Sie möchten keine Einladungen zu Unternehmensseiten auf LinkedIn erhalten?

Seit ein paar Monaten ist die Funktion, dass Administratoren, ihre Kontakte zur Unternehmensseite einladen können, auf LinkedIn freigeschaltet. Ein Teil der LinkedIn-Nutzer findet es klasse: Vor allem die Betreiber der Unternehmensseiten, welche endlich einen Weg gefunden haben, die Zahl der Follower auf eigene Faust zu steigern. Immerhin kann jeder Administrator sein eigenes Netzwerk aktivieren. Zwar nicht ständig, sondern nach bestimmten Regeln, aber dennoch ist es eine Verbesserung. Bis vor einigen Monaten gab es keine Funktion, so wie wir sie von Facebook seit Jahren kennen. Die Nebenwirkung haben wohl inzwischen alle LinkedIn-Nutzer schon gespürt: Hinz und Kunz und wie sie alle heißen, laden uns ein, Follower, ihrer Seiten zu werden.

LinkedIn ist ein Business-Netzwerk, welches von den Gesprächen zwischen Menschen lebt. Natürlich sollte jedes Mitglied auch ein paar Unternehmensseiten folgen, aber macht es Sinn, sich täglich vor die Wahl zu stellen: Folge ich nun auch der Seite von dem einen oder anderen Solopreneur, mit welchem ich doch eh schon vernetzt bin?

Ich habe einen Weg gefunden, dass LinkedIn es erlaubt, die Einladungen auch einfach abzustellen. Wer genug hat von den Einladungen, sollte weiterlesen.

Anleitung zum Ausschalten von Einladungen aus Ihrem Netzwerk

Sie sehen, dass man auch die Möglichkeit hat, die Event-Einladungen, welche es auch erst seit einigen Wochen gibt, abzustellen. Wie Sie sehen, möchte ich diese weiter erhalten, auch wenn ich bei den wenigsten Einladungen auf “teilnehmen” klicken werde.

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Beitragsfoto: https://pixabay.com/

Änderungen zu LinkedIn Unternehmensseiten geplant

Seit einigen Tagen, genauer gesagt schon seit Montag Abend, beobachte ich immer mal wieder, dass mir Profile unvollständig angezeigt werden, ich nichts hochladen kann oder einige Tätigkeiten mehrfach ausüben muß, bis etwas passiert. Es scheint Störungen auf LinkedIn zu geben, was ich auch im Newsfeed oder von Bekannten gehört habe.

Woran kann es liegen? Dies hat üblicherweise immer mit Veränderungen auf der LinkedIn zu tun. Wird an einer Stelle massiv gedreht, werden andere Funktionen in Mitleidenschaft gezogen. Aber was erwartet uns? Wir leiden ja gerne, wenn es positive Neuerungen gibt.

Laut einem Artikel im Marketing Solutions Blog wird weiterhin an den Unternehmensseiten gearbeitet, welche inzwischen auf ca. 50 Millionen angewachsen sind.

Einige der dort erwähnten Funktionen gibt es auch im deutsch-sprachigen Raum schon seit einiger Zeit bzw. sie wurden bereits eingerichtet, dann wieder entfernt und sind nun wieder nutzbar. Um welche Funktionen handelt es sich?

Employee Notifications / Mitarbeiter über Beiträge informieren

Mitarbeiter eines Unternehmens können über einen neuen Post auf der Unternehmensseite informiert werden, damit diese zum Beitrag in Form von Likes, Teilen oder Kommentieren das Engagement zu den Unternehmensposts steigern.

Hierfür klicken Sie als Administrator auf die drei Punkte rechts oben neben dem Post, kurz nachdem dieser online ging und es öffnet sich ein Menü mit „Mitarbeiter über Beiträge informieren“

Kudos bzw. Team Moments / Bravo vergeben

Diese Funktion kennen wir schon länger für persönliche Profile. Ich habe auch darüber hier im Blog berichtet. Jetzt heißt es, dass auch Seitenadministratoren z.B. neue Team-Mitglieder begrüßen oder besonders herausragende Ergebnisse öffentlich loben können.

Community Hashtags

Seiten können mit für relevanten Hashtags verbunden werden. Dies ermöglicht es Unternehmen, sich an für sie passenden Themen zu beteiligen.

