„Online-Kommunikation in Brasilien: WhatsApp ist Ersatz für die Visitenkarte”

Ein Ziel meiner Artikel ist es, über die unterschiedlichen Online-Kommunikationsverhalten in anderen Ländern zu berichten. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, ein interessantes Gespräch mit Ute Klingelhöfer, einer Social-Media-Kollegin aus Karlsruhe zu plaudern. Sie war in Brasilien als digitale Nomadin unterwegs und erzählt uns hier von ihren Eindrücken:

Hallo Ute. Erzähl doch bitte kurz etwas über Dich, Deine Tätigkeit als Social Media Beraterin in Karlsruhe und warum wir heute über das Thema „Social Media in Brasilien“ sprechen.

Hallo Friederike, erst einmal danke für dein Interesse und die Möglichkeit, mich hier vorzustellen. Mein Job als Social Media Beraterin erlaubt es mir, von verschiedenen Orten der Welt zu arbeiten. Ich muss also nicht immer im gleichen Office in Deutschland sitzen, contentwerk läuft auch von anderen Orten der Welt, sofern die Internetverbindung stimmt. So kam ich nach Brasilien. Allerdings sehe ich meine Tätigkeit nicht allein auf den Bereich Social Media beschränkt, das gehört für mich heute einfach dazu. Mir liegt am Herzen, dass jeder eine gute Erfahrung im Internet hat, und das findet, was er sucht. Sei es Unterhaltung, Information oder Hilfestellung. Meine Kunden unterstütze ich darin, dass ihre Kunden genau das bei ihnen bekommen. Über welche Kanäle diese Inhalte dann verteilt werden, kommt für mich an zweiter Stelle.

Wir hatten ja vor kurzem telefoniert und Du hast mir erzählt, dass Du eine aufregende Zeit als digitale Nomadin in Brasilien erlebt hast. Für die Leser hier, bitte schauen Sie sich auch mal diesen Beitrag bei Techtag an. ute-klingelhoefer-als-digitale-nomadin

Warum hast Du Dir gerade Brasilien ausgesucht?

Das war reiner Zufall. Mich hat es ehrlich gesagt nie nach Brasilien gezogen, eher war das Nachbarland Argentinien mein Traum. Dann habe ich aber vom Nomad Cruise erfahren, einer Kreuzfahrt für Digitale Nomaden von Gran Canaria nach Brasilien. Ich wusste sofort, da will ich unbedingt dabeisein! Erst nachdem ich die Reise gebucht hatte, habe ich angefangen, mich über Brasilien zu informieren. Wie es der Zufall so wollte, lernte ich in der Zeit auch einen Brasilianer und eine Portugiesisch-Dozentin kennen, die mir einige Tipps zur Sprache und Kultur mitgaben.

Was wusstest Du bereits über das Kommunikationsverhalten in Brasilien und welche Erwartungen hattest Du an die Zeit dort? So viel ich weiß, sprichst Du Spanisch und hast mit der Zeit auch etwas portugiesisch gelernt, nicht wahr?

Aus meinen zwei Unterrichtseinheiten Portugiesisch an der Uni wusste ich, dass sich Brasilianer schon beim ersten Kontakt näher als wir Deutschen kommen. Berührungen am Arm und Wangenküsse bei der Begrüßung sind normal. Mein Spanisch half mir, im Alltag mit den Brasilianern zu kommunizieren. Ob bei der Suche nach dem richtigen Weg, einer Diskussion mit Sicherheitspersonal in der Bibliothek oder beim Bestellen von Essen im Restaurant: Mit Spanisch kommt man durch, mit Englisch ist es eher ein Glücksfall, ob man verstanden wird. Ich war also sehr froh, auf drei Jahre Schulspanisch zurückgreifen zu können, vor allem, da Portugiesisch wegen der Aussprache nicht so leicht und schnell für mich zu lernen war.

Was kam dann völlig anders? Womit hattest Du nicht gerechnet?

In meiner Vorstellung gab es in Brasilien ganz viele Straßenfeste, laute Feiern und ständig Tänze auf der Straße. Als ich dann dort war, durfte ich feststellen, dass Brasilianer auch ganz ruhig und scheinbar langweilig leben können. Und dass sie auch sehr viel Zeit am Arbeitsplatz verbringen. Nur während Karneval habe ich die Brasilianer dann so erlebt, wie man das in unseren Medien vermittelt bekommt: Laut, bunt, schrill, verrückt – und ständig am Feiern. Da sind dann auch die Geschäfte mal für eine Woche zu – was für mich dann weniger passend war.

