Wie lösche ich eine ungenutzte Unternehmensseite auf LinkedIn?

Ihnen ist aufgefallen, dass es bereits eine Unternehmensseite für Ihr Unternehmen auf LinkedIn gibt? Diese Seite existiert parallel zur offiziellen Unternehmensseite, die Schreibweise des Titels ist wahrscheinlich nur minimal anders? Ihre Seite wird regelmäßig mit Updates versorgt und hat bereits Follower gesammelt. Sie möchten sicherlich vermeiden, dass Interessenten auf der falschen Seite landen und verwirrt werden. Der beste Weg ist es, diese „tote“ Seite zu löschen. Die Frage ist nur, wie das gehen soll, wenn man selbst keine Zugangsdaten hat.

Hierfür empfiehlt es sich, sich mit dem Kundendienst von LinkedIn in Verbindung zu setzen und um Tipps zur Vorgehensweise zu bitten. Dieser erkennt auch, ob die Seite automatisch angelegt worden ist oder nicht.

Kürzlich konnte ich für einen Kontakt eine ungenutzte Unternehmensseite wie folgt deaktivieren. Eventuell hilft Ihnen diese Beschreibung auch weiter.

Eine wichtige Information vorab. Um als Mitarbeiter des Unternehmens anerkannt zu werden, sollten zwei Voraussetzungen erfüllt werden:

  1. Der Mitarbeiter verfügt über eine E-Mail-Adresse mit dem gleichen Namen wie der Titel der Unternehmensseite lautet und
  2. er hat das Unternehmen unter dem aktuellen Job gelistet bzw. sich mit der Seite verknüpft.

Genau das hat der Mitarbeiter, welcher aktuell beim Unternehmen tätig ist, befolgt. Als Nächstes konnte er auf die ungenutzte Unternehmensseite gehen und oben rechts über die drei Punkte (Menü) die Rechte für diese Seite beantragen. Man wird um eine Bestätigung gefragt, ob man als offizieller Vertreter des Unternehmens berechtigt ist, die Seite im Namen des Unternehmens zu erstellen. 

 

Wenn dies mit einem Klick bestätigt worden ist, kann man über die Administratorfunktion auf der Unternehmensseite, sich selbst zum Administrator ernennen. Dank dieser Funktion ist man berechtigt, die Seite zu deaktivieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschließend stellt der Mitarbeiter sicher, dass unter Berufserfahrung, die „richtige“ Unternehmensseite eingetragen wird, so dass eine korrekte Verknüpfung vorliegt.

Wenn Sie diese Schritte in der angegeben Reihenfolge abarbeiten, ist eine Unternehmensseite, welche nicht mehr genutzt wird, in wenigen Schritten nicht mehr sichtbar.

Sie haben weitere Fragen zu Unternehmensseiten auf LinkedIn? Hier gibt es Termine für das nächste Webinar zum Thema Unternehmensseiten. Oder senden Sie mir eine E-Mail an friederike@socialmediainternational.de und wir vereinbaren einen individuellen Beratungstermin.

 

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Machen Sie noch diese Fehler im B2B Online Marketing?

Inzwischen gibt es viele Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Social Media im B2B-Marketing. Einige Unternehmen haben sich in den letzten Jahren eine riesige Community aufgebaut und zeigen, dass Social Media und B2B sehr gut zusammenpassen. Das eine oder andere Unternehmen im B2B-Sektor tut sich allerdings noch immer etwas schwerer.

Steht das Management hinter den Aktivitäten? Nutzt es die Social-Media-Kanäle bereits selbst? Wenn ja, ist das bereits eine hervorragende Grundlage. Warum sich die Erfolge allerdings noch immer nicht überall zeigen, zeigen die folgenden häufigen Fehler von Unternehmen aus dem B2B-Bereich:

1. Sie setzen auf das falsche Pferd oder nutzen zu wenig Kanäle

Welche Kanäle spielen im B2B eine besondere Rolle? Neben einer Vielzahl an Statistiken werden hier LinkedIn, Twitter, Facebook, Youtube und Slideshare als die bedeutendsten B2B-Social-Media-Kanäle aufgeführt. Jedes Unternehmen sollte für sich selbst entscheiden, welche Kanäle am besten zur Zielgruppe und den Unternehmensthemen passen. Ganz wichtig ist die Homebase, ein eigener Corporate Blog. Dieser sollte als Zentrale dienen und über die Community der verschiedenen Social-Media-Kanäle neue Leser anziehen.

2. Sie haben zu wenig neuen Content

Egal ob Sie sich neben Ihrem Corporate Blog und einem E-Mail-Newsletter für nur eine Social-Media-Plattform oder mehrere entschieden haben: Sie brauchen immer wieder neue interessante Inhalte. Sie sollten in Ihre Marketing-Planung einbeziehen, dass im Laufe des Jahres regelmäßig Blogartikel und Videos veröffentlicht werden. Legen Sie nicht nur einen tollen Start mit Videos und Artikeln hin, sondern bleiben Sie langfristig dran. In größeren Abständen sind White Paper und Checklisten interessante Inhalte für Ihr B2B-Marketing-Erfolg. Wie Sie in dieser Präsentation auf slideshare sehen, sind das Blogging, Social Media und der Einsatz von Case Studies der erfolgreichste Content im B2B-Sektor.

