5 Gründe warum LinkedIn ideal für Ihre Employer Branding Strategie ist

Sie möchten etwas für die Online Reputation Ihres Unternehmens tun? Ihnen ist klar, dass Sie nur durch eine verbesserte Reputation an neue Fachkräfte gelangen und langfristig wettbewerbstauglich bleiben.

Der erste Schritt ist daher für Sie: Überprüfen Sie, welche Online-Kanäle sich für Ihre Branche eignen. Sind Sie zum Beispiel im Bereich B2B, Elektronikbranche und international aktiv? In diesem Fall sollten Sie sich LinkedIn wirklich genauer ansehen. Lesen Sie weiter, wenn Sie noch weitere Gründe interessieren, warum LinkedIn der geeignete Kanal für Ihre Employer Branding-Aktivitäten geeignet sein könnte:

  1. LinkedIn ist groß. Sehr groß. Es ist das weltweit größte Business-Netzwerk und wächst stetig. Neben über 400 Millionen Mitgliedern auf weltweiter Ebene kommt es auch im deutsch-sprachigen Raum inzwischen auf 7 Millionen Mitglieder. Wussten Sie schon? Ihre Mitarbeiter und Ihre potentiellen Mitarbeiter sind aller Wahrscheinlichkeit nach bereits dort angemeldet und verfügen über ein Netzwerk, welches sie sich in den letzten Jahren oder Monaten auf LinkedIn aufgebaut haben. Das kommt Ihren Unternehmensaktivitäten sehr zugute.
  2. LinkedIn eignet sich hervorragend um Ihre Sichtbarkeit zu steigern. Einige Studien wie z.B. die Oktopost-Studie zeigen, wie Unternehmen die Zugriffe auf Ihre Webseiten steigern konnten, weil Sie LinkedIn in die Unternehmensaktivitäten einbezogen haben. Für den deutschen Markt sind die Unternehmensseiten von Lenovo oder der Krones AG sicherlich sehr gute Beispiele.
  3. LinkedIn kann von jedem genutzt werden und ist leicht bedienbar. Wer sich bereits mit anderen Social-Media-Kanälen auskennt, wird auch recht schnell den Dreh herausbekommen, wie LinkedIn anzuwenden ist.
  4. Die Basis-Mitgliedschaft ist kostenfrei. Ein Profil ist, wenn Sie auf Professionalität und Ausführlichkeit achten, in 2-3 Stunden ausgefüllt. Mein kostenfreier Leitfaden gibt Ihnen hierzu einige wichtige Hinweise.
  5. Sie können auf LinkedIn sowohl über eine Unternehmensseite als auch auf 1:1 Basis mit Kandidaten und Interessenten kommunizieren. Über persönliche Profile können eigene Blogartikel publiziert sowie Gruppen und Suchfilter genutzt werden.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sich meiner Meinung nach gerade im B2B als ein sehr effektiver Kommunikationskanal einsetzen lässt. Oftmals sind die Social-Media-Budgets in den Unternehmen eher klein. Wenn Sie es schaffen, eine Strategie zu erstellen, welche Ihre Mitarbeiter einbezieht, werden Sie auf LinkedIn erste Erfolge sehen, ohne extrem tief in die Tasche greifen zu müssen.

5 Themen, die Sie bei der Internationalisierung Ihres eShops berücksichtigen sollten

international online shopping concept

Sie sind dabei, Ihren eShop zu internationalisieren und möchten ihn demnächst für ein größeres Publikum zugänglich machen? Die folgenden fünf Kernthemen und deren Berücksichtigung im Rahmen der Expansions-Strategie, helfen Ihnen dabei, Ihr Projekt erfolgreich umzusetzen.

1) Welche Bedeutung hat der eCommerce in dem Land, in welches Sie exportieren möchten?

Eine aktuelle Eurostat-Studie zeigt, dass es große Unterschiede im Bezug auf die Akzeptanz von Online-Shopping in den verschiedenen Ländern der EU gibt. Als zukünftiger Exporteur sollten Sie sich dessen bewusst sein. Der Prozentsatz von Unternehmen, welche übers Internet verkaufen, schwankt zwischen 7% (Bulgarien) und 30% (Dänemark). Gefolgt wird Dänemark von Norwegen mit 28%, Tschechien mit 27% sowie Deutschland und Schweden (beide 26%).
Während die meisten der EU-28 Länder im Jahr 2012 über elektronische Kanäle verkauft haben, so bestätigten nur 7%, dass sie auch in andere EU Länder verkauft haben. Während in Dänemark 30% der Unternehmen online verkauften, so waren es nur 10% welche auch über die Landesgrenzen hinaus Umsatz gemacht haben. Ähnlich schaut es in Schweden aus: Nur 8% der Unternehmen verkauften auch in andere EU-Länder.
Tschechien führt im Hinblick auf die Online-Verkäufe, danach folgen Luxembourg, Irland, Schweden und UK. Deutschland erreicht nur den 10. Platz, Frankreich Platz 14 in diesem Ranking. Schlusslichter sind Italien, Zypern, Rumänien und Bulgarien.
In diesen Infografiken auf ecommerce-europe.eu erhalten Sie Kurzinformationen zu den westeuropäischen eCommerce-Märkten und erfahren z.B. wie hoch der Anteil der Online-Population ist und wie stark der eCommerce im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.

