Wie lösche ich eine ungenutzte Unternehmensseite auf LinkedIn?

Ihnen ist aufgefallen, dass es bereits eine Unternehmensseite für Ihr Unternehmen auf LinkedIn gibt? Diese Seite existiert parallel zur offiziellen Unternehmensseite, die Schreibweise des Titels ist wahrscheinlich nur minimal anders? Ihre Seite wird regelmäßig mit Updates versorgt und hat bereits Follower gesammelt. Sie möchten sicherlich vermeiden, dass Interessenten auf der falschen Seite landen und verwirrt werden. Der beste Weg ist es, diese „tote“ Seite zu löschen. Die Frage ist nur, wie das gehen soll, wenn man selbst keine Zugangsdaten hat.

Hierfür empfiehlt es sich, sich mit dem Kundendienst von LinkedIn in Verbindung zu setzen und um Tipps zur Vorgehensweise zu bitten. Dieser erkennt auch, ob die Seite automatisch angelegt worden ist oder nicht.

Kürzlich konnte ich für einen Kontakt eine ungenutzte Unternehmensseite wie folgt deaktivieren. Eventuell hilft Ihnen diese Beschreibung auch weiter.

Eine wichtige Information vorab. Um als Mitarbeiter des Unternehmens anerkannt zu werden, sollten zwei Voraussetzungen erfüllt werden:

  1. Der Mitarbeiter verfügt über eine E-Mail-Adresse mit dem gleichen Namen wie der Titel der Unternehmensseite lautet und
  2. er hat das Unternehmen unter dem aktuellen Job gelistet bzw. sich mit der Seite verknüpft.

Genau das hat der Mitarbeiter, welcher aktuell beim Unternehmen tätig ist, befolgt. Als Nächstes konnte er auf die ungenutzte Unternehmensseite gehen und oben rechts über die drei Punkte (Menü) die Rechte für diese Seite beantragen. Man wird um eine Bestätigung gefragt, ob man als offizieller Vertreter des Unternehmens berechtigt ist, die Seite im Namen des Unternehmens zu erstellen. 

 

Wenn dies mit einem Klick bestätigt worden ist, kann man über die Administratorfunktion auf der Unternehmensseite, sich selbst zum Administrator ernennen. Dank dieser Funktion ist man berechtigt, die Seite zu deaktivieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschließend stellt der Mitarbeiter sicher, dass unter Berufserfahrung, die „richtige“ Unternehmensseite eingetragen wird, so dass eine korrekte Verknüpfung vorliegt.

Wenn Sie diese Schritte in der angegeben Reihenfolge abarbeiten, ist eine Unternehmensseite, welche nicht mehr genutzt wird, in wenigen Schritten nicht mehr sichtbar.

Sie haben weitere Fragen zu Unternehmensseiten auf LinkedIn? Hier gibt es Termine für das nächste Webinar zum Thema Unternehmensseiten. Oder senden Sie mir eine E-Mail an friederike@socialmediainternational.de und wir vereinbaren einen individuellen Beratungstermin.

 

Foto: www.pixabay.de

LinkedIn Privatsphäre: Wer sieht mein Profilfoto?

Gerade wer bisher noch nicht viel in Social Media unterwegs war, möchte häufig vermeiden, dass „Gott und die Welt“ das Profilfoto aus sozialen Netzwerken zu sehen bekommt. Vergeblich habe ich letztens eine Einstellung im Bereich „Datenschutz und Einstellungen“ bezüglich des Profilfotos gesucht. Fündig wurde ich an anderer Stelle.

Da sich viele Nutzer Gedanken um ihr Foto und dessen Sichtbarkeit machen, möchte ich das heute hier genauer beschreiben.

So können Sie die Sichtbarkeit Ihres Profilfotos anpassen

Ob Sie sich im Bereich „Einstellungen und Datenschutz“ für ein öffentliches oder nicht-öffentliches Profil entschieden haben, ist hierbei egal.

Sie gehen im Bezug auf das Profilfoto wie folgt vor:

  1. Gehen Sie oben rechts auf „Sie“ und klicken auf „Profil anzeigen“.

 

 

 

 

 

2. Als Nächstes klicken Sie auf das blaue „Stift-Symbol“. 

3. Es öffnet sich ein neues Feld, über welches Sie Ihr Profilfoto bearbeiten können: Es kann z.B. größentechnisch angepasst oder Filter angewendet werden etc. Ganz rechts unten sehen Sie das Auge-Symbol mit dem Wort Sichtbarkeit. Bitte klicken Sie darauf.

4. Über dieses Feld können Sie auswählen, ob nur Ihre Kontakte (Personen 1. Grades), Ihr Netzwerk (Personen, 1., 2. und 3. Grades), alle LinkedIn-Mitglieder oder auch Personen über Suchmaschinen Ihr Foto einsehen können. Bitte vergessen Sie nicht, die neue Einstellung zu speichern.