In Brasilien ist Facebook sehr beliebt. Wie nutzt der Brasilianer das Netzwerk und was ist der größte Unterschied zu unserem Verhalten auf FB?

Als ich im Co-Working in Brasilia war, war ich umgeben von einigen anderen Entrepreneueren aus dem Media-Bereich. Ich habe ihnen gesagt: Man bräuchte die Share-Freudigkeit eurer Kultur und die Planungsfähigkeit der Deutschen – Dann hätte man den perfekten Social Media Auftritt. Der Brasilianer, wenn ich das mal so überspitzt formuliere, teilt nämlich alles, was ihm bei Facebook in den Newsfeed kommt. Wenn ich das Verhalten meiner brasilianischen Freunde auf Facebook beobachte, sehe ich da viel weniger Hemmungen, Inhalte zu teilen. In Deutschland werden von den Inhalten, die jemand teilt, immer gleich Rückschlüsse auf das Selbstverständnis gezogen. Ich bekomme auch oft die Frage gestellt: “Kann ich das teilen, ohne mich lächerlich zu machen?”. In Deutschland ist es nun mal so, dass die Inhalte, die man teilt, das Image bestimmen, das andere von einem entwickeln. Man sollte immer im Hinterkopf haben, dass hinter dem Posten von Inhalten ein Grundbedürfnis des Menschen steckt, dem Bedürfnis nach Anerkennung. Während das in Brasilien eher über lustige Inhalte (übrigens über alle Altersklassen verteilt) geschieht, habe ich den Eindruck, dass wir Deutschen eher über besonders kompetente, intelligente oder provozierende Inhalte punkten wollen. Aber vielleicht ist das auch nur in meiner Filterblase so.

Welche sozialen Netzwerke sind Deines Wissens nach unter den Geschäftsleuten in Brasilien beliebt? Welche Bedeutung hat Deiner Meinung nach LinkedIn in Brasilien? Laut Statista steht LinkedIn neben FB recht weit vorne.

Mit ein paar der Kontakte habe ich mich über LinkedIn verknüpft, allerdings habe ich hier nicht weiter nachgefragt, welche Bedeutung LinkedIn in Brasilien wirklich hat. Ich weiß, dass Facebook, WhatsApp und instagram in Brasilien die beliebtesten Netzwerke sind. Auch die Geschäfte preisen die Kanäle am häufigsten auf ihren Werbemitteln an und nutzen diese intensiv – die WhatsApp-Nummer ist quasi der Ersatz für die Visitenkarte. Selbst Einzelhändler verstehen es in Brasilien besser, Menschen für die digitale Mund-zu-Mund-Propaganda zu motivieren. In einer Eisdiele z. B. gab’s die zweite Kugel umsonst, wenn man ein Foto von sich in Social Media veröffentlicht und dabei die Facebook- oder instagram-Profile der Eisdiele in seinem Post getaggt hat. Die Brasilianer, mit denen ich da war, hinterfragen das gar nicht weiter. Als Deutscher bist du da erst einmal kritisch, ob du nicht lieber regulär für die Kugel bezahlst, anstatt Werbung für ein Unternehmen zu machen.

Kannst Du allgemein was zum Kommunikationsverhalten von brasilianischen Geschäftsleuten sagen? Wenn ich einen ersten Kontakt zu brasilianischen Geschäftspartnern aufbauen möchte, was sollte ich vorab wissen? Kannst Du das grob zusammenfassen?

