So erhalten Sie Marktdaten mit Hilfe von PayPal-PassPort

cargo container ship

Informationen über andere Länder, den Markt und das Einkaufsverhalten in anderen Ländern sind eine wichtige Grundlage einer jeden Internationalisierung. Um Händler bei der Beschaffung wichtiger Details zu unterstützen, hat sich Paypal etwas einfallen lassen: Seit kurzem gibt es mit Paypal-Passport eine neue Webseite mit wichtigen Informationen für Online-Händler.

Laut der Paypal Merchant Study gewährt PayPal-PassPort einen Blick in Echtzeit in die Einkaufsgewohnheiten, Kundenbedürfnisse, Kundenwünsche und Trends in anderen Ländern. Ich habe mir die Plattform etwas genauer angeschaut und stelle sie hiermit näher vor:

Was bietet PayPal-PassPort?

Es stellt landesspezifische Reports zur Verfügung, welche dem Online-Händler Informationen zu:

  • saisonalen Umsatz-Steigerungen,
  • kulturellen Gewohnheiten,
  • Tabus und Trends in anderen Ländern,
  • Liefer- und Versand-Konditionen,
  • Umtausch-Raten und Gebühren,
  • Zollverfahren und Gebühren liefert.

Außerdem können Händler auf der Seite anhand von Beispielen lernen, wie diese ihre Auslands-Expansion vorantreiben konnten.

Für wen ist PayPal PassPort gedacht?

Die Seite ist für kleinere Unternehmen gedacht, welche Informationen suchen um die Internationalisierung ihres Unternehmens voranzutreiben. Gerade, weil viele kleinere Unternehmen an Themen wie komplizierten Zollverfahren, Währungs-Umrechnung, Tracking von Lieferungen scheitern bzw. extrem viel Zeit verlieren, ist die Plattform eine gute Hilfe, diese Probleme zu mindern.

Welche Länder sind auf der Plattform vertreten?

Bisher findet der Nutzer Informationen und Hintergrundwissen der folgenden zehn Länder: USA, UK, Australien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Brasilien, China, Japan und Israel. Sie stellen die derzeit wichtigsten Märkte im PayPal-Prozess dar. Mehr Länder werden mit Sicherheit im Laufe der Zeit dazukommen.

Ein Beispiel: Worauf gibt PayPal-PassPort eine Antwort?

Am Beispiel Frankreich können wir einen kleinen Rundgang gemeinsam gehen. Unter „Tools“ wählen Sie Ihr Wunschland aus. Beim Scrollen erhalten wir Informationen zu den üblichen Schlussverkäufen in Frankreich.

Wir erfahren, dass dieses Jahr die „Soldes“ vom 25.6.-29.7.2014 stattfinden.

Zudem erfahren wir, wann welche Feiertage stattfinden, die man für sein Marketing nutzen sollte. So ist z.B. der Vatertag in Frankreich am 15. Juni 2014 gewesen und Back-to-School ist am 2.9.2014.

Es werden Einblicke in die französische Kultur gegeben, mit Fokus auf Einladungen bei französischen Gastgebern. Der Nutzer erfährt, welche Mitbringsel geeignet sind, was man besser nicht mitbringen sollte und was sich für welchen Anlass eignet.

Weitere Daten und Fakten stehen in der Kategorie „Trade Trends by Country“. Hier werden Einblicke in die Demografie des Landes gewährt.

Statistiken und Checklisten

Basierend auf dem Transaktions-Volumen wird dem Besucher angezeigt, welches die erfolgreichsten 6 Länder weltweit sind. Im Juni 2014 waren das z.B. die USA mit 22%, Canada, UK und Australien mit jeweils 10%, Deutschland 9% und Frankreich 6%.

Die Plattform bietet in Form von Checklisten Artikel zu Themen die expandierende Unternehmen interessieren könnten. Z.B. „6 Steps for International Holiday Selling“ oder „7 points to consider when selling overseas“.

Informationen rund um das Thema Lieferungen, Zoll und Kosten

Besonders hilfreich für jeden Online-Versandhändler sind mit Sicherheit die Informationen für jedes der 10 Länder zu den Shipping-Dienstleistern, Tracking-Systemen wie hier im Bild zu Frankreich.

Paypal-Shippingbycountry Paypal-Shippingbycountry

Richtig in die Praxis geht es mit dem eingerichteten Shipping Calculator, Währungsrechner und einer Tabelle welche die Zollgebühren für jedes Land (nicht nur für die oben aufgeführten 10 Länder) auflistet. So kann der Anwender sortiert nach Produkt-Kategorie, Größe und Gewicht an wichtige Informationen für die eigene Preiskalkulation gelangen.

Wer sich mit dem Thema Auslands-Expansion auseinandersetzt, sollte sich die Seite genauer ansehen. Auf den zweiten Blick erhält der Nutzer viele nützliche Informationen, die er sonst mit relativ viel Aufwand hätte zusammensuchen müssen.

Sie möchten mehr zum Thema Export Marketing, internationales Social Media bzw. Tipps für Auslands-Expansionen erhalten? Dann melden Sie sich jetzt gleich für meinen Newsletter an: http://eepurl.com/HMoAD

 

Foto: Fotolia © il-fede

 

 

Interview mit Spreadshirt: Internationalisierung mit „easy first“ Strategie

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Durch die Global Retail Empire Studie von OC&C Strategy Consulting bin ich u.a. auf die Internationalisierung von Spreadshirt aufmerksam geworden. Das deutsche Unternehmen aus Leipzig stellt ein gutes Beispiel für eine Internationalisierung einer deutschen Online-Plattform dar und ich möchte es hiermit … Weiterlesen

Studie zum internationalen E-Commerce und 7 Tipps für Ihre erfolgreiche internationale Expansion

Online shopping concept

Der Global Retail E-mpire Report (Studie von OC&C Strategy Consultants und Google) von Januar 2014 schätzt den Wert des Online-Handels der sechs größten E-Commerce-Märkte auf die Hälfte des weltweiten E-Commerce-Volumens. Zu den größten Märkten gehören UK, USA, Deutschland, Nordics, die Niederlande und Frankreich. Es zeigt sich, dass im Retail-Bereich mehr und mehr internationalisiert wird und der Handel zwischen verschiedenen Ländern exponentiell ansteigt.