3. Die LinkedIn-Unternehmensseite schaut aus wie eine Werbeseite

Neben den persönlichen Profilen auf LinkedIn, haben Sie die Möglichkeit, eine LinkedIn-Unternehmensseite aktiv in die Online-Marketing-Aktivitäten zu integrieren. Vermeiden Sie allerdings, nur Material über Ihr Unternehmen dort zu posten. Neben Fotos, Videos und Blogartikeln aus Ihrem Hause sollten Sie auch Blogartikel, News-Seiten, Videos von anderen Unternehmen, Geschäftspartnern und Branchen-Experten posten. Die Strategie, dass auf der Unternehmensseite nur eigene Inhalte gepostet werden, geht in einer Welt, wo Geben vor Nehmen kommt, leider nicht auf. Überlegen Sie sich, welchen Nutzen Sie Ihren Lesern liefern und welche Inhalte von anderen Anbietern Sie regelmäßig posten könnten.

4. Sie posten zu selten auf der Unternehmensseite

Eine Meldung pro Woche ist zu wenig. Gerade weil eine Unternehmenseite auf LinkedIn von mehreren Personen des Unternehmens als Administrator betreut werden kann, sollten Sie auch davon Gebrauch machen. Finden Sie Ansprechpartner in PR, Marketing, Produktmarketing und HR, welche sich die Aufgabe teilen bzw. koordinieren, so dass täglich ein Status Update auf LinkedIn gepostet wird. Eine LinkedIn-Unternehmensseite ist ideal, um Einblicke in den Unternehmensalltag zu gewähren. Lassen Sie daher auch Mitarbeiter zu Wort kommen und geben der Seite ein ansprechendes Bild, indem Sie mit Fotos und Videomaterial arbeiten.

5. Sie involvieren ihr Team zu wenig in Ihre Social-Media-Aktivitäten

Vertrauen Sie Ihrem Team und lassen sie dieses pro-aktiv in Social Media agieren. Die Grundlage sollten Social Media Guidelines und das richtige Gespür für wertvolle Inhalte sein. Letzteres ist weniger wichtig, wenn Sie die Themen, welche Ihr Team teilen sollte, vorab koordinieren. Das spart Zeit und vermeidet Fehltritte bezüglich „falscher“ Themen. Wenn Sie diese Tipps befolgen, können Ihre Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag für Ihr Unternehmensmarketing leisten. Besonders geeignet sind hierfür die persönlichen Profile Ihrer Mitarbeiter auf LinkedIn. Damit sie als professionelle Markenbotschafter auftreten, empfehle ich, die Profile zu überarbeiten. Einige hilfreiche Tipps erhalten Sie hier in meinem Leitfaden für ein professionelles LinkedIn-Profil.

 

Sie sind im B2B-Marekting tätig? Welche Kanäle betreuen Sie für Ihr Unternehmen? Welches sind Ihre Erfahrungen? Ich freue mich über Ihre Erfahrungsberichte hier im Blog.

 

 

9 Gründe, warum auch Sie auf eine LinkedIn-Unternehmensseite setzen sollten

Notizblock-Stifte

  1. LinkedIn wächst schneller als viele andere soziale Netzwerke und verfügt derzeit über ca. 347 Millionen Mitglieder weltweit. Gerade im deutsch-sprachigen Raum gab es in den letzten 12 Monaten einen enormen Zuwachs. Waren es 2013 noch 3 Millionen Unternehmensseiten, wuchs die Zahl 2014 auf 4 Millionen.
  2. LinkedIn ist mehr als nur eine Sammlung von Lebensläufen bzw. Aktionsplatz für Tausende Recruiter. LinkedIn ist der ideale Netzwerk-Platz im B2B.
  3. LinkedIn kann noch viel mehr: Mit einer Unternehmenspräsenz im weltweit größten Business-Netzwerk, kommen Sie den folgenden vier großen Zielen näher: Steigerung Ihrer Leads, Steigerung der Brand Awareness, Mit Kunden in Kontakt treten/ Netzwerk ausbauen und Finden neuer Mitarbeiter .
  4. Jeder kann einer Unternehmensseite auf LinkedIn folgen. Das Netzwerk ist daher ein idealer Kanal um seinen eigenen Content zu zeigen, interessierte Follower zu informieren, sie zu beeindrucken, zu beeinflussen und Meinungsbildner zu gewinnen.
  5. Die Status Updates auf Ihrer LinkedIn-Unternehmensseite gehen an ein Business-orientiertes Publikum und müssen sich die Aufmerksamkeit nicht mit Kinder- oder Urlaubsfotos wie auf Facebook teilen. Sie können über das Targeting gezielt auswählen, welche Zielgruppe welche Informationen erhalten soll (z.B. nach Region, nach Branche, nach Altersgruppe, nach Job-Titel etc).
  6. Unternehmensseiten sind relativ leicht einzurichten und sogar kostenfrei. Selbstverständlich benötigen Sie eine zuverlässige Person bzw. mehrere Administratoren im Marketing/ PR, welche die Seite auf regelmäßiger Basis mit nützlichen Informationen füllen.
  7. LinkedIn-Unternehmensseiten sind, wenn sie gut ausgefüllt worden sind, voller nützlicher Informationen über Ihr Unternehmen. Sie werden aufgrund der Fülle an Key-Wörtern auch entsprechend gut gerankt. Lassen Sie sich diesen SEO-Vorteil nicht entgehen!
  8. Wenn Ihre Mitarbeiter auf LinkedIn registriert sind, wird eine Default-Unternehmensseite für Sie eingerichtet. Sollte diese besucht werden und nicht professionell ausgefüllt worden sein, wirft es ein schlechtes Bild auf Ihr Unternehmen. Je größer Ihr Unternehmen ist und je mehr Mitarbeiter es hat, desto notwendiger wird ein professioneller Auftritt auf LinkedIn.
  9. Ihre Kunden und Ihre Mitbewerber sind schon da! Schauen Sie sich um und legen auch Sie los!