7 nützliche Anwendungen der mobilen App von LinkedIn

Hin- und wieder, wenn ich im Urlaub bin oder auf dem Weg zum Kunden, verwende ich die mobile LinkedIn-App. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, wie auch Sie sie gut nutzen können, wenn Sie häufiger unterwegs sind und etwas für Ihr Personal Branding tun möchten. Gerade, um mit Ihrem Netzwerk in Verbindung zu bleiben und um sich regelmäßig in Erinnerung zu bringen, ist die App sehr gut geeignet.

1) Updates schreiben

Das geht prima. Gerade, wenn Sie unterwegs sind und auch mal ein Update mit Fotos posten wollen.

  • Gehen Sie dazu zuerst links unten auf „Start“
  • Danach klicken Sie oben rechts auf den Fotoapparat
  • Aus den auf dem Smartphone vorhandenen Fotos können Sie jetzt ein Foto auswählen (unten rechts auf „Auswählen“ klicken)
  • Das Update mit einem kurzen Text versehen und posten

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2) Eigene Beiträge posten (LinkedIn Long-Form-Posts)

Sie können keinen neuen eigenen Beitrag mit der mobilen App posten. Das wäre auch zu umständlich zu tippen. Aber Sie können Ihre vorhandenen eigenen Beiträge mit der mobilen App teilen.

  • Gehen Sie dazu rechts unten auf den Reiter „Sie“
  • Nun sind Sie in Ihrem eigenen LinkedIn-Profil.
  • Wenn Sie ein kleines Stück runterscrollen sehen Sie Ihre eigenen Long-Form-Beiträge
  • Klicken Sie auf den angezeigten letzten Beitrag bzw. den Beitrag, welchen Sie teilen möchten.
  • Oben rechts vom Artikel sehen Sie einen Pfeil. Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich ein Neues Fenster für ein Update und Sie können den Beitrag mit Ihrem Netzwerk teilen.

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3) Interaktion mit Ihrem Netzwerk

Gerade, wenn Sie viel unterwegs sind, hilft Ihnen die regelmäßige Interaktion, mit Ihren Kontakten in Kontakt zu bleiben und sich in Erinnerung zu bringen. Ich empfehle, sich täglich mit ein paar Aktivitäten auf LinkedIn einzubringen. 5-10 Minuten reichen völlig aus. Teilen Sie Artikel von anderen Personen aus Ihrem Netzwerk, kommentieren Sie 3-4 Beiträge und liken Sie den einen oder anderen Beitrag.

  • Sie gehen unten links auf „Start“ und scrollen durch Ihre LinkedIn-Timeline. Sie können Artikel aus Ihrem Netzwerk liken (Daumen hoch), einen Kommentar schreiben oder rechts auf den Pfeil gehen und den Beitrag teilen.

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4) Nachrichten an Kontakte senden

Sie möchten per LinkedIn-Nachricht einem neuen Kontakt auf einer Konferenz einen Terminvorschlag senden? Das geht sehr schnell indem Sie

  • Unten in der Mitte auf „Messaging“ klicken
  • Sie gelangen in eine Ansicht, welche Ihnen erlaubt, in den Nachrichten zu suchen.
  • Oben rechts sehen Sie auch das Symbol zu Entwerfen von Nachrichten. Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich ein Fenster mit einer Nachricht. Sie tippen den Namen des Empfängers und können die Nachricht tippen.
  • Zusätzlich ist es möglich, Fotos und Emojis wie diese hier hinzuzufügen.

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5) Änderungen im Profil vornehmen

Nehmen wir an, Sie sind auf Dienstreise, nehmen an einer Konferenz teil und möchten sich vor Ort mit neuen Kontakten vernetzen. Dabei fällt Ihnen ein Fehler in Ihrem Profil auf oder Sie möchten eine Ergänzung zu Ihrer Berufserfahrung eintragen. Kein Problem.

