Formatierungen in LinkedIn-Beiträgen

Seit einiger Zeit fallen mir häufiger Beiträge auf LinkedIn und Facebook auf, welche ins Auge auffallen, weil sie sich von der Standard-Schrift abheben. Vielleicht haben Sie sie auch schon gesehen. Die Schrift ist meist kursiv, und halt in fett gedruckt.

Dachte ich einige Zeit, dass dies besondere Programmierkenntnisse erfordert, so gibt es doch in der Tat besondere Tools, die es ermöglichen, in wenigen Klicks eine Überschrift fett gedruckt in einen Post zu bekommen.

Wie bekomme ich einen fett-gedruckten Satz oder Überschrift in meine LinkedIn-Beiträge?

  1. Gehen Sie auf die Webseite lingojam, wo Sie in der linken Spalte den gewünschten Satz oder auch nur Wort kopieren können. Mit einem Klick gibt dieser den gleichen Satz in anderen Schriften wieder. Mal deutlich größer, verschnörkelter oder fett gedruckt.
  2. Wählen Sie die favorisierte Variante aus und kopieren diese in Ihren LinkedIn-Post.

Dies kann dann z.B. so aussehen:

Kann ich die fett gedruckten Abschnitte auch in den Info-Text auf LinkedIn übertragen?

Ja, das sollte funktionieren. Allerdings verbrauchen die anderen Schriften wohl mehr Zeichen, als die gewohnte Standard-Schrift. Ein Testversuch meinerseits scheiterte daran, dass mein Text, obwohl ich keine Wörter hinzugefügt hatte, aufgrund der Formatierung in Sachen Zeichen-Zahl zu lang wurde. Daher werde ich meinen eigenen Text zu einem späteren Zeitpunkt überarbeiten, wohl etwas kürzen und optisch aufpolieren. Derzeit sind auf LinkedIn im Info-Text max. 2565 Zeichen erlaubt.

Auf jeden Fall ist das ein Weg, um die Texte doch etwas strukturierter dazustellen. Ich freue mich über die neuen Möglichkeiten.

Sie möchten sich auf LinkedIn mit einem Profil zeigen, welches Sie stolz macht und auf andere „wie frisch gebügelt“ wirkt? Kontaktieren Sie mich und wir besprechen Ihre Profiloptimierung sowie Maßnahmen für Ihr Selbstmarketing auf LinkedIn. Meine Beratungspakete für Selbständige Berater, Führungskräfte und Jobsuchenden finden Sie hier.

Wie kann man Kontakte auf LinkedIn vorstellen?

Netzwerken heißt auch, Personen an andere Personen weiter zu empfehlen, bzw. jemanden einer anderen Person vorzustellen. Empfehlungen können für das persönliche Profil einer Person, deren Dienstleistungen Sie wahrgenommen haben, geschrieben werden, wie ich hier vor längerer Zeit bereits beschrieben habe.

Wann macht es Sinn, jemanden vorzustellen?

  • Zum Bekanntmachen eines Dienstleisters mit einem Ihrer Kontakte, welcher z.B. gerade auf der Suche nach einem Fotografen ist.
  • Oder Ihre Freundin steckt in einer beruflichen Krise, möchte sich verändern und Sie kennen den passenden Coach oder Karriereberater?
  • Sie wissen, dass Ihr Chef auf der Suche nach einer Fachkraft ist und Ihr Freund aus Studienzeiten würde genau auf die ausgeschriebene Stelle passen?

Werden sie aktiv und bringen diese Personen auf LinkedIn zusammen. Wenn Sie mit beiden Personen schon vernetzt sind, sie also Kontakte 1. Grades sind, können Sie den Beiden über die Nachrichten-Funktion eine Nachricht senden.

Sie haben mehrere Möglichkeiten:

  • Setzen Sie in die Zeile, wo der Empfänger eingetragen wird, gleich beide Namen und schreiben dann Ihren Vorstellungstext. LinkedIn erkennt beim Tippen die Namen der Kontakte 1. Grades.
  • Eine andere Möglichkeit: Sie schreiben erstmal nur an eine Person und setzen im Nachrichtentext den Namen der Person, welche Sie vorstellen möchten, mit dem @-Symbol (taggen der Person), so dass die Person eine Benachrichtigung erhalten sollte.