Wenn Sie z.B. ganz oben auf „Ihre Kontakte“ klicken, sehen Profilbesucher, welche Kontakte 3. Grades sind, kein Foto. Neben dem Namen bleibt das Feld einfach grau: 

  • Die Standardeinstellung ist, dass alle LinkedIn-Mitglieder das Profilfoto angezeigt bekommen.
  • Diese Änderungen können Sie nur über die Desktop-Version von LinkedIn durchführen. Derzeit ist dies noch nicht über die mobile App möglich.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl Ihres Profilfotos achten?

  • In erster Linie, sollte man Sie über das Bild sofort erkennen können. Und Sie sollten sich mit dem Foto wohlfühlen. Nutzen Sie ein aktuelles Foto (nicht älter als 3-4 Jahre) vom Fotografen, mit gut gemachtem Haarschnitt und in Business-Kleidung welche zu Ihrer Funktion und Ihrer Branche passt.
  • Der Ausschnitt des Fotos sollte nicht zu klein sein, man sollte Sie auf den ersten Blick gut erkennen können.
  • Die gewünschten Dateiformate sind JPG, TIF oder PNG, Ihr Bild sollte nicht größer als 8MB und in den Abmessungen 400 x 400 Pixel sein.
  • LinkedIn erlaubt keine Logos (diese sind nur für Unternehmensseiten gedacht), Landschaften, Tiere oder Redewendungen. Es soll ein Foto Ihrer Person sein.
  • Weitere Tipps zum Thema Business-Fotos finden Sie in diesem Beitrag mit der Fotografin Elisabeth Pfahler-Scharf aus München.

Wie ist das mit dem Hintergrundbild auf LinkedIn?

Ein Hintergrundbild hilft Ihnen, eine persönliche Note in Ihr Profil zu bringen. Premium-Mitglieder dürfen aus einer Vorauswahl von LinkedIn auswählen. Basis-Mitglieder überlegen sich einfach, was zu ihnen, ihrer Branche, ihren Interessen etc gut passt. In meinem folgenden Beitrag habe ich einige Tipps für das geeignete Hintergrundbild zusammengetragen.

Meine 7 Tipps für besseres Zeitmanagement zur LinkedIn-Nutzung

Sie möchten die Vorteile von LinkedIn nutzen, haben aber die Befürchtung, dass Sie in Ihrem hektischen Arbeitsalltag keine Zeit dafür finden werden? Fakt ist, dass Sie schon eine gewisse Zeit pro Woche auf LinkedIn eingeloggt sein sollten und mit verschiedenen Funktionen arbeiten sollten, um Ergebnisse zu erzielen. Personal Branding im Internet ist mit etwas Arbeit und Zeit verbunden, also schauen wir mal, wie wir die wenige Zeit am effektivsten nutzen können.

Heute habe ich 7 Tipps für Sie, welche helfen sollen, Ihnen an anderen Stellen etwas Zeit zu sparen, um LinkedIn eine Chance zu geben. Selbstverständlich können Sie diese Tipps auch für andere Aktivitäten in den sozialen Medien übertragen.

1. Markieren Sie sich für den Start auf LinkedIn ein Zeitfenster von 30 Minuten am Tag in Ihrem Kalender. Halten Sie sich an diesen Kalendereintrag und halten Sie das mal für ca. 30 Tage durch. Wenn Sie bereits nach 10 Minuten fertig sind, ist es ok. Sie sollen durch den Kalendereintrag nur erstmal ins Tun kommen. Die 30 Tage empfehle ich, weil es ein gutes Zeitfenster ist, um sich an eine neue Gewohnheit zu gewöhnen.

2. Halten Sie sich an die Regel, dass Sie für mindestens 30 Tage lang täglich auf LinkedIn aktiv werden. Drei Aufgaben, die Sie dann umsetzen könnten, sind: „Personen, die Sie vielleicht kennen“, die Timeline wo Sie mindestens einen Beitrag teilen und fünf Beiträge kommentieren sollten.

3. Wenn Sie noch nicht mit der mobilen App gearbeitet haben, dann installieren Sie sich diese auf Ihr Smartphone oder Tablet. Dadurch können Sie auch mal gemütlich am Abend auf dem Sofa oder auf dem Weg zur Arbeit die Timeline lesen, Wartezeiten am Flughafen oder wenn Sie Ihr Kind vom Sport abholen, überbrücken.

4. Nutzen Sie Tools zum Vorprogrammieren von Status Updates für Ihre LinkedIn-Aktivitäten. Ich arbeite gerne mit Hootsuite, aber auch Buffer ist geeignet. Beide sind auch prima um auf anderen sozialen Netzwerken wie z.B. Twitter die Postings vorzuprogrammieren.