  • Sie gehen unten rechts auf „Sie“ und landen direkt in Ihrem LinkedIn-Profil. Weiter oben, neben Ihrem Foto sehen Sie ein „Stift-Symbol“.
  • Wenn Sie darauf klicken, kommen Sie in den Bearbeitungsmodus und können z.B. Korrekturen bei der Zusammenfassung, Berufserfahrung etc. vornehmen. Auch Medien/ Datei-Anhänge wie Fotos oder PDFs können von unterwegs aus neu hinzugefügt werden.

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6) Mit Ihrem Netzwerk kommunizieren

Sie haben auch von der mobilen App aus Zugang zu Ihrem kompletten LinkedIn-Netzwerk, also Ihren Kontakten. Wenn Sie ganz unten auf „Mein Netzwerk“ gehen, möchte LinkedIn, dass Sie zum Beispiel Ihren Kontakten zum Geburtstag gratulieren (diese Funktion gibt es z.B. bei der Desktop-Version von LinkedIn nicht) oder zu anderen Jubiläen  gratulieren.

Aufpassen sollten Sie, wenn LinkedIn Sie auffordert, dass Sie Personen, die Sie kennen, ins LinkedIn Netzwerk einladen sollen. LinkedIn ruft dann Ihr Adressbuch (wie z.B. von Outlook) ab und lädt Kontakte daraus zu LinkedIn ein. Das würde ich lieber vermeiden, denn nicht jeder mag solch eine automatisierte Mail-Einladung erhalten. Sie ignorieren diese Funktion, indem Sie auf dem Smartphone nach Links wischen.

Wenn Sie all diese Vorab-Aufforderungen erledigt oder ignoriert haben, sehen Sie oben Links einen Reiter „Einladungen“ (hier sehen Sie, wer Ihnen Einladungen/ eine Kontaktanfrage auf LinkedIn gesendet hat) und oben rechts „Kontakte“ (Ihr Zugang zu Ihren bereits bestehenden Kontakten).

Weiter unten auf dem Display ist zu sehen, dass Ihnen LinkedIn Kontakte anbietet, welche Sie kennen könnten. Wenn Sie diese einfach hinzufügen, erhalten diese eine automatisierte Nachricht, dass Sie sich vernetzen möchten. Das Hinzufügen neuer Kontakte mache ich lieber vom Desktop aus, da ist da einfacher ist, eine persönliche Nachricht zu formulieren.

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Kontakte:

Die Kontakte sind nach Anfangsbuchstaben sortiert. Sie können wählen, ob sie alphabetisch nach dem Vor- oder Nachnamen sortiert werden sollten. Wenn Sie rechts auf die Buchstaben tippen, sehen Sie alle Kontakte, die mit dem ausgewählten Buchstaben starten. Klicken Sie auf den Namen des Kontaktes, gelangen Sie in sein Profil und können ihm z.B. eine Nachricht senden.

 

7) Privatsphäre-Einstellungen ändern

Sie möchten Ihr Passwort ändern, Profiländerungen durchführen, festlegen, wer Ihnen folgen darf und Ihre öffentlichen Updates sehen kann oder hin- und wieder auf LinkedIn im Privatmodus unterwegs sein? All das können Sie auch in den Einstellungen der mobilen App vornehmen:

  • Sie gelangen zu den Privatsphäre/ Datenschutz-Einstellungen indem Sie zuerst unten rechts auf „Sie“ tippen.
  • Als nächstes sehen Sie oben rechts das Zahnrädchen. Wenn Sie darauf tippen, gelangen Sie zu den Einstellungen mit seinen Bereichen Konto, Privatsphäre und Kommunikation. Der Aufbau ist hier sehr ähnlich wie bei der Desktop-Variante und Sie können die gewünschten Einstellungen ändern. Einige Tipps dazu finden Sie auch in meinem Artikel „So geht’s: Privatsphäre-Einstellungen auf LinkedIn„.

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Dies sind einige Funktionen, welche ich gerne auch von unterwegs aus verwende. Bei längeren Nachrichten oder zum konzentrierten Lesen von längeren Artikeln warte ich lieber, bis ich wieder am Desktop oder Notebook sitze.

