5 Funktionen, die Jobsuchende auf LinkedIn kennen sollten

Falls Sie bereits auf Jobsuche sind oder in den nächsten Monaten starten möchten, empfehle ich Ihnen, sich intensivst mit der Optimierung Ihres LinkedIn-Profils zu beschäftigen. Mit diesem Artikel möchte ich auf weitere, für die Jobsuche sehr wichtige Funktionen aufmerksam machen.

Bitte sehen Sie diese als Ergänzung zu einem vollständigen Profil sowie der aktiven Nutzung der Publishing-Funktionen wie das Publizieren von Beiträgen, Kommentieren oder Schreiben von Blogartikeln. Ich bin der festen Überzeugung, dass man nur mit einem vollständig ausgefüllten und professionellen Profil die Aufmerksamkeit von Recruitern, Unternehmen und persönlichen Kontakten erlangt. Alleine die Überarbeitung der Rubrik „Kenntnisse und Fähigkeiten“ und das Hinzufügen eines gut formulierten Info-Textes machen oft schon viel aus.

Welche Funktionen sind für die Jobsuche besonders interessant?

1. #Openforwork

Sie können direkt in Ihrem Profil, in Ihrem Foto anzeigen lassen, dass Sie „open for work“, also an Jobangeboten interessiert sind. Es wird links um Ihr rundes Profilfoto ein grüner Streifen angezeigt mit der Schrift #openforwork. Diese Anzeige kann ganz öffentlich gemacht werden bzw. auch nur für Recruiter, die mit einer Recruiter-Mitgliedschaft arbeiten, angezeigt werden. Profilbesucher aber auch Personen, die Ihre Beiträge im Newsfeed sehen, erkennen die grüne Kennzeichnung und könnten Sie bezüglich eines Jobangebotes kontaktieren.

Wie gehen Sie vor?

Klicken Sie in Ihr LinkedIn-Profil und gehen Sie auf „Profilbereich hinzufügen“. Es öffnet sich ein Fenster mit der folgenden Einteilung. Hinter der Frage: „Auf Jobsuche“ verbirgt sich mehr. Schauen Sie sich dort mal um.

Sie können angeben, ob Sie Vollzeit arbeiten möchten, welche Art der Position Sie interessiert, Sie sich aktiv bewerben und welchen Arbeitsort Sie bevorzugen.

Wichtig: Im unteren Bereich des Menüs, gibt es die Möglichkeit, einzustellen, ob alle Mitglieder auf LinkedIn oder nur Recruiter diese Einstellung sehen sollen.

Bitte berücksichtigen Sie Folgendes: LinkedIn versucht zu verhindern, dass Nutzer der Recruiter-Mitgliedschaft, die in Ihrem Unternehmen oder für Ihr Unternehmen arbeiten, Ihre in dem Bereich angegebenen Karriereziele nicht sehen. Allerdings ist es nicht möglich, eine 100-prozentige Geheimhaltung zu gewährleisten. Überlegen Sie sich daher sehr genau, ob und wie Sie diese Einstellung freischalten möchten.

2. Suchen Sie auf LinkedIn nach Jobs

Im oberen schwarzen Bereich finden Sie ein Aktenkoffer-Symbol, welches Sie zum Job-Bereich führt.

Dort können Sie selbst proaktiv nach Jobs suchen, die LinkedIn-Empfehlungen für Jobs durchscrollen, Jobsuchen speichern und Benachrichtigungen verwalten.

Als Premium-Nutzerin sehe ich zusätzlich:

– welche Jobs gerade aktiv ausgeschrieben sind, wie viele Bewerber sich über LinkedIn beworben haben und mir ein paar vergleichende Daten zu deren Kenntnissen, Karrierestufe, Ausbildung und Location anschauen.

– zusätzliche Informationen zu den ausschreibenden Unternehmen, sein Wachstum, Fluktuation bzw. durchschnittliche Beschäftigungsdauer der Mitarbeiter.