5. Lernen Sie Nein-Sagen zu anderen Aktivitäten. Stoppen Sie das sinnlose Surfen auf Facebook und das Kommentieren von beruflich irrelevanten Themen in Online-Foren. Dort vergehen 10 Minuten wirklich wie im Fluge, die Sie auf LinkedIn effektiver nutzen könnten. Sagen Sie Telefonkonferenzen ohne Agenda bzw. welche, die gewöhnlich nicht zielführend sind, einfach mal ab.

6. Ändern Sie Ihre Meeting-Gewohnheiten: Meetings sollten sich strikt an die Agenda und Zeiten halten. Kurz vor einem Meeting könnten Sie die Teilnehmer recherchieren, sich schon ein Bild von ihnen machen. Kurz nach dem Meeting sollten Sie den Teilnehmern eine Kontaktanfrage senden.

7. Ihre E-Mails nehmen zu viel Zeit in Anspruch? Gewöhnen Sie sich an, diese nur noch zweimal am Tag zu lesen und zu bearbeiten. Das erste Zeitfenster könnte idealerweise nach dem ersten To-Do-Brocken am Morgen sein und dann nochmals am Nachmittag.

 

Sie wollen wirklich mehr auf LinkedIn erreichen? Dann suchen Sie sich noch heute drei der oben gelisteten Tipps raus und setzen Sie um! Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung, inwieweit Sie durch die Änderung der Gewohnheit mehr Zeit für Ihr Personal Branding auf LinkedIn gewonnen haben!

So werden Status Updates auf LinkedIn erfolgreicher!

Wie sollte ein Posting, ein von Ihnen veröffentlichtes Update in der LinkedIn-Timeline aussehen, damit es viele Nutzer zu sehen bekommen? Abgesehen davon, dass der Inhalt interessant sein sollte, einen Bezug zu Ihrer Tätigkeit haben sollte und die Leser davon einen Nutzen ziehen sollten, gibt es auch rein formell ein paar Dinge zu beachten. Im Zweifel müssen wir uns ja am von LinkedIn vorgegebenen Algorithmus orientieren. Und der hat sich wohl etwas verändert.

Noch vor einiger Zeit hieß es, dass Status Updates, welche mit einem Foto kombiniert worden sind, besonders gut ankommen. Das ist heute anders. Neuerdings darf ich meinen Kunden raten, das Bild auch gerne wegzulassen.

Dank der Erfahrungen anderer Experten sowie meiner eigenen Experimente, bin ich zu dem folgenden Ergebnis gekommen, welches ich heute gerne teile:

Wie schaut ein erfolgreiches Status Update aus?

  • Es besteht aus relativ viel Text. Es darf gerne aus mehreren Sätzen oder kurzen Stories bestehen. Wichtig ist, dass man auf „mehr anzeigen“ klicken muß. Ich habe mich selbst schon häufig erwischt, dass ich bei einem spannend formulierten Textbeginn gerne auf „mehr anzeigen“ geklickt habe.

 

 

 

  • Sie sollten Fragen stellen und ruhig mal ganz direkt um Kommentare bitten. Kleine Umfragen können direkt als Status-Update formuliert werden und die Leserschaft muß diese nur mit ja oder nein beantworten. Auch das kommt ganz gut im Netzwerk an und kurbelt die Interaktionen an. Auch wenn auf LinkedIn meist weniger geliked oder kommentiert wird, mit dieser Aufforderung klappt es am ehesten.
  • @mentions zu Personen, mit welchen Sie auf LinkedIn vernetzt sind.
    Wenn Sie an einer Veranstaltung teilnehmen, welche von Person X organisiert wurde, könnten Sie diese namentlich nennen.
    Wenn Ihnen ein Beitrag besonders interessant erscheint und Sie sicher sind, dass einige Ihrer Kontakte dazu eine Meinung äußern könnten, dann erwähnen Sie diese Personen in Ihrem Update.

 

 

 

 

  • Emojis: Unsere Augen lieben sie, auch wenn sie nicht sehr Business-like wirken. Sie ziehen die Aufmerksamkeit an sich. Wenn Sie Ihr Status Update über die mobile App posten, geht es ganz leicht und dank Smiley und Co fällt der Text mehr auf.
  • Live Videos: Auf Facebook sind sie recht erfolgreich. Nun gibt es die Funktion auch auf LinkedIn. Sie können ganz schnell ein Live Video in der Timeline posten, achten Sie darauf, dass Sie beim Thema bleiben und es professionell ausschaut. Auffallen werden Sie mit dem Video, der Algorithmus pickt sich die neue Funktion natürlich gerne raus.

Was Sie vermeiden sollten!