2) Welches Verbraucherverhalten ist für das Wunschland charakteristisch?

Der erste Punkt zeigt schon, wie unterschiedlich die Durchdringung des Online-Einkaufsverhaltens sein kann. Zu beachten ist hier auch, dass dies von Branche zu Branche ganz verschieden sein kann.
Suchen Sie nach Informationen im Hinblick auf die Einkommensverhältnisse, durchschnittliche monatliche Ausgaben Ihrer Zielgruppe. Wieviel wird im Durchschnitt für einen Einkauf ausgegeben? Wie ist die allgemeine wirtschaftliche Situation der Bevölkerung?
Wie verhält sich die Nachfrage nach dem jeweiligen Produkt? Wie schaut die Marktsättigung aus?

3) Genaue Evaluierung des lokalen Marktes

Berücksichtigen Sie die komplexen individuellen Anpassungen die im Zuge einer Auslandsexpansion zu treffen sind.
Kalkulieren Sie rein zeitlich sowie finanziell großzügig um sich vor der Expansion rechtlich abzusichern, die notwendigen Materialien sowie Internet-Auftritte zu übersetzen und zu lokalisieren. Ich weise hier gerne auf meine Checkliste für internationale Webseiten hin mit Hinweisen was zu beachten ist, wenn Sie einen eShop in einem anderen Land einrichten. Da gibt es andere Zahlungsmethoden und Lieferbedingungen, andere Vorlieben im Hinblick auf Bildmaterial und Umfang des Textes.

Außerdem benötigen Sie eine lokale Marketingstrategie die landestypische Trends und Nutzungsweisen berücksichtigt. Beachten sie, dass ein lokaler Kundendienst von Nöten sein wird und Sie in der Landessprache Ansprechpartner haben sollten.

4) Sonderangebote und Preisvorteile für das Zielland ausarbeiten

Die Sonderaktionen, die hier in Deutschland erfolgreich durchgeführt werden konnten, müssen nicht im Expansionsland erlaubt sein oder auf Interesse stossen. Länder mit tendenziell geringerer Kaufkraft sind ggf. weniger an extrem hochwertigen Produkten interessiert. In diesem Fall wird ein Produkt welches den günstigsten Preis oder das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, mehr Erfolg haben.
Manche Kulturen freuen sich über ein Geschenk als Dankeschön, andere sprechen eher auf Rabattaktionen an.
Hier macht es Sinn, sich nach den bereits getesteten Sonderaktionen der Mitbewerber zu erkundigen und deren Herangehensweisen zu studieren. Wenn diese eine 24-Stunden-Hotline anbieten oder kostenfreie Lieferungen anbieten, mag es sinnvoll sein, dies ebenfalls anzubieten.
Im Zuge von Sonderangeboten spielen regionale juristische Vorgaben eine wichtige Rolle. Wie und wann darf man einen Ausverkauf machen? In Frankreich gibt es z.B. strengere Regeln als bei uns in Deutschland. Lassen Sie sich Informationen zu den spezifischen Besonderheiten für Onlineshops in den Wunschländern zukommen.
Wann finden regionale Feiertage statt, was sind kulturell bedingte Besonderheiten, welche sich im Hinblick auf Rabattaktionen ausnutzen lassen? Das Wissen um diese landesspezifischen Daten kann sehr hilfreich sein.

