Bitten Sie um eine personalisierte URL für Ihre LinkedIn Unternehmensseite

Für das persönliche LinkedIn-Profil ist es recht einfach, in wenigen Klicks eine personalisierte URL z.B. aus dem Namen oder Thema zu erstellen. Eine solche Kurz-Url schaut nicht nur professioneller aus, wenn Sie die Seite bewerben wollen, sondern sie hilft auch, besser gefunden zu werden. Wie Sie diese für Ihr persönliches LinkedIn-Profil einrichten, habe ich in diesem Blogbeitrag schnell erklärt.

Etwas anders läuft es, wenn Sie für die Unternehmensseite eine personalisierte URL haben möchten. Leider klappt das nicht über den Bereich der Einstellungen. Hier sollten Sie über das Kontaktformular auf LinkedIn einen Antrag stellen. Gehen Sie dazu auf dieses Formular und stellen einen Antrag. Wichtig ist es, dass Sie Admin-Rechte der jeweiligen Unternehmensseite haben. Idealerweise steht nach dem letzten Schrägstrich der Unternehmensname, vorausgesetzt, er ist nicht allzu lang und nicht bereits vergeben. Letzteres können Sie überprüfen, indem Sie testweise die URL mit Ihrem Wunschnamen eingeben. In etwa so:

https://www.linkedin.com/company/Unternehmensname

Erscheint die folgende Benachrichtigung, sprich, der ausgesuchte Link mit Ihrem Wunsch-Unternehmensnamen existiert noch nicht, können Sie ganz einfach fortfahren und im Kontaktformular genau diese URL beantragen. Wenn nicht, überlegen Sie sich einen anderen Wunsch-Link und prüfen, ob dieser noch zu vergeben ist.

Ich habe häufiger gelesen, dass die Antragstellung ein paar Tage in Anspruch nehmen kann, bei mir waren es in mehreren Fällen dann sogar nur ein paar Stunden.

Sie haben weitere Fragen zur Nutzung von Unternehmensseiten auf LinkedIn? Kontaktieren Sie mich und wir vereinbaren einen Termin für eine individuelle Beratungsstunde oder Sie nehmen an meinem Webinar über Unternehmensseiten teil.

Neue Sicherheitseinstellung für Ihr öffentliches LinkedIn-Profil

Rein zufällig habe ich am Montag in einem Kunden-Profil die folgende neue Einstellung für öffentliche LinkedIn-Profile entdeckt.

Während Sie früher Ihr öffentliches LinkedIn-Profil jedem (sprich, wer über die Google-Suche etc) nach Ihnen gesucht hat) oder halt niemandem zeigen konnten, kann dies jetzt differenziert werden. Wer nicht wollte, das jeder aus der Öffentlichkeit alle Bereiche im LinkedIn-Profil einsehen konnte, hat beispielsweise die Details zur Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnisse, das Profilfoto und vieles mehr einfach nicht anzeigen lassen.

Heute können Sie hier differenzieren. Sie haben die Möglichkeit, dass entweder

  • nur Ihre Kontakte (Kontakte 1. Grades),
  • Ihr Netzwerk (Kontakte, 1., 2. und 3. Grades)
  • allen LinkedIn-Mitgliedern oder
  • der kompletten Öffentlichkeit (zusammengesetzt aus allen LinkedIn-Mitgliedern und Personen, die Sie über Suchmaschinen wie Google gefunden haben).

die Details Ihres Profils angezeigt werden, welche Sie ausgewählt haben.

Wie können Sie diese Einstellungen ändern?

Gehen Sie oben rechts auf Ihr Bild und klicken auf „Datenschutz & Einstellungen“, dann in der Mitte auf Datenschutz und „Ihr öffentliches Profil bearbeiten„. Auf der rechten Seite können Sie die entsprechenden Einstellungen vornehmen.

Die für mich logische Einstellung ist, dass mein Profil für mein persönliches Netzwerk komplett einsehbar sein darf. Daher habe ich Folgendes angeklickt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie sind auf Jobsuche?