Einladung an Kontakte, der Seite zu folgen

Sie sind Administrator einer recht kleinen oder jungen Unternehmensseite? Kontakte ersten Grades, mit welchen Sie über Ihr persönliches Profil vernetzt sind, können zu Ihrer Unternehmensseite eingeladen werden. Die Funktion wird im Englischen mit „Invite zu follow“ und im Deutschen mit „Reichweite vergrößern“ beschrieben. Zu finden ist sie im Menü der Administratortools. Sie ist für Seiten freigeschaltet, welche weniger als 100.000 Follower haben. LinkedIn hat eine Limit eingeführt, dass heißt, Administratoren können immer nur eine bestimmte Anzahl an Kontakten pro Tag einladen.

Überlegen Sie sich aber bitte genau, wenn Sie da anschreiben möchten. Nicht jeder wird sich über diese Art Einladungen freuen. Ich habe bereits Einige erhalten und die wenigsten bestätigt, da es häufig ausreichend ist, mit den Personen vernetzt zu sein. Wer keinerlei Einladungen dieser Art erhalten möchte, kann es auch ausschalten. Gehen Sie dazu in den Einstellungsbereich auf LinkedIn und schalten es ab. Mein Weg, welchen ich empfehle, ist es, sie zu ignorieren bzw. zu löschen. Ab- und an ist vielleicht etwas Interessantes dabei.

LinkedIn live für Unternehmensseiten

Bisher gab es einige wenige Beta-Tester, welche LinkedIn Live probiert haben. Nun soll es auch für Unternehmensseiten zugängig gemacht werden, allerdings muß der Zugang separat über diesen Link angefragt werden.

Was genau ist LinkedIn Live? Es handelt sich um Videos, welche, wie der Name schon sagt, live gesendet werden. Von Facebook kennt man die Funktion schon seit längerem. Ich kenne einige Unternehmen, welche mit dieser recht authentischen Methode gute Ergebnisse erzielt haben, zumindest auf Facebook. Einige nutzen die Videos für kurze Status Updates um z.B. von Messen oder Konferenzen live zu berichten. Andere verwenden es für ein wöchentlich wiederkehrendes Update zu bestimmten Themen. Durch die Live-Übertragung können vom Publikum sofort Reaktionen gezeigt und darauf reagiert werden.

Wer auf Live-Videos keinen Wert legt, muß sich für das Programm nicht anmelden und kann auch die Push-Notifications abschalten.

Wann welche der Funktion verfügbar ist, wird nicht genau beschrieben. Ich sehe selbst einige Funktionen, LinkedIn Live muß beantragt werden.

Foto: @pixabay

Die Eigenarten des LinkedIn Algorithmus

Update im Juni 2020: Der LinkedIn-Algorithmus hat sich geändert. Einige Kontakte und auch ich haben beobachtet, dass eher ältere Beiträge, teils sogar fast nur Beiträge der vergangenen Woche angezeigt worden sind.

Je nachdem wie das Verhalten in der letzten Woche oder Tage war, kann es schon sein, dass der Algorithmus etwas durcheinander geraten ist. Wer nur geliked hat, war nicht engagiert genug, um dem Algorithmus gute Hinweise auf Inhalte zu geben, welche für die Person in Zukunft interessant sein könnten.

Was genau ist denn nun anders?

Die Neuerung ist, dass seit kurzem auch auf das Verhalten der vielen passiven LinkedIn-Nutzer geachtet wird. Es gibt einen ziemlich großen Anteil an Mitgliedern, welche Beiträge nur lesen, aber sich nie mit Likes oder Kommentaren engagieren. Der überarbeitete, neue Algorithmus misst jetzt, wie lange andere Nutzer auf Ihren Beiträgen hängenbleiben. Je länger, desto besser.

Sprich: Ihr Content sollte in Zukunft nicht nur so interessant sein, dass Likes und Kommentare abgegeben werden, sondern sie sollten sich auch wirklich die Zeit nehmen, die Beiträge in Ruhe zu lesen oder Bildmaterial zu betrachten.

Welcher Content lässt Leser länger verweilen?