Bisher habe ich auch oft einfach den Link zum Profil in den Text kopiert. Hier macht es sich dann umso besser, wenn die Person einen professionellen Kurz-Link erstellt hat.

Loben Sie Personen auch mal öffentlich für ihre Leistungen. Hierfür eignet sich beispielsweise der #LinkedFriday, welcher im Juli 2019 von b2b Marketing & Social Selling Coach Ritchie Pettauer ins Leben gerufen wurde.

Oder Sie sprechen als Beitrag ein Lob aus, welches auf LinkedIn als „Bravo vergeben„, bezeichnet wird.

Sie haben das Gefühl, dass Ihr Profil einen Feinschliff vertragen könnte? Sie sind allerdings nicht sicher, worauf Sie achten sollten? In meinem Ratgeber „Effektives Selbstmarketing auf LinkedIn“ erhalten Sie viele Tipps für eine Profiloptimierung und wie Sie das Netzwerk noch effektiver nutzen können. Sie können zwischen einer Kindle-Version sowie einer gedruckten Buch-Variante wählen. Falls Sie die Optimierung nicht selbst durchführen möchten oder die nötige Zeit fehlt, informieren Sie sich doch hier über mein Beratungsangebot oder senden mir eine E-Mail.

Beitragsfoto: www.pixabay.de

Neu: Events auf LinkedIn

Endlich gibt es auf LinkedIn (wieder) eine Event-Funktion. Lange Zeit haben viele Mitglieder auf diese Ergänzung der Funktionen gewartet und nun ist sie da!

Ich habe erst seit wenigen Tagen Zugang zur Funktion. Einige Nutzer aus meinem Netzwerk sehen sie seit ein paar Wochen, andere warten wahrscheinlich immer noch (Stand 25. November 2019).

Was bietet die Event-Funktion?

  • Das Formular unterscheidet zwischen einem privaten und öffentlichem Event. Ersteres ist nur für eingeladene Personen oder Personen, die den Link zum Event haben, sichtbar. Nicht eingeladene Personen benötigen zur Teilnahme Ihre Zustimmung.
  • Die öffentlichen Events sind rein theoretisch für jeden sichtbar und jeder kann am Event daran teilnehmen.
  • Über das Formular kann ein Titel, eine Beschreibung, Datum, Uhrzeit sowie ein Ort eingetragen werden. Bei Online-Events schreibt man dann wahrscheinlich die Event-Form wie z.B. „Webinar“ hinein.
  • Um Personen einladen zu können, gibt es eine Filtermöglichkeit nach Ort, Unternehmen, Branche sowie Ausbildung. Die Liste muß allerdings manuell per Klick eingeladen werden. Eine zusätzliche persönliche Nachricht dazu ist derzeit noch nicht möglich. Wer viele Kontakte einladen möchte, darf sehr fleissig sein.
  • Interessant, auch Teilnehmer des Events können zur Veranstaltung einladen.
  • Das Event selbst wird über das Mitteilungen-Board und den Newsfeed bekannt gegeben.
  • Der Algorithmus stellt automatisch Mitteilungen/ Erinnerungen passend zum Event für die Teilnehmer zusammen, damit sie beispielsweise die Teilnahme nicht vergessen.
  • Man kann mit Event-Teilnehmern Nachrichten austauschen, auch wenn man noch nicht vernetzt ist.

Wo finde ich die Event-Funktion?

Gehen Sie dazu in das Start-Menü (Haus-Symbol) und schauen sich den Kasten auf der linken Seite genauer an. LinkedIn nennt diesen Bereich übrigens „Community Panel“. Relativ weit unten sollte das Wort „Events“ mit einem Plus-Symbol, so wie hier, erscheinen:

Erstellen Sie Ihr eigenes Event

Klicken sie auf das Plus-Symbol, öffnet sich ein Formular und Sie können die verschiedenen Angaben zur Veranstaltung vornehmen.

Ausgefüllt schaut das Ganze dann gleich viel ansprechender aus.

Nutzungsbedingungen

Bevor das Event gepostet wird, bittet LinkedIn um Bestätigung der Nutzungsbedingungen. Vorläufig sind diese nur auf Englisch sichtbar. Hier können Sie sich darüber informieren: https://www.linkedin.com/legal/l/events-terms.

