Social-Media-Analyse am Beispiel von Ernährungstrends

GemüseGesundes und leckeres Essen, Ernährung mit und ohne Fleisch, Abnehmen, Nahrungsunverträglichkeiten etc. sind schier unerschöpfliche Themen. Sobald wir eine Zeitschrift aufschlagen, taucht eines dieser Themen auf oder es werden neue Rezepte zu neuen oder alten Ernährungstrends veröffentlicht. Beim Besuch im Hugendubel treffe ich auf ein riesiges Angebot an wunderschönen Kochbüchern oder Gesundheitsratgebern. In meiner Küche kommen jährlich neue Kochbücher ins Regal. Für jedes Nischen-Thema rund um das gute Essen kann ich ein Buch erwerben. Was heißt nun gesunde Ernährung im Jahre 2015? Welches sind die derzeit meist diskutierten Ernährungsformen?

Besonders viel Literatur, Blogs und Kochbücher beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit der veganen Ernährung. Hinzugekommen ist die Steinzeit-bzw. Paleo-Ernährung sowie ebenfalls seit längerem bekannt, die Low-Carb-Diät. Diese drei Bewegungen erfreuen sich nicht nur in Deutschland immer größerer Beliebtheit, sondern sind schon seit längerem in den USA, in UK und anderen Ländern ein spannendes Thema. Mit Hilfe von Google Trends sehen wir, wie die Entwicklung dieser drei Ernährungsformen seit 2011 aussah.

Entwicklung der drei Ernährungsformen in den letzten Jahren (rot=vegan, gelb=low-carb, blau=paleo)

Entwicklung der drei Ernährungsformen in den letzten Jahren (rot=vegan, gelb=low-carb, blau=paleo)

Die hier noch unbekanntere, aber immer populärer werdende Steinzeit-Ernährung bringt es auf Amazon.de inzwischen auf 46 deutsch-sprachige Bücher. In Frankreich sind es 24 französische-sprachige Ratgeber rund um das Régime Paléo bzw. dessen Rezepte. Vegane Ernährung wird schon etwas länger heiß diskutiert, wie Sie auf der Grafik von Google Trends sehen konnten. Ich konnte sagenhafte 1680 Treffer bei den deutsch-sprachigen Bücher identifizieren, die sich mit veganer Ernährung beschäftigen.

Dank der Social-Media-Monitoring-Software von Brandwatch hatte ich die Gelegenheit, mir diese Trends unter dem Aspekt der Social-Media-Nutzung näher anzuschauen. Die professionelle Monitoring-Software liefert hilfreiche Informationen, wie ein Unternehmen seine Marketing-Aktivitäten planen sollte, welche Themen interessant sind, auf welchen Kanälen sie diskutiert werden, wer die Meinungsführer der einzelnen Themen sind und vieles mehr.

Da Brandwatch Social-Media-Monitoring für 27 Sprachen anbietet, habe ich mir bei der Gelegenheit auch die Social-Media-Welt für die drei ausgewählten Ernährungstrends im  Nachbarland Frankreich und UK angeschaut und die Bestätigung bekommen, dass sie dort ähnlich populär sind, wie bei uns in Deutschland. Im englisch-sprachigen Raum gibt es deutlich mehr Literatur bzw. Blogartikel zu dem Thema, was ich auf die noch aktivere Nutzung sozialer Medien in den englisch-sprachigen Ländern als auch den Fakt, dass weltweit geschätzt 1,5 Milliarden Menschen der englischen Sprache mächtig sind, schiebe.

Um einen Vergleich der Entwicklung in zwei Ländern zu ersehen, habe ich auf Brandwatch einen Report erstellt, welchen ich mir täglich, wöchentlich oder monatlich z.B. für die beiden Länder Deutschland und Frankreich zuschicken lassen konnte. Dieser Bericht liefert die aktuellsten Informationen/ Clippings zu dem jeweiligen Thema in sehr übersichtlicher Form. Damit ausgerüstet bin ich täglich auf dem Laufenden, was das Thema in den beiden Ländern angeht. Solch ein Report kann praktischerweise auch an Unternehmens-Teams oder Agenturen versendet werden.