Wenn Sie derzeit auf Jobsuche sind, macht es mehr Sinn, das LinkedIn-Profil für ein größeres Netzwerk freizugeben, damit z.B. Recruiter Einblicke in Ihre Expertise etc bekommen. In dem Fall ist es empfehlenswert, auf „Alle LinkedIn-Mitglieder“ zu klicken.

Sie sind bereits gut vernetzt und es ist nicht in Ihrem Interesse, viele Details an ein größeres Netzwerk freizugeben? Hier kann es ausreichen, das komplette Profil nur für die eigenen Kontakte freizugeben.

Sie entscheiden und es ist jederzeit wieder änderbar.

 

Foto: Pixabay

So bitten Sie einen Kontakt um eine Vorstellung auf LinkedIn

Kürzlich im Gespräch kamen wir auf die Funktion „sich vorstellen lassen“ zu sprechen. Ich habe selten damit auf LinkedIn gearbeitet, aber Kunden fragen gerne danach, da eine ähnliche Funktion auf XING gerne verwendet wird. Wie geht es, dass Sie einen gemeinsamen Kontakt um eine Vorstellung einer dritten Person (Kontakt 2. Grades) bitten?

So lassen Sie sich vorstellen

Nehmen wir an, Sie möchten sich beim Unternehmen „X Enterprise“ bewerben und haben entdeckt, dass Ihr Freund Martin Mustermann mit einem Mitarbeiter bei X Enterprise vernetzt ist. Gehen Sie dazu auf das Profil Ihres Wunsch-Kontaktes, klicken oben rechts auf die drei grauen Punkte und auf Profil weiterleiten.

Als nächstes öffnet sich ein neues Fenster im Nachrichten-Ordner. Sie können jetzt Ihren Freund anschreiben, dass er sie der gewünschten Person (der Link zu deren Profil wurde automatisch zur Nachricht hinzugefügt) vorstellt.

Ihr nächster Schritt kann es sein, dieser Person eine Kontaktanfrage zu senden. Gehen Sie dazu wieder in das Profil der Person und dann auf „Vernetzen“. Jetzt können Sie eine personalisierte Nachricht schreiben, welche sich ggf. auf die Vorstellung Ihres Freundes bezieht.

Wenn Sie zwei Ihrer Kontakte 1. Grades zusammenbringen möchten, geht es noch einfacher. Sie gehen gleich in den Nachrichtenordner und schreiben eine Nachricht an beide Personen gleichzeitig. Probieren Sie das mal bei der nächsten Gelegenheit aus und senden eine Nachricht an zwei Personen gleichzeitig.

P.S.: Bis vor einiger Zeit gab es die Funktion „sich vorstellen lassen“ auf LinkedIn, welche wohl durch die vielen Umstellungen auf das neue Design auch abgeschafft worden ist bzw. nun in veränderter Form vorliegt.

Mein Rat hierzu: Verbinden Sie die Online mit der Offline-Welt. Gerade beim Thema „sich vorstellen lassen“ kann es auch einfach sinnvoll sein, im persönlichen Gespräch/ per Telefon um eine Vorstellung zu bitten. 

So lassen Sie sich auf LinkedIn empfehlen!

Mit einem gut ausgefüllten LinkedIn-Profil inklusive einiger Empfehlungen können Sie die Aussagekraft Ihres Profils steigern. Egal ob Sie nun auf Jobsuche sind oder etwas für Ihr Personal Branding als Führungskraft oder selbständiger Berater tun möchten, Empfehlungen machen sich sehr gut in Ihrem Profil. Meiner Meinung nach sollten Sie für Ihren aktuellen Job als auch für die letzten zwei Positionen, jeweils einige Empfehlungen hinzufügen bzw. hinzufügen lassen. Für Jobs, welche 10 Jahre oder länger her sind, halte ich es für weniger relevant.

Gerade wenn Sie auf Jobsuche sind, ist es besonders interessant, dass Ihr LinkedIn-Profil für Recruiter sichtbar ist und Sie anhand der richtigen Keywörter gefunden werden. Wenn Sie Empfehlungen erhalten haben, welche auch noch die Keywörter enthalten, welche Sie bereits in Ihrer Zusammenfassung, in der Berufserfahrung angegeben haben und nach welchen ein Recruiter sucht, ist das ein weiterer Bonuspunkt um in den Suchergebnissen recht weit oben gerankt zu werden.