Erste Erfahrungen aus meinem Netzwerk

Für mich ist die Funktion neu und ich werde sie in Ruhe testen, wenn mein nächstes Webinar ansteht oder für einen öffentlichen Workshop. Was ich bis jetzt gehört habe, wurde die neue Funktion sehr begrüsst, hat aber, was sicher normal ist, noch etwas Optimierungsbedarf. Ich habe Berichte gelesen, dass man mit den Events eine tolle Reichweite erzielen konnte, war aber über das Erreichen der eigenen Zielgruppe nicht ganz so glücklich.

Es gibt keine Verknüpfung mit einem Ticketservice wie Eventbrite, wie man es bei XING vorfindet. Solange es das nicht gibt, ist das Tool auch noch nicht mit XING konkurrenzfähig, sondern führt eher dazu, dass man vom LinkedIn-Event auf das XING-Event verlinken mag, was sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist.

Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt und schreibe dann sicherlich mal ein Update zur Event-Funktion.

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So geht Social Selling nicht

Häufig sehe und höre ich hier auf LinkedIn und in anderen sozialen Netzwerken den Begriff „Social Selling“. Ich gebe zu, ich mag ihn nicht besonders gerne. Warum? Mit der klassischen Akquise tue ich mich etwas schwer, der Verkauf ist nicht mein Ding. Glücklicherweise habe ich meinen Weg dank Social Media und meines Blogs gefunden, so dass ich eine gewisse Sichtbarkeit erlangen konnte, ohne das Gefühl zu haben, „mich verkaufen“ zu müssen. Weil über meine Aktivitäten im Netz eine persönliche Beziehung aufgebaut worden ist, kann man dennoch von Social Selling sprechen.

Ich setze auf Selbstmarketing in Form von Tipps, Anleitungen und Erfahrungsberichten. Man trifft mich hier im Netz mit LinkedIn-Themen, mit Info-Webinaren und in München auf der einen oder anderen Netzwerkveranstaltung oder Messen, wo ich auch bereits Vorträge gehalten habe.

Wie Sie sicher jetzt rausgelesen haben, von Kalt-Akquise und anbiedernden Nachrichten auf Facebook, LinkedIn und XING, wo ich meine Dienstleistungen anbieten kann, halte ich nicht viel. Wenn ich solche Nachrichten von anderen Unternehmern erhalte, hat das eher negative Folgen, wovor ich Sie heute warnen möchte. Vor wenigen Wochen ist mir Folgendes auf LinkedIn passiert:

Die Geburtstagsgratulation

Sie kennen doch sicherlich die Mitteilungen auf LinkedIn oder XING, mit dem Hinweis, dass eine Person Geburtstag hat.

Als ich kürzlich Geburtstag hatte, erreichte mich u.a. ein Gruß einer mit mir vernetzen Person. Ja, hin- und wieder bestätige ich Anfragen von „Kollegen“ von anderen Social-Media-Beratern, auch wenn ich sie persönlich noch nicht getroffen habe. Bisher habe ich das nicht bereut. Der Gruß enthielt eine sehr nette, vertraute Geburtstagsgratulation sowie ein Geschenk: Ich durfte mir einen LinkedIn Minikurs oder einen Online Business Kurs aussuchen. Nun stellt sich mir die Frage? Ist das die Form von Geschenk und Aufmerksamkeit, wie ich sie an meinem Geburtstag haben möchte? Hinzu kommt, dass ich selber LinkedIn-Beratung anbiete und daher persönlich gar keinen Bedarf an dem Thema habe. Die Person kennt mich nicht wirklich, sie hat offensichtlich auch mein Profil nicht genauer studiert. Ich fasse mich kurz: Diese Gratulation kam nicht so gut an.

Wie sehen Sie das? Haben Sie bereits ähnliche Nachrichten erhalten und wie sind Sie damit umgegangen?

Meine Tipps für Ihre Social-Selling-Aktivitäten

1) Bauen Sie eine Beziehung zu Ihren Kontakten indem Sie regelmäßig auf LinkedIn posten und immer den Nutzen für die Leser in den Vordergrund stellen. Wenn diese häufiger etwas Sinnvolles mit klarem Nutzen für die Zielgruppe von Ihnen lesen, wird Vertrauen entstehen.

2) Versenden Sie möglichst immer persönliche Kontaktanfragen mit einer kurzen Vorstellung. Bei Kontakten 2. Grades haben Sie hierfür 300 Zeichen Platz um sich vorzustellen.

3) Begrüßen Sie neue Kontakte und fragen Sie, ob Sie ihnen helfen können.