Einblicke in Ernährungstrends

Das Monitoring hat mir, obwohl ich mich relativ gut mit dem Thema auskenne, weitere nützliche Informationen zu Trends der einzelnen Ernährungsthemen geliefert. Welche Kräuter, Geschmacksrichtungen oder Frühstücksvarianten bei welcher Ernährung gerade im Trend sind, kann ich so gezielt in die Marketing-Aktivitäten von Lebensmittelherstellern einfließen lassen. Im Rahmen der Analyse ist mir aufgefallen, dass ein Frühstücksbrei mit der Geschmacksrichtung Ingwer-Ananas-Minze gerade sehr beliebt ist. Eine Tag-Cloud zeigte mir themenverwandte Stichworte, welche ich ebenfalls bei der Unternehmenskommunikation berücksichtigen kann.

Tag cloud über die Paleo-Ernährung

Tag cloud über die Paleo-Ernährung

Wo wird über welche Ernährung diskutiert?

Eine besonders wichtige Fragen für Unternehmen ist oft: Auf welchen Kanälen wird über das Thema gesprochen und wo sollte ich selbst aktiv sein. Im folgenden Chart wird z.B. ersichtlich, über welche Medien besonders aktiv über vegane Ernährung kommuniziert wird. Welche das dann ganz konkret sind, zeigt das Tool ebenfalls an.

Verteilung der Social-Media-Kanäle: Vegane Ernährung

Verteilung der Social-Media-Kanäle: Vegane Ernährung

Wer beschäftigt sich mit „meinem“ Thema?

Unternehmen werden sich u.a. auch die Fragen stellen: Welche Influencer oder Blogger könnte ich ansprechen, um die Produkte näher kennenzulernen und zu testen? Welche Blogger kochen gerne mit unseren Produkten? All das lässt sich mit der richtig aufgestellten Query auf Brandwatch in Kombination mit weiteren kostenfreien Monitoring-Recherchen herausfinden. Das Tool hat mir geholfen, neue Twitter-Nutzer zu identifizieren und Blog-Autoren, Foren-Autoren zu finden, welche in die zukünftige Social-Media-Strategie von Lebensmittelherstellern einbezogen werden könnten.

UK-Paleo-Twitter-Influencer

 

 

Fotos: Brandwatch

Mit Geduld und Fingerspitzengefühl: So finden Sie die Influencer

Fernrohr

Mein Beitrag zur Blogparade

Bei meiner Tätigkeit geht es oft um die sogenannten Influencer im Social Web. Aus diesem Grunde, beschäftige ich mich heute im Rahmen der Blogparade von MonitoringMatcher mit diesem Thema. 

Laut Wikipedia ist der Begriff des Influencers erst ca. 2007 entstanden. Es handelt sich dabei um eine Person, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in den sozialen Netzen des Internets für das Marketing interessant wird. Das kann auch ein Sportler, ein Musiker, ein Politiker oder Unternehmer sein. Meist stehen diese Personen im Rampenlicht und sind auf einem bestimmten Gebiet ein Experte.

Wer sind die Influencer?

Während meiner Tätigkeit in der IT Branche haben wir bereits vor ca. 6 Jahren auch Influencer identifiziert. Da kamen neben den Journalisten, die bei Hardware-Online-Publikationen tätig waren, meistens Tech-Blogger als Influencer in Frage. Von einflussreich konnte 2008 noch nicht immer die Rede sein. Mit der Zeit haben sich einige von ihnen allerdings einen sehr bekannten Namen in der Szene gemacht. Generell kann man die Influencer in verschiedene Gruppen einteilen und sie sollten entsprechend individuell betrachtet werden:

  • Berühmtheiten wie Sportler, Künstler, Politiker mit hoher Reichweite welche sich den Service allerdings bezahlen lassen.
  • In der zweiten Gruppe, welche für PR und Marketing eine sehr wichtige Rolle spielen, sind die Experten und Meinungsführer eines spezifischen Themas zu finden.

Wie viele Besucher hat ein Influencer auf seinem Blog?

Das lässt sich so leicht gar nicht sagen. Es kommt auf die Branche und auf das Thema an. So können 500 Besucher sehr wenig sein, ist es aber eine Nische, die der Blog betreut, ist das schon beachtlich.

