Meine Eindrücke aus dem E-Trainer-Kongress am 9. April

Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit am E-Trainer-Kongress 2016 teilzunehmen, welcher am 8. und 9. April online stattgefunden hat. Es war mein erster kompletter E-Kongress, nachdem ich 2012 selbst als Lernende ein E-Training bei der Social-Media-Akademie absolviert hatte und aus dieser Erfahrung heraus das E-Learning auch anderen empfehlen kann.

Warum habe ich mich für den E-Trainer-Kongress angemeldet? Ausschlaggebend waren:

  • Mein Interesse, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
  • Ich wollte gute Impulse für bessere Webinare und Online-Trainings in Unternehmen bekommen.
  • Mich in Sachen Trends informieren wollte, was in der Welt der Webinare heute „IN“ ist und wie ich daran teilhaben kann.
  • Ich wollte Know-How sammeln für mein Video-Training, welches ich derzeit in Arbeit habe.

Der Kongress startete für mich am Samstag morgen kurz vor 9:00 Uhr. Am Freitag war es zeitlich leider nicht möglich, dabei zu sein. Da wir samstags eher später frühstücken, hat mir mein Mann Pancakes und Kaffee an den Arbeitsplatz gebracht, so dass ich vorher sogar ausschlafen konnte. Als E-Kongress-Plattform wurde mit Vitero (Virtuell Team Room) gearbeitet, eine E-Kongress-Plattform, welche ich noch nicht kannte. Wir haben am Abend vorher einen Sound-Test durchgeführt und glücklicherweise klappte alles reibungslos. Das Einwählen am Samstag ging dann sehr fix und ich wurde von einer freundlichen Moderatoring um 8.45 Uhr begrüßt, welche erste technische Checks durchgeführt. Ich fühlte mich sofort angesprochen und willkommen und bekam einen sehr guten ersten Eindruck. Das ist auch ein Punkt, den ich mir für die eigenen Webinare merken werde: direkte Ansprache der Neu-Eingewählten Teilnehmer, lieber etwas mehr kommunizieren, als zu wenig, damit sie sich willkommen fühlen.

Die 10 Gebote erfolgreicher Online-Präsentationen

Die erste Präsentation wurde von Katja Königstein durchgeführt und es ging um die 10 Gebote professioneller Online-Präsentationen. Es waren interessante, neue Aspekte dabei. Denn ich wusste z.B. nicht, dass 55% der Aufmerksamkeitsmagnete in einer Präsenz-Präsentation über die Körpersprache geleistet werden. Wie verteilt sich das dann bei einer Online-Präsentation, bei welcher der Vortragende nicht zu sehen ist?

Uns Zuhörern wurden einige Aspekte vermitteln, was wir in Präsentationen beachten sollten, um genau die fehlende Körpersprache „wettzumachen“. Einige Punkte waren mir nicht neu, wie z.B. das Bilder besonders gut ankommen, über einige Punkte wie die richtige Anzahl an Bullett-Points in Präsentationen hatte ich mir nie so viele Gedanken gemacht. Frau Königstein hat in ihrem Vortrag geschickt einige Tools von Vitero eingesetzt, so dass der Vortrag wie im Fluge verging. Man war von der 1. bis zur letzten Minute gefordert und konnte Feedback geben, Umfragen beantworten. Mitgenommen habe ich für mich, dass ich in Zukunft mit bestimmten Satzanfängen arbeiten werde, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren und meine Zuhörer noch besser anzusprechen. Meine Folien werden mehr Bilder und weniger Text enthalten. Ich denke auch über passende Handouts nach. Ganz wichtig für E-Trainings und Webinare: „Machen Sie Ihre Zuhörer zu Mit-Denkern“. Ein Punkt, den jeder Vortragende beherzigen sollte.

Außergewöhnliche E-Learning-Projekte in Deutschland

In einer weiteren Präsentation wurden die Teilnehmer in besondere E-Learning-Projekte eingeweiht. Einmal E-Learning für Schülerinnen und Schüler am Rande der Beschulbarkeit und ein Projekt der Universität Ulm (ZAWiW – Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm) wo es um mobiles Lernen im Alter bzw./ Seniorenstudien ging. Gerade das erste Projekt fand ich sehr spannend, es war mir gar nicht bewusst, dass es dies in Deutschland überhaupt gibt und umso begrüßenswerter, dass auch junge Menschen mit fast aussichtsloser Situation eine Chance auf innovatives Lernen bekommen können. Die vorgestellten Aufgaben wie z.B. Matheaufgaben des Klett-Verlages waren sehr anschaulich und gut nachvollziehbar. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass dies in Zukunft für Kinder mit chronischen Erkrankungen, längeren Krankenhausaufenthalten etc interessant sein könnte.

 

Online-Workshop „Persönlichkeit & Kreativität“

Nach der Mittagspause ab 13 Uhr habe ich mich für einen Workshop zum Thema „Persönlichkeit & Kreativität“ eingetragen. Nun, ich hatte keinerlei Vorstellung, was da auf mich zukommen würde. Immerhin handelt sich um die Vermittlung von Soft-Skills, was sicherlich im Rahmen einer Online-Veranstaltung nicht ganz einfach ist.

Erlebt habe ich eine sehr angenehme Referentin, Frau Stephanie Mertens von Wissen-und-Tun, mit einer ruhigen und erfahrenen Art. In ihrem Vortrag wurden nicht nur viele Vitero-Tools eingesetzt um den Workshop lebendig zu halten, sondern die Teilnehmer waren wirklich wie in einem Workshop ständig gefordert, mitzuarbeiten. Man war die ganze Zeit involviert, wie bei einem echten Kongress „anwesend“ und konnte sich mit eigenen Meinungen per verwendeter Textfelder oder Audio mit einbringen. Letzteres funktionierte meistens auch ganz gut, hin- und wieder war die Internet-Verbindung der Teilnehmer nicht 100% perfekt, so dass es zu Ton-Abbrüchen kam. Man konnte sich allerdings auch telefonisch einwählen, um dieses Problem zu vermeiden. Im Kongress wurde häufiger erwähnt, dass Vitero nicht 100% auf Macs funktioniert, für meinen Fall kann ich das allerdings nicht bestätigen.

Durch die bereitgestellte Hand-out-Datei von Frau Mertens habe ich ein Dokument, mit welchem ich weiterarbeiten kann. So kann ich in Zukunft daran arbeiten, noch an meiner Persönlichkeit zu feilen, was als Unternehmerin sehr wichtig ist. Es wurden viele Fragen gestellt, welche mich zum Nachdenken angeregt haben. Charisma kann erlernt werden, es liegt keinem in der Wiege.

 

Kreative Webinar-Techniken – Bewegungstipps, Übungen für Körper und Geist

Auch das nächste Thema, in meinem Fall war es „Kreative Webinar-Techniken“ klang spannend und wurde außerdem noch extrem kurzweilig, sehr spielerisch von Zamyat M. Klein von Zamyat-Seminare/ OAZE-Online-Akademie präsentiert. Ich habe sie als eine sehr erfahrene Trainerin, welche seit 1980 in Präsenzseminaren ihr Können zeigt, erlebt. Die Workshop-Teilnehmer lernten sehr schöne, kreative Online-Training-Techniken kennen welche auch sofort im Workshop dank der Online-Trainings-Tools von Vitero spielerisch ausprobiert wurden.