Vergleicht man diese sechs Länder, stellt man fest, dass der Online-Handel in Großbritannien das größte Wachstum verzeichnen wird, gefolgt von den USA und Deutschland.
Zurückzuführen sind die Erfolge auf einen steigenden Anteil der Bevölkerung mit Internet-Anschluss und das gesteigerte Vertrauen der Kunden in den Online-Handel. Der Grund, dass gerade in UK der E-Commerce so erfolgreich ist, ist sicherlich, dass es einer der fortschrittlichsten E-Commerce-Märkte weltweit ist und dass auch viele internationale Kunden den UK Marken ihr Vertrauen schenken.

Die Global Retail E-mpire-Infografik erzählt uns noch mehr über die großen internationalen Marken und was auch andere Retailer von ihren Aktivitäten lernen können.

Webseiten und Globalisierung:

  • Globale Webseiten und weltweite Lieferungen ermöglichen die Expansion.
  • Die Grafik zeigt, wieviele unterschiedliche Sprachen die Länder auf ihren Webseiten anbieten und in wieviele verschiedene Länder sie liefern. Spitzenreiter bei den Sprachen ist Deutschland mit durchschnittlich 5 angebotenen Fremdsprachen und UK führt mit über 40 Ländern, in welche Waren versendet werden.

Fakten zum internationalen E-Commerce:

  • Die Top internationalen Pure-Player im internationalen Online-Handel sind die amerikanischen Unternehmen Amazon, Ebay gefolgt vom deutschen Zalando.
  • Zu den Top Multichannel-Unternehmen im internationalen Online-Handel zählen die skandinavischen Marken Ikea und H&M. Danach folgen amerikanische Marken wie Avon und Apple.
  • Luxusartikel, Mode und Sportartikel werden besonders gerne online gekauft. Die erfolgreichsten Marken im internationalen E-Commerce sind entsprechend sehr bekannte Marken: Adidas belegt den ersten Platz, gefolgt von den französischen Marken Louis Vuitton und Hermes.

Besonderen Fokus sollte bei der internationalen Markteroberung auf die folgenden 7 Punkte gelegt werden:

  • Strukturieren Sie die Markteroberung und legen die Zielgruppen fest, welche sich am einfachsten ansprechen lassen.
  • Arbeiten Sie auch mit Marktplätzen auf internationaler Ebene.
  • Identifizieren Sie die richtigen Zahlungsmethoden für die unterschiedlichen Länder.
  • Lokalisieren Sie auf Ihrer Webseite besonders da, wo es für Kunden besonders wichtig ist.
  • Ermitteln Sie die richtige Multi-Channel-Herangehensweise für Ihre Auslandsexpansion.
  • Entwickeln Sie eine geeignete Strategie um auf sich aufmerksam zu machen und um Kunden auf Ihre Webseite zu locken.
  • Entwickeln Sie eine Preis-Strategie um erfolgreich internationale Märkte bedienen zu können.

Welche Erfahrungen haben Sie im Zuge der Expansion gemacht? Welche Punkte halten Sie für besonders wichtig bzw. haben Sie noch Ergänzungen?

 

7 Tipps für den Umgang mit internationalen Kunden

international service

Sie möchten Ihre Produkte oder Dienstleistungen noch mehr Kunden zugängig machen? Vielleicht haben Sie auch schon konkrete Anfragen aus dem Ausland erhalten. Dank des Internets und vielen kostengünstigen Kommunikationsmitteln ist es so viel einfacher geworden, auch über geographische Grenzen hinaus zu kommunizieren bzw. auch anderswo seine Waren anzubieten.

Vor allem aus rein wirtschaftlichen Gründen kann es Sinn machen, sich noch intensiver mit dem Thema Internationalisierung auseinander zu setzen. Vielleicht haben Sie im Ausland weniger Mitbewerber und können sich innerhalb Ihrer Nische einen Namen machen. Oder Sie haben die Möglichkeit, höhere Preise zu verlangen.

Auch wenn einiges recht einfach ausschaut, Sie sollten ein paar Grundlagen beachten, wenn Sie mit internationalen Kunden kommunizieren. Die folgenden 7 Punkte halte ich für besonders wichtig.

Achten Sie auf kulturelle Unterschiede

Holen Sie sich Informationen über Ihr Wunschland übers Internet, konsultieren Sie einen interkulturellen Trainer oder erkundigen Sie sich im Freundes- oder Kollegenkreis über deren Erfahrungen mit dem jeweiligen Land. Die Art und Weise, wie man ein Geschäftsgespräch anfängt, wie wichtig die persönliche oder Sach-Ebene ist, all das gibt wichtige Hinweise, worauf Sie bei der Kommunikation achten sollten. Ein sehr gutes Angebot für interkulturelle Trainings erhalten Sie z.B. bei der Crossculture-Academy.

Seien Sie geduldig und zeigen Sie Respekt

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Sie Respekt vor der anderen Kultur, der Religion bzw. deren Werte haben und dies zum Ausdruck bringen. In vielen Fällen heißt es, Geduld mitzubringen, denn Geschäftsbeziehungen mit anderen Nationen werden selten sehr schnell geknüpft. In Einzelfällen können Wochen, Monate oder Jahre vergehen bis ein Auftrag zustande kommt.