Wenn Sie mit der LinkedIn-Suche arbeiten möchten, rate ich ebenfalls zum Arbeiten am Desktop. Natürlich können Sie in die Suche einen Namen oder Stichwort eintippen, aber es ist nicht vergleichbar mit einer ausführlichen und zuverlässigen erweiterten Suche, welche es auch erlaubt, verschiedene Such-Szenarien einzutippen. Apropos suchen: Es gibt weitere Apps wie z.B. für Jobsuchende die App „Jobsuche“ bzw. wenn Sie nach Präsentationen oder Videos zur Weiterbildung Ausschau halten möchten, empfiehlt es sich, die Apps von Lynda und Slideshare anzuschauen.

 

Foto: www.pixabay.com, eigene Screenshots

Brauche ich eine Premium-Mitgliedschaft? Oder die Sache mit den InMails

Vor längerer Zeit habe ich ja schon einmal meine Gedanken zur Premium Mitgliedschaft auf LinkedIn geschrieben. Ich bekomme oft mit, wie überlegt wird, ob eine Premium Mitgliedschaft wie z.B. Business Plus zu buchen, um Zugriff auf eine bestimmte Anzahl von InMails zu haben. InMails bedeutet, Sie können eine direkte Nachricht an ein Mitglied auf LinkedIn senden, mit welchem Sie noch nicht vernetzt sind.

Die Anzahl der zulässigen InMails ist unterschiedlich. Bei der Sales Navigator Mitgliedschaft sind es zwischen 8 (Sales Navigator Basic), 15 (Sales Navigator Professional) und 30 InMails (Sales Navigator Team). Bei der Business Plus Mitgliedschaft, welche ich derzeit nutze, sind es ebenfalls 15 InMails. Sobald der Monat rum ist, bekomme ich wieder 15 „freie“ InMails. Investieren muß ich für die Premium Mitgliedschaft je nach Vertrag bis zu 44,99 €/ pro Monat.

Beim Formulieren einer InMail sollten Sie sich vorab Gedanken machen, dass diese auch wirklich beantwortet wird. Wenn dies innerhalb von 90 Tagen geschieht, wird Ihnen die InMail nämlich gutgeschrieben – so wird es auch hier auch noch mal beschrieben wird. 15 InMails klingen ja auf den ersten Blick sehr wenig. Wenn Sie sinnvolle Kontaktanfragen stellen und klug formulieren, können Sie somit aber mehr als diese 15 Mails versenden. Übrigens, wenn ich weitere Nachrichten erwerben möchte, kann ich dies für 7,50 €/ InMail jederzeit tun. Gebraucht habe ich sie bisher nicht.

Es gibt, wenn Sie nur Hin- und wieder ein Ihnen noch fremdes Mitglied kontaktieren möchten, auch andere Wege.

  1. Sie können dazu direkt in das Profil der Person klicken und im Profil schauen, ob eine E-Mail-Adresse des Mitglieds im Text der Zusammenfassung oder weiter unten unter Informationen zur Kontaktaufnahme finden. Wenn ja, klicken Sie auf „Vernetzen“ und geben bei der Frage, woher Sie die Person kennen, „others“ an. Als nächstes geben Sie die E-Mail-Adresse ein. In dem darunter stehenden Feld können Sie eine persönliche Nachricht schreiben und um eine Vernetzung bitten. Diesen Weg wähle ich sehr oft. In meinen Augen ist eine persönlich formulierte Kontaktanfrage immer erfolgreicher als eine automatisierte.
  2. Eine weitere Möglichkeit ist, zu schauen, ob die Person mit Ihnen eine Gruppen-Mitgliedschaft teilt. Sie können ja Mitglied in bis zu 50 Gruppen auf LinkedIn sein. Wenn ja, sehen Sie das rechts vom Profil. Wie hier in dem Screenshot. Gemeinsamkeit-LinkedInDort zeigt Ihnen LinkedIn an, ob Sie Gemeinsamkeiten in den Kenntnissen, oder Gruppen-Mitgliedschaften haben. Sie gehen dann in die jeweilige Gruppe, suchen dort unter Mitgliedern nach der Person und können ihr eine Nachricht schreiben. Achtung: Es sind nur maximal 15 Nachrichten im Monat erlaubt. Eine nähere Beschreibung der Möglichkeit, Nachrichten an Gruppen-Mitglieder zu schreiben, finden Sie hier direkt in der LinkedIn-Hilfe.