So bitten Sie einen Kontakt um eine Empfehlung

Sie gehen dazu in das LinkedIn-Profil der Person, welche Sie bitten möchten. Rechts neben dem Bild klicken Sie auf die drei Punkte. Es öffnet sich das folgende kleine Menü-Fenster:

Klicken Sie auf „Bitten Sie um eine Empfehlung“ und es öffnet sich ein neues Fenster, wo Sie den Job auswählen können, für welchen Sie sich empfehlen lassen möchten und wie Sie zu der Person standen (als Vorgesetzter, Mitarbeiter, Geschäftspartner etc).

Schreiben Sie eine kurze, nette und vor allem personalisierte Notiz an die Person, welche Sie empfehlen soll. Wichtig ist, dass Sie mit der Person wirklich zusammengearbeitet haben und sie in der Lage ist, eine aussagekräftige Empfehlung zu schreiben.

Gut zu wissen: Mit dem neuen Interface werden die Empfehlungen leider nicht mehr direkt unter dem jeweiligen Job eingeordnet. Profil-Besucher müssen etwas weiter nach unten scrollen, um sie zu finden. Auf den ersten Blick sieht der Besucher Ihres Profils die beiden aktuellsten Empfehlungen, klickt er auf „2 weitere Empfehlungen anzeigen“, sieht er mehr. Übrigens, direkt daneben gibt es ein Feld, wo ersichtlich ist, welche Empfehlungen Sie anderen bereits erteilt haben. Wer kann Ihre Empfehlungen sehen? Ihre direkten Kontakte, aber auch Kontakte 2. und 3. Grades, vorausgesetzt, sie sind bei LinkedIn angemeldet. Wer außerhalb dieses Netzwerkes ist, kann sie nicht einsehen.

Schreiben Sie Empfehlungen für andere

Wenn Sie Empfehlungen für andere schreiben möchten, gehen Sie ebenfalls in das Profil der jeweiligen Person. Klicken auf die drei Punkte rechts und wählen ganz unten aus: „Max Müller empfehlen„.

Ein neues Formular öffnet sich und Sie können es Schritt für Schritt ausfüllen. Hier, in dem „Empfehlungsmanager“ finden Sie auch die anderen bereits erhaltenen Empfehlungen, gesendete Empfehlungen etc.

Geben kommt vor Nehmen, daher ist es immer eine gute Idee, selber pro-aktiv Empfehlungen zu schreiben. Schreiben Sie diese vorab in einem Word-Dokument, damit Sie per Rechtschreibprüfung sicherstellen können, dass sich keine Fehler eingeschlichen haben. Beim Formulieren sollten Sie auf typische „Worthülsen“ verzichten. Schreiben Sie anhand von Beispielen, welchen konkreten Erfolg der Empfohlene erreicht hat, dank seiner professionellen Arbeitsweise, seines Engagements. Je nachdem in welcher Position/ welche internationale Ausrichtung der empfohlene hat, kann eine Empfehlung in englischer Sprache sehr hilfreich sein.

Ihnen gefällt etwas nicht an der Empfehlung? Oder Sie möchten etwas hinzufügen lassen? Wenn Sie im Empfehlungsmanager auf „erhalten“ gehen, sehen Sie die Liste der bereits erhaltenen Empfehlungen und können beim Schreiber des Textes um eine Änderung bitten. In diesem Bereich können Empfehlungen auch ausgeblendet werden. Nur, weil sie gerade nicht gefallen oder relevant sind, müssen sie ja nicht gleich gelöscht werden.

Machen Sie jetzt Ihr LinkedIn-Profil sicher!

Schon vor einigen Wochen wurde von LinkedIn bekanntgegeben, dass es Anfang 2017 Änderungen im LinkedIn-Interface geben wird. Die ersten Veränderungen sind bereits bei einigen Nutzern z.B. in den USA sichtbar geworden bzw. einige Mitglieder sind von LinkedIn direkt über die Veränderungen informiert worden.

