7 Tipps zur Auswahl des perfekten Hintergrundbildes auf LinkedIn

Haben Sie Ihrem Profil schon eine persönliche Note verliehen, indem Sie ein ganz persönliches Hintergrundbild hinzugefügt haben?
Kürzlich wurden die Abmessungen für das Hintergrundfoto auf LinkedIn verändert. Es darf nun etwas schmaler (1584 x 396 pixel) sein und es wird weniger vom eigentlichen Profil verdeckt. Ich finde die neuen Abmessungen recht praktisch, denn ich konnte ein Foto von mir einfügen, was vorher nicht möglich war. Schauen Sie mal hier:

Möchten Sie auch ein neues Hintergrundbild hochladen und etwas Farbe ins Profil bringen? Auf LinkedIn können Sie Fotos, Videos und PDFs auch bei einem Basis-Account hinzufügen während bei XING für ein schickes Portfolio mit Bildern ein Premium-Mitgliedschaft notwendig ist. Machen Sie Gebrauch von dieser Gelegenheit und heben sich von anderen Mitgliedern ab. Ich verrate Ihnen, worauf Sie achten sollten!:

  1. Die Grafik sollte im JPG, GIF oder PNG-Format sein und nicht größer als 4 MB sein.
  2. Die von LinkedIn empfohlene Größe ist neuerdings 1584 x 396 pixel.
    Wenn Sie Schrift unterbringen wollen, dann am besten nicht im unteren Teil des Bildes.
  3. Zeigen Sie Persönlichkeit.
  4. Arbeiten Sie mit den Farben, welche zu Ihrem Corporate Design passen.
  5. Es wird das richtige Bannerbild für jeden von uns geben. Bitte nehmen Sie etwas, wofür Sie die Bild-Rechte haben.
  6. Bearbeiten lassen sich eigene Fotos gut auf Picmonkey oder Canva.
  7. Wichtig: Auf mobilen Geräten schaut das Hintergrundfoto wieder anders aus. Also, prüfen Sie lieber vorab, wie es dort angezeigt wird und ggf. passen Sie es entsprechend an.

Wählen Sie etwas aus, was zu Ihnen, Ihrer Person, Ihrem Beruf oder Freizeitinteressen am besten passt. Lassen Sie sich von meinen Beispielen inspirieren:

  • Wer in der Musikbranche tätig ist, könnte etwas mit Noten auswählen.
  • Eine Texterin findet sicher ein Bannerbild mit Büchern, Texten oder Buchstaben.
  • Der Eventmanager kann ein Bild von sich auf einem Messestand zeigen.
  • Eine Führungskraft welche seit 20 Jahren in der Automobilbranche arbeitet, findet sicher ein Hintergrundfoto welches zur Branche passt, Autos zeigt, Fabrikhallen im Hintergrund zu erkennen sind.
  • Schön sind auch Bilder mit Landschaften wie Berge, Blick aufs Meer, Aussichtspunkte oder die Skyline der Lieblings- oder Heimatstadt. Inspirationen finde ich meist auf Seiten wie https://linkedinbackground.com/ und https://unsplash.com/.

Einige Unternehmen stellen für ihre Mitarbeiter ein Hintergrundfoto in den Unternehmensfarben/ CI zur Verfügung oder geben Vorgaben, was erlaubt ist und was nicht.

Sie haben Fragen zu Ihrem Profil? Kontaktieren Sie mich unter friederike@socialmediainternational.de und wir vereinbaren ein Termin zur Profiloptimierung für Ihre Job- oder Kundensuche.

Ein Vorgeschmack auf den LinkedIn ProFinder: Ein Tool für Selbständige

Seit einem Dreiviertel Jahr gibt es für Selbständige in den USA ein zusätzliches Tool, welches Unternehmer und Freelancer zusammenbringen kann. Der ProFinder. Diese Funktion kann Freelancher bei ihrer Akquise unterstützen und Unternehmen finden mit einigen Klicks ihren passenden Dienstleister. Noch ist es hier in Deutschland nicht freigeschaltet, aber das könnte sich ja bald ändern.

Wenn es soweit ist, kann man sich registrieren und Unternehmen oder Selbständige können gezielt nach Dienstleistern aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Design, Texten, Marketing, Buchhaltung, Software-Entwicklung, Immobilienmakler oder Business-Coachings Ausschau halten und um Angebote bitten.

Jetzt bereits habe ich die Möglichkeit, mir eine Liste verschiedener Experten anzuschauen. Mit diesem Link finde ich eine Liste an Content Marketing-Experten: Neben einer Kurzbeschreibung über den Experten, sieht man, welche der Experten Kontakte 1. oder 2. Grades sind. Des Weiteren sind zu den Experten auch Empfehlungen gelistet. Diese gehen zwar im LinkedIn-Profil unter, aber im Rahmen des ProFinders kommen sie richtig gut zur Geltung. Je mehr Empfehlungen man hier aufweisen kann, desto bessere Chancen hat man sicher, um ein Angebot gebeten zu werden.

Wie funktioniert nun die Suche nach einem Freelancer-Experten? Dazu wird der registrierte Nutzer durch ein Menü mit verschiedenen Fragen geführt und nach wenigen Klicks kann man um ein Angebot bitten. Wenn Sie z.B. nach einem Buchhalter suchen, werden Fragen nach der Art der zu erfüllenden Dienstleistung, der Unternehmensgröße, der genutzten Buchhaltungssoftware, ob es sich um ein einmaliges Projekt oder um wiederkehrende Aufgaben handelt, gestellt. Ganz wichtig ist auch die Angabe, ob man den Freelancer persönlich treffen bzw. mit ihm arbeiten will oder ob eine virtuelle Zusammenarbeit angestrebt wird.

