So integrieren Sie den LinkedIn Sales Navigator in die tägliche Routine

LinkedIn informiert auf einer der Sales-Navigator-Seiten, dass Social-Selling-Profis 45% mehr Verkaufschancen erzeugen, als andere. Auch die Wahrscheinlichkeit, die Sales-Quoten zu erreichen soll 51% höher liegen. Was noch besser ist, sie verkaufen 78% mehr, als Kollegen, die gar keine Social-Media-Kanäle nutzen.
Nun, ich denke, das sind Verkaufsargumente, um die Premium-Mitgliedschaft zu verkaufen. Was steckt dahinter? Welche Funktionen bietet der Sales Navigator und wie kann man effektiv damit arbeiten?

Ich verrate Ihnen etwas. Ihre Chancen, mehr Erfolg im Beruf zu erlangen, sind bereits höher, wenn Sie auf LinkedIn aktiv sind, dort ein professionelles Profil eingerichtet haben und regelmäßig etwas von sich „hören lassen“. Das geht auch ohne eine Premium-Mitgliedschaft wie den Sales Navigator. Allerdings gehört auch eine Portion Ausdauer hinzu, was übrigens für alle Social-Media-Kanäle gilt. Ohne regelmäßiges Engagement und möglichst tägliche Aktivität, werden Sie kein erfolgreicher Social-Selling-Profi.

Welche Funktionen erhalten Sie mit dem Sales Navigator?

Hier finden Sie eine Liste mit Funktionen, auf welche Sie zugreifen können, wenn Sie den Sales Navigator gebucht haben. Besonders hervorheben möchte ich die erweiterte Suche und die Möglichkeit, Leads zu speichern und ihnen zu folgen, obwohl man nicht vernetzt ist.

Eine Jahres-Mitgliedschaft kostet Sie ca. 594,00 €, in den meisten Fällen können Sie allerdings vorab einen kostenfreien Probemonat buchen. Wenn Sie sich dafür entschieden haben, erhalten Sie auch noch während des Probe-Monats Zugang zu  Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Webinaren und Whitepapern. Das finde ich richtig gut.

Sie möchten, nachdem Sie bereits aktiver LinkedIn-Nutzer sind, noch mehr aus dem Tool herausholen? Der Hauptfaktor ist, dass Sie sich die Zeit nehmen sollten, die Vorteile zu nutzen. Ich habe eben ein paar Leadlisten angelegt und Tags vergeben und ehe ich mich versehen habe, waren 40 Minuten vergangen. Wenn Sie sich mit Funktionen wie der erweiterten Suche, dem Anliegen von Leadlisten und Taggen von Leads beschäftigt haben, waren Sie bereits fleissig.

Wie könnte Ihre tägliche Routine in Zukunft aussehen, um effektiv mit dem Tool zu arbeiten?

1) Erstellen Sie einen Posting-Plan für eigene Updates

Diese Tätigkeit empfehle ich jedem, nicht nur den Sales Navigator-Nutzern. Wenn Sie als Experte wahrgenommen werden möchten, benötigen Sie sinnvolle, für Ihre Zielgruppe wertvolle Inhalte in Form von Texten, Videos oder auch Bildern bzw. Kombinationen aus mehreren Bestandteilen. Der Plan sollte einen Post pro Tag anpeilen. Möglichst an den Wochentagen, aber auch der Sonntag ist auf LinkedIn spannend (geworden).
Natürlich müssen Sie sich nicht immer strikt an den Plan halten. Er hilft aber, Kontinuität zu erreichen. Es ist nur gut, wenn man hin- und wieder auf ein paar vorbereitete Fragen oder Texte zurückgreifen kann.

2) Klicken Sie sich durch die Liste mit den gespeicherten Leads und Accounts

3) Lesen Sie Ihre LinkedIn Inbox und reagieren auf die Nachrichten

Ich beantworte erhaltene Nachrichten und habe mir angewöhnt, einige interessante Profilbesucher anzuschreiben und zu fragen, ob Sie sich vernetzen möchten. Kontaktanfragen bestätige ich meistens, wenn sie mit einer persönlichen Nachricht verknüpft sind oder ich das Profil interessant finde. Häufig sende ich eine Nachricht hinterher mit ein paar Details zu meiner Tätigkeit und der Frage, ob die Person einen bestimmten Grund für die Kontaktanfrage hatte. Häufig kommt es daraufhin zu einem weiteren Austausch per Mail oder Telefon.

4) Lesen Sie die Sales Navigator Inbox und reagieren auf die Nachrichten.