Falls Sie eine Premium-Mitgliedschaft haben, sehen Sie Im Job-Portal auch eine Rubrik zum Thema Gehalt, genannt „LinkedIn Salary“. Dort erhalten Sie Richtwerte für die durchschnittlich gezahlten Gehälter in der ausgewählten Kategorie, nach Erfahrung. Die zusammengestellten Daten werden von LinkedIn-Mitgliedern freiwillig angegeben, je nach Job-Kategorie bzw. Höhe der Datenmenge sind die Werte aussagekräftiger oder auch nicht. Falls in Ihrem Bereich nur wenige Daten angegeben worden sind, ist die Aussagekraft nicht allzu hoch. Ein von mir durchgeführter Test beinhaltete Gehaltsinformationen von 86 LinkedIn-Mitgliedern zum Job des Social Media Managers aus der Metropolregion München. Ich denke mit den Werten lässt sich zumindest eine Tendenz erkennen.

Falls Sie die Funktionen kennenlernen wollen, geht dies mit einer Premium-Mitgliedschaft über diesen Link.

3. Premium-Mitgliedschaften für Jobsuchende

Um auf LinkedIn mehr Sichtbarkeit zu erlangen und die Jobsuche voranzutreiben, kann sich eine Premium-Mitgliedschaft lohnen. Zwar werden sehr viele Funktionen bereits mit dem kostenfreien Account freigeschaltet, aber das pro-aktive Anschreiben fremder Personen ist recht eingeschränkt. Gerade wer neu auf LinkedIn ist, besitzt noch nicht genügend Kontakte 2. Grades und stösst relativ bald an seine Grenzen. Da können ein paar InMails hilfreich sein. LinkedIn bietet daher gezielte Mitgliedschaften für Jobsuchende mit LinkedIn Essentials (nur in Deutschland, Stand 3.9.2020) und LinkedIn Career an. Die Mitgliedschaften können immer für 30 Tage kostenfrei getestet werden, bevor sie in ein bezahltes Abo umgewandelt werden. Bei diesen Abos zahlt man monatlich oder einen Jahresbeitrag, der etwas günstiger ist.

LinkedIn Essentials“ für nur 10,00 € monatlich (in Deutschland) mit den folgenden Funktionen:

  • Sie bekommen ein Guthaben von 5 InMails pro Monat. InMails sind kostenpflichtige Nachrichten an Nicht-Kontakte auf LinkedIn. InMails geben Ihnen die Möglichkeit, die fremde Person mit persönlicher Nachricht anzuschreiben und ihr eine Kontaktanfrage zu senden. Kontakte 2. Grades, also Personen, welche bereits mit Ihnen einen oder mehrere gemeinsame Kontakte haben, lassen sich mit Nachricht über das Wort „vernetzen“, kontaktieren. Wie das funktioniert, habe ich hier beschrieben.
  • Sie sehen eine Liste mit allen Profilbesuchern der letzten 90 Tage. Beim Basis-Account sehen Sie nur die letzten 5 Besucher. Nützlich wird diese Funktion dann, wenn Sie Ihre Profilbesucher per Nachricht kontaktieren und diese z.B. in Ihr Netzwerk einladen, sich erkundigen, warum sie Ihr Profil besucht hat. Nehmen Sie immer auch Bezug zum Profil der Person oder deren LinkedIn-Aktivitäten wie einen aktuellen Beitrag und suchen Sie nach Gemeinsamkeiten. Kontaktanfragen ohne Text und ohne persönliche Note gibt es leider schon genug. Der Bonus für Sie als Premium-Mitglied ist, dass Sie im Privatmodus andere Profile besuchen können, unerkannt bleiben und dennoch sehen, wer Ihr Profil besucht hat. Falls Recruiter oder andere Personen im Privatmodus Ihr Profil besucht haben, können Sie das leider nicht sehen.
  • Sie können sich mit anderen Bewerbern vergleichen und feststellen, ob Sie die Kenntnisse im Profil angegeben haben, über die andere Bewerber verfügen.
    Sie rutschen in den Suchergebnissen von Recruitern, die eine Mitgliedschaft wie Recruiter Lite besitzen, weiter nach oben. Wenn es viele Mitbewerber gibt, ist das eine interessante Funktion. Nicht jeder wird es in diese Liste schaffen.

