Erkenntnisse für Ihr globales Influencer Marketing

Blogger sign for internet blogs & computer users

Influencer Marketing bzw. Blogger Relations gewinnen immer mehr an Bedeutung. In manchen Ländern werden sie schon seit Jahren sehr aktiv in die Marketing-Aktivitäten eingebunden, in anderen Ländern ist diese Entwicklung noch relativ jung. Eines haben die Unternehmen, die Influencer Marketing betreiben gemeinsam: Sie haben deren große Bedeutung für sich und ihre Unternehmensziele bereits erkannt. Interessante Fakten lassen sich zu diesem Thema aus dem „Digital Influence Report 2013“  herauslesen welcher von TechnoratiMedia (eine der größten Monitoring-Seiten für Blogs) für den US-Markt durchgeführt worden ist. Hierfür wurden 6.000 Influencer, 1.200 Verbraucher und 150 Vermarkter befragt. Ein sehr interessantes Ergebnis dieser Studie zeigt, dass Blogs in puncto Kaufentscheidung den größten Einfluss haben. 31,1% der Befragten antworteten, dass Blogs mittlerweile einen minimal größeren Einfluss auf die Kaufentscheidung haben als z.B. Facebook mit 30,8 %.

Gerade wenn Sie noch relativ am Anfang stehen, beschäftigen Sie sich sicherlich mit vielen Fragen hinsichtlich des Umgangs mit den Influencern. Folgende Fragen hat sich Augure in seiner „Influencer-Studie“ genauer angesehen:

Wie spreche ich meine Influencer an und worauf sollte ich dabei achten? Welche Art von Kooperationen kommen wo besonders gut an? Wie bei vielen Social-Media-Themen gibt es auch hier landestypische Unterschiede. Wenn Sie diese kennen und das Wissen entsprechend anwenden, kann sich die Zusammenarbeit mit Ihren Influencern deutlich besser gestalten. Die Augure-Studie spiegelt die wichtigsten Punkte zum Thema Blogger Relations in verschiedenen Ländern wider.

Befragt worden sind PR- und Marketing-Experten aus Spanien, Frankreich, UK und USA sowie aus weiteren Ländern. Dabei repräsentieren ca. 70 % den spanischen und französischen Markt.

Herausforderungen bei der Identifizierung von Influencern

Als eine der größten Herausforderungen wird das Identifizieren der richtigen Influencern angesehen. 61% der befragten Experten waren dieser Meinung. 56% antworteten, dass es schwierig ist, sich bei Influencern als Unternehmen oder Agentur Gehör zu verschaffen. 44% antworteten, dass das Measurement, das Berechnen des ROI einer Influencer-Marketing-Aktion der schwierigste Teil sei.

Wer ist ein Influencer?

  • 79% sagten, dass er in der Lage ist, Meinungen zu vertreten und Reaktionen im Publikum auszulösen, wenn er über ein bestimmtes Thema spricht bzw. darüber berichtet.
  • 73% meinten, dass die Menge der Zuhörerschaft/ Follower besonders wichtig sei.
  • 62% beziehen sich vor allem auf den „Share of Voice“: Der Menge an Gesprächen die ein Influencer zu einem bestimmten Thema führt.
  • In diesem Report kam heraus, dass Klout keine gute Messlatte ist um Influencer zu benennen. In Frankreich halten nur 5% der Experten etwas davon, Klout in den Prozess der Identifizierung einzubeziehen. In Spanien sind es mit 10% auch nur ein paar mehr, die etwas davon halten.
  • Bei der Identizifierung der Influencer arbeiten viele Unternehmen mit einer Skala von 1 (sehr wichtig) bis 5 (unwichtig) sind den von eMarketer befragten Unternehmen vor allem Facebook Freunde (2,59), Likes (2,36) und die Follower auf Twitter (2,4) wichtig, um die Meinungsführer für ihre Marken zu finden. Ebenfalls sehr wichtig sind die Unique Visitors eines Blogs und die Page views.

Welche Kanäle eignen sich am besten für die Kontaktaufnahme?

  • 66% sind der Meinung, dass die Kontaktaufnahme per E-Mail am erfolgreichsten ist, da dieser Kanal am wenigsten aufdringlich wirkt.
  • Gefolgt wird diese von Twitter mit 57%, dann kommt der Blog des Influencers mit 52%.
  • Weiter hinten stehen Facebook und G+ an. Nicht zu vergessen sind auch offline-Veranstaltungen wie Messen und Konferenzen.

Wie geht man vor, wenn man strategisch zusammenarbeiten möchte?

  • Die Rolle des Influencers ist in folgenden Situationen besonders strategisch: Bei Produkt-Vorstellungen (76%), bei der Bewerbung und Verteilung von Inhalten (57%) bzw. bei der Bewerbung von Veranstaltungen oder Webinaren (50%).
  • Einige Unternehmen haben inzwischen erkannt, dass sie mit Influencern ihre Zielgruppe besser erreichen können als mit traditionellen Medien und setzen sich direkt mit ihnen in Verbindung um die Sichtbarkeit ihrer Marke zu verbessern.
  • Inwieweit macht es Sinn, Influencer in Produkt Launches einzubeziehen? 82% der Agenturen und 74% der Unternehmen sehen das eher kritisch.
  • So konzentrieren sich 55% der Befragten Unternehmen auf Events, da diese ihrer Meinung nach die beste Form der Interaktion für diesen Zweck bieten.
  • 31% konzentrieren sich eher auf Produkt-Tests, 17% versenden Muster bzw. kleine Geschenke an Blogger.

Influencer und das Erstellen von Content

  • 44% arbeiten gerne mit Influencern zusammen um Content zu erstellen. Dazu gehören meist Gastartikel, Interviews und Kooperationen. Besonders in Frankreich wird auf diese Art und Weise an Content gearbeitet. 56% der Befragten gingen dort so vor.
  • Zur Verbreitung der Inhalte spielen Blogger bzw. Influencer eine sehr wichtige Rolle. Dem stimmten 64% der Marketing-Experten und 54% der Kommunikations- und PR-Experten zu.

Schickt man nun Pressemitteilungen an Influencer? Ja oder Nein?

  • 46% der hier Befragten haben zugegeben, dass sie dies tun. Gerade auf dem französischen Markt ist das Gang und Gebe (50%).
  • In Spanien werden mit ca. 30% eher weniger Pressemitteilungen an Influencer versendet. Nur 22% sind der Meinung, dass es effektiv ist, Unternehmensnachrichten an Blogger zu versenden.

Was erwarten Blogger?

  • Das A und O ist es zu wissen, dass Blogger bei der Erstellung ihres eigenen Contents unterstützt werden möchten. Wenn Sie sie mit Informationen, Produkten, Antworten auf ihre Fragen, und gerne auch Zugang zu exklusivem Material unterstützen können, ist das schon die „halbe Miete“.
  • 31% der Befragten antworteten, dass ihnen das besonders wichtig wäre.
  • 28% antworteten, dass sie vor allem auf der Suche nach exklusiven Informationen sind. Diese beiden Punkte sind Bloggern deutlich wichtiger als die Vergütung in finanzieller Form, durch Geschenke oder Produkte.
  • Die finanzielle Aufwandsentschädigung liegt mit 16% erst an dritter Stelle.
  • 12% erwarten Einladungen zu Veranstaltungen und nur 9% Produkt-Tests.
  • Je jünger der Kontakt zum Blogger ist, desto eher wird erwartet, dass er Produkte kostenfrei zugeschickt bekommt.

