehen und oben rechts über die drei Punkte (Menü) die Rechte für diese Seite beantragen. Man wird um eine Bestätigung gefragt, ob man als offizieller Vertreter des Unternehmens berechtigt ist, die Seite im Namen des Unternehmens zu erstellen. 

 

Wenn dies mit einem Klick bestätigt worden ist, kann man über die Administratorfunktion auf der Unternehmensseite, sich selbst zum Administrator ernennen. Dank dieser Funktion ist man berechtigt, die Seite zu deaktivieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschließend stellt der Mitarbeiter sicher, dass unter Berufserfahrung, die „richtige“ Unternehmensseite eingetragen wird, so dass eine korrekte Verknüpfung vorliegt.

Wenn Sie diese Schritte in der angegeben Reihenfolge abarbeiten, ist eine Unternehmensseite, welche nicht mehr genutzt wird, in wenigen Schritten nicht mehr sichtbar.

Sie haben weitere Fragen zu Unternehmensseiten auf LinkedIn? Hier gibt es Termine für das nächste Webinar zum Thema Unternehmensseiten. Oder senden Sie mir eine E-Mail an friederike@socialmediainternational.de und wir vereinbaren einen individuellen Beratungstermin.

 

Foto: www.pixabay.de