So starten Sie mit der Positionierung Ihrer persönlichen Marke auf LinkedIn

Sie möchten sich eine Online-Marke aufbauen? Die Basis hierfür ist Ihr professionell erstelltes, möglichst aussagekräftiges Online-Profil. Auf LinkedIn, XING, Facebook oder Twitter – je nachdem welche Plattform Sie am liebsten bedienen möchten.

Mein folgender Beitrag hält ein paar Tipps für Ihre Marken-Positionierung auf LinkedIn parat.
Die Idee ist es, sich mit passenden Themen auf regelmäßiger Basis in den Online-Netzwerken einzubringen und von Branchen-Experten zu lernen, sich auszutauschen und sich zu positionieren.
Idealerweise konsumieren Sie bereits regelmäßig Beiträge auf LinkedIn. Viele Nutzer sind ja eher passiv im Netzwerk unterwegs. Das ist für den Anfang auch gut so, denn das Zuhören bevor man sich selbst einbringt, hat eine sehr wichtige Funktion. Sie erfahren bereits eine Menge über Ihre Zielgruppe und lernen, wie Sie später selbst kommunizieren wollen und wie nicht. Dafür benötigen Sie den richtigen Content von den richtigen Leuten:

Suchen Sie nach Meinungsführern zu den für Sie relevanten Themen

1. Passen Sie daher Ihren LinkedIn-Newsfeed an

Folgen Sie den Themen, welche Sie besonders interessieren und zu welchen Sie in Zukunft Stellung beziehen wollen. Vielleicht Sind Ihre Themen alles, was beispielsweise mit Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Green Business oder Online Marketing zu tun hat. Wie Sie vorgehen sollten, um Ihren Newsfeed anzupassen, beschreibe ich in diesem Artikel.

2. Suchen Sie nach den Meinungsführern, Experten für Ihre Themen

Nutzen Sie hierfür die LinkedIn-Suche. Setzen Sie dazu den relevanten Begriff wie z.B.„Erneuerbare Energien“ in Anführungsstriche. Zuerst werden Sie sehen, dass Ihnen Kontakte 1. Grades angeboten werden, welche diese Begriffe im Profil stehen haben. Vorausgesetzt, Sie haben bereits Kontakte, die in dem Bereich aktiv sind. Als Nächstes kommen Personen 2. Grades. Sie können den Beiträgen der Person folgen und bekommen in Zukunft deren Status Updates im News-Feed angezeigt. Wenn Sie sich mit ihr vernetzen wollen, können Sie auch eine Kontaktanfrage senden. Am besten mit einer kurzen persönlichen Vorstellung, wie ich es hier beschrieben habe. Schreiben Sie nur einige Personen auf diese Art und Weise an und wählen Sie das „Folgen“ für die größere Zahl an Personen.

3. Recherchieren Sie Unternehmen, welche in dem Bereich tätig sind

Geben Sie wieder in die Suche den gewünschten Suchbegriff ein wie z.B. „Erneuerbare Energien“ und klicken bei den Filtern auf „Unternehmen“. Folgen Sie den passenden Unternehmen.

4. Nutzen Sie Ihr LinkedIn-Profil möglichst täglich

und liken und kommentieren Sie Beiträge, die genau zu diesen Themen im Newsfeed angezeigt werde. An manchen Tagen reichen 5 Minuten, an Anderen dürfen es auch mal 10-15 Minuten sein.

5. Sie bekommen mehr Aufmerksamkeit

Mit der Zeit werden auf LinkedIn aktive Personen aus diesen Branchen auf Sie aufmerksam werden und Sie können, falls Sie nicht vernetzt sind, eine Kontaktanfrage senden. Wie schaut diese Aufmerksamkeit aus? Es könnte ein Like auf Ihren geteilten Artikel, ein passender Kommentar, neue Kontaktanfragen oder auch ein Profilbesuch sein. Als nächsten Schritt könnten Sie einen Termin zu einem Telefongespräch oder einem persönlichen Treffen vorschlagen.

