Wie Sie in wenigen Schritten einen eigenen Blogartikel auf LinkedIn posten

Sie haben schon viel von LinkedIn-Publishing gehört und möchten nun selbst ausprobieren, einen Beitrag zu posten?

Ein eigener Blogartikel erscheint direkt in Ihrem LinkedIn-Profil unter „Artikel und Aktivitäten“ und ist ein weiterer Weg, um seine Expertise auf dem Business-Netzwerk LinkedIn zu zeigen. Sie möchten wissen, wie solch ein Beitrag aussehen kann? Hier sehen Sie meinen Beitrag zu den Privatsphäre-Einstellungen auf LinkedIn bzw. einen Artikel über Technologie, die Kultur und das Frühstück aus meiner Timeline.

Grundlagen zum Veröffentlichen von Artikeln auf LinkedIn

Wenn auch Sie das Publizieren auf LinkedIn ausprobieren möchten, empfehle ich das regelmäßige Posten, wie z.B. einmal im Monat oder häufiger. Idealerweise setzen Sie sich, wie bei anderen Social-Media-Aktivitäten, ein Ziel und planen mehrere Beiträge im Voraus. Blogartikel auf LinkedIn sollten keine Werbung sein. Sie sollten einen Nutzen für Ihre Kontakte bzw. Ihr erweitertes Netzwerk (also Ihre Follower) darstellen. Ich sehe häufiger Beiträge, welche nur aus wenigen Sätzen oder einem Zitat bestehen und dann auf ein Angebot verlinken. Das ist kein Blogartikel. Es ist Werbung! Damit werden Sie auf LinkedIn nicht wirklich erfolgreich sein. Wenn Ihr Beitrag einen sinnvollen Nutzen transportiert, können Sie am Ende auf ein aktuelles Angebot, Kontaktdaten oder Ihre Webseite verweisen. Wichtig ist, dass der werbende Faktor keinesfalls im Vordergrund steht. Worauf sollten Sie noch achten?

  • Verwenden Sie aussagekräftige, professionelle Bilder. Nehmen Sie Bilder, die zu Ihrer Branche und Ihren Themen passen. Wenn Sie Bildmaterial anderer Quellen benutzen, denken Sie bitte an die Urheberrechte und entsprechende Vermerke.
  • Verwenden Sie kurze, spannende und aussagekräftige Überschriften. Die Leser sollen auf Ihren Artikel neugierig gemacht werden. Besonders beliebt sind Beiträge, die mit „How to“ im Englischen bzw. „Wie“ im Deutschen starten. Probieren Sie das mal aus!
  • Es heißt, dass längere Artikel mehr Aufmerksamkeit bekommen als die kurzen Beiträge. Es heißt, dass die ideale Länger bei ca. 1900-2000 Zeichen liegt.
  • Posten Sie Ihren Beitrag unbedingt auch auf anderen Social-Media-Kanälen, wie Twitter, Facebook und XING. Auch in Gruppen sozialer Netzwerke könnten sie gut ankommen. Dies und die eigene regelmäßige Aktivität auf LinkedIn sorgen für die Reichweite Ihrer Beiträge.

So erstellen Sie Ihren Artikel für LinkedIn:

  • Erstellen Sie den Artikel in einem Word-Dokument und führen Sie die Rechtschreibprüfung durch.
  • Gehen Sie auf LinkedIn, und klicken ganz oben im schwarzen Balken auf das Haus. Das ist Ihr Start-Menü.
  • Als Nächstes klicken Sie oben in der Mitte auf „Artikel schreiben“ und Sie werden auf ein Formular weitergeleitet, über welches Sie Ihren Blogartikel bearbeiten und dann veröffentlichen können.

  • Über den folgenden Link landen Sie direkt auf dem Formular für den neuen Artikel: https://www.linkedin.com/post/new.
  • Beitrags-Foto hinzufügen: Jetzt können Sie mit einem Klick auf das Symbol mit dem Pluszeichen ein geeignetes Foto für Ihren Artikel hinzufügen. Es sollte bereits in einem Ordner auf Ihrem Desktop gespeichert sein. Darunter ist auch Platz, um die Quelle des Bildes anzugeben.

 

 

 

  • Als Nächstes kopieren Sie Ihre Überschrift in das Formular.
  • Direkt darunter kann der komplette Text Ihres Beitrages eingefügt werden.
  • Beim Klick auf das viereckige Symbol mit dem Plus-Zeichen können Medien wie Fotos, Videos, Verlinkungen oder Präsentationen hinzufügt werden. Machen Sie ruhig Gebrauch davon und posten weitere Bilder in Ihren Beitrag. Laut LinkedIn sollten diese im Dateiformat JPG, GIF oder PNG und nicht größer als 10 MB sein.
  • Durch die folgenden Symbole können Sie verschiedene Formatierungen an Ihrem Text vornehmen

Machen Sie auch von den Formatierungs-Möglichkeiten der Beiträge Gebrauch. Diese bekommen dadurch mehr Struktur und können flüssiger gelesen werden. Folgendes ist möglich:

  • Überschriften
  • Fettgedruckte, kursive Schrift
  • Nummerierungen und Aufzählungen
  • Einfügen von Zitaten
  • Verlinkungen/ Hyperlinks

Sie können bestimmen, wann der Beitrag gepostet werden soll. Beim Redigieren wird immer die aktuellste Version gespeichert. Posten Sie den Beitrag zu einem späteren Zeitpunkt, wenn idealerweise viele Mitglieder aktiv sind. Sie gelangen zu den Entwürfen Ihrer Beiträge, indem Sie auf diesen Link klicken und dann rechts unter „Mehr“ auf „Entwürfe“. Wenn der Artikel geteilt werden soll, klicken Sie ganz rechts auf den blauen Kasten „Veröffentlichen“.