Zum Finden von Dienstleistern wird das Tool kostenfrei angeboten. Die Dienstleister werden ab dem elften Angebot zur Kasse geben. Das heißt, zum Ausprobieren und Kennenlernen sind zehn Angebote frei, danach macht eine Business-Mitgliedschaft Sinn. Wie hoch diese genau ist, schauen wir uns am besten an, wenn es auch in Deutschland verfügbar ist.

Sie sind neugierig und möchten mehr über den ProFinder erfahren? Hier gibt es ein von LinkedIn erstelltes Q&A welches einen guten Überblick verschafft.

Ob Sie das Tool nutzen werden, wird sich zeigen. So lange es nicht da ist, macht es Sinn, sein Profil auf den neuesten Stand zu bringen, ein paar Empfehlungen einzuholen und mit Hilfe der bereits vorhandenen Funktionen sein Netzwerk auszubauen. Die Suche und das Anschreiben von Kontakten ist in jedem Fall für jeden zugänglich und kann zu neuen Aufträgen führen.

Finden Sie heraus, was Sie zu einer einzigartigen Persönlichkeit macht

Egal ob Sie Ihr Profil auf LinkedIn ausfüllen, ein Bewerbungsanschreiben formulieren oder bereits im Vorstellungsgespräch sitzen: Sie sollten sich Ihrer Stärken bewusst sein und darüber reden können. Oft beobachte ich im Rahmen meiner Beratung, dass dies zum schwierigsten Teil wird. Langfristig ist es dann leider so, dass viele unter uns den falschen Job wählen, eben weil sie ihre Persönlichkeit und die damit zusammenhängenden Stärken nicht gut genug kennen. Ob Sie noch am Anfang Ihrer beruflichen Karriere stehen oder bereits über 20+ Jahre Berufserfahrung verfügen, jeder Einzelne von uns sollte wissen, in welchem Bereich er Experte ist.

Franziska Ambacher ist Persönlichkeits- sowie Businesscoach und Inspirationsfeuerwerk in einem. Sie berät ihre Kunden in Phasen der Neuorientierung, um schwierige Situationen mutig zu meistern und erfolgreich durchzustarten. 

In einem Interview habe ich sie zu den Themen Berufsfindung und persönliche Stärken befragt. Von diesen Tipps können meiner Meinung nach nicht nur die Wechselwilligen unter Ihnen profitieren.

Gewöhnliche Menschen sind ersetzbar, einzigartige Persönlichkeiten nicht.“

Warum tun sich so viele Menschen schwer, den richtigen Job zu finden?

Franziska Ambacher: Wir lernen weder zu Hause, noch in der Schule oder im Berufsleben, worauf es ankommt, um unsere Berufstätigkeit mit unserer Persönlichkeit in Einklang zu bringen. Dass wir uns gewinnbringend auf dem Arbeitsmarkt positionieren, hängt meiner Erfahrung nach vor allem davon ab, ob wir uns selbst gut kennen und richtig einschätzen. Hinzu kommt, dass die fachlichen Qualifikationen klar im Vordergrund stehen, obwohl die persönlichen Motive ausschlaggebend für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz sind. Deshalb arbeiten zwar viele Menschen intensiv an Ihrem Karriereweg, doch ihre Persönlichkeit behandeln sie leider Stiefmütterlich. Genau hier spielt die erfolgversprechende Zukunftsmusik, die uns den Kompass durchs (Berufs-) Leben weist.

Was kann man tun, um sich und seine Stärken besser kennen zu lernen?

Franziska Ambacher: Wer nicht auf die lohnende Entdeckungsreise zu sich selbst geht, der wird wohl bleiben müssen, was er aktuell ist. Jede Art von Veränderung beginnt mit der ehrlichen Reflexion des eigenen Wertekanons, des persönlichen Sinnbedürfnisses und den wichtigsten Stärken. In diesem Erkenntnisprozess helfen die vermeintlichen Orientierungsgeber von außen, wie beispielsweise Persönlichkeitstest, nur bedingt. Wer sich ständig im außen orientiert, riskiert den Zugang zu sich selbst zu verlieren. Das nötige Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein kann mittels Methodenwahn nicht entwickelt werden. In der eigenen Biografie liegen alle Erfolgs- und Erfolgsverhinderungsmuster sowie unsere Stärken. In meiner Arbeit konzentriere ich mich deshalb darauf, die wiederkehrenden Muster zu identifizieren und den Kunden an ihrer eigenen Lebensrealität zu zeigen, wie sie ihre Ressourcen nutzen können. In dem Findungsprozess geht es zum einen um eine Art persönliche Werte-Inventur und zum anderen um die Interessen und Neigungen.

Wie kann man sich diesen Findungsprozess vorstellen? Hast Du ein Beispiel?

Um herauszufinden, welche Stärken vorhanden sind, arbeite ich zusätzlich mit einer konkreten Begriffsliste, die hilft, die vom Kunden genannten Lieblingstätigkeiten noch genauer zu spezifizieren. Wer beispielsweise den Begriff „kochen“ auswählt, erkennt selbst schnell, dass hinter dieser Tätigkeit weitere wichtige Hinweisgeber stecken: strategisches Projektmanagement, wie Budget-, Logistik- und Zeitplanung. Diese Lieblingstätigkeiten sind in Wirklichkeit unsere größten Stärken.