Welche Fragen beschäftigen Sie im Rahmen Ihrer internationalen Aktivitäten mit Bloggern? Haben Sie Unterschiede festgestellt und wenn ja, welche? Ich freue mich auf Ihre Kommentare zu dem Thema!

 

 

 

 

Welche Art von Social Content kommt wo besonders gut an?

Gruppo multietnico

Kürzlich bin ich auf eine interessante Studie von Ogilvy & Mather gestossen, wo es um das Thema Social Sharing auf globaler Ebene geht. Im Rahmen der Studie wurden verschiedene Aspekte rund um das Teilen von Content in sozialen Medien betrachtet. Besonders spannend finde ich, dass dazu 6500 Teilnehmer aus 16 verschiedenen Ländern befragt worden sind und der Leser Informationen über die Gewohnheiten in einzelnen Ländern gewinnt. Häufig findet man nur Studien aus dem eigenen Land oder aus den USA, während hier auch Länder wie China, Mexiko, Japan und Russland dabei sind.

In früheren Artikeln bin ich ja schon häufiger auf die unterschiedliche Nutzungsweise in anderen Teilen der Welt eingegangen und diese Studie untermauert diese Fakten noch. So erfährt der aufmerksame Leser Antworten auf folgende Fragen:

  • Welche Kultur teilt besonders gerne andere Inhalte?
  • Welche Länder verhalten sich eher passiv im Netz?
  • Aus welchen Gründen werden Inhalte besonders gerne geteilt?
  • Welche Inhalte kommen in welchem Land besonders gut an?

Meiner Meinung nach sind dies wichtige Informationen für Unternehmen, die ihre Marketing-Materialien einem globalen Publikum zugänglich machen wollen. Das Wissen über die Nutzungsweise kann ausschlaggebend dafür sein, ob Sie ein Video, einen Artikel oder eine Social-Media-Kampagne übersetzen bzw. lokalisieren lassen sollten oder nicht. Nicht jeder Artikel oder Video wird bei jedem Land gleich erfolgreich sein bzw. dazu führen, dass er von den Lesern auch weitergeleitet wird. Beim Erstellen von Inhalten kann die Auswahl an Inhalten entsprechend gesteuert werden, denn nicht überall wird in Social Media nur auf Informationen gesetzt sondern in einigen Regionen sind vor allem humorvolle Inhalte besonders beliebt.

Wichtige Fakten aus der Studie:

  • Länder wo besonders aktiv geteilt wird sind: China, Hong Kong, Brasilien, Mexiko und die Türkei.
  • Deutschland gehört zu den Ländern wo man sich mit dem Teilen eher zurückhält. Interessanterweise gehören, laut der Studie, auch die USA und Korea dazu. In Japan wird ebenfalls sehr selten bis gar nicht geteilt. Betrachtet man diese Länder, kann man nicht pauschal sagen, dass individualistisch geprägte Kulturen mehr oder weniger in Social Media besonders viele Inhalte teilen.
  • Es überrascht nicht allzu sehr, dass Inhalte mit werblichen Inhalten so gut wie gar nicht geteilt werden. Viel erfolgreicher sind Informationen und Humorvolles. Die Studie hat ergeben, dass in „reifen“ Märkten besonders auf wertvolle Informationen gesetzt werden sollte, während „Emerging“ Markets, besonders auf spaßige Texte, Bilder oder Videos reagieren und diese Inhalte sehr gerne geteilt werden.
  • Die wichtigsten Gründe, warum Inhalte geteilt werden: Mit anderen in Kontakt treten und um Themen oder Probleme zu besprechen. Länder, wo dies einen besonders großen Platz einnimmt, sind Mexiko, die USA, Südafrika, Singapur und Russland.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Informationen geteilt werden, ist in Indonesien, Mexiko, der Türkei und Brasilien am größten. Humorvolles wird am liebsten in Hong Kong, UK, Japan und Polen geteilt.
  • 77% der Befragten Teilnehmer auf globaler Ebene sagten, dass die von Unternehmen produzierte Werbung bzw. deren Social-Media-Inhalte eher schlecht ankommt. Unternehmen sollten daher noch aktiver an hoch-qualitativen Inhalten arbeiten. Gerade in den USA, Japan und Korea hat man die Nase voll von zuviel Werbung, so die Aussage der befragten Teilnehmer. Es gibt allerdings auch Länder wo Werbung bzw. von Unternehmen generierte Inhalte gut ankommen. Dazu zählen die Türkei (75%), China (73%) und Hong Kong (71%).
  • Die wichtigsten Gründe, warum einem Unternehmen gefolgt wird sind mit Abweichungen von Land zu Land:
  1.              34% Produkt-Informationen, Angebote und Neuigkeiten
  2.              19% wollen unterhalten werden
  3.              16% suchen nach einer Möglichkeit, direkt Feedback geben zu können.

Ich denke, dass die Ergebnisse eine Tendenz vermitteln und Unternehmen anhand der Ergebnisse der Studie einen ersten Eindruck über die Kultur des Teilens von Inhalten bekommen. Ich halte allerdings eine individuelle Betrachtung der Zielgruppe im Land und der Branche für zwingend notwendig. Selbst hier in Deutschland gibt es starke Abweichungen, sobald man sich verschiedene Zielgruppen und deren Social-Media-Nutzung anschaut. Es ist davon auszugehen, dass in anderen Ländern ähnliche individuelle Aspekte beachtet werden sollten.

 

7 Grundlagen der erfolgreichen Lokalisierung Ihres internationalen Social-Media-Profils

Symbol of European day of languages

Passend zu meinem vorhergehenden Artikel soll es heute um die erfolgreiche Umsetzung einer internationalen Social-Media-Strategie gehen. Sie möchten mit Ihrer Marke ein globales Publikum erreichen? In dem Fall rate ich zu lokalen Social-Media-Accounts, zumindest auf Plattformen wie Facebook und Twitter. Die Auswahl der Profile sollte zu Ihren Themen passen und zu den Nutzungsgewohnheiten Ihrer Zielgruppe im Zielland.

Gehen wir mal davon aus, dass Sie hochwertige Bio-Lebensmittel jetzt auch in Frankreich, Spanien und UK verkaufen möchten. Die entsprechenden Profile auf Facebook haben Sie eingerichtet, aber wie stellen Sie sicher, dass Ihre geposteten Inhalte wirklich lokal sind und Ihre zukünftigen Kunden sich angesprochen fühlen?

