So geht Bewerben und Arbeiten im Ausland – Erfahrungen einer Übersetzerin

Seit neuestem unterstützt mich Crissy Müller als Kooperationspartnerin, indem sie Profiltexte vom Deutschen ins Englische übersetzt. Da sie als Amerikanerin bereits in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet hat, haben wir uns über ihre Erfahrungen etwas näher ausgetauscht. Lesen Sie in diesem Interview, was sie in puncto Bewerbungen in den USA und Gründung in der Schweiz erlebt hat und welche Tipps sie an uns weitergeben kann.

Hallo Crissy, Du hast ja bereits in verschiedenen Ländern gelebt und dort auch gearbeitet. Wo bist Du gewesen und kannst Du kurz etwas über Deine Tätigkeiten in den anderen Ländern sagen?

Crissy Müller: Ich habe in den USA, der Schweiz und in Deutschland gelebt und gearbeitet. Als Program Managerin war ich für mehrere Jahre sowohl in einem Unternehmen als auch in einer unabhängigen Non-Profit Organisation tätig. Dabei ging es hauptsächlich um die Koordination von kulturellen und wirtschaftlichen Austauschprogrammen zwischen den USA und verschiedenen Ländern weltweit. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, auch in Bereichen wie Marketing, der Akquise und Pflege von interkulturellen Partnerschaften.

FGS: Du arbeitest inzwischen als selbständige Übersetzerin. Wo liegt Dein Fokus?

Crissy Müller: Mein Fokus liegt auf der Übersetzung deutscher Texte ins Englische im Bereich Marketing und PR. Meine Leidenschaft ist es, Personen und Unternehmen zu helfen, die sich „international“ positionieren möchten – sei es durch eine aussagekräftige Übersetzung, eine Korrektur oder durch einen komplett neu erstellten Web-Auftritt in englischer Sprache.

FGS: Die LinkedIn-Nutzung hier in Deutschland und den USA. Da gibt es ja doch ein paar Unterschiede. Was fällt Dir da besonders auf?

Crissy Müller: In den USA ist LinkedIn das wichtigste und beliebteste Job-Suche- und professionelle Netzwerk-Portal. Hier in Deutschland ist es jetzt gross im Kommen – insbesondere bei Leuten, die ihre Karriere international ausrichten möchten.

FGS: Wie hast Du den Bewerbungsprozess in z.B. der Schweiz empfunden? Worauf kam es beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen an?

Crissy Müller: Der Bewerbungsprozess in der Schweiz ist sehr ähnlich wie in Deutschland. Was mich dort aber sehr beeindruckt hat, ist wie viel einfacher es ist, ein Geschäft zu gründen! Der Prozess ist weitaus weniger bürokratisch. Ich finde hier setzt die Schweiz ein gutes Beispiel für andere Länder.

FGS: Eigentlich bist Du ja Amerikanerin. Was kannst Du den Lesern zum Bewerben in den USA mit auf den Weg geben?

Crissy Müller: In den USA ist es genau so wichtig, eine Beziehung aufzubauen, als zu beweisen, was du kannst. Auch sehr wichtig ist es, sich durch kleine Details von der Masse abzuheben. Zum Beispiel sollte man beim Bewerben immer den Namen des richtigen Ansprechpartners finden und im Cover Letter benutzen (z.B. „Dear Mr. Smith“ ist besser als „Dear Hiring Manager“). Nach einem Bewerbungsgespräch immer einen kurzen Dankesbrief („thank-you note“) schreiben. Es dient als Zeichen der Höflichkeit und man kann es auch als eine Möglichkeit nutzen, etwas Zusätzliches zu betonen – entweder über sich selber oder wieso man für dieses Unternehmen gerne arbeiten möchte, etc. Es ist auch wichtig, konkrete Erfolge in früheren Jobs genau zu beschreiben – sowohl in der Bewerbung als auch im Bewerbungsgespräch.