Das ist schon interessant. Von der Seite haben das viele sicherlich noch nie betrachtet. Welchen konkreten Tipp kannst Du einem Wechselwilligen für seine Bewerbungsunterlagen geben?

Franziska Ambacher: Als ersten Schritt gilt es sich klar zu werden, ob man die Firma, die Umstände, die Karrierestufe oder den Beruf wechseln möchte. Der zweite Schritt ist dann die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. In diesem Zusammenhang höre ich oft den Satz „Ich kann mich so schlecht verkaufen“. Ein authentisches „Personal Branding“ lebt aber genau davon, dass der Einzelne weiß, mit welchem Pfund er oder sie wuchern kann. So wird das Selbstmarketing zu einer lösbaren Aufgabe und bringt gleichzeitig den Bewerber auf Augenhöhe. Wenn der Einzelne weiß, was er über seine fachliche Kompetenz hinaus zu bieten hat, empfehle ich dieses bereits auf dem Deckblatt seines Portfolios übersichtlich zu präsentieren. Gewöhnliche Menschen sind ersetzbar, doch eine einzigartige Persönlichkeit nicht. Das Gleiche gilt bei der Gestaltung einer Homepage oder einer Profilseite in den sozialen Netzwerken, wie LinkedIn und XING. Es geht darum, sich zu seinen Träumen, Visionen und Wünschen zu bekennen und die dazu passenden Menschen wie Unternehmen anzuziehen. Wer hingegen nur auf seine fachlichen Qualifikationen pocht, verschenkt sein größtes Potenzial, bleibt profillos und sorgt auf diese Weise für Beliebigkeit und Einheitsbrei.

Gibt es einen Buchtipp für diejenigen, die sich auf die Suche nach dem eigenen Weg machen wollen?

Franziska Ambacher: Angenehm anders als die üblichen Ratgeber habe ich  Gregor Wilbers „Sinnfindung im Beruf“ empfunden (J. Kamphausen Verlag & Distribution GmbH). In diesem Buch wird bewusst auf die ewig gleichen Tipps verzichtet, die doch nicht weiterhelfen. Stattdessen lädt es dazu ein, eine bewusste Haltung zu sich, zum Beruf und zum Leben zu entwickeln. Der Autor ist der gleichen Meinung, dass sowohl persönlicher wie beruflicher Erfolg nicht von Strategien ausgeht, sondern von der jeweiligen Persönlichkeit. Nur so kann der Einzelne kraftvoll und effektiv agieren. Dieses Buch hilft dabei seiner Berufung und damit sich selbst einen großen Schritt näher zu kommen.

Der Buchtipp klingt sehr interessant. Ich habe gesehen, dass es das auch als Kindle-Version gibt. Ich schau da gerne mal rein. Nicht jeder wird nur durch das Lesen eines Buches seine persönliche Sinnfindung finden. Und da kommt eine persönliche Beratung ins Spiel. Welche Menschen lassen sich von Dir unterstützen?

Franziska Ambacher: An mich wenden sich hoch qualifizierte Menschen, die entweder eine gut dotierte (Führungs-)Position im Angestelltenverhältnis bekleiden oder selbstständig tätig sind. Dabei haben beide Kundengruppen eines gemeinsam: sie fühlen sich an irgendeinem Punkt ihrer Tätigkeit tot unglücklich. Meistens geht dem eine längere Leidensgeschichte voraus. Wenn dazu dann noch die eigenen Bedürfnisse und Werte nicht bekannt sind, lebt die Person ein fremdbestimmtes Leben und wird durch die Entscheidungen anderer gelebt. Das Ergebnis kann nur Frustration und Demotivation sein. Um positive Veränderungen einzuläuten hilft hier ein klares Bild von der eigenen Person. Jeder Mensch hat ein großes Talent und damit viel zu bieten. Es wäre die größte Verschwendung dieses Potenzial nicht nach außen zu tragen und für sich und andere zu nutzen.

Vielen Dank für das interessante Gespräch. Franziska Ambacher bietet mit ihrem Unternehmen Changeify an: Coaching, Neuorientierung, Selbstbewusstsein und Konfliktfähigkeit. 

So holen Sie sich nur die Beiträge in die LinkedIn-Timeline, die Sie wirklich interessieren!

So passen Sie den LinkedIn-Feed an Ihre Bedürfnisse an

Bestimmt haben Sie bereits von LinkedIn Pulse gehört. In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie in Zukunft am Pulse der Zeit zu den für Sie relevanten Themen bleiben können. Ich gehe davon aus, dass Sie bald häufiger auf Beiträgen in Ihrer LinkedIn-Timeline hängenbleiben werden.

Die Idee dahinter ist, dass Sie Zugang zu den Artikeln von Meinungsführern aus verschiedenen Branchen, Ländern und zu verschiedenen Themen-Gebieten bekommen. Sie entscheiden, welchen Themen bzw. Personen Sie folgen möchten.