Kommunizieren Sie besonders sorgfältig – mündlich wie schriftlich

Auch bei der schriftlichen Kommunikation sollten Sie besonders sorgfältig vorgehen. Ein kleiner grammatikalischer Fehler kann zur Misskommunikation führen. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie verstanden haben, was Ihr Geschäftspartner geschrieben hat, fragen Sie immer nach. Erklären Sie kurz, was sie verstanden haben und ob er das so bestätigen kann. Wie oben erwähnt, die interkulturellen Unterschiede sind nicht zu verachten. In manchen Ländern kommen Sie mit der Kommunikation per E-Mail nicht weiter, nur ein persönliches Treffen oder ein Telefongespräch wird Sie Ihrem Vorhaben weiterbringen.

Ist es geschickt in Ihrem Schul-Französisch zu schreiben oder sollten Sie einen erfahrenen Übersetzer involvieren? Je nachdem welchen Stellenwert die Expansion für Sie hat, sollten Sie auf professionelle Texte und Kommunikationsmittel setzen. Als Geschäftsführer punkten Sie mit Sicherheit bei Ihren neuen Kunden, wenn Sie ca. 30-50 Wörter in der fremden Sprache sprechen. Sie bringen damit Ihren Respekt der anderen Sprache und Kultur zum Ausdruck, was in allen Ecken der Erde geschätzt wird.

Beachten Sie die verschiedenen Zeitzonen

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Anruf? Andere Länder, andere Sitten – was die Mittagspause angeht. Bzw. wenn Sie als Europäer mit den USA oder Kanada zu tun haben, können Sie erst am späten Nachmittag mit Ihren Geschäftspartnern Kontakt aufnehmen. Notieren Sie sich wo genau Ihre Kontakte leben, um ungünstige Situationen zu vermeiden. Sehr hilfreich ist bei der Identifizierung der Zeitzonen die Seite Zeitzonen.de.

Überprüfen Sie die rechtlichen Voraussetzungen

Bevor Sie den ersten Auftrag abwickeln, konsultieren Sie einen Rechtsanwalt ob Ihre Standard-AGBs gültig sind. Im Hinblick auf Zahlungsbedingungen, Lieferbedingungen, die Abwicklung von Retouren und Haftbarkeit gibt es kleinere und größere Unterschiede, auf welche Sie sich vorab einstellen sollten.

Arbeiten Sie einen Zahlungsplan aus

Welche Zahlungsmethode funktioniert am besten mit welchem Land? Was können Sie von Ihrem Gegenüber erwarten, wo entstehen keine zusätzlichen Kosten? Holen Sie sich Informationen über die landestypischen Zahlungsmethoden. Sie werden staunen, es gibt auch hier massive Unterschiede.

Konkrete Angaben bezüglich der zu zahlenden Währung

Ihre Kunden werden es schätzen, von Anfang an darüber im Klaren zu sein, in welcher Währung zu zahlen hat, ob die Mehrwertsteuer enthalten ist bzw. ob die Lieferkosten zusätzlich zu zahlen sind oder ob diese bereits inbegriffen sind. Diese Informationen sollten relativ am Anfang des Kaufprozesses bekannt gegeben werden.

Diese Tipps sind eher allgemein gehalten worden damit sie für die Umgang mit allen Nationen angewendet werden können. Sie lassen sich beliebig anpassen und erweitern, sobald Sie mit einem ganz bestimmten Land Geschäfte machen möchten. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

 

 

 

 

 

 

Expansions-Wissen für Einsteiger: Worauf Sie achten sollten!

Export

Worauf sollte ein Unternehmen, welches ins Ausland expandieren möchte, achten? Hier im Expansions-ABC werden wichtige Begriffe erklärt, weiterführende Links zur Verfügung gestellt und einige wichtige Aspekte genannt, die das Thema mit sich bringt.

A wie Ausdauer: Nur mit viel Ausdauer seitens des Managements und gezielter Vorbereitung ist eine erfolgreiche Auslandsexpansion möglich. Ein Großteil der Unternehmen wählt die stufenweise Expansion welche eine gute Portion an Geduld und Ausdauer erfordert.

B wie Bonitätsprüfung: Eine der wichtigsten Faktoren im Rahmen des Risikomanagements ist die Bonitätsprüfung der Zulieferer oder auch Spediteure um sich unangenehme Überraschungen zu ersparen.

D wie Direkter Export: ist für den Start im Ausland mit geringerem Risiko und weniger Organisationsaufwand verbunden. Das Unternehmen verkauft in dem Fall, ohne Zwischenhändler direkt ins das Zielland. Dagegen spricht allerdings, dass man keine Marktpräsenz zeigt und kein richtiges Gespür für den Exportmarkt sowie Marktpotenzial bekommt.

D wie Diversifizierung: Viele Unternehmen fahren damit sehr gut, indem sie in viele kleinere Märkte expandieren und somit in puncto Währungen diversifizieren. Das kann das Wechselkursrisiko minimieren.

E wie Einkaufsgewohnheiten: Vor dem Start der Expansionsaktivitäten sollte man sich der Einkaufsgewohnheiten des Ziellandes bewusst sein. Wie recherchiert der ideale Kunde und wo kauft er ein? Es gibt je nach Produkt und Zielgruppe in verschiedenen Ländern auch unterschiedliche Gewohnheiten wo eingekauft wird. Wenn man diese kennt, gelingt der Vertrieb entsprechend leichter bzw. man kann sich besser darauf einstellen.

E wie Erfolgsfaktoren: Es gibt einige grundlegende Faktoren über die ein Unternehmen verfügen sollte bzw. worauf es achten sollte. Dazu zählen: Präzise Marktanalysen, Auswahl des richtigen Personals, Risiko-Management, Diversifizierung, Interkulturelles Verständnis und ein funktionstüchtiges Netzwerk im In- und Ausland.