Mit regelmäßigen und gut geschriebenen Beiträgen können Sie Follower sammeln. Ihre direkten Kontakte sind automatisch Follower Ihrer Beiträge, aber auch „Fremde“ können Ihre Artikel abonnieren bzw. Ihnen folgen. Sie möchten herausfinden, wer Ihnen bereits folgt? Das finden Sie über diesen Link heraus. Die gleiche Zahl wird auch angezeigt, wenn Sie in Ihr Profil in den Bereich „Artikel und Aktivitäten“ gehen.

Leider erhalten Ihre Kontakte seit kurzem keine Mitteilungen mehr über die neu publizierten Beiträge. Sie können daher nur hoffen, dass Ihr Beitrag bei Ihren Kontakten/ Ihrem Netzwerk in der Timeline erscheint. Ob das wirklich klappt, hängt von vielen Faktoren ab, welche Einfluß auf den LinkedIn Content-Algorithmus haben. Diesem Thema werde ich mich bei Gelegenheit in einem separaten Beitrag widmen. Das Engagement des eigenen Netzwerkes spielt dabei eine große Rolle und Sie sollten auch etwas Geduld mitbringen.

LinkedIn als Vertriebstool nutzen, ohne den Sales Navigator zu buchen? Geht das?

Kann ich für meine Vertriebstätigkeiten LinkedIn einsetzen, ohne gleich eine Mitgliedschaft wie den Sales Navigator zu buchen? Ich bin der Meinung, dass sich letzterer hervorragend als Social-Selling-Tool eignet. Allerdings gibt es auch bei der kostenfreien Basis-Variante viele nützliche Funktionen, so dass man wirklich nicht gleich eine Mitgliedschaft für 57,11 Euro im Monat (bei jährlicher Abrechnung) buchen muß.
Klüger ist es, sich mit dem, was „for free“ bereits geboten wird, auseinander zu setzen. Funktionen, die sich für den Vertrieb eignen:

1. Die Arbeit mit der Suchfunktion. Suchen Sie nach geeigneten Kontakten. Sie können Stichwörter, Namen und Orte eingeben. Auf der rechten Seite der Such-Funktion gibt es weitere Filter wie z.B. Branchen, Standorte, Hochschulen und mehr. Ich komme damit in den meisten Fällen sehr gut klar. Wer bei den Suchergebnissen eine 2 hinter dem Bild stehen hat, ist ein Kontakt 2. Grades und kann ganz einfach angeschrieben werden, da man bereits über gemeinsame Kontakte verfügt.

2. Ich vernetze mich meistens mit diesen Personen 2. Grades und schreibe ihnen eine personalisierte Kontaktanfrage. Dazu gehen Sie in das Profil der Person und dann über die drei Punkte oben rechts auf „Vernetzen“. LinkedIn bietet dann an, eine persönliche Nachricht (300 Zeichen lang) zu schreiben. Nutzen Sie diese Funktion, denn sie steigert, die Chance, eine Bestätigung zu bekommen.

3. Neuen Kontakten schreibe ich eine kurze Begrüßungsnachricht und bedanke mich für die Bestätigung.

4. Ich poste Status Updates, teile und kommentiere Beiträge. Wenn möglich, logge ich mich dazu täglich ein und werde aktiv. Gerne über die mobile App oder halt vom Laptop aus. Wenn Sie im Vertrieb tätig sind, sollten Sie vor allem den Beiträgen von potentiellen Kunden Beachtung schenken.

5. Wenn Sie sich wirklich täglich einloggen, sehen Sie auch täglich, wer Ihr Profil besucht hat. Beim Basis-Account sieht man immer die 5 letzten Profilbesucher. Senden Sie diesen Personen, vorausgesetzt, sie sind noch nicht mit ihnen vernetzt, eine Anfrage. Wer Ihre Beiträge geliked oder kommentiert hat, sollte auch ein kleines Dankeschön bekommen. Wenn Sie die komplette Liste sehen möchten, wer in den letzten 90 Tagen Ihr Profil besucht hat, hilft ein Upgrade.

Haben Sie all das mindestens 60 Tage lang regelmäßig gemacht? Wie kommen Sie klar? Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie beim Suchen an Ihre Grenzen kommen und doch InMails zur Kontaktaufnahme benötigen oder Kontakte in Kategorien sortieren möchten, dann ist der Sales Navigator genau richtig.

Welche Funktionen bekommen Sie beim Sales Navigator?

Mit einer Mitgliedschaft, sehen Sie, wie hoch Ihr persönlicher Social Selling Index (SSI) ist. LinkedIn meint, dass man einen 20%-igen Anstieg mit dem Sales Navigator bekommen kann. Wenn man allerdings auf LinkedIn sehr aktiv ist, schafft man einen Großteil auch so.

Sie möchten wissen, wie hoch Ihr Index ist? Über folgenden Link, finden Sie Ihren persönlichen SSI heraus. Meiner liegt heute bei 76, zwischenzeitlich lag er höher. Kurz gesagt, bewertet der Index, wie gut Ihr Profil ausgefüllt ist, wie aktiv Sie auf LinkedIn sind und ob Sie sich regelmäßig mit aktiven Personen auf LinkedIn vernetzen und austauschen.

Weitere Funktionen des Sales Navigators: 

  1. Die berühmten InMails: Sie dürfen im Monat 20 InMails an Ihnen fremde Personen versenden. Gerade um potenzielle Kunden anzusprechen, ohne gemeinsame Kontakte, kann das sehr ergiebig sein.
  2. Sales Insights: Sie bekommen zusätzliche Informationen über Ihre im Sales Navigator gesammelten Accounts und Leads. Mit diesen Personen sind Sie noch nicht vernetzt, sehen aber Details wie z.B. Infos zu Jobwechseln oder Unternehmenswachstum.
  3. Die erweiterte Suche mit dem Lead Builder. Eine ganz hervorragende Suchfunktion, welche ich mir für dieses Video mal genauer angesehen habe.
  4. Sie sehen eine komplette Liste aller Profilbesucher der letzten 90 Tage. Dies bietet eine gute Gelegenheit, diese Personen anzuschreiben und nach dem Grund des Besuches zu fragen. Oft wird daraus ein Kunde.
  5. Empfohlene und gespeicherte Leads. Personen, mit welchen Sie noch nicht vernetzt sind. Sie können ihnen folgen und sie kontaktieren. Genial ist es, dass Sie beim Sales Navigator auch Kategorien anlegen können und diese Leads sortiert nach Kategorie filtern können.
  6. Suchergebnisse werden nicht eingeschränkt. Auch bei Personen 3. Grades sehen Sie alle Details. Eine gezieltere Kontaktaufnahme ist möglich.