4) Sie müssen nicht jede Kontaktanfrage von fremden Mitgliedern bestätigen. Besser ist es zurückzufragen, warum die Person sich vernetzen möchte. Alternativ kann man unpassende Anfragen auch ignorieren, ohne, dass die Person eine Benachrichtigung erhält.

5) Setzen Sie auf persönliche Empfehlungen. Referenzen auf Ihrer Webseite oder direkt auf LinkedIn können Wunder wirken. Hier habe ich beschrieben, wie Sie um eine Empfehlung bitten können.

6) Geburtstagsgratulationen finde ich gut, allerdings nur, wenn man sich persönlich kennt.. Es ist eine hervorragende Gelegenheit um alte Kontakte aufzufrischen, sich mal wieder in Erinnerung zu bringen. Nicht zum Verkaufen sondern um mit der netten Geste die persönliche Beziehung aufzubauen.

Von Aktionen wie oben beschrieben, rate ich ab. Es kann nur funktionieren, wenn man vorher eine persönliche Beziehung zu den Personen aufgebaut hat und versteht, was die Person benötigt. In diesem Fall war das einfach nicht der Fall.

Interaktiver Vortrag: „Erobern Sie den verdeckten Stellenmarkt mit LinkedIn“

Am Samstag, den 30. März fand bei herrlichem Frühlingswetter in München unser erster Vortrag zum Thema „Erobere den verdeckten Stellenmarkt mit LinkedIn“ statt. Schon vor Monaten hatten Patrizia Kaiser, HR-Beraterin mit HRundperspektiven aus München und ich das Thema ins Auge gefasst.

Der Fakt, dass 2/3 der offenen Stellen gar nicht erst ausgeschrieben werden und nur ein winziger Teil der Jobsuchenden diesen „Markt“ nutzt, erschien uns interessant, als Vortrag anzubieten. Mein Part war der optimale Einsatz von LinkedIn mit anschaulichen Beispielen, worauf man bei einem professionellen LinkedIn-Profil achten sollte, um dank gutem Personal Branding von Recruitern oder Unternehmen gefunden zu werden.

Am Samstag konnten wir in mehr als zwei Stunden mit einer kleinen Runde an engagierten Jobsuchenden aus verschiedenen Branchen und mit unterschiedlich langer Berufserfahrung das Thema erkunden. Ein wichtiger Part war, dass man sich seiner Stärken bewusst sein muß und häufiger darüber sprechen sollte. Sprich mehr Selbstmarketing oder Eigen-PR kann bei der Jobsuche und gerne auch davor nicht schaden, sondern eher sehr hilfreich sein.

Unser Publikum war natürlich daran interessiert, seine persönlichen Fragen und Probleme zu adressieren. Wir sind im Laufe des Vormittags auf die folgenden Themen so gut wie möglich eingegangen:

  • Wie komme ich an eine Teilzeitstelle?
  • Was macht man mit Lücken im Lebenslauf?
  • Wie gelingt es auch mit 50+, sich von anderen Bewerbern abzuheben?
  • Macht es Sinn, als Vertriebsexperte die Branche zu wechseln?
  • Wie sinnvoll ist die Nutzung und Suche über Jobportale wie Monster, Indeed und Stepstone?
  • Wie wichtig ist es, sich mit einem Elevator Pitch bei anderen Personen vorzustellen, seinen beruflichen Hintergrund auf den Punkt zu bringen?
  • Benötigt man bei XING und LinkedIn eine Premium-Mitgliedschaft?
  • Wie sinnvoll sind Initiativ-Bewerbungen?
  • Wie geht man mit Kontaktanfragen von Personen um, welche man nicht kennt?
  • Welche Profilbereiche sind auf LinkedIn besonders relevant?

Für uns als Organisatorinnen war es ein spannender Vormittag mit neuen Eindrücken von der Bewerberseite. Dank dieser Veranstaltungen können wir als Berater in Zukunft noch zielgerichteter da ansetzen, wo es am Wichtigsten ist.

Tipps und Tricks für ein LinkedIn-Profil welches von Recruitern gefunden wird.
Nach getaner Arbeit

Findet man Sie schon auf Slideshare?

SlideShare ist eine Filehosting-Plattform, über welche Sie Präsentationen, Dokumente, PDFs, Videos und  Infografiken hochladen können.