Ob und wann nun eine bezahlte Mitgliedschaft für jeden Einzelnen Sinn macht, kann ich hier nicht sagen. Fakt ist, bei der Premium-Mitgliedschaft haben Sie noch andere Vorteile wie z.B. Zugriff auf zusätzliche Suchfilter. Allein deshalb ist es oft sinnvoll, einfach mal einen Monat zu testen, was zu Ihnen und Ihren Netzwerk-Bedürfnissen passt.

 

Beitragsbild: www.pixabay.com

So geht’s: Privatsphäre-Einstellungen auf LinkedIn (Update Mai 2018)

Sie machen sich Gedanken, wie Sie Social-Media-Netzwerke nutzen und dabei Ihre Privatsphäre schützen können? Aus Angst vor Daten-Missbrauch, gehen immer noch viele Leute auf „Nummer Sicher“ und verzichten ganz auf die Nutzung von Facebook, Google+, LinkedIn & Co. Nur leider verzichtet man ja dadurch auch auf viele Vorteile für das persönliche Selbstmarketing, welche ich gar nicht mehr missen möchte.

Das LinkedIn-Profil erfordert keine persönlichen Informationen wie die Adresse oder Telefonnummer. Die Ausnahme bildet eine E-Mail-Adresse, allerdings können Sie auch für diese bestimmen, wer sie sehen darf. Telefonnummern etc. müssen nicht ins Profil, es sei denn, Sie haben sie bewusst zum Profil z.B. zur Zusammenfassung oder einem anderen Bereich hinzugefügt. In einigen Fällen macht es Sinn, nähere Angaben zu treffen, aber Sie müssen das nicht tun. Wer Sie kontaktieren möchte, kann Sie über eine Nachricht auf LinkedIn anschreiben und Sie entscheiden, ob Sie Anfragen bestätigen, beantworten oder einfach löschen.

Mit den folgenden 10 Punkten erhalten Sie einige wichtige Informationen zum Datenschutz bzw. den Privatsphäre-Einstellungen Ihres LinkedIn-Profils:

1) Das Nicht-Öffentliche Profil

Sie möchten nicht auf Google und Co gefunden werden? In dem Fall ist es gut zu wissen, dass Sie Ihr LinkedIn-Profil nicht öffentlich machen müssen. Die Default-Einstellung beim Einrichten ist öffentlich. Um es rückgängig zu machen, folgen Sie den folgenden Erläuterungen und Sie ändern damit Ihr Profil von öffentlich auf nicht-öffentlich:

  • Klicken Sie auf Ihr Profilfoto rechts oben.
  • Sie gehen auf „Datenschutz & Einstellungen“, klicken Sie auf das blaue Wort „Datenschutz“.
  • An erster Stelle steht nun „Ihr öffentliches Profil bearbeiten“. Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich ein neues Fenster und Sie können rechts das Häkchen bei „Mein öffentliches Profil für keinen sichtbar machen“ setzen.

Wenn Sie Ihr Netzwerk erweitern möchten, auf Job- oder Kundensuche sind, ist es allerdings eher empfehlenswert, auf ein öffentliches Profil zu setzen.

Wichtig: Auf LinkedIn unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Profilen: Dem öffentlichen Profil und dem nicht-öffentlichen Profil (einsehbar von eigenen Kontakten bzw. Ihrem erweiterten Netzwerk) 

2) Das öffentliche LinkedIn-Profil

Wenn Sie die entsprechende Einstellung gewählt haben (Beim Erstellen des Profils wird sie automatisch gewählt), erscheint das öffentliche Profil in der Google-Suche bzw. in anderen Suchmaschinen. Wer plant, ein großes Netzwerk aufzubauen und von Kunden, Recruitern und Geschäftspartnern gefunden werde möchte, sollte sich für diese Variante entscheiden.