– Längere Texte mit interessanten Fakten

– Beiträge mit mehreren Fotos

– Beiträge mit Videos

– Beiträge mit Dokumenten zum Weiterblättern, wie Präsentationen oder PDFs.

Hilfreich ist es, wenn die Leser aus der Vergangenheit schon wissen, dass Sie gute Inhalte liefern und aus Gewohnheit gerne „hängenbleiben“, die Beiträge aufmerksam lesen.

Algorithmus-Erkenntnisse im Juli 2019

Richard von der Blom, LinkedIn-Trainer aus den Niederlanden, hat in den vergangenen Wochen eine Studie über das Verhalten des LinkedIn Algorithmus erstellt und mit einem größeren Publikum geteilt. Ich habe mir seine ursprünglich auf Englisch erstellten Ergebnisse angeschaut und mit meinen eigenen Erfahrungen abgeglichen. Gerne lesen Sie hier weiter, wenn auch Sie die aktuellen (Stand Juli 2019) Eigenschaften des LinkedIn Algorithmus kennenlernen und Ihre Aktivitäten auf LinkedIn anpassen möchten.

Teilnehmende Länder der Studie sind die Niederlande, UK, USA sowie verschiedene europäische Länder.

1. Hashtags

  • Diese haben einen unmittelbaren Einfluss auf den Newsfeed. Beiträge ohne Hashtag sind 50% weniger erfolgreich sprich, haben eine geringere Reichweite.
  • Allerdings gilt wohl: Weniger ist mehr. Pro Beitrag sind 3 Hashtags völlig ausreichend, denn laut der Studie steigt die Reichweite des Beitrags bei 3 Hashtags um ca. 25%, bei mehr als 5 Hashtags sinkt sie um 50%.

2. Kommentare sind besonders relevant

  • Aus meiner Sicht war Folgendes immer schon wichtig: Kommentieren ist immer mehr Wert, als nur ein “Like” zu vergeben. Den höheren Zeitaufwand belohnt LinkedIn indem die Reichweite um ca. 50% mehr steigt als bei einem einfachen “Like”. Besonders wenig Reichweite erzielt man durch das Teilen von Beiträgen aus dem Netzwerk. Es ist gut gemeint und freut den ursprünglichen Autor, aber LinkedIn zeigt diese Beiträge nur wenigen Mitgliedern an.
  • Mein Tipp: Kommentieren Sie die Beiträge aus Ihrem Netzwerk und auch Sie werden Kommentare erhalten. Jeden Morgen 3-5 Kommentare und das hat eine positive Auswirkung auf Ihre LinkedIn-Aktivitäten.

3. Antworten auf Kommentare

  • Um noch mehr aus LinkedIn herausholen, sollten Sie sich angewöhnen, möglichst jeden Kommentar, welchen Sie auf Ihre Beiträge erhalten, zu kommentieren. Das kann ein nettes „Danke“ sein, ein Grußwort für einen erfolgreichen Tag, eine Antwort auf die gestellte Frage oder eine Rückfrage. Je nachdem, was zum Thema passt. Übertreiben Sie es aber nicht. Wenn ich zu einem Post 15 ähnliche Kommentare erhalte, muß ich nicht jeden mit den gleichen/ ähnlichen Worten beantworten. Das wird über kurz oder lang der Algorithmus auch erkennen. Ein “Like” reicht m.E. nach in dem oben erwähnten Fall aus. Wir wollen keinen Spam produzieren, nur weil der Algorithmus gerade so tickt.
  • Wussten Sie, dass man in den Kommentaren auch mit Hashtags (#) und Tags (@) arbeiten kann? Probieren Sie es mal aus!

4. Unternehmensseiten

  • Ich war nie ein großer Fan dieser Seiten, vor allem für kleinere Unternehmen ist es sehr mühsam gewesen, Follower zu gewinnen. Nun sagt die Studie, dass nur ca. 4-6 % der Follower die Beiträge der Unternehmensseite angezeigt bekommen. Das erklärt ja Einiges.
  • Wenn Sie ein neuer Follower einer Seite sind, wird Ihnen auffallen, dass Sie die News der Seite in der ersten Woche Ihrer „Followerschaft“ erhalten. Falls Sie darauf in Form von Likes und Kommentaren reagieren, werden die Beiträge auch danach noch bei Ihnen auftauchen. Tun Sie es nicht, hören und sehen Sie eventuell nie wieder etwas von der Unternehmensseite.
  • Für Unternehmen ist es daher erstrebenswert, spannende und nützliche Beiträge zu posten, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit bei neuen Followern gut ankommen, damit diese zu treuen Fans werden.
  • Das Gleiche gilt auch für Kontakte. Die Beiträge von neuen Kontakten sehen Sie in der ersten Woche im Feed und Sie sollten, wenn möglich gleich mit ihnen interagieren.