Da ich kein Geschäft mit Brasilianern gemacht habe, kann ich das nicht wirklich sagen. Ein Kunde von mir erzählte mir, dass er auch mal ein Geschäft in Brasilien aufbauen wollte, seine Pläne aufgrund der “Amanhã”-Einstellung der Brasilianer aber wieder aufgeben musste. Ich glaube, darauf muss man sich einstellen. Ich hatte so einige Erlebnisse, die hätten mich in den Wahnsinn treiben können. 10 freie Servicekräfte im Restaurant, und alle lassen sich Zeit, bis sie jemanden bedienen. Oder dass jeder Mitarbeiter eine sehr spezifische Aufgabe hat, und nicht die des Kollegen übernehmen darf. Oder ellenlange Warteschlangen im Supermarkt, weil alles ganz gemächlich erledigt wird. Jede dieser Verhaltensweisen hat aber auch eine positive Seite, die man dann in Europa wieder vermisst. Europa steht in Brasilien für Hektik. Ich glaube, man kann sich in Brasilien auf sehr viel Hilfsbereitschaft freuen. Ob beim Arzt oder im Geschäft, man hat sich meist sehr viel Zeit für mich genommen. Und man kann sich darauf einstellen, dass Geschäftskontakte in Brasilien sehr viel persönlicher ablaufen, man schon beim ersten Treffen über Privates spricht und nach Hause eingeladen wird.

Vielen Dank an Ute Klingelhöfer für das interessante Gespräch!

 

Fotos:©Ute Klingelhöfer

Brasilien: Social Media in der Fußball-Nation

Fotolia_65714458_XS_Brazil-© olga_milagros

Schon seit Wochen sieht und hört man kaum etwas anderes: Brasilien und die WM sind in aller Munde und am 12. Juni geht es dann richtig los!

Aus Sicht der Digitalisierung und der Nutzung von Social Media ist Brasilien auf jeden Fall ein sehr interessantes Land. Gilt das fünftgrößte Land der Erde doch als die Social-Media-Nation schlechthin. Warum eigentlich? Der Grund ist die überaus intensive Nutzung von sozialen Netzwerken. Im Schnitt surft ein Brasilianer 26,6 Stunden im Monat im Netz. In Deutschland sind es nur 22,3 Stunden. Die Bereitschaft, Fan einer Unternehmensseite zu werden ist hier viel höher. Kommunikaiton hat einen sehr hohen Stellenwert – egal ob online oder offline.

Anfang des Jahres 2014 lag der Anteil der Bevölkerung mit Internet-Zugang bei nur 50%. Er wächst stetig aufgrund einer schnell anwachsenden Mittelklasse. Laut eMarketer wird noch 2014 mit 107,7 Millionen Internetnutzern im WM-Land gerechnet.

Social Media in Brasilien

  • Die fünf wichtigsten sozialen Netzwerke sind Facebook, Orkut (war ursprünglich das führende soziale Netzwerk in Brasilien und wurde dann von Facebook abgelöst), Twitter, ask.fm und LinkedIn.
  • Geführt wird diese Top-Liste von Facebook mit 84 Millionen Nutzern. Laut Statistik haben 88,4 Millionen Brasilianer einen Internet-Zugang, das heißt fast jeder der online ist, ist auch auf Facebook aktiv. 92,8% der Zeit, die Brasilianer mit Social Media verbringen, geht auf Facebook.
  • Wenn Sie in dem Land aktiv werden wollen, sollten Sie sich nicht alleine auf Facebook konzentrieren. Die oben genannten Plattformen sind dort auch sehr populär und keineswegs zu ignorieren. Laut dieser aktuellen Meldung von eMarketer wächst z.B. Twitter in Lateinamerika besonders stark.

Orkut

  • Beim Ranking der Social-Media-Plattformen in Brasilien steht Orkut an 2. Stelle und 48,4% der Orkut-Mitglieder kommen auch aus dem Land. Allerdings lag dieser Anteil Anfang 2013 noch bei ca. 60%. Das hier in Deutschland eher unbekannte Netzwerk gehört zu Google und ist laut Wikipedia neben Brasilien auch in Indien sehr populär.
  • Neben den üblichen Netzwerk-Funktionen, alte und neue Freunde zu finden, gibt es auf Orkut die Möglichkeit, Videos hochzuladen, Dokumente zu teilen, die Chat-Funktion GTalk zu integrieren und wie bei Facebook, Postings zu liken.