LinkedIn Career bietet für 29,49 € monatlich folgende interessante Funktionen an (die ersten Funktionen sind bei beiden Mitgliedschaften gleich):

  • 3 InMails pro Monat um fremde Mitglieder oder Recruiter anschreiben zu können.
  • Sie sehen eine Liste mit allen Profilbesuchern der letzten 90 Tage. Beim Basis-Account sehen Sie nur die letzten 5 Besucher. Nützlich wird diese Funktion dann, wenn Sie die Profilbesucher per Nachricht kontaktieren und diese z.B. in Ihr Netzwerk einladen. Das finde ich sehr nützlich, denn so ein Besuch geschieht oft nicht ohne Grund. Der Bonus für Sie als Premium-Mitglied ist, dass Sie im Privatmodus andere Profile besuchen können, unerkannt bleiben und dennoch sehen, wer Ihr Profil besucht hat.
  • Bewerbereinblicke: Sie sehen, wie Sie im Vergleich zu anderen Bewerbern dastehen, woher diese kommen und über welche Kenntnisse diese verfügen, welche Ihnen ggf. für den Job fehlen.
  • Sie landen in den Bewerberlisten der Recruiter weiter oben und steigern damit Ihre Chance, gefunden zu werden.
  • Sie erhalten Zugriff auf Gehaltsdaten beim Durchstöbern von Jobs auf LinkedIn. Siehe auch meine Ausführungen weiter oben unter 2..
  • Last but not least: Der Zugriff auf „LinkedIn Learning“ als separate Videokurs-Plattform. Über eine Vielzahl an Videos (Onlinekurse und Fachvorträge) können Sie sich Tipps für die Bewerbung aber auch zu beruflichen Qualifikationen holen.

4. Weiterbildung mit LinkedIn Learning

Schauen Sie doch mal bitte auf LinkedIn in den Bereich „LinkedIn Learning“. Zu finden über „Mehr“, siehe Screenshot.

„LinkedIn Learning“ ist etwas versteckt im Menü „Mehr“ ganz oben in der schwarzen Leiste.

Falls Sie auf Arbeitssuche bzw. freigestellt worden sind, sollten Sie die „freie“ Zeit u.a. für Ihre persönliche Weiterbildung nutzen. Egal ob Online oder in Präsenz: Es gibt immer neue Kenntnisse und Qualifikationen, die man sich aneignen könnte und genau da setzt LinkedIn mit der Learning-Plattform an. Sie bietet Ihnen professionell erstellte Videos in sieben Sprachen mit Tipps für professionelle Bewerbungsunterlagen, das Vorstellungsgespräch, andere bewerbungsrelevante Themen aber auch zu fachspezifischen Qualifikationen aus der Berufswelt an. Da sie auf LinkedIn integriert ist, erkennt sie, welche Kenntnisse und Fähigkeiten heute und morgen auf LinkedIn im Recruiting besonders gefragt sind und passende Videos und Kurse werden dazu angeboten. LinkedIn Learning kann daher auch zum Erlernen von Themen wie Cloud Computing, Computergrafik, Google Analytics, Programmiersprachen, Arbeitsmethoden für Führungskräfte und vielem mehr genutzt werden.

Unter der Kategorie „Berufliche Weiterbildung“ kann ich bereits 375 Kurse und über 8000 Videos aufrufen. Selbstverständlich lässt sich diese Suche mit dem Klick auf passende Stichworte eingrenzen. Sie sehen, das Angebot ist groß und vielseitig.

Wer keine Premium-Mitgliedschaft hat, kann mal in die Suchfunktion von LinkedIn Learning schnuppern und sich die Vorschau der Videos anschauen, um ein Gefühl für das breitgefächerte Angebot zu bekommen.

Einige große Unternehmen bieten einen Zugang zu LinkedIn Learning bereits als Weiterbildungsprogramm für ihre Mitarbeiter an. Diese können sich dann Lernziele stecken und nach freier Zeiteinteilung an ihrer Entwicklung arbeiten.

Wer sich privat dort umschauen möchte, kann dies über die Mitgliedschaft „LinkedIn Career“ tun. Ich arbeite mit dem Sales Navigator und habe ebenfalls Zugang. Vor zwei Jahren wurde auch eine reine LinkedIn Learning-Mitgliedschaft angeboten. Über diesen Link erhalten Sie eine Übersicht zu den aktuellen Kosten für LinkedIn Learning. Unternehmen erhalten Lizenzen zu anderen Konditionen.

