So integrieren Sie den LinkedIn Sales Navigator in die tägliche Routine

LinkedIn informiert auf einer der Sales-Navigator-Seiten, dass Social-Selling-Profis 45% mehr Verkaufschancen erzeugen, als andere. Auch die Wahrscheinlichkeit, die Sales-Quoten zu erreichen soll 51% höher liegen. Was noch besser ist, sie verkaufen 78% mehr, als Kollegen, die gar keine Social-Media-Kanäle nutzen.
Nun, ich denke, das sind Verkaufsargumente, um die Premium-Mitgliedschaft zu verkaufen. Was steckt dahinter? Welche Funktionen bietet der Sales Navigator und wie kann man effektiv damit arbeiten?

Ich verrate Ihnen etwas. Ihre Chancen, mehr Erfolg im Beruf zu erlangen, sind bereits höher, wenn Sie auf LinkedIn aktiv sind, dort ein professionelles Profil eingerichtet haben und regelmäßig etwas von sich „hören lassen“. Das geht auch ohne eine Premium-Mitgliedschaft wie den Sales Navigator. Allerdings gehört auch eine Portion Ausdauer hinzu, was übrigens für alle Social-Media-Kanäle gilt. Ohne regelmäßiges Engagement und möglichst tägliche Aktivität, werden Sie kein erfolgreicher Social-Selling-Profi.

Welche Funktionen erhalten Sie mit dem Sales Navigator?

Hier finden Sie eine Liste mit Funktionen, auf welche Sie zugreifen können, wenn Sie den Sales Navigator gebucht haben. Besonders hervorheben möchte ich die erweiterte Suche und die Möglichkeit, Leads zu speichern und ihnen zu folgen, obwohl man nicht vernetzt ist.

Eine Jahres-Mitgliedschaft kostet Sie ca. 594,00 €, in den meisten Fällen können Sie allerdings vorab einen kostenfreien Probemonat buchen. Wenn Sie sich dafür entschieden haben, erhalten Sie auch noch während des Probe-Monats Zugang zu  Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Webinaren und Whitepapern. Das finde ich richtig gut.

Sie möchten, nachdem Sie bereits aktiver LinkedIn-Nutzer sind, noch mehr aus dem Tool herausholen? Der Hauptfaktor ist, dass Sie sich die Zeit nehmen sollten, die Vorteile zu nutzen. Ich habe eben ein paar Leadlisten angelegt und Tags vergeben und ehe ich mich versehen habe, waren 40 Minuten vergangen. Wenn Sie sich mit Funktionen wie der erweiterten Suche, dem Anliegen von Leadlisten und Taggen von Leads beschäftigt haben, waren Sie bereits fleissig.

Wie könnte Ihre tägliche Routine in Zukunft aussehen, um effektiv mit dem Tool zu arbeiten?

1) Erstellen Sie einen Posting-Plan für eigene Updates

Diese Tätigkeit empfehle ich jedem, nicht nur den Sales Navigator-Nutzern. Wenn Sie als Experte wahrgenommen werden möchten, benötigen Sie sinnvolle, für Ihre Zielgruppe wertvolle Inhalte in Form von Texten, Videos oder auch Bildern bzw. Kombinationen aus mehreren Bestandteilen. Der Plan sollte einen Post pro Tag anpeilen. Möglichst an den Wochentagen, aber auch der Sonntag ist auf LinkedIn spannend (geworden).
Natürlich müssen Sie sich nicht immer strikt an den Plan halten. Er hilft aber, Kontinuität zu erreichen. Es ist nur gut, wenn man hin- und wieder auf ein paar vorbereitete Fragen oder Texte zurückgreifen kann.