Ein paar Fakten über den Ecommerce in Brasilien

  • Die Lieblings-eCommerce-Plattform der Brasilianer heißt MarcadoLibre – über diese werden über 14 Millionen Suchende erreicht. Wer sich als Online Retailer auf dem brasilianischen Markt niederlassen möchte, sollte sich die Seite genauer ansehen.
  • Lokale Zahlungsmittel werden von den Verbrauchern sehr geschätzt. Besonders populär ist eine Form der Überweisung genannt Boleto Bancário, welche eine sehr sichere Zahlungsmethode darstellt. Diese Methode wird fast ausschließlich im B2B-Geschäft eingesetzt.
  • Da die Einkommen in Brasilien relativ niedrig sind, ist Zahlung auf Raten populär und sollte idealerweise bei größeren Beträgen angeboten werden.
  • Bei jeder Online-Bestellung muß eine brasilianische Steuernummer (CPF) angegeben werden.
  • Toll für Händler: Versandkostenfreie Lieferungen hat man in Brasilien nur sehr selten. Der Markt ist aufstrebend, siehe eMarketer welches für 2014 ein Wachstum von 11,7% voraussagt. Gleichzeitig gilt es allerdings auch ein paar Herausforderungen und Besonderheiten zu beachten. Gut vorbereitet, bietet das Land Unternehmen eine große Chance, sich auf diesem riesigen Markt zu etablieren!

Fußball WM in Brasilien auf Twitter folgen

Für Fußball- und Twitter-Begeisterte wird es im Netz in den nächsten Tagen so richtig rund gehen. Neu-Einsteiger auf Twitter könnten auf den Geschmack kommen, indem sie den wichtigsten Twitter-Hashtags zur WM folgen und alle wichtigen Informationen oder auch Rand-Erlebnisse von der WM life mitbekommen. Die folgenden Hashtags für verschiedene Sprachen sind dann die richtige Wahl:

Englisch: #worldcup und #Brazil2014

Deutsch: #WM2014

Spanisch: #Brasil2014

Französisch: #Brésil2014 und #CM2014

Portugiesisch: #Copa2014 und #SorteioCopa2014

 

Wer wissen möchte, welche Fußballer auf Twitter besonders aktiv sind, schaut hier bei Statista vorbei. Wie soll es anders sein, an 2. Stelle steht auch ein Brasilianer, nämlich Neymar mit dem Twitter-Kürzel @neymarjrNoch mehr zum Thema Twitter und FIFA WM gibt es hier im Twitter-Blog.

 

Foto: Fotolia © olga_milagros

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo liegen die wichtigsten Unterschiede bei der weltweiten Nutzung von Social Media?

Travel the world monuments concept 3

Ganz grob gesagt, könnte man sagen: Social Media auf weltweiter Ebene heißt: Facebook. Ausnahme wäre hier Russland und China, aber in allen anderen Ländern ist Facebook das Top Social Netzwerk. Emarketer hat kürzlich dazu eine guten Überblick gegeben, den ich hier gerne für Sie widerspiegle bzw. weiter ergänze.

Was ist typisch für bestimmte Regionen in puncto Social Media?

Asien/Pazifik:

Asien/Pazifik-Region: Social Media heißt dort vor allem Mobile Messaging Apps. Angefangen hat es mit Text und Audio-Nachrichten, und nun liegen Gruppen-Chats, Video-Chats, File-Sharing und Fotodienste (wie z.B. Instagram) im Trend.

China:

In China ist vieles ganz anders. Da Facebook und Twitter geblockt worden sind, wurde die Lücke von lokalen sozialen Netzwerken gefüllt. Nummer 1 ist dabei Qzone als größtes soziales Netzwerk in der Region, aber auch Microblogs, wie Weibo haben zahlenmäßig in der letzten Zeit aufgeholt. In China wird das ganz intensiv genutzt, denn die Statistik verrät, dass 50,9% der Internet-Nutzer einen Microblog haben, im Gegensatz dazu „nur“ 46,6% Mitglied eines sozialen Netzwerkes sind.

Eine Ausnahme bildet LinkedIn, denn dieses wurde nicht geblockt, so dass chinesische Geschäftsleute sehr wohl über diese Plattformen auf internationaler Ebene kommunizieren können. So können Sie über die LinkedIn-Suche mit chinesischen Geschäftsleuten in Kontakt treten, hier ein Beispiel für die Computer-Hardware-Branche.

In puncto mobiles chatten, ist WeChat die populärste Messaging Applikation. Sie ging erst im Jahr 2011 an den Start und hat somit einen enormen Weg zurückgelegt.

Ausblick: In einem meiner nächsten Blogartikel werde ich mich noch mehr mit Social Media in China beschäftigen.