Es gibt allerdings die Möglichkeit, das Profil komplett für Google zu öffnen oder nur einige Bereiche freizugeben. Hier sehen Sie die Auswahl, wie Sie von LinkedIn angeboten wird:

Sie können so entscheiden, welche Profil-Bereiche für jeden sichtbar sind und welche nicht. Wenn Sie das Häkchen bei der Zusammenfassung gesetzt haben, ist diese öffentlich sichtbar. Steht dort Ihre E-Mail-Adresse drin, können Personen, die über Suchmaschinen auf Ihr Profil gelangen, Ihnen eine Kontaktanfrage oder E-Mail senden. In manchen Fällen ist das von Vorteil, in anderen Fällen verzichten Sie besser darauf, Ihre E-Mail anzugeben.

3) Wer sieht Ihr Profilfoto?

Auch Ihr Foto muß nicht jeder sehen. Sie können selbst entscheiden, ob es jedes Mitglied, nur Ihr Netzwerk (Kontakte 1., 2. und 3. Grades) oder nur Ihre Kontakte (Kontakte 1. Grades) sehen dürfen. Es kann auch sichtbar für alle gemacht werden, sprich für Personen, welche nicht auf LinkedIn angemeldet sind. Wie Sie diese Einstellung vornehmen, erfahren Sie hier.

4) Wer kann Ihnen Kontaktanfragen senden?

Auch hier dürfen Sie gewisse Eingrenzungen vornehmen. Im Bereich „Datenschutz“ kann angeklickt werden, ob Personen, die Ihre E-Mail-Adresse in ihrer Kontakteliste haben, Ihnen auch Einladungen zu LinkedIn senden können. Untenstehend finden Sie die Auswahl, welche Sie treffen können.

Wenn Sie ganz unten „Niemand“ anklicken, wird Ihr Netzwerk auch nur langsam wachsen.

Da LinkedIn ja zum Netzwerken gedacht ist, ist die erste Einstellung auch die empfohlene Einstellung. Wessen Einladung Sie annehmen, bleibt Ihnen immer selbst überlassen. Ich selbst bestätige auch nicht jede Anfrage sondern schaue nach, inwieweit sie für mich Sinn macht. Bevorzugt werden Kontaktanfragen, welche ein Profilfoto und eine personalisierte Nachricht enthalten. Wie das geht, habe ich in diesem Artikel beschrieben.

5) Was sehen andere, wenn Sie auf Ihr LinkedIn-Profil klicken?

Mitglieder, die eingeloggt sind, sehen folgende Informationen, wenn Sie sie zum Profil hinzugefügt haben:

  • Details zum jetzigen und den ehemaligen Jobs
  • Details zur Ausbildung
  • Empfehlungen
  • Webseiten
  • Twitter-Account, wenn angegeben
  • welchen LinkedIn-Gruppen Sie beigetreten sind (das lässt sich auch abstellen)
  • LinkedIn-Aktivitäten wie Status Updates.

Es gibt auch die Möglichkeit zu sehen, wer Ihre Kontakte sind. Dies kann in den Privatsphäre-Einstellungen auch abgestellt werden. In einigen Branchen oder unter Coaches ist es meist wichtig, nicht anzuzeigen, wer zu den eigenen Kontakten gehört. Für viele Nutzer ist es wiederum sinnvoll zu sehen, wer mit wem bereits vernetzt ist. Auch hier entscheiden Sie.

6) Wer darf Sie über Ihre E-Mail-Adresse finden?

Im Bereich Datenschutz wird von LinkedIn abgefragt, ob Ihr Profil über Suchergebnisse auf LinkedIn, beim Adressbuch-Import, in Suchmaschinen oder anderen zulässigen Diensten außerhalb von LinkedIn auftauchen darf. Dies mit dem Ziel, bestehende Kontakte zu finden oder neue Personen zu entdecken.

Ansonsten ist es wichtig für Sie zu wissen, dass Sie entscheiden dürfen, wer die E-Mail-Adresse sehen darf. Nur Sie (selbsterklärend), Ihre direkten Kontakte (Kontakte 1. Grades), die Kontakte 1. und 2. Grades oder Alle auf LinkedIn.