Da LinkedIn und LinkedIn Sales Navigator über separate Ordner laufen, ist die Nachrichten-Box auch voneinander getrennt. So kann es ausschauen, wenn Sie den Sales Navigator gebucht haben.
Im Zweifel haben Sie Nachrichten im „normalen“ LinkedIn und im Sales Navigator.

5) Schauen Sie, inwieweit Sie anhand der Mitteilungen auf LinkedIn mit Ihrem Netzwerk interagieren können (geht auch ohne Sales Navigator)

Häufig bekommen Sie eine Benachrichtigung, weil ein Kontakt, dessen Beiträge Sie häufiger geliked oder kommentiert haben, einen neuen Beitrag veröffentlicht hat. Oder ein Kollege oder Geschäftspartner hat Geburtstag, feiert ein Firmenjubiläum oder Sie sehen, dass andere Personen Ihren Beitrag, welchen Sie gestern kommentiert haben, jetzt auch kommentiert haben und es eine längere Diskussion zum Thema gibt. Oder LinkedIn gibt Hinweise auf Profilbesucher der letzten Zeit. Dank des Sales Navigators sehen Sie alle Profilbesucher der letzten 90 Tage. Diese Funktion habe ich in letzter Zeit zu schätzen gelernt.

6) Lesen Sie die Timeline auf LinkedIn.com und interagieren Sie mit dem Publikum

Mein Tipp ist es schon seit längerem: Passen Sie sich Ihren News-Feed so an, dass er interessant ist und Sie Freude am Lesen haben. Indem Sie ihn gezielt einrichten und den passenden Themen, Influencern und Unternehmen folgen, finden Sie auch die Themen, welche für Sie beruflich von Nutzen sind. Wie Sie Ihren News-Feed anpassen können, habe ich in diesem Blogartikel näher beschrieben.

7) Scannen oder Lesen der von LinkedIn vorgeschlagenen Leads und Accounts

So wie es den Newsfeed auf LinkedIn.com gibt, können Sie im Sales Navigator gefilterte Newsfeeds nach bestimmten Kriterien anschauen. Ich finde dabei die Liste mit den Beiträgen der Leads besonders interessant. Sinnvoll ist das Ganze allerdings nur, wenn eine Vielzahl von Leads auch aktiv auf LinkedIn postet. Wer gezielt Neu-Einsteiger bzw. Personen, welche gerade einen neuen Job angefangen haben, ansprechen bzw. erstmal beobachten möchte, findet sicherlich die Liste „Jobwechsel“ ganz interessant.

Sie fragen sich jetzt, wann Sie das alles noch machen sollen?

Zuerst kann ich Ihnen für die meisten dieser Tätigkeiten die mobile App empfehlen. Damit können Sie den Weg zur Arbeit, Wartezeiten am Flughafen oder die gemütliche Zeit am Abend auf dem Sofa nutzen. Diese Art des Sellings ist eine neue Aktivität, welcher für einen Mitarbeiter im Vertrieb in die täglichen Arbeitsabläufe integriert werden sollte. Dafür können ggf. andere Aktivitäten, welche heute nicht mehr fruchten, eingestellt werden.

Auch wenn dies jetzt 7 Punkte sind und es nach viel Arbeit klingt, so lassen sie sich in den vielen Fällen in 20-30 Minuten abarbeiten. Follow-Ups mit den Leads, das Versenden von individuellen InMails kann deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Foto: www.pixabay.com

Was bedeutet „Open Profile“ auf LinkedIn?

Vielleicht nutzen Sie ganz neu den Sales Navigator und wundern sich über das grüne Symbol mit der Aufschrift „Open“?

 

 

Wie LinkedIn es schon erklärt, kann Ihnen mit dieser Premium-Funktion jedes LinkedIn-Mitglied kostenlos eine Nachricht senden, selbst wenn Sie nicht miteinander verbunden sind, also Kontakte 1. Grades sind. Auch die InMails, welche man ja mit einer Premium-Mitgliedschaft erwirbt, sind dann hinfällig.

Angezeigt wird das grüne Logo im Sales Navigator. Viele Nutzer, welche dort unter „Ergebnisse für Leads“ gelistet werden und eine Premium-Mitgliedschaft gebucht haben, zeigen das grüne Open-Symbol. Dieses wird automatisch von LinkedIn so eingerichtet.

Falls Sie bereits zu viele Nachrichten von „fremden“ LinkedIn-Nutzern erhalten und als Premium-Nutzer verhindern möchten, dass noch mehr Nachrichten kommen, können Sie die „Open-Profile“-Einstellung auch wieder abstellen.