  • Externe Links: Ich gebe es zu, ich habe es so oft gemacht. Das Verlinken auf externe Beiträge. Lassen Sie das bleiben. Posten Sie LinkedIn-Beiträge, davon gibt es genügend und inhaltlich wertvoll sind sie auch.Wenn es doch mal die Verlinkung auf eine Landingpage sein soll, dann können Sie den Link auch weiter unten als Kommentar posten.
  • Status Update + ein Foto. Auch das funktionierte früher recht gut. Posten Sie entweder gleich mehrere Fotos, also 4-5 oder Sie lassen das Bildmaterial ganz weg. Weitern oben habe ich ja beschrieben, was besser funktioniert.

Mir ist durch diese Änderungen erst wieder klargeworden, dass jedes Netzwerk seine eigenen Spielregeln hat und es niemals Sinn machen kann, auf allen Kanälen das Gleiche zu posten. Wenn ein Status Update auf einem anderen Netzwerk empfehlenswert ist, sollten Sie sich dort auch anpassen. Lieber auf den verschiedenen Netzwerken verschiedene Texte und Materialien posten. Ich hoffe, dass Sie dank der oben aufgeführten Tipps, Lust bekommen haben, die oben genannten Tipps beim nächsten Status Update auszuprobieren.

Wie Sie in wenigen Schritten einen eigenen Blogartikel auf LinkedIn posten

Sie haben schon viel von LinkedIn-Publishing gehört und möchten nun selbst ausprobieren, einen Beitrag zu posten?

Ein eigener Blogartikel erscheint direkt in Ihrem LinkedIn-Profil unter „Artikel und Aktivitäten“ und ist ein weiterer Weg, um seine Expertise auf dem Business-Netzwerk LinkedIn zu zeigen. Sie möchten wissen, wie solch ein Beitrag aussehen kann? Hier sehen Sie meinen Beitrag zu den Privatsphäre-Einstellungen auf LinkedIn bzw. einen Artikel über Technologie, die Kultur und das Frühstück aus meiner Timeline.

Grundlagen zum Veröffentlichen von Artikeln auf LinkedIn

Wenn auch Sie das Publizieren auf LinkedIn ausprobieren möchten, empfehle ich das regelmäßige Posten, wie z.B. einmal im Monat oder häufiger. Idealerweise setzen Sie sich, wie bei anderen Social-Media-Aktivitäten, ein Ziel und planen mehrere Beiträge im Voraus. Blogartikel auf LinkedIn sollten keine Werbung sein. Sie sollten einen Nutzen für Ihre Kontakte bzw. Ihr erweitertes Netzwerk (also Ihre Follower) darstellen. Ich sehe häufiger Beiträge, welche nur aus wenigen Sätzen oder einem Zitat bestehen und dann auf ein Angebot verlinken. Das ist kein Blogartikel. Es ist Werbung! Damit werden Sie auf LinkedIn nicht wirklich erfolgreich sein. Wenn Ihr Beitrag einen echten Nutzen für Ihre Kunden transportiert, können Sie am Ende auf ein aktuelles Angebot, Kontaktdaten oder Ihre Webseite verweisen. Ich halte es für sehr wichtig, dass der werbende Faktor niemals im Vordergrund steht.

Worauf sollten Sie noch achten?

  • Verwenden Sie aussagekräftige, professionelle Bilder. Nehmen Sie Bilder, die zu Ihrer Branche und Ihren Themen passen. Wenn Sie Bildmaterial anderer Quellen benutzen, denken Sie bitte an die Urheberrechte und entsprechende Vermerke.
  • Verwenden Sie kurze, spannende und aussagekräftige Überschriften. Die Leser sollen auf Ihren Artikel neugierig gemacht werden. Besonders beliebt sind Beiträge, die mit „How to“ im Englischen bzw. „Wie“ im Deutschen starten. Probieren Sie das mal aus!
  • Es heißt, dass längere Artikel mehr Aufmerksamkeit bekommen als die kurzen Beiträge. Es heißt, dass die ideale Länger bei ca. 1900-2000 Zeichen liegt.
  • Posten Sie Ihren Beitrag unbedingt auch auf anderen Social-Media-Kanälen, wie Twitter, Facebook und XING. Auch in Gruppen sozialer Netzwerke könnten sie gut ankommen. Dies und die eigene regelmäßige Aktivität auf LinkedIn sorgen für die Reichweite Ihrer Beiträge.

So erstellen Sie Ihren Artikel für LinkedIn:

  • Erstellen Sie den Artikel in einem Word-Dokument und führen Sie die Rechtschreibprüfung durch.
  • Gehen Sie auf LinkedIn, und klicken ganz oben im schwarzen Balken auf das Haus. Das ist Ihr Start-Menü.
  • Als Nächstes klicken Sie oben in der Mitte auf „Artikel schreiben“ und Sie werden auf ein Formular weitergeleitet, über welches Sie Ihren Blogartikel bearbeiten und dann veröffentlichen können.