So passen Sie Ihren Feed an

  • Loggen Sie sich auf LinkedIn ein und klicken oben auf „Start“.
  • Sie sehen Ihre Timeline, bestehend aus den News-Meldungen Ihrer Kontakte und den Beiträgen, welche LinkedIn Ihnen basierend auf Ihrem Profil und bisherigen Einstellungen anzeigt.
  • Rechts oben neben einem der Beiträge auf Ihrer Timeline sehen Sie drei kleine Pünktchen. Klicken Sie darauf. Es wird sich ein neues Fenster mit neuen Funktionen öffnen, die wie folgt ausschauen sollten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Gehen Sie bitte auf den untersten Punkt „Feed anpassen“.
  • Es öffnet sich ein großes Fenster mit der Überschrift „Entdecken Sie neue Perspektiven“. Zu verschiedenen Themen, und Branchen bekommen Sie Namen von Meinungsführern auf LinkedIn angeboten, welchen Sie folgen können. Sie können sozusagen deren Artikel abonnieren, ohne sich mit ihnen zu vernetzen.

Entdecken Sie auch deutsch-sprachige Artikel

Seit einiger Zeit gibt es ein deutlich größeres Angebot an Meinungsführern auch aus dem deutsch-sprachigen Raum. Sortiert werden sie nach Kategorien wie z.B. Technologie & Internet, Unternehmen & Märkte, Marketing & Vertrieb, Jobs & Karriere. Auch News-Seiten, Wirtschaftspublizisten sind gelistet. Sie können dem CEO von Roland Berger, Martin Schulz, dem Kanzlerkandidaten oder Ulrich Weber, dem Vorstand Personal der Deutschen Bahn folgen. Sie entscheiden, wessen Beiträge Ihnen gefallen oder auch nicht. Wenn Sie auf das Profil des Autors gehen, können Sie das Folgen seiner Beiträge auch wieder rückgängig machen.

Sie haben Kontakte in der Timeline, welche zu häufig irrelevante Status Updates setzen? Sie möchten aber weiter mit ihnen vernetzt bleiben? Das ist kein Problem. Sie gehen wieder auf die drei Pünktchen, diesmal von einem der Beiträge der bewussten Person und klicken danach auf „XXX Müller nicht mehr folgen“. Seine Beiträge werden Ihnen nicht mehr angezeigt, sie bleiben aber verbunden.

 

 

Bitten Sie um eine personalisierte URL für Ihre LinkedIn Unternehmensseite

Für das persönliche LinkedIn-Profil ist es recht einfach, in wenigen Klicks eine personalisierte URL z.B. aus dem Namen oder Thema zu erstellen. Eine solche Kurz-Url schaut nicht nur professioneller aus, wenn Sie die Seite bewerben wollen, sondern sie hilft auch, besser gefunden zu werden. Wie Sie diese für Ihr persönliches LinkedIn-Profil einrichten, habe ich in diesem Blogbeitrag schnell erklärt.

Etwas anders läuft es, wenn Sie für die Unternehmensseite eine personalisierte URL haben möchten. Leider klappt das nicht über den Bereich der Einstellungen. Hier sollten Sie über das Kontaktformular auf LinkedIn einen Antrag stellen. Gehen Sie dazu auf dieses Formular und stellen einen Antrag. Wichtig ist es, dass Sie Admin-Rechte der jeweiligen Unternehmensseite haben. Idealerweise steht nach dem letzten Schrägstrich der Unternehmensname, vorausgesetzt, er ist nicht allzu lang und nicht bereits vergeben. Letzteres können Sie überprüfen, indem Sie testweise die URL mit Ihrem Wunschnamen eingeben. In etwa so:

https://www.linkedin.com/company/Unternehmensname

Erscheint die folgende Benachrichtigung, sprich, der ausgesuchte Link mit Ihrem Wunsch-Unternehmensnamen existiert noch nicht, können Sie ganz einfach fortfahren und im Kontaktformular genau diese URL beantragen. Wenn nicht, überlegen Sie sich einen anderen Wunsch-Link und prüfen, ob dieser noch zu vergeben ist.

Ich habe häufiger gelesen, dass die Antragstellung ein paar Tage in Anspruch nehmen kann, bei mir waren es in mehreren Fällen dann sogar nur ein paar Stunden.

Sie haben weitere Fragen zur Nutzung von Unternehmensseiten auf LinkedIn? Kontaktieren Sie mich und wir vereinbaren einen Termin für eine individuelle Beratungsstunde oder Sie nehmen an meinem Webinar über Unternehmensseiten teil.

Welches Business-Netzwerk nutzen Geschäftskontakte aus Spanien?

Die Spanier lieben Social Media, insbesondere Facebook, Youtube und Twitter. Wenn Sie häufiger mit spanischen Geschäftsleuten zu tun haben, kommt LinkedIn recht schnell ins Gespräch. Laut meiner Recherchen finden wir auf LinkedIn deutlich mehr Spanier als Deutsche. Je nach Berufsgruppe  können das sogar mehr als doppelt so viele Spanier als Deutsche sein. Der Grund dafür ist, dass wir hier in Deutschland noch XING, das deutsch-sprachige Business-Netzwerk haben.

Julia Schwertfeger ist Geschäftsführerin von Schwertfeger & Martinez Santos GbR, einer Unternehmensberatung, welche vor allem spanische Unternehmen im Rahmen der Expansion nach Deutschland berät. Vorrangig ist sie für das E-Business Consulting, die Durchführung von interkulturellen Trainings und das Online-Marketing verantwortlich. Julia war so freundlich und hat mir einen kleinen Einblick in ihre Beobachtungen des spanischen Marktes und dessen Online-Kommunikationsverhalten gegeben.