 

 

 

 

Generell erlaubt es LinkedIn nicht, dass man über die LinkedIn-Suche und eine Telefonnummer, das passende Profil finden kann

Details, welche unter Kontaktdaten eingegeben werden, wie z.B. Telefonnummer oder die Postadresse sind nur für Kontakte 1. Grades sichtbar. Viele Mitglieder hinterlassen keine Telefonnummer oder weitere Details, daher ist das Feld häufig leer.

7) LinkedIn Auftragsverarbeitungsvereinbarung/ Data Processing Agreement (DPA)

Durch dieses Agreement wird die Verarbeitung personenbezogener Daten, die der Kunde hochlädt oder anderweitig LinkedIn im Zusammenhang mit den Leistungen zur Verfügung stellt geregelt. Die DPA bzw. die Auftragsverarbeitungsvereinbarung zwischen dem Datenimporteur und Datenexporteur ist als englisch-sprachige DPA bindend. Die LinkedIn Auftragsverarbeitungsvereinbarung in deutscher Sprache finden Sie über folgenden Link: https://legal.linkedin.com/dpa/DE.

Eventuell erinnern Sie sich an eine frühere Abfrage unter dem Titel „Weitergabe von Daten an Dritte„. Diese bezog sich auf die Basisdaten. Zuge der DSGVO ist diese Abfrage nicht mehr zugängig. Allerdings sollten Sie aufpassen, denn unter 8) gibt es eine Ausnahme-Regelung, welche Sie zumindest kennen sollten.

8) Datenfreigabe für akademische und politische Forschungen freigeben

Ein wenig versteckt ist diese Frage. Hier können Sie entscheiden, ob Sie möchten, dass Ihre Daten für Forschungszwecke verwendet werden dürfen. Wenn Sie das nicht wünschen, antworten Sie mit „nein“.

Noch vor ein paar Wochen wurde konkret gefragt, ob Daten an Dritte weitergegeben werden dürfen. So sah das bei mir im Bereich „Einstellungen aus: 

 

9) Werbeanzeigen und Abstimmung der Daten basierend auf Ihren Interessen

Hier stimmen Sie zu, ob LinkedIn Cookies verwenden darf, um die Anzeigen auf Ihre Interessen abzustimmen. Möchten Sie das nicht, einfach den Schieber auf „Nein“ setzen.

10) Wer sieht Ihre Status Updates?

Sie können bei jedem Status-Update einstellen, wer die Updates sehen darf. Ihre Kontakte oder die Öffentlichkeit. Genauer beschrieben wird es hier.

Wenn Sie das Update mit der Öffentlichkeit teilen, dann beinhaltet dies Ihr komplettes Netzwerk (Ihre Kontakte, Kontakte 2. und 3. Grades, LinkedIn Pulse). Da die meisten Nutzer ihren Bekanntheitsgrad mit LinkedIn vergrößern möchten, macht die Einstellung „Öffentlichkeit“ am meisten Sinn.

Neben den Updates können Sie auch Artikel verfassen und mit Ihrem Netzwerk teilen. Sie erscheinen in der Timeline Ihrer Kontakte. Zusätzlich erhalten Ihre Kontakte über das Glockensymbol unter „Mitteilungen“ eine Info, dass Sie den Artikel publiziert haben.

Bonus: Weitere Tipps in puncto Datenschutz auf LinkedIn und anderen Netzwerken, die Sie sofort umsetzen können:

  • Ändern Sie regelmäßig Ihr Passwort und lassen Sie sich ein ausgefallenes Passwort einfallen. Keine Geburtsdaten, Namen der Kinder etc.
  • Melden Sie sich sofort ab, wenn Sie einen anderen Computer/ öffentliche Computer genutzt haben.
  • Setzen Sie auf eine zweistufige Überprüfung. Wie das auf LinkedIn eingestellt werden kann, erfahren Sie hier. Im Kleingedruckten steht, dass LinkedIn auf die Mobiltelefon-Daten zugreift. Das kann zur Folge haben, dass Ihnen unter „Personen, die Sie vielleicht kennen“, Ihre WhatsApp-Freunde angezeigt werden.
  • Vernetzen Sie sich nur mit Personen, die Sie kennen oder die Ihnen vertrauenswürdig erscheinen.
  • Sie können unter Datenschutz auch Personen blockieren. Mit wenigen Klicks werden Sie auch unangenehme Personen los.
  • Geben Sie in den Status-Updates bzw. Ihrer LinkedIn-Zusammenfassung keine privaten Informationen preis, es sei denn Sie möchten es für Kunden oder Recruiter einfacher machen und dort die Telefonnummer hinterlegen.

