5 Tipps für Internationales Social Media mit kleinem Marketing-Budget

sparschwein mit tschenrechner

In meinem letzten Artikel bin ich auf Möglichkeiten eingegangen, wie man seine Social Media Kanäle organisieren kann, wenn man Kunden in verschiedenen Sprachen ansprechen möchte. Dabei habe ich mich auf Facebook und Twitter konzentriert und ein wenig Google+ beleuchtet.

Mit meinen folgenden 5 Tipps können Sie die Kosten für Übersetzungen minimieren bzw. Social Media global einsetzen und ihren Bekanntheitsgrad erhöhen, ohne X verschiedene lokale Seiten in den sozialen Netzwerken einzurichten und dann auch pflegen zu müssen.

  1. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Social Media lebt von Bildern und Videos. Neben der Konversation ist das ein sehr wichtiges Mittel um erfolgreich zu sein. Es ist  nachgewiesen, dass Posts mit Bildern häufiger geliked und geteilt werden. Ihre Beiträge auf der Facebook-Unternehmensseite sowie bei Google+ sollten so oft wie möglich ein möglichst aussagekräftiges Foto enthalten.
  2. Die Kernaussage sollte kurz und prägnant sein, dann bleibt der Mehraufwand für Übersetzungen überschaubar. Wenn Sie mehrere lokale Seite haben, Ihr Budget für Übersetzungen aber begrenzt ist, konzentrieren Sie sich auf wenige aber umso „knackiger“ formulierte Aussagen, die häufiger wieder verwendet werden können.
  3. Pinterest: lebt von Bildern und freut sich steigender Beliebtheit – ohne viele Worte. Wie ich in Studien gelesen habe und in diesem Artikel geschrieben habe, ist ein hoher Anteil der Nutzer weiblich. Daher ist es für jedes Unternehmen, welches eher weibliche Kunden ansprechen möchte, fast ein Muß. Pinterest ist als PR Tool und Imageverbesserer fast unschlagbar. Nutzen Sie auch hier die Kraft der Bilder um an ein internationales Publikum heranzutreten.
  4. Wie schaut es mit Blogs aus? Ich vertrete die Meinung, dass ein Fachblog durchaus mit wenigen Sprachen auskommen kann oder je nach Größe des Unternehmens und der Ziele in einer Sprache ausreichend ist. Laut der Internet World Stats führt Englisch mit 526,6 Millionen Nutzern die Top 10 Liste an, andere Sprachen wie Chinesisch holen allerdings enorm auf. Gerade in der IT-Branche liest und spricht man sehr gut Englisch. Daher kann es völlig ausreichen, ein B2B-Unternehmensblog nur in Englisch zu führen. Stellen Sie sich einfach ein paar Fragen: Wie schätzen Sie die Sprachkenntnisse Ihrer Kunden ein? Versteht der Wunschkunde englische Texte?
  5. Bauen Sie Kooperationen mit lokalen Experten auf, welche für Sie die Kommunikation im Ausland übernehmen. Während meiner Tätigkeit bei AMD haben wir mit finnischen Experten im Bereich Übertakten von Hardware zusammengearbeitet und z.B. von ihrer Expertise für unsere internationalen PR Veranstaltungen profitiert. Die Korrespondenz erfolgte in englischer Sprache, die daraus resultierenden Artikel wurden jeweils in der Landessprache erstellt. Während sich die ersten Tipps auch kurzfristig umsetzen lassen, handelt es sich bei diesem letzten Punkt allerdings um eine eher langfristige Aktivität.

Und ist für Ihr Unternehmen oder Ihre Branche ein Tipp dabei gewesen? Gerne erstelle ich ein Konzept welches zu Ihren Produkten und Unternehmen passt.

 

Foto: © Schlierner – Fotolia.com 

 

Pinterest – 7 Empfehlungen für den eigenen Account

Pinning wie es jeder kennt.

Pinning wie es jeder kennt.

Dein Produkt oder Dienstleistung kann gut visualisiert werden? Deine Zielgruppe ist überwiegend weiblich und Du möchtest Neues ausprobieren und am Puls der Zeit bleiben?