Im folgenden erhalten Sie eine Checkliste mit sieben Punkten, die helfen, Ihre Inhalte zu lokalisieren:

  1. Kommunikation in der Landessprache: Das komplette Profil ist in lokaler Sprache angelegt und die tägliche Kommunikation bzw. Ihre Posts erfolgen in der Landessprache, also auf Französisch, Spanisch und Englisch.
  2. Lokale Ansprechpartner/ Kontaktdetails: Im Info-Bereich der lokalen Facebookseite finden die Fans Kontakt-Details der lokalen Ansprechpartner im Zielland. Wenn Sie vor Ort einen Country Manager im Einsatz haben, dann sollten Sie dessen E-Mail-Adresse bzw. eine zentrale E-Mail-Adresse auflisten.
  3. Lokale Social-Media-Plattformen: Die Auswahl der Social-Media-Plattformen erfolgt im Vorhinein basierend auf den lokal üblichen Gewohnheiten der Zielgruppe. So kann es Märkte mit Twitter-Account geben, in anderen Ländern ist ggf. eine andere Social-Media-Plattform populärer, so dass Sie in den verschiedenen Ländern auch andere Plattformen im Einsatz haben. Hier kann ich nur empfehlen, im Vorhinein eine genaue Analyse des lokalen Marktes durchführen zu lassen.
  4. Saisonale/ regionale Themen: In die Kommunikation werden saisonale bzw. auch regionale Themen bzw. Feiertage eingebunden. So findet z.B. in Frankreich am 2. Februar das Fest „Le Chandeleur“ statt. Anlässlich dieses Festes werden in französischen Familien Crêpes gegessen. Für Sie als Bio-Hersteller eventuell der perfekte Tag für eine Sonderaktion. Halloween-Feiern erfreuen sich inzwischen in allen Ländern immer mehr Beliebtheit, obwohl sie ursprünglich in UK und Ireland gefeiert worden sind. In UK fallen die Feiertage meist auf Montage, so dass sich die Briten über verlängerte Wochenenden freuen können. Dies sollte auch bei der Erstellung von Kampagnen und bei der Planung Ihrer Postings beachtet werden. Erstellen Sie für jedes Land einen Kalender mit den regionalen Feiertagen und passen Sie die Kommunikation entsprechend an!
  5. Regionales Bildmaterial: Auf einer deutsch-sprachigen Profilseite kann jetzt im Oktober ein Herbstbild mit Halloween-Kürbis sehr gut ankommen. In einem exotischen Land wäre es eher befremdlich. Wenn Sie eine Aktion im August/ September zum „Back-to-School“ planen und Bildmaterial mit Schulkindern suchen, beachten Sie, dass in Großbritannien Schulkleidung gebräuchlich ist, während das in Frankreich und Deutschland eher unüblich ist. Orientieren Sie sich bei der Auswahl des Bildmaterials auch an den lokalen Gepflogenheiten!
  6. Verlinkung/ Einladungen zu regionalen Veranstaltungen: Neben dem Kalender zu regionalen Feiertagen/ Traditionen und Veranstaltungen, ist es ratsam auf lokale Messen/ Workshops zu verlinken und Kunden dazu einzuladen.
  7. Regional typische Promotion-Aktivitäten: Auswahl der lokalen Promotion-Aktionen basierend auf den lokalen Bedingungen. Lassen Sie sich hier auch im Hinblick auf rechtliche Bedingungen beraten. Nicht jede Promotion- oder Gewinnspiel-Aktion kann in jedem Land gleichermaßen durchgeführt werden.

All das lässt sich relativ einfach umsetzen, wenn Sie für jedes Land einen Country Manager beauftragt haben, der sich auch um die jeweiligen lokalen Social-Media-Plattformen kümmert und die regionalen Themen einfließen lassen kann. Ist dies nicht der Fall, kann es anfangs ausreichen, sich auf eine geringere Anzahl von Haupt-Profilen und eine begrenzte Anzahl von Fremdsprachen zu konzentrieren. Welche das sind hängt ganz stark von Ihrer Branche, der Unternehmensgröße und Ihrer Zielgruppe ab.

Haben Sie Fragen zur Internationalisierung Ihrer Social-Media-Profile und möchten in anderen Ländern eine individuellere, lokal passendere Kommunikation einführen? Kontaktieren Sie mich unter friederike@glez.de und wir vereinbaren einen Termin für eine Blitzberatung!

 

Foto: Fotolia © colorwaste

Internationales Social Media: Braucht jede Sprache einen extra Social-Media-Account?

Bunte Merkzettel und Notizhalter zum Thema „Fremdsprachen“

Ist ein Unternehmen in verschiedenen Ländern aktiv, stellt sich die Frage, ob für jedes Land bzw. jede Sprache ein separater Account benötigt wird. Meistens ist es so, dass der Facebook-, Twitter- oder Google+-Account des Landes, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat, genügend Zeit hatte zu wachsen und sich schon eine größere Fan-Gemeinschaft aufbauen konnte. Umso verständlicher mag man dann im neuen Land nicht wieder bei Null anfangen.

Eine Internationalisierung braucht ihre Zeit und erfordert sehr viele Ressourcen. Sind Zeit und Personal knapp, bedeutet das Einrichten von weiteren Accounts viel Aufwand. Wie wichtig ist es, sich die Mühe zu machen und wieder geduldig eine neue Fan-Gemeinschaft aufzubauen?

Ich sage: Es kommt darauf an:

  1. Um welche Social-Media-Plattform es sich handelt.
  2. Wieviel Zeit/ Mühe das Unternehmen in Social-Media investieren will und kann.

Generell bin ich der Meinung dass es durchaus Sinn macht, im Rahmen der internationalen Social-Media-Strategie auf unterschiedliche Accounts für verschiedene Länder zu setzen. Social-Media beruht auf lokalen Inhalten und auf Dialog und das geht nunmal am besten in der Landessprache mit den lokal-relevanten Inhalten.

Facebook und Twitter:

Wenn Sie in Bezug auf Facebook und Twitter noch am Zögern sind, dann können die folgenden Gründe für lokale Accounts Sie vielleicht überzeugen:

Der Dialog wird persönlicher 

Ein Account in der jeweiligen Landessprache macht eine direktere Kommunikation mit Landsleuten möglich. Geht es Ihnen nicht auch so, dass Sie sich direkter angesprochen fühlen, wenn die Ansprache auf Deutsch erfolgt, auch wenn Sie sehr gut Englisch sprechen können? Es ist nachgewiesen, dass es somit einfacher ist, mit Kunden bzw. Fans in den Dialog zu treten, was auch dazu führt, dass man mehr Follower generieren kann. Ein Account in der Landessprache kann von lokalen Veranstaltungen berichten, sich mit Fans aus der gleichen Stadt verabreden, lokal stattfindende Gewinnspiele organisieren und zielgerichteter kommunizieren. Die Kommunikation kann somit auch leichter von online zum offline übergehen.

Lokale Suche wird erleichtert 

Im Rahmen der Social-Media-Strategie sollte festgelegt werden, dass je Land auch lokale Inhalte gepostet werden. Also nicht einfach Artikel oder Videos aus einem Land in die anderen Länder kopieren, sondern jeweils für einen Großteil der Postings eigene Inhalte finden, die die Menschen in dem Land interessieren. Damit erreichen Sie auch die lokalen Leute und werden besser gefunden.

Bessere Übersichtlichkeit

Twitter-Accounts die nur in einer Sprache kommunizieren, wirken übersichtlicher, was zur Folge hat, dass ihnen häufiger gefolgt wird. Denn nur wenn die Kommunikation klar und eindeutig wirkt, entsteht bei vielen auch der Wunsch, mehr davon zu lesen.