Sie möchten noch mehr zum Sales Navigator erfahren? Hier habe ich über meine ersten Erfahrungen berichtet.

Wo zeige ich im LinkedIn-Profil, dass ich gerade auf Jobsuche bin?

Am 30. Juni war ich mit meinen LinkedIn-Kurzberatungen auf der Karrieremesse job40plus in München tätig und wurde häufiger gefragt, wo und was man ins LinkedIn-Profil reinschreiben sollte, wenn man sich gerade auf Jobsuche befindet. 

Ihr oberstes Gebot sollte immer sein, einen authentischen Eindruck zu hinterlassen und keine falschen Angaben zu treffen. Ich berate immer im Hinblick auf die Auffindbarkeit des Profils, damit Sie von neuen Arbeitgebern gefunden werden. Gleichzeitig sollten nicht nur Keywörter im Profil stehen, sondern es sollte sich auch gut lesen lassen und auf einen Blick zeigen, wofür Sie stehen.

Sie haben auf LinkedIn verschiedene Möglichkeiten, um auf Ihre aktuelle Jobsuche aufmerksam zu machen. Mit diesem Beitrag erhalten Sie fünf Möglichkeiten, welche Sie sofort umsetzen können. Einige sagen auf den ersten Blick, in welcher Situation Sie gerade sind, andere zeigen es eher versteckt. Wofür Sie sich entscheiden hängt sicher von der Dringlichkeit Ihrer Jobsuche ab und wie lange Sie bereits arbeitslos sind.

Abzuraten ist, den ehemaligen Arbeitgeber noch über Monate im Profil stehen zu lassen. Auch wenn man das häufiger sieht, hinterlässt es keinen guten Eindruck.

Auch wenn Sie auf Jobsuche sind, sind Sie Experte auf einem bestimmten Gebiet. Zeigen Sie das! Schreiben Sie deshalb lieber eine Jobbezeichnung/ Ihren Studiengang in Ihren Profil-Slogan als dass Sie dort schon auf die aktuelle Jobsuche hinweisen. 

Meine fünf Tipps, wo Sie das Thema Jobsuche am besten unterbringen können

1. Sie erstellen eine neue Station einer Berufserfahrung und schreiben in das Arbeitgeberfeld rein, dass Sie derzeit auf der Suche nach einem neuen Job sind. Beachten Sie, dass sich LinkedIn den aktuellen Arbeitgeber nach oben zieht. Sie können schreiben „Looking for a new challenge“, dann steht es auch ganz oben im Profil. So wie hier.

 

2. Sie möchten es lieber etwas diskreter? Sie könnten ebenfalls eine neue Staion der Berufserfahrung anlegen und Sie schreiben den „Jobsuche-Hinweis“ in das Feld der Position, also ganz oben. Man wird diese Information erst beim Runterscrollen in Ihrem Profil entdecken. Es kann da wie folgt aussehen:

 

Hier könnten auch einige aktuelle Aktivitäten oder Weiterbildungen, welche Sie im Laufe der Jobsuche absolviert haben, aufgelistet werden. Die wenigsten sitzen faul auf dem Sofa, sondern buchen Kurse, welche es wert sind, erwähnt zu werden.

3. Eine noch zurückhaltendere Möglichkeit ist es, dass Sie einen Endtermin zum letzten Job eintragen und keine neue Position eintragen. Zusätzlich könnten Sie im Text der Zusammenfassung auf die Jobsuche hinweisen.

4. Oder Sie machen in der Zusammenfassung auf die Jobsuche aufmerksam. Auffallen wird es, wenn Sie es gleich zu Beginn des Textes unterbringen. Wenn man auf Ihr Profil geht, wird man den von Ihnen formulierten Hinweis angezeigt bekommen. Hier ein Beispiel, wie es aussehen kann:

 

5. Ziemlich unauffällig ist es, wenn Sie Ihren aktuellen Wechselwunsch in die Zusammenfassung schreiben, aber ganz am Ende. Als „Call-to-Action“, wie z.B. Ich befinde mich aktuell auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit als XXXX. Wenn Sie mehr über mich und meine berufliche Erfahrung erfahren möchten, kontaktieren Sie mich unter XXX E-Mail-Adresse.“

Möglich sind auch Kombinationen aus den oben erwähnten Möglichkeiten.

Welche Formulierung passt am besten?

Häufig liest man im Deutschen:

  • Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung
  • Offen für neue Herausforderung
  • Account Manager auf Jobsuche
  • Suche eine neue Tätigkeit im Bereich XXX
  • Aktuell auf Jobsuche in Stadt XXX

Ihr Profil ist auf Englisch angelegt und Sie suchen auf internationaler Ebene? Hier habe ich einige englische Formulierungen für Sie:

  • Looking for a new challenge,
  • Open for a new challenge
  • Unemployed and Looking for Work
  • IT Manager seeking work
  • Account manager available for new opportunity
  • Marketing Professionell in transition
  • PR Manager currently exploring options

Schreiben Sie mir, für welche Variante Sie sich entschieden haben und warum. Ich freue mich über Ihren Kommentar im Blog.

Sie benötigen weitere Anregungen für ein professionelles LinkedIn-Profil? Gerne berate ich Sie individuell und erstelle die passenden Texte. Hier können Sie sich über mein Angebot informieren.