Wie findet man den Influencer?

  1. Online-Recherche: Mit Hilfe einer Liste von passenden Suchbegriffen wird in sozialen Netzwerken, durch Alerts und der Google-Suche nach den Meinungsführern Ausschau gehalten. Dieser Prozess ist relativ langwierig, wenn man sicherstellen möchte, dass die richtigen Leute identifiziert werden.
  2. Durch Nutzung von professionellen Social-Media-Monitoring-Tools wie z.B. Brandwatch oder Talkwalker. Dabei werden mit dem Monitoring-Tool Erwähnungen zu einem bestimmten Produkt, einem Thema oder einer Marke gesucht. Je nach Tool werden die Influencer dort anders bezeichnet. Bei Brandwatch sind es „Authors“. Sortiert nach unterschiedlichen Social-Media-Plattformen wie Blogs, Twitter, Foren etc lassen sich hiermit die Influencer identifizieren.

Ich persönlich finde es sinnvoll, die Influencer aus einem Mix aus beiden Recherche-Möglichkeiten zu identifizieren, die Ergebnisse sorgfältig zu prüfen und eine gewisse Zeit zu beobachten. Dieses „Monitoring“ erfordert etwas mehr Ausdauer, stellt aber eine bessere Qualität an richtigen Kontakten für ein Unternehmen dar.

Welche Fragen sollte man sich stellen, um einen Influencer zu identifizieren?

  • Wie oft schreibt er über das relevante Thema?
  • Wie groß ist seine Reichweite? Wie ist sein Alexa-Ranking, wieviele Fans auf Facebook, wieviele Twitter-Follower etc. hat er?
  • Wie groß ist seine Fach-Expertise? Eignet er sich wirklich für Ihr Unternehmen/ Ihr Produkt? Hier kann es auch lohnen, noch jemanden aus dem Unternehmen hinzuzuholen, der die Expertise des Meinungsführers/ Influencers besser einschätzen kann.
  • Ist er prominent? Handelt es sich um eine einflussreiche Persönlichkeit? Hier kann es heißen, dass seine Unterstützung für ein Unternehmen finanziert werden muss.

Laut dem Augure Influencer Marketing Survey von 2014 sollte man einem Influencer folgende Eigenschaften zuschreiben können:

  • 79% sagten, dass sie in der Lage sein sollten, ihre Meinung zu äußern und eine Reaktion auslösen sollten, wenn sie sich zu einem bestimmten Thema äußern.
  • 73% waren der Meinung, dass die Reichweite und die Größe der Community des Influencers eine wichtige Rolle spielt.
  • 62% spiegelt die Share of voice, also die relativ hohe Frequenz an eigenen Beiträgen in Diskussionen zu bestimmten Themen, wider.

Wer kontaktiert die Influencer?

Vor der Erstkommunikation steht die Beobachtungsphase/ das Monitoring. Es empfiehlt sich, ohne Eile, sondern lieber in Ruhe den Influencer eine Weile zu beobachten und mehrere Artikel zu lesen, um seinen Stil zu verstehen.

Mit diesen Vorkenntnissen über den Influencer, kann er individuell und persönlich kontaktiert werden.

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass es einen festen Ansprechpartner für die Influencer gibt. Idealerweise ist es jemand aus PR/ Marketing im Unternehmen, der eine feste Strategie verfolgt und diese immer persönlich kommuniziert.

Was ich an der oben genannten Augure-Studie interessant finde: Bisher habe ich Influencer fast ausschließlich erstmals per E-Mail kontaktiert. So denken auch 66% der Studien-Teilnehmer. An zweiter Stelle steht mit 52% Twitter, was ich durchaus nachempfinden kann. An dritter Stelle steht das Kontaktieren über deren Blog. Obwohl Facebook das Top 1 soziale Netzwerk ist, steht es in diesem Falle zusammen mit G+ relativ weit hinten an.