5. Die erste Stunde ist entscheidend

Sie lesen richtig: Die erste Stunde nachdem der Beitrag gepostet worden ist, entscheidet darüber ob er eine große Reichweite erreicht oder nicht. Das heißt in den ersten 60 Minuten sollten möglichst viele Likes, Kommentare gesammelt werden. Nehmen Sie sich dann auch möglichst die Zeit um den Tipp Nr. 3 umzusetzen. Damit können Sie das Engagement bis zu einem bestimmten Punkt selbst steuern. Hat der Beitrag zu Beginn 20 oder mehr Kommentare bzw. „Aktivität“, wird er von LinkedIn gepusht und weiteren Personen im Feed angezeigt.

6. LinkedIn-Artikel

  • Laut meiner Kenntnis wurden bis Ende 2017 neu gepostete Artikel per Mitteilung mit dem Netzwerk (Kontakte 1. Grades) geteilt. Dadurch konnte man mit den eigenen Longform-Artikeln bei einem großen Netzwerk auch erfolgreiche Artikel publizieren. Seit 2018 hat LinkedIn diese Funktion abgestellt und viele Artikel werden nur einer homöopathischen Menge an Personen angezeigt. Sehr schade, allerdings aufgrund einer deutlich angestiegenen Mitgliederanzahl und mehr Artikeln, auch nachvollziehbar.
  • Mein Tipp: Sie könnten den Inhalt eines Artikels in Kurzform in einen Beitrag von maximal 1300 Zeichen packen, da diese meist eine höhere Reichweite erreichen.
  • Auch das Teilen von Artikeln oder Beiträgen ist nicht mehr so erfolgreich wie vor 1-2 Jahren. Wenn Sie einem Autor ein Lob aussprechen möchten, würde ich das über die Funktion „Bravo vergeben“ machen oder in einem Beitrag über seinen Artikel, seinen Namen mit dem @-Symbol taggen. Somit erhält er ebenfalls mehr Aufmerksamkeit.

7. Videos

Laut der durchgeführten Studie sind Videos schon gar nicht mehr so der Hit. Zumindest „Native Videos“. Eine Auswertung von ca. 200 Videos kam zum Ergebnis, dass man mit Videos 2018 mehr Personen erreichen konnte als dieses Jahr.

8. Anzahl der Postings/ Tag

  • Schaffen Sie nur einen Post am Tag? Viele meiner Kunden sind erstaunt und fragen sich immer, wie sie das schaffen sollen. Die gute Nachricht: Auf LinkedIn ist es völlig ausreichend, nur einmal täglich von sich hören zu lassen, auch mit 3-5 Postings pro Woche machen Sie nichts falsch. Sollten Sie ein 2. oder 3. Postings am gleichen Tag absetzen, müssen Sie damit rechnen, das das 2. Thema deutlich weniger Personen erreicht. Es müsste auch wieder zu Beginn 3 x mehr Engagement erreichen, um die gleiche Anzahl Ansichten zu erzielen, wie das erste Posting. Und, auch das wird vielen Nutzern leicht fallen, lassen Sie, wenn es unbedingt sein muß, mindestens 3 Stunden Zeit zwischen den einzelnen Postings.
  • Meine Empfehlung: Weniger ist mehr, denn die meisten Nutzer auf LinkedIn wollen ihrem eigentlichen Job nachgehen und nicht mehrfach am Tag auf LinkedIn kommentieren.

9. Keine externe Links

Diese Beobachtung mache ich bereits mindestens seit 2017/ 2018. Posten Sie so selten wie möglich externe Links, wie z.B. einen Link zu Ihrer Homepage, Ihrem Blog, zu News-Seiten wie dem Manager-Magazin oder dem Spiegel. LinkedIn wünscht sich eigene Inhalte, welche die Leser nicht von der Seite weglocken sollten.