5. Setzen Sie auf Empfehlungen aus Ihrem Netzwerk

Bitten Sie Personen aus Ihrem unmittelbaren Umfeld, welche auch auf LinkedIn aktiv sind, um eine Empfehlung, welche öffentlich in Ihrem Profil angezeigt wird. Voraussetzung ist, dass Sie mit der Person vernetzt sind (sie Kontakt 1. Grades ist) und Sie bereits zusammen gearbeitet haben. Kunden, Kooperationspartner, Vorgesetzte, Mitarbeiter sind immer die besten Anlaufstellen für Empfehlungen.

Natürlich dürfen auch Sie aktiv werden und Ihren Kontakten Empfehlungen aussprechen.

Wie Sie selbst um Empfehlungen bitten, habe ich in diesem Artikel beschrieben.

Das waren meine fünf aktuellen Tipps für Ihre LinkedIn-Aktivitäten als Jobsuchender. Diese gehen Hand-in-Hand mit einer Profiloptimierung sowie der regelmäßigen Aktivität auf LinkedIn in Form von eigenen Beiträgen und dem Schreiben von Kommentaren.

Falls Sie Ihr Profil optimieren möchten, kann ich Ihnen meinen Ratgeber empfehlen, Sie finden ihn auf Amazon als E-Book und gedruckte Version. (Ab Ende September/ Oktober 2020 als überarbeitete Version).

Portraits by Intuitive by Patrick

Fotos: LinkedIn-Screenshots, Beitragsbild: Pixabay, Portrait: „Intuitive by Patrick“

So setzen Sie LinkedIn bei der aktiven Jobsuche ein

Sie sind derzeit auf der Suche nach einem neuen Job? Egal ob Sie es aus der Arbeitslosigkeit oder aus einem bestehenden Job heraus versuchen, mit Hilfe von LinkedIn haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihrem Ziel näher zu kommen. Sicherlich haben Sie schon davon gehört, denn LinkedIn und Recruiting passen hervorragend zusammen.

Die Grundlage: Ein vollständiges LinkedIn-Profil

Die ersten beiden Grundvoraussetzungen sind ein gut ausgefülltes Profil mit einem professionellen Foto und ein gut ausgebautes Netzwerk. Wenn Ihr Profil nur zum Teil oder gar nicht ausgefüllt ist, empfehle ich Ihnen, meinen Leitfaden für ein professionelles LinkedIn-Profil. Hier erfahren Sie Schritt-für-Schritt, worauf Sie im Profil achten sollten.

Starten Sie aktiv, täglich Ihr LinkedIn-Netzwerk auszubauen, indem Sie nach neuen Kontakten suchen, neue Kontakte begrüßen und eine Kurzvorstellung Ihrer Tätigkeit schicken. Auch wenn Sie nur Kontakte bestätigen, die Sie persönlich kennen, ist es machbar, 100 Kontakte und mehr auf LinkedIn zu bekommen. Ich empfehle, die Funktion „Personen, die Sie vielleicht kennen“ regelmäßig zu nutzen.

Unternehmensseiten

Sie interessieren sich für einen Job in einem bestimmten Unternehmen. Suchen Sie die Unternehmensseite auf LinkedIn auf und schauen Sie, mit wem Sie bereits auf LinkedIn aus diesem Unternehmen vernetzt sind. LinkedIn wird Ihnen die Kontakte 1., 2. und 3. Grades anzeigen. Wie Sie sehen, habe ich zum Beispiel einen Kontakt, welcher bei AOL arbeitet. Wenn ich mich für das Unternehmen interessieren würde, könnte ich diesen Kontakt anschreiben und mich erkundigen, wie es dort jobtechnisch ausschaut, ob sie Mitarbeiter suchen.

Besonders die Kontakte 1. und 2. Grades sind spannend, weil sie leicht kontaktiert werden können. Bei letzteren könnten Sie sich vorstellen lassen und so Mitarbeiter einer für Sie interessanten Abteilung des Wunsch-Unternehmens ansprechen.

Anhand von gut ausgefüllten Profilen der Mitarbeiter können Sie einen Eindruck über deren Tätigkeitsbereiche, Hierarchien etc. gewinnen. Je nachdem wie gut Sie die Kontakte kennen, schreiben oder rufen Sie sie an!