Noch bin ich nicht sicher, ob ich demnächst in Webinaren eine Yoga-Session, Augen-Übungen oder Konzentrationsübungen einsetzen werde. Auf jeden Fall kenne ich nun ein geniales Spektrum an Übungen bzw. Energizern um mein Publikum bei Laune oder in Bewegung zu halten, es auf das was kommen wird, zu fokussieren. Anbei ein Screenshot vom A-B-C-Spiel, welches Körper und Geist fit hält. Im Workshops wurden auch Webinar-Methoden für die verschiedenen Seminarphasen vorgestellt. Diese letzten 90 Minuten vergingen durch die Übungen im Fluge und ich freue mich nachträglich sehr, dass ich mich genau für diese Session entschieden hatte.

Bildschirmfoto 2016-04-09 um 15.15.30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Teilnehmer hatten vor Beginn des Kongresses die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Workshops zu entscheiden. Diese Entscheidung fiel mir anfangs nicht leicht, da alle Themen sehr interessant klangen.

Mein Fazit:

Abschließend kann ich sagen, dass ich neben den vielen interessanten Impulsen aus den Workshops mich noch mit einigen Teilnehmern vernetzen und im Nachhinein austauschen werde. Vielen Dank an Anja Röck und Team für die sehr gute Organisation. Eine Samstags-Investition die sich für mich gelohnt hat!

Meine Buchtipps für lange Herbstabende

Die Abende werden wieder länger und was gibt es Schöneres als es sich auf dem Sofa bequem zu machen und zu lesen. Egal ob Sommer oder Winter, wenn ich es einrichten kann und Zeit zum Lesen finde, dann genieße ich das sehr. Die folgenden Bücher habe ich in den letzten Wochen mit Freude gelesen und sie haben mich in irgendeiner Weise inspiriert. Gerne gebe ich sie heute als Buchtipps für den Herbst weiter.

Quiet“ von Susan Cain

Ich gehöre selbst eher zu den introvertierten Menschen der Gesellschaft und habe mich in den Beschreibungen so oft wiedererkannt. Gewisse Verhaltensmuster konnte ich richtig gut nachvollziehen. Auch das Verhalten engerer Mitmenschen in gewissen Situationen, kann ich seitdem ich „Quiet“ gelesen habe, besser einordnen.

Besonders spannend fand ich die Studien mit Kindern und Jugendlichen, wie früh man eine Neigung erkennen kann und wie wichtig es ist, dass Introvertierte alleine und in Ruhe arbeiten dürfen. So habe ich an dem Tag beschlossen, dass das Erledigen der Hausaufgaben idealerweise doch im eigenen Zimmer und nicht am Familientisch passieren sollte. Ich verstehe auch, warum ich mich hier in meiner Selbständigkeit so wohl fühle und so gut alleine für mich arbeiten kann.

Eigentlich sollte jeder, egal ob extrovertiert oder introvertiert, dieses Buch lesen. Es hilft, andere Menschen besser zu verstehen und mit ihnen klarzukommen.

Lean in“ von Sheryl Sandberg

In meinen Augen, ein Muß für jede Frau, welche beruflich etwas erreichen möchte. Sheryl Sandberg schreibt als COO bei Facebook über ihre beruflichen Erfahrungen bei Google, ihre Schwangerschaften, welche sie als Führungsperson erlebt hat und welche Beobachtungen sie als weibliche Führungskraft machen konnte. Ihre Beschreibungen waren sehr sympathisch, leicht nachvollziehbar und haben mir Einblicke in eine Welt gegeben, die ich zwar kannte, aber nie so wahrgenommen habe. Ihre Beobachtungen über das weibliche Verhalten in Meetings, bei Konferenzen etc zeigen, wie anders wir sind und warum das Verhalten so oft dazu führt, dass Männer eher in Führungsrollen zu finden sind. Sie beschreibt, wie sich zumindest einige Barrieren umgehen lassen, um Frauen den Weg in die Führungsetagen zu zeigen. Ich rate jungen Frauen mit Karrierewünschen, sich das Buch genauer anzusehen. Es liest sich schnell und kann immer wieder zu Rate gezogen werden.

Der Elefantenflüsterer“, von Antony Lawrence und Graham Spence

Dieses Buch habe ich im Urlaub am Strand gelesen. Es war ein wunderbarer Ausflug in die Weiten Afrikas. Seit meiner Kindheit mag ich Elefanten sehr gerne. Seit einem Erlebnis in einem Zirkus vor vielen Jahren sehe ich allerdings das Halten in Zoos oder im Zirkus eher kritisch. Umso spannender fand ich diese ausführliche Beschreibung des Lebens mit Elefanten in einem Wildreservat wo sie in ihrem natürlichen Lebensumfeld leben dürfen. Die Erlebnisse mit den riesigen Säugetieren haben mir die Tiere noch viel näher gebracht und einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, dass Tiere in ihrer gewohnten natürlichen Umgebung leben dürfen. Fasziniert hat mich der enorme Aufwand, den das Halten dieser Tiere für den Reservats-Besitzer bedeutete, wie viel Zeit und Energie er verwendet hat, um diese wunderschönen feinfühligen Tiere zu halten und ihnen den Respekt zu geben, den die verdienen. Gerne würde ich mal eine solche Tour nach Afrika unternehmen um die sanften Riesen zu sehen und ihren Anblick genießen zu dürfen. Antony Lawrence schreibt sehr sympathisch, leicht verständlich, bei seinen ausführlichen, oftmals sehr spannenden Beschreibungen wollte ich das Buch kaum weglegen. Eine Szene mit dem todkranken Elefantenbaby hat mich zu Tränen gerührt und ich war regelrecht traurig, als ich mit dem Buch fertig war.

 

Was haben Sie zuletzt gelesen und hat Sie inspiriert? Ich freue mich auf Ihren Kommentar hier im Blog!

Meine 10 Highlights der Cross-Border-Commerce 2014 in Wiesbaden

Crossborder-Juni2014

Lange geplant und heute fertiggestellt: Mein Bericht meiner Teilnahme an der Cross-Border-Commerce 2014 in Wiesbaden, welche am 17. und 18. Juni stattgefunden hat. Die Agenda klang für mich sehr vielversprechend, denn alle Themen beschäftigen mich im Rahmen meiner Beratung bzw. sind für meine Kunden ein aktuelles Thema.

Gestartet wurde die Konferenz mit einer Präsentation von Christoph Wenk-Fischer, dem Hauptgeschäftsführer vom bevh mit den Zahlen einer aktuellen bevh-Studie, sowie Fakten anderer eCommerce-Studien zum europäischen Cross-Border-Commerce. Dieser Einstieg wurde noch abgerundet durch Einblicke in eine von OC&C Strategy Consultants und Google gemeinsam durchgeführte Analyse. Neben vielen statistischen Daten wurden den Teilnehmern Beispiele für Lokalisierungen gezeigt, und was sich anhand der Markt-Recherchen für Strategien in puncto mobile Marketing sagen lässt.

Im Anschluss wurde in den zahlreichen Vorträgen von Vertretern namhafter Unternehmen wie Bon Prix, eBay, Glossybox, SapientNitro sowie Beratungs-Agenturen wie Trusted Agents und Yangdongxi, China das Thema internationaler Export aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Die Teilnehmer erhielten einen sehr guten Einblick in unterschiedliche Aspekte und Herausforderungen, die sich einem Unternehmen stellen, wenn es über die Grenzen hinaus verkaufen möchte.