5) Kontinuierliche Online-Marketing-Aktivitäten für Ihre eCommerce-Plattform

In der heutigen Zeit ist es es extrem wichtig, dass Ihre Webseite bzw. Ihre eCommerce-Plattform regelmäßig mit neuen Inhalten befüllt wird und Sie per Social-Media-Aktivitäten auf diese aufmerksam machen.
Erarbeiten Sie daher einen lokalen Marketingplan welcher sich an regionalen Feiertagen/ Ereignissen wie Valentinstag, Fasching, Ostern, Halloween orientiert und sorgen Sie für Aktivitäten um zu jeder Jahreszeit Kunden auf Ihre Seite zu lotsen.
Kennen Sie die beliebtesten Online-Plattformen Ihrer Zielgruppe in Ihrem Wunschland?
Hören Sie zu, was in Foren oder sozialen Netzwerken über Ihre Branche bzw. Produkte gesagt wird. Gehen Sie auf diese im Rahmen Ihrer Marketingaktivitäten ein. Bewerben Sie aktuelle Veranstaltungen wo Kunden die Möglichkeit haben, Sie und Ihr Unternehmen kennen zu lernen und bringen Sie Ihnen über verschiedene Kanäle wie Business-Netzwerke, Facebook, Twitter oder Pinterest die Vorteile Ihrer Produkte näher.
Haben Sie Fragen zu den angesprochenen Kernthemen? Ich berate Sie gerne bzw. unterstütze Sie bei der Umsetzung der Projekte.

 

Foto: Fotolia © alexmillos

Was verrät die Kultur-Dimension „Individualismus“ über das richtige Marketing bzw. Web-Design?

vintage globe isolated on white background

Im Hinblick auf die Gestaltung von Webseiten ist es wichtig, auch die jeweiligen kulturellen Hintergründe im Auge haben. Die Wahrnehmung von Bildern, die Lese-Gewohnheiten sind oftmals so unterschiedlich, dass eine Seite in Westeuropa erfolgreich sein kann und gleichzeitig im asiatischen Raum ignoriert wird, weil die Zielgruppe völlig andere Erwartungen hat.

Schon in den 60- und 70 Jahren hat Geert Hofstede die 5 bzw. 6 Dimensionen der Kulturen analysiert und deren Einfluß auf Unternehmen und deren Führung erläutert. Diese Fakten helfen dabei, sie auch in der modernen Welt für den Aufbau von Webseiten bzw. deren Inhalte anzuwenden.

Bei den 5 Kultur-Dimensionen handelt es sich um Folgende:

  • Akzeptanz von Machtunterschieden
  • Individualismus
  • Geschlechterrollen in der Gesellschaft
  • Umgang der Menschen mit Ungewissheit und deren Risikobereitschaft
  • Lang- bzw. Kurzfristige Berücksichtigung der Konsequenz des eigenen Handelns

Heute möchte ich die 2. Dimension „Individualismus“ (bzw. die Unterschiede einer individualistischen Kultur versus einer kollektivistischen Kultur) näher erläutern und wie sich die Interpretation dieser Kultur-Dimension auf die Gestaltung von Marketing-Materialien bzw. Webseiten auswirken kann.

Allgemeines über die 2. Kultur-Dimension „Individualismus“

So zeigt sich laut der Analyse von Hofstede, dass US-Amerikaner besonders unabhängig bzw. selbständig sind und auch so erzogen werden. Länder, wo Individualismus ganz besonders gelebt wird, sind die USA, UK, Kanada und Italien. Hier steht der Wettbewerbsgeist, die Selbstverwirklichung und ins Arbeitsleben übertragen, die Erfüllung der Aufgaben ganz besonders im Vordergrund.

Schon in der Schule zeigt sich das Verhalten dieser Kulturen: Kinder haben weniger Scheu, ihre Meinung zu vertreten bzw. sie beteiligen sich viel aktiver bei Diskussionsrunden. Im Gegensatz dazu ist der kulturelle Hintergrund in Indonesien, China bzw. Süd-Korea völlig anders: Man orientiert sich mehr an der Gruppe, nimmt sich Vorbilder aus der Familie und wird sich als Einzelner kaum in den Vordergrund rücken. So wurde beobachtet, dass es in japanischen Klassen extrem ruhig ist.

Während meiner Tätigkeit als PR Managerin ist mir noch das unterschiedliche Verhalten bei den Fragerunden im Anschluss an Pressekonferenzen in Erinnerung: In Italien, UK oder auch Frankreich wurden häufiger Fragen von den Journalisten gestellt, als z.B. hier von den deutschen Journalisten.

Wie die Kultur-Dimension für Ihr Land von Hofstede bewertet wird und wie die Kultur-Dimension verglichen mit anderen Kulturen ausschaut, können Sie sehr ausführlich über die Hofstede Centre Webseite herausfinden.