Welche Einstellung ist nun die Richtige für Sie?

Das hängt ganz stark von Ihren Zielen ab. Wenn Sie im Internet gefunden werden möchten, weil Sie selbständig sind, einen neuen Job suchen, dann macht es Sinn, das Profil öffentlich zu machen. Das führt auch dazu, dass die im Profil verwendeten Keywörter in die Suchmaschinen kommen und Sie über diese gefunden werden. Ich berate meine Kunden gezielt nach deren Herausforderungen und in vielen Fällen ist der Auftrag der, dass die Kunden über Keywörter, welche ihren Expertenstatus beschreiben, online gefunden werden wollen um an neue Aufträge oder Jobs zu gelangen.

Auch bezüglich der Entscheidung, wer in Ihr Netzwerk aufgenommen wird, sind Sie derjenige, der entscheidet.

Generell gilt, wenn Sie Social Media nutzen, dass die sozialen Netzwerke Daten erfassen. Eine entsprechende Erklärung von LinkedIn finden Sie hier unter diesem Link. Die Daten europäischer Mitglieder werden in dem Fall von LinkedIn in Irland verwaltet. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man, wenn man nicht möchte, dass Daten erfasst werden, sich nicht bei LinkedIn anmelden sollte. Sie können unter dem Link genau nachlesen, inwieweit LinkedIn mit Ihren Daten arbeitet. Einen Beitrag mit den häufigsten Fragen zum Thema Datenschutz „FAQ“ können Sie hier einsehen.

 

Bitte schreiben Sie mir doch, ob die Erläuterungen in meinem Artikel nützlich für Ihre LinkedIn-Aktivitäten waren!

 

Dieser Beitrag wurde im Februar 2017 und Mai 2018 aktualisiert.

LinkedIn: Wie gehen Sie am besten mit ungewünschten Kontaktanfragen um?

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Wie gehe ich mit ungewünschten Vernetzungswünschen um?

Diese Frage höre ich immer wieder und es gibt sicherlich verschiedene Antworten darauf. Sind Sie ein „Open Networker“ und möchten relativ schnell ein sehr großes Netzwerk aufbauen oder gehen Sie lieber auf „Nummer Sicher“ und bauen sich das Netzwerk ganz gezielt nach Ihren Kriterien auf?

Wenn Sie kein „Open Networker“ sein möchten und trotzdem viel von qualitativ hochwertigem Netzwerken halten, dann ist die folgende Strategie sicherlich richtig für Sie:

  1. Sie vernetzen sich nur mit Personen, die Sie aus dem realen Leben kennen.
  2. Sie vernetzen sich nur mit Personen, die Ihnen eine personalisierte Vernetzungsanfrage mit einem Grund des Vernetzungswunsches senden. Dazu gehört für mich auch, dass das Profil und Foto und der individualisierte Vernetzungswunsch zusammen passen und die Person in Ihr Netzwerk passt.

Fängt die Ihnen noch fremde Person sofort an, Produkte und Services anzupreisen oder es wird kein Profilbild angezeigt, dann bin ich eher vorsichtig. Ich persönlich bin für weltweites Netzwerken, weil es zu meinem Thema passt. Dennoch mag ich mir mein Netzwerk genau ansehen und nach meinen Vorstellungen aufbauen. So bestätige ich nicht jede Anfrage und muß auch nicht zuviele Kontaktanfragen aus China oder Indien annehmen.

In einigen Fällen ist es daher meines Erachtens nach völlig ok von der auf LinkedIn angebotenen Funktion „ignorieren“ Gebrauch zu machen.