Ich habe im Dezember von LinkedIn eine E-Mail erhalten, dass ich keinen Zugriff mehr auf das Kategorisieren von Kontakten haben werde und mir daher ein Premium-Account, der LinkedIn Sales Navigator, empfohlen wird. Da ich gerne mit den Kategorien gearbeitet habe, ist es für mich ein Verlust und ich werde schauen, ob ich langfristig auf ein die für den Vertrieb geschaffene Mitgliedschaft zurückgreifen sollte. Leider ist diese nicht ganz günstig, mit ihren knapp 60 € im Monat. Das wird sich nicht jeder leisten wollen.

Mit welchen Änderungen müssen wir sonst bei LinkedIn rechnen? Was können und sollten Sie tun, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden und ggf. durch die Veränderungen keine Daten zu verlieren? Wer gerne auf „Nummer Sicher“ geht, sollte daher ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen.

1. Back-up Ihres Profils vornehmen

Sie möchten bestimmt nicht, dass Passagen aus Ihren Texten in Ihrem LinkedIn-Profil verlorengehen oder aufgrund der Veränderungen wichtige Details in Vergessenheit geraten. Am besten wird es sein, wenn Sie Ihr Profil als PDF abspeichern. Sie gehen dazu in Ihr Profil und klicken rechts neben „Profil anzeigen“. Es öffnet sich ein Menü mit „Als PDF speichern“ und Sie können das Dokument auf Ihrem Desktop speichern.

2. Back-up aller LinkedIn-Aktivitäten

Sie können mit folgendem Link auf direktem Wege ein Datenarchiv von LinkedIn anfordern. Dieses beinhaltet u.a. alle Ihre bisherigen Aktivitäten, Account-Geschichte, wer Sie eingeladen hat, wann Sie das letzte Mal eingeloggt waren etc. Klicken Sie dazu einfach hier.

3. Back-up aller Ihrer Kontakte

Diese halte ich für besonders wichtig. Für viele Nutzer im deutsch-sprachigen Raum ist LinkedIn ja ein Adressbuch der alten und neueren Kontakte. Sie können diese so abspeichern, dass Sie sich in Tabellenform einsehen können.

Vielleicht ist das dann auch die perfekte Gelegenheit, weil diese recht übersichtlich ist, mal in den Kontakten aufzuräumen oder zu sehen, wen Sie besonders lange nicht gesprochen haben. Gehen Sie dazu auf diesen Link.

4. Kategorien der Kontakte (Tags)

Wie schon erwähnt, eine der anstehenden Veränderungen auf LinkedIn ist, dass die Funktion, Notizen zu Kontakten zu hinterlassen und sie zu kategorisieren (Taggen) im Basis-Account nicht mehr verfügbar sein wird. Wer damit auch in Zukunft arbeiten möchte, was ich für äußerst sinnvoll halte, sollte sich diese Informationen über Ihre bereits angelegten Tags als Back-up anlegen lassen. Schauen Sie sich dazu den folgenden Link genauer an. Herunterladen können Sie diese Daten noch bis zum 31. März 2017.

Wenn für Sie schon klar ist, dass Sie sich für ein Upgrade auf den Sales Navigator oder die Recruiter-Lite-Mitgliedschaft, können Sie hier die Schritt-für-Schritt-Erklärung abrufen und die Kategorien in das neue System übertragen:

5. Speichern von Such-Szenarien

Die Funktion, Such-Szenarien zu speichern und bei Veränderungen informiert zu werden, wird zumindest im Basis-Account in absehbarer Zeit nicht mehr angeboten. Wenn Sie nachschauen möchten, noch sollte die Suche hier im deutsch-sprachigen Raum wie gehabt funktionieren. In absehbarer Zeit müssen wir uns nach Alternativen wie Premium-Mitgliedschaften umschauen.

Ich bedauere den Verlust der beiden oben genannten Funktionen sehr, eben weil ich gerne damit gearbeitet habe. Ich weiß aber auch, dass viele Nutzer nie darauf zugegriffen haben. Die kommenden Änderungen mit dem neuen Interface werden für viele LinkedIn-Nutzer vorrangig eine optische Verbesserung darstellen. So wird es weiter einfach und übersichtlich sein, nach Jobs zu suchen, sich für Recruiter sichtbar zu machen. Rein optisch wird sich die Desktop-Version sehr an die mobile Version anpassen.