Schnellere Kommunikation/ Einfachere Organisation

Sobald der Landesaccount vom jeweiligen Country-Manager gepflegt wird, ist der Kommunikationsweg einfach und direkt, in den meisten Fällen wird dieser selbst in der Lage sein, Fragen zu beantworten und auf die Kommentare in Social Media einzugehen. Wird der Account zentral gepflegt und kommen lokale Anfragen, muß erst Rücksprache genommen werden, was zu Zeitverzögerungen führen kann. Gerade Twitter ist schnelllebig, wenn eine Antwort zu lange auf sich warten lässt, verliert das Netzwerk an Wirksamkeit.

Business-Netzwerk LinkedIn:

Am Anfang meines Artikels habe ich erwähnt, dass es auf die Plattform ankommt.

Ich bin zwar ein großer Fan von lokalen Accounts auf Facebook bzw. Twitter. Bei anderen Netzwerken haben Sie wieder andere Möglichkeiten, sich auf internationaler Ebene zu präsentieren. Auf LinkedIn, dem weltweit größten Business-Netzwerk mit ca. 300 Millionen registrierten Nutzern sollten Sie mit einem international tätigen Unternehmen nicht fehlen. Ich empfehle Ihnen, dort eine Unternehmensseite einzurichten und Ihre Postings mit Hilfe des Targeting so zu verteilen, dass jedes Land auch Informationen in seiner Sprache erhält. Dank der Möglichkeit, dass man bei LinkedIn für Unternehmensseiten auch Administratoren ernennen kann, können die Postings in fremden Sprachen von den entsprechenden Country Managern auch selbst erstellt werden.

Bilder-Netzwerke wie Pinterest:

Hier läuft die Kommunikation hauptsächlich über die Sprache und die beigefügten Hashtags erleichtern nur die Suche nach den wichtigsten Begriffen. Je nach Branche oder Produkten ist es für viele Länder völlig ausreichend, wenn mit englisch-sprachigen Hashtags gearbeitet wird. Hier halte ich es nicht für zwingend notwendig, einen extra Account für verschiedene Sprachen einzurichten.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Accounts in der Landessprache? Wie schnell ging es, sich eine kommunikationsbereite Fan-Gemeinschaft aufzubauen? Ich freue mich über Ihr Feedback!

 

 

 

 

 

Was Sie zum Online Marketing in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) wissen sollten!

UAE flag

Wenn Sie geschäftlichen Erfolg in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) erzielen möchten, gibt es Einiges zu beachten. Am Anfang ist es sinnvoll, sich genau über Land und Leute zu informieren und die kulturellen Hintergründe kennenzulernen und diese auch zu akzeptieren. Ich sehe es als Voraussetzung für Ihre Online-Marketing-Aktivitäten. In meinem Artikel habe ich ein paar wichtige Fakten zusammengetragen, welche einen ersten Einblick gewähren sollen.

Was sind die Vereinigten Arabischen Emirate?

Geografisch liegt das Land am Persischen Golf und Golf von Oman, die Nachbarländer sind Saudi Arabien und der Oman. Gegründet wurde das Land am 2. Dezember 1971 und setzt sich aus sieben Emiraten zusammen: Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ras al-Khaimah, Ajman, Umm al-Qaiwain und Fujairah. Die Hauptstadt ist Abu Dhabi, welches neben Dubai eines der zwei geschäftlichen und kulturellen Hauptzentren darstellt. Die offizielle Religion ist der Islam und offizielle Landessprache ist Arabisch. „Lingua Franca“ ist Englisch und das Beherrschen der englischen Sprache ist bei fast allen Jobs in UAE eine Voraussetzung.

Im Jahre 2013 wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten 9,2 Millionen Einwohner gezählt wovon laut Wikipedia sage und schreibe 7,8 Millionen Expats sind.

 

Das Online-Nutzungsverhalten

  • Laut dem Ministerium für Planung der UAE, ist das Land das bestvernetzte Land der arabischen Welt und eine der Top-Nationen im Online-Business (Quelle: Euromonitor).
  • Die Social Media Penetration liegt weltweit bei durchschnittlich 27%. Die UAE liegen mit 51% an weltweit 3. Stelle.
  • Laut Internetlivestats gibt es in UAE 8,8 Millionen Internet-Nutzer was einer Internet-Penetration von 93% entspricht.
  • Im Vergleich zum Vorjahr 2013 hat die Internet-Nutzung, wie in vielen anderen Ländern auch, um 10% zugenommen.

 

Social Media in UAE

  • Die Top 5 Social-Media-Plattformen der Bevölkerung in UAE sind: Facebook, Google+, Twitter, LinkedIn und Instagram.
  • Laut dem arabischen Social-Media-Report liegt die Facebook-Penetration im betrachteten Land bei 41,6% und belegt weltweit den 1. Platz.
  • An dritter Stelle bei den sozialen Netzwerken steht in der Region Twitter mit ca. 401.000 aktiven Nutzern. Betrachtet man die Nutzung von Twitter in anderen arabischen Ländern, so fällt sofort ins Auge, dass Arabien ein absoluter Vorreiter für den Kurznachrichtendienst ist. Das Ergebnis sind dort überragende 1,9 Millionen Twitter-Nutzer.
  • Betrachtet man die Twitter-Nutzung von Männern und Frauen für alle arabischen Länder, sieht man, dass der Anteil der weiblichen Nutzer höher ist als bei der Facebook-Nutzung.
  • Das weltweit größte Business-Netzwerk LinkedIn wird auch in den arabischen Ländern immer beliebter. 2013 gab es 4,7 Millionen LinkedIn-Mitglieder aus dem arabischen Raum. Ein Jahr später, im Mai 2014 waren es schon 8,4 Millionen Nutzer. Die LinkedIn Penetration in UAE steht an 1. Stelle aller arabischen Länder mit 16,4%.

 

Suchmaschinen

  • Die drei bedeutenden Suchmaschinen der Region sind Google 93,2%, Yahoo 3,05% und Bing 1,85%. (Quelle: Statcounter).

 

Kulturelle Werte und Hintergründe

  • Stammes-spezifische Werte haben einen großen Einfluss auf das politische, soziale und finanzielle Leben in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Kollektivistische Handlungen stehen im Vordergrund, anders als in westlichen Kulturen wo das Individuum im Vordergrund steht. Schaut man sich die Kultur genauer an, sieht man, dass verschiedene Hierarchie-Ebenen und Autoritäten akzeptiert werden. Gesellschaftliche Unterschiede bzw. ein Ungleichgewicht innerhalb der Gesellschaft werden von weniger einflussreichen Bürgern akzeptiert.
  • Die Emirates legen besonders viel Wert auf Prestige: Technik-Gadgets und Markenartikel aus westlichen Kulturen werden gerne zur Schau getragen. Ein hoher Anteil an jungen Emirates geht auf private Schulen, Kinder werden vom Chauffeur zur Schule gebracht und wieder abgeholt.
  • Familien als solche spielen eine sehr wichtige Rolle. Die Bindung zwischen Familien ist sehr stark und die Frau spielt dort eine zentrale Rolle. Verglichen mit dem konservativen Saudi-Arabien sieht man in den Emiraten Frauen in der Öffentlichkeit – verschleiert, im Gewand oder teilweise westlich gekleidet. Sie fahren Auto und gehen ihren Einkäufen ohne männliche Gesellschaft nach. Üblicherweise sieht man Männer wie Frauen eher in Gruppen in der Öffentlichkeit.
  • Besonders auffällig sind die Gegensätze zwischen Tradition und und Moderne. Komplett verhüllte Frauen mit Turnschuhen und dem aktuellsten Smartphone prägen das Bild in den großen Städten.

