Neues bei den LinkedIn Unternehmensseiten: Dezember 2018

Vor kurzem habe ich eine Unternehmensseite für eine Kundin eingerichtet und war überrascht, dass sich da einiges verändert hat. Gerne schauen wir uns die Neuerungen mal gemeinsam an:

1. Profilslogan

Unter „Page Info“ kann neuerdings auch ein Profilslogan eingerichtet werden. Dieser darf, wie beim persönlichen Profil auch, bis zu 120 Zeichen lang sein.
Zuvor konnte man nur einen Namen für die Unternehmensseite einrichten, jetzt gibt es mehr Spielraum, um die Vision, das Thema des Unternehmens näher zu beschreiben.

2. Call-to-Action Button

Zur Unternehmensseite können Buttons eingerichtet werden, wie man es sonst häufig bei Landingpages sieht. Sie können zwischen „Anmelden“, „Kontakt“, „Mehr erfahren“, „Registrieren“ oder „Webseite besuchen“ wählen.

Unter den von Ihnen ausgewählten Buttons fügen Sie die entsprechende Webseite ein. Ich habe mich für meine Seite für „Mehr erfahren“ und eine Verlinkung auf meine Webseite www.socialmediainternational.de entschieden.

3. Hashtags einrichten

Auf meiner Seite ist diese Funktion noch nicht freigeschaltet, aber ich habe es auf anderen Seiten bereits entdeckt. Man darf wohl 3 Begriffe als Hashtags festlegen, welche für Sie wichtige Suchbegriffe darstellen. In meinem Fall könnte das #LinkedIn, #Profiloptimierung und #PersonalBranding sein.

Nicht zu verwechseln sind sie mit der Rubrik „Spezialgebiete“. Man kann 20 Begriffe als Spezialgebiete angeben, welche zum Unternehmen passen.

4. Sprachverwaltung

Über ein anschaulicheres Feld kann man seine Unternehmensseiten auch in anderen Sprachen anzeigen lassen. Bisher lag diese Funktion immer recht versteckt, so dass viele Unternehmen gar nicht wussten, dass man seine Unternehmensseite auch in anderen Sprachen anlegen darf.

Je nachdem von wo man sich einloggt, erscheint die Unternehmensseite in der richtigen Sprachversion. Für Unternehmen, welche international aktiv sind, ist es daher ein MUSS, verschiedene Sprachversionen zu hinterlegen. Das Einrichten sind ja nur ein paar Klicks. Die Übersetzungen sollten selbst bzw. von professionellen Übersetzern erstellt werden. Noch bietet LinkedIn hier keine automatischen Übersetzungen an.

5. Vorgeschlagene Beiträge

Das ist neu: LinkedIn zeigt nun auch Unternehmensseiten Content an. Sie können eine Auswahl in Bezug auf die Branche, Location und Karrierestufe treffen.

Im nächsten Schritt habe ich mir zusätzliche Keywörter/ Themen überlegt, welche mich für meine Unternehmensseite interessieren. Dazu zählte z.B. Bewerbungen, berufliche Neuorientierung, Karriere, Digital Marketing. Schauen Sie selbst:

Jetzt werden mir aktuelle Artikel zu diesen Themen auf der Unternehmensseite angezeigt, welche ich über einen „Teilen“-Button auf der rechten Seite über mein Netzwerk teilen kann. Die ersten Beiträge, die dort angezeigt worden sind, passten nicht so ganz zu meinem Kernthema, aber ich werde es beobachten und in den nächsten Tagen schauen, ob sich die Auswahl an Themen verbessert bzw. besser zu mir passt.

Falls Sie eine Unternehmensseite eingerichtet haben, schauen Sie einfach mal vorbei. Die Optik ist anders und ich finde es übersichtlicher.

Gerade der letzte Punkt, dass nun auch Beiträge über die Unternehmensseite geteilt werden können, klingt interessant.

Warum Instagram in Ihrem internationalen Online Marketing nicht fehlen sollte

taking picture - mobile phone

Instagram ist die am schnellsten wachsende Plattform mit 25% Wachstum (von 2013 auf 2014) und erreichte 100 Millionen aktive Nutzer zwischen 16 und 64 Jahren. Bilder sind nach wie vor sehr beliebt im Netz und für Ihr internationales Marketing ein sehr interessantes Medium. Ich habe es mir für diesen Artikel etwas genauer angeschaut:

Ein paar Fakten zu Instagram

  • Laut dem Instagram-Blog verfügt das Netzwerk mit 300 Millionen Accounts weltweit über eine sehr große Reichweite.
  • 3 Millionen Nutzer kommen aus Deutschland, mit steigender Tendenz.
  • 70 Millionen Fotos und Videos werden täglich gepostet.