  • Über den folgenden Link landen Sie direkt auf dem Formular für den neuen Artikel: https://www.linkedin.com/post/new.
  • Beitrags-Foto hinzufügen: Jetzt können Sie mit einem Klick auf das Symbol mit dem Pluszeichen ein geeignetes Foto für Ihren Artikel hinzufügen. Es sollte den Wunsch-Maßen von 552 x 368 pixel entsprechen (Stand Dezember 2017). Leider kann es passieren, dass in der Voransicht, also in der Ansicht, wie Ihre Kontakte es in der Timeline angezeigt bekommen, Teile des Bildes abgeschnitten werden. Bevor Sie auf das finale „Veröffentlichen“ klicken, sollten Sie die Bildansicht überprüfen und das Bild ggf. anders zuschneiden.
  • Als Nächstes kopieren Sie Ihre Überschrift in das Formular.
  • Direkt darunter kann der komplette Text Ihres Beitrages eingefügt werden.
  • Beim Klick auf das viereckige Symbol mit dem Plus-Zeichen können Medien wie Fotos, Videos, Verlinkungen oder Präsentationen hinzufügt werden. Machen Sie ruhig Gebrauch davon und posten weitere Bilder in Ihren Beitrag. Laut LinkedIn sollten diese im Dateiformat JPG, GIF oder PNG und nicht größer als 10 MB sein.
  • Um den Text anschaulich zu halten, sind verschiedene Formatierungen möglich:
    • Überschriften
    • Fettgedruckte, kursive Schrift
    • Nummerierungen und Aufzählungen
    • Einfügen von Zitaten
    • Verlinkungen/ Hyperlinks

Sie können bestimmen, wann der Beitrag gepostet werden soll. Beim Redigieren wird immer die aktuellste Version gespeichert. Posten Sie den Beitrag zu einem späteren Zeitpunkt, wenn idealerweise viele Mitglieder aktiv sind. Sie gelangen zu den Entwürfen Ihrer Beiträge, indem Sie auf diesen Link klicken und dann rechts unter „Mehr“ auf „Entwürfe“. Wenn der Artikel geteilt werden soll, klicken Sie ganz rechts auf den blauen Kasten „Veröffentlichen“.

Mit regelmäßigen und gut geschriebenen Beiträgen können Sie Follower sammeln. Ihre direkten Kontakte sind automatisch Follower Ihrer Beiträge, aber auch „Fremde“ können Ihre Artikel abonnieren bzw. Ihnen folgen. Sie möchten herausfinden, wer Ihnen bereits folgt? Das finden Sie über diesen Link heraus. Die gleiche Zahl wird auch angezeigt, wenn Sie in Ihr Profil in den Bereich „Artikel und Aktivitäten“ gehen.

Leider erhalten Ihre Kontakte seit kurzem keine Mitteilungen mehr über die neu publizierten Beiträge. Sie können daher nur hoffen, dass Ihr Beitrag bei Ihren Kontakten/ Ihrem Netzwerk in der Timeline erscheint. Ob das wirklich klappt, hängt von vielen Faktoren ab, welche Einfluß auf den LinkedIn Content-Algorithmus haben. Diesem Thema werde ich mich bei Gelegenheit in einem separaten Beitrag widmen. Das Engagement des eigenen Netzwerkes spielt dabei eine große Rolle und Sie sollten auch etwas Geduld mitbringen.

LinkedIn als Vertriebstool nutzen, ohne den Sales Navigator zu buchen? Geht das?

Kann ich für meine Vertriebstätigkeiten LinkedIn einsetzen, ohne gleich eine Mitgliedschaft wie den Sales Navigator zu buchen? Ich bin der Meinung, dass sich letzterer hervorragend als Social-Selling-Tool eignet. Allerdings gibt es auch bei der kostenfreien Basis-Variante viele nützliche Funktionen, so dass man wirklich nicht gleich eine Mitgliedschaft für 57,11 Euro im Monat (bei jährlicher Abrechnung) buchen muß.
Klüger ist es, sich mit dem, was „for free“ bereits geboten wird, auseinander zu setzen. Funktionen, die sich für den Vertrieb eignen:

1. Die Arbeit mit der Suchfunktion. Suchen Sie nach geeigneten Kontakten. Sie können Stichwörter, Namen und Orte eingeben. Auf der rechten Seite der Such-Funktion gibt es weitere Filter wie z.B. Branchen, Standorte, Hochschulen und mehr. Ich komme damit in den meisten Fällen sehr gut klar. Wer bei den Suchergebnissen eine 2 hinter dem Bild stehen hat, ist ein Kontakt 2. Grades und kann ganz einfach angeschrieben werden, da man bereits über gemeinsame Kontakte verfügt.

2. Ich vernetze mich meistens mit diesen Personen 2. Grades und schreibe ihnen eine personalisierte Kontaktanfrage. Dazu gehen Sie in das Profil der Person und dann über die drei Punkte oben rechts auf „Vernetzen“. LinkedIn bietet dann an, eine persönliche Nachricht (300 Zeichen lang) zu schreiben. Nutzen Sie diese Funktion, denn sie steigert, die Chance, eine Bestätigung zu bekommen.