 

Einkaufsverhalten der Emirates

  • Wenn es um Luxusartikel geht, werden die Entscheidungen meist von den Männern getroffen. In puncto Haushalt und Anschaffungen für die Familie, trägt die Frau entscheidet zur Kaufentscheidung bei.
  • Allgemein gilt, dass viel Wert auf hohe Qualität und Haltbarkeit der Produkte gelegt wird. Ganz entscheidet für den Kauf ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Vor dem Kauf recherchieren 84% der Online-Nutzer nach Empfehlungen in sozialen Netzwerken/ auf Einkaufsportalen.

 

Diese Zahlen und Fakten zeigen uns, dass Social Media in UAE eine sehr große Rolle spielt. Richtig eingesetzt, lassen sich viele Menschen mit Marketing-Informationen erreichen. Wie auch bei anderen Ländern und Kulturen ist es allerdings nicht ausreichend, nur die Texte mit Unternehmens-Inhalten zu übersetzen sondern sie auch zu lokalisieren und den Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Nur so schaffen Sie es, authentisch in sozialen Netzwerken zu kommunizieren und mit den Emirates in Dialog zu treten.

 

 Foto: Fotolia © somartin

So erhalten Sie Marktdaten mit Hilfe von PayPal-PassPort

cargo container ship

Informationen über andere Länder, den Markt und das Einkaufsverhalten in anderen Ländern sind eine wichtige Grundlage einer jeden Internationalisierung. Um Händler bei der Beschaffung wichtiger Details zu unterstützen, hat sich Paypal etwas einfallen lassen: Seit kurzem gibt es mit Paypal-Passport eine neue Webseite mit wichtigen Informationen für Online-Händler.

Laut der Paypal Merchant Study gewährt PayPal-PassPort einen Blick in Echtzeit in die Einkaufsgewohnheiten, Kundenbedürfnisse, Kundenwünsche und Trends in anderen Ländern. Ich habe mir die Plattform etwas genauer angeschaut und stelle sie hiermit näher vor:

Was bietet PayPal-PassPort?

Es stellt landesspezifische Reports zur Verfügung, welche dem Online-Händler Informationen zu:

  • saisonalen Umsatz-Steigerungen,
  • kulturellen Gewohnheiten,
  • Tabus und Trends in anderen Ländern,
  • Liefer- und Versand-Konditionen,
  • Umtausch-Raten und Gebühren,
  • Zollverfahren und Gebühren liefert.

Außerdem können Händler auf der Seite anhand von Beispielen lernen, wie diese ihre Auslands-Expansion vorantreiben konnten.

Für wen ist PayPal PassPort gedacht?

Die Seite ist für kleinere Unternehmen gedacht, welche Informationen suchen um die Internationalisierung ihres Unternehmens voranzutreiben. Gerade, weil viele kleinere Unternehmen an Themen wie komplizierten Zollverfahren, Währungs-Umrechnung, Tracking von Lieferungen scheitern bzw. extrem viel Zeit verlieren, ist die Plattform eine gute Hilfe, diese Probleme zu mindern.

Welche Länder sind auf der Plattform vertreten?

Bisher findet der Nutzer Informationen und Hintergrundwissen der folgenden zehn Länder: USA, UK, Australien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Brasilien, China, Japan und Israel. Sie stellen die derzeit wichtigsten Märkte im PayPal-Prozess dar. Mehr Länder werden mit Sicherheit im Laufe der Zeit dazukommen.

Ein Beispiel: Worauf gibt PayPal-PassPort eine Antwort?

Am Beispiel Frankreich können wir einen kleinen Rundgang gemeinsam gehen. Unter „Tools“ wählen Sie Ihr Wunschland aus. Beim Scrollen erhalten wir Informationen zu den üblichen Schlussverkäufen in Frankreich.

Wir erfahren, dass dieses Jahr die „Soldes“ vom 25.6.-29.7.2014 stattfinden.

Zudem erfahren wir, wann welche Feiertage stattfinden, die man für sein Marketing nutzen sollte. So ist z.B. der Vatertag in Frankreich am 15. Juni 2014 gewesen und Back-to-School ist am 2.9.2014.

Es werden Einblicke in die französische Kultur gegeben, mit Fokus auf Einladungen bei französischen Gastgebern. Der Nutzer erfährt, welche Mitbringsel geeignet sind, was man besser nicht mitbringen sollte und was sich für welchen Anlass eignet.

Weitere Daten und Fakten stehen in der Kategorie „Trade Trends by Country“. Hier werden Einblicke in die Demografie des Landes gewährt.

Statistiken und Checklisten

Basierend auf dem Transaktions-Volumen wird dem Besucher angezeigt, welches die erfolgreichsten 6 Länder weltweit sind. Im Juni 2014 waren das z.B. die USA mit 22%, Canada, UK und Australien mit jeweils 10%, Deutschland 9% und Frankreich 6%.

Die Plattform bietet in Form von Checklisten Artikel zu Themen die expandierende Unternehmen interessieren könnten. Z.B. „6 Steps for International Holiday Selling“ oder „7 points to consider when selling overseas“.

Informationen rund um das Thema Lieferungen, Zoll und Kosten

Besonders hilfreich für jeden Online-Versandhändler sind mit Sicherheit die Informationen für jedes der 10 Länder zu den Shipping-Dienstleistern, Tracking-Systemen wie hier im Bild zu Frankreich.

Paypal-Shippingbycountry Paypal-Shippingbycountry

Richtig in die Praxis geht es mit dem eingerichteten Shipping Calculator, Währungsrechner und einer Tabelle welche die Zollgebühren für jedes Land (nicht nur für die oben aufgeführten 10 Länder) auflistet. So kann der Anwender sortiert nach Produkt-Kategorie, Größe und Gewicht an wichtige Informationen für die eigene Preiskalkulation gelangen.

Wer sich mit dem Thema Auslands-Expansion auseinandersetzt, sollte sich die Seite genauer ansehen. Auf den zweiten Blick erhält der Nutzer viele nützliche Informationen, die er sonst mit relativ viel Aufwand hätte zusammensuchen müssen.

Sie möchten mehr zum Thema Export Marketing, internationales Social Media bzw. Tipps für Auslands-Expansionen erhalten? Dann melden Sie sich jetzt gleich für meinen Newsletter an: http://eepurl.com/HMoAD

 

Foto: Fotolia © il-fede

 

 

Interview mit Spreadshirt: Internationalisierung mit „easy first“ Strategie

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Durch die Global Retail Empire Studie von OC&C Strategy Consulting bin ich u.a. auf die Internationalisierung von Spreadshirt aufmerksam geworden. Das deutsche Unternehmen aus Leipzig stellt ein gutes Beispiel für eine Internationalisierung einer deutschen Online-Plattform dar und ich möchte es hiermit … Weiterlesen

Brasilien: Social Media in der Fußball-Nation

Fotolia_65714458_XS_Brazil-© olga_milagros

Schon seit Wochen sieht und hört man kaum etwas anderes: Brasilien und die WM sind in aller Munde und am 12. Juni geht es dann richtig los!