Gehen Sie hierfür in das „normale“ LinkedIn auf Ihr LinkedIn-Profil.

Klicken Sie auf das Stift-Symbol im Kopfteil des Profils. Rechts unter dem Hintergrundbanner sehen Sie das braune LinkedIn-Logo welches darauf hinweist, dass Sie Premium-Mitglied mit einem Drop-Down-Menü. Über dieses können Sie die Einstellung abschalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alternativ können Sie die Einstellung auch über den Bereich „Einstellungen und Datenschutz“ unter Kommunikation ändern.

Wofür Sie sich entscheiden, hängt sicherlich von Ihren persönlichen Zielen auf LinkedIn ab. Wenn Sie schon für eine Mitgliedschaft zahlen, werden Sie auch einen Grund dafür haben und sich nicht unbedingt gegen Kontaktaufnahmen von anderen Personen wehren, wie es eventuell bei einem Social Media-Einsteiger der Fall ist. In jedem Fall, wissen Sie jetzt, wo sich die Einstellung ändern lässt.

Wichtig zu wissen: Im normalen LinkedIn-Fenster sehen Sie, wenn es angeschaltet ist, das braune Premium-Logo, aber niemals das grüne Open Profile-Logo.

LinkedIn als Vertriebstool nutzen, ohne den Sales Navigator zu buchen? Geht das?

Kann ich für meine Vertriebstätigkeiten LinkedIn einsetzen, ohne gleich eine Mitgliedschaft wie den Sales Navigator zu buchen? Ich bin der Meinung, dass sich letzterer hervorragend als Social-Selling-Tool eignet. Allerdings gibt es auch bei der kostenfreien Basis-Variante viele nützliche Funktionen, so dass man wirklich nicht gleich eine Mitgliedschaft für 57,11 Euro im Monat (bei jährlicher Abrechnung) buchen muß.
Klüger ist es, sich mit dem, was „for free“ bereits geboten wird, auseinander zu setzen. Funktionen, die sich für den Vertrieb eignen:

1. Die Arbeit mit der Suchfunktion. Suchen Sie nach geeigneten Kontakten. Sie können Stichwörter, Namen und Orte eingeben. Auf der rechten Seite der Such-Funktion gibt es weitere Filter wie z.B. Branchen, Standorte, Hochschulen und mehr. Ich komme damit in den meisten Fällen sehr gut klar. Wer bei den Suchergebnissen eine 2 hinter dem Bild stehen hat, ist ein Kontakt 2. Grades und kann ganz einfach angeschrieben werden, da man bereits über gemeinsame Kontakte verfügt.

2. Ich vernetze mich meistens mit diesen Personen 2. Grades und schreibe ihnen eine personalisierte Kontaktanfrage. Dazu gehen Sie in das Profil der Person und dann über die drei Punkte oben rechts auf „Vernetzen“. LinkedIn bietet dann an, eine persönliche Nachricht (300 Zeichen lang) zu schreiben. Nutzen Sie diese Funktion, denn sie steigert, die Chance, eine Bestätigung zu bekommen.

3. Neuen Kontakten schreibe ich eine kurze Begrüßungsnachricht und bedanke mich für die Bestätigung.

4. Ich poste Status Updates, teile und kommentiere Beiträge. Wenn möglich, logge ich mich dazu täglich ein und werde aktiv. Gerne über die mobile App oder halt vom Laptop aus. Wenn Sie im Vertrieb tätig sind, sollten Sie vor allem den Beiträgen von potentiellen Kunden Beachtung schenken.

5. Wenn Sie sich wirklich täglich einloggen, sehen Sie auch täglich, wer Ihr Profil besucht hat. Beim Basis-Account sieht man immer die 5 letzten Profilbesucher. Senden Sie diesen Personen, vorausgesetzt, sie sind noch nicht mit ihnen vernetzt, eine Anfrage. Wer Ihre Beiträge geliked oder kommentiert hat, sollte auch ein kleines Dankeschön bekommen. Wenn Sie die komplette Liste sehen möchten, wer in den letzten 90 Tagen Ihr Profil besucht hat, hilft ein Upgrade.

Haben Sie all das mindestens 60 Tage lang regelmäßig gemacht? Wie kommen Sie klar? Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie beim Suchen an Ihre Grenzen kommen und doch InMails zur Kontaktaufnahme benötigen oder Kontakte in Kategorien sortieren möchten, dann ist der Sales Navigator genau richtig.

Welche Funktionen bekommen Sie beim Sales Navigator?