Meine 10 Highlights der Cross-Border-Commerce habe ich hier für Sie zusammengetragen:

  1. Das Thema Lokalisierung wurde in verschiedenen Präsentationen angesprochen. Ganz ohne geht es wohl in den wenigsten Fällen, da sprachliche und interkulturelle Anpassungen erfolgen sollten. Besonders interessant war das Beispiel von Bon Prix. Das Mode-Unternehmen aus Hamburg hat schon seit Anfang der 90-er Jahre fleissig Expansions-Erfahrungen gesammelt. Thomas Carroux berichtete über seine Erfahrungen mit der Expansion in die Türkei und ich war überrascht, dass der Bon Prix-Katalog in der Türkei die gleichen Produkte/ Bilder enthält wie der für die deutschen Kunden.
  2. Im Vortrag von Luis Hanemann von der SEO-Beratung Trust Agents wurde deutlich, dass dank Online-Marketing die Internationalisierung um einiges einfacher geworden ist. Tools wie Google Market Finder, Google Keyword Planer, Searchmetrics bzw. Brandwatch sind teilweise kostenlos und liefern wichtige Informationen über andere Märkte.
  3. Im Vortrag von Joachim Bader von SapientNitro wurden interessante Marketing-Aktivitäten großer Unternehmen wie Lufthansa und Marks&Spencer dargestellt. Letzterer konnte mit seinen innovativen Maßnahmen innerhalb von zwei Jahren in 10 Länder expandieren.
  4. Andere Unternehmen sind von Anfang an international aufgestellt. Born Globals gibt es bei größeren als auch bei kleineren Unternehmen. Ein Beispiel für ein Start-up welches von Anfang an international aufgestellt war, ist Glossybox wie der Gründer Charles von Abercron während einer Panel-Diskussion darlegte. Er startete 2011 mit den Überraschungs-Beauty-Boxen und ist jetzt auf 3 Kontinenten und in 10 Ländern aktiv.
  5. Internationale Auslandsexpansion heißt für viele Unternehmen, sich näher mit den Möglichkeiten auf dem chinesischen Markt auseinander zu setzen. Der Markt ist riesig, bietet aber viele Tücken, die man kennen sollte. Ein Experte für sein Gebiet ist hier Ralf Zhang, Wirtschaftsinformatiker welcher Hangzhou Yangdongxi e-Commerce Co. Ltd. gegründet hat und Unternehmen berät, welche den chinesischen Markt erobern möchten. Ausgewählt wurde er vom China Zoll für Pilotprojekte im Cross-Border-Import-B2C. So berichtete er über Möglichkeiten, „das chinesische Tor zu öffnen“. Stellte Online Market-Places wie Tmall vor und erläuterte den traditionellen Weg über B2B2C zu verkaufen und warum Cross-Border B2C eine gute Alternative sein kann.
  6. Desweiteren wurde die Partner-Plattform www.Weltweitwachsen.de von Google vorgestellt. Diese Online-Plattform unterstützt Unternehmen dabei, über das Internet neue Märkte zu erschließen. Hier finden Interessierte, Experten-Wissen, Fakten zum Thema digitaler Export und unterstützende Tools für die Markt-Recherche.
  7. Die meisten Suchanfragen werden im Netz übrigens für Bekleidung getätigt. Das betrifft immerhin 78 Prozent der Suchanfragen. In Deutschland haben 46% der Bevölkerung schon online Cross-Border gekauft, am liebsten Bekleidung im Lieblingsland UK (Quelle: postnord).
  8. Laut eMarketer waren 2012 die fünf umsatzstärksten eCommerce-Länder die USA, China, UK, Japan und Deutschland.
  9. Michael Kilger, Managing Director EMEA & APAC von eBay erläuterte in seinem Vortrag eine systematische Herangehensweise wie man in wenigen Monaten eine Expansion mit nur einer weiteren Sprache vorantreibt. Angefangen mit einer deutschen Sprachversion lassen sich mit einer englischen Erweiterung weitere Sprach-Räume wie skandinavische Märkte und UK ansprechen und ca. 68% Marktabdeckung in Europa erreichen.
  10. Eine Auslandsexpansion bringt oft ungeahnte Möglichkeiten. Besonders interessant fand ich das Beispiel, dass ein Lederhosen-Hersteller nach einer Markt-Recherche herausgefunden hat, dass die meisten Suchanfragen nach Lederhosen aus Brasilien kommen. Warum? Ganz einfach: In Blumenau gibt es das zweitgrößte Oktoberfest der Welt und wer richtig dabei sein will, erscheint dort auch entsprechend zünftig mit einer Lederhose.

Ich könnte mit Sicherheit noch mehr interessante Einblicke gewähren, das würde aber den Rahmen dieses Artikels etwas sprengen.

Der 2. Tag war nicht weniger interessant. Er hat nachdem am 1. Tag viel Optimismus und Leichtigkeit verbreitet wurde, deutlich gemacht, wie komplex das Thema Auslands-Expansion ist und wie individuell doch jedes Land betrachtet werden sollte. Trotz EU-Richtlinien gibt es noch viele lokale Eigenschaften, sprachliche Besonderheiten und kulturelle Unterschiede, die das Thema so spannend machen. Im Praxis-Workshop am Mittwoch wurden für die Diskussion am Vormittag neben Lukas Bühlmann und Herrn Dr. Schirmbacher von Härting Rechtsanwälte eCommerce-Rechtsanwälte aus Frankreich, Spanien und Österreich eingeladen. Interessant und übersichtlich aufbereitet haben sie jeweils die Besonderheiten ihres Landes im eCommerce erläutert, die man im Cross-Border-Geschäft kennen sollte. Repräsentantin für den polnischen Markt war Julia Mandel von Trusted Shops.

Nach einem leckeren Mittagessen auf der Terrasse gewährte Herr Vassil Tcherveniachki von Flick Gocke Schaumburg wichtige Einblicke in Praxisfälle im Cross-Border-Commerce aus ertragssteuerlicher Sicht und Herr Robert Hammerl von Küffner Maunz Langer Zugmauer aus München referierte über die Umsatzsteuer beim eCommerce in der EU und was sich für Online-Händler ab 2015 ändern wird.

Für mich bot die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit, mich mit den Teilnehmern zu deren Erfahrungen und Meinungen auszutauschen und ich konnte aus den Vorträgen sehr viele interessante Aspekte mit nach Hause nehmen. Wenn ich es zeitlich einrichten kann, bin ich gerne bei der nächsten Veranstaltung wieder dabei.

Sie möchten mehr zum Thema Export Marketing, internationales Social Media bzw. Tipps für Auslands-Expansionen erhalten? Dann melden Sie sich jetzt gleich für meinen Newsletter an: http://eepurl.com/HMoAD

 

Checkliste: Eignen sich Ihre Produkte für eine Auslands-Expansion?