Aus Sicht der Digitalisierung und der Nutzung von Social Media ist Brasilien auf jeden Fall ein sehr interessantes Land. Gilt das fünftgrößte Land der Erde doch als die Social-Media-Nation schlechthin. Warum eigentlich? Der Grund ist die überaus intensive Nutzung von sozialen Netzwerken. Im Schnitt surft ein Brasilianer 26,6 Stunden im Monat im Netz. In Deutschland sind es nur 22,3 Stunden. Die Bereitschaft, Fan einer Unternehmensseite zu werden ist hier viel höher. Kommunikaiton hat einen sehr hohen Stellenwert – egal ob online oder offline.

Anfang des Jahres 2014 lag der Anteil der Bevölkerung mit Internet-Zugang bei nur 50%. Er wächst stetig aufgrund einer schnell anwachsenden Mittelklasse. Laut eMarketer wird noch 2014 mit 107,7 Millionen Internetnutzern im WM-Land gerechnet.

Social Media in Brasilien

  • Die fünf wichtigsten sozialen Netzwerke sind Facebook, Orkut (war ursprünglich das führende soziale Netzwerk in Brasilien und wurde dann von Facebook abgelöst), Twitter, ask.fm und LinkedIn.
  • Geführt wird diese Top-Liste von Facebook mit 84 Millionen Nutzern. Laut Statistik haben 88,4 Millionen Brasilianer einen Internet-Zugang, das heißt fast jeder der online ist, ist auch auf Facebook aktiv. 92,8% der Zeit, die Brasilianer mit Social Media verbringen, geht auf Facebook.
  • Wenn Sie in dem Land aktiv werden wollen, sollten Sie sich nicht alleine auf Facebook konzentrieren. Die oben genannten Plattformen sind dort auch sehr populär und keineswegs zu ignorieren. Laut dieser aktuellen Meldung von eMarketer wächst z.B. Twitter in Lateinamerika besonders stark.

Orkut

  • Beim Ranking der Social-Media-Plattformen in Brasilien steht Orkut an 2. Stelle und 48,4% der Orkut-Mitglieder kommen auch aus dem Land. Allerdings lag dieser Anteil Anfang 2013 noch bei ca. 60%. Das hier in Deutschland eher unbekannte Netzwerk gehört zu Google und ist laut Wikipedia neben Brasilien auch in Indien sehr populär.
  • Neben den üblichen Netzwerk-Funktionen, alte und neue Freunde zu finden, gibt es auf Orkut die Möglichkeit, Videos hochzuladen, Dokumente zu teilen, die Chat-Funktion GTalk zu integrieren und wie bei Facebook, Postings zu liken.

Ein paar Fakten über den Ecommerce in Brasilien

  • Die Lieblings-eCommerce-Plattform der Brasilianer heißt MarcadoLibre – über diese werden über 14 Millionen Suchende erreicht. Wer sich als Online Retailer auf dem brasilianischen Markt niederlassen möchte, sollte sich die Seite genauer ansehen.
  • Lokale Zahlungsmittel werden von den Verbrauchern sehr geschätzt. Besonders populär ist eine Form der Überweisung genannt Boleto Bancário, welche eine sehr sichere Zahlungsmethode darstellt. Diese Methode wird fast ausschließlich im B2B-Geschäft eingesetzt.
  • Da die Einkommen in Brasilien relativ niedrig sind, ist Zahlung auf Raten populär und sollte idealerweise bei größeren Beträgen angeboten werden.
  • Bei jeder Online-Bestellung muß eine brasilianische Steuernummer (CPF) angegeben werden.
  • Toll für Händler: Versandkostenfreie Lieferungen hat man in Brasilien nur sehr selten. Der Markt ist aufstrebend, siehe eMarketer welches für 2014 ein Wachstum von 11,7% voraussagt. Gleichzeitig gilt es allerdings auch ein paar Herausforderungen und Besonderheiten zu beachten. Gut vorbereitet, bietet das Land Unternehmen eine große Chance, sich auf diesem riesigen Markt zu etablieren!

Fußball WM in Brasilien auf Twitter folgen

Für Fußball- und Twitter-Begeisterte wird es im Netz in den nächsten Tagen so richtig rund gehen. Neu-Einsteiger auf Twitter könnten auf den Geschmack kommen, indem sie den wichtigsten Twitter-Hashtags zur WM folgen und alle wichtigen Informationen oder auch Rand-Erlebnisse von der WM life mitbekommen. Die folgenden Hashtags für verschiedene Sprachen sind dann die richtige Wahl:

Englisch: #worldcup und #Brazil2014

Deutsch: #WM2014

Spanisch: #Brasil2014

Französisch: #Brésil2014 und #CM2014

Portugiesisch: #Copa2014 und #SorteioCopa2014

 

Wer wissen möchte, welche Fußballer auf Twitter besonders aktiv sind, schaut hier bei Statista vorbei. Wie soll es anders sein, an 2. Stelle steht auch ein Brasilianer, nämlich Neymar mit dem Twitter-Kürzel @neymarjrNoch mehr zum Thema Twitter und FIFA WM gibt es hier im Twitter-Blog.

 

Foto: Fotolia © olga_milagros

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Online-Marktplätze in Frankreich

??????????????????

Ein eigener international agierender Onlineshop bedeutet für das Unternehmen eine Menge Zeit und einen relativ hohen finanziellen Aufwand. Wenn Sie den französischen Markt kennenlernen möchten und ein Gespür für das internationale Geschäft bekommen möchten, haben Sie auch die Möglichkeit, sich vorerst auf Marktplätze im Internet zu konzentrieren. Frankreich ist spannend. Es ist unser unmittelbares Nachbarland und für viele Unternehmen aus diesem Grunde verlockend, sich dort zu engagieren. Zudem ist Frankreich laut Comscore der drittgrößte E-Commerce-Markt in Europa.

Neben einer genauen Marktanalyse ist hier der Aufwand verhältnismäßig gering und vor allem finanziell mit weniger Risiken verbunden. Einige Marktplätze sind sogar kostenfrei, bei anderen halten sich die Gebühren in überschaubarem Rahmen. Internet-Marktplätze erfreuen sich auch in Frankreich sehr hoher Beliebtheit. Sie sind so strukturiert, dass sie ein optimales Shopping-Erlebnis für den Kunden garantieren.

Sie sprechen kein Französisch? Das ist für die Marktplätze kein Problem. SEO und Kundenservice wird von ihnen für Sie übernommen. Außerdem gibt es verschiedene Lösungen, um Übersetzungen durchführen zu lassen. Hierzu könnte ich einen separaten Blogartikel schreiben.

Für Unternehmer, die sich näher mit dem französischen Markt beschäftigen möchten, habe ich Informationen zu den wichtigsten französischen Marktplätzen zusammengestellt. Für den Start empfiehlt es sich, einen oder zwei der Marktplätze auszuprobieren und die Entwicklungen zu beobachten.

Laut einer Médiamétrie/ NetRankings-Statistik, veröffentlicht auf Prestashop sind die folgenden Marktplätze auf dem französischen Markt besonders populär:

Priceminister

Produkt-Kategorien: Musik, Bücher, Spielzeug, Computerspiele, Computer und Zubehör, Haus und Garten-zubehör, Sport, Freizeitartikel, Mode, Weine und Gewürze.