Was sind Deine Beobachtungen zum spanischen Markt und wie wird LinkedIn dort genutzt?

Julia Schwertfeger: Im Prinzip ganz ähnlich wie bei uns in Deutschland wird LinkedIn genutzt, um nach Kooperationen und neuen Partnern zu suchen und um Promotion in eigener Sache zu machen. Des Weiteren wird es auch für die aktive Jobsuche genutzt und um sein neues und altes Netzwerk zu aktivieren.

Im Gegensatz zu XING, wo ich eine gute Durchmischung der Kontakte und Branchen feststelle, sind es in LinkedIn vorwiegend Kontakte aus digitalen/ technologischen Bereichen oder Export.

Mit wie vielen Spaniern bist Du ungefähr vernetzt?

Derzeit sind es ca. 100 Kontakte.

Finden sie Dich oder gehst Du pro-aktiv auf sie zu?

Julia Schwertfeger: Ich gehe eher auf sie zu. Egal ob männlich oder weiblich.

Bei XING kommen viel mehr Menschen auf mich zu, weil ich bspw. In einer Gruppe etwas kommentiert habe. Dies passiert mir bei LinkedIn nicht so häufig (bei englischsprachigen Gruppen aber auch nicht!).

Seit wann bist Du selbst ein Mitglied bei LinkedIn?

Seit Januar 2010.

Gibt es etwas besonders Typisches am Verhalten der spanischen Geschäftsleute in internationalen Business-Netzwerken, was Du uns hier noch mitteilen kannst?

Julia Schwertfeger: Im direkten Kontakt ist die Business-Etiquette ganz anders in Spanien als bspw. In Deutschland: Man duzt sich, hält Smalltalk und kommt dann langsam zum Geschäftsteil. Hier in Deutschland läuft es ja genau andersherum: Üblicherweise siezt man sich. Erst kommt das Geschäftliche und dann gerne auch Smalltalk.

In Spanien ist die Begrüßung mit Wangenkuss (bei Männern und Frauen) auch bei Fremden bzw. neuen Business-Kontakten üblich.

Auf LinkedIn spiegelt sich dieses Verhalten nicht wieder, hier ist man eher reserviert. Spanier sind definitiv eine Spezie, die den direkten Kontakt braucht, um sich wohlzufühlen. Online wenden sie diese Zwanglosigkeit nicht an.

Kommunizierst Du auf Englisch oder auf Spanisch?

Julia Schwertfeger: Ich kommuniziere mit den Spaniern natürlich auf Spanisch, mit den Katalanen auf Katalanisch. Alle anderen Kontakte sind englisch- oder deutschsprachig.

Gäbe es eine Chance, mit den spanischen Geschäftsleuten gute Kooperationen aufzubauen, wenn Du nicht so gut Spanisch könntest? Worauf sollte man dann besonders achten?

Die Geschäftsleute „ticken“ je nach Branche sehr unterschiedlich. In digitalen oder technologischen Bereichen ist es leichter und eher akzeptiert auf Englisch zu kommunizieren, während die traditionellen Branchen und kleine Unternehmen nur in ihrer Landessprache kommunizieren. Die Firmengrösse ist ein wichtiger Faktor. Ebenso ist entscheidend, ob man etwas kaufen oder verkaufen möchte. Von Exportabteilungen, die verkaufen wollen, wird man oft auf Englisch angeschrieben, telefonischer Kontakt ist aber wieder schwieriger. Will man etwas verkaufen, ist die Landessprache definitiv wichtig, und noch wichtiger als bei uns, um Vertrauen aufzubauen.

Je nach Region sind die Firmen oft zu 70% Familienbetriebe und es ist extrem schwer hier anzuknüpfen bzw. das Vertrauen zu gewinnen. Hier ist man auf Empfehlungen angewiesen.

Vielen Dank für Deine Offenheit und die interessanten Antworten.

Wer häufiger mit Spaniern zu tun hat, sollte sich m.E. Nach damit beschäftigen und das Profil in beiden Sprachen anlegen. So sieht der Spanier auf den ersten Blick, in welchem Bereich Sie tätig sind. Wie wir gelernt haben, freut sich der Spanier, wenn er in seiner Landessprache angesprochen wird. Hier erfahren Sie, wie man ein mehrsprachiges Profil auf LinkedIn anlegen kann.

Ergänzung:

Einen guten Überblick über die Social-Media-Nutzung der Spanier gibt es in folgendem Beitrag auf LinkedIn:

  • Besonders beliebt sind Facebook und WhatsApp.
  • 75% der 16-55-Jährigen nutzen das Internet mindestens einmal in der Woche.
  • LinkedIn wird pro Woche im Durchschnitt ungefährt 1 h 23 Min genutzt. Der Durchschnittswert für alle Netzwerke liegt bei 2,57 h.
  • Das Folgen von Influencern steht im Vordergrund, 85% der Nutzer folgenden den Meinungsführern
  • Die Zahl der Kunden, die Social-Media-Netzwerke von Unternehmen nutzen, um den Kundenservice zu kontaktieren, nimmt weiter zu.
  • Themen wie Kultur, Technologien und Mode werden besonders gerne online diskutiert

 

Fotos: Julia Schwertfeger, pixabay

Neue Sicherheitseinstellung für Ihr öffentliches LinkedIn-Profil

Rein zufällig habe ich am Montag in einem Kunden-Profil die folgende neue Einstellung für öffentliche LinkedIn-Profile entdeckt.