Mit einer Mitgliedschaft, sehen Sie, wie hoch Ihr persönlicher Social Selling Index (SSI) ist. LinkedIn meint, dass man einen 20%-igen Anstieg mit dem Sales Navigator bekommen kann. Wenn man allerdings auf LinkedIn sehr aktiv ist, schafft man einen Großteil auch so.

Sie möchten wissen, wie hoch Ihr Index ist? Über folgenden Link, finden Sie Ihren persönlichen SSI heraus. Meiner liegt heute bei 76, zwischenzeitlich lag er höher. Kurz gesagt, bewertet der Index, wie gut Ihr Profil ausgefüllt ist, wie aktiv Sie auf LinkedIn sind und ob Sie sich regelmäßig mit aktiven Personen auf LinkedIn vernetzen und austauschen.

Weitere Funktionen des Sales Navigators: 

  1. Die berühmten InMails: Sie dürfen im Monat 20 InMails an Ihnen fremde Personen versenden. Gerade um potenzielle Kunden anzusprechen, ohne gemeinsame Kontakte, kann das sehr ergiebig sein.
  2. Sales Insights: Sie bekommen zusätzliche Informationen über Ihre im Sales Navigator gesammelten Accounts und Leads. Mit diesen Personen sind Sie noch nicht vernetzt, sehen aber Details wie z.B. Infos zu Jobwechseln oder Unternehmenswachstum.
  3. Die erweiterte Suche mit dem Lead Builder. Eine ganz hervorragende Suchfunktion, welche ich mir für dieses Video mal genauer angesehen habe.
  4. Sie sehen eine komplette Liste aller Profilbesucher der letzten 90 Tage. Dies bietet eine gute Gelegenheit, diese Personen anzuschreiben und nach dem Grund des Besuches zu fragen. Oft wird daraus ein Kunde.
  5. Empfohlene und gespeicherte Leads. Personen, mit welchen Sie noch nicht vernetzt sind. Sie können ihnen folgen und sie kontaktieren. Genial ist es, dass Sie beim Sales Navigator auch Kategorien anlegen können und diese Leads sortiert nach Kategorie filtern können.
  6. Suchergebnisse werden nicht eingeschränkt. Auch bei Personen 3. Grades sehen Sie alle Details. Eine gezieltere Kontaktaufnahme ist möglich.

Sie möchten noch mehr zum Sales Navigator erfahren? Hier habe ich über meine ersten Erfahrungen berichtet.

Ein Vergleich: LinkedIn Lead Builder oder einfache Suche

LinkedIn baut sein Interface um und in den USA haben wohl die meisten Nutzer inzwischen Zugriff darauf. Hier in Europa wird es Stück für Stück ausgerollt. Es wurde bereits angekündigt, dass die erweiterte Suche nur noch mit dem bei der Sales Navigator-Mitgliedschaft integrierten Lead Builder möglich sein wird. Aus diesem Grunde schaue ich mir ihn nun auch genauer an.

Die integrierte, erweiterte Suche, genannt Lead Builder, hat mich als Erstes interessiert. Parallel konnte ich auch einen kurzen Blick auf das neue Interface werfen und die Suche ausprobieren. Lesen Sie weiter, wenn Sie mehr über die beiden Suchmöglichkeiten erfahren möchten und welche Mitgliedschaft ggf. für Sie in Zukunft Sinn macht.

Die Suche beim Sales Navigator: Lead Builder

Wenn Sie im Sales Navigator eingeloggt sind, gehen Sie oben rechts neben die Lupe auf „Lead Builder“. Zu den Top-Suchkriterien gehören die Stichwortsuche, die Suche nach Unternehmen, Regionen, Branche, Beziehung (Kontakt 1. Grades, 2. Grades etc), Tätigkeitsbereich, Position und Karrierestufe.

13 weitere Filter werden angeboten.

So in etwa kann der Anfang einer Ergebnis-Liste aussehen, nachdem ich mit dem Lead-Builder eine Suche gestartet habe. Ich habe dann die Möglichkeit, die Ergebnisse als Leads zu speichern, eine Vernetzungsanfrage zu senden, das Profil anzusehen, mir ähnliche Profile anzeigen zu lassen oder eine InMail zu senden.

Kurz gesagt: Hier bleiben meiner Meinung nach keine Wünsche offen. Wer intensiv mit dem Lead Builder arbeiten möchte, wird auch belohnt werden. Ich selbst werde sicherlich nie alle Filter benötigen, aber es ist gut zu wissen, dass es sie gibt.

Die kostenfreie Suche beim neuen User Interface

Wenn Sie in Zukunft als Basis-Mitglied eingeloggt sind, sehen Sie oben links das Suchfenster neben der Lupe.