3. Neuen Kontakten schreibe ich eine kurze Begrüßungsnachricht und bedanke mich für die Bestätigung.

4. Ich poste Status Updates, teile und kommentiere Beiträge. Wenn möglich, logge ich mich dazu täglich ein und werde aktiv. Gerne über die mobile App oder halt vom Laptop aus. Wenn Sie im Vertrieb tätig sind, sollten Sie vor allem den Beiträgen von potentiellen Kunden Beachtung schenken.

5. Wenn Sie sich wirklich täglich einloggen, sehen Sie auch täglich, wer Ihr Profil besucht hat. Beim Basis-Account sieht man immer die 5 letzten Profilbesucher. Senden Sie diesen Personen, vorausgesetzt, sie sind noch nicht mit ihnen vernetzt, eine Anfrage. Wer Ihre Beiträge geliked oder kommentiert hat, sollte auch ein kleines Dankeschön bekommen. Wenn Sie die komplette Liste sehen möchten, wer in den letzten 90 Tagen Ihr Profil besucht hat, hilft ein Upgrade.

Haben Sie all das mindestens 60 Tage lang regelmäßig gemacht? Wie kommen Sie klar? Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie beim Suchen an Ihre Grenzen kommen und doch InMails zur Kontaktaufnahme benötigen oder Kontakte in Kategorien sortieren möchten, dann ist der Sales Navigator genau richtig.

Welche Funktionen bekommen Sie beim Sales Navigator?

Mit einer Mitgliedschaft, sehen Sie, wie hoch Ihr persönlicher Social Selling Index (SSI) ist. LinkedIn meint, dass man einen 20%-igen Anstieg mit dem Sales Navigator bekommen kann. Wenn man allerdings auf LinkedIn sehr aktiv ist, schafft man einen Großteil auch so.

Sie möchten wissen, wie hoch Ihr Index ist? Über folgenden Link, finden Sie Ihren persönlichen SSI heraus. Meiner liegt heute bei 76, zwischenzeitlich lag er höher. Kurz gesagt, bewertet der Index, wie gut Ihr Profil ausgefüllt ist, wie aktiv Sie auf LinkedIn sind und ob Sie sich regelmäßig mit aktiven Personen auf LinkedIn vernetzen und austauschen.

Weitere Funktionen des Sales Navigators: 

  1. Die berühmten InMails: Sie dürfen im Monat 20 InMails an Ihnen fremde Personen versenden. Gerade um potenzielle Kunden anzusprechen, ohne gemeinsame Kontakte, kann das sehr ergiebig sein.
  2. Sales Insights: Sie bekommen zusätzliche Informationen über Ihre im Sales Navigator gesammelten Accounts und Leads. Mit diesen Personen sind Sie noch nicht vernetzt, sehen aber Details wie z.B. Infos zu Jobwechseln oder Unternehmenswachstum.
  3. Die erweiterte Suche mit dem Lead Builder. Eine ganz hervorragende Suchfunktion, welche ich mir für dieses Video mal genauer angesehen habe.
  4. Sie sehen eine komplette Liste aller Profilbesucher der letzten 90 Tage. Dies bietet eine gute Gelegenheit, diese Personen anzuschreiben und nach dem Grund des Besuches zu fragen. Oft wird daraus ein Kunde.
  5. Empfohlene und gespeicherte Leads. Personen, mit welchen Sie noch nicht vernetzt sind. Sie können ihnen folgen und sie kontaktieren. Genial ist es, dass Sie beim Sales Navigator auch Kategorien anlegen können und diese Leads sortiert nach Kategorie filtern können.
  6. Suchergebnisse werden nicht eingeschränkt. Auch bei Personen 3. Grades sehen Sie alle Details. Eine gezieltere Kontaktaufnahme ist möglich.

Sie möchten noch mehr zum Sales Navigator erfahren? Hier habe ich über meine ersten Erfahrungen berichtet.

Wo zeige ich im LinkedIn-Profil, dass ich gerade auf Jobsuche bin?

Am 30. Juni war ich mit meinen LinkedIn-Kurzberatungen auf der Karrieremesse job40plus in München tätig und wurde häufiger gefragt, wo und was man ins LinkedIn-Profil reinschreiben sollte, wenn man sich gerade auf Jobsuche befindet. 

Ihr oberstes Gebot sollte immer sein, einen authentischen Eindruck zu hinterlassen und keine falschen Angaben zu treffen. Ich berate immer im Hinblick auf die Auffindbarkeit des Profils, damit Sie von neuen Arbeitgebern gefunden werden. Gleichzeitig sollten nicht nur Keywörter im Profil stehen, sondern es sollte sich auch gut lesen lassen und auf einen Blick zeigen, wofür Sie stehen.