Default-Sprache des LinkedIn-Profils: Warum nicht gleich ein englisches Profil einrichten?

Sie sind noch nicht bei LinkedIn und das soll sich bald ändern? Ich gebe Ihnen hier ein paar Gedanken zu den Spracheinstellungen Ihres zukünftigen LinkedIn-Profils.

Wenn Sie mit vielen internationalen Kontakten agieren und nicht in jeder Sprache wie Mandarin, Englisch, Japanisch etc ein Profil anlegen werden, macht es Sinn, als Default-Sprache Englisch auszuwählen. Einfach, weil die meisten anderen Länder auch des Englischen mächtig sind.

Und laut LinkedIn es so ist, dass die Besucher Ihres Profils die Sprachversion angezeigt bekommen, in welcher Ihr Standardprofil angelegt ist bzw. wenn weitere Sprachen angelegt sind (mehrsprachiges Profil), in der Sprache, in welcher die andere Person das Netzwerk üblicherweise nutzt.

Wenn Sie ein professionelles, internationalen Auftritt auf LinkedIn anstreben, investieren Sie daher in eine Übersetzung der Texte und erstellen das Profil in jedem Fall auf Englisch. Wenn Sie hier im deutsch-sprachigen Raum leben und tätig sind, sollten Sie parallel auch Ihr Profil in Ihrer vermutlichen Muttersprache, also auf Deutsch anlegen. Die wichtigsten Bereiche, wie Zusammenfassung, Berufserfahrung, Überschrift können dann ins Deutsche übersetzt werden. Mehrere Sprachversionen sind auch in sofern günstig, weil Sie automatisch mehr Keywörter im Profil stehen haben, welche Ihnen helfen, ein besseres Ranking in den Suchergebnissen zu erreichen.

Die Defaultsprache/ Standardsprache des LinkedIn-Profils

Es handelt sich dabei um die Sprache, in welcher das Profil beim Anmelden eingerichtet worden ist. Sie bleibt für immer bestehen. Daher rate ich, wenn Sie heute noch kein Profil haben und international aktiv sind, sich ggf. gleich ein englisches Profil zu erstellen. Wenn Sie, so wie ich, Ihr Profil schon vor längerer Zeit auf Deutsch angelegt haben, ist es so, dass z.B. der indische Unternehmer, der Ihr Profil besucht, es auf Deutsch angezeigt bekommt. Haben Sie verschiedene Sprachversionen (mehrsprachiges Profil), kann er rechts zwischen den verschiedenen Sprachen wählen und sich auch die englische Version ansehen.

In welcher Sprache möchten Sie LinkedIn nutzen?

Das heißt, die Arbeitsanweisungen auf LinkedIn, Überschriften, Bezeichnung der Reiter etc. werden Ihnen komplett in der von Ihnen gewünschten Sprache angezeigt. Diese Einstellung können Sie jederzeit und mit wenigen Klicks ändern. Sie gehen in den Bereich  Datenschutz & Einstellungen und wählen aus 24 verschiedenen Sprachen die für Sie geeignete Sprach aus. Ich nutze es gerne auf Deutsch, da ich meist deutschsprachige Kunden berate und es mir die Erklärungen dann einfacher macht.

Schauen wir uns einige Beispiele an

  • Gehe ich auf das Profil einer amerikanischen Unternehmerin mit Profil auf Englisch, Deutsch und Spanisch, wird mir das Profil auf Deutsch angezeigt. Ich kann die anderen Sprachen anklicken und sozusagen hin- und herspringen. Manchmal werde ich immer wieder auf das deutsch-sprachige Profil gebracht.
  • Gehe ich auf das Profil eines deutschen Kontaktes mit englischem und deutschem Profil, wird mir, wenn ich die Spracheinstellung „Deutsch“ gewählt habe, ihr deutsches Profil gezeigt. Ändere ich meine Spracheinstellung in den Einstellungen auf „Englisch“, wird mir automatisch ihr englisches Profil angezeigt.
  • Klicke ich auf das Profil meiner ehemaligen Kollegin aus Frankreich mit englischem Profil, sehe ich auch nur das englische Profil.