Instagram ist international

  • Über 70% der Instagram-Nutzer kommen von außerhalb der USA.
  • Wie hier auf Newstwenty4seven.com bekannt wurde, ist Russland nach der Anzahl der Nutzer inzwischen unter den Top 5-Instagram-Ländern zu finden.
  • Ganz aktuell ist es möglich, sich über Iconosquare http://iconosquare.com Statistiken anzuschauen und dort wurde mir heute (20.1.2015) angezeigt, dass 25% der Nutzer aus den USA, 23% aus Russland, 9% aus Schweden, 5% aus Frankreich und 5% aus Italien kommen. Iconosquare eignet sich übrigens hervorragend um zu sehen, welche Bilder besonders gut ankommen und um seine Instagram-Kampagnen auszuwerten.
  • 2013 gehörten laut einem Artikel auf Seomworld.com die USA, Japan, Brasilien, Spanien und Deutschland zu den Top 5 der Instagram-Länder.
  • Weitere interessante Fakten liefert auch der Global web index trends report von Q2/2014Befragt wurden hierfür 170.000 Internetnutzer aus 132 Ländern. Pro Land werden jedes Jahr 3000 bis 4000 Internetnutzer befragt. Laut der Studie kommt ein hoher Anteil an Internet-Nutzern aus den folgenden Ländern (vor allem aus dem asiatischen Raum), was sicher im Hinblick auf internationale Aktivitäten sehr interessant ist: Thailand mit 21%, Malaysia mit 17%, die Philippinen und Saudi Arabien mit jeweils 16%, Indonesien mit 15%, Türkei mit 13% und Brasilien mit 12%.

Vorteile von Instagram

  • Im Stream werden keine Beiträge ausgeblendet. Wer jemandem folgt, sieht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch dessen Bilder.
  • Besonders gefragt sind auf Instagram authentische Bilder und keine professionellen Fotografen-Bilder, was für Einzelpersonen und Unternehmen mit Sicherheit einen enormen Kostenvorteil darstellt
  • Instagram-Bilder werden über die Google-Bildersuche besonders schnell gefunden bzw. liegen meist mit unter den ersten Treffern.
  • Marketingaktionen wie Fotowettbewerbe lassen sich auf Instagram relativ leicht und mit wenig Aufwand umsetzen.
  • Ideal um hinter die Kulissen schauen zu lassen. Bilder sind of besser als 1000 Worte: Über Bilder können Unternehmen einen Blick hinter die Kulissen werfen lassen.
  • Da das Bild an sich kommuniziert, ist der Text zum Foto eher zweitrangig. In den meisten Fällen kommen Unternehmen mit englischsprachigen Hashtags sehr weit. Wer ganz gezielt ein lokales Publikum ansprechen möchte, kann die Bildunterschriften natürlich auch übersetzen.
  • Bilder können zeigen, was man mit den Produkten machen kann. Z.B. eignet sich die Plattform sehr gut für Unternehmen, die Zutaten für bestimmte Produkte verkaufen, deren Endprodukte zu zeigen. Ein Hersteller von Backmischungen kann zeigen, wie die fertigen Kuchen aussehen können.
  • Dank Hashtags, die gezielt von Unternehmen eingesetzt werden sollten, können Unternehmen und deren Themen gut gefunden werden.
  • Instagram wird vor allem von einem jungen Publikum, den 16-24-Jährigen genutzt. Von allen Instagram-Nutzern machen sie ca. 39% aus. Wenn Ihnen diese Zielgruppe wichtig ist, ist Instagram mit relativ wenig Aufwand die richtige Wahl.

Wie können Sie auf auf Instagram punkten?

  • Gewähren Sie Einblicke in den Unternehmensalltag!
  • Kreieren Sie Bildgeschichten von Marketing-Aktionen und informieren Sie über die Bilder über verschiedene Phasen der Aktionen!
  • Lassen Sie das Management und Außendienst-Mitarbeiter von Dienstreisen, von Messebesuchen berichten und lassen Sie die Instagram-Nutzer die Reisen miterleben!
  • Bauen Sie Spannung auf! Bilder machen neugierig auf neue Produkte, neue Verpackungen oder neue Designs!
  • Schlüpfen Sie mit den Aktionen in die Rolle der eigenen Kunden! Beobachten Sie sie genau lassen sich von deren Hashtags inspirieren. Der Trend der Selfies ist z.B. ideal für die Mode und Kosmetikbranche und wurde dort schon gerne für eigene Aktionen angewendet. Im Bereich Food gibt es ebenso viele Möglichkeiten, da viele Nutzer stylisches Essen, neue Rezepte etc. posten und sich die Visualisierung hier besonders gut eignet.
  • Zu Zeiten von Produktlaunches, kann es sehr wirkungsvoll sein, Werbung auf Instagram zu schalten.