Anders als in Deutschland muss man nicht automatisch ein großes Dossier inklusive Zeugnisse als Teil der Bewerbung schicken. Erstmal reicht ein Motivationsschreiben (Cover Letter) und Lebenslauf (amerikanisches Resume). Wenn der Arbeitgeber interessiert ist, wird er sich melden.

FGS: Wie unterscheidet sich ein amerikanischer Lebenslauf vom Deutschen? Bzw. gibt es noch Unterschiede zum britischen Lebenslauf?

Crissy Müller: Auf einem amerikanischen Lebenslauf gibt es nie ein Foto und man schreibt auch nie persönliche Details wie Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Zivilstand oder ob man Kinder hat. Der amerikanische Lebenslauf ist mehr ein gezieltes Marketing-Tool, angefangen mit einem Kurzprofil (genau abgestimmt auf die Stelle). Man kann auch besondere Kompetenzen und Erfolge („skills and achievements“) aufzählen.

Man sollte 1-2 Seiten nicht überschreiten – nur die wichtigsten und relevantesten Erfahrungen sollten enthalten sein. Zum Beispiel, ist es für den Arbeitgeber nicht wichtig, auf welchem Gymnasium man war – daher schreibt man lediglich wo und was man studiert hat.

Ein britisches CV (Curriculum Vitae) war früher ähnlich mit einem deutschen Lebenslauf – sehr ausführlich und hat ein chronologisches Format. Heutzutage ist ein britisches CV auch kürzer und gezielter. Auf jeden Fall sollten Sie nicht vergessen, auf britisches oder amerikanisches Englisch zu achten, je nach dem, wo man sich bewirbt.

Ich bin ja ein Fan vom Thema interkulturelle Kommunikation. Da Du hier studiert hast, ist das Leben in Deutschland nicht ganz so neu für Dich. Dennoch, was ist für Dich typisch Deutsch – im Sinne von Kommunikation, Nutzung von sozialen Netzwerken etc. ?

Crissy Müller: Der klassische Unterschied im Bereich „Kommunikation“ ist, dass in Deutschland Direktheit sehr geschätzt wird (ich glaube, da es effizienter ist), während in den USA Höflichkeit und Kooperation wichtiger sind. Deshalb ist dort die Kommunikation eher indirekt.

Ich glaube aber in einer digitalen Welt werden manche Unterschiede weniger – im Bereich Marketing ist der Ton und Stil der Kommunikation ähnlicher denn je. Denn überall geht es heutzutage um Storytelling und wie man die Aufmerksamkeit der Zielgruppe in einer Umgebung mit viel Konkurrenz und vielen Ablenkungen einfängt. Die Sprache wird dann automatisch persönlicher und informeller – egal ob es nun die deutsch oder englische Sprache ist.

 

Mit Crissy Müller (links) im Oktober 2018 auf der HerCareer-Messe.

Was hat es mit LinkedIn Learning auf sich?

Bestimmt haben Sie schon von Lynda oder von video2brain gehört. Und dass auch Lernvideos über LinkedIn angeboten werden. Wenn nicht, habe ich heute ein paar Neuigkeiten für Sie.

LinkedIn ist nicht nur ein Netzwerk über welches wir uns mit Gleichgesinnten vernetzen und austauschen können. Es ist auch ein Tool für die persönliche Weiterbildung. Im Prinzip gibt es schon seit längerem die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Business, IT und Kreativität Kurse bzw. Lernvideos auf LinkedIn anzuschauen. Ich habe dies auch hin- und wieder über die Vorschau gemacht, aber nie die Zeit gehabt, es ausführlicher zu testen. Laut Statistik von LinkedIn sind es ca. 10.000 Videos oder Kurse – und auch der deutschsprachige Markt wird dabei mit ca. 2500 Kursen sehr gut bedient.

Was kostet die Learning-Mitgliedschaft?

Sie sind Premium Mitglied und haben noch nie in die Rubrik LinkedIn Learning reingeschaut? Dann sollten Sie das ändern. Die Funktion ist in der Premium-Mitgliedschaft „Premium Career“ und „Premium Business“ automatisch enthalten.
Bisher dachte ich immer, dass man automatisch mit einer Premium-Mitgliedschaft Zugriff auf die Videos hat. Nein, es sind nur diese beiden Mitgliedschaften. Jobsuchende, welche z.B. die günstige 10-€-Premium-Mitgliedschaft „Premium Essentials“ gebucht haben, können sich leider keine Videos oder Kurse zum Erstellen der Bewerbungsunterlagen ansehen. Ein Upgrade auf Premium Career für 26,17 € im Monat wäre notwendig.

Alternativ können Sie sich auch nur für eine Learning-Mitgliedschaft entscheiden. Vielleicht ist es eine gute Idee, weil der Urlaub verregnet ist oder Sie aufgrund eines Beinbruchs ans Sofa gefesselt sind. Oder weil Ihnen klar ist, wie wichtig die persönliche Weiterbildung ist.
Kostenpunkt: 26,17 € brutto im Monat. Wenn Sie sich gleich für eine Jahresmitgliedschaft entscheiden, zahlen Sie pro Monat nur 18,49 € inklusive Mehrwertsteuer.

Wie gelange ich zu den deutsch-sprachigen Lernvideos?

Zu finden ist der Bereich oben rechts in der schwarzen Leiste unter dem Apps-Symbol.

 

 

 

 

 

Nachdem Sie auf Apps geklickt haben, öffnet sich das folgende Fenster und Sie können gleich auf den ersten Icon „Learning“ klicken. Ein separater Tab wird sich öffnen und voilà, Sie sind im Bereich „LinkedIn Learning“ angekommen. Hier buchen Sie die Mitgliedschaft, je nachdem, ob Sie schon Zugang zu LinkedIn Learning haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Über das Sucheingabefenster ganz oben in der Leiste können Sie Stichwörter passend zu Ihrem Wunschthema eingeben und schauen, ob Videos oder Kurse verfügbar sind. Je nach Thema gibt es ein reichhaltiges Angebot.
Führungskräfte sind für LinkedIn eine spannende Zielgruppe. Das merkt man auch am Angebot der Kurse. Ich sehe 309 Kurse oder Videos und kann diese auch noch filtern. Der Kurs bzw. Video zu Storytelling Führungskräfte war für mich sehr interessant und unterhaltsam. Ich bin ja keine Führungskraft, fühle mich aber bei vielen Themen angesprochen und habe in einige Videos für einige Minuten reingeschnuppert.
Die Filter sind ganz praktisch. Es ist möglich, anzugeben, ob man zum eingegebenen Thema ein Einsteiger, Fortgeschritten oder Experte ist. Auch die Video-Gesamtlänge kann mir helfen, die Auswahl ein wenig einzugrenzen.
Wenn Sie unsicher sind, ist es kein Problem. Für jeden Kurs oder Video gibt es ein kurzes Anteaser-Video, in welchem der Trainer die Kursinhalte kurz vorstellt.


Sie wollen die Auswahl lieber vergrößern? Gerne können Sie auch nach den Videos oder Lernelementen in anderen Sprachen suchen. Mit einem Klick wird mir das Angebot auf Englisch, Japanisch oder Französisch angezeigt. Ich musste allerdings etwas suchen, um vom Japanischen wieder zurück ins Deutsche zu finden;)

Sie haben keine Lust auf Business-Videos? Es darf auch etwas Entspannendes sein. Für einige Hobbys oder die persönliche Weiterentwicklung kann es Themen geben. Einfach mal „Musik“ oder „Körpersprache“ eingeben.

Eine Vorauswahl zeigt an, welche Themen von bestimmten Berufsgruppen wie z.b. Beratern oder in Ihrem eigenen Netzwerk beliebt sind. In meinem Fall sind das derzeit:

  • „Systemisch denken, fragen und handeln“
  • „Digitale Transformation im Unternehmen“
  • „Design Thinking – Grundlagen“

LinkedIn informiert mich auch darüber, dass in meinem Netzwerk Kurse zu den Themen Online Marketing, 10-Minuten-Tipps: Neue Ideen für Ihr Marketing oder Content-Marketing bzw. SEO-Grundlage besonders beliebt sind.

Und weil das Netzwerk gerne Statistiken veröffentlicht, wurde 2017 eine Statistik mit den 25 beliebtesten englisch-sprachigen Kursen veröffentlicht. Es hat mich nicht überrascht, dass Themen wie Körpersprache, Excel, Führung von Interviews, SEO Grundlagen, Leadership Grundlagen, Critical Thinking und Gehaltsverhandlungen dabei waren.

Beispiel: Bildbearbeitung & Fotografie

Sie sehen, dass Sie eine umfangreiche Auswahl an Themen wie Bildausgabe, Bildbearbeitung, Bildverarbeitung, Foto-Compositing, Fotoausrüstung, Fotoeffekte erhalten. LinkedIn unterscheidet zwischen verschiedenen Lernformaten: Zum Thema Bildbearbeitung gibt es derzeit 396 Kurse (Stand Juli 2018), Videos (8, Stand Juli 2018) und 8 Learning Paths.

Das Material macht einen äußerst umfangreichen und professionellen Eindruck. Ich kann mir einen Kurs zum Thema Photoshop mit einer Länge von 5 Stunden und 27 Minuten ansehen oder mich zu Grundlagen der Fotografie zu Filtern in einem Kurs mit einer Länge von 3 Stunden und 45 Minuten ansehen.

Beispiel Bewerbungsthemen für die Jobsuche

Der Kurs „Professionelle Bewerbungsunterlagen erstellen“ dauert eine reichliche Stunde und ersetzt für manch einen Nutzer ein Beratungsgespräch. Wer individuelle Tipps benötigt, wird sich im Netzwerk den passenden Berater suchen. Erste Grundlagen kann ein solches Video auf jeden Fall vermitteln.

Kurse und Kenntnisse zum Profil hinzufügen

Ein wichtiger Bereich Ihres LinkedIn-Profils ist direkt mit Learning-Bereich verknüpft. Sie können, wenn Sie möchten, neue Kenntnisse, welche Sie aufgrund des Anhörens eines Kurses erworben haben, zum Profil hinzufügen.

Ich halte allerdings nicht so viel davon. Vom Anhören oder Anschauen eines 1-stündigen Kurses ist man noch kein Experte auf einem bestimmten Gebiet. Es gibt ja keine Kontrolle, ob Sie das Thema verstanden haben bzw. ob Sie die ganze Zeit 100 % bei der Sache waren.

 

Nützliche Lern-Inhalte für Selbständige oder Gründer

Als selbständige Beraterin interessieren mich neben den Marketingthemen auch konkrete Tipps für mein Geschäft. Mit einigen Klicks habe ich dazu auch die passenden Videos gefunden. Schauen Sie mal hier:

LinkedIn Learning Pro – interessant für Unternehmen

Diese neue Funktion habe ich selbst nicht getestet. Laut meiner Recherchen soll es L&D Administratoren erleichtern, dass Mitarbeiter von LinkedIn Learning profitieren. Dank der Tracking-Funktion soll der Administrator sehen, wer die Kurse oder Videos angeschaut hat. Weitere, recht interessante Erneuerungen für die Nutzung von LinkedIn Learning für Unternehmen sind folgende:

  • Administratoren können eigene Video-Inhalte in den Formaten mp4, m4v, wmv and mov hochladen.
  • Lernfortschritte der Mitarbeiter können „beobachtet“ werden bzw. man sieht, ob die Unterlagen vollständig angeschaut worden sind.
  • Administratoren können die Kurse leichter finden, da sie sie mit Tags versehen können.
  • Des Weiteren ist für die kommenden Monate geplant, dass andere Formate wie PDFs, Powerpoints zur Lernplattform zugefügt werden können.

Passend hierzu gab es vor wenigen Tagen eine Meldung, dass Estée Lauder, LinkedIn Learning für die Weiterbildung der Mitarbeiter einsetzt.

