Expansion ins Ausland: 5 Gründe, warum Sie LinkedIn nutzen sollten

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Wenn Sie bisher nur in Deutschland beruflich aktiv waren, sind Sie mit Xing sehr gut aufgestellt gewesen. Sollten Sie allerdings über die Grenzen hinaus Kontakte schließen und bzw. schon Kontakte haben, dann empfiehlt sich LinkedIn. Es ist das weltweit größte Businessnetzwerk und ist in über 200 Ländern verfügbar. Derzeit zählt es ca. 200 Millionen Mitglieder (aktualisiert: 238 Millionen im August 2013) mit einem sehr hohen Anteil kommend aus Nordamerika, Indien und Brasilien. Aber auch in europäischen Ländern wie den Niederlanden, UK und Frankreich ist LinkedIn äußerst populär. Mehr zur Statistik finden Sie hier im LinkedIn-Blog.

Sobald Sie sich internationaler ausrichten möchten, sind Sie hier richtig. Für Unternehmen mit vielen ausländischen Kontakten, Kooperationen und im Falle einer Auslandsexpansion ist ein eigenes LinkedIn-Profil somit sehr empfehlenswert. Wie bei Xing sind auch hier Unternehmensprofile möglich und für Ihr Untermehmens- bzw. Produkt-Branding sehr empfehlenswert. HP erreichte vor einigen Wochen 1 Million Follower.

Hier finden Sie 5 Gründe, warum LinkedIn für eine Auslandsexpansion so nützlich ist:

  1. Profil in mehreren Sprachen: Auf LinkedIn können Sie multilinguale Profile einrichten. Das heißt Sie starten z.B. mit ihrem deutschen Profil und fügen, je nach Zielland ein Englisches, Französisches oder Spanisches hinzu. Die Besucher sehen Ihr Profil dann in ihrer jeweiligen Sprache. Automatisch wird man auch schneller gefunden, wenn man mehrere Profile hat. Auf diesem Wege können Sie Kontakte zu Geschäftspartnern, Kunden und ehemaligen Kollegen im Zielland pflegen. Außerdem ist es möglich, multilinguale Firmenprofile anzulegen. Wie das geht, erfahren Sie hier im Blog.
  2. Mittendrin auf dem internationalen Marktplatz: Mit einer Präsenz auf LinkedIn sind Sie auf dem internationalen Markt richtig aufgestellt. Mit einem komplett ausgefüllten Profil werden Sie schneller gefunden und gelangen gezielter an Kontakte im Zielland. Die Verbreitung ist deutlich größer und die Chance Kontakte auf internationalen Märkten zu treffen ist um ein Vielfaches höher. Passen Sie auf, denn in letzter Zeit wächst Xing langsamer während die Anzahl der Mitglieder auf LinkedIn, auch von deutschen Nutzern stetig zunimmt.
  3. Gruppen auf internationaler Ebene: Sie finden für viele Fachgebiete lokale Gruppen in der Landessprache oder Gruppen auf europäischer Ebene. Sie können auch gezielt nach Gruppen zu einem Thema in einer bestimmten Sprache suchen. Für den Bereich Automobile habe ich alleine 58 Gruppen in französischer Sprache angeboten bekommen. Sehr viele Gruppen werden in Englisch geführt oder die Sprachen mischen sich, wie z.B. hier in der Gruppe „France – Import, Export, Trading“. Ein Engagement in den Gruppen hilft, die lokalen Themen herauszufinden und mit eventuellen Partnern ins Gespräch zu kommen. Dank der sehr anschaulich dargestellten Gruppenstatistik lässt sich recht schnell identifizieren, ob eine Gruppe zu Ihnen passt oder nicht. Sehen Sie dazu das untenstehende Beispiel:

LinkedIn-Gruppenstatistik

4. Social Media Monitoring kann auf LinkedIn zugreifen. Das heißt, wenn branchenspezifische Diskussionen auf LinkedIn stattfinden, können Sie diese mit professionellen Monitoring-Tools herausfinden. Für Xing fehlt die API und sie müssten sich schon selbst auf die Suche machen.

5. Expertise auf internationaler Ebene zeigen mit Empfehlungen aus dem Ausland:  Nutzen und fragen Sie nach Referenzen von ehemaligen Kollegen und Partnern mit welchen Sie schon auf internationaler Ebene gearbeitet haben. Damit steigert sich Ihr Ansehen für zukünftige Projekte und ziemlich klasse ist auch, dass die Empfehlungen ins Ranking mit einfließen und Ihre Platzierung in Suchergebnissen verbessern können. Übrigens: Nur Profile mit 3 Empfehlungen gelten als vollständig, was auch noch wichtig für das Auffinden Ihres Profils ist.

Spezialtipp: Für Ihre Expansion reichen 15 Minuten tägliches Engagement aus. Haben Sie Mitarbeiter, die Sie unterstützen und ein eigenes LinkedIn-Profil aktiv pflegen, umso besser.

Die Basis ist immer ein komplett ausgefülltes Profil, denn nur ein 100%-Profil ist in Suchergebnissen schnell auffindbar. Zu den täglichen oder wöchentlich wiederkehrenden Aufgaben können gehören:

  • Fragen Sie bei ehemaligen Kollegen oder Geschäftspartnern pro-aktiv nach Empfehlungen.
  • Zeigen Sie Engagement in Branchen-Gruppen (Beteiligen Sie sich an 2-3 Gruppenthemen/ Woche)
  • Erstellen Sie eigene Status-Updates zu Ihrem Unternehmen oder anderen interessanten Themen (2-4 x Woche) wie z.B. Posts neuer Corporate Blog-Einträge, Branchen-News, Firmenjubiläum, Projekterfolg etc. So bleiben Sie bei Ihren Kontakten mit wertvollen Informationen präsent.

Sind Sie schon bei LinkedIn aktiv? Wie ist Ihr Eindruck bezüglich der Übersichtlichkeit und der Gruppenaktivitäten im Vergleich zu Xing? Was finden Sie besonders gut? Was ist nicht so toll?

Foto: © AndyEmel – Fotolia.com

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