Brasilien:

Bis vor kurzem war in Brasilien das Netzwerk Orkut am populärsten bis es von Facebook überholt wurde. Seit April 2013 steht Orkut nur noch an dritter Stelle, wie Sie bei Experian Marketing Services nachlesen können. 66,5% der brasilianischen Internetnutzer nutzen Facebook, danach kommt mit 18,48% Youtube gefolgt von 2,2% Orkut.

Russland:

Russland gehört zu den wenigen Ländern, wo Facebook nicht dominiert. Regionale Netzwerke bleiben populär, ganz vorne steht da VK bzw. Vkontakte. Hier tummeln sich mehr als doppelt so viele Russen wie auf Facebook wie Sie bei der im September 2012 durchgeführten Studie von Gemius SA lesen können. Schauen Sie sich die Seite genauer an, werden Sie sehr viel Ähnlichkeit zu Facebook entdecken. Ein entscheidender Unterschied ist allerdings, dass Streamen verschiedener Entertainment Medien ist innerhalb der Seite möglich. Ein weiteres Netzwerk, genannt Odnoklassniki.ru bringt alte Schulkameraden wieder zusammen – und es liegt zahlenmäßig auch deutlich vor Facebook. Experten gehen allerdings davon aus, dass Facebook in Russland ein Wachstum von 57% im laufenden Jahr 2013 hinlegen wird.

Middle East:

  • Hier dominiert Facebook, gefolgt von Google+ und Twitter. Laut GlobalWebIndex haben 78% der Internet-Nutzer in UAE in Q1/2013 Facebook genutzt.
  • Die Bevölkerung der UAE ist besonders online-affin, verglichen mit anderen Ländern der Welt. So heißt es laut Ipsos MediaCT, dass 71% der der Bewohner im Dezember 2012 online waren.

Frankreich:

Das Ranking der sozialen Netzwerke in Frankreich stellt sich laut Newmediatrendwatch im Dezember 2012 wie folgt dar:

1. Facebook: 34.3 Millionen Nutzer

2. Skyrock: 8.6 Millionen Nutzer

3. Twitter: 5.6 Millionen Nutzer

4. LinkedIn: 4.4 Millionen Nutzer

5. Viadeo: 3.7 Millionen Nutzer

  • Französische Unternehmen kommunizieren vorrangig auf den folgenden drei Plattformen: 65% nutzen Twitter, 54% haben mind. einen Facebook-Account und 50% nutzen Youtube für die Unternehmenskommunikation.
  • 77% der französischen Internet-Nutzer loggen sich regelmäßig auf sozialen Netzwerken ein wie es anschaulich in diesem Video von blost.fr dargestellt wird.
  • Wie in diesem interessanten Interview mit William El Kaim, Technology Marketing Director for Carlson Wagonlit Travel (CWT) deutlich wird, mangelt es in Frankreich einem Teil der Bevölkerung noch an Vertrauen und ist daher recht zögerlich in Sachen Social Media. Man kann inzwischen die Kommunikation in Echtzeit spüren und daran teilhaben, während es zuvor nur ein Konzept war.

Spanien:

Die letzten Daten konnte ich vom Juni 2012 von NewMediatrendwatch entnehmen. 

  • Spanien zählt 16,6 Millionen Facebook-Nutzer
  • 67,4% der spanischen Internetnutzer nutzen Social Media täglich
  • 90,5% von diesen sind bei Facebook
  • 44 % bei Twitter
  • 30,1% bei Google+ (1,5% aller Google+-Nutzer kommen aus Spanien)
  • 24,3% LinkedIn
  • 19% bei Tuenti (hier ist der Anteil gesunken verglichen mit vorhergehenden Jahren)
  • 13,9% bei Instagram
  • Die am meisten genutzten Netzwerke der spanischen KMUs sind Facebook (93%), Twitter (50%) und LinkedIn (45%) wie man hier bei mehrsprachig handeln nachlesen kann.

Welcher dieser Märkte interessiert Sie besonders? Möchten Sie Ihren Online-Shop auf ein anderes Land ausweiten und gezielt mit Kunden dort durch Social Media kommunizieren? Neben den sozialen Netzwerken die ich aufgelistet habe, könnten auch Fachforen oder Blogs ein interessanter Bereich sein, welcher von Land zu Land sehr individuell ist. Mit Hilfe von Social Media Monitoring lässt sich das gezielt für Ihren Markt und Ihre Produkte/ Dienstleistungen herausfinden. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten!