So werden Status Updates auf LinkedIn erfolgreicher!

Wie sollte ein Posting, ein von Ihnen veröffentlichtes Update in der LinkedIn-Timeline aussehen, damit es viele Nutzer zu sehen bekommen? Abgesehen davon, dass der Inhalt interessant sein sollte, einen Bezug zu Ihrer Tätigkeit haben sollte und die Leser davon einen Nutzen ziehen sollten, gibt es auch rein formell ein paar Dinge zu beachten. Im Zweifel müssen wir uns ja am von LinkedIn vorgegebenen Algorithmus orientieren. Und der hat sich wohl etwas verändert.

Noch vor einiger Zeit hieß es, dass Status Updates, welche mit einem Foto kombiniert worden sind, besonders gut ankommen. Das ist heute anders. Neuerdings darf ich meinen Kunden raten, das Bild auch gerne wegzulassen.

Dank der Erfahrungen anderer Experten sowie meiner eigenen Experimente, bin ich zu dem folgenden Ergebnis gekommen, welches ich heute gerne teile:

Wie schaut ein erfolgreiches Status Update aus?

  • Es besteht aus relativ viel Text. Es darf gerne aus mehreren Sätzen oder kurzen Stories bestehen. Wichtig ist, dass man auf „mehr anzeigen“ klicken muß. Ich habe mich selbst schon häufig erwischt, dass ich bei einem spannend formulierten Textbeginn gerne auf „mehr anzeigen“ geklickt habe.

 

 

 

  • Sie sollten Fragen stellen und ruhig mal ganz direkt um Kommentare bitten. Kleine Umfragen können direkt als Status-Update formuliert werden und die Leserschaft muß diese nur mit ja oder nein beantworten. Auch das kommt ganz gut im Netzwerk an und kurbelt die Interaktionen an. Auch wenn auf LinkedIn meist weniger geliked oder kommentiert wird, mit dieser Aufforderung klappt es am ehesten.
  • @mentions zu Personen, mit welchen Sie auf LinkedIn vernetzt sind.
    Wenn Sie an einer Veranstaltung teilnehmen, welche von Person X organisiert wurde, könnten Sie diese namentlich nennen. Sie tippen ein @-Symbol gefolgt vom Namen der Person.
    Wenn Ihnen ein Beitrag besonders interessant erscheint und Sie sicher sind, dass einige Ihrer Kontakte dazu eine Meinung äußern könnten, dann erwähnen Sie diese Personen in Ihrem Update.

 

 

 

 

  • Emojis: Unsere Augen lieben sie, auch wenn sie nicht sehr Business-like wirken. Sie ziehen die Aufmerksamkeit an sich. Wenn Sie Ihr Status Update über die mobile App posten, geht es ganz leicht und dank Smiley und Co fällt der Text mehr auf.
  • Live Videos: Auf Facebook sind sie recht erfolgreich. Nun gibt es die Funktion auch auf LinkedIn. Sie können ganz schnell ein Live Video in der Timeline posten, achten Sie darauf, dass Sie beim Thema bleiben und es professionell ausschaut. Auffallen werden Sie mit dem Video, der Algorithmus pickt sich die neue Funktion natürlich gerne raus.

Was Sie vermeiden sollten!

  • Externe Links: Ich gebe es zu, ich habe es so oft gemacht. Das Verlinken auf externe Beiträge. Lassen Sie das bleiben. Posten Sie LinkedIn-Beiträge, davon gibt es genügend und inhaltlich wertvoll sind sie auch.Wenn es doch mal die Verlinkung auf eine Landingpage sein soll, dann können Sie den Link auch weiter unten als Kommentar posten.
  • Status Update + ein Foto. Auch das funktionierte früher recht gut. Posten Sie entweder gleich mehrere Fotos, also 4-5 oder Sie lassen das Bildmaterial ganz weg. Weitern oben habe ich ja beschrieben, was besser funktioniert.

Mir ist durch diese Änderungen erst wieder klargeworden, dass jedes Netzwerk seine eigenen Spielregeln hat und es niemals Sinn machen kann, auf allen Kanälen das Gleiche zu posten. Wenn ein Status Update auf einem anderen Netzwerk empfehlenswert ist, sollten Sie sich dort auch anpassen. Lieber auf den verschiedenen Netzwerken verschiedene Texte und Materialien posten. Ich hoffe, dass Sie dank der oben aufgeführten Tipps, Lust bekommen haben, die oben genannten Tipps beim nächsten Status Update auszuprobieren.

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