10. SSI und seine Auswirkungen

Ein hoher Social-Selling-Index hat eine Auswirkung auf eine höhere Reichweite der eigenen Beiträge. LinkedIn belohnt also seine aktiven Nutzer.

11. Anhängen von Dokumenten, Taggen, All-Star-Ranking

  • Wenn Sie bisher manchmal Fotos zu Ihren Beiträgen zugefügt haben, könnten Sie auch ruhig mal die Dokumenten-Funktion (zwischen Fotoapparat und Videokamera) verwenden. Diese haben eine hohe Auswirkung auf die Reichweite.
  • Das Taggen von Personen und Unternehmen provoziert Mitteilungen an die Kontakte, was Ihnen enorm für das Engagement Ihrer Beiträge hilft.
  • Ihr Profil ist noch nicht vollständig und Sie sehen im Dashboard, dass es noch ein „mittelmäßiges“ Profil ist? Nehmen Sie ein paar Optimierungen vor und erreichen das Allstar bzw. Superstar-Ranking, was Ihnen auch hilft, mit einem attraktiveren Profil zu punkten.

Gerne schreiben Sie einen Kommentar und berichten von Ihren Erfahrungen mit dem Algorithmus.

Fotos: Screenshots von LinkedIn / Beitragsfoto: unsplash

Neu: Follower zu LinkedIn Unternehmensseiten einladen

Änderung, 21. Februar 2020

Meistens freue ich mich ja über neue Funktionen, aber diesmal bin ich skeptisch. Bisher fand ich es gut, dass man auf LinkedIn auch ohne eine Unternehmensseite erfolgreich kommunizieren konnte. Ich befürchte nun eine Flut von Anfragen zu Unternehmensseiten von eher kleineren Unternehmen und Agenturen, dabei möchte ich gar nicht so vielen Seiten folgen.

Also, wenn Sie Administrator eine Seite sind, können Sie mal schauen, ob Sie Zugang zur neuen Funktion haben.

Für Unternehmen: Follower einladen

Offensichtlich kann die Followerzahl erhöht werden, was den Unternehmen hilft, die Sichtbarkeit zu steigern. Auch werden dadurch besondere Funktionen wie das Targetting, welches erst ab einer bestimmten Anzahl von Followern (300) möglich war, schneller erreicht.

Mit mehr Followern wird es dennoch nicht einfacher: Wo keine Interaktion ist, helfen auch mehr Follower nicht. Daher heißt es nach wie vor für Unternehmen: Arbeitet an einer guten Strategie, wie ihr mit fesselnden Beiträgen das Publikum zum Interagieren animieren könnt und zwar langfristig. Der LinkedIn-Algorithmus wird ja nach wie vor entscheiden, wem was angezeigt werden wird.

So lädt man Follower zur Unternehmensseite ein

Gehen Sie dazu auf Ihre Unternehmensseite und wählen das Admin-Menü “(Administrator-Tools”) aus und suchen den Menüpunkt “Kontakte einladen”.

Als nächstes werden Kontakte angezeigt, welche noch keine Follower der Unternehmensseite sind. Sie können die entsprechend lange Liste durchgehen und die Kontakte einzeln anklicken.

Aufgepasst: Jeder Kontakt kann nur einmal eingeladen werden. Wichtig ist es, dass die Kontakte auch die Einladung annehmen.

Bedingungen für das Einladen von Kontakten

Laut einer Information von LinkedIn funktioniert das Ganze so:

Seiten-Admins von kleineren Seiten mit weniger als 500 Followern bekommen eine Option angezeigt: “Alle auswählen”. Man kann auf “Verbindungen einladen klicken” und alle Kontakte 1. Grades erhalten eine Einladungsnachricht. Falls es nicht klappt, hat man wohl sein tägliches oder wöchentliches Limit ausgeschöpft. Allerdings gibt es keinen Hinweis darauf, wie hoch dieses ist. Ich habe bisher noch keine Einladungen versendet und die Funktion war dennoch nicht immer freigeschaltet. Ich gehe davon aus, dass diese Funktion noch etwas ausreift.