Erlaubt sind Dokumente in den Formaten Powerpoint, PDF und OpenOffice. Es gibt die Möglichkeit, die Dokumente entweder als öffentlich zugänglich oder als privat markiert, zu hosten. Laut einer Statistik auf Wikipedia erreicht Slideshare 58 Millionen Besucher pro Monat und hat ca. 16 Millionen angemeldete Nutzer.

2012 wurde das Unternehmen von LinkedIn für geschätzte 118,75 Millionen US-Dollar übernommen.

Warum ist Slideshare für Sie interessant?

Die Plattform gibt Ihnen bzw. Ihrem Unternehmen, die Möglichkeit, eigene Business-Inhalte zu publizieren. In der Unternehmenswelt sind Präsentationen, Infografiken und Diagramme aussagekräftige Medien. Auf dem Slideshare-Netzwerk können sie geteilt und von anderen Interessenten gefunden werden. Um sich als Experte in einem bestimmten Bereich, aufzustellen, macht es Sinn, auch hier mit Präsentationen präsent zu sein.

Marketingtechnisch können Sie hier folgende Ziele verfolgen:

  • Steigerung der Markenbekanntheit
  • Generierung von Traffic/ Besuchen auf der eigenen Webseite
  • Steigerung des Expertenstatus für Einzelpersonen oder Unternehmen

Google mag Slideshare, das heißt, erfolgreiche Inhalte von Slideshare werden in den Suchergebnissen recht weit oben angezeigt.

Wie laden Sie eine Präsentation auf Slideshare hoch?

1. Sie loggen sich auf LinkedIn ein und gehen oben rechts auf „Apps“. Im Menü entdecken Sie das Symbol für Slideshare, über welches Sie direkt auf die Seite gelangen.

Wer kein LinkedIn-Konto hat, geht direkt auf Slideshare und registriert sich dort.

3. Als Nächstes gehen Sie auf Upload.

4. Sie füllen das folgende Formular aus (Titel, Beschreibung, Kategorie, Privatsphäre-Einstellung sowie Tags (Stichwörter) und laden die Präsentation auf Slideshare hoch. 

5. Der entstandene Link kann als Medium unter Ihrer Zusammenfassung oder unter der passenden Station der Berufserfahrung zugefügt werden. Im Kundengespräch können Sie ebenso auf Ihre Präsentation oder Infografik auf Slideshare hinweisen. Wenn ein neues Dokument hochgeladen worden ist, können Sie es auch über die von Ihnen genutzten Social-Media-Plattformen wie LinkedIn, Twitter, Facebook hochladen und bekanntmachen.

6 Tipps für die perfekte Präsentation auf Slideshare

  • Der Inhalt einer Slideshare-Präsentation sollte auch ohne den Redner verständlich sein. Wenn man sonst rät, möglichst wenig Text auf eine Präsentation zu packen, ist es hier wichtig, dass der Inhalt verstanden wird.
  • Die erste Folie sollte ein gut passendes, großes Foto enthalten. Wenn Sie die Präsentation auf LinkedIn unter Medien hochladen, wird dieses Bild als Thumbnail angezeigt.
  • Der Titel sollte kurz und bündig sein und möglichst für die Suchmaschine formuliert werden. Recherchieren Sie daher vorab die passenden Keywörter. Für die Beschreibung der Präsentation haben Sie einige Zeilen Platz. Auch diese sollten suchmaschinenoptimiert formuliert werden.
  • Hinterlegen Sie, wie im Formular gewünscht, die passenden Tags zur Präsentation. Maximal sind wohl 20 Tags erlaubt. Diese helfen Ihnen, über die interne Suche auf Slideshare von Interessenten gefunden zu werden.
  • Die Folien sollten idealerweise Ihr Branding enthalten. Sprich Ihr Logo oder Unternehmensschriftzug auf jeder Seite sorgen für den für Sie so wichtigen Wiedererkennungswert.
  • Die Präsentation darf 300 MB nicht überschreiten. Weitere Tipps zum Hochladen finden sie auch direkt bei LinkedIn in der Hilfe.

So lassen sich Hashtags auf LinkedIn sinnvoll einsetzen

Hashtags in Social Media kennen wir ja alle, dass diese nun auch häufiger auf LinkedIn zu sehen sind, ist eher neu bzw. hat jetzt auch einen Sinn. In diesem Artikel schildere ich meine Beobachtungen und wie Sie in Zukunft mit der Hashtag-Funktion auf LinkedIn arbeiten können.