Pinterest ist ein Social Netzwerk der besonderen Art: Es vereint Social Bookmarking mit Fotogalerie und Kurznachrichten. Sprich, es hat ein bißchen was von diesen drei Social Media Plattformen. Und von Unternehmerin zu Unternehmerin: die Zielgruppe ist überwiegend weiblich, 25-45-Jährige sind besonders häufig auf Pinterest anzutreffen und wie man weiß, gehört diese Gruppe zu den Entscheidungsträgern.

Pinterest ist bunt, es ist positiv und es macht Spaß!

Während Facebook Dir zeigt wer Du bist, wo Du bist bzw. wen Du kennst, zeigt Pinterest wer Du sein möchtest, wen Du kennen möchtest und wo Du gerne sein möchtest. Geschickt eingesetzt, kann es eine prima Ergänzung Deiner Social Media Aktivitäten bzw. Marketing Mixes darstellen und folgende Vorteile bringen:

  • Fotos sagen mehr als 1000 Worte
  • Erhöhung des Traffics auf der Homepage
  • Erreichen der Zielgruppe und Finden von Kontakten mit gleichen Interessen
  • Viralität da 80% aller Pins Repins sind

Die deutsche Hotel- und Buchbranche hat neben Modefirmen Pinterest für sich entdeckt, wie man hier sehen kann und in dieser Erfolgsstory erfahrt Ihr wie ein Pinterest-Bild innerhalb 7 Tagen 100.000 Webseitenaufrufe zur Folge hatte.

Und habe ich etwas Interesse geweckt? Hier kommen meine 7 Pinterest-Empfehlungen worauf man in jedem Fall achten sollte:

  1. Die Anmeldung geht sehr schnell z.B. über einen existierenen Twitter-Account. Lass die Bilder auf Pinterest erstmal auf Dich einwirken. Beim Anmelden wird man aufgefordert einigen Themen zu folgen. Diese geben einen ersten Eindruck. Wenn Du eine Woche lang jeden Tag 10 Minuten die Pinterest-Bilder auf Dich einwirken lässt, entwickelst Du ein Gefühl für die Sprache der Bilder und wie andere diese Plattform nutzen.
  2. Dein Profil ist Dein Aushängeschild und es ist SEO-technisch sehr interessant. Formuliere kurz und aussagekräftig unter der Verwendung von Suchwörtern, welche Deine Kunden in die Pinterest-Suche eingeben könnten und füge immer den Link zu Deiner Homepage, Shop oder Blog hinzu. Du willst ja gefunden werden. Foto:
  3. Lege mindestens eine Handvoll „Boards“ an. Schöne Bilder Deines Produktes bzw. welche etwas mit Deiner Dienstleistung zu tun haben. Ein Friseur könnte Frisuren posten, ein Designer seine Werke, eine Stylingberaterin besondere Styles für verschiedene Anlässe, eine Kosmetikerin Make-Up Tipps. Achte auf edle Bilder, die ansprechend wirken. Jedes Board sollte mindestens 5 Bilder enthalten, sonst schaut es unvollständig aus.
  4. Die Beschreibungen der Bilder, die Tags sind ebenso sehr wichtig. Füge auch hier aussagekräftige Begriffe hinzu. Füge die Url Deines Shop dazu, damit man weiß, wo das Produkt gekauft werden kann. So wie hier:
  5. Engagiere Dich auf Pinterest indem Du anderen folgst, nach Suchwörtern suchst und Bilder von anderen in Deinen Boards likest oder repinnst. Pinterest lebt vom Engagement, das heißt je häufiger Du das machst, desto mehr Follower wirst Du auch gewinnen.
  6. Nutze Pinterest übers Smartphone. Mit wenigen Klicks kannst Du dann gezielt und regelmäßig Bilder aus Deinem Leben, über Dein Unternehmen oder Dein Produkt in verschiedenen Lebenssituationen posten.
  7. Mache es anderen leicht, Deine Bilder zu pinnen. Die anderen müssen gar nicht bei Pinterest angemeldet sind, aber sie sollten ein Bild von Deiner Webseite pinnen können. Das heißt, Du richtest den „Pin-This-Button“ auf Deiner Seite ein. Hier geht’s zur Anleitung: https://pinterest.com/about/goodies/

Berichte mal von Deinen ersten Erfahrungen und Eindrücken auf Pinterest. Was gefällt Dir besonders gut?