Sie haben auf LinkedIn verschiedene Möglichkeiten, um auf Ihre aktuelle Jobsuche aufmerksam zu machen. Mit diesem Beitrag erhalten Sie fünf Möglichkeiten, welche Sie sofort umsetzen können. Einige sagen auf den ersten Blick, in welcher Situation Sie gerade sind, andere zeigen es eher versteckt. Wofür Sie sich entscheiden hängt sicher von der Dringlichkeit Ihrer Jobsuche ab und wie lange Sie bereits arbeitslos sind.

Abzuraten ist, den ehemaligen Arbeitgeber noch über Monate im Profil stehen zu lassen. Auch wenn man das häufiger sieht, hinterlässt es keinen guten Eindruck.

Auch wenn Sie auf Jobsuche sind, sind Sie Experte auf einem bestimmten Gebiet. Zeigen Sie das! Schreiben Sie deshalb lieber eine Jobbezeichnung/ Ihren Studiengang in Ihren Profil-Slogan als dass Sie dort schon auf die aktuelle Jobsuche hinweisen. 

Meine fünf Tipps, wo Sie das Thema Jobsuche am besten unterbringen können

1. Sie erstellen eine neue Station einer Berufserfahrung und schreiben in das Arbeitgeberfeld rein, dass Sie derzeit auf der Suche nach einem neuen Job sind. Beachten Sie, dass sich LinkedIn den aktuellen Arbeitgeber nach oben zieht. Sie können schreiben „Looking for a new challenge“, dann steht es auch ganz oben im Profil. So wie hier.

 

2. Sie möchten es lieber etwas diskreter? Sie könnten ebenfalls eine neue Staion der Berufserfahrung anlegen und Sie schreiben den „Jobsuche-Hinweis“ in das Feld der Position, also ganz oben. Man wird diese Information erst beim Runterscrollen in Ihrem Profil entdecken. Es kann da wie folgt aussehen:

 

Hier könnten auch einige aktuelle Aktivitäten oder Weiterbildungen, welche Sie im Laufe der Jobsuche absolviert haben, aufgelistet werden. Die wenigsten sitzen faul auf dem Sofa, sondern buchen Kurse, welche es wert sind, erwähnt zu werden.

3. Eine noch zurückhaltendere Möglichkeit ist es, dass Sie einen Endtermin zum letzten Job eintragen und keine neue Position eintragen. Zusätzlich könnten Sie im Text der Zusammenfassung auf die Jobsuche hinweisen.

4. Oder Sie machen in der Zusammenfassung auf die Jobsuche aufmerksam. Auffallen wird es, wenn Sie es gleich zu Beginn des Textes unterbringen. Wenn man auf Ihr Profil geht, wird man den von Ihnen formulierten Hinweis angezeigt bekommen. Hier ein Beispiel, wie es aussehen kann:

 

5. Ziemlich unauffällig ist es, wenn Sie Ihren aktuellen Wechselwunsch in die Zusammenfassung schreiben, aber ganz am Ende. Als „Call-to-Action“, wie z.B. Ich befinde mich aktuell auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit als XXXX. Wenn Sie mehr über mich und meine berufliche Erfahrung erfahren möchten, kontaktieren Sie mich unter XXX E-Mail-Adresse.“

Möglich sind auch Kombinationen aus den oben erwähnten Möglichkeiten.

Welche Formulierung passt am besten?

Häufig liest man im Deutschen:

  • Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung
  • Offen für neue Herausforderung
  • Account Manager auf Jobsuche
  • Suche eine neue Tätigkeit im Bereich XXX
  • Aktuell auf Jobsuche in Stadt XXX

Ihr Profil ist auf Englisch angelegt und Sie suchen auf internationaler Ebene? Hier habe ich einige englische Formulierungen für Sie:

  • Looking for a new challenge,
  • Open for a new challenge
  • Unemployed and Looking for Work
  • IT Manager seeking work
  • Account manager available for new opportunity
  • Marketing Professionell in transition
  • PR Manager currently exploring options

Schreiben Sie mir, für welche Variante Sie sich entschieden haben und warum. Ich freue mich über Ihren Kommentar im Blog.

Sie benötigen weitere Anregungen für ein professionelles LinkedIn-Profil? Gerne berate ich Sie individuell und erstelle die passenden Texte. Hier können Sie sich über mein Angebot informieren.