F wie Fachmessen: Für viele Unternehmen sind Fachmessen ein erster Schritt um die Marktlage zu testen und sich über die ausländische Marktsituation zu informieren bzw. um zu verstehen wie die eigenen Produkte oder Dienstleistungen in den Produktmix des Wunschlandes passen.

F wie Fremd-Vertrieb: Hier in einem Artikel von Markt und Mittelstand gibt es eine interessante Gegenüberstellung der Vor-und Nachteile des Fremdvertriebs. Ein klarer Vorteil ist, dass er die Auslandsexpansion beschleunigen kann.

G wie Gesetzliche Rahmenbedingungen: Informationen hierzu sollten schon zu Beginn der Internationalisierung eingeholt werden. Sie können wegweisend sein für viele weitere Entscheidungen. Im Zweifel können bestimmte Rahmenbedingungen auch ein Hindernis darstellen welche eine Auslandsexpansion unmöglich machen könnten.

H wie Handelsvertreter: Im direkten Export wird häufig ein Handelsvertreter eingesetzt. Es handelt sich dabei um einen selbständigen Gewerbetreibenden, der damit beauftragt wird, für einen anderen oder mehrere andere Unternehmen Geschäfte zu vermitteln oder in dessen Namen abzuschließen.

I wie Interkulturelle Kommunikation: Unternehmen, die im Ausland Geschäfte abwickeln, treffen neben anderen rechtlichen Rahmenbedingungen auch auf andere Kulturen. So kann der Kommunikationsstil oder das Zeitverständnis in einem anderen Land völlig anders sein, als hier in Deutschland und Missverständnisse sind vorprogrammiert. Um eine reibungslose Kommunikation mit anderen Kulturen zu sichern und Kosten zu vermeiden, die aufgrund von Fehlentscheidungen oder Misskommunikation entstehen können, empfiehlt es sich, einen interkulturellen Trainer oder Coach zu konsultieren. Eine interessante Plattform hierfür ist die Crossculture-Academy.

I wie Internationale Webseite: Im Zuge der Auslandsexpansion ist auch eine internationale oder mehrsprachige Webseite, sozusagen eine Visitenkarte im Wunschland notwendig. Neben der gründlichen Übersetzung der Texte gilt es auch kulturelle Hintergründe, andere Kauf- und Lesegewohnheiten zu beachten. In meinem Webinar gehe ich auf „7 Punkte ein, welche Ihre Webseite auch im Ausland erfolgreich machen“. Lesen Sie dazu auch meinen Blogartikel.

K wie Kerngeschäft: Eine wichtige Frage die man sich schon zu Beginn der Expansion stellen sollte: Inwieweit wird sich das Projekt auf das Kerngeschäft meines Unternehmens auswirken? Was bedeutet es auch Personell? Werden weitere Maschinen benötigt?

M wie Marktanalyse: Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist eine ausführliche Marktanalysen. Fordern Sie eine ganz konkrete Marktanalyse für Ihr Produkt oder Dienstleistung für den entsprechenden Wunschmarkt an! Diese ist die Basis für viele weitere Entscheidungen der Internationalisierung.

M wie Markterschließungsformen: Zu den häufigsten Markterschließungsformen gehört der indirekte Export, Lizenzvertrag, Direkter Export über Importeur, Direkter Export über Handelsvertreter, Zweiniederlassung, Tochtergesellschaft und Joint Venture. Hier auf der Seite des EIC Trier gibt es hilfreiche Informationen, u.a. auch einen Überblick der Markterschließungsformen mit Pro und Contra.

N wie Netzwerk: Sehr wichtig für eine Expansion ist eine gute Vernetzung seitens des Managements. Viele Kontakte im In- und Ausland sind wie immer im Geschäftsleben das A und O. Laut einer Schweizer Studie sind vor allem private Kontakte oftmals für KMUs extrem hilfreich um eine Auslandsexpansion voranzubringen. Ein reales Netzwerk auf welches man jederzeit zurückgreifen kann, ist also schon im Vorhinein der Auslandsexpansion erstrebenswert. Empfehlenswert ist die aktive Nutzung von sozialen Businessnetzwerken wie z.B. LinkedIn. Lesen Sie hier 5 Gründe, warum Sie LinkedIn nutzen sollten.

O wie Online-Handel: Viele Unternehmen expandieren indem Sie einfach ihren Onlinehandel von einem Land auf das Nächste ausweiten und den vorhandenen eShop für ein weiteres Land einrichten. Hier im eCommerce-Leitfaden* wird viel Wissen zum Thema Internationalisierung von Shops, Zahlungsverfahren bzw. auch Werbung und Marketing im Ausland vermittelt. Eine erfolgreiche Internationalisierung eines Online-Shops macht es erforderlich, dass man sich mit landestypischen Anforderungen, rechtliche Rahmenbedingungen und die anderen Kaufgewohnheiten auseinandersetzt.

P wie Personal im Ausland: Hierfür gibt es spezialisierte Recruiter die auf internationaler Ebene das geeignete Personal für Sie finden können. Nutzen Sie auch hierfür soziale Netzwerke wie LinkedIn um an neue Kontakte zu gelangen. Schauen Sie dazu auch hier ier-network.

R wie Risikomanagement: Ohne Risiko-Management keine Auslandsexpansion. Budgetieren Sie großzügig was zusätzliche Kosten für Administration, Werbung und Logistik angeht um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Ganz wichtig auch hier: Wechselkursschwankungen, politische Risiken, Transportrisiken und Kreditrisiken einkalkulieren.