 

Die LinkedIn Learning App

Unterwegs lernen, warum denn nicht? Neben einer App für die Jobsuche, den Sales Navigator und Recruiter-Mitgliedschaft, bietet LinkedIn auch für Learning eine App an. Sie ist schnell eingerichtet und somit konnte ich mir an einem der heißesten Samstage im Freibad einige Lernvideos anschauen bzw. anhören. Auf den Bildschirm mußte ich bei dem Thema nicht viel schauen. Ähnlich wie bei Podcasts. Einfach reinhören und sich neue Inspirationen holen.

Bei Themen, wo mehr gezeigt wird, macht es Sinn auf die richtige Umgebung zu achten und lieber das iPad zu nutzen, da der Bildschirm vom Smartphone für diesen Zweck dann doch etwas zu klein ist. Abends gemütlich auf dem Sofa mit dem iPad auf dem Sofa lässt es sich auch gut lernen.

 

LinkedIn Learning / Lynda – Zugang zur englisch-sprachigen Plattform

Hier wirbt LinkedIn mit über 10.000 Lerninhalten und greift auf die jahrelange Expertise von Lynda zurück. Die Kurse werden auf die drei Kategorien Business, Technology und Creativity aufgesplittet,

Über den Reiter „Solutions“ und Business gelangen Sie auf die Plattform welche gezielt für Unternehmen zur Mitarbeiter-Weiterbildung eingerichtet worden ist. Nutzer können aus den vier Kategorien auswählen: Businesses, Higher Education, Government Agencies und Libraries.

Mein Fazit:

Ich bin froh, dass ich mir mindestens einen Monat Learning-Mitgliedschaft gegönnt habe.

Ohne viel Mühe konnte ich mir einige Videos rund um LinkedIn und Bewerbungen, Karriere anschauen und habe daraus teils neue Erkenntnisse gewonnen bzw. Bestätigung für meine eigene Beratungstätigkeit gewonnen.
Sehr gerne werde ich mich demnächst noch mit Themen wie SEO, Texten und Online Marketing beschäftigen. Als selbständige Beraterin lernt man ja nie aus.
Die Referenten präsentieren die Inhalte professionell, sie sprechen deutlich und nicht zu schnell. Auch Mundarten wie der österreichische Dialekt waren sehr gut zu verstehen. Je nach Thema wurden viele Funktionen am Bildschirm gezeigt. Wenn ich etwas nicht gleich verstanden habe oder abgelenkt wurde, war es praktisch, einfach das Video anzuhalten. Alle Kurse oder Videos sind in Kapitel eingeteilt. Ich kann mir das Kapitel raussuchen, welches mich interessiert, auch das hilft Zeit zu sparen und sich effektiv weiterzubilden.
Die Nutzung über die mobile App geht wunderbar. Da ich sonst auch gerne Podcasts höre, ist das eine weitere Möglichkeit, sich unterwegs auf Bahnfahrten oder im Sommer am See mit sinnvollen Themen zu beschäftigen.
Der Preis von 26,17 € ist für mich ok, zumal ich für den Zeitraum als Premium-Mitglied alle Profilbesucher einsehen konnte und somit auch gezielter Kontakte ansprechen konnte, um mein Netzwerk zu erweitern.
Wer auf Jobsuche ist, kann die Lernvideos auch über die Premium-Mitgliedschaften beziehen. Daher, probieren Sie das ruhig auch mal einen Monat aus. Für mich wird es wohl nicht die letzte Learning-Erfahrung auf LinkedIn gewesen sein.
Klar, Sie können auch auf Youtube nach Erklärvideos Ausschau halten, aber wer garantiert Ihnen, dass das Niveau der Videos Ihren Ansprüchen entspricht? Auch Webinare, welche ich z.B. auf XING und Facebook täglich angeboten bekomme, sind eine gute Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen weiterzubilden. Leider sind diese nicht immer nur informativ sondern häufig voller Selbst-Präsentation der Referenten inklusive Werbung für deren Angebote. Je nachdem. Bei LinkedIn Learning habe ich den Vorteil, dass die Videos keinerlei Werbung enthalten.