 

 

 

 

 

Noch effektiver sind eigene Status Updates – möglichst auf regelmäßiger Basis. Nach dem Zuhören empfehle ich Ihnen, sich Notizen zu machen und sich Ideen für die nächsten sieben oder mehr Tage zu machen. Gerade wer bisher kaum oder gar nicht in Social Media aktiv war, tut sich mit etwas Planung oft leichter.

Das kann am Anfang ein Beitrag sein, den Sie nur teilen, am nächsten Tag ergänzen Sie ihn durch einen Kommentar und am 3. Tag finden Sie einen kurzen Text für ein eigenes Status Update. Mal mit einem Foto, mal ohne. Auch Videos sind erlaubt bzw. sogar sehr gerne gesehen.
Wichtig ist es nur, dass Sie Ihrer Zielgruppe einen Nutzen liefern und mit den Beiträgen auf Interesse stossen. Geben Sie der Aktivität auch etwas Zeit. Eine Woche mit täglichen Posts sind nur der Anfang. Wirklicher Erfolg wird sich erst später einstellen. Dranbleiben heißt es hier!

Sie benötigen Tipps für Ihre Selbstmarketing-Aktivitäten auf LinkedIn? Schreiben Sie mir und wir vereinbaren einen Termin für ein Gespräch. Wenn Sie auf Jobsuche sind, könnte mein Kindle E-Book „Selbstmarketing auf LinkedIn – Der Wegweiser für Ihre Jobsuche“ genau das Richtige für Sie sein.

So werden Status Updates auf LinkedIn erfolgreicher!

Wie sollte ein Posting, ein von Ihnen veröffentlichtes Update in der LinkedIn-Timeline aussehen, damit es viele Nutzer zu sehen bekommen? Abgesehen davon, dass der Inhalt interessant sein sollte, einen Bezug zu Ihrer Tätigkeit haben sollte und die Leser davon einen Nutzen ziehen sollten, gibt es auch rein formell ein paar Dinge zu beachten. Im Zweifel müssen wir uns ja am von LinkedIn vorgegebenen Algorithmus orientieren. Und der hat sich wohl etwas verändert.

Noch vor einiger Zeit hieß es, dass Status Updates, welche mit einem Foto kombiniert worden sind, besonders gut ankommen. Das ist heute anders. Neuerdings darf ich meinen Kunden raten, das Bild auch gerne wegzulassen.

Dank der Erfahrungen anderer Experten sowie meiner eigenen Experimente, bin ich zu dem folgenden Ergebnis gekommen, welches ich heute gerne teile:

Wie schaut ein erfolgreiches Status Update aus?

  • Es besteht aus relativ viel Text. Es darf gerne aus mehreren Sätzen oder kurzen Stories bestehen. Wichtig ist, dass man auf „mehr anzeigen“ klicken muß. Ich habe mich selbst schon häufig erwischt, dass ich bei einem spannend formulierten Textbeginn gerne auf „mehr anzeigen“ geklickt habe.

 

 

 

  • Sie sollten Fragen stellen und ruhig mal ganz direkt um Kommentare bitten. Kleine Umfragen können direkt als Status-Update formuliert werden und die Leserschaft muß diese nur mit ja oder nein beantworten. Auch das kommt ganz gut im Netzwerk an und kurbelt die Interaktionen an. Auch wenn auf LinkedIn meist weniger geliked oder kommentiert wird, mit dieser Aufforderung klappt es am ehesten.
  • @mentions zu Personen, mit welchen Sie auf LinkedIn vernetzt sind.
    Wenn Sie an einer Veranstaltung teilnehmen, welche von Person X organisiert wurde, könnten Sie diese namentlich nennen. Sie tippen ein @-Symbol gefolgt vom Namen der Person.
    Wenn Ihnen ein Beitrag besonders interessant erscheint und Sie sicher sind, dass einige Ihrer Kontakte dazu eine Meinung äußern könnten, dann erwähnen Sie diese Personen in Ihrem Update.