Assessment of the quality of services Je nachdem, welches die Beweggründe einer Auslandsexpansion sind bzw. je nachdem ob ohnehin schon eine Vielzahl an Anfragen aus dem Ausland eingehen, so stellt sich jedes Unternehmen die Frage, ob sich sein Produkt wirklich für eine Auslands-Expansion eignet. Je mehr Punkte Sie in meiner Checkliste mit „Ja“ beantworten können, desto erfolgreicher kann sich eine Auslandsexpansion für Sie gestalten. Idealerweise wird diese für verschiedene Länder separat ausgefüllt:

Checkliste:

  • Sie haben generell genug Ware verfügbar.
  • Sie wissen bereits, dass Sie für Ihre Produkte auf anderen Märkten höhere Preise verlangen können.
  • Ihre Produkte sind leicht zu erklären und die Beschreibungstexte im e-Shop eher kurz. Das erspart Ihnen aufwendige Übersetzungsleistungen bzw. hohe Kosten.
  • Sie verfügen über die finanziellen Mittel um sich für eine Internationalisierung von externen Beratern unterstützen zu lassen.
  • Sie haben schon Anfragen aus dem Ausland erhalten.
  • Die Anfragen, die Sie erhalten haben, konnten Sie ohne große Schwierigkeiten bearbeiten.
  • Sie haben in einem oder mehreren Ländern ein Netz aus potentiellen Geschäftspartnern und Kunden.
  • Der Versand Ihrer Produkte ist zu relativ geringen Versandkosten möglich.
  • Ihre Produkte haben im Online-Shop überwiegend sehr gute Bewertungen erhalten.
  • Sie selbst oder Mitglieder im Team sind einer Internationalisierung nicht abgeneigt und bringen Auslandserfahrungen mit.
  • Die für Sie interessanten Märkte sind kulturell nicht allzu weit von der deutschen Kultur entfernt.
  • Ihnen ist bewusst, dass sich der Geschäftserfolg aus Deutschland nicht einfach so ins Ausland kopieren lässt!

Diese Checkliste lässt sich nun für verschiedenen Stadien einer Auslandsexpansion ergänzen. Je nachdem wieviele Informationen Sie schon über andere Länder und das Expansionspotential für Ihre Produkte gesammelt haben, werden Sie spüren, ob Sie die Fragen einfach beantworten können oder ob Sie noch mehr Informationsbedarf zum Thema Auslandsexpansion haben. Die wohl wichtigsten Grundlagen für dieses große Projekt sind:

  1. Sie benötigen die richtigen Leute im Team.
  2. Sie benötigen die finanziellen Mittel um sich sowohl personell als auch organisatorisch auf den neuen Markt einzustellen.
  3. Sie benötigen sehr viel Hintergrundwissen über den Zielmarkt in Form von Marktanalysen und
  4. Sie benötigen sehr viel Zeit und eine große Portion Geduld.

Wenn Sie diese Grundlagen bejahen können, haben Sie gute Chancen für eine erfolgreiche Auslandsexpansion! Sie interessieren sich für das Thema und möchten mehr zu internationalem Social Media, Marktanalysen, Export Marketing bzw. internationale Webseiten erfahren? Dann abonnieren Sie doch gleich meinen Newsletter:  http://eepurl.com/HMoAD.

Hin und Weg: Die Welt der globalen Kinder

 

    Ein Gespräch mit Doris Traudt

In meinem heutigen Blogartikel geht es auch um Internationalisierung, allerdings nicht im Unternehmen sondern welche Auswirkungen es hat, wenn Mitarbeiter ins Ausland geschickt werden, um dort den Markt zu erschließen. In großen Unternehmen oder beim Auswärtigen Amt stehen diese Entsendungen auf der Tagesordnung. Für die betroffenen Mitarbeiter bedeutet das nicht nur, dass sie auf eine neue Arbeitsumgebung und ein neues Aufgabengebiet treffen, sondern die Zeit in einem anderen Land bzw. anderen Kultur prägt das Leben der Familien nachhaltig.

 

InterviewDank des Unternehmerinnen-Netzwerks W.I.N hatte ich die Gelegenheit, Doris Traudt kennenzulernen und mehr über ihre Arbeit als Coach für hochmobile Familien zu erfahren. Ihr besonderes Augenmerk gilt mitreisenden (Ehe-) Partnern und den Kindern in diesen Familien. Was es bedeutet, Teil einer hochmobilen Familie zu sein hat sie selbst erlebt, als sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Südafrika wohnte. 2010 kehrten sie von dort zurück. Heute lebt Doris Traudt mit ihrer Familie in Karlsruhe. Mehr zu ihrer Tätigkeit erfahren Sie hier auf Ihrer Webseite I am home.

 

In einem Gespräch habe ich mehr über ihre eigenen Erfahrungen als Expat erfahren dürfen, was der Auslandsaufenthalt für ihren Sohn bedeutet hat und welche Tipps sie geben kann, wenn ein solcher Schritt in der Familie ansteht.

In Deiner Berufsbezeichnung taucht der Begriff „hochmobile Familien“ auf. Was verbirgt sich genau dahinter und wer gehört dazu?

Es handelt sich um Menschen, die zeitweise nicht in ihrem Heimatland leben (Flüchtlinge ausgenommen. Weltweit sind es mehr als 200 Millionen Menschen. Wie viele Deutsche nun im Ausland leben, – die sogenannten ‚Expatriates‘ oder auch ‚Expats‘-, ist gar nicht so leicht zu beziffern. Zwar meldet das Statistische Bundesamt, dass jährlich mehr als 140.000 Deutsche das Land verlassen (fast genauso viele kommen auch wieder zurück), aber nicht jeder Expat meldet sich für die Zeit seines Auslandsaufenthaltes in Deutschland ab. Vermutlich leben aber mehr als 2 Millionen Deutsche zumindest zeitweise im Ausland, und die Anzahl steigt von Jahr zu Jahr. Das hat vor allem mit Veränderungen in der Arbeitswelt zu tun. Immer mehr Firmen schicken Mitarbeiter für ein paar Jahre ins Ausland, und viele nehmen ihre Familien mit. Der Trend, mit Familie rauszugehen hat sich in den letzten Jahren verstärkt.

Du hast Dich auf die Beratung dieser Familien, insbesondere der Frauen und Kinder spezialisiert und warst ja selber einige Jahre im Ausland. Welche eigenen Erfahrungen hast Du gemacht?

2005 sind mein Mann und ich mit unserem Sohn nach Südafrika gezogen. Ich kann mich erinnern, wie meinem Mann die Tränen kamen, als wir mit unserem damals 9-jährigen Sohn zum ersten Schultag in Johannesburg gingen. Es schien uns ein größerer Schritt zu sein, unseren Sohn auf eine ausländische Schule zu schicken, als auf eine deutsche. Es war auch in Johannesburg eine Waldorfschule, wie es zuvor in Deutschland ebenfalls eine Waldorfschule gewesen war. Aber: jetzt war sie englischsprachig. Wir waren mutig und verzweifelt, hatten keine Ahnung, ob das nun wirklich die richtige Entscheidung war, hierher gezogen zu sein. Wir ahnten irgendwie, dass die Zeit an einer südafrikanischen Schule unseren Sohn verändern würde. Dass er aber zu einem sogenannten ‚Third Culture Kid‘ werden würde, zu einem ‚Drittkulturkind‘, das wussten wir nicht. Drittkulturkinder entwickeln sich etwas in der Kultur ihres Herkunftslandes, und sie übernehmen ebenso etwas die Kultur ihres Gastlandes. Sie entwickeln so eine ganz eigene Lebenskultur. Solche Kinder sprechen nach der Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt meistens noch gut deutsch, werden aber von Kindern, die Deutschland nie verlassen haben oft nicht so richtig verstanden. Treffen Drittkulturkinder aber auf andere Drittkulturkinder, verstehen sie einander sofort.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich jüngere Kinder sehr schnell auf neue Situationen einlassen und schneller neue Freunde finden. Wie war das bei Euch?

Das ist richtig. Jüngere Kinder haben es dabei leichter als ältere. Sie lernen die Sprache des Gastlandes schneller, sie lassen meistens nicht so viele enge Freunde zurück, sie sind noch nicht so eng an eine Schulwelt gebunden. Unserem damals 9-jährigen Sohn war allerdings schon beim Rausgehen schmerzlich bewusst, dass er von da an neue Freundschaften aufbauen würde, von denen er sich nach ein paar Jahren aber wieder verabschieden werden müsse. Unser Sohn hat sich sehr gut an die neue Situation gewöhnt und davon profitiert. Nach 2 Jahren sprach er fließend englisch, besser als deutsch.

Worauf sollte man schon in der Vorbereitungsphase achten um das Einleben in der neuen Kultur zu erleichtern? Welchen Tipp kannst Du diesen Familien geben?

Ich halte eine gute Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt für die Kinder schon vor der Ausreise für wichtig. Sie sollten schon lange vor dem Abreisetag in den Wechsel miteinbezogen werden. Sie brauchen auch dann schon ein Gefühl der Sicherheit: die Großeltern wohnen weiterhin am gewohnten Ort; wir werden sie besuchen kommen. Feste Rituale einen die Familie, geben den Kindern Halt.

Die erste Zeit im neuen Land ist die Zeit der Euphorie: Ankunft im neuen Land, ein anderes Wetter, eine andere Sprache, anderes Essen. In dieser Phase geht es Eltern wie Kindern meistens gleichermaßen gut. Der Umzugswagen kommt, ein neues Haus, eine neue Wohnung wird eingerichtet. Großes Abenteuer: die neue Schule, neue Klassenkameraden. Hier werden die Kinder unterschiedlich reagieren: manche werden leicht Anschluss finden, vergessen schnell die in Deutschland gebliebenen Freunde. Andere brauchen noch intensiven Kontakt mit ihren früheren Klassenkameraden. Auch hier gilt: Sicherheit vermitteln. Die Familie ist der Ort der Sicherheit, der Geborgenheit. Hier wird untereinander noch deutsch gesprochen. Die Grundstimmung zum Leben im Gastland sollte positiv sein.

Warum hälst Du ein Coaching gerade für die Frauen für so wichtig und wie hast Du die Situation erlebt, als Du in Südafrika warst?

Nach der Euphorie teilen sich die Erlebniswelten der Familienmitglieder oft: der berufstätige Teil der Familie , – auch in der heutigen Zeit meistens noch der Mann (aber: langsam ändert es sich!) -, hat eine Beschäftigung, kommt nicht zum Nachdenken. Die Kinder gehen in der Schule meistens einen guten Weg, brauchen aber weiterhin Sicherheit.
Die Ehefrau allerdings hat keine Arbeitserlaubnis, hat nichts zu tun, sucht verzweifelt nach Sozialkontakten. Sie fällt oft in ein tiefes Loch, erlebt eine Phase der Krise. Spätestens jetzt ist Coaching angesagt, diese Menschen brauchen Hilfe. Wie oft habe ich meinen Mann verflucht, dass sein Job uns nach Südafrika ‚verbannt‘ hatte? So empfand ich das, vor allem im ersten Jahr.

Welche Empfindungen hast Du nach einigen Jahren, die Du nun wieder in Deutschland bist?

Was bleibt? Ein ewiger Drang nach Rausgehen, nach Unterwegs-Sein? Oder der Wunsch nach einem Zuhause? Beides stimmt. Aber das Gefühl, ein Weltbürger zu sein, das bleibt.

Vielen Dank für das interessante und vertrauensvolle Gespräch. Kennen Sie Familien, die im Ausland gelebt haben? Oder welche eigenen Erfahrungen haben Sie mit diesem Thema gemacht? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

Portraitfoto: Elisabeth Pfahler-Scharf, die Emotionsfotografin 

„Ici on parle Franҫais!“ oder meine Beobachtungen im französisch-sprachigen Internet

tablette et drapeau Français : parlez-vous français

Französisch ist eine wunderschöne melodische Sprache und wem hierzulande ist nie aufgefallen, für wieviele technische Begriffe der Franzose ein eigenes wohlklingendes Wort gefunden hat. Während bei uns vor allem in der IT-Sprache ein neues englisches Wort nach dem anderen Einzug hält, hört man seit Jahren in Frankreich Wortkreationen für technische, internet-affine Begriffe. Ich denke hier an Begriffe wie „ordinateur“ für Computer oder „baladeur“ für Walkman, um zwei altbekannte Beispiele zu nennen. In diesem Artikel schreibe ich über meine Beobachtungen der jüngsten Zeit.

Mit Social Media, Web 2.0 und dem alltäglichen Umgang mit Technik, frage ich mich allerdings, inwieweit sich Anglizismen in Frankreich nicht doch so langsam durchsetzen. Je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto schwieriger lässt es sich mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Auf der einen Seite gibt es da die Puristen, die die französische Sprache bewahren möchten und sich verschiedene Möglichkeiten überlegt haben, um sie zu schützen. An erster Stelle fällt mir dazu das Gesetz von Jacques Toubon ein.

 

Das Gesetz „Toubon“

Laut „Loi Toubon“ ist es notwendig, dass alle Begriffe welche sich an französische Endkunden wenden, auch auf Französisch verwendet werden sollten. Dies ist auch notwendig, wenn der Franzose in den meisten Fällen den englischen Begriff kennt bzw. ihn selbst in der mündlichen Sprache sicherlich oft verwendet. Was genau ist das Gesetz bzw. „La loi Toubon“?
Jacques Toubon war französischer Kulturminister von 1993-1995 und hat ein Gesetz erlassen, welches die Spracherhaltung der traditionellen französischen Sprache gegenüber der die Überhand gewinnenden Anglizismen, sicherstellen sollte.
So ist es vorgeschrieben, dass die französische Sprache in der Werbung verwendet wird. Wenn Slogans in englischer Sprache erscheinen, sollten diese unbedingt ins Französische übersetzt werden. Es ist den Unternehmern allerdings erlaubt, Markennamen auf Französisch zu kreieren, was viele machen, um das Gesetz auf ihre Art zu umgehen.
Um die Frankophonie zu fördern, wurde vorgeschlagen, Anglizismen in einer Liste nachschlagen zu können, um das französische Gegenstück zu suchen.

 

Anglizismen in Frankreich

Auf der anderen Seite beobachtet man in der mündlichen, aber auch zunehmend in der schriftlichen Sprache, dass sich Anglizismen durchgesetzt haben und eigene Formen gefunden worden sind.

Wie hier in diesem Artikel auf Slate.fr analysiert wird, gibt es für den Franzosen drei Gründe, Anglizismen in die französische Sprache zu integrieren.

 

1) Die unvermeidbaren Wörter

Solche Wörter sind z.B. Wörter wie „football“ oder „week-end“. Denn wer sagt schon, dass er eine Runde Ball mit dem Fuß spielen möchte (une partie de balle au pied).

 

2) Wörter, welche oft kritisiert werden und eigentlich durch französisch-sprachige Synonyme ersetzbar wären.

In Frankreich sagt man „parking“, obwohl es im britischen Englisch richtig „car park“ heißen würde. So wird das Wort „camping“ für den Campingplatz sehr gerne verwendet, dabei heißt es im Englischen eigentlich richtig „camp site“. Es wundert mich nicht, dass Puristen gar nichts von den Wörtern auf die Endung -ing halten.

 

3) Wörter der modernen Welt, die einfach „cool“ sind

So werden englische Verben gerne auf die französische Art konjugiert, wie hier bei uploadé in der Welt des Web 2.0. Genauso häufig lese oder hört aber auch das französische télécharger.

