Brauche ich eine Premium-Mitgliedschaft? Oder die Sache mit den InMails

Vor längerer Zeit habe ich ja schon einmal meine Gedanken zur Premium Mitgliedschaft auf LinkedIn geschrieben. Ich bekomme oft mit, wie überlegt wird, ob eine Premium Mitgliedschaft wie z.B. Business Plus zu buchen, um Zugriff auf eine bestimmte Anzahl von InMails zu haben. InMails bedeutet, Sie können eine direkte Nachricht an ein Mitglied auf LinkedIn senden, mit welchem Sie noch nicht vernetzt sind.

Die Anzahl der zulässigen InMails ist unterschiedlich. Bei der Sales Navigator Mitgliedschaft sind es zwischen 8 (Sales Navigator Basic), 15 (Sales Navigator Professional) und 30 InMails (Sales Navigator Team). Bei der Business Plus Mitgliedschaft, welche ich derzeit nutze, sind es ebenfalls 15 InMails. Sobald der Monat rum ist, bekomme ich wieder 15 „freie“ InMails. Investieren muß ich für die Premium Mitgliedschaft je nach Vertrag bis zu 44,99 €/ pro Monat.

Beim Formulieren einer InMail sollten Sie sich vorab Gedanken machen, dass diese auch wirklich beantwortet wird. Wenn dies innerhalb von 90 Tagen geschieht, wird Ihnen die InMail nämlich gutgeschrieben – so wird es auch hier auch noch mal beschrieben wird. 15 InMails klingen ja auf den ersten Blick sehr wenig. Wenn Sie sinnvolle Kontaktanfragen stellen und klug formulieren, können Sie somit aber mehr als diese 15 Mails versenden. Übrigens, wenn ich weitere Nachrichten erwerben möchte, kann ich dies für 7,50 €/ InMail jederzeit tun. Gebraucht habe ich sie bisher nicht.

Es gibt, wenn Sie nur Hin- und wieder ein Ihnen noch fremdes Mitglied kontaktieren möchten, auch andere Wege.

  1. Sie können dazu direkt in das Profil der Person klicken und im Profil schauen, ob eine E-Mail-Adresse des Mitglieds im Text der Zusammenfassung oder weiter unten unter Informationen zur Kontaktaufnahme finden. Wenn ja, klicken Sie auf „Vernetzen“ und geben bei der Frage, woher Sie die Person kennen, „others“ an. Als nächstes geben Sie die E-Mail-Adresse ein. In dem darunter stehenden Feld können Sie eine persönliche Nachricht schreiben und um eine Vernetzung bitten. Diesen Weg wähle ich sehr oft. In meinen Augen ist eine persönlich formulierte Kontaktanfrage immer erfolgreicher als eine automatisierte.
  2. Eine weitere Möglichkeit ist, zu schauen, ob die Person mit Ihnen eine Gruppen-Mitgliedschaft teilt. Sie können ja Mitglied in bis zu 50 Gruppen auf LinkedIn sein. Wenn ja, sehen Sie das rechts vom Profil. Wie hier in dem Screenshot. Gemeinsamkeit-LinkedInDort zeigt Ihnen LinkedIn an, ob Sie Gemeinsamkeiten in den Kenntnissen, oder Gruppen-Mitgliedschaften haben. Sie gehen dann in die jeweilige Gruppe, suchen dort unter Mitgliedern nach der Person und können ihr eine Nachricht schreiben. Achtung: Es sind nur maximal 15 Nachrichten im Monat erlaubt. Eine nähere Beschreibung der Möglichkeit, Nachrichten an Gruppen-Mitglieder zu schreiben, finden Sie hier direkt in der LinkedIn-Hilfe.

Ob und wann nun eine bezahlte Mitgliedschaft für jeden Einzelnen Sinn macht, kann ich hier nicht sagen. Fakt ist, bei der Premium-Mitgliedschaft haben Sie noch andere Vorteile wie z.B. Zugriff auf zusätzliche Suchfilter. Allein deshalb ist es oft sinnvoll, einfach mal einen Monat zu testen, was zu Ihnen und Ihren Netzwerk-Bedürfnissen passt.

 

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