T wie Transport: Je weiter die Wege im Auslandsgeschäft, desto öfter erfolgt der Transport der Waren auf verschiedenen Beförderungsarten (See, Luft, Straße, Bahn) und -mitteln (Schiff, Flugzeug, LKW und Waggon). Die Zusammenarbeit mit Spediteuren ist daher sehr hilfreich, kümmern sich diese doch um Dienstleistungen wie Frachtverträge, eigenen Transport, Lagerung, Zollformalitäten, Güterumschlag, Verpackung, Markierung und Kennzeichnung von Frachtstücken, Transportversicherung etc. Mehr dazu finden Sie auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandelsbetriebslehre

V wie Vorbereitungsphase: Das Unternehmen bzw. das Management sollte im Vorhinein drei wichtige Kernfragen beantworten:

  • Warum wollen wir im Ausland aktiv werden?
  • Welche Risiken sind im allgemeinen mit der Internationalisierung verbunden?
  • Erfüllen wir alle Voraussetzungen, um im Ausland tätig zu werden?

W wie Wettbewerb: Kennen Sie den Wettbewerb im Expansionsland? Verfügen Sie über Informationen wie deren Preise, Werbemaßnahmen, Nutzung von Online-Marketing-Aktivitäten deren Absatzwege? Eine solche Wettbewerber-Analyse liefert wichtige Informationen für Ihre eigene Expansionsstrategie.

Z wie Zoll: Kennen Sie die Zoll- und Einfuhrbestimmungen für Ihr Zielland? Ganz am Anfang im Zuge der Expansionsanalyse sollten überprüft werden, ob besondere Regelungen berücksichtigt werden müssen. Hier finden Sie hilfreiche Informationen wie Zollbestimmungen für den Warenverkehr innerhalb der EU, aber auch für die Nicht-EU-Länder.

* ibi research 2012: Geschäfte ohne Grenzen – E-Commerce international 2012 (www.ecommerce-leitfaden.de)

 

Foto: © DOC RABE Media – Fotolia.com

Internationalisierung: Wichtige Erkenntnisse zum erfolgreichen Durchstarten

cargo container ship

Kürzlich wurde der „Swiss International Entrepreneurship Survey 2013“ vorgestellt, wo 788 KMUs aus der Schweiz zu Ihrem Internationalisierungsverhalten befragt worden sind. Diese Studie zeigt die unterschiedlichen Herausforderungen von Schweizer KMUs auf im Vergleich zu grösseren Unternehmen und den sogenannten „Born Globals“, welche bereits bei der Gründung international tätig sind. Interessanterweise haben kleinere Unternehmen teilweise grösseres Potenzial im internationalen Markt als im Heimatland. Die komplette Studie kann hier bei Aussenhandel.Postfinance heruntergeladen werden.

Anhand der Daten konnte ich verschiedene Erkenntnisse gewinnen welche für jedes Unternehmen, welches sich international ausrichten möchte, von größter Bedeutung sind. Gerne gebe ich diese hier weiter:

Netzwerken Sie rechtzeitig!

Das Netzwerk ist das A und O für die Geschäftsanbahnung im Ausland. Einen ganz besonders hohen Stellwert hat laut dieser Studie auch das private Netzwerk bzw. die Unterstützung von Privatpersonen.

  • 49,8% sagen, dass ein bestehendes Netzwerk ein Grund für die Internationalisierung war (und somit steht dieser Grund an 3. Stelle hinter der Nachfrage von ausländischen Kunden mit 71,8% und begrenztem Heimmarktpotenzial mit 56,7%).
  • Für 15,5% der Befragten war ein fehlendes Netzwerk ein Hindernis im Internationalisierungsprozess.
  • Für 31% gehört zu den unternehmerischen Stärken, welche ausschlaggebend für den Erfolg einer Internationalisierung sind, ein starkes Netzwerk.
  • In puncto Beschaffung von relevanten Informationen nannten 68,3%, dass auch hier das persönliche Netzwerk die wichtigste Quelle gewesen wäre.

Daher mein Tipp, nutzen Sie Ihre privaten als auch geschäftlichen Kontakte und pflegen Sie diese.
Wenn Sie soziale Businessnetzwerke auf internationaler Ebene nutzen möchten, kann ich LinkedIn empfehlen.

40,3.% der Unternehmen setzen diese konkret für ihr Marketing ein, 22,8% zum Finden neuer Mitarbeiter. Einsteigertipps erhalten Sie in meinen Webinaren. Aktuelle Termine finden Sie hier auf meiner Webinarseite.

Investieren Sie in umfangreiche Marktanalysen 

Zu den größten Hindernissen für Internationalisierungen gehörte die ungenügende Marktforschung wie 28% der Befragten angegeben haben.

Jegliche Vorabinformationen über die Branche/ das anzubietende Produkt im Zielland und Wettbewerbsinformationen als auch Landesrisikoanalysen sollten im Zuge von Auslandsexpansionen eingeholt werden. Holen Sie sich Informationen von den Auslands-Handelskammern oder externen Beratern. Gerne erstelle ich für Sie Expansionsanalysen mit Hilfe von Social Media Monitoring zugeschnitten für Ihr Produkt oder Dienstleistung. Mehr zu meinem Angebot erfahren Sie hier.

 

Machen Sie den Selbsttest – Verfügen Sie über die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine gelungene Internationalisierung?