 

 

 

 

  • Emojis: Unsere Augen lieben sie, auch wenn sie nicht sehr Business-like wirken. Sie ziehen die Aufmerksamkeit an sich. Wenn Sie Ihr Status Update über die mobile App posten, geht es ganz leicht und dank Smiley und Co fällt der Text mehr auf.
  • Live Videos: Auf Facebook sind sie recht erfolgreich. Nun gibt es die Funktion auch auf LinkedIn. Sie können ganz schnell ein Live Video in der Timeline posten, achten Sie darauf, dass Sie beim Thema bleiben und es professionell ausschaut. Auffallen werden Sie mit dem Video, der Algorithmus pickt sich die neue Funktion natürlich gerne raus.

Was Sie vermeiden sollten!

  • Externe Links: Ich gebe es zu, ich habe es so oft gemacht. Das Verlinken auf externe Beiträge. Lassen Sie das bleiben. Posten Sie LinkedIn-Beiträge, davon gibt es genügend und inhaltlich wertvoll sind sie auch.Wenn es doch mal die Verlinkung auf eine Landingpage sein soll, dann können Sie den Link auch weiter unten als Kommentar posten.
  • Status Update + ein Foto. Auch das funktionierte früher recht gut. Posten Sie entweder gleich mehrere Fotos, also 4-5 oder Sie lassen das Bildmaterial ganz weg. Weitern oben habe ich ja beschrieben, was besser funktioniert.

Mir ist durch diese Änderungen erst wieder klargeworden, dass jedes Netzwerk seine eigenen Spielregeln hat und es niemals Sinn machen kann, auf allen Kanälen das Gleiche zu posten. Wenn ein Status Update auf einem anderen Netzwerk empfehlenswert ist, sollten Sie sich dort auch anpassen. Lieber auf den verschiedenen Netzwerken verschiedene Texte und Materialien posten. Ich hoffe, dass Sie dank der oben aufgeführten Tipps, Lust bekommen haben, die oben genannten Tipps beim nächsten Status Update auszuprobieren.

Wie Sie sehen, wie aktiv ein Mitglied auf LinkedIn ist

Wenn ich herausfinden möchte, wie aktiv ein Mitglied auf LinkedIn ist, schaue ich auf die Anzahl an Kontakten und wie ausführlich das Profil ausgefüllt worden ist. Steht da fast nichts drin, ist auch von auszugehen, dass die Person nicht häufig im Netzwerk ist.

Diese Details sind allerdings nur bedingt aussagekräftig. Besser ist es, wenn Sie sich die Übersicht über die aktuellen Aktivitäten von Mitgliedern auf LinkedIn anzeigen lassen. Die Themen, welche die Personen geteilt, kommentiert und geliked haben, verraten uns wofür sie sich wirklich interessieren und in welchem Bereich sie tätig sind. Diese Informationen kann eine sehr gute Basis für Anknüpfungspunkte sein. Vielleicht wollen Sie genau diese Updates nutzen, um sich mit der Person in einem weiteren Schritt vernetzen oder Sie möchten einen bestehenden Kontakt etwas aufwärmen?

Das könnten Sie zum Beispiel mit folgenden Aktivitäten machen:

  • Sie liken die Updates der Person
  • Sie kommentieren deren Updates
  • Sie schreiben eine Nachricht an die Person mit Bezug auf ein spezielles Status Update

Umgedreht sollten auch Sie sich bewusst machen, dass Andere sehen, womit Sie sich online beschäftigen. Entscheiden Sie daher immer bewusst, in welchen Diskussionen und Themen Sie sich engagieren und ob es ggf. auch kritischere Themen gibt, aus welchen Sie sich raushalten sollten. Der eine oder andere Besucher Ihres Profils könnte ein Rekrutier sein, welcher sich aufgrund von unseriösen Themen abhalten lässt, Sie zum Gespräch einzuladen.