 

Häufig gehörte oder gelesene englische Begriffe: 

Die folgende Liste zeigt eine Auswahl an IT-Begriffen, die in Frankreich gerne in englischer Sprache verwendet werden:

  • Le Web
  • Laptop
  • Uploader (wir als Verb kongugiert)
  • Screenshot
  • Downloader (wird als Verb konjugiert)
  • Geek
  • Nerd
  • Post
  • Plugin
  • Chat
  • Followers
  • Playlist
  • Hotline

Das Vorhandensein der englischen Sprache in der französischen Werbung und Handel heißt nicht, dass die Franzosen weniger Nationalstolz hätten bzw. weniger an ihrem Land bzw. ihrer Kultur hängen. Es zeigt eher, dass sie sich der zunehmenden Globalisierung öffnen. Schon vor 100 Jahren haben es bestimmte englische Begriffe geschafft, sich in Frankreich zu etablieren und so ist das auch heute noch.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Beraterin für Unternehmen mit Internationalisierungsplänen, lese ich häufig und gerne französische News-Seiten bzw. Blogs und ich freue mich, dass ich viele Internet-Begriffe vorfinde, welche die Puristen auf jeden Fall erfreuen sollten. Untenstehend sehen Sie eine Liste an Web 2.0 Vokabular, welches ich selbst zusammen gestellt habe. Ich finde, sie zeigt, dass neben vieler Anglizismen sehr wohl das Französische weiterlebt und einen festen Platz in der Web 2.0-Kommunikation hat.

Internet auf Französisch: 

  • Réseaux sociaux – Soziale Netzwerke
  • Internautes – Internet-Nutzer
  • Bouche-à-oreille – Mundpropaganda
  • Mot diège – Hashtag
  • Page d’accueil – Homepage
  • Courriel – E-Mail
  • Boutique internet / Boutique en ligne – Onlineshop
  • Mobilautes – mobile Internet-Surfer
  • Banque en ligne – Internet-Banking
  • numérique, en ligne – Online
  • Bouton – button
  • Ordinateur – Computer
  • Mot clé – Keyword
  • Identité numérique – Internet-Identität
  • Bloguer – Blogger
  • Tweeter – twittern

Welche französischen Wörter fallen Ihnen auf, die in Deutschland als Anglizismen verwendet werden, in Frankreich aber ihr eigenes französisches Wort haben?

 

Foto: Fotolia © Jérôme Rommé

Internationale Internet-Konferenz LeWeb in Paris (10.-12. Dezember 2013)

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Seit gestern findet in Paris die internationale Internet-Konferenz „LeWeb“ statt. Zum 10. Mal treffen sich Persönlichkeiten der Web 2.0-Scene sowie Start-ups um sich über Trends aus der Online-Welt auszutauschen und in Vorträgen über die neuesten Errungenschaften zu berichten. Die wichtigsten Informationen können hier auf Google+  und über andere Social Media-Kanäle verfolgt werden.

Wie es sich für eine Web-Veranstaltung gehört, gibt es auch ein Social Media Dashboard  wie hier vom Social Media Monitoring-Anbieter Synthesio welches interessante Statistiken zu der Veranstaltung zeigt. So sieht man z.B. die Verteilung der Tweets auf weltweiter Ebene. Auf fast allen Teilen der Erde wird mit hoher Intensität über LeWeb getwittert.

Die Top Speaker sind Guy Kawasaki, Fred Wilson (Union Square Ventures) und David Marcus (PayPal).

LeWeb ist ein Mekka für die Blogosphere. Hier geht es zu den Details des LeWeb-Blogger Programms und der Liste, der akkreditierten Blogger. Bestimmt lohnt es sich dem einen oder anderen auf Twitter zu folgen um auch in Zukunft up-to-date zu bleiben.

Was sind die Themen, was bewegt die Welt besonders nach dem 1. Tag? Ein Highlight ist sicherlich das von Fleur Pellerin organisierte Dinner für Start-ups. Als beigeordnete Ministerin für kleine und mittelständische Unternehmen und Innovation ist es ihre Intention, dass Frankreich als die „Start-up-Nation“ wahrgenommen wird.

Auf den Tag verteilt gab es am gestrigen ersten Tag viele Vorträge und Workshops welche bis einschließlich Donnerstag, 12. Dezember stattfinden. Das komplette Programm kann hier eingesehen werden. Wer sich für die Live Hangouts interessiert, ist hier genau richtig.

 

Foto: © LeWeb

 

 

 

Was verrät die Kultur-Dimension „Individualismus“ über das richtige Marketing bzw. Web-Design?

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Im Hinblick auf die Gestaltung von Webseiten ist es wichtig, auch die jeweiligen kulturellen Hintergründe im Auge haben. Die Wahrnehmung von Bildern, die Lese-Gewohnheiten sind oftmals so unterschiedlich, dass eine Seite in Westeuropa erfolgreich sein kann und gleichzeitig im asiatischen Raum ignoriert wird, weil die Zielgruppe völlig andere Erwartungen hat.

Schon in den 60- und 70 Jahren hat Geert Hofstede die 5 bzw. 6 Dimensionen der Kulturen analysiert und deren Einfluß auf Unternehmen und deren Führung erläutert. Diese Fakten helfen dabei, sie auch in der modernen Welt für den Aufbau von Webseiten bzw. deren Inhalte anzuwenden.

Bei den 5 Kultur-Dimensionen handelt es sich um Folgende:

  • Akzeptanz von Machtunterschieden
  • Individualismus
  • Geschlechterrollen in der Gesellschaft
  • Umgang der Menschen mit Ungewissheit und deren Risikobereitschaft
  • Lang- bzw. Kurzfristige Berücksichtigung der Konsequenz des eigenen Handelns

Heute möchte ich die 2. Dimension „Individualismus“ (bzw. die Unterschiede einer individualistischen Kultur versus einer kollektivistischen Kultur) näher erläutern und wie sich die Interpretation dieser Kultur-Dimension auf die Gestaltung von Marketing-Materialien bzw. Webseiten auswirken kann.

Allgemeines über die 2. Kultur-Dimension „Individualismus“

So zeigt sich laut der Analyse von Hofstede, dass US-Amerikaner besonders unabhängig bzw. selbständig sind und auch so erzogen werden. Länder, wo Individualismus ganz besonders gelebt wird, sind die USA, UK, Kanada und Italien. Hier steht der Wettbewerbsgeist, die Selbstverwirklichung und ins Arbeitsleben übertragen, die Erfüllung der Aufgaben ganz besonders im Vordergrund.

Schon in der Schule zeigt sich das Verhalten dieser Kulturen: Kinder haben weniger Scheu, ihre Meinung zu vertreten bzw. sie beteiligen sich viel aktiver bei Diskussionsrunden. Im Gegensatz dazu ist der kulturelle Hintergrund in Indonesien, China bzw. Süd-Korea völlig anders: Man orientiert sich mehr an der Gruppe, nimmt sich Vorbilder aus der Familie und wird sich als Einzelner kaum in den Vordergrund rücken. So wurde beobachtet, dass es in japanischen Klassen extrem ruhig ist.

Während meiner Tätigkeit als PR Managerin ist mir noch das unterschiedliche Verhalten bei den Fragerunden im Anschluss an Pressekonferenzen in Erinnerung: In Italien, UK oder auch Frankreich wurden häufiger Fragen von den Journalisten gestellt, als z.B. hier von den deutschen Journalisten.

Wie die Kultur-Dimension für Ihr Land von Hofstede bewertet wird und wie die Kultur-Dimension verglichen mit anderen Kulturen ausschaut, können Sie sehr ausführlich über die Hofstede Centre Webseite herausfinden.