  1. Auslandserfahrung: Verfügen Sie oder Ihre Mitarbeiter über Auslandserfahrungen in Form von absolvierter Ausbildung im Ausland, langjähriger Berufserfahrung in international tätigen Unternehmen und über Fremdsprachenkenntnisse?
  2. Wie innovativ sind Sie um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln die genau dem entsprechen, was Ihre Kunden suchen?
  3. Wie aktiv betreiben Sie Risikomanagement? Welchen Stellenwert hat bei Ihnen das Management folgender Faktoren: Bonitätsauskünfte, Währungsabsicherungen, Akkreditiv/ Garantien- oder Exportrisikoversicherung, Landesrisikoanalysen und Kredit/ Debitoren- und Ausfallversicherungen?
  4. Sind Sie bzw. das Management Ihres Unternehmens gut vernetzt? Verfügen Sie über ein Netzwerk um eine Auslandsexpansion in Angriff nehmen zu können? Sind Sie auf sozialen Businessnetzwerken aktiv um sich dort bekannter zu machen?

Wenn Sie sicher mit „Ja“ antworten konnten, ist das die Grundvoraussetzung für Ihren Erfolg. Weitere Erfolgsfaktoren und Beispielsituationen für Expansionen finden Sie auch in diesem Artikel von Businesswissen.

 

 

 

 

Expansion ins Ausland: 5 Gründe, warum Sie LinkedIn nutzen sollten

vintage globe isolated on white background

Wenn Sie bisher nur in Deutschland beruflich aktiv waren, sind Sie mit Xing sehr gut aufgestellt gewesen. Sollten Sie allerdings über die Grenzen hinaus Kontakte schließen und bzw. schon Kontakte haben, dann empfiehlt sich LinkedIn. Es ist das weltweit größte Businessnetzwerk und ist in über 200 Ländern verfügbar. Derzeit zählt es ca. 200 Millionen Mitglieder (aktualisiert: 238 Millionen im August 2013) mit einem sehr hohen Anteil kommend aus Nordamerika, Indien und Brasilien. Aber auch in europäischen Ländern wie den Niederlanden, UK und Frankreich ist LinkedIn äußerst populär. Mehr zur Statistik finden Sie hier im LinkedIn-Blog.

Sobald Sie sich internationaler ausrichten möchten, sind Sie hier richtig. Für Unternehmen mit vielen ausländischen Kontakten, Kooperationen und im Falle einer Auslandsexpansion ist ein eigenes LinkedIn-Profil somit sehr empfehlenswert. Wie bei Xing sind auch hier Unternehmensprofile möglich und für Ihr Untermehmens- bzw. Produkt-Branding sehr empfehlenswert. HP erreichte vor einigen Wochen 1 Million Follower.

Hier finden Sie 5 Gründe, warum LinkedIn für eine Auslandsexpansion so nützlich ist:

  1. Profil in mehreren Sprachen: Auf LinkedIn können Sie multilinguale Profile einrichten. Das heißt Sie starten z.B. mit ihrem deutschen Profil und fügen, je nach Zielland ein Englisches, Französisches oder Spanisches hinzu. Die Besucher sehen Ihr Profil dann in ihrer jeweiligen Sprache. Automatisch wird man auch schneller gefunden, wenn man mehrere Profile hat. Auf diesem Wege können Sie Kontakte zu Geschäftspartnern, Kunden und ehemaligen Kollegen im Zielland pflegen. Außerdem ist es möglich, multilinguale Firmenprofile anzulegen. Wie das geht, erfahren Sie hier im Blog.
  2. Mittendrin auf dem internationalen Marktplatz: Mit einer Präsenz auf LinkedIn sind Sie auf dem internationalen Markt richtig aufgestellt. Mit einem komplett ausgefüllten Profil werden Sie schneller gefunden und gelangen gezielter an Kontakte im Zielland. Die Verbreitung ist deutlich größer und die Chance Kontakte auf internationalen Märkten zu treffen ist um ein Vielfaches höher. Passen Sie auf, denn in letzter Zeit wächst Xing langsamer während die Anzahl der Mitglieder auf LinkedIn, auch von deutschen Nutzern stetig zunimmt.
  3. Gruppen auf internationaler Ebene: Sie finden für viele Fachgebiete lokale Gruppen in der Landessprache oder Gruppen auf europäischer Ebene. Sie können auch gezielt nach Gruppen zu einem Thema in einer bestimmten Sprache suchen. Für den Bereich Automobile habe ich alleine 58 Gruppen in französischer Sprache angeboten bekommen. Sehr viele Gruppen werden in Englisch geführt oder die Sprachen mischen sich, wie z.B. hier in der Gruppe „France – Import, Export, Trading“. Ein Engagement in den Gruppen hilft, die lokalen Themen herauszufinden und mit eventuellen Partnern ins Gespräch zu kommen. Dank der sehr anschaulich dargestellten Gruppenstatistik lässt sich recht schnell identifizieren, ob eine Gruppe zu Ihnen passt oder nicht. Sehen Sie dazu das untenstehende Beispiel:

LinkedIn-Gruppenstatistik

4. Social Media Monitoring kann auf LinkedIn zugreifen. Das heißt, wenn branchenspezifische Diskussionen auf LinkedIn stattfinden, können Sie diese mit professionellen Monitoring-Tools herausfinden. Für Xing fehlt die API und sie müssten sich schon selbst auf die Suche machen.

5. Expertise auf internationaler Ebene zeigen mit Empfehlungen aus dem Ausland:  Nutzen und fragen Sie nach Referenzen von ehemaligen Kollegen und Partnern mit welchen Sie schon auf internationaler Ebene gearbeitet haben. Damit steigert sich Ihr Ansehen für zukünftige Projekte und ziemlich klasse ist auch, dass die Empfehlungen ins Ranking mit einfließen und Ihre Platzierung in Suchergebnissen verbessern können. Übrigens: Nur Profile mit 3 Empfehlungen gelten als vollständig, was auch noch wichtig für das Auffinden Ihres Profils ist.

Spezialtipp: Für Ihre Expansion reichen 15 Minuten tägliches Engagement aus. Haben Sie Mitarbeiter, die Sie unterstützen und ein eigenes LinkedIn-Profil aktiv pflegen, umso besser.