Gedanken zur neuen Funktion

Soll die Seite wachsen, macht es natürlich Sinn, Personen einzuladen, aber wie geht man da strategisch vor? Bisher konnte man ja auch sehr gut über die persönlichen Profile mit Mitarbeitern oder Geschäftsleitungen in Kontakt treten. Ich halte es für LinkedIn für deutlich sinnvoller, auch weiterhin auf die persönliche Kommunikation mit Menschen und weniger über die Unternehmensseite zu setzen. Daher, auch wenn Sie sich jetzt über diese neue Funktion freuen und mit Facebook vergleichen, wo es immer möglich war, Personen zu eigenen Unternehmensseite einzuladen: LinkedIn ist nicht Facebook.

Nicht jeder möchte Hunderten von Unternehmensseiten folgen und dann deren Updates abonnieren. Beiträge von Personen sind meist authentischer und weniger werbend. Personen machen sich auf LinkedIn die Mühe und erstellen individuelle Profile mit Details zur beruflichen Laufbahn, daher hoffe ich sehr stark, dass die Kommunikation über persönliche Profile den Vorrang behalten wird.

Kleineren Unternehmen habe ich bisher immer von der Nutzung von Unternehmensseiten abgeraten bzw. es nur aus optischen Gründen empfohlen, damit unter Berufserfahrung ein Logo zu sehen ist. Ein Hauptgrund gegen die Seiten für kleinere Unternehmen war es, dass es schwierig war, dort eine größere Anzahl an Followern zu bekommen. Heute gibt es also eine neue Möglichkeit und wir werden sehen, in welche Richtung es sich entwickeln wird. Ich werde für meine Seite erstmal keine Einladungen versenden, da ich den Mehrwert heute noch nicht sehe.

Einladungen zu Seiten abbestellen

Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit, die Einladungen abzuschalten. Wer nur mit Personen vernetzt sein möchte, was ich 100% nachvollziehen kann, behält somit den Überblick.

Gehen Sie in den Bereich der Einstellungen, in den Unterbereich “Kommunikation” ganz rechts oder klicken Sie gleich auf diesen Link. Sie können Ihre Präferenz auswählen und entscheiden, ob Sie Einladungen zu Unternehmensseiten erhalten möchten oder nicht. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Event-Einladungen.



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Neues bei den LinkedIn Unternehmensseiten: Dezember 2018

Vor kurzem habe ich eine Unternehmensseite für eine Kundin eingerichtet und war überrascht, dass sich da einiges verändert hat. Gerne schauen wir uns die Neuerungen mal gemeinsam an:

1. Profilslogan

Unter “Page Info” kann neuerdings auch ein Profilslogan eingerichtet werden. Dieser darf, wie beim persönlichen Profil auch, bis zu 120 Zeichen lang sein.
Zuvor konnte man nur einen Namen für die Unternehmensseite einrichten, jetzt gibt es mehr Spielraum, um die Vision, das Thema des Unternehmens näher zu beschreiben.

2. Call-to-Action Button

Zur Unternehmensseite können Buttons eingerichtet werden, wie man es sonst häufig bei Landingpages sieht. Sie können zwischen „Anmelden“, „Kontakt“, „Mehr erfahren“, „Registrieren“ oder „Webseite besuchen“ wählen.

Unter den von Ihnen ausgewählten Buttons fügen Sie die entsprechende Webseite ein. Ich habe mich für meine Seite für „Mehr erfahren“ und eine Verlinkung auf meine Webseite www.socialmediainternational.de entschieden.

3. Hashtags einrichten

Auf meiner Seite ist diese Funktion noch nicht freigeschaltet, aber ich habe es auf anderen Seiten bereits entdeckt. Man darf wohl 3 Begriffe als Hashtags festlegen, welche für Sie wichtige Suchbegriffe darstellen. In meinem Fall könnte das #LinkedIn, #Profiloptimierung und #PersonalBranding sein.

Nicht zu verwechseln sind sie mit der Rubrik “Spezialgebiete”. Man kann 20 Begriffe als Spezialgebiete angeben, welche zum Unternehmen passen.