2) Klicken Sie sich durch die Liste mit den gespeicherten Leads und Accounts

3) Lesen Sie Ihre LinkedIn Inbox und reagieren auf die Nachrichten

Ich beantworte erhaltene Nachrichten und habe mir angewöhnt, einige interessante Profilbesucher anzuschreiben und zu fragen, ob Sie sich vernetzen möchten. Kontaktanfragen bestätige ich meistens, wenn sie mit einer persönlichen Nachricht verknüpft sind oder ich das Profil interessant finde. Häufig sende ich eine Nachricht hinterher mit ein paar Details zu meiner Tätigkeit und der Frage, ob die Person einen bestimmten Grund für die Kontaktanfrage hatte. Häufig kommt es daraufhin zu einem weiteren Austausch per Mail oder Telefon.

4) Lesen Sie die Sales Navigator Inbox und reagieren auf die Nachrichten.

Da LinkedIn und LinkedIn Sales Navigator über separate Ordner laufen, ist die Nachrichten-Box auch voneinander getrennt. So kann es ausschauen, wenn Sie den Sales Navigator gebucht haben.
Im Zweifel haben Sie Nachrichten im „normalen“ LinkedIn und im Sales Navigator.

5) Schauen Sie, inwieweit Sie anhand der Mitteilungen auf LinkedIn mit Ihrem Netzwerk interagieren können (geht auch ohne Sales Navigator)

Häufig bekommen Sie eine Benachrichtigung, weil ein Kontakt, dessen Beiträge Sie häufiger geliked oder kommentiert haben, einen neuen Beitrag veröffentlicht hat. Oder ein Kollege oder Geschäftspartner hat Geburtstag, feiert ein Firmenjubiläum oder Sie sehen, dass andere Personen Ihren Beitrag, welchen Sie gestern kommentiert haben, jetzt auch kommentiert haben und es eine längere Diskussion zum Thema gibt. Oder LinkedIn gibt Hinweise auf Profilbesucher der letzten Zeit. Dank des Sales Navigators sehen Sie alle Profilbesucher der letzten 90 Tage. Diese Funktion habe ich in letzter Zeit zu schätzen gelernt.

6) Lesen Sie die Timeline auf LinkedIn.com und interagieren Sie mit dem Publikum

Mein Tipp ist es schon seit längerem: Passen Sie sich Ihren News-Feed so an, dass er interessant ist und Sie Freude am Lesen haben. Indem Sie ihn gezielt einrichten und den passenden Themen, Influencern und Unternehmen folgen, finden Sie auch die Themen, welche für Sie beruflich von Nutzen sind. Wie Sie Ihren News-Feed anpassen können, habe ich in diesem Blogartikel näher beschrieben.

7) Scannen oder Lesen der von LinkedIn vorgeschlagenen Leads und Accounts

So wie es den Newsfeed auf LinkedIn.com gibt, können Sie im Sales Navigator gefilterte Newsfeeds nach bestimmten Kriterien anschauen. Ich finde dabei die Liste mit den Beiträgen der Leads besonders interessant. Sinnvoll ist das Ganze allerdings nur, wenn eine Vielzahl von Leads auch aktiv auf LinkedIn postet. Wer gezielt Neu-Einsteiger bzw. Personen, welche gerade einen neuen Job angefangen haben, ansprechen bzw. erstmal beobachten möchte, findet sicherlich die Liste „Jobwechsel“ ganz interessant.

Sie fragen sich jetzt, wann Sie das alles noch machen sollen?

Zuerst kann ich Ihnen für die meisten dieser Tätigkeiten die mobile App empfehlen. Damit können Sie den Weg zur Arbeit, Wartezeiten am Flughafen oder die gemütliche Zeit am Abend auf dem Sofa nutzen. Diese Art des Sellings ist eine neue Aktivität, welcher für einen Mitarbeiter im Vertrieb in die täglichen Arbeitsabläufe integriert werden sollte. Dafür können ggf. andere Aktivitäten, welche heute nicht mehr fruchten, eingestellt werden.

Auch wenn dies jetzt 7 Punkte sind und es nach viel Arbeit klingt, so lassen sie sich in den vielen Fällen in 20-30 Minuten abarbeiten. Follow-Ups mit den Leads, das Versenden von individuellen InMails kann deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Foto: www.pixabay.com

So starten Sie mit der Positionierung Ihrer persönlichen Marke auf LinkedIn

Sie möchten sich eine Online-Marke aufbauen? Die Basis hierfür ist Ihr professionell erstelltes, möglichst aussagekräftiges Online-Profil. Auf LinkedIn, XING, Facebook oder Twitter – je nachdem welche Plattform Sie am liebsten bedienen möchten.

Mein folgender Beitrag hält ein paar Tipps für Ihre Marken-Positionierung auf LinkedIn parat.
Die Idee ist es, sich mit passenden Themen auf regelmäßiger Basis in den Online-Netzwerken einzubringen und von Branchen-Experten zu lernen, sich auszutauschen und sich zu positionieren.
Idealerweise konsumieren Sie bereits regelmäßig Beiträge auf LinkedIn. Viele Nutzer sind ja eher passiv im Netzwerk unterwegs. Das ist für den Anfang auch gut so, denn das Zuhören bevor man sich selbst einbringt, hat eine sehr wichtige Funktion. Sie erfahren bereits eine Menge über Ihre Zielgruppe und lernen, wie Sie später selbst kommunizieren wollen und wie nicht. Dafür benötigen Sie den richtigen Content von den richtigen Leuten:

Suchen Sie nach Meinungsführern zu den für Sie relevanten Themen

1. Passen Sie daher Ihren LinkedIn-Newsfeed an

Folgen Sie den Themen, welche Sie besonders interessieren und zu welchen Sie in Zukunft Stellung beziehen wollen. Vielleicht Sind Ihre Themen alles, was beispielsweise mit Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Green Business oder Online Marketing zu tun hat. Wie Sie vorgehen sollten, um Ihren Newsfeed anzupassen, beschreibe ich in diesem Artikel.

2. Suchen Sie nach den Meinungsführern, Experten für Ihre Themen

Nutzen Sie hierfür die LinkedIn-Suche. Setzen Sie dazu den relevanten Begriff wie z.B.„Erneuerbare Energien“ in Anführungsstriche. Zuerst werden Sie sehen, dass Ihnen Kontakte 1. Grades angeboten werden, welche diese Begriffe im Profil stehen haben. Vorausgesetzt, Sie haben bereits Kontakte, die in dem Bereich aktiv sind. Als Nächstes kommen Personen 2. Grades. Sie können den Beiträgen der Person folgen und bekommen in Zukunft deren Status Updates im News-Feed angezeigt. Wenn Sie sich mit ihr vernetzen wollen, können Sie auch eine Kontaktanfrage senden. Am besten mit einer kurzen persönlichen Vorstellung, wie ich es hier beschrieben habe. Schreiben Sie nur einige Personen auf diese Art und Weise an und wählen Sie das „Folgen“ für die größere Zahl an Personen.

3. Recherchieren Sie Unternehmen, welche in dem Bereich tätig sind

Geben Sie wieder in die Suche den gewünschten Suchbegriff ein wie z.B. „Erneuerbare Energien“ und klicken bei den Filtern auf „Unternehmen“. Folgen Sie den passenden Unternehmen.

4. Nutzen Sie Ihr LinkedIn-Profil möglichst täglich

und liken und kommentieren Sie Beiträge, die genau zu diesen Themen im Newsfeed angezeigt werde. An manchen Tagen reichen 5 Minuten, an Anderen dürfen es auch mal 10-15 Minuten sein.