Die Basis ist immer ein komplett ausgefülltes Profil, denn nur ein 100%-Profil ist in Suchergebnissen schnell auffindbar. Zu den täglichen oder wöchentlich wiederkehrenden Aufgaben können gehören:

  • Fragen Sie bei ehemaligen Kollegen oder Geschäftspartnern pro-aktiv nach Empfehlungen.
  • Zeigen Sie Engagement in Branchen-Gruppen (Beteiligen Sie sich an 2-3 Gruppenthemen/ Woche)
  • Erstellen Sie eigene Status-Updates zu Ihrem Unternehmen oder anderen interessanten Themen (2-4 x Woche) wie z.B. Posts neuer Corporate Blog-Einträge, Branchen-News, Firmenjubiläum, Projekterfolg etc. So bleiben Sie bei Ihren Kontakten mit wertvollen Informationen präsent.

Sind Sie schon bei LinkedIn aktiv? Wie ist Ihr Eindruck bezüglich der Übersichtlichkeit und der Gruppenaktivitäten im Vergleich zu Xing? Was finden Sie besonders gut? Was ist nicht so toll?

Foto: © AndyEmel – Fotolia.com

Welche Bausteine führen zu Ihrer Social Media Strategie?

2013-04-11 11.06.05

Sie expandieren ins englische, französische oder spanische Ausland und möchten erfahren wo und worüber sich Ihre Zielgruppe über Ihre Branche oder Produkte bereits unterhält? Hier liefert meine Social Media Analyse für das Zielland die wichtigsten Informationen. Das Monitoring führe ich für die Landessprache aus und die Analyse mit Ihrer Strategie für ein Social Media Engagement im Ausland erhalten Sie in Deutsch.

Zu allererst steht ein ausführliches Gespräch an wo es um Ihre Ziele, branchenspezifische Themen, die Stärken und Schwächen und besondere Wünsche geht. Wichtig hierfür sind auch das Festlegen wichtiger Suchbegriffe, welche ich für das Social Media Monitoring benötige.

1) Branchenübersicht in Social Media sortiert nach Kanälen

Hier wird aufgelistet, wo über das Produkt, Unternehmen oder Thema in Social Media gesprochen wird. Übersichtlich dargestellt erhalten Sie eine Liste mit Blogs, Foren, Xing-Gruppen, Facebook und Twitterkonversationen aber auch Online-News-Seiten.
Alle Daten erwerbe ich über verschiedene Social Media Monitoring-Methoden, u.a. mit Hilfe von professionellen Monitoring-Tools wie zum Beispiel Brandwatch oder Talkwalker. Diese liefern auch Angaben zu Meinungsführer Ihrer Branche, welche besonders aktiv beobachtet und ggf. in die Kommunikation einbezogen werden sollten.

2) Mitbewerber-Analyse

Übersichtlich, in Tabellenform erfahren Sie ob und wie aktiv welches Unternehmen bloggt, auf Facebook postet oder twittert und wieviele Fans es anspricht. Ergänzt wird dies durch KPIs wie Reichweite, Anzahl der Fans und natürlich Links zu den jeweiligen Social Media Präsenzen.

3) Übersicht der Kunden-Analyse – auch für ausländische Märkte

Wie ist das typische Online-Verhalten Ihrer Kunden? Wo kauft er ein, wie informiert er sich über neue Produkte? Besonders spannend ist dieser Teil wenn Sie ins Ausland expandieren, denn in anderen Ländern ist das Kaufverhalten oft anders als hier in Deutschland. Einen kleinen Einblick in die Vielfalt gibt Ihnen z.B. die TNS Digitallife-Studie.

4) Verteilung der wichtigsten Kommunikationskanäle

In Grafiken und Diagrammen erhalten Sie anschaulich aufbereitet, wie die Verteilung der Social Media Kanäle für Ihre Branche aussieht. Sehen Sie hier ein Beispiel aus einer Talkwalker-Analyse:Talkwalker-Grafik1

5) Trendanalyse der Branche

Anhand verschiedener Themen die im Zusammenhang mit ihrer Branche verstärkt besprochen werden kann ich Themen finden, welche sich anbieten, von Ihnen vermehrt zu bedienen. Zum Beispiel lassen sich daraus oft interessante Themen für Blog-Artikel finden. Aus einigen Daten lassen sich Trends erkennen, welche für Unternehmen von großer Bedeutung sein können.

6) Beschreibung des Status-Quo

Gerade Unternehmen, welche vorhaben, dauerhaft Social-Media-Kanäle zu monitoren, werden dies zu schätzen wissen. Diese Analyse zeigt wo Ihr Unternehmen in puncto Social Media verglichen mit der Branche, dem Kaufverhalten im Land, den Aktivitäten des Mitbwerbs bzw. der Kunden steht. Wichtige KPIs werden hierzu betrachtet, um nach Projektende/ einem Jahr einen Vergleich rein quantitiv und qualitativ herstellen zu können.

7) Social Media Ziele

Im Vorgespräch werden Ihre Ziele für die Social Media Aktivitäten definiert. Je nachdem, wo Ihre Prioritäten liegen, wird die Strategie darauf aufgebaut. Die häufigsten Ziele von Unternehmen finden Sie hier in der Tabelle:

Ziele Wichtigkeit
Mehr Traffic auf Homepage
Verbessertes Suchmaschinenranking
Reputationsmanagement
Umsatzsteigerung
Meinungsführerschaft erlangen
Kundensupport durch Social Media
Einstellen neuer Mitarbeiter

8) SWOT-Analyse

Zur Erstellung der SWOT-Analyse betrachte ich den IST-Zustand des Unternehmens in puncto Social Media Marketing, branchentypische Eigenschaften, Stärken, Schwächen sowie die Chancen und Risiken der Social Media Aktivitäten.