Am häufigsten wird sicherlich nach einem Namen gesucht. Stellen wir uns vor, Sie haben letztens auf einer Konferenz einen „Martin Müller“ getroffen und möchten sich mit ihm vernetzen.

Sie tippen dazu den Namen links oben in das Suchfeld ein und werden sicherlich eine längere Liste an Beispielen vorfinden. Auf der rechten Seite gibt es dazu weitere Suchfilter wie den Grad der Vernetzung (Kontakt 1. Grades, 2. Grades und 3. Grades), Location und aktuelle Firma. Wählen Sie aus, was Sie noch über die Person wissen und Sie können den richtigen Herrn Müller identifizieren.

Andere Such-Szenarien könnten wie folgt aussehen:

Suche nach Führungskraft in München

Suche in Gruppen – Karriere und Führungskraft

Personen, die Wirtschaftswissenschaften in Graz studiert haben

Sie sehen, es sind auch weiterhin verschiedene Such-Szenarien möglich, aber die Filter sind eingeschränkt.

Wer nach bestimmten Stichwörtern in Postings suchen möchten, kann das auch bei der kostenfreien Suche ausprobieren und sehen, inwieweit relevante Ergebnisse dabei sind. Um auf Themen zu reagieren, welche zur Markenbildung passen, halte ich diese Methode für sehr interessant.

Etwas komplexere Suchen können durchgeführt werden, wenn Sie mit den booleschen Operatoren wie AND, OR etc arbeiten. Wie Sie dabei am besten vorgehen sollten, wird hier auf der LinkedIn-Hilfe erklärt. Oder schauen Sie mal hier:

Leider können beim neuen User Interface keine Suchen mehr gespeichert werden. Schade. Nehmen Sie, um eine Suche zu wiederholen einfach die url und speichern Sie diese irgendwo ab, wo Sie schnell Zugriff haben. Alternativ ist der Sales Navigator eine Lösung, denn dort können Suchen auch nach wie vor gespeichert werden.

Fazit: Der Power-User wird mit dem Lead Builder nicht enttäuscht werden. Die hohe Anzahl an Filtern grenzt das Suchergebnis sehr gezielt ein. Mit den Ergebnissen kann dank der anderen Zusatzfunktionen des Sales Navigators effektiv weitergearbeitet werden. Ich denke dabei an das Folgen von Leads, die uneingeschränkte Personensuche und dass man 20 InMails/ pro Monat hat um Kontakte 3. Grades anzuschreiben.  Wer LinkedIn nutzt, um selbst gefunden zu werden, mal den einen oder anderen Kontakt oder nach einem Stichwort suchen möchte, sollte allerdings auch mit der einfachen Suche auf seine Kosten kommen.

 

Foto: Unsplash

Machen Sie jetzt Ihr LinkedIn-Profil sicher!

Schon vor einigen Wochen wurde von LinkedIn bekanntgegeben, dass es Anfang 2017 Änderungen im LinkedIn-Interface geben wird. Die ersten Veränderungen sind bereits bei einigen Nutzern z.B. in den USA sichtbar geworden bzw. einige Mitglieder sind von LinkedIn direkt über die Veränderungen informiert worden.

Ich habe im Dezember von LinkedIn eine E-Mail erhalten, dass ich keinen Zugriff mehr auf das Kategorisieren von Kontakten haben werde und mir daher ein Premium-Account, der LinkedIn Sales Navigator, empfohlen wird. Da ich gerne mit den Kategorien gearbeitet habe, ist es für mich ein Verlust und ich werde schauen, ob ich langfristig auf ein die für den Vertrieb geschaffene Mitgliedschaft zurückgreifen sollte. Leider ist diese nicht ganz günstig, mit ihren knapp 60 € im Monat. Das wird sich nicht jeder leisten wollen.

Mit welchen Änderungen müssen wir sonst bei LinkedIn rechnen? Was können und sollten Sie tun, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden und ggf. durch die Veränderungen keine Daten zu verlieren? Wer gerne auf „Nummer Sicher“ geht, sollte daher ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen.

1. Back-up Ihres Profils vornehmen

Sie möchten bestimmt nicht, dass Passagen aus Ihren Texten in Ihrem LinkedIn-Profil verlorengehen oder aufgrund der Veränderungen wichtige Details in Vergessenheit geraten. Am besten wird es sein, wenn Sie Ihr Profil als PDF abspeichern. Sie gehen dazu in Ihr Profil und klicken rechts neben „Profil anzeigen“. Es öffnet sich ein Menü mit „Als PDF speichern“ und Sie können das Dokument auf Ihrem Desktop speichern.