Interpretation der Eigenschaften im Hinblick auf das Marketing und Gestaltung von Webseiten

Je individualistischer eine Kultur ist, desto:

  • direkter sollte die Ansprache der einzelnen Person auf der Webseite sein. Je mehr die Seite personalisiert werden kann, desto besser wird das aufgenommen werden.
  • willkommener sind aller Wahrscheinlichkeit nach individuelle Rabattaktionen.
  • mehr kann die Einzigartigkeit eines Produktes zugeschnitten auf die Individualität der Zielgruppe hervorgehoben werden.
  • mehr kann das Individuum bei der Auswahl der Bilder eine Rolle spielen: Einzelkämpfer, Symbole von Jugendlichkeit und Aktivität kommen besonders gut an.
  • höher ist die Chance, dass persönliche Daten abgefragt werden können. Hier kann eher mit der Bereitschaft, persönliche Daten, herauszugeben, gerechnet werden.

Je kollektivistischer eine Kultur ist, desto:

  • förmlicher sollte die Ansprache auf der Webseite sein. Offiziellere Redewendungen kommen auch gut an.
  • eher bietet es sich an, Diskussionsforen bzw. Chat-Räumen auf der Seite einzurichten.
  • häufiger ist es ratsam, gemeinschaftsfördernde Initiativen zu implementieren.
  • mehr sollte das Zugehörigkeitsgefühl durch nationale Symbole und Flaggen ausgedrückt werden.
  • mehr sollten Bilder verwendet werden, die Symbole für Gruppendynamik, Reife und Erfahrung zeigen.
  • mehr gilt der Tenor, dass man sich tendenziell nicht von der Meinung der Gruppe distanzieren will.
  • geringer wird die Bereitschaft da sein, persönliche Daten preiszugeben.
  • empfehlenswerter ist es, auf Institutionen und Firmen zu verlinken.

Selbstverständlich gehört wie immer noch eine genaue Analyse der Zielgruppe dazu, um sich entgültig für die richtige Gestaltung und Inhalte einer Webseite zu entscheiden. Auch innerhalb von unterschiedlichen Kulturen wird man Abweichungen finden.

 

Foto: Fotolia, Globus-©-AndyEmel 

 

 

 

Expansions-Wissen für Einsteiger: Worauf Sie achten sollten!

Export

Worauf sollte ein Unternehmen, welches ins Ausland expandieren möchte, achten? Hier im Expansions-ABC werden wichtige Begriffe erklärt, weiterführende Links zur Verfügung gestellt und einige wichtige Aspekte genannt, die das Thema mit sich bringt.

A wie Ausdauer: Nur mit viel Ausdauer seitens des Managements und gezielter Vorbereitung ist eine erfolgreiche Auslandsexpansion möglich. Ein Großteil der Unternehmen wählt die stufenweise Expansion welche eine gute Portion an Geduld und Ausdauer erfordert.

B wie Bonitätsprüfung: Eine der wichtigsten Faktoren im Rahmen des Risikomanagements ist die Bonitätsprüfung der Zulieferer oder auch Spediteure um sich unangenehme Überraschungen zu ersparen.

D wie Direkter Export: ist für den Start im Ausland mit geringerem Risiko und weniger Organisationsaufwand verbunden. Das Unternehmen verkauft in dem Fall, ohne Zwischenhändler direkt ins das Zielland. Dagegen spricht allerdings, dass man keine Marktpräsenz zeigt und kein richtiges Gespür für den Exportmarkt sowie Marktpotenzial bekommt.

D wie Diversifizierung: Viele Unternehmen fahren damit sehr gut, indem sie in viele kleinere Märkte expandieren und somit in puncto Währungen diversifizieren. Das kann das Wechselkursrisiko minimieren.

E wie Einkaufsgewohnheiten: Vor dem Start der Expansionsaktivitäten sollte man sich der Einkaufsgewohnheiten des Ziellandes bewusst sein. Wie recherchiert der ideale Kunde und wo kauft er ein? Es gibt je nach Produkt und Zielgruppe in verschiedenen Ländern auch unterschiedliche Gewohnheiten wo eingekauft wird. Wenn man diese kennt, gelingt der Vertrieb entsprechend leichter bzw. man kann sich besser darauf einstellen.

E wie Erfolgsfaktoren: Es gibt einige grundlegende Faktoren über die ein Unternehmen verfügen sollte bzw. worauf es achten sollte. Dazu zählen: Präzise Marktanalysen, Auswahl des richtigen Personals, Risiko-Management, Diversifizierung, Interkulturelles Verständnis und ein funktionstüchtiges Netzwerk im In- und Ausland.

F wie Fachmessen: Für viele Unternehmen sind Fachmessen ein erster Schritt um die Marktlage zu testen und sich über die ausländische Marktsituation zu informieren bzw. um zu verstehen wie die eigenen Produkte oder Dienstleistungen in den Produktmix des Wunschlandes passen.

F wie Fremd-Vertrieb: Hier in einem Artikel von Markt und Mittelstand gibt es eine interessante Gegenüberstellung der Vor-und Nachteile des Fremdvertriebs. Ein klarer Vorteil ist, dass er die Auslandsexpansion beschleunigen kann.

G wie Gesetzliche Rahmenbedingungen: Informationen hierzu sollten schon zu Beginn der Internationalisierung eingeholt werden. Sie können wegweisend sein für viele weitere Entscheidungen. Im Zweifel können bestimmte Rahmenbedingungen auch ein Hindernis darstellen welche eine Auslandsexpansion unmöglich machen könnten.

H wie Handelsvertreter: Im direkten Export wird häufig ein Handelsvertreter eingesetzt. Es handelt sich dabei um einen selbständigen Gewerbetreibenden, der damit beauftragt wird, für einen anderen oder mehrere andere Unternehmen Geschäfte zu vermitteln oder in dessen Namen abzuschließen.

I wie Interkulturelle Kommunikation: Unternehmen, die im Ausland Geschäfte abwickeln, treffen neben anderen rechtlichen Rahmenbedingungen auch auf andere Kulturen. So kann der Kommunikationsstil oder das Zeitverständnis in einem anderen Land völlig anders sein, als hier in Deutschland und Missverständnisse sind vorprogrammiert. Um eine reibungslose Kommunikation mit anderen Kulturen zu sichern und Kosten zu vermeiden, die aufgrund von Fehlentscheidungen oder Misskommunikation entstehen können, empfiehlt es sich, einen interkulturellen Trainer oder Coach zu konsultieren. Eine interessante Plattform hierfür ist die Crossculture-Academy.

I wie Internationale Webseite: Im Zuge der Auslandsexpansion ist auch eine internationale oder mehrsprachige Webseite, sozusagen eine Visitenkarte im Wunschland notwendig. Neben der gründlichen Übersetzung der Texte gilt es auch kulturelle Hintergründe, andere Kauf- und Lesegewohnheiten zu beachten. In meinem Webinar gehe ich auf „7 Punkte ein, welche Ihre Webseite auch im Ausland erfolgreich machen“. Lesen Sie dazu auch meinen Blogartikel.

K wie Kerngeschäft: Eine wichtige Frage die man sich schon zu Beginn der Expansion stellen sollte: Inwieweit wird sich das Projekt auf das Kerngeschäft meines Unternehmens auswirken? Was bedeutet es auch Personell? Werden weitere Maschinen benötigt?