9) Content-Strategie

Dieser Teil der Strategie beschäftigt sich mit den möglichen Inhalten welche im Rahmen einer Social Media Aktivität für Ihr Unternehmen erstellt werden sollten. Es gibt Vorschläge für Themen, Kampagnen, Social-Media-Formate in Form von Bildern, Videos oder natürlich Textform.

10) Plattform-Strategie in Social Media, Beschreibung der wichtigsten Kanäle

Sie erhalten eine Übersicht der Social Media Kanäle, welche für Ihre Branche besonders interessant sind, basierend auf den Ergebnissen der vorhergehenden Recherche und Studien. Sie erhalten Fakten und Begründungen für die Auswahl mit Vorteilen für Ihr Unternehmen sowie eine Übersicht der Besonderheiten der einzelnen Plattformen.

11) Business-Integration

Hier werden Überlegungen getroffen, wie sich Social Media in welchem Umfang am besten in Ihr Unternehmen integrieren lässt. Inwieweit lässt es die personelle Situation zu, dass die Aktivitäten im Unternehmen durchgeführt werden können, was ggf. eine Schulung von Mitarbeitern erforderlich macht oder ist es ratsam eine Agentur mit einem Teil der anfallenden Aufgaben zu beauftragen.

12) Handlungsempfehlung in Social Media

Hier wird es dann ganz konkret. Zusammenfassend aus den vorhergehenden Punkten wird dargestellt, wie konkret Sie Social Media angehen sollten um Ihre Unternehmensziele zu erreichen. Konkrete Ideen, Zeitvorstellungen und Nächste Schritte für den Start werden aufgezeigt.

Nach Abschluß der Analyse fasse ich die wichtigsten Punkte in einem persönlichen Gespräch/ Telefongespräch zusammen und Sie erhalten die komplette Dokumentation.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu den einzelnen Bausteinen?

Foto: privat 

 

 

 

5 Tipps für Internationales Social Media mit kleinem Marketing-Budget

sparschwein mit tschenrechner

In meinem letzten Artikel bin ich auf Möglichkeiten eingegangen, wie man seine Social Media Kanäle organisieren kann, wenn man Kunden in verschiedenen Sprachen ansprechen möchte. Dabei habe ich mich auf Facebook und Twitter konzentriert und ein wenig Google+ beleuchtet.

Mit meinen folgenden 5 Tipps können Sie die Kosten für Übersetzungen minimieren bzw. Social Media global einsetzen und ihren Bekanntheitsgrad erhöhen, ohne X verschiedene lokale Seiten in den sozialen Netzwerken einzurichten und dann auch pflegen zu müssen.

  1. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Social Media lebt von Bildern und Videos. Neben der Konversation ist das ein sehr wichtiges Mittel um erfolgreich zu sein. Es ist  nachgewiesen, dass Posts mit Bildern häufiger geliked und geteilt werden. Ihre Beiträge auf der Facebook-Unternehmensseite sowie bei Google+ sollten so oft wie möglich ein möglichst aussagekräftiges Foto enthalten.
  2. Die Kernaussage sollte kurz und prägnant sein, dann bleibt der Mehraufwand für Übersetzungen überschaubar. Wenn Sie mehrere lokale Seite haben, Ihr Budget für Übersetzungen aber begrenzt ist, konzentrieren Sie sich auf wenige aber umso „knackiger“ formulierte Aussagen, die häufiger wieder verwendet werden können.
  3. Pinterest: lebt von Bildern und freut sich steigender Beliebtheit – ohne viele Worte. Wie ich in Studien gelesen habe und in diesem Artikel geschrieben habe, ist ein hoher Anteil der Nutzer weiblich. Daher ist es für jedes Unternehmen, welches eher weibliche Kunden ansprechen möchte, fast ein Muß. Pinterest ist als PR Tool und Imageverbesserer fast unschlagbar. Nutzen Sie auch hier die Kraft der Bilder um an ein internationales Publikum heranzutreten.
  4. Wie schaut es mit Blogs aus? Ich vertrete die Meinung, dass ein Fachblog durchaus mit wenigen Sprachen auskommen kann oder je nach Größe des Unternehmens und der Ziele in einer Sprache ausreichend ist. Laut der Internet World Stats führt Englisch mit 526,6 Millionen Nutzern die Top 10 Liste an, andere Sprachen wie Chinesisch holen allerdings enorm auf. Gerade in der IT-Branche liest und spricht man sehr gut Englisch. Daher kann es völlig ausreichen, ein B2B-Unternehmensblog nur in Englisch zu führen. Stellen Sie sich einfach ein paar Fragen: Wie schätzen Sie die Sprachkenntnisse Ihrer Kunden ein? Versteht der Wunschkunde englische Texte?
  5. Bauen Sie Kooperationen mit lokalen Experten auf, welche für Sie die Kommunikation im Ausland übernehmen. Während meiner Tätigkeit bei AMD haben wir mit finnischen Experten im Bereich Übertakten von Hardware zusammengearbeitet und z.B. von ihrer Expertise für unsere internationalen PR Veranstaltungen profitiert. Die Korrespondenz erfolgte in englischer Sprache, die daraus resultierenden Artikel wurden jeweils in der Landessprache erstellt. Während sich die ersten Tipps auch kurzfristig umsetzen lassen, handelt es sich bei diesem letzten Punkt allerdings um eine eher langfristige Aktivität.

Und ist für Ihr Unternehmen oder Ihre Branche ein Tipp dabei gewesen? Gerne erstelle ich ein Konzept welches zu Ihren Produkten und Unternehmen passt.

 

Foto: © Schlierner – Fotolia.com