5. Sie bekommen mehr Aufmerksamkeit

Mit der Zeit werden auf LinkedIn aktive Personen aus diesen Branchen auf Sie aufmerksam werden und Sie können, falls Sie nicht vernetzt sind, eine Kontaktanfrage senden. Wie schaut diese Aufmerksamkeit aus? Es könnte ein Like auf Ihren geteilten Artikel, ein passender Kommentar, neue Kontaktanfragen oder auch ein Profilbesuch sein. Als nächsten Schritt könnten Sie einen Termin zu einem Telefongespräch oder einem persönlichen Treffen vorschlagen.

 

 

 

 

 

Noch effektiver sind eigene Status Updates – möglichst auf regelmäßiger Basis. Nach dem Zuhören empfehle ich Ihnen, sich Notizen zu machen und sich Ideen für die nächsten sieben oder mehr Tage zu machen. Gerade wer bisher kaum oder gar nicht in Social Media aktiv war, tut sich mit etwas Planung oft leichter.

Das kann am Anfang ein Beitrag sein, den Sie nur teilen, am nächsten Tag ergänzen Sie ihn durch einen Kommentar und am 3. Tag finden Sie einen kurzen Text für ein eigenes Status Update. Mal mit einem Foto, mal ohne. Auch Videos sind erlaubt bzw. sogar sehr gerne gesehen.
Wichtig ist es nur, dass Sie Ihrer Zielgruppe einen Nutzen liefern und mit den Beiträgen auf Interesse stossen. Geben Sie der Aktivität auch etwas Zeit. Eine Woche mit täglichen Posts sind nur der Anfang. Wirklicher Erfolg wird sich erst später einstellen. Dranbleiben heißt es hier!

Sie benötigen Tipps für Ihre Selbstmarketing-Aktivitäten auf LinkedIn? Schreiben Sie mir und wir vereinbaren einen Termin für ein Gespräch. Wenn Sie auf Jobsuche sind, könnte mein Kindle E-Book „Selbstmarketing auf LinkedIn – Der Wegweiser für Ihre Jobsuche“ genau das Richtige für Sie sein.

So holen Sie sich nur die Beiträge in den LinkedIn-Newsfeed, die Sie wirklich interessieren!

So passen Sie den LinkedIn-Feed an Ihre Bedürfnisse an

Bestimmt haben Sie bereits von LinkedIn Pulse gehört. In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie in Zukunft mehr Beiträge im LinkedIn-Feed sehen werden, welche Ihren Interessen entsprechen. Zeit auf LinkedIn zu verbringen soll für Sie effektiv und zielführend sein.

Als Erstes sollten Sie sich Ihrer persönlichen Strategie bewusst sein. Mit welchen Themen möchten Sie auf LinkedIn Selbstmarketing betreiben und welche Themen interessieren Sie besonders um Ihren persönlichen Karrierezielen näher zu kommen? Überlegen Sie sich dadurch einige Stichwörter, welche ggf. auch bereits in verschiedenen Bereichen Ihres LinkedIn-Profils stehen.

Folgen Sie den Leuten, die auf LinkedIn zu diesen Themen aktiv sind und beobachten Sie deren Beiträge. Hierzu empfehle ich die Suchfunktion wo Sie verschiedene Stichwörter eingeben können.

So passen Sie Ihren LinkedIn-Feed an

  • Klicken oben auf „Start“ bzw. auf das Symbol mit dem Haus.
  • Sie sehen Ihre Timeline, bestehend aus den News-Meldungen Ihrer Kontakte und den Beiträgen, welche LinkedIn Ihnen basierend auf Ihrem Profil und bisherigen Einstellungen anzeigt.
  • Rechts oben neben den Beiträgen (egal ob es ein Unternehmens-Update oder ein Update eines Kontaktes ist) sehen Sie drei kleine Pünktchen. Klicken Sie darauf.