7 Tipps zur Auswahl des perfekten Hintergrundbildes auf LinkedIn

Haben Sie Ihrem Profil schon eine persönliche Note verliehen, indem Sie ein ganz persönliches Hintergrundbild hinzugefügt haben?
Kürzlich wurden die Abmessungen für das Hintergrundfoto auf LinkedIn verändert. Es darf nun etwas schmaler (1584 x 396 pixel) sein und es wird weniger vom eigentlichen Profil verdeckt. Ich finde die neuen Abmessungen recht praktisch, denn ich konnte ein Foto von mir einfügen, was vorher nicht möglich war. Schauen Sie mal hier:

Möchten Sie auch ein neues Hintergrundbild hochladen und etwas Farbe ins Profil bringen? Auf LinkedIn können Sie Fotos, Videos und PDFs auch bei einem Basis-Account hinzufügen während bei XING für ein schickes Portfolio mit Bildern ein Premium-Mitgliedschaft notwendig ist. Machen Sie Gebrauch von dieser Gelegenheit und heben sich von anderen Mitgliedern ab.

Hier finden Sie meine 7 Tipps zum Einrichten des Hintergrundbildes:

  1. Die Grafik sollte im JPG, GIF oder PNG-Format sein und nicht größer als 4 MB sein.
  2. Die von LinkedIn empfohlene Größe ist 1584 x 396 pixel.
    Wenn Sie Schrift unterbringen wollen, dann am besten nicht im unteren Teil des Bildes.
  3. Zeigen Sie Persönlichkeit mit einem individuellen Bild.
  4. Arbeiten Sie mit den Farben, welche zu Ihrem Corporate Design passen.
  5. Achten Sie darauf, dass Sie die Bild-Rechte für das Foto haben.
  6. Bearbeiten lassen sich eigene Fotos gut auf Picmonkey oder Canva. Und seit August 2017 kann man sein Bild auf LinkedIn zuschneiden, anpassen und Filter wie schwarz-weiß oder leuchtend einrichten.
  7. Auf mobilen Geräten schaut das Hintergrundfoto wieder anders aus. Also, prüfen Sie lieber vorab, wie es dort angezeigt wird und ggf. passen Sie es entsprechend an.

Wählen Sie etwas aus, was zu Ihnen, Ihrer Person, Ihrem Beruf oder Freizeitinteressen am besten passt. Lassen Sie sich von meinen Beispielen inspirieren:

  • Wer in der Musikbranche tätig ist, könnte etwas mit Noten auswählen.
  • Eine Texterin findet sicher ein Bannerbild mit Büchern, Texten oder Buchstaben.
  • Der Eventmanager kann ein Bild von sich auf einem Messestand zeigen.
  • Eine Führungskraft welche seit 20 Jahren in der Automobilbranche arbeitet, findet sicher ein Hintergrundfoto welches zur Branche passt, Autos zeigt, Fabrikhallen im Hintergrund zu erkennen sind.
  • Schön sind auch Bilder mit Landschaften wie Berge, Blick aufs Meer, Aussichtspunkte oder die Skyline der Lieblings- oder Heimatstadt. Inspirationen finde ich meist auf Seiten wie https://linkedinbackground.com/ und https://unsplash.com/.

Einige Unternehmen stellen für ihre Mitarbeiter ein Hintergrundfoto in den Unternehmensfarben/ CI zur Verfügung oder geben Vorgaben, was erlaubt ist und was nicht.

Sie haben Fragen zu Ihrem Profil? Kontaktieren Sie mich unter friederike@socialmediainternational.de und wir vereinbaren ein Termin zur Profiloptimierung für Ihre Job- oder Kundensuche.

Ein Vorgeschmack auf den LinkedIn ProFinder: Ein Tool für Selbständige

Seit einem Dreiviertel Jahr gibt es für Selbständige in den USA ein zusätzliches Tool, welches Unternehmer und Freelancer zusammenbringen kann. Der ProFinder. Diese Funktion kann Freelancher bei ihrer Akquise unterstützen und Unternehmen finden mit einigen Klicks ihren passenden Dienstleister. Noch ist es hier in Deutschland nicht freigeschaltet, aber das könnte sich ja bald ändern.

Wenn es soweit ist, kann man sich registrieren und Unternehmen oder Selbständige können gezielt nach Dienstleistern aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Design, Texten, Marketing, Buchhaltung, Software-Entwicklung, Immobilienmakler oder Business-Coachings Ausschau halten und um Angebote bitten.

Jetzt bereits habe ich die Möglichkeit, mir eine Liste verschiedener Experten anzuschauen. Mit diesem Link finde ich eine Liste an Content Marketing-Experten: Neben einer Kurzbeschreibung über den Experten, sieht man, welche der Experten Kontakte 1. oder 2. Grades sind. Des Weiteren sind zu den Experten auch Empfehlungen gelistet. Diese gehen zwar im LinkedIn-Profil unter, aber im Rahmen des ProFinders kommen sie richtig gut zur Geltung. Je mehr Empfehlungen man hier aufweisen kann, desto bessere Chancen hat man sicher, um ein Angebot gebeten zu werden.

Wie funktioniert nun die Suche nach einem Freelancer-Experten? Dazu wird der registrierte Nutzer durch ein Menü mit verschiedenen Fragen geführt und nach wenigen Klicks kann man um ein Angebot bitten. Wenn Sie z.B. nach einem Buchhalter suchen, werden Fragen nach der Art der zu erfüllenden Dienstleistung, der Unternehmensgröße, der genutzten Buchhaltungssoftware, ob es sich um ein einmaliges Projekt oder um wiederkehrende Aufgaben handelt, gestellt. Ganz wichtig ist auch die Angabe, ob man den Freelancer persönlich treffen bzw. mit ihm arbeiten will oder ob eine virtuelle Zusammenarbeit angestrebt wird.