Während Sie früher Ihr öffentliches LinkedIn-Profil jedem (sprich, wer über die Google-Suche etc) nach Ihnen gesucht hat) oder halt niemandem zeigen konnten, kann dies jetzt differenziert werden. Wer nicht wollte, das jeder aus der Öffentlichkeit alle Bereiche im LinkedIn-Profil einsehen konnte, hat beispielsweise die Details zur Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnisse, das Profilfoto und vieles mehr einfach nicht anzeigen lassen.

Heute können Sie hier differenzieren. Sie haben die Möglichkeit, dass entweder

  • nur Ihre Kontakte (Kontakte 1. Grades),
  • Ihr Netzwerk (Kontakte, 1., 2. und 3. Grades)
  • allen LinkedIn-Mitgliedern oder
  • der kompletten Öffentlichkeit (zusammengesetzt aus allen LinkedIn-Mitgliedern und Personen, die Sie über Suchmaschinen wie Google gefunden haben).

die Details Ihres Profils angezeigt werden, welche Sie ausgewählt haben.

Wie können Sie diese Einstellungen ändern?

Gehen Sie oben rechts auf Ihr Bild und klicken auf „Datenschutz & Einstellungen“, dann in der Mitte auf Datenschutz und „Ihr öffentliches Profil bearbeiten„. Auf der rechten Seite können Sie die entsprechenden Einstellungen vornehmen.

Die für mich logische Einstellung ist, dass mein Profil für mein persönliches Netzwerk komplett einsehbar sein darf. Daher habe ich Folgendes angeklickt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie sind auf Jobsuche?

Wenn Sie derzeit auf Jobsuche sind, macht es mehr Sinn, das LinkedIn-Profil für ein größeres Netzwerk freizugeben, damit z.B. Recruiter Einblicke in Ihre Expertise etc bekommen. In dem Fall ist es empfehlenswert, auf „Alle LinkedIn-Mitglieder“ zu klicken.

Sie sind bereits gut vernetzt und es ist nicht in Ihrem Interesse, viele Details an ein größeres Netzwerk freizugeben? Hier kann es ausreichen, das komplette Profil nur für die eigenen Kontakte freizugeben.

Sie entscheiden und es ist jederzeit wieder änderbar.

 

Foto: Pixabay

So bitten Sie einen Kontakt um eine Vorstellung auf LinkedIn

Kürzlich im Gespräch kamen wir auf die Funktion „sich vorstellen lassen“ zu sprechen. Ich habe selten damit auf LinkedIn gearbeitet, aber Kunden fragen gerne danach, da eine ähnliche Funktion auf XING gerne verwendet wird. Wie geht es, dass Sie einen gemeinsamen Kontakt um eine Vorstellung einer dritten Person (Kontakt 2. Grades) bitten?

So lassen Sie sich vorstellen

Nehmen wir an, Sie möchten sich beim Unternehmen „X Enterprise“ bewerben und haben entdeckt, dass Ihr Freund Martin Mustermann mit einem Mitarbeiter bei X Enterprise vernetzt ist. Gehen Sie dazu auf das Profil Ihres Wunsch-Kontaktes, klicken oben rechts auf die drei grauen Punkte und auf Profil weiterleiten.

Als nächstes öffnet sich ein neues Fenster im Nachrichten-Ordner. Sie können jetzt Ihren Freund anschreiben, dass er sie der gewünschten Person (der Link zu deren Profil wurde automatisch zur Nachricht hinzugefügt) vorstellt.

Ihr nächster Schritt kann es sein, dieser Person eine Kontaktanfrage zu senden. Gehen Sie dazu wieder in das Profil der Person und dann auf „Vernetzen“. Jetzt können Sie eine personalisierte Nachricht schreiben, welche sich ggf. auf die Vorstellung Ihres Freundes bezieht.

Wenn Sie zwei Ihrer Kontakte 1. Grades zusammenbringen möchten, geht es noch einfacher. Sie gehen gleich in den Nachrichtenordner und schreiben eine Nachricht an beide Personen gleichzeitig. Probieren Sie das mal bei der nächsten Gelegenheit aus und senden eine Nachricht an zwei Personen gleichzeitig.

P.S.: Bis vor einiger Zeit gab es die Funktion „sich vorstellen lassen“ auf LinkedIn, welche wohl durch die vielen Umstellungen auf das neue Design auch abgeschafft worden ist bzw. nun in veränderter Form vorliegt.

Mein Rat hierzu: Verbinden Sie die Online mit der Offline-Welt. Gerade beim Thema „sich vorstellen lassen“ kann es auch einfach sinnvoll sein, im persönlichen Gespräch/ per Telefon um eine Vorstellung zu bitten. 

So lassen Sie sich auf LinkedIn empfehlen!

Mit einem gut ausgefüllten LinkedIn-Profil inklusive einiger Empfehlungen können Sie die Aussagekraft Ihres Profils steigern. Egal ob Sie nun auf Jobsuche sind oder etwas für Ihr Personal Branding als Führungskraft oder selbständiger Berater tun möchten, Empfehlungen machen sich sehr gut in Ihrem Profil. Meiner Meinung nach sollten Sie für Ihren aktuellen Job als auch für die letzten zwei Positionen, jeweils einige Empfehlungen hinzufügen bzw. hinzufügen lassen. Für Jobs, welche 10 Jahre oder länger her sind, halte ich es für weniger relevant.