Woran erkennt man Hashtags auf LinkedIn?

Postings mit Hashtags zeigen die Schlagwörter in blauer Farbe an. In meinen Status Updates auf LinkedIn werden Sie am Ende des Textes häufiger einen oder mehrere Hashtags vorfinden. So wie hier im Screenshot.

Was sind Hashtags?

Es handelt sich dabei um dieses Zeichen #, den Lattenzaun, welches bedeutet, dass dieses Symbol mit einem Schlagwort, welches direkt dahintersteht, versehen worden ist, um Nachrichten mit bestimmten Inhalten oder Themen in den sozialen Netzwerken auffindbar zu machen. Auf Twitter und Instagram findet man besonders viele Hashtags, da man dort weniger Platz für Text hat und häufig gleich einen Großteil des gesamten Textes auf diese Weise gestaltet. Inzwischen ist es auch auf LinkedIn ein Thema. Mehr zum Begriff „Hashtags“ im Allgemeinen finden Sie auf Wikipedia.

Your Communities“ auf LinkedIn bzw. Folgen von Hashtags

Sie finden auf der linken Seite, im Start-Menü eine neue Rubrik mit Schlagwörtern, wo Sie aus einer Liste von ca. 100 englischsprachigen Standard-Begriffen auswählen können, welchen Begriffen Sie folgen möchten. Problem für uns in Deutschland ist es hierbei, dass es sich ausschließlich um englische Begriffe handelt. Zumindest ist das meine Beobachtung. Als deutsch-sprachige Nutzerin lese ich zwar gerne die englischen Posts, poste aber selbst lieber auf Deutsch. Immerhin sitzt meine Zielgruppe eher in Deutschland. Um diesen Beiträgen zu folgen, sind mir die Themen häufig nicht zielgerichtet genug.

Wichtig für Sie ist es, dass Sie einige der Hashtags pinnen können (mit einem blauen Pin versehen) um einfacher darauf zugreifen zu können. Diese erscheinen dann links in der Leiste. So wie hier z.B.:

Effektiver ist es häufig, direkt auf die Schlagwörter in Status Updates zu klicken, welche Sie interessant finden. Dort sind in meinem Fall auch deutsch-sprachige Begriffe dabei, die ich passend finde. Vielleicht klicken Sie demnächst bei mir mal auf #Profiloptimierung, #LinkedInTipps oder #LinkedInMarketing. Dann folgen Sie den Beiträgen, die diesen Hashtag enthalten und Sie bleiben auf dem Laufenden.

Der Nutzen für Sie ist es, dass Sie Themen folgen können, um sich zu informieren und um sich weiterzubilden. Des Weiteren können Sie Themen folgen, um sich in Beiträgen einzubringen und dort Tipps zu Ihrem Fachgebiet zu geben. Oder um den Wettbewerb im Auge zu behalten.

Wenn Sie links schauen, können Sie über die Schaltfläche „Mehr entdecken“ oder „Discover more“ noch eine Vielzahl weiterer Hashtags auswählen.

Eigene Hashtags finden

Um sich eine Strategie für das eigene Personal Branding aufzubauen, sollten Sie die Hashtags finden, welche zu Ihnen bzw. Ihren Themen passen. Eventuell kennen Sie bereits Ihre Begriffe, wenn nicht, führen Sie eine Recherche dazu durch. Auf Wunsch erstelle ich diese für meine Kunden, damit diese zielgerichteter auf LinkedIn vorgehen können.

1) Recherchieren Sie auf LinkedIn indem Sie Ihren Newsfeed anpassen und Themen auswählen.

2) Machen Sie regelmäßig ein Fine-Tuning, wenn Themen uninteressant sind. Diesen sollten Sie dann nicht mehr folgen.

3) Recherchieren Sie mal, welche Schlagwörter in Ihrer Branche gängig sind und von Influencern verwendet werden. Auch der Blick auf die Postings der Mitbewerber kann sich lohnen.

4) Ich empfehle auch einen Blick auf Twitter oder Instagram. Hier gibt es viele Hashtags und sehr aktive Nutzer.

5) Wer mag, kann sich das eine oder andere Hashtag-Tool ansehen, wie z.B. Keyholeoder Tweetreach. Sie sind vor allem in englisch-sprachigen Raum häufig in Gebrauch.