Zum Finden von Dienstleistern wird das Tool kostenfrei angeboten. Die Dienstleister werden ab dem elften Angebot zur Kasse geben. Das heißt, zum Ausprobieren und Kennenlernen sind zehn Angebote frei, danach macht eine Business-Mitgliedschaft Sinn. Wie hoch diese genau ist, schauen wir uns am besten an, wenn es auch in Deutschland verfügbar ist.

Sie sind neugierig und möchten mehr über den ProFinder erfahren? Hier gibt es ein von LinkedIn erstelltes Q&A welches einen guten Überblick verschafft.

Ob Sie das Tool nutzen werden, wird sich zeigen. So lange es nicht da ist, macht es Sinn, sein Profil auf den neuesten Stand zu bringen, ein paar Empfehlungen einzuholen und mit Hilfe der bereits vorhandenen Funktionen sein Netzwerk auszubauen. Die Suche und das Anschreiben von Kontakten ist in jedem Fall für jeden zugänglich und kann zu neuen Aufträgen führen.

Finden Sie heraus, was Sie zu einer einzigartigen Persönlichkeit macht

Egal ob Sie Ihr Profil auf LinkedIn ausfüllen, ein Bewerbungsanschreiben formulieren oder bereits im Vorstellungsgespräch sitzen: Sie sollten sich Ihrer Stärken bewusst sein und darüber reden können. Oft beobachte ich im Rahmen meiner Beratung, dass dies zum schwierigsten Teil wird. Langfristig ist es dann leider so, dass viele unter uns den falschen Job wählen, eben weil sie ihre Persönlichkeit und die damit zusammenhängenden Stärken nicht gut genug kennen. Ob Sie noch am Anfang Ihrer beruflichen Karriere stehen oder bereits über 20+ Jahre Berufserfahrung verfügen, jeder Einzelne von uns sollte wissen, in welchem Bereich er Experte ist.

Franziska Ambacher ist Persönlichkeits- sowie Businesscoach und Inspirationsfeuerwerk in einem. Sie berät ihre Kunden in Phasen der Neuorientierung, um schwierige Situationen mutig zu meistern und erfolgreich durchzustarten. 

In einem Interview habe ich sie zu den Themen Berufsfindung und persönliche Stärken befragt. Von diesen Tipps können meiner Meinung nach nicht nur die Wechselwilligen unter Ihnen profitieren.

Gewöhnliche Menschen sind ersetzbar, einzigartige Persönlichkeiten nicht.“

Warum tun sich so viele Menschen schwer, den richtigen Job zu finden?

Franziska Ambacher: Wir lernen weder zu Hause, noch in der Schule oder im Berufsleben, worauf es ankommt, um unsere Berufstätigkeit mit unserer Persönlichkeit in Einklang zu bringen. Dass wir uns gewinnbringend auf dem Arbeitsmarkt positionieren, hängt meiner Erfahrung nach vor allem davon ab, ob wir uns selbst gut kennen und richtig einschätzen. Hinzu kommt, dass die fachlichen Qualifikationen klar im Vordergrund stehen, obwohl die persönlichen Motive ausschlaggebend für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz sind. Deshalb arbeiten zwar viele Menschen intensiv an Ihrem Karriereweg, doch ihre Persönlichkeit behandeln sie leider Stiefmütterlich. Genau hier spielt die erfolgversprechende Zukunftsmusik, die uns den Kompass durchs (Berufs-) Leben weist.

Was kann man tun, um sich und seine Stärken besser kennen zu lernen?

Franziska Ambacher: Wer nicht auf die lohnende Entdeckungsreise zu sich selbst geht, der wird wohl bleiben müssen, was er aktuell ist. Jede Art von Veränderung beginnt mit der ehrlichen Reflexion des eigenen Wertekanons, des persönlichen Sinnbedürfnisses und den wichtigsten Stärken. In diesem Erkenntnisprozess helfen die vermeintlichen Orientierungsgeber von außen, wie beispielsweise Persönlichkeitstest, nur bedingt. Wer sich ständig im außen orientiert, riskiert den Zugang zu sich selbst zu verlieren. Das nötige Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein kann mittels Methodenwahn nicht entwickelt werden. In der eigenen Biografie liegen alle Erfolgs- und Erfolgsverhinderungsmuster sowie unsere Stärken. In meiner Arbeit konzentriere ich mich deshalb darauf, die wiederkehrenden Muster zu identifizieren und den Kunden an ihrer eigenen Lebensrealität zu zeigen, wie sie ihre Ressourcen nutzen können. In dem Findungsprozess geht es zum einen um eine Art persönliche Werte-Inventur und zum anderen um die Interessen und Neigungen.

Wie kann man sich diesen Findungsprozess vorstellen? Hast Du ein Beispiel?

Um herauszufinden, welche Stärken vorhanden sind, arbeite ich zusätzlich mit einer konkreten Begriffsliste, die hilft, die vom Kunden genannten Lieblingstätigkeiten noch genauer zu spezifizieren. Wer beispielsweise den Begriff „kochen“ auswählt, erkennt selbst schnell, dass hinter dieser Tätigkeit weitere wichtige Hinweisgeber stecken: strategisches Projektmanagement, wie Budget-, Logistik- und Zeitplanung. Diese Lieblingstätigkeiten sind in Wirklichkeit unsere größten Stärken.

Das ist schon interessant. Von der Seite haben das viele sicherlich noch nie betrachtet. Welchen konkreten Tipp kannst Du einem Wechselwilligen für seine Bewerbungsunterlagen geben?