Sie möchten ein mehrsprachiges Profil anlegen? Lesen Sie dazu auch meinen Blogartikel „Warum auch Sie ein multilinguales Profil einrichten sollten„. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Tipps dazu benötigen oder ich Ihnen bei der Koordination mit einem professionellen Übersetzer helfen kann.

 

Foto: Friederike Gonzalez Schmitz, privat

Schluss mit den unpersönlichen Einladungen ins LinkedIn-Netzwerk

Haben Sie schon häufiger Einladungen ins LinkedIn-Netzwerk mit diesem oder ähnlichem Wortlaut bekommen?

„Friederike Gonzalez Schmitz, bitte fügen Sie mich zu Ihrem beruflichen Netzwerk auf LinkedIn hinzu.“

Haben Sie auch schon oft gedacht: Warum bekomme ich diese Nachricht oder warum ist es immer der gleiche abgedroschene Satz? Geht das nicht etwas persönlicher?

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Fakt ist, dass dies der einfache Weg ist, um andere zum LinkedIn-Netzwerk einzuladen. Auch ich habe das schon häufiger in meiner Anfangszeit gemacht. Schnell bei den „angebotenen Mitgliedern“ auf  „vernetzen“ geklickt und weg war die Einladung.

So gehen Sie vor, um eine personalisierte Kontaktanfrage zu senden

Gehen Sie immer in das Profil der Person und klicken Sie niemals auf das angebotene „Vernetzen“ in der Rubrik „Personen, die Sie vielleicht kennen„. Klicken Sie lieber auf den Namen der Person, schauen sich das Profil an und klicken Sie dann von dort aus auf „Vernetzen“. Dann haben Sie auch die Möglichkeit, eine personalisierte Nachricht zu senden. Wenn es sich nämlich um einen Kontakt 2. Grades oder 3. Grades handelt, können Sie so eine persönliche Notiz dazuschreiben und steigern dadurch die Chance, dass die Anfrage auch bestätigt wird.

 

 

Bitte wählen Sie immer eine personalisierte Anrede und einen Grund, warum Sie sich vernetzen möchten. Es dürfen ruhig 3-4 Sätze werden, denn Sie haben bis zu 300 Zeichen Platz hierfür. Es ist nachgewiesen, dass Sie mit einer persönlicheren Notiz, die Chance, eine Bestätigung zu erhalten, deutlich steigern.

Bei Kontakten 3. Grades kann man zwischen dem Versenden einer InMail (diese ist kostenpflichtig und erfordert eine Premium-Mitgliedschaft) oder dem Vernetzen wählen. Klicken Sie wieder auf Vernetzen, können Sie auch hier über das Formular eine personalisierte Nachricht senden. Mit dem neuen Design wird nicht mehr abgefragt, woher Sie die Person kennen könnten (gemeinsame Geschäftsbeziehung, Studium, Arbeitskollege).

 

 

 

Foto: www.pixabay.com, Screenshots LinkedIn-Interface

 

So exportieren Sie Ihre LinkedIn-Kontakte

Es kann sinnvoll sein, seine Kontakte, welche man im Laufe der Zeit auf sozialen Medien „sammelt“, zu sichern. Sollten größere Veränderungen vonstatten gehen, ist man so auf der sicheren Seite und hat sie anderweitig abgespeichert. Wie Sie vorgehen sollten, wenn Sie Ihre LinkedIn-Kontakte exportieren möchten, beschreibe ich in der heutigen Anleitung.

  • Sie gehen dazu in Ihr LinkedIn-Account und wählen rechts oben „Datenschutz & Einstellungen“ aus.

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  • Gehen Sie links auf „Konto“ und scrollen runter bis Sie den Titel „Datenarchiv anfordern“ gefunden haben. Klicken Sie jetzt auf ändern.