2. Back-up aller LinkedIn-Aktivitäten

Sie können mit folgendem Link auf direktem Wege ein Datenarchiv von LinkedIn anfordern. Dieses beinhaltet u.a. alle Ihre bisherigen Aktivitäten, Account-Geschichte, wer Sie eingeladen hat, wann Sie das letzte Mal eingeloggt waren etc. Klicken Sie dazu einfach hier.

3. Back-up aller Ihrer Kontakte

Diese halte ich für besonders wichtig. Für viele Nutzer im deutsch-sprachigen Raum ist LinkedIn ja ein Adressbuch der alten und neueren Kontakte. Sie können diese so abspeichern, dass Sie sich in Tabellenform einsehen können.

Vielleicht ist das dann auch die perfekte Gelegenheit, weil diese recht übersichtlich ist, mal in den Kontakten aufzuräumen oder zu sehen, wen Sie besonders lange nicht gesprochen haben. Gehen Sie dazu auf diesen Link.

4. Kategorien der Kontakte (Tags)

Wie schon erwähnt, eine der anstehenden Veränderungen auf LinkedIn ist, dass die Funktion, Notizen zu Kontakten zu hinterlassen und sie zu kategorisieren (Taggen) im Basis-Account nicht mehr verfügbar sein wird. Wer damit auch in Zukunft arbeiten möchte, was ich für äußerst sinnvoll halte, sollte sich diese Informationen über Ihre bereits angelegten Tags als Back-up anlegen lassen. Schauen Sie sich dazu den folgenden Link genauer an. Herunterladen können Sie diese Daten noch bis zum 31. März 2017.

Wenn für Sie schon klar ist, dass Sie sich für ein Upgrade auf den Sales Navigator oder die Recruiter-Lite-Mitgliedschaft, können Sie hier die Schritt-für-Schritt-Erklärung abrufen und die Kategorien in das neue System übertragen:

5. Speichern von Such-Szenarien

Die Funktion, Such-Szenarien zu speichern und bei Veränderungen informiert zu werden, wird zumindest im Basis-Account in absehbarer Zeit nicht mehr angeboten. Wenn Sie nachschauen möchten, noch sollte die Suche hier im deutsch-sprachigen Raum wie gehabt funktionieren. In absehbarer Zeit müssen wir uns nach Alternativen wie Premium-Mitgliedschaften umschauen.

Ich bedauere den Verlust der beiden oben genannten Funktionen sehr, eben weil ich gerne damit gearbeitet habe. Ich weiß aber auch, dass viele Nutzer nie darauf zugegriffen haben. Die kommenden Änderungen mit dem neuen Interface werden für viele LinkedIn-Nutzer vorrangig eine optische Verbesserung darstellen. So wird es weiter einfach und übersichtlich sein, nach Jobs zu suchen, sich für Recruiter sichtbar zu machen. Rein optisch wird sich die Desktop-Version sehr an die mobile Version anpassen.

Was bringt Ihnen der LinkedIn Sales Navigator? Erste Schritte.

Lange habe ich es geplant und heute ist es soweit. Ich möchte erste Einblicke in die Sales-Navigator-Mitgliedschaft geben.

Beim Sales Navigator handelt es sich um eine Premium-Mitgliedschaft, welche gezielt für Vertriebsleute angeboten wird. Kostentechnisch muß der Nutzer mit 59,99 € netto schon etwas tiefer in die Tasche greifen, er bekommt allerdings auch eine Menge Funktionen angeboten, welche auch ausgeschöpft werden sollten. Häufig ist es möglich, dass Vertriebsmitarbeiter die Mitgliedschaft von ihren Unternehmen über die Spesenabrechnung abrechnen lassen können. In meinem Fall habe ich die Gelegenheit, das Tool für drei Monate zu nutzen, da mir LinkedIn ein entsprechendes Angebot gemacht hat.

Zusätzliche Funktionen des Sales Navigators

LinkedIn verspricht mir im Rahmen dieser Mitgliedschaft die folgenden elf Funktionen, auf welche ich nun doch gespannt bin. Einige kenne ich von der Business Plus-Mitgliedschaft, andere sind noch Neuland für mich.

  1. Lead-Empfehlungen: Basierend auf den ersten Einstellungen, empfiehlt LinkedIn passende Lead-Kontakte. Diesen Personen bzw. Leads kann man folgen, man sieht, wofür sie sich interessieren und wenn man mag, kann man sich mit ihnen vernetzen. Diese Liste ist privat.
  2. Premium-Suche mit Lead-Builder: Hatte ich vorher Zugriff auf ca. 15 verschiedene Suchfilter, so kann ich nun noch gezielter recherchieren. Das Suchfenster schaut optisch ganz anders aus, aus detaillierten Listen können verschiedene Such-Szenarien erstellt werden.
  3. Erweiterte Suchfilter: Es werden zusätzliche Suchfilter freigeschaltet. Dazu gehören z.B. Karrierestufe, Unternehmensgröße und andere, welche beim Basis-Account nicht freigeschaltet waren.
  4. Uneingeschränkte Personensuche: Anders als beim Basis-Account, wo die Grenze bei max. 1000 Ergebnissen pro Suche lag, erzielt man nun noch mehr Suchergebnisse.
  5. Liste der Profilbesucher: Beim Basis-Account wurden mir nur die letzten 5 Profil-Besucher angezeigt. Diese Liste ist nun stark erweitert, man sieht alle Besucher auf dem eigenen Account. Wer sein Netzwerk erweitern möchte, kann die Profilbesucher kontaktieren und sich im Anschluss mit ihnen vernetzen.
  6. Anzahl der gespeicherten Leads liegt bei 1500. Die Mitgliedschaft „Sales Navigator Team“ erweitert sogar auf 3000 Leads: Ich denke aber, dass ich mit 1500 Leads extrem gut bedient bin.
  7. Vertriebs-Updates: Der Anwender erhält Updates seiner Leads in der Sales Navigator-Timeline und bekommt so einen Überblick, mit welchen Themen sich die Leads gerade beschäftigen. Von Vorteil ist es natürlich, wenn die Personen auch aktiv auf LinkedIn sind und regelmäßig etwas posten. Wenn unter den Leads nur Nutzer zu finden sind, die LinkedIn kaum nutzen, macht es wenig Sinn.
  8. Sales Navigator für Gmail
  9. Notes und Tags: Seit Jahren habe ich mit den Tags auf LinkedIn gearbeitet und auch diesen Beitrag dazu geschrieben. Im Zuge vieler Erneuerungen auf dem Netzwerk und aufgrund zu geringer Nutzung dieser Funktion, gibt es diese nun nicht mehr im Basis-Account, sondern nur noch mit bezahlten Mitgliedschaften wie dem Sales Navigator.
  10. InMail-Nachrichten: 20. Dabei handelt es sich um LinkedIn-Nachrichten bzw. Vernetzungsanfragen, welche versendet werden können, auch wenn man den Kontakt nicht kennt und/ oder keine gemeinsamen Kontakte hat. Wenn die Anfragen bestätigt werden, erhält man Gutschriften. Mal schauen, wie oft ich sie wirklich verwende. Bisher ging es auch ganz gut ohne.
  11. Open Profile: Durch die Mitgliedschaft können Sie kostenfreie Inmail-Nachrichten auch von Nicht-Kontakten erhalten. Mehr über Open Profile wird hier von LinkedIn erklärt.

Die ersten Schritte zum LinkedIn Sales Navigator 

Wenn Sie sich für die neue Mitgliedschaft entschieden haben, wird LinkedIn zuerst einige Fragen an Sie haben. Je besser das Netzwerk Sie und Ihre Wünsche kennt, desto gezielter wird das Angebot. Die folgende Fragen werden geklärt, wenn der Nutzer seine ersten Schritte mit dem Sales Navigator macht.

  • Fragen zu den Regionen: Ich habe für meinen Teil die Region DACH, also Deutschland, Österreich und Schweiz angegeben.
  • Fragen zu Branchen, wie z.B. Management-Beratung, Marketing und Werbung.
  • Angaben zu den Wunsch-Unternehmensgrößen.
  • Gewünschte Tätigkeitsbereiche der Zielgruppe

Wenn diese ersten Angaben gemacht worden sind, kann der neue Nutzer sich aussuchen, wie er loslegen möchte.

  1. Neue Leads finden
  2. Sehen, was es Neues bei den Accounts gibt oder
  3. ein kurzes Einführungsvideo ansehen. Hier kann es auch ohne Sales Navigator-Buchung angeschaut werden.

Was ist anders/ Erste Eindrücke

Wenn ich mich auf LinkedIn eingeloggt habe, werde ich durch einen extra Hinweis auf den Sales Navigator gelotst.

Ich kann also mit meinem persönlichen Profil wie gehabt in einem Tab arbeiten und parallel gezielt im extra Tab nach Leads Ausschau halten und durch den Sales Navigator mein Business vorantreiben.