4. Sprachverwaltung

Über ein anschaulicheres Feld kann man seine Unternehmensseiten auch in anderen Sprachen anzeigen lassen. Bisher lag diese Funktion immer recht versteckt, so dass viele Unternehmen gar nicht wussten, dass man seine Unternehmensseite auch in anderen Sprachen anlegen darf.

Je nachdem von wo man sich einloggt, erscheint die Unternehmensseite in der richtigen Sprachversion. Für Unternehmen, welche international aktiv sind, ist es daher ein MUSS, verschiedene Sprachversionen zu hinterlegen. Das Einrichten sind ja nur ein paar Klicks. Die Übersetzungen sollten selbst bzw. von professionellen Übersetzern erstellt werden. Noch bietet LinkedIn hier keine automatischen Übersetzungen an.

5. Vorgeschlagene Beiträge

Das ist neu: LinkedIn zeigt nun auch Unternehmensseiten Content an. Sie können eine Auswahl in Bezug auf die Branche, Location und Karrierestufe treffen.

Im nächsten Schritt habe ich mir zusätzliche Keywörter/ Themen überlegt, welche mich für meine Unternehmensseite interessieren. Dazu zählte z.B. Bewerbungen, berufliche Neuorientierung, Karriere, Digital Marketing. Schauen Sie selbst:

Jetzt werden mir aktuelle Artikel zu diesen Themen auf der Unternehmensseite angezeigt, welche ich über einen „Teilen“-Button auf der rechten Seite über mein Netzwerk teilen kann. Die ersten Beiträge, die dort angezeigt worden sind, passten nicht so ganz zu meinem Kernthema, aber ich werde es beobachten und in den nächsten Tagen schauen, ob sich die Auswahl an Themen verbessert bzw. besser zu mir passt.

Falls Sie eine Unternehmensseite eingerichtet haben, schauen Sie einfach mal vorbei. Die Optik ist anders und ich finde es übersichtlicher.

Gerade der letzte Punkt, dass nun auch Beiträge über die Unternehmensseite geteilt werden können, klingt interessant.

7 Wege, wie Sie mit LinkedIn international bekannter werden

Several persons in social media network on world map

LinkedIn ist die weltweit größte Businessplattform und erfreut sich auch hier in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Sein Potential, auch internationale Geschäftskontakte aufbauen zu können ist für viele Unternehmen ein wichtiges Argument sich näher damit auseinander zu setzen.

  1. Legen Sie ein Profil in mehreren Sprachen an! Damit erhöhen Sie die Sichtbarkeit im Ranking und kommen auf internationaler Ebene besser an. Ausländische Unternehmer können Sie somit besser finden.
  2. Reservieren Sie täglich ca. 15 Minuten Ihrer Zeit für LinkedIn! Die Updates aus Ihrem persönlichen Netzwerk sind hilfreicher als Spiegel-Online oder Welt.de, da Sie diese genau auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden können.
  3. Besonders gut eignet sich für die regelmäßigen Aktivitäten an den Wochentagen der frühe Morgen oder die Zeit nach dem Mittagessen!
  4. Werden Sie Mitglied in internationalen Gruppen! Sollten Sie expandieren, suchen Sie Gruppen aus, wo sich Ihre Zielgruppe im Ausland aufhalten könnte.
  5. Engagieren Sie sich täglich 10 Minuten um in den Gruppen die Updates zu lesen und mit Ihrem Netzwerk zu teilen! So erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit und Sie können sich als Experte profilieren.
  6. Seien Sie proaktiv und laden Sie selbst Kontakte in Ihr Netzwerk ein!
  7. Erstellen Sie ein Unternehmensseite und kommunizieren Sie über diese 3 x Woche über das Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen und liefern nützliche Inhalte für Ihre Zielgruppe! Nutzen Sie die Möglichkeit, zielgruppen-spezifische Updates (geographisch, branchen-spezifisch etc) zu versenden.

 

Ihnen fehlt die Zeit?

Für Unternehmensseiten lassen sich Administratoren ernennen und Sie können einen Mitarbeiter oder Agentur beauftragen, dies für Sie zu übernehmen. Kontaktieren Sie mich wenn Sie Vorschläge benötigen wie Sie mehr aus Ihrer Unternehmensseite und den Status-Updates herausholen möchten oder wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Status-Updates an unterschiedliche Zielgruppen versenden.