 Foto: Fotolia © Luftbildfotograf

 

 

Wie Unternehmen Twitter einsetzen

England

Wie nutzen Unternehmen den Kurznachrichten-Dienst Twitter? Wie stark ist Twitter derzeit schon in die Unternehmenskommunikation eingebunden? Im Brandwatch  Report „Brands on Twitter 2012“ habe ich interessante Fakten hierzu gefunden. Dazu sind im Jahr 2012 258 Unternehmen aus Großbritannien befragt worden. Mit Sicherheit gibt es in einigen Punkten Ähnlichkeiten zu den Aktivitäten in Deutschland, generell lässt sich allerdings vermuten, dass hierzulande Twitter noch zurückhaltender eingesetzt wird als es in UK der Fall ist.

Zur Situation in Deutschland: So wurde bereits Mitte 2012 berichtet, dass Twitter an Fahrt gewinnt und diese Liste von der Agentur Talkabout mit deutschen Unternehmen auf Twitter zeigt, dass größere und mittelständische Unternehmen durchaus ihre Marketingaktivitäten durch Twitter ergänzen. Allerdings setzen noch lange nicht alle Unternehmen den Kurznachrichtendienst ein. In Deutschland waren es letztes Jahr 55,6% der Marken wie hier bei Futurebiz analysiert wurde.

Was verrät uns die Analyse aus UK?

  • Von den 258 Unternehmen nutzen nur 9% kein Twitter (23 hatten kein Account bzw. haben nie eine Nachricht über Twitter versendet). Interessanterweise zählen zu diesen Unternehmen z.B. Apple und Aldi.
  • Nur 10% der Marken haben in 2012 nicht getwittert, 2011 waren das noch 16%.
  • 75% der Marken nutzen Twitter fürs Aussenden von Eigenwerbung, Neuigkeiten und zum Austausch bzw. Konversation mit ihren Followern. 13% nutzen Twitter nur für den Versand eigener Inhalte.
  • Mehr als ein Drittel der Unternehmen haben mehrere Twitter-Accounts (35% mehrere, 56% besitzen nur ein Account). Im Jahr 2011 haben nur 7% der Unternehmen mehrere verschiedene Twitter-Accounts für ihre Kommunikation eingesetzt.
  • 2012 wurde weniger häufig getwittert als 2011. Die Hälfte der Twitter-Accounts twitterte 2012 seltener als 7 x Woche. 2011 twitterte die Hälfte ca. 19 x Woche.
  • Die meisten Unternehmen, nämlich 75% haben verstanden, dass es sich um eine Konversation handeln sollte und die Aktivitäten stets aus eigenen und fremden Inhalten sowie Gesprächen mit anderen Twitter-Nutzern bestehen sollten.

Fazit: Diese Zahlen belegen für mich sehr schön, dass für einen Großteil der Unternehmen Twitter inzwischen zum guten Ton dazugehört. Wurde letztes Jahr häufiger getwittert so scheint inzwischen bei vielen UK-Unternehmen eine Strategie zu existieren und Qualität, also lieber weniger als zu viele Posts, vorzugehen. Der Fakt, dass 3/4 der Unternehmen nicht nur eigene Inhalte verteilen sondern konkrete Konversation betreiben, bestätigt dies und genau das ist es ja auch, was Twitter unterhaltsamer und so effektiv macht.

Es bleibt spannend, inwieweit sich diese Entwicklung hier in Deutschland beobachten lässt.

Mit 4 einfachen Tipps mehr Erfolg mit Twitter im B2C

Autumn cafes and romantic relationship between man and woman

Kürzlich hat Brandwatch seinen Twitter Landscape Report veröffentlicht. Aus 10.000 zufällig ausgewählten Tweets von 1000 UK-Twitter-Accounts lernt der Leser eine Menge über das Nutzungsverhalten von Twitter in UK. Heute blogge ich über die wichtigsten Fakten der Studie und gebe Tipps als Schlußfolgerung für das Unternehmensengagement auf Twitter, welche meines Erachtens nach auch in anderen Ländern angewendet werden können.