Wenn Sie eine Anfrage erhalten haben, haben Sie immer folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Sie bestätigen den Kontakt.
  • Sie bestätigen den Kontakt und schicken ihm eine Antwort.
  • Sie klicken auf das Kreuz und ignorieren somit die Kontaktanfrage.

oder Sie gehen wie folgt vor:

  • Im untenstehenden Screenshot sehen Sie ein Fenster mit der Standard-Nachricht von LinkedIn, dass sich die Person mit Ihnen vernetzen möchte. Rechts oben im Feld gibt es einen kleinen weißen Pfeil, welcher nach links zeigt. Klicken Sie darauf und es öffnet sich ein Fenster über welches Sie eine Nachricht schreiben können. Wenn Sie keine personalisierte Anfrage erhalten haben, den Kontakt aber recht interessant finden, dann stellen Sie doch über diese Möglichkeit eine Frage zu deren Tätigkeit bzw. dem Grund des Vernetzungswunsches.2015-03-09_LinkedinExample

Wenn Sie Ihr Netzwerk auf LinkedIn aufbauen möchten, dann können Sie das auch selbst in die Hand nehmen und sich nach den für Sie richtigen Kontakten umschauen und diese kontaktieren. In meinen LinkedIn-Webinaren beschäftige ich mich u.a. mit diesem Aspekt des Netzwerkens. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, melden Sie sich doch zum nächsten LinkedIn-Webinar an.

Wie handhaben Sie bisher das Vernetzen mit fremden Kontakten? Ich freue mich auf Ihr Feedback!

TacticsHR – Zielgerichtetes Finden von Kontakten auf Twitter

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In einem meiner Webinare geht es um das Thema „Wie Sie von ausländischen Geschäftspartnern gefunden werden“ und ich spreche u.a. über die Möglichkeiten mit Hilfe der Twittersuche auf neue Kontakte aufmerksam zu werden. Umso spannender finde ich dieses Tool genannt „TacticsHR“ welches hilft, andere Leute auf Twitter zu finden. Es sucht dabei konkret im Profil, in der Kurz-Bio der Twitternutzer. Vor allem Personalagenturen/ HR haben bzw. werden sich näher damit beschäftigen, da es ganz gezielt im Recruiting eingesetzt werden kann.

Ein paar Fakten:

  • TacticsHR  ist ein Twitter Search Tool
  • Es hilft z.B. HR, Twitterprofile zu durchsuchen und Listen von möglichen Kandidaten zu finden.
  • Boolean-Search wird unterstützt
  • Die Ergebnisse lassen sich nach Relevanz, Anzahl der Followers und Anzahl der Tweets etc. sortieren.

Anwendungsbeispiele:

  • Sie suchen Netzwerker in der Umgebung von München?
  • Sie möchten einer bestimmten Berufsgruppe auf Twitter folgen? Probieren Sie es aus und suchen nach allen Heilpraktikern in Köln oder Coaches in München. Da sah das Ergebnis ungefähr so aus.
  • Sie suchen einen Ansprechpartner für ein bestimmtes Thema in einer bestimmten Stadt? Oder Sie suchen nach deutschen Workshop-Anbietern?
  • Sie planen ins Ausland zu exportieren und suchen Fachleute für Ihre Branche? Je nach Branche wird es hier unterschiedliche Erfolgserlebnisse geben. Einfach war hier die Suche nach Coaches in Birmingham oder die Suche nach einem Marketing-Ansprechpartner in Paris.

Geben Sie Namen in Anführungsstrichen ein, dann finden Sie diese Leute auch, wenn sie auf Twitter sind.

Natürlich ist nicht jeder auf Twitter. In vielen Fällen wird man Kontakte eher auf Xing oder LinkedIn finden können bzw. mit einer Browsersuche Ergebnisse erzielen. Aber es bietet sich als ideale Ergänzung an, denn Twitter wird in vielen Bereichen immer populärer. Zumal die Verknüpfung ideal ist, da sich die Suchergebnisse in Twitterlisten importieren lassen, mit welchen man prima weiterarbeiten kann.

Frage:

Ist Ihre Kurzbio so ausgefüllt, dass man anhand der richtigen Stichwörter auf Ihr Profil stoßen würde? Nein? Dann empfehle ich, dass Sie schnell einen Kurztext für das Feld mit den 160 Zeichen ausfüllen.

TacticsHR-6.8.2013