Besondere Eigenschaften:

  • Kostenfrei für den Verkäufer, garantierte Bezahlung an den Verkäufer, keine Versteigerungen, man stellt eine Annonce mit Bildern und Beschreibung ein.
  • Priceminister schlägt einen Preis vor, um das Produkt bestmöglich zu verkaufen. Sie als Verkäufer können natürlich endgültig bestimmen, zu welchem Preis sie verkaufen.
  • Der Versand erfolgt über Sie als Verkäufer. Sobald Sie die Information von Priceminister haben, dass das Produkt verkauft ist, können Sie es versenden.
  • Der Kundenservice sollte auf Französisch angeboten werden.

Fakten: 20.490.000 Käufer können erreicht werden.

Kosten für Verkäufer: keine

LaRedoute

Produkt-Kategorien: Mode für Damen, Herren und Kinder, Schuhe, Accessoires und Heimtextilien.

Fakten:

  • In 26 Ländern aktiv.
  • La Redoute ist die Nummer 1 Mode- und Hausartikel-E-Commerce-Seite in Frankreich mit 9,2 Millionen Besuchern/ Monat.
  • Die Seite zählt 11 Millionen aktive Nutzer. Vor allem Frauen zwischen 26 und 35 kaufen hier besonders gerne ein.

Besondere Eigenschaften:

  • Die offizielle Sprache ist Französisch. Als Anbieter bzw. Marketplace-Anbieter sollten Sie sich einen Weg überlegen, wie Sie einen französisch-sprachigen Kundenservice anbieten.
  • Um auf der Seite verkaufen zu können, wird eine EAN-Nummer benötigt.
  • Es darf nur Neu-Ware angeboten werden, verschiedene Produkt-Kategorien sind möglich wie z.B. Elektronik, Foto-Ausrüstung und Schmuck.
  • Weitere Details zu einem Verkäuferkonto auf La Redoute hat Channeladvisor hier zusammengefasst bzw. wird das Prinzip in diesem französischen Video kurz erklärt.
  • Jeder Marketplace-Anbieter kümmert sich selbst um den Versand.
  • Bei Problemen oder Rückfragen kann sich der Kunde direkt an den Marketplace-Verkäufer per E-Mail wenden.
  • Jeder Marketplace-Anbieter legt die Preise selbst fest und regelt die Liefer- und Zahlungsbedingungen. Diese werden eindeutig im „Warenkorb“ beschrieben.
  • Die Anmeldung als Markeplace-Verkäufer bei La Redoute erfolgt über diese Seite.

Kosten für Verkäufer: keine.

Amazon

Produkt-Kategorien: So gut wie jedes Consumer-Produkt kann dort verkauft werden bzw. erworben werden. Angefangen über Bücher, Elektronik zu Lebensmitteln und Heimtextilien, Bekleidung, Gartenzubehör, Möbeln und Auto-Zubehör.

Fakten:

  • Sie erreichen Millionen von Amazon-Kunden.
  • Informationen für internationale Verkäufer.
  • Es besteht die Möglichkeit, ein europäisches Verkäuferkonto einzurichten. Wichtige Informationen zu den Richtlinien für den internationalen Verkauf bietet Amazon auf seiner Webseite an.
  • Möglichkeit, die Produkte auf fünf großen europäischen Amazon-Märkten zu verkaufen: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien.
  • Der Einkauf ist dadurch durch 1-Click auch aus dem Ausland möglich.
  • Schneller und einfacher Versand durch Amazon möglich – in alle 28 EU-Länder.
  • Der Ablauf ist ganz einfach: Sie listen Ihre Prdoukte auf Ihrem Amazon-Konto, Kunden entdecken Ihre Produkte und kaufen. Sie erhalten dann eine Information, die Produkte für den Versand vorzubereiten oder Sie bitten Amazon, sich um den Versand zu kümmern. Wie dies organisiert wird, ist hier beschrieben worden. Amazon Payments leitet die Zahlungen dann an sie weiter.
  • Die FAQs zum europäischen Verkäuferkonto finden Sie hier.

Kosten für Verkäufer:

  • Amazon bietet zwei Möglichkeiten, die Produkte zu verkaufen. Wenn Sie nur vereinzelt Produkte verkaufen möchten, berechnet Amazon einen Betrag von 0,99 €/ pro verkauftem Artikel. Sollten Sie mehrere Produkte bzw. ganze Produktlisten verkaufen wollen, dann ist es sinnvoll, sich für eine monatliche Grundgebühr von 39,00 € + Verkaufsprovision pro Artikel zu entscheiden. Die ersten drei Monate sind dabei komplett kostenfrei. Details können hier entnommen werden.

 

Ebay

Sie erreichen ungefähr 100 Millionen Käufer in 14 verschiedenen Ländern.

Produkt-Kategorien: Mode, Elektronik, Sammler-Artikel und Antiquitäten, Haus- und Gartenzubehör, Ersatzteile für Autos, Bücher, Musikartikel, Video, Alles fürs Kind…

Fakten:

  • Ebay bietet auf seiner Webseite eine Übersicht über die internationale Reichweite mit hilfreichen Informationen für Unternehmen für ihre Geschäftsexpansion.
  • Zu den Top-Verkaufsländern auf eBay zählen USA, Österreich, Großbritannien, Frankreich, Irland, Italien und Spanien.
  • Produkte die in Frankreich nicht verkauft werden dürfen, werden hier aufgelistet.
  • Rechtliche Regelungen für den Verkauf ins Ausland für gewerbliche Verkäufer werden ebenfalls von eBay bereitgestellt.
  • Umfangreiche Informationen zu Lieferbedingungen, Auswahl des richtigen Transportunternehmens und Zollformalitäten.

Kosten für Verkäufer:

  • Werden die Angebote auf die deutsche Seite gestellt, fallen keine zusätzlichen Angebotskosten an. Stellen Sie sie direkt auf internationale Ebay-Webseiten ein, fallen zusätzliche Kosten an. Für den Verkauf auf eBay.fr schaut das dann wie folgt aus.
  • Als Beispiel kostet die monatliche Gebühr für eine „Boutique“ in Frankreich monatlich 29,95 Euro. Für Medienprodukte zahlen Sie 0,10 Euro Einführungsgebühren, Kommissionsbeträge belaufen sich auf 4,5%-6,5% des Verkaufspreises.
  • Umfangreiche Informationen zur Abwicklung Ihrer Aufträge und des internationalen Versandes finden Sie hier.
  • Hilfreich ist der von eBay angebotene Versandkosten-Rechner welcher konkret für die Größe der Ware einen Preis ermittelt.
  • Übersetzungen können kostenlos über Google Translate oder Bing erstellt werden.
  • Übersetzungsdienstleister – werden von diesen auch auf den ausländischen eBay-Seiten eingestellt und optimiert.
  • Die Bezahlung der Gebühren kann über PayPal, Kreditkarte, Banküberweisung etc. erledigt werden. Die verschiedenen Möglichkeiten werden hier detailliert aufgelistet.

Cdiscount

Produkt-Kategorien: Video-Spiele, Elektronik-Artikel, Auto-Zubehör, Bastelbedarf, Haus und Dekoration, Kleidung und Schuhe, Babyartikel, Schmuck, Sportartikel, Wein und Lebensmittel.