Lead-Liste

Das Tolle, die Leads-Liste ist privat. Ich kann den Updates von Personen folgen und mich auf die Art und Weise mit ihnen vertraut machen, bevor ich sie überhaupt anspreche.

Wenn ich im bisherigen LinkedIn surfe, sehe ich Kontakte, welche ich kennen könnte, basierend auf dem LinkedIn-Algorithmus. Unter dem Kontakt steht dann blau hinterlegt: „vernetzen“. Im Sales Navigator wird mir angeboten, die Kontakte als Lead zu speichern (Save as Lead). Und ich sehe zu den einzelnen Personen, wie ich mit ihnen verknüpft bin / ob es bereits gemeinsame Kontakte gibt.

Ich kann hier eine Menge Informationen herausfinden. Sehe z.B. auf den ersten Blick, wie lange die Person in der aktuellen Position tätig ist.

Um Anknüpfungspunkte zu finden, sehe ich, mit welchen Kontakten ich etwas gemeinsam habe. Das kann z.B. die gleiche Branche sein oder eine gemeinsame Gruppen-Mitgliedschaft. Ich bekomme Einblicke über kürzliche Jobwechsel. In meinem Fall wäre es eher interessant zu sehen, wer auf Jobsuche ist, aber dafür gibt es bei LinkedIn andere Mitgliedschaften. Des Weiteren erhalte ich Informationen über die Aktivität der Person. Je aktiver ein Mitglied ist, desto häufiger sehe ich auch seine Updates. Hier zahlt es sich wieder aus, mehr Aktivität in Form von Status-Updates zu zeigen, um sich häufiger bei anderen Nutzern in Erinnerung zu bringen.

Gespeicherte Accounts

Die vorgeschlagenen Accounts entsprechen den Unternehmen, welche ich ganz am Anfang bei den Fragen angegeben hatte. Ich bekomme nun interessante Einblicke in die Unternehmen, kann sehen, wie groß welche Abteilung ist, wie hoch der Personalzuwachs ist etc. Zumeist am Morgen erhalte ich per E-Mail Benachrichtigungen, wenn die Accounts etwas Neues gepostet haben.

Weiterbildung/ Info-Material

Da sollten keine Wünsche offen bleiben. LinkedIn bietet verschiedene Möglichkeiten an, um das Tool näher kennenzulernen. Ich kann aufgenommene Webinare anhören, mir Module zusammenstellen, in Videos reinhören, oder eBooks runterladen. Einen ersten Eindruck konnte ich mir bereits verschaffen: Die Videos haben mir bereits nützliche Einblicke in die Funktionen gewährt, für weiterführende Materialien werde ich hoffentlich noch die Zeit finden. Das eBook ist eher eine Zusammenfassung der Vorteile des Sales Navigators als eine Erläuterung der Anwendungen.

Social Selling Index

Der Social Selling Index (SSI) zeigt an, wie erfolgreich ich bin, mir eine erfolgreiche Marke aufzubauen. 100 wäre perfekt, da habe ich mit meinen momentan 74 noch etwas Arbeit vor mir. Im Durchschnitt hat mein persönliches Netzwerk einen SSI von 40, also stehe ich schon ganz gut da. Ich kann anhand der Seite auch sehen, wo ich noch Nachhole-Bedarf habe. Der SSI setzt sich aus einer Kombination aus dem perfekten Profil, dem Aufbau des Netzwerkes und den Aktivitäten auf LinkedIn zusammen. Nur wer intensiv mit den verschiedenen Funktionen arbeitet, wird einen höheren Index erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

Was wird mir der Sales Navigator bringen? Nach einigen Wochen kann ich sicherlich mehr dazu sagen. Ich weiß, dass ich nur dann eine 100 %ig korrekte Aussage treffen kann, wenn ich mich komplett in das Tool einarbeite, alle Funktionen ausprobiere und diesen auch eine Chance gebe. Von 1-2 Sessions im Monat werde ich voraussichtlich keinen großartigen Mehrwert daraus ziehen.

Das ideale LinkedIn-Profil für Ihre Sales-Aktivitäten

Als Sales-Profi sollten Sie darauf achten, dass Ihr LinkedIn-Profil up-to-date ist, ein Foto enthält und in den wichtigsten Bereichen professionell ausgefüllt worden ist. Sie haben da Ihre Zweifel oder es fehlt derzeit an der Zeit, dieses auf Vordermann zu bringen?

Schreiben Sie mir, woran es hängt und ich unterstütze Sie gerne bei den nächsten Schritten.

 

Beitragsfoto: Fotolia © Jürgen Priewe