Hier finden Sie die Information über die aktuellen Aktivitäten eines LinkedIn-Mitglieds

  • Sie gehen auf das Profil der Person
  • Neben dem blauen Feld „Senden“ oder „Person X eine InMail senden“ oder „eine Nachricht senden“ klicken Sie rechts auf den kleinen Pfeil.
  • Es öffnet sich ein Unter-Menü, wo bereits in der ersten Zeile steht: „Aktuelle Aktivitäten anzeigen“

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  • Sie klicken darauf und werden fündig oder auch nicht. Wenn Sie Pech haben, sehen Sie nämlich nur folgende Meldung:

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Dann hat Ihr Kontakt gerade Urlaub, eine sehr stressige Zeit oder ist auch sonst nicht so engagiert auf LinkedIn.

Nutzbar ist diese LinkedIn-Funktion übrigens für direkte Kontakte sowie für Kontakte 2. und 3. Grades. Wenn die Person aktiv war, sehen Sie die Aktivitäten für die letzten 28 Tage.

 

Fotos: www.pixabay.com und Screenshots von LinkedIn

7 Tipps für bessere LinkedIn-Status-Updates

Several persons in social media network on world map

Die LinkedIn-Status-Updates werden noch immer von relativ wenigen Nutzern wirklich effektiv genutzt.

Mein Tipp: Sie sollten diese häufiger in Ihre täglichen Social-Media-Aktivitäten einbeziehen. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, an den Wochentagen morgens zwischen 8 und 9 Uhr oder während der Mittagszeit ein Update zu posten und Sie werden sehen, dass Ihr Profil populärer wird.

Ganz wichtig: Auch wenn Sie Platz für 700 Zeichen haben, so sind Updates bestehend aus 16-25 Wörtern am erfolgreichsten. Bringen Sie es auf den Punkt, dann erreichen Sie mit Ihren Status Updates auch mehr Leute und haben eine höhere Chance, dass diese auch kommentiert werden.

Ihre Status-Updates sollten möglichst vielseitig sein, also lassen Sie bitte keine Langeweile aufkommen indem Sie jeden Tag die gleiche Art Post tätigen. Die folgenden 7 Vorschläge sollen Ihnen dabei helfen.

  1. Posten Sie den Link (shorted url wie z.B. von Bit.ly) mit der Überschrift Ihres letzten Blogartikels.
  2. Posten Sie den Link und Überschrift eines Blog-bzw. News-Artikels, welchen Sie selbst gelesen haben und empfehlenswert halten.
  3. Posten Sie einen kürzlich erzielten Meilenstein Ihrer Tätigkeit: „Gestern habe ich X überzeugt,….“ oder „Im November habe ich X neue Kunden gewonnen“ oder „heute Vormittag halte ich einen Vortrag bei X in München und spreche über interkulturelles Marketing“.
  4. Posten Sie einen Link zu einem Youtube-Video (nicht länger als 3 Minuten) welches mit ihren Themen bzw. ihren Dienstleistungen in Zusammenhang steht.
  5. Posten Sie einen Tipp für Ihre Zielgruppe. Wenn Ihre Zielgruppe selbständige Unternehmer sind, können das z.B. Tipps zum Thema Zeitmanagement, Selbstorganisation oder Akquise sein.
  6. Posten Sie einen Link zu einem Artikel, in welchem Sie zitiert worden sind.
  7. Stellen Sie eine Frage an Ihr Netzwerk. Es kann z.B. eine Beobachtung sein, die Sie während Ihrer Arbeit gemacht haben und Sie möchten wissen, wie Ihre Netzwerk darüber denkt bzw. ob es ähnliche Erfahrungen gesammelt hat.

Sie möchten sich mit Ihren Status-Updates noch mehr von der Masse abheben? Gerne berate ich Sie mit weiteren Vorschlägen an interessanten Linkedin-Status-Updates für Ihr Geschäft. Über eine Vernetzung mit meinem LinkedIn-Profil freue ich mich.