Franziska Ambacher: Als ersten Schritt gilt es sich klar zu werden, ob man die Firma, die Umstände, die Karrierestufe oder den Beruf wechseln möchte. Der zweite Schritt ist dann die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. In diesem Zusammenhang höre ich oft den Satz „Ich kann mich so schlecht verkaufen“. Ein authentisches „Personal Branding“ lebt aber genau davon, dass der Einzelne weiß, mit welchem Pfund er oder sie wuchern kann. So wird das Selbstmarketing zu einer lösbaren Aufgabe und bringt gleichzeitig den Bewerber auf Augenhöhe. Wenn der Einzelne weiß, was er über seine fachliche Kompetenz hinaus zu bieten hat, empfehle ich dieses bereits auf dem Deckblatt seines Portfolios übersichtlich zu präsentieren. Gewöhnliche Menschen sind ersetzbar, doch eine einzigartige Persönlichkeit nicht. Das Gleiche gilt bei der Gestaltung einer Homepage oder einer Profilseite in den sozialen Netzwerken, wie LinkedIn und XING. Es geht darum, sich zu seinen Träumen, Visionen und Wünschen zu bekennen und die dazu passenden Menschen wie Unternehmen anzuziehen. Wer hingegen nur auf seine fachlichen Qualifikationen pocht, verschenkt sein größtes Potenzial, bleibt profillos und sorgt auf diese Weise für Beliebigkeit und Einheitsbrei.

Gibt es einen Buchtipp für diejenigen, die sich auf die Suche nach dem eigenen Weg machen wollen?

Franziska Ambacher: Angenehm anders als die üblichen Ratgeber habe ich  Gregor Wilbers „Sinnfindung im Beruf“ empfunden (J. Kamphausen Verlag & Distribution GmbH). In diesem Buch wird bewusst auf die ewig gleichen Tipps verzichtet, die doch nicht weiterhelfen. Stattdessen lädt es dazu ein, eine bewusste Haltung zu sich, zum Beruf und zum Leben zu entwickeln. Der Autor ist der gleichen Meinung, dass sowohl persönlicher wie beruflicher Erfolg nicht von Strategien ausgeht, sondern von der jeweiligen Persönlichkeit. Nur so kann der Einzelne kraftvoll und effektiv agieren. Dieses Buch hilft dabei seiner Berufung und damit sich selbst einen großen Schritt näher zu kommen.

Der Buchtipp klingt sehr interessant. Ich habe gesehen, dass es das auch als Kindle-Version gibt. Ich schau da gerne mal rein. Nicht jeder wird nur durch das Lesen eines Buches seine persönliche Sinnfindung finden. Und da kommt eine persönliche Beratung ins Spiel. Welche Menschen lassen sich von Dir unterstützen?

Franziska Ambacher: An mich wenden sich hoch qualifizierte Menschen, die entweder eine gut dotierte (Führungs-)Position im Angestelltenverhältnis bekleiden oder selbstständig tätig sind. Dabei haben beide Kundengruppen eines gemeinsam: sie fühlen sich an irgendeinem Punkt ihrer Tätigkeit tot unglücklich. Meistens geht dem eine längere Leidensgeschichte voraus. Wenn dazu dann noch die eigenen Bedürfnisse und Werte nicht bekannt sind, lebt die Person ein fremdbestimmtes Leben und wird durch die Entscheidungen anderer gelebt. Das Ergebnis kann nur Frustration und Demotivation sein. Um positive Veränderungen einzuläuten hilft hier ein klares Bild von der eigenen Person. Jeder Mensch hat ein großes Talent und damit viel zu bieten. Es wäre die größte Verschwendung dieses Potenzial nicht nach außen zu tragen und für sich und andere zu nutzen.

Vielen Dank für das interessante Gespräch. Franziska Ambacher bietet mit ihrem Unternehmen Changeify an: Coaching, Neuorientierung, Selbstbewusstsein und Konfliktfähigkeit. 

So holen Sie sich nur die Beiträge in die LinkedIn-Timeline, die Sie wirklich interessieren!

So passen Sie den LinkedIn-Feed an Ihre Bedürfnisse an

Bestimmt haben Sie bereits von LinkedIn Pulse gehört. In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie in Zukunft am Pulse der Zeit zu den für Sie relevanten Themen bleiben können. Ich gehe davon aus, dass Sie bald häufiger auf Beiträgen in Ihrer LinkedIn-Timeline hängenbleiben werden.

Die Idee dahinter ist, dass Sie Zugang zu den Artikeln von Meinungsführern aus verschiedenen Branchen, Ländern und zu verschiedenen Themen-Gebieten bekommen. Sie entscheiden, welchen Themen bzw. Personen Sie folgen möchten.

So passen Sie Ihren Feed an

  • Loggen Sie sich auf LinkedIn ein und klicken oben auf „Start“.
  • Sie sehen Ihre Timeline, bestehend aus den News-Meldungen Ihrer Kontakte und den Beiträgen, welche LinkedIn Ihnen basierend auf Ihrem Profil und bisherigen Einstellungen anzeigt.
  • Rechts oben neben einem der Beiträge auf Ihrer Timeline sehen Sie drei kleine Pünktchen. Klicken Sie darauf. Es wird sich ein neues Fenster mit neuen Funktionen öffnen, die wie folgt ausschauen sollten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Gehen Sie bitte auf den untersten Punkt „Feed anpassen“.
  • Es öffnet sich ein großes Fenster mit der Überschrift „Entdecken Sie neue Perspektiven“. Zu verschiedenen Themen, und Branchen bekommen Sie Namen von Meinungsführern auf LinkedIn angeboten, welchen Sie folgen können. Sie können sozusagen deren Artikel abonnieren, ohne sich mit ihnen zu vernetzen.

Entdecken Sie auch deutsch-sprachige Artikel

Seit einiger Zeit gibt es ein deutlich größeres Angebot an Meinungsführern auch aus dem deutsch-sprachigen Raum. Sortiert werden sie nach Kategorien wie z.B. Technologie & Internet, Unternehmen & Märkte, Marketing & Vertrieb, Jobs & Karriere. Auch News-Seiten, Wirtschaftspublizisten sind gelistet. Sie können dem CEO von Roland Berger, Martin Schulz, dem Kanzlerkandidaten oder Ulrich Weber, dem Vorstand Personal der Deutschen Bahn folgen. Sie entscheiden, wessen Beiträge Ihnen gefallen oder auch nicht. Wenn Sie auf das Profil des Autors gehen, können Sie das Folgen seiner Beiträge auch wieder rückgängig machen.