Fakten:

  • Über Cdiscount lassen sich ca. 10 Millionen Kunden erreichen.
  • Über diese Seite können Sie ein Verkäuferkonto einrichten.
  • Zu allererst ist es erforderlich, das Formular „C le Marché“ auszufüllen und vom Cdiscount-Team genehmigen zu lassen.
  • Vorab sollte man sich als Verkäufer im Klaren sein, dass alle notwendigen Bedingungen erfüllt werden können.
  • Über Discount lassen sich auch die Märkte in Kolumbien, Vietnam und Thailand erreichen.
  • Es besteht die Möglichkeit, zwischen vier verschiedenen Versand-Möglichkeiten zu wählen. Direkt an den Käufer, Lieferung an ein Geschäft, Abholung durch den Kunden in einem Geschäft oder Lieferung an eine Packstation.

Kosten für Verkäufer:

  • Monatlich fällt ein Beitrag von 35 Euro an. Dieser Betrag wird immer zum 1. eines jeden Monats automatisch von den angefallenen Kommissionsbeiträgen abgezogen. Die Kommissions-Beträge reichen von 4% des Verkaufsbeitrages für z.B. Konsolen bis zu 12,5% bei Produkten wie Spielzeug, Musikinstrumente, High-Tech, Dekorationsartikel, Mode, Schmuck und Sportartikel usw.

FNAC

Produkt-Kategorien: Sehr breite Produkt-Palette von Büchern, Kinderartikeln, Elektronik über TV, Foto- und Computerausstattung zu Haushaltsartikel, Geschenkartikel und Tickets für Veranstaltungen und Reisen.

Fakten:

  • Für Profi-Verkäufer gibt es die Möglichkeit, ein Verkäuferkonto einzurichten. Ansonsten, für Privatpersonen bietet es sich an, die Artikel, die ursprünglich bei FNAC gekauft worden sind und nicht mehr benötigt werden, dort auch wieder zu verkaufen.
  • Die Konditionen des Profi-Verkäuferkontos sind hier verfügbar.

Kosten für Verkäufer:

  • Für Verkäufer fällt ein Kommissions-Beitrag von 8%-15% je nach Produkt-Kategorie oder Preis-Segment an.

Um französische Kunden zu erreichen, gibt es noch mehr Marktplätze wie z.B.  2xmoinscher (heißt übersetzt: 2 x günstiger), Pixelmania (International: in 30 Ländern aktiv), Rueducommerce.fr, paruvendu.fr und pixplace.pixmania.com. Je nachdem, in welcher Branche Sie aktiv sind, lohnt sich eine Recherche, ob einer dieser Marktplätze für Sie in Frage kommt.

Foto: Fotolia © Elenarts  

 

 

Social Media in Spanien: 10 Fakten für Einsteiger

 Spain flag button.

Einer meiner Kunden hat seit kurzem auch eine Unternehmens-Facebookseite für den spanischen Markt und ich habe mich intensiver mit den Social Media Plattformen beschäftigt, welche in Spanien am meisten genutzt werden.

Spanien ist verglichen mit Deutschland zwar mit über 504.000 km das Land mit der größeren Fläche, es kommt allerdings nur auf eine Einwohnerzahl von knapp 47 Millionen (über 80 Millionen in Deutschland). In puncto Internet-Nutzung liegt es deutlich hinter den Top 5 Ländern in Europa und kommt nur auf ca. 67,2% Internet-Durchdringung.

Wie genau schaut nun die Nutzung von Social Media in beliebten Urlaubsland Spanien aus? 

Laut einer interessanten Infografik von www.hablandoencorto.com:

  • Sind 58% der spanischen Internet-Nutzer auf Facebook aktiv.
  • 18 Millionen nutzen das größte Netzwerk Facebook mindestens einmal im Monat, 12 Millionen nutzen Facebook täglich.
  • Steht Spanien beim Twitter-Ranking an 3. Stelle (nach Saudi Arabien und Indonesien).
  • 3,9 Millionen Nutzer haben im letzten Jahr eine Fernsehsendung auf Twitter kommentiert.
  • LinkedIn wird als Business-Netzwerk sehr gerne eingesetzt. Bishier gibt es mehr als 5 Millionen Spanier auf LinkedIn (derzeit ca. 4 Millionen Deutsche). 62.200 Unternehmens-Seiten von spanischen Unternehmen wurden bisher auf LinkedIn eingerichtet.
  • WhatsApp zählt ca. 20 Millionen Nutzer in Spanien, ungefähr genauso viele Menschen wie in Deutschland und Mexiko und Indien.
  • Beim Ranking der meistgenutzten Suchmaschinen ist Google der klare Sieger. Es kommt auf 96% Markt-Anteil.
  • 85,5 % der Internet-Nutzer surfen mit dem Smartphone, vom Laptop aus sind es ca. 77% und vom PC nur noch 73%, wie es hier bei Elmundo geschrieben steht.
  • Der mobile Markt wird ganz klar von Android angeführt. So wurden im Q1/ 2013 ca. 92,5% aller Smartphones als Android Phones verkauft, und das trotz angespannter wirtschaftliche Situation.

Welches sind die populärsten Netzwerke?

Jaime Miguel Tomé, Profesor del Master in Social Media der Universität von Salamanca http://internet.usal.es und José Carlos Soto, Direktor der Handelsschule NTIC Master School http://www.nticms.com/es/ haben untersucht, welche Social Media-Kanäle die Spanier über die Google-Suche eingegeben haben. Das Ergebnis ist die folgende Top-10-Liste welche auch eher lokale Netzwerke zeigt, wie z.B. Tuenti, welches schon an 4. Stelle steht.

  1. Facebook
  2. Youtube
  3. Twitter
  4. Tuenti
  5. Badoo
  6. LinkedIn – Instagram
  7. Meetic
  8. Pinterest
  9. Odnoklassniki
  10. Flickr

Was ist Tuenti?

  • Ähnlich schaute es auch im in diesem Concepto-Artikel mit Alexa-Ranking im Sommer 2013 aus. Dort steht das, uns eher unbekannte „Tuenti“ ebenfalls an 4. Stelle. Das es eine relative große Bedeutung spielt, sieht man, dass es von ca. 20 Millionen monatlichen Nutzern besucht wird.
  • Viele nennen es auch das spanische Facebook.
  • Tuenti bedeutet: „Tu identidad“ (Englisch: entity)
  • Es wurde ursprünglich für den spanischen Markt kreiert, seit 2012 wächst es auch auf globaler Ebene. Laut Alexa-Ranking steht Tuenti an 18. Stelle der meist-besuchten Webseiten in Spanien.
  • Gegründet 2006, wie so viele soziale Netzwerke, ist es 2010 von der spanischen Kommunikationsfirma „telefonica“ gekauft worden.
  • Die globale Expansion von Tuenti startet 2012 mit diesen Ländern und inzwischen hat das Netzwerk Mitarbeiter in 20 Ländern, wie Deutschland, USA, UK, Polen etc.
  • Anders als Facebook, kann man nur über eine Einladung von einem Nutzer dem Netzwerk beitreten.
  • Vor kurzem wurde „Tuenti mobil“, der Online Social Network Phone Operator, gelauncht, welcher die Dienstleistung des spanischen Mobiltelefon-Unternehmens „Movistar“ nutzt.
  • Wie es sich weiter entwickeln wird, ist spannend. Zwischen Anfang 2013 und 2014 hat es eine große Anzahl an Nutzer an Facebook verloren.

 

 Foto: Fotolia © konstan