Interpretation der Eigenschaften im Hinblick auf das Marketing und Gestaltung von Webseiten

Je individualistischer eine Kultur ist, desto:

  • direkter sollte die Ansprache der einzelnen Person auf der Webseite sein. Je mehr die Seite personalisiert werden kann, desto besser wird das aufgenommen werden.
  • willkommener sind aller Wahrscheinlichkeit nach individuelle Rabattaktionen.
  • mehr kann die Einzigartigkeit eines Produktes zugeschnitten auf die Individualität der Zielgruppe hervorgehoben werden.
  • mehr kann das Individuum bei der Auswahl der Bilder eine Rolle spielen: Einzelkämpfer, Symbole von Jugendlichkeit und Aktivität kommen besonders gut an.
  • höher ist die Chance, dass persönliche Daten abgefragt werden können. Hier kann eher mit der Bereitschaft, persönliche Daten, herauszugeben, gerechnet werden.

Je kollektivistischer eine Kultur ist, desto:

  • förmlicher sollte die Ansprache auf der Webseite sein. Offiziellere Redewendungen kommen auch gut an.
  • eher bietet es sich an, Diskussionsforen bzw. Chat-Räumen auf der Seite einzurichten.
  • häufiger ist es ratsam, gemeinschaftsfördernde Initiativen zu implementieren.
  • mehr sollte das Zugehörigkeitsgefühl durch nationale Symbole und Flaggen ausgedrückt werden.
  • mehr sollten Bilder verwendet werden, die Symbole für Gruppendynamik, Reife und Erfahrung zeigen.
  • mehr gilt der Tenor, dass man sich tendenziell nicht von der Meinung der Gruppe distanzieren will.
  • geringer wird die Bereitschaft da sein, persönliche Daten preiszugeben.
  • empfehlenswerter ist es, auf Institutionen und Firmen zu verlinken.

Selbstverständlich gehört wie immer noch eine genaue Analyse der Zielgruppe dazu, um sich entgültig für die richtige Gestaltung und Inhalte einer Webseite zu entscheiden. Auch innerhalb von unterschiedlichen Kulturen wird man Abweichungen finden.

 

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7 Grundpfeiler für die erfolgreiche Internationalisierung Ihrer Webseite

Flaggen

Sie bekommen vermehrt Anfragen aus dem Ausland und überlegen, Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen einem größeren Publikum anzubieten? Sie können sich vorstellen, aktiv ins Ausland zu verkaufen und benötigen hierfür eine internationale Version Ihrer Webseite?

Für die Durchführung eines solchen Projektes sollten Sie sich Ihrer Ziele mit der Auslandsexpansion klar sein und konkrete Vorstellungen haben, wie Ihre wirtschaftliche Situation in einem Jahr aussehen sollte. Die Basis ist eine gründliche Marktanalyse, Marktpotenzial und gutes Durchhaltevermögen seitens des Managements. Gehen wir davon aus, dass dies erfüllt ist, rückt das Projekt „Internationale Webseite“ schon viel näher.

Was genau benötigen Sie, um Ihre Webseite zu internationalisieren?

  1. Ausführliche Beratung zur Internationalisierung von Webseiten: Einige Bestandteile finden Sie in meiner Checkliste, welche individuell für das Unternehmen und die jeweilige Branche/ Wunschland abgearbeitet werden sollte.
  2. Fachkundige Übersetzung, idealerweise durch einen Muttersprachler, der u.a. die Begriffe verwendet, nach welchen ein Kunde im Ausland wirklich suchen würde.
  3. Internationales Netzwerk: Verfügen Sie bereits über Kontakte im Ausland, möchten Sie diese weiter ausbauen und vertiefen? Ohne lokale Kontakte haben Sie als expandierendes Unternehmen keine guten Chancen. Wenn Sie eine Filiale im Wunschland eröffnen möchten, benötigen Sie ggf. auch Unterstützung bei der Vermittlung von lokalen Mitarbeitern.
  4. Klärung rechtlicher Fragen für Ihr Wunschland: Was sind landestypische Anforderungen für AGBs, was ist in puncto Widerrufsbelehrung zu beachten?
  5. Wie sind die lokalen Zahlungsmethoden und wie äußert sich das Kaufverhalten insbesondere das Online-Kaufverhalten Ihrer Zielgruppe im Wunschland?
  6. Erstellung einer Marketing- bzw. Social-Media-Konzeption für Ihr Zielland um die neu gelaunchte internationale Webseite über verschiedene lokale Kanäle im Zielland bekannt zu machen.
  7. Expansionsanalyse welche auch Informationen über die Konkurrenz im Zielland im Hinblick auf Preise, Werbekosten und verschiedene Absatzmöglichkeiten analysiert und dem Unternehmen die Möglichkeiten für den Auslandsvertrieb aufzeigt.

 

Sie benötigen Unterstützung bei der Umsetzung der Internationalisierung Ihrer Webseite? Gerne erstelle ich einen ausführlichen und individuellen Projektplan für eine gut überlegte und erfolgreiche Auslandsexpansion.

 

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