Sie haben Kontakte in der Timeline, welche zu häufig irrelevante Status Updates setzen? Sie möchten aber weiter mit ihnen vernetzt bleiben? Das ist kein Problem. Sie gehen wieder auf die drei Pünktchen, diesmal von einem der Beiträge der bewussten Person und klicken danach auf „XXX Müller nicht mehr folgen“. Seine Beiträge werden Ihnen nicht mehr angezeigt, sie bleiben aber verbunden.

 

 

Bitten Sie um eine personalisierte URL für Ihre LinkedIn Unternehmensseite

Für das persönliche LinkedIn-Profil ist es recht einfach, in wenigen Klicks eine personalisierte URL z.B. aus dem Namen oder Thema zu erstellen. Eine solche Kurz-Url schaut nicht nur professioneller aus, wenn Sie die Seite bewerben wollen, sondern sie hilft auch, besser gefunden zu werden. Wie Sie diese für Ihr persönliches LinkedIn-Profil einrichten, habe ich in diesem Blogbeitrag schnell erklärt.

Etwas anders läuft es, wenn Sie für die Unternehmensseite eine personalisierte URL haben möchten. Leider klappt das nicht über den Bereich der Einstellungen. Hier sollten Sie über das Kontaktformular auf LinkedIn einen Antrag stellen. Gehen Sie dazu auf dieses Formular und stellen einen Antrag. Wichtig ist es, dass Sie Admin-Rechte der jeweiligen Unternehmensseite haben. Idealerweise steht nach dem letzten Schrägstrich der Unternehmensname, vorausgesetzt, er ist nicht allzu lang und nicht bereits vergeben. Letzteres können Sie überprüfen, indem Sie testweise die URL mit Ihrem Wunschnamen eingeben. In etwa so:

https://www.linkedin.com/company/Unternehmensname

Erscheint die folgende Benachrichtigung, sprich, der ausgesuchte Link mit Ihrem Wunsch-Unternehmensnamen existiert noch nicht, können Sie ganz einfach fortfahren und im Kontaktformular genau diese URL beantragen. Wenn nicht, überlegen Sie sich einen anderen Wunsch-Link und prüfen, ob dieser noch zu vergeben ist.

Ich habe häufiger gelesen, dass die Antragstellung ein paar Tage in Anspruch nehmen kann, bei mir waren es in mehreren Fällen dann sogar nur ein paar Stunden.

Sie haben weitere Fragen zur Nutzung von Unternehmensseiten auf LinkedIn? Kontaktieren Sie mich und wir vereinbaren einen Termin für eine individuelle Beratungsstunde oder Sie nehmen an meinem Webinar über Unternehmensseiten teil.

Welches Business-Netzwerk nutzen Geschäftskontakte aus Spanien?

Die Spanier lieben Social Media, insbesondere Facebook, Youtube und Twitter. Wenn Sie häufiger mit spanischen Geschäftsleuten zu tun haben, kommt LinkedIn recht schnell ins Gespräch. Laut meiner Recherchen finden wir auf LinkedIn deutlich mehr Spanier als Deutsche. Je nach Berufsgruppe  können das sogar mehr als doppelt so viele Spanier als Deutsche sein. Der Grund dafür ist, dass wir hier in Deutschland noch XING, das deutsch-sprachige Business-Netzwerk haben.

Julia Schwertfeger ist Geschäftsführerin von Schwertfeger & Martinez Santos GbR, einer Unternehmensberatung, welche vor allem spanische Unternehmen im Rahmen der Expansion nach Deutschland berät. Vorrangig ist sie für das E-Business Consulting, die Durchführung von interkulturellen Trainings und das Online-Marketing verantwortlich. Julia war so freundlich und hat mir einen kleinen Einblick in ihre Beobachtungen des spanischen Marktes und dessen Online-Kommunikationsverhalten gegeben.

Was sind Deine Beobachtungen zum spanischen Markt und wie wird LinkedIn dort genutzt?

Julia Schwertfeger: Im Prinzip ganz ähnlich wie bei uns in Deutschland wird LinkedIn genutzt, um nach Kooperationen und neuen Partnern zu suchen und um Promotion in eigener Sache zu machen. Des Weiteren wird es auch für die aktive Jobsuche genutzt und um sein neues und altes Netzwerk zu aktivieren.

Im Gegensatz zu XING, wo ich eine gute Durchmischung der Kontakte und Branchen feststelle, sind es in LinkedIn vorwiegend Kontakte aus digitalen/ technologischen Bereichen oder Export.

Mit wie vielen Spaniern bist Du ungefähr vernetzt?

Derzeit sind es ca. 100 Kontakte.

Finden sie Dich oder gehst Du pro-aktiv auf sie zu?

Julia Schwertfeger: Ich gehe eher auf sie zu. Egal ob männlich oder weiblich.

Bei XING kommen viel mehr Menschen auf mich zu, weil ich bspw. In einer Gruppe etwas kommentiert habe. Dies passiert mir bei LinkedIn nicht so häufig (bei englischsprachigen Gruppen aber auch nicht!).

Seit wann bist Du selbst ein Mitglied bei LinkedIn?

Seit Januar 2010.

Gibt es etwas besonders Typisches am Verhalten der spanischen Geschäftsleute in internationalen Business-Netzwerken, was Du uns hier noch mitteilen kannst?

Julia Schwertfeger: Im direkten Kontakt ist die Business-Etiquette ganz anders in Spanien als bspw. In Deutschland: Man duzt sich, hält Smalltalk und kommt dann langsam zum Geschäftsteil. Hier in Deutschland läuft es ja genau andersherum: Üblicherweise siezt man sich. Erst kommt das Geschäftliche und dann gerne auch Smalltalk.