Der Social-Media-Monitoring-Dienst Talkwalker hat einen sehr guten Artikel zu dem Thema veröffentlicht, falls Sie sich intensiver mit Hashtags für Kampagnen bzw. Ihre persönliche Strategie beschäftigen möchten. Ich habe mir einige der Tools auch angeschaut, nutze sie allerdings nicht für meine Aktivitäten. Je nach Besonderheiten Ihres Unternehmens kann der Einsatz von Tools im Unternehmensmarketing jedoch sinnvoll sein. Daher, schauen Sie ruhig mal in den Beitrag von Talkwalker. rein.

Wie können Sie mit den Hashtags arbeiten?

  • Über die von Ihnen ausgewählten Schlagwörter und den Klick darauf, gelangen Sie in Gespräche, zu welchen Sie in Zukunft Kommentare hinterlassen könnten. Teil Ihrer gezielten Strategie kann es sein, zu den ausgewählten Begriffen täglich einige Antworten zu formulieren und zu liken. Geben Sie dazu mal einen Hashtag in das Suchfeld (oben links) ein: #marketing. Sie können dem Begriff dann folgen und dieses Thema ist für die Zukunft abonniert.
  • Wenn ein Thema besonders interessant ist, könnten Sie es auch aufgreifen und einen eigenen Beitrag mit Ihrer persönlichen Meinung dazu veröffentlichen. In meinem Fall könnte es sein, dass eine neue Funktion auf LinkedIn für Verwirrung stiftet und ich dazu einen Blogartikel schreibe.
  • Verwenden Sie Ihre Hashtags am Ende Ihrer Status Updates und auch in Kommentaren. Falls Sie eine Unternehmensseite betreuen: Auch dort sind Hashtags möglich.
  • Hashtags sind In den LinkedIn-Beiträgen die fettgedruckten Begriffe mit dem #-Symbol in blauer Farbe:
  • Probieren Sie es einfach mal aus, es lohnt sich, um LinkedIn strategisch für Ihr Personal Branding einsetzen zu können. Nur ein für Sie angepasster News-Feed wird dazu führen, dass Sie LinkedIn gerne nutzen. Daher kommen Sie um die Auswahl der für Sie passenden Hashtags gar nicht herum.

Ihr Profil könnte einen Feinschliff vertragen?

Sie sind allerdings nicht sicher, worauf Sie achten sollten? In meinem Ratgeber „Effektives Selbstmarketing auf LinkedIn erhalten Sie viele Tipps für eine Profiloptimierung und wie Sie das Netzwerk noch effektiver nutzen können. Sie können zwischen einer Kindle-Version sowie einer gedruckten Buch-Variante wählen. Falls Sie die Optimierung nicht selbst durchführen möchten oder die nötige Zeit fehlt, informieren Sie sich doch hier über mein Beratungsangebot oder senden mir eine E-Mail.

Fotos: Screenshots und Beitragsfoto von www.pixabay.de 

Social Selling Tipp: 2 Gründe, warum Sie Profilbesuche im Privatmodus vermeiden sollten

Hin- und wieder fällt mir auf, dass Kunden mehr oder weniger immer andere Profile im Privatmodus besuchen. Das heißt, sie besuchen Profile, ohne sich selbst mit Namen, Foto und Slogan zu zeigen. Im Prinzip besuchen sie Profile mit Maske. Wichtig ist es hierbei zu wissen, dass nebenbei dieser Person selbst auch keine Profilbesuche mehr angezeigt werden. Ich halte diese Funktion der Profilbesuche für sehr wichtig und kommuniziere regelmäßig mit Besuchern und kann darüber teilweise Kunden gewinnen. In diesem Beitrag gibt es Tipps, wie Sie die Zahl der Profilbesucher auf Ihr LinkedIn-Profil steigern können und hier gibt es Tipps, wie man auch ohne Sales Navigator Mitgliedschaft als Sales Person auf LinkedIn agieren kann.

Sie sehen, ich rate davon ab, im Privatmodus zu surfen und bitte Sie heute zu prüfen, dass Sie derzeit mit Ihrem Namen, Foto und vollständigem Profilslogan unterwegs sind.

Warum sollten vor allem die Nutzer des Sales Navigators die Einstellung prüfen?