Es öffnet sich ein neues Fenster (siehe Screenshot weiter unten) über welches Sie verschiedene Einstellungen treffen können:

  • Sie finden den Beitrag unpassend? Beobachten Sie das und ggf. wollen Sie diese Art Beiträge für die Zukunft ausblenden.
  • Sie können auch entscheiden, dem Kontakt oder der Unternehmensseite nicht mehr zu folgen. Wenn es ein Kontakt ist, bleiben Sie dennoch mit der Person vernetzt und können ihr z.B. Nachrichten senden.
  • Der Beitrag passt nicht zu LinkedIn und zur LinkedIn-Posting-Philosophie? Sie können dies LinkedIn melden.

Auswahl der Influencer oder Themen-Kanäle

Wenn Sie auf „Newsfeed anpassen“ klicken, können Sie aus einer langen Liste bestehend aus Mitgliedern und Themenkanälen wählen. Ich lasse mich dann gerne durch die gemeinsamen Kontakte oder die angezeigten Profilslogans inspirieren. Ein Blick auf die Anzahl der Follower hilft oft, eine schnelle Entscheidung zu treffen. Seien Sie darauf gefasst, dass sehr viele Influencer aus dem englisch-sprachigen Sprachraum dabei sind.

Der direkte Link den Themen-Kanälen zu folgen ist übrigens feed/follow.

Machen Sie das für ein paar Tage in Folge und passen somit Stück für Stück Ihren Feed inhaltlich Ihren Lieblingsthemen an.

Sie merken nach einiger Zeit, dass die Themen doch nicht so interessant sind? Wenn Sie auf das Profil des Autors gehen, können Sie das Folgen seiner Beiträge auch wieder rückgängig machen.

Arbeiten Sie mit der erweiterten Suche

Sie können in das Suchfenster oben links mehrere Begriffe eingeben, welche Ihre Wunsch-Personen im Profil stehen haben könnten. So könnten Sie sich gezielt nach Personen umschauen, welche die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Textil“ im Profil stehen haben. Beim Klick auf deren Profile sehen Sie, ob die Personen aktive LinkedIn-Nutzer sind und auch eigenen Beiträge veröffentlichen. Der nächste Schritt ist es, diesen Personen zu folgen. Klicken Sie auf die drei Punkte im Profil und folgen der Person.

Sie sind dann nicht vernetzt, erhalten aber die Beiträge der Personen im Newsfeed. Den Unterschied zwischen dem Vernetzen und Folgen erklärt LinkedIn hier ganz gut.

Aktualisiert: 22. Mai 2019

Neu: Die LinkedIn Publishing-Funktion für deutsch-sprachige Autoren

Seit dem 1. September 2015 haben auch deutsch-sprachige, französisch- und portugiesisch-sprachige LinkedIn-Nutzer die Möglichkeit, eigene Long-Form-Artikel zu publizieren. Per E-Mail wurde jeder Nutzer informiert, dass diese Funktion nun freigeschaltet ist. Zuvor hatten nur ausgewählte und englisch-sprachige Nutzer Zugang zu dieser Funktion. Ich habe schon seit einiger Zeit auf diesen Tag gewartet.

Meinen ersten Artikel auf LinkedIn, in welchem ich über die 7 Fakten von LinkedIn-Unternehmensseiten geschrieben habe, habe ich am Donnerstag, den 1. Oktober online gestellt. Schauen Sie einfach mal rein, damit Sie wissen, worüber ich hier spreche.

Warum sollten auch Sie sich mit dem Autoren-Publishing beschäftigen?