Auf Unternehmensseiten finden Sie auch einen Bereich „Unternehmenskultur“ mit Statistiken über die Mitarbeiter (Verteilung der Sprachen, Anteil der Berufseinsteiger etc). Mit einem Upgrade auf Premium erhalten Sie noch mehr Details wie z.B. wie hoch die Fluktuationsrate im Unternehmen ist. Last but not least sehen Sie welche Jobs gerade frei sind und Sie können sich über LinkedIn bewerben. Wenn mehrere Positionen an einem bestimmten Standort ausgeschrieben sind, könnte auch eine Blindbewerbung Sinn machen. Vielleicht passen Sie ja mit Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten auch gut dazu!

Empfehlungen

In Ihrem LinkedIn-Profil gibt es derzeit keinerlei Empfehlungen? Bitten Sie einige ehemalige Vorgesetzte, Kollegen und Geschäftspartner, eine Empfehlung für Sie zu schreiben. Sie können sie für den aktuellen Job, aber auch für bisherige Stellen anfragen. Hier gibt es Tipps und Anregungen, wie Sie es angehen könnten.

Überprüfung und Aktualisierung der Keywörter in Ihrem Profil

Überprüfen Sie Ihr Profil nach einigen Monaten, ob die ausgefüllten Keywörter in Ihrer Zusammenfassung und der Berufserfahrung sinnvoll ausgewählt worden sind. Recruiter suchen nach bestimmten Fähigkeiten und der LinkedIn-Algorithmus hilft Ihnen, in den Suchergebnissen weiter oben angezeigt zu werden, wenn diese Begriffe mehrfach im Profil auftauchen. Positiv ist es auch, wenn die für Sie relevanten Keywörter in den Empfehlungen auftauchen. Durch das Studium von aktuellen Stellenanzeigen und mit Hilfe von Google können Sie auch herausfinden, welche Begriffe eher im Trend liegen. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie auch wirklich über diese Kenntnisse verfügen.

Jobs-Kategorie auf LinkedIn

Um aktiv nach Jobs zu suchen, gehen Sie in den Bereich „Jobs“ (mit dem Symbol eines Aktenkoffers) auf LinkedIn. Sie finden diesen ganz oben auf LinkedIn. Hier können Sie über die erweiterte Suche nach Jobs in bestimmten Branchen, Tätigkeitsbereichen und nach Standorten sortiert, suchen. Ganz oben finden Sie in dem Bereich dieses Suchfenster. Sie können nach verschiedenen Kriterien eine Suche starten und diese dann später „fine-tunen“ (siehe untere Screenshots zur Berufserfahrung und Veröffentlichungsdatum der Stellenausschreibung).

Jobs in Gruppen

Unter dem Reiter „Interessen“ gelangen Sie zu den LinkedIn-Gruppen. Hier können Sie sehen, in welchen Gruppen Sie bereits Mitglied sind bzw. aktiv nach geeigneten Gruppen für sich suchen. Gruppen stellen einen interessanten Weg dar, Mitarbeiter aus bestimmten Branchen oder Themenkreisen zu gewinnen.

Wenn Sie dort auf Jobs klicken, erhalten Sie eine Liste mit Stellenausschreibungen passend zum Thema der Gruppe.

Aktives Netzwerken

Netzwerken Sie aktiv: Online und Offline mit Kontakten aus der Branche, in welcher Sie einen neuen Job finden möchten. Über diese Wege finden sich häufig neue berufliche Möglichkeiten.

Auf LinkedIn bringen Sie sich mit regelmäßigen eigenen Beiträgen und interessanten Artikeln in die Erinnerung Ihrer Kontakte. Wenn diese von Ihrer Jobsuche erfahren, sind Sie schon einen Schritt weiter. Dank eines gut ausgefüllten LinkedIn-Profils rückt der neue Job viel schneller in Aussicht. Probieren Sie es aus!

 

So funktionieren Empfehlungen auf LinkedIn

Haben Sie schon Empfehlungen auf LinkedIn erhalten? Nein? Ich empfehle Ihnen, Ihr Netzwerk um Empfehlungen zu bitten.