  • 62% der Twitter-Konversationen in UK bestehen aus Engagement wozu Retweets, Tags und Antworten gehören und ein verhältnismäßig kleiner Teil aus eigenen Nachrichten bzw. Eigenwerbung.
  • Die wichtigsten Themen auf Twitter sind TV/Film, Sport und Musik.
  • 3,6% der Tweets enthalten Marken. Das sind mehr Tweets als über Musik und Persönlichkeiten.
  • Weibliche Twitter-Nutzer äußern eher Persönliches als Männer.
  • Männer beschweren sich häufiger über Marken, Frauen dagegen berichten lieber über Kauferlebnisse oder nehmen an Gewinnspielaktionen teil.
  • Ein besonders beliebtes Thema auf Twitter sind: Feedback zu TV-basierten Werbesendungen.
  • Weibliche Twitter-Nutzer retweeten lieber als die Herren der Schöpfung. Diese bevorzugen zu 18% lieber eine direkte Antwort.

Live-Tweeting ist sehr populär geworden. Dies sieht man an der Word Cloud wo eindeutig eines der meistgenutzten Begriffe „watching“ ist. Während des Fernsehens wird vom Sofa aus kommentiert, gechattet und auch gern gemeckert. Hier in Deutschland erfreuen sich die Hashtags #Tatort, #DSDS und auch #Tagesschau großer Beliebtheit.

  • Der Report zeigt, dass Sendungen mit Hashtag 63% mehr getweetet werden als andere.
  • Konversationen über Sportereignisse werden häufiger von Männern getätigt, und hängen meist mit größeren Sportevents zusammen.
  • Marken werden eher im B2C erwähnt, B2B ist doch seltener in den Erwähnungen anzutreffen.

Welche Bereiche werden besonders gerne auf Twitter erwähnt oder diskutiert?

  • Es wird gerne gegessen und getrunken, das ist offensichtlich bei 32% der Erwähnungen, gefolgt von 17% Kleidung und Accessoires. Dann folgen mit jeweils 11% Technologie-Marken, Einzelhandelsmarken und Unterhaltungsthemen.
  • Twitter ist ein on-the-go-Service. Das erste, was viele Leute während einer Pause machen: Sie twittern. So sind Snacks und Fast-Food-Marken besonders häufig genannt worden. 73% der Frauen und nur 27% der Männer twittern gern über Ihre Pause, das Essen oder was sie gerade bestellen.
  • Wenn über Kleidungsthemen getwittert wird, dann sind das zu 89% weibliche Twitter-Nutzerinnen und interessanterweise wird sehr oft über das Vorhaben etwas zu kaufen getwittert, weniger über Preise oder das Einkaufserlebnis an sich.
  • Währenddessen twittern Männer lieber über Technologie bzw. technische Produkte (80% Männeranteil).

4 Tipps für mehr Erfolg auf Twitter:

  1. Twittern Sie am Abend. Im Zuge vom populären „Live-Tweeting“ erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit Sicherheit besser als zu Zeiten wo diese selbst arbeitet und sich um andere Dinge kümmern muß.
  2. Twittern Sie im Zuge von Sport-Ereignissen und unterstützen Sie diese ggf. durch eigene Aktivitäten. Dies erhöht ihre Aufmerksamkeit enorm, auch langfristig.
  3. Sie möchten mit einer Konsumermarke Frauen erreichen? Probieren Sie Gewinnspiele. Allerdings sind reine Twitter-Gewinnspiele mit Vorsicht zu genießen. Wie die Studie zeigt, ist ein hoher Anteil an Accounts speziell nur darauf angelegt, um Gewinnspielen zu folgen und diese zu retweeten. Es nützt einem Unternehmen wenig, wenn es mit einem Gewinnspiel seine Bekanntheit erweitern möchte und eine Menge Retweets mit einem Gewinnspiel erzielt, diese Accounts aber kaum Follower haben und nicht wirklich „echt“ kommunizieren. Hier empfiehlt es sich, die Anzahl der Follower in die ROI-Kalkulationen einzubeziehen um realistischere Ergebnisse zu erhalten.
  4. Frauen twittern am liebsten über TV, Arbeit, Bildung und Musik. Männer eher über Sport, Gaming, News und Politik. Holen Sie Ihre Zielgruppe genau mit diesen Themen ab.

Sie möchten genau für Ihre Marke oder Dienstleistung wissen, wie das Nutzungsverhalten Ihrer Zielgruppe ausschaut? Kontaktieren Sie mich für eine Blitzberatung!

 

Foto: © paseven – Fotolia.com