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  • Aus Sicherheitsgründen werden Sie im nächsten Schritt gebeten, Ihr LinkedIn-Passwort einzutippen.
  • Klicken Sie rechts auf „Archiv anfordern“

Sie erhalten von LinkedIn eine Mail mit den schnell aufzubereitenden Daten erhalten wie z.B. Ihre Nachrichten, Kontakte und Kontakte, die Sie importiert haben. Dies kann recht schnell gehen, kann aber auch, wie bei mir kürzlich erlebt, ca. 48 Stunden in Anspruch nehmen. Eine zweite Mail, welche dann in den nächsten 24 Stunden folgt, beinhaltet Daten wie Ihre Aktivitäten, Informationen zu Personen, welche Sie zur Kontaktaufnahme eingeladen haben etc. Versendet werden die Dokumente an die E-Maill-Adresse, welche auf LinkedIn als primäre Adresse angegeben ist.

 

 

 

Mit neuen Einstellungen mehr Erfolg bei der Jobsuche auf LinkedIn

Für Jobsuchende gibt es auf LinkedIn einige Möglichkeiten, sich so zu präsentieren, dass sie von Recruitern gefunden und angesprochen werden. Die Basis ist immer ein gut ausgefülltes Profil.

Eine vorübergehende Mitgliedschaft als Premium-Mitglied mit der „Job-Seeker-Mitgliedschaft“ kann Ihnen einige Vorteile bringen. Warum?

  • Sie erhalten InMails durch welche Sie selbst in Personalberaterin in Kontakt treten könnten oder sich mit einflußreichen Personen Ihrer Branche vernetzen könnten.
  • Sie erhalten mehr Details über Unternehmen. Nur mit der Mitgliedschaft erfahren Sie z.B. wie hoch die Fluktuationsrate in einem Unternehmen ist
  • Sie werden in den Suchergebnissen von Recruitern, welche nach besonderen Kenntnisse suchen, weiter oben angezeigt
  • Sie sehen, wer in den letzten 90 Tagen ihr Profil besucht hat und könnten sich mit diesen Mitgliedern vernetzen/ Nachrichten austauschen. Es könnten interessante Kontakte für Ihren Traumjob dabei sein.

Relevantere Job-Angebote erhalten

Des Weiteren können Sie weitere Einstellungen vornehmen, um über LinkedIn relevantere Job-Angebote zu erhalten. Gehen Sie dazu auf die Einstellungen der Job-Seite auf LinkedIn und füllen das Formular Ihren Bedürfnissen entsprechend aus.

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bildschirmfoto-2016-10-13-um-09-48-56Einstellen können Sie folgendes:

  • Wo möchten Sie arbeiten? Mehrere Regionen können hier ausgewählt werden.
  • Angabe zur Berufserfahrung. Sind Sie eher Berufseinsteiger, Berufserfahren oder bereits Director/ Geschäftsführer?
  • In welcher Branche würden Sie gerne arbeiten? Auch hier sind mehrere Angaben möglich. Basierend auf der bereits eingetragenen Berufserfahrung macht LinkedIn auch einige Vorschläge. Diese Angaben sind recht vage. Prüfen Sie diese genau und korrigieren Sie ggf.
  • Zuletzt ist es noch möglich, Angaben zur Wunsch-Unternehmensgröße zu treffen.

So wird es derzeit noch in vielen deutschsprachigen Profilen angezeigt. Aber LinkedIn entwickelt seine Plattform ständig weiter und hat bereits eine weitere neue Funktion in einigen Regionen dieser Welt eingeführt. LinkedIn „Open Candidates“ ist derzeit nur für Mitglieder in den USA, Australien und UK nutzbar. Weitere Regionen bzw. eine weltweite Einführung ist in Arbeit.

Was bietet Open Candidates seinen Nutzern?

  • Auswahl des Wunsch-Jobs. Sie können aus einem großen Angebot auswählen und z.B. Project Manager anklicken.
  • Auswahl des Job-Typs wie z.B. Vollzeitstelle, Teilzeit, Internship oder Freelance-Tätigkeit
  • Auswahl des gewünschten Ortes/ Region.
  • Wann können Sie mit dem neuen Job starten?
  • Ein kleines Fenster mit einem kurzen Text mit Informationen für Recruiter wie z.B. welche Positionen Sie besonders interessieren, welche Berufserfahrung Sie mitbringen. Es ist Platz für einige Sätze (300 Zeichen).