Fakt ist, dass Sie mit einem gut ausgefüllten LinkedIn-Profil inklusive einiger Empfehlungen die Aussagekraft Ihres Profils steigern. Wenn Sie auf Jobsuche sind oder LinkedIn als Business-Netzwerk im Rahmen einer selbständigen Tätigkeit nutzen, sollten Sie sich mit den Empfehlungen auseinandersetzen. Meiner Meinung nach sollten Sie für Ihren aktuellen Job als auch für die letzten zwei Positionen, jeweils einige Empfehlungen hinzufügen bzw. hinzufügen lassen. Für Jobs welche 10 Jahre oder länger her sind, halte ich es für weniger relevant.

Gerade wenn Sie auf Jobsuche sind, wird es Ihnen wichtig sein, dass Ihr LinkedIn-Profil für sichtbar ist und anhand der richtigen Keywörter von Recruitern gefunden wird. Wenn Sie Empfehlungen erhalten haben, welche auch noch die Keywörter enthalten, welche Sie bereits in Ihrer Zusammenfassung, in der Berufserfahrung angegeben haben und nach welchen ein Recruiter sucht, umso besser für Sie.

Wussten Sie schon, dass die Empfehlungen, die Sie erhalten, von Ihren direkten Kontakten und Kontakten 2. und 3. Grades auf LinkedIn gesehen werden können? Vorausgesetzt, diese sind bei LinkedIn angemeldet. Wer nicht in Ihrem Netzwerk ist, kann die Empfehlungen nicht einsehen.

Machen Sie den ersten Schritt: So schreiben Sie eine Empfehlung

Geben kommt vor Nehmen, daher ist es immer eine gute Idee, selber pro-aktiv Empfehlungen zu schreiben. Schreiben Sie diese vorab in einem Word-Dokument, damit Sie per Rechtschreibprüfung sicherstellen können, dass sich keine Fehler eingeschlichen haben. Beim Formulieren sollten Sie auf typische „Worthülsen“ verzichten. Schreiben Sie anhand von Beispielen, welchen konkreten Erfolg der Empfohlene erreicht hat, dank seines Engagements. Das bleibt sicherlich besser haften als ein Satz wie „Herr Müller war ein sehr guter Manager mit X Expertise und ich habe gerne mit ihm zusammengearbeitet“.

Der Empfohlene kann zu dem geschriebenen Text sein OK geben, bevor die Empfehlung in seinem Profil angezeigt wird.

Sie können eine andere Person direkt über deren Profil empfehlen. Sie klicken dazu im Profil auf den kleinen blauen Pfeil neben „Vernetzen“. Das sich öffnende Fenster schaut dann so aus:

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An dritter Stelle steht „Empfehlen“. Sie klicken darauf und kommen direkt auf ein Formular wo Sie den Text mit der Empfehlung für die ausgewählte Person hinterlassen können.

 

 

 

In diesem Empfehlungsmanager auf LinkedIn sehen Sie auch die anderen Möglichkeiten:

  • Erhaltene Empfehlungen
  • Gesendete Empfehlungen
  • Um Empfehlungen bitten und
  • wie hier angeklickt, den Punkt Empfehlungen schreiben.

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So bitten Sie um eine Empfehlung

Gehen Sie in den Bearbeitungsmodus Ihres LinkedIn-Profils und scrollen bis zum Bereich der Berufserfahrung zu einem Ihrer letzten Jobs. Dort können Empfehlungen hinzugefügt werden, eventuell haben Sie ja auch schon welche erhalten. In etwa schaut das so aus:

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Klicken Sie auf „Um Empfehlungen bitten“, öffnet sich der LinkedIn Empfehlungsmanager und Sie können das Gewünschte auswählen.

Für jeden Ihrer angelegten Jobs können Sie Empfehlungen erbitten und Kontakte aus Ihrem Netzwerk bitten, diese für Sie zu schreiben. LinkedIn gibt keine Beschränkung in der Anzahl der Empfehlungen, die Sie geben oder erhalten können.

Schreiben Sie eine kurze, nette und vor allem personalisierte Notiz an die Person, welche Sie empfehlen soll. Wichtig ist, dass Sie mit der Person wirklich zusammengearbeitet haben und sie entsprechendes „Futter“ hat, um eine aussagekräftige Empfehlung zu schreiben. Rekruiter oder potentielle Kunden werden es zu schätzen wissen,

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Ihnen gefällt etwas nicht an der Empfehlung? Oder Sie möchten etwas hinzufügen lassen? Es gibt jederzeit die Möglichkeit, um eine Änderung zu bitten.