  • LinkedIn ist bereits eine riesige Publishing-Plattform mit mehr als 3 Millionen Fachbeiträgen. Die Mitglieder suchen über diese Artikel den Austausch mit Gleichgesinnten und können sich auf diese Weise weiterbilden. Neben den Gruppen, den Unternehmensseiten und dem eLearning-Bereich ist die Publishing-Plattform auf LinkedIn eine riesige Nachrichtenseite mit Beiträgen von Meinungsführern aus aller Welt. Um Ihre persönliche Marke aufzubauen und deren Bekanntheitsgrad zu steigern, sollten Sie sich mit regelmäßigen Artikeln einbringen um mit Ihrer Zielgruppe bzw. Gleichgesinnten in Kontakt zu treten.
  • Die Artikel können, wie auf anderen Social-Media-Kanälen geliked und kommentiert werden. Oftmals entstehen dadurch neue und interessante Diskussionen und Sie können Ihre Reichweite steigern.
  • Dank der Statistiken zu den Artikeln können Sie ablesen, was gut oder schlechter ankommt und Sie erfahren mehr über Ihre Leserschaft. Sie erhalten z.B. Informationen wie die Branche, die Jobs und den Standort Ihrer Leser. Um Ihr Netzwerk zu erweitern, könnten Sie den Lesern Ihrer Artikel auch folgen.

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  • Die Beiträge werden bei Ihnen im Profil angezeigt. Direkt unter dem Bereich mit den Hauptinformationen, werden die Artikel eingeblendet. Wer auf Ihr Profil klickt, sieht, wie aktiv Sie sind und bekommt sofort interessante Themen zum Weiterlesen präsentiert. Auf den ersten Blick erhält man Einblicke in Ihre Expertise.
  • In meinem Profil schaut das seit letzter Woche so aus und weitere Beiträge werden folgen. LinkedIn zeigt im Profil immer drei Beiträge nebeneinander an. Damit auch mein Profil vollständiger wirkt, werde ich bald zwei weitere Beiträge veröffentlichen.

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Darauf sollten Sie bei den Long-Form-Artikel achten:

  • Schreiben Sie regelmäßig. Setzen Sie sich wie für andere Social-Media-Aktivitäten ein Ziel und planen anhand eines Kalenders die nächsten Artikel.
  • Verwenden Sie aussagekräftige, professionelle Bilder. Experimentieren Sie nicht mit Partybildern oder Schnappschüssen des letzten Wochenendtripps. Nehmen Sie Bilder, die zu Ihrer Branche und ihren Themen passen. Wenn Sie Bildmaterial anderer Quellen benutzen, denken Sie bitte an die Urheberrechte und entsprechende Vermerke.
  • Verwenden Sie kurze, spannende und aussagekräftige Überschriften. Die Leser sollen neugierig auf Ihren Artikel gemacht werden.
  • Die Artikel können formatiert werden. Gestalten Sie sie übersichtlich, mit Zwischenüberschriften und verschiedenen Schriftgrößen.
  • Die Artikel können über Social-Media-Share-Buttons geteilt werden. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um mehr Aufmerksamkeit auf Ihre Artikel zu lenken.
  • Verwenden Sie Schlagworte. Meinen ersten Artikel habe ich z.B. mit den Schlagworten „LinkedIn Training“, „LinkedIn Marketing“ und „B2B Marketing“ versehen.
  • Fügen Sie ein passendes Artikelbild hinzu. Achten Sie auf ein seriöses Bild, welches den Inhalt des Artikels noch unterstreicht. Es sollte idealerweise 700×400 Pixel groß sein.
  • Sie dürfen weitere Bilder in den Artikel einfügen. Laut LinkedIn sollten diese im Dateiformat JPG, GIF oder PNG und nicht größer als 10 MB sein.

So geht’s:

Oberhalb Ihrer LinkedIn-Timeline sieht es seit kurzen so aus:

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Klicken Sie auf „Beitrag veröffentlichen“ und ein Formular öffnet sich:

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Als Nächstes füllen Sie das Blogartikel-Formular entsprechend aus. Damit der Artikel unter bestimmten Schlagwörtern gefunden wird, sollten Sie am Ende des Artikels das Feld mit den Schlagwörtern/ Tags ausfüllen. Prüfen Sie den Artikel auf Fehlerfreiheit und schon kann er auch veröffentlicht werden.

Haben Sie schon Artikel über das LinkedIn-Publishing veröffentlicht? Schreiben Sie mir, welche Erfahrungen Sie gemacht haben!