Vor kurzem hat LinkedIn hier einige Funktionen verändert und wie ich erfahren habe, ist die Standard-Einstellung auf Privatmodus geändert worden. Man wurde zwar per Mitteilung darauf aufmerksam gemacht, jedoch werden solchen Mitteilungen im hektischen Arbeitsalltag nicht jedem aufgefallen sein. Mit diesem Artikel möchte ich Sie darum bitten, die Einstellung einfach schnell zu überprüfen.

Wo können Sie dies einstellen?

  • Gehen Sie oben rechts auf Ihr kleines Bild und klicken auf „Einstellungen & Datenschutz“.
  • Klicken Sie danach oben auf „Datenschutz“.
  • Scrollen Sie ein Stück nach unten bis zu „Profilansichten“.

 

 

 

Mitarbeiter im Vertrieb, Marketing oder selbständige Unternehmer sollten sichtbar sein. Wenn Sie ein Profil besucht haben, sieht man Ihren Namen, Ihr Foto und Profilslogan und Sie haben wieder einen kleinen Schritt in Richtung mehr Sichtbarkeit auf LinkedIn getan. Oft erfolgt ja ein Gegenbesuch – aus reiner Neugier.
Wer noch zögert: Sie würden eine Konferenz oder ein Meeting auch nicht mit Maske besuchen. Sie wollen ja wieder erkannt werden. Aus irgendeinem Grund haben Sie ja auch ein Profilbild im Profil. Nutzen Sie es!
Ob es Ausnahmen gibt? Meiner Meinung nach ist das schon ok, wenn man Profile der Mitbewerber sichten möchte oder als Recruiter unterwegs ist. Oder wenn man aus Interesse an einer Person deren Profil mehrfach besuchen musste oder wollte. Hier ist es gut zu wissen, dass Sie beim Profilbesuch ein PDF-Download des Profils erstellen können, so dass Sie sich mehrere Besuche sparen könnten.

 

Persönliche Interessen: Wie oder wo passen diese gut ins LinkedIn-Profil?

Wer bereits ein XING-Profil hat, wird auf LinkedIn den Bereich für die Interessen oder Hobbys vergeblich suchen. Als Anfang 2017 das LinkedIn Interface modernisiert worden ist, wurde der Bereich der Interessen einfach abgeschafft. Was natürlich schade ist.

Dennoch können Sie in anderen Bereichen auf Ihre persönlichen Vorlieben aufmerksam machen. Immerhin sind wir nicht 24 Stunden täglich mit der Arbeit beschäftigt und ich finde, dass ein Online-Profil nicht nur die beruflichen Interessen spiegeln muß. Das Aufführen von Hobbys kann den Vorteil haben, dass man mit Geschäftspartnern leichter ins Gespräch kommt. Was wäre der Small Talk ohne diese Themen!

Hier könnten Sie persönliche Interessen eintragen

1) In der Zusammenfassung: Ein Absatz könnte Ihre persönlichen Interessen enthalten, was Ihnen im Leben wichtig ist. Ich frage meine Kunde z.B. gerne nach dem idealen Wochenende und erfahre so, ob sie ein besonderes Hobby haben.

2) Im Hintergrundbanner: Sie sind begeisterter Bergwanderer oder Skifahrer, oder Windsurfer? Warum nicht das Hintergrundbanner entsprechend mit einem solchen Motiv auswählen.

3) Organisationen: Sie interessieren sich z.B. besonders für Umwelt-Themen und engagieren sich in einem Verein? Dann wäre das der passende Bereich um auf dieses Thema einzugehen.

4) Kenntnisse und Fähigkeiten: Hier würde ich das Skifahren nicht aufführen. Sind Sie allerdings in Ihrer Freizeit mit etwas beschäftigt, was indirekt einen Einfluss auf die beruflichen Skills hat, dann halte ich das hier für relevant. Der IT Ingenieur, der in seiner Freizeit einen Blog oder Podcast betreibt, könnte dies in der Zusammenfassung als auch unter den Kenntnissen aufführen.

Sie sehen, auch wenn es kein explizites Feld für das Thema gibt, haben Sie die Chance, etwas über sich und Ihre persönlichen Interessen ins LinkedIn-Profil zu schreiben.

Sie benötigen Unterstützung bei der Erstellung eines professionellen LinkedIn-Profils? Scheiben Sie mir eine E-Mail und wir vereinbaren einen Termin für eine Kurzberatung. Gerne informieren Sie sich hier über mein Angebot.

 

Foto: www.pixabay.com