Gerade wenn Sie auf Jobsuche sind, ist es besonders interessant, dass Ihr LinkedIn-Profil für Recruiter sichtbar ist und Sie anhand der richtigen Keywörter gefunden werden. Wenn Sie Empfehlungen erhalten haben, welche auch noch die Keywörter enthalten, welche Sie bereits in Ihrer Zusammenfassung, in der Berufserfahrung angegeben haben und nach welchen ein Recruiter sucht, ist das ein weiterer Bonuspunkt um in den Suchergebnissen recht weit oben gerankt zu werden.

So bitten Sie einen Kontakt um eine Empfehlung

Sie gehen dazu in das LinkedIn-Profil der Person, welche Sie bitten möchten. Rechts neben dem Bild klicken Sie auf die drei Punkte. Es öffnet sich das folgende kleine Menü-Fenster:

Klicken Sie auf „Bitten Sie um eine Empfehlung“ und es öffnet sich ein neues Fenster, wo Sie den Job auswählen können, für welchen Sie sich empfehlen lassen möchten und wie Sie zu der Person standen (als Vorgesetzter, Mitarbeiter, Geschäftspartner etc).

Schreiben Sie eine kurze, nette und vor allem personalisierte Notiz an die Person, welche Sie empfehlen soll. Wichtig ist, dass Sie mit der Person wirklich zusammengearbeitet haben und sie in der Lage ist, eine aussagekräftige Empfehlung zu schreiben.

Gut zu wissen: Mit dem neuen Interface werden die Empfehlungen leider nicht mehr direkt unter dem jeweiligen Job eingeordnet. Profil-Besucher müssen etwas weiter nach unten scrollen, um sie zu finden. Auf den ersten Blick sieht der Besucher Ihres Profils die beiden aktuellsten Empfehlungen, klickt er auf „2 weitere Empfehlungen anzeigen“, sieht er mehr. Übrigens, direkt daneben gibt es ein Feld, wo ersichtlich ist, welche Empfehlungen Sie anderen bereits erteilt haben. Wer kann Ihre Empfehlungen sehen? Ihre direkten Kontakte, aber auch Kontakte 2. und 3. Grades, vorausgesetzt, sie sind bei LinkedIn angemeldet. Wer außerhalb dieses Netzwerkes ist, kann sie nicht einsehen.

Schreiben Sie Empfehlungen für andere

Wenn Sie Empfehlungen für andere schreiben möchten, gehen Sie ebenfalls in das Profil der jeweiligen Person. Klicken auf die drei Punkte rechts und wählen ganz unten aus: „Max Müller empfehlen„.

Ein neues Formular öffnet sich und Sie können es Schritt für Schritt ausfüllen. Hier, in dem „Empfehlungsmanager“ finden Sie auch die anderen bereits erhaltenen Empfehlungen, gesendete Empfehlungen etc.

Geben kommt vor Nehmen, daher ist es immer eine gute Idee, selber pro-aktiv Empfehlungen zu schreiben. Schreiben Sie diese vorab in einem Word-Dokument, damit Sie per Rechtschreibprüfung sicherstellen können, dass sich keine Fehler eingeschlichen haben. Beim Formulieren sollten Sie auf typische „Worthülsen“ verzichten. Schreiben Sie anhand von Beispielen, welchen konkreten Erfolg der Empfohlene erreicht hat, dank seiner professionellen Arbeitsweise, seines Engagements. Je nachdem in welcher Position/ welche internationale Ausrichtung der empfohlene hat, kann eine Empfehlung in englischer Sprache sehr hilfreich sein.

Ihnen gefällt etwas nicht an der Empfehlung? Oder Sie möchten etwas hinzufügen lassen? Wenn Sie im Empfehlungsmanager auf „erhalten“ gehen, sehen Sie die Liste der bereits erhaltenen Empfehlungen und können beim Schreiber des Textes um eine Änderung bitten. In diesem Bereich können Empfehlungen auch ausgeblendet werden. Nur, weil sie gerade nicht gefallen oder relevant sind, müssen sie ja nicht gleich gelöscht werden.

Das neue LinkedIn-Design

Wer sich in den letzten Tagen eingeloggt hat, hat feststellen müssen, dass sich Einiges auf LinkedIn verändert hat. Wenn bei Ihnen noch alles beim Alten ist, dann steht Ihnen das Roll-Out des neuen LinkedIn Layouts noch bevor. In den letzten Tagen habe ich hier und da schon gehört, wie Nutzer geflucht haben, weil sie die eine oder andere Funktion nicht mehr gefunden haben.

Was ist denn konkret anders? Abgesehen davon, dass das Layout recht stark der mobilen App angepasst worden ist und alles irgendwie heller wirkt?

Runde Profil-Bilder

Auf den ersten Blick fällt auf, dass es deutlich kleinere und neuerdings runde Profilbilder gibt. Die Fotos in der Timeline werden größer angezeigt. Es erinnert mehr an eine Facebook-Timeline, wobei ich inhaltlich noch große Unterschiede sehe, was hoffentlich auch so bleibt.

Übersichtskasten links

Der Übersichtskasten mit Ihrem Profil-Foto und Profil-Slogan ist nun links zu sehen und zeigt weniger an, als vorher. Dadurch ist die Timeline ist mehr in die Mitte gerutscht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrundbanner ist schmaler

Das Hintergrundbannerbild ist schmaler geworden. Die neuen Abmessungen sind 1536 x 768 Pixel. Bei komplizierteren Designs macht es Sinn, ein neues Bild hochzuladen.