In Spanien ist die Begrüßung mit Wangenkuss (bei Männern und Frauen) auch bei Fremden bzw. neuen Business-Kontakten üblich.

Auf LinkedIn spiegelt sich dieses Verhalten nicht wieder, hier ist man eher reserviert. Spanier sind definitiv eine Spezie, die den direkten Kontakt braucht, um sich wohlzufühlen. Online wenden sie diese Zwanglosigkeit nicht an.

Kommunizierst Du auf Englisch oder auf Spanisch?

Julia Schwertfeger: Ich kommuniziere mit den Spaniern natürlich auf Spanisch, mit den Katalanen auf Katalanisch. Alle anderen Kontakte sind englisch- oder deutschsprachig.

Gäbe es eine Chance, mit den spanischen Geschäftsleuten gute Kooperationen aufzubauen, wenn Du nicht so gut Spanisch könntest? Worauf sollte man dann besonders achten?

Die Geschäftsleute „ticken“ je nach Branche sehr unterschiedlich. In digitalen oder technologischen Bereichen ist es leichter und eher akzeptiert auf Englisch zu kommunizieren, während die traditionellen Branchen und kleine Unternehmen nur in ihrer Landessprache kommunizieren. Die Firmengrösse ist ein wichtiger Faktor. Ebenso ist entscheidend, ob man etwas kaufen oder verkaufen möchte. Von Exportabteilungen, die verkaufen wollen, wird man oft auf Englisch angeschrieben, telefonischer Kontakt ist aber wieder schwieriger. Will man etwas verkaufen, ist die Landessprache definitiv wichtig, und noch wichtiger als bei uns, um Vertrauen aufzubauen.

Je nach Region sind die Firmen oft zu 70% Familienbetriebe und es ist extrem schwer hier anzuknüpfen bzw. das Vertrauen zu gewinnen. Hier ist man auf Empfehlungen angewiesen.

Vielen Dank für Deine Offenheit und die interessanten Antworten.

Wer häufiger mit Spaniern zu tun hat, sollte sich m.E. Nach damit beschäftigen und das Profil in beiden Sprachen anlegen. So sieht der Spanier auf den ersten Blick, in welchem Bereich Sie tätig sind. Wie wir gelernt haben, freut sich der Spanier, wenn er in seiner Landessprache angesprochen wird. Hier erfahren Sie, wie man ein mehrsprachiges Profil auf LinkedIn anlegen kann.

Ergänzung:

Einen guten Überblick über die Social-Media-Nutzung der Spanier gibt es in folgendem Beitrag auf LinkedIn:

  • Besonders beliebt sind Facebook und WhatsApp.
  • 75% der 16-55-Jährigen nutzen das Internet mindestens einmal in der Woche.
  • LinkedIn wird pro Woche im Durchschnitt ungefährt 1 h 23 Min genutzt. Der Durchschnittswert für alle Netzwerke liegt bei 2,57 h.
  • Das Folgen von Influencern steht im Vordergrund, 85% der Nutzer folgenden den Meinungsführern
  • Die Zahl der Kunden, die Social-Media-Netzwerke von Unternehmen nutzen, um den Kundenservice zu kontaktieren, nimmt weiter zu.
  • Themen wie Kultur, Technologien und Mode werden besonders gerne online diskutiert

 

Fotos: Julia Schwertfeger, pixabay

Neue Sicherheitseinstellung für Ihr öffentliches LinkedIn-Profil

Rein zufällig habe ich am Montag in einem Kunden-Profil die folgende neue Einstellung für öffentliche LinkedIn-Profile entdeckt.

Während Sie früher Ihr öffentliches LinkedIn-Profil jedem (sprich, wer über die Google-Suche etc) nach Ihnen gesucht hat) oder halt niemandem zeigen konnten, kann dies jetzt differenziert werden. Wer nicht wollte, das jeder aus der Öffentlichkeit alle Bereiche im LinkedIn-Profil einsehen konnte, hat beispielsweise die Details zur Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnisse, das Profilfoto und vieles mehr einfach nicht anzeigen lassen.

Heute können Sie hier differenzieren. Sie haben die Möglichkeit, dass entweder

  • nur Ihre Kontakte (Kontakte 1. Grades),
  • Ihr Netzwerk (Kontakte, 1., 2. und 3. Grades)
  • allen LinkedIn-Mitgliedern oder
  • der kompletten Öffentlichkeit (zusammengesetzt aus allen LinkedIn-Mitgliedern und Personen, die Sie über Suchmaschinen wie Google gefunden haben).

die Details Ihres Profils angezeigt werden, welche Sie ausgewählt haben.

Wie können Sie diese Einstellungen ändern?

Gehen Sie oben rechts auf Ihr Bild und klicken auf „Datenschutz & Einstellungen“, dann in der Mitte auf Datenschutz und „Ihr öffentliches Profil bearbeiten„. Auf der rechten Seite können Sie die entsprechenden Einstellungen vornehmen.

Die für mich logische Einstellung ist, dass mein Profil für mein persönliches Netzwerk komplett einsehbar sein darf. Daher habe ich Folgendes angeklickt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie sind auf Jobsuche?

Wenn Sie derzeit auf Jobsuche sind, macht es mehr Sinn, das LinkedIn-Profil für ein größeres Netzwerk freizugeben, damit z.B. Recruiter Einblicke in Ihre Expertise etc bekommen. In dem Fall ist es empfehlenswert, auf „Alle LinkedIn-Mitglieder“ zu klicken.

Sie sind bereits gut vernetzt und es ist nicht in Ihrem Interesse, viele Details an ein größeres Netzwerk freizugeben? Hier kann es ausreichen, das komplette Profil nur für die eigenen Kontakte freizugeben.

Sie entscheiden und es ist jederzeit wieder änderbar.

 

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