M wie Marktanalyse: Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist eine ausführliche Marktanalysen. Fordern Sie eine ganz konkrete Marktanalyse für Ihr Produkt oder Dienstleistung für den entsprechenden Wunschmarkt an! Diese ist die Basis für viele weitere Entscheidungen der Internationalisierung.

M wie Markterschließungsformen: Zu den häufigsten Markterschließungsformen gehört der indirekte Export, Lizenzvertrag, Direkter Export über Importeur, Direkter Export über Handelsvertreter, Zweiniederlassung, Tochtergesellschaft und Joint Venture. Hier auf der Seite des EIC Trier gibt es hilfreiche Informationen, u.a. auch einen Überblick der Markterschließungsformen mit Pro und Contra.

N wie Netzwerk: Sehr wichtig für eine Expansion ist eine gute Vernetzung seitens des Managements. Viele Kontakte im In- und Ausland sind wie immer im Geschäftsleben das A und O. Laut einer Schweizer Studie sind vor allem private Kontakte oftmals für KMUs extrem hilfreich um eine Auslandsexpansion voranzubringen. Ein reales Netzwerk auf welches man jederzeit zurückgreifen kann, ist also schon im Vorhinein der Auslandsexpansion erstrebenswert. Empfehlenswert ist die aktive Nutzung von sozialen Businessnetzwerken wie z.B. LinkedIn. Lesen Sie hier 5 Gründe, warum Sie LinkedIn nutzen sollten.

O wie Online-Handel: Viele Unternehmen expandieren indem Sie einfach ihren Onlinehandel von einem Land auf das Nächste ausweiten und den vorhandenen eShop für ein weiteres Land einrichten. Hier im eCommerce-Leitfaden* wird viel Wissen zum Thema Internationalisierung von Shops, Zahlungsverfahren bzw. auch Werbung und Marketing im Ausland vermittelt. Eine erfolgreiche Internationalisierung eines Online-Shops macht es erforderlich, dass man sich mit landestypischen Anforderungen, rechtliche Rahmenbedingungen und die anderen Kaufgewohnheiten auseinandersetzt.

P wie Personal im Ausland: Hierfür gibt es spezialisierte Recruiter die auf internationaler Ebene das geeignete Personal für Sie finden können. Nutzen Sie auch hierfür soziale Netzwerke wie LinkedIn um an neue Kontakte zu gelangen. Schauen Sie dazu auch hier ier-network.

R wie Risikomanagement: Ohne Risiko-Management keine Auslandsexpansion. Budgetieren Sie großzügig was zusätzliche Kosten für Administration, Werbung und Logistik angeht um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Ganz wichtig auch hier: Wechselkursschwankungen, politische Risiken, Transportrisiken und Kreditrisiken einkalkulieren.

T wie Transport: Je weiter die Wege im Auslandsgeschäft, desto öfter erfolgt der Transport der Waren auf verschiedenen Beförderungsarten (See, Luft, Straße, Bahn) und -mitteln (Schiff, Flugzeug, LKW und Waggon). Die Zusammenarbeit mit Spediteuren ist daher sehr hilfreich, kümmern sich diese doch um Dienstleistungen wie Frachtverträge, eigenen Transport, Lagerung, Zollformalitäten, Güterumschlag, Verpackung, Markierung und Kennzeichnung von Frachtstücken, Transportversicherung etc. Mehr dazu finden Sie auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Außenhandelsbetriebslehre

V wie Vorbereitungsphase: Das Unternehmen bzw. das Management sollte im Vorhinein drei wichtige Kernfragen beantworten:

  • Warum wollen wir im Ausland aktiv werden?
  • Welche Risiken sind im allgemeinen mit der Internationalisierung verbunden?
  • Erfüllen wir alle Voraussetzungen, um im Ausland tätig zu werden?

W wie Wettbewerb: Kennen Sie den Wettbewerb im Expansionsland? Verfügen Sie über Informationen wie deren Preise, Werbemaßnahmen, Nutzung von Online-Marketing-Aktivitäten deren Absatzwege? Eine solche Wettbewerber-Analyse liefert wichtige Informationen für Ihre eigene Expansionsstrategie.

Z wie Zoll: Kennen Sie die Zoll- und Einfuhrbestimmungen für Ihr Zielland? Ganz am Anfang im Zuge der Expansionsanalyse sollten überprüft werden, ob besondere Regelungen berücksichtigt werden müssen. Hier finden Sie hilfreiche Informationen wie Zollbestimmungen für den Warenverkehr innerhalb der EU, aber auch für die Nicht-EU-Länder.

* ibi research 2012: Geschäfte ohne Grenzen – E-Commerce international 2012 (www.ecommerce-leitfaden.de)

 

Foto: © DOC RABE Media – Fotolia.com

7 Grundpfeiler für die erfolgreiche Internationalisierung Ihrer Webseite

Flaggen

Sie bekommen vermehrt Anfragen aus dem Ausland und überlegen, Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen einem größeren Publikum anzubieten? Sie können sich vorstellen, aktiv ins Ausland zu verkaufen und benötigen hierfür eine internationale Version Ihrer Webseite?

Für die Durchführung eines solchen Projektes sollten Sie sich Ihrer Ziele mit der Auslandsexpansion klar sein und konkrete Vorstellungen haben, wie Ihre wirtschaftliche Situation in einem Jahr aussehen sollte. Die Basis ist eine gründliche Marktanalyse, Marktpotenzial und gutes Durchhaltevermögen seitens des Managements. Gehen wir davon aus, dass dies erfüllt ist, rückt das Projekt „Internationale Webseite“ schon viel näher.

Was genau benötigen Sie, um Ihre Webseite zu internationalisieren?

  1. Ausführliche Beratung zur Internationalisierung von Webseiten: Einige Bestandteile finden Sie in meiner Checkliste, welche individuell für das Unternehmen und die jeweilige Branche/ Wunschland abgearbeitet werden sollte.
  2. Fachkundige Übersetzung, idealerweise durch einen Muttersprachler, der u.a. die Begriffe verwendet, nach welchen ein Kunde im Ausland wirklich suchen würde.
  3. Internationales Netzwerk: Verfügen Sie bereits über Kontakte im Ausland, möchten Sie diese weiter ausbauen und vertiefen? Ohne lokale Kontakte haben Sie als expandierendes Unternehmen keine guten Chancen. Wenn Sie eine Filiale im Wunschland eröffnen möchten, benötigen Sie ggf. auch Unterstützung bei der Vermittlung von lokalen Mitarbeitern.
  4. Klärung rechtlicher Fragen für Ihr Wunschland: Was sind landestypische Anforderungen für AGBs, was ist in puncto Widerrufsbelehrung zu beachten?
  5. Wie sind die lokalen Zahlungsmethoden und wie äußert sich das Kaufverhalten insbesondere das Online-Kaufverhalten Ihrer Zielgruppe im Wunschland?
  6. Erstellung einer Marketing- bzw. Social-Media-Konzeption für Ihr Zielland um die neu gelaunchte internationale Webseite über verschiedene lokale Kanäle im Zielland bekannt zu machen.
  7. Expansionsanalyse welche auch Informationen über die Konkurrenz im Zielland im Hinblick auf Preise, Werbekosten und verschiedene Absatzmöglichkeiten analysiert und dem Unternehmen die Möglichkeiten für den Auslandsvertrieb aufzeigt.

 

Sie benötigen Unterstützung bei der Umsetzung der Internationalisierung Ihrer Webseite? Gerne erstelle ich einen ausführlichen und individuellen Projektplan für eine gut überlegte und erfolgreiche Auslandsexpansion.

 

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