Das Beste an Open Candidates ist, dass Ihr aktuelles Unternehmen nicht sehen wird, dass Sie derzeit auf Jobsuche sind und diese Angaben getroffen haben. Ich denke, dass es dadurch vielen die „heimliche“ Suche etwas leichter macht. Parallel zum aktuellen Job können Sie in Ruhe die Fühler nach neuen Möglichkeiten ausstrecken, ohne, dass es Kollegen oder Vorgesetzte erfahren.

Schauen Sie sich auch dieses Video an, wo die neuen Funktionen von Open Candidates vorgestellt werden bzw. diesen Blogartikel von LinkedIn.

Sie sind unsicher, ob Ihr Profil alle notwendigen Informationen enthält? Lassen Sie mich einen Quick-Check Ihres LinkedIn-Profils durchführen. Gerne zeige ich Ihnen auch in einer Coaching-Stunde, wie Sie selbst ganz aktiv auf LinkedIn mehr für Ihr Personal Branding tun können.

Foto: Pixabay

Wie Sie sehen, wie aktiv ein Mitglied auf LinkedIn ist

Wenn ich herausfinden möchte, wie aktiv ein Mitglied auf LinkedIn ist, schaue ich auf die Anzahl an Kontakten und wie ausführlich das Profil ausgefüllt worden ist. Steht da fast nichts drin, ist auch von auszugehen, dass die Person nicht häufig im Netzwerk ist.

Diese Details sind allerdings nur bedingt aussagekräftig. Besser ist es, wenn Sie sich die Übersicht über die aktuellen Aktivitäten von Mitgliedern auf LinkedIn anzeigen lassen. Die Themen, welche die Personen geteilt, kommentiert und geliked haben, verraten uns wofür sie sich wirklich interessieren und in welchem Bereich sie tätig sind. Diese Informationen kann eine sehr gute Basis für Anknüpfungspunkte sein. Vielleicht wollen Sie genau diese Updates nutzen, um sich mit der Person in einem weiteren Schritt vernetzen oder Sie möchten einen bestehenden Kontakt etwas aufwärmen?

Das könnten Sie zum Beispiel mit folgenden Aktivitäten machen:

  • Sie liken die Updates der Person
  • Sie kommentieren deren Updates
  • Sie schreiben eine Nachricht an die Person mit Bezug auf ein spezielles Status Update

Umgedreht sollten auch Sie sich bewusst machen, dass Andere sehen, womit Sie sich online beschäftigen. Entscheiden Sie daher immer bewusst, in welchen Diskussionen und Themen Sie sich engagieren und ob es ggf. auch kritischere Themen gibt, aus welchen Sie sich raushalten sollten. Der eine oder andere Besucher Ihres Profils könnte ein Rekrutier sein, welcher sich aufgrund von unseriösen Themen abhalten lässt, Sie zum Gespräch einzuladen.

Hier finden Sie die Information über die aktuellen Aktivitäten eines LinkedIn-Mitglieds

  • Sie gehen auf das Profil der Person
  • Neben dem blauen Feld „Senden“ oder „Person X eine InMail senden“ oder „eine Nachricht senden“ klicken Sie rechts auf den kleinen Pfeil.
  • Es öffnet sich ein Unter-Menü, wo bereits in der ersten Zeile steht: „Aktuelle Aktivitäten anzeigen“

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  • Sie klicken darauf und werden fündig oder auch nicht. Wenn Sie Pech haben, sehen Sie nämlich nur folgende Meldung:

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Dann hat Ihr Kontakt gerade Urlaub, eine sehr stressige Zeit oder ist auch sonst nicht so engagiert auf LinkedIn.

Nutzbar ist diese LinkedIn-Funktion übrigens für direkte Kontakte sowie für Kontakte 2. und 3. Grades. Wenn die Person aktiv war, sehen Sie die Aktivitäten für die letzten 28 Tage.

 

Fotos: www.pixabay.com und Screenshots von LinkedIn