Sie möchten auch weniger Recruiter-Anfragen auf LinkedIn erhalten?

Sie nutzen LinkedIn gerne und haben dadurch schon viele interessante Kontakte gefunden? Allerdings bekommen Sie in letzter Zeit zu viele Nachrichten oder Anrufe von Recruitern? Und das obwohl Sie gar keinen neuen Job suchen?

Prüfen Sie Ihre Einstellungen, denn es gibt die Möglichkeit, diese Nachrichten zu minimieren.

So gehen Sie vor:

Klicken Sie oben rechts auf Ihr Profilfoto und gehen in den Bereich „Datenschutz und Einstellungen“.

Gehen Sie rechts auf “Kommunikation” und klicken danach auf “Nachrichten von Mitgliedern“. Dort entscheiden Sie, wie im unten stehenden Screenshot, ob Sie Vorstellungen, InMails und Open Profile-Nachrichten, “Vorstellungen und InMails” oder “Nur Vorstellungen” erhalten möchten. Da im Rekruiting gerne mit InMails gearbeitet wird, kann es hilfreich sein, nur “Vorstellungen” anzuklicken. Als nächstes können Sie auswählen welche Art Nachrichten Sie am meisten interessieren und Stellenangebote gezielt wegklicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie entscheiden auch, wer Ihnen Einladungen ins LinkedIn senden darf. Wollen Sie offen sein und Einladungen von “Fremden” bekommen, dann ist diese Einstellung bereits getroffen. Sie dürfen es auch einschränken und z.B. sagen, dass nur Personen, welche Ihre E-Mail-Adresse kennen, Sie einladen dürfen. Schauen Sie hier, welche Möglichkeiten es gibt:

 

Weiter unten, ebenfalls unter dem Reiter “Kommunikation” und “Häufigkeit von “E-Mail-Benachrichtigungen” gelangen Sie zum Bereich  “Stellenangebote und andere Chancen“. Wenn Sie aktiv an neuen Jobs interessiert sind, sind diese E-Mails, die von LinkedIn versendet werden, sicherlich sehr interessiert. Wenn das bei Ihnen gerade nicht der Fall ist, schalten Sie diese Abfragen im Formular siehe unten einfach aus.

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 Weitere Tipps:

  • Wenn Sie Anfragen zur Vernetzung von Recruitern bekommen, beschränken Sie diese auf einen engen Personenkreis.
  • Wenn Sie selbständiger Unternehmen sind, macht es keinen Sinn, das Profil wie einen Online-Lebenslauf zu gestalten. Eine gute Ausarbeitung der Zusammenfassung mit einem klar definierten Nutzen für Kunden ist hier empfehlenswert.

Sie möchten (vorübergehend) nicht gefunden werden?

Es gibt keine Möglichkeit, ein LinkedIn-Profil vorübergehend abzustellen, weil man aufgrund längerer Krankheit ausfüllt, eine Auszeit genommen hat oder aufgrund sehr stressiger Zeiten keine Zeit zum sozialen Netzwerken findet.

Wenn Sie z.B. eine Auszeit genommen haben und LinkedIn eher selten benutzen, könnten Sie Ihr Profil vorübergehend für andere unsichtbar machen. Sie gehen Sie vor:

  • Gehen Sie oben rechts auf Ihr Profilbild
  • Klicken Sie auf “Datenschutz & Einstellungen”
  • Wählen Sie in der Mitte den Bereich “Datenschutz” aus
  • An oberster Stelle steht “Ihr öffentliches Profil bearbeiten”, klicken Sie rechts auf “Ändern”
  • Klicken Sie an: “Mein öffentliches Profil für keinen sichtbar machen”.

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  • Oder schreiben Sie in die Zusammenfassung einen Zweizeiler, dass Sie derzeit nicht aktiv sind und keine Kontaktanfragen/ Anrufe erhalben möchten.

Steht in Ihrer Zusammenfassung ein Satz wie “offen für neue Herausforderungen”, dann ist das für Personaldienstleister eine klare Aufforderung, Sie anzuschreiben.

Ich hoffe, dass diese Hinweise hilfreich waren. Schreiben Sie mir, welche Erfahrungen Sie nach dem Ändern der Einstellungen gemacht haben! Eine Garantie kann ich mit den oben erteilten Tipps nicht geben. Wer in einem gerade sehr gefragten Bereich tätig ist, wird wohl trotzdem hin- und wieder mit Anfragen rechnen müssen. Das zeigt ja auch nur, dass Interesse an Ihnen da ist, was sicherlich auch ein gutes Gefühl vermitteln kann.

Foto: @Pixabay