Abgespeckte Zusammenfassung

Von Ihrer Zusammenfassung werden nur noch die ersten beiden Zeilen auf den ersten Blick angezeigt. Wer mehr lesen möchte, klickt auf das blaue „Mehr anzeigen“. Es ist daher empfehlenswert, gleich am Anfang auf den Punkt zu kommen. Nach wie vor, können Sie eine ausführliche Zusammenfassung bestehend aus 1980 Zeichen schreiben.

Profil bearbeiten

Um in Ihr Profil zu gelangen um es zu bearbeiten, klicken Sie links auf Ihr Profilbild oder oben rechts auf das winzige runde Profilbild.

Wenn Sie weitere Bereiche zu Ihrem Profil hinzufügen möchten, klicken Sie in Ihr Profil und sehen rechts ein blaues Feld „Neuen Profilbereich hinzufügen“ wie Zusammenfassung, Berufserfahrung, Ausbildung, Kurse, ehrenamtliche Tätigkeiten etc. Direkt darunter gibt es auch das Feld, um andere Sprachversionen hinzuzufügen.

Empfehlungen

Empfehlungen werden nicht mehr direkt passend zum jeweiligen Job zugeordnet sondern weiter unten im Profil.

Kenntnisse

Es werden nur noch 3 Top-Kenntnisse angezeigt, statt bisher 10. Wer mehr sehen will, kann auf weiter klicken. Auch hier macht es Sinn, sich auf die wesentlichen zu konzentrieren und diese nach oben zu ziehen.

Medien im Profil

Medien werden noch angezeigt, wenn Sie welche hinzugefügt haben, allerdings auch nur noch drei. Auch hier kann auf weiter geklickt werden, wenn man mehr sehen möchten. Bei dem einen oder anderen schauen die Formate nicht mehr ganz glücklich aus und es ist ein wenig „Aufräumen“ und „Anpassen“ erforderlich, um weiter einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.

Bereiche können nicht mehr verschoben werden

Früher konnten Sie die Ausbildung nach oben ziehen oder die Kenntnisse als erstes anordnen. Dies ist leider nicht mehr möglich, es gilt gleiche Anordnung für jeden Nutzer.

Die LinkedIn-Suche

Das Suchfeld selbst ist weiter nach links gerückt. Die erweiterte Suche wurde stark eingeschränkt. Sie können Personen noch nach dem Kontaktgrad filtern, Standorte eingeben, aktuelle, frühere Unternehmen, Branchen, Profilsprachen, Hochschulen etc anklicken. Wer sehr aktiv nach Stichwörtern unter Verwendung mehrerer Filter nutzen möchte, sollte sich den Lead Builder des Sales Navigators mal anschauen.

Gruppen, Unternehmensseiten unter dem Reiter „Mehr“ zu finden

Unter dem Feld „Mehr“ kommen Sie zu den Gruppen, dem e-Learning-Bereich, Slideshare, Jobanzeige erstellen, Hier finden Sie auch den Bereich der LinkedIn Business-Lösungen bzw. können ein Upgrade ihrer Mitgliedschaft wählen. Ganz unten gibt es auch ein Feld über welches Sie eine Unternehmensseite einrichten können.

Mitteilungen: Im Gespräch bleiben

Mitteilungen / Glockensymbol: Sie sehen, was im Netzwerk los ist und bekommen die Möglichkeit, mit dem Netzwerk zu interagieren. Sich für Kenntniss-Bestätigen zu bedanken, zu Jubiläen oder Geburtstagen gratulieren, welche Artikel auf LinkedIn von Ihrem Netzwerk veröffentlicht worden sind etc.

Kategorien sind weg

Das Taggen bzw. Kategorien anlegen für die eigenen Kontakte ist nicht mehr möglich. Hierfür wäre ein Upgrade empfehlenswert. Diese Funktion werde ich wohl sehr vermissen.

Status Updates/ Artikel schreiben

Wenn Sie selber etwas posten wollen, schaut das so aus:

  1. Sie können auf „Artikel schreiben“ klicken und es wird ein Blogartikel auf LinkedIn, welcher auch langfristig auf Ihrem LinkedIn-Profil als Beitrag angezeigt wird oder Sie schreiben ein Update welches meist kürzer ist, Bilder oder Links enthalten kann und in der Timeline Ihrer Kontakte erscheinen wird.

Beiträge und Aktivitäten

Beide Themen werden jetzt direkt in Ihrem Profil bzw. im Profil des Kontaktes angezeigt. Vorher waren es nur die Beiträge (Blogartikel). Man erhält somit einen kurzen Überblick über den Aktivitätsgrad der besuchten Person.

Einen kurzen ersten Eindruck vom neuen Design können Sie hier im Video von LinkedIn bekommen.

Da sind die Unterschiede, welche recht schnell auffallen. Weiter ins Detail kann ich sicherlich in weiteren Artikeln gehen. Manche Funktion fehlt oder wurde anders angeordnet. Einiges ist klarer und anderes verwirrender. Viele Nutzer werden eine Weile brauchen, sich da reinzufuchsen. Auch wenn ich es teils übersichtlicher und „sauberer“ empfinde, so werde ich die Funktion des Taggens schon vermissen. Wenn ich diese weiternutzen möchte, bleibt mir nur eine Verlängerung des Upgrades auf den Sales Navigator.

 

Foto: pixabay, Screenshots LinkedIn