7 Tipps zur Auswahl des perfekten Hintergrundbildes auf LinkedIn

Haben Sie Ihrem Profil schon eine persönliche Note verliehen, indem Sie ein ganz persönliches Hintergrundbild hinzugefügt haben?
Kürzlich wurden die Abmessungen für das Hintergrundfoto auf LinkedIn verändert. Es darf nun etwas schmaler (1584 x 396 pixel) sein und es wird weniger vom eigentlichen Profil verdeckt. Ich finde die neuen Abmessungen recht praktisch, denn ich konnte ein Foto von mir einfügen, was vorher nicht möglich war. Schauen Sie mal hier:

Möchten Sie auch ein neues Hintergrundbild hochladen und etwas Farbe ins Profil bringen? Auf LinkedIn können Sie Fotos, Videos und PDFs auch bei einem Basis-Account hinzufügen während bei XING für ein schickes Portfolio mit Bildern ein Premium-Mitgliedschaft notwendig ist. Machen Sie Gebrauch von dieser Gelegenheit und heben sich von anderen Mitgliedern ab.

Hier finden Sie meine 7 Tipps zum Einrichten des Hintergrundbildes:

  1. Die Grafik sollte im JPG, GIF oder PNG-Format sein und nicht größer als 4 MB sein.
  2. Die von LinkedIn empfohlene Größe ist 1584 x 396 pixel.
    Wenn Sie Schrift unterbringen wollen, dann am besten nicht im unteren Teil des Bildes.
  3. Zeigen Sie Persönlichkeit mit einem individuellen Bild.
  4. Arbeiten Sie mit den Farben, welche zu Ihrem Corporate Design passen.
  5. Achten Sie darauf, dass Sie die Bild-Rechte für das Foto haben.
  6. Bearbeiten lassen sich eigene Fotos gut auf Picmonkey oder Canva. Und seit August 2017 kann man sein Bild auf LinkedIn zuschneiden, anpassen und Filter wie schwarz-weiß oder leuchtend einrichten.
  7. Auf mobilen Geräten schaut das Hintergrundfoto wieder anders aus. Also, prüfen Sie lieber vorab, wie es dort angezeigt wird und ggf. passen Sie es entsprechend an.

Wählen Sie etwas aus, was zu Ihnen, Ihrer Person, Ihrem Beruf oder Freizeitinteressen am besten passt. Lassen Sie sich von meinen Beispielen inspirieren:

  • Wer in der Musikbranche tätig ist, könnte etwas mit Noten auswählen.
  • Eine Texterin findet sicher ein Bannerbild mit Büchern, Texten oder Buchstaben.
  • Der Eventmanager kann ein Bild von sich auf einem Messestand zeigen.
  • Eine Führungskraft welche seit 20 Jahren in der Automobilbranche arbeitet, findet sicher ein Hintergrundfoto welches zur Branche passt, Autos zeigt, Fabrikhallen im Hintergrund zu erkennen sind.
  • Schön sind auch Bilder mit Landschaften wie Berge, Blick aufs Meer, Aussichtspunkte oder die Skyline der Lieblings- oder Heimatstadt. Inspirationen finde ich meist auf Seiten wie https://linkedinbackground.com/ und https://unsplash.com/.

Einige Unternehmen stellen für ihre Mitarbeiter ein Hintergrundfoto in den Unternehmensfarben/ CI zur Verfügung oder geben Vorgaben, was erlaubt ist und was nicht.

Sie haben Fragen zu Ihrem Profil? Kontaktieren Sie mich unter friederike@socialmediainternational.de und wir vereinbaren ein Termin zur Profiloptimierung für Ihre Job- oder Kundensuche.

Ein Vorgeschmack auf den LinkedIn ProFinder: Ein Tool für Selbständige

Seit einem Dreiviertel Jahr gibt es für Selbständige in den USA ein zusätzliches Tool, welches Unternehmer und Freelancer zusammenbringen kann. Der ProFinder. Diese Funktion kann Freelancher bei ihrer Akquise unterstützen und Unternehmen finden mit einigen Klicks ihren passenden Dienstleister. Noch ist es hier in Deutschland nicht freigeschaltet, aber das könnte sich ja bald ändern.

Wenn es soweit ist, kann man sich registrieren und Unternehmen oder Selbständige können gezielt nach Dienstleistern aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Design, Texten, Marketing, Buchhaltung, Software-Entwicklung, Immobilienmakler oder Business-Coachings Ausschau halten und um Angebote bitten.

Jetzt bereits habe ich die Möglichkeit, mir eine Liste verschiedener Experten anzuschauen. Mit diesem Link finde ich eine Liste an Content Marketing-Experten: Neben einer Kurzbeschreibung über den Experten, sieht man, welche der Experten Kontakte 1. oder 2. Grades sind. Des Weiteren sind zu den Experten auch Empfehlungen gelistet. Diese gehen zwar im LinkedIn-Profil unter, aber im Rahmen des ProFinders kommen sie richtig gut zur Geltung. Je mehr Empfehlungen man hier aufweisen kann, desto bessere Chancen hat man sicher, um ein Angebot gebeten zu werden.

Wie funktioniert nun die Suche nach einem Freelancer-Experten? Dazu wird der registrierte Nutzer durch ein Menü mit verschiedenen Fragen geführt und nach wenigen Klicks kann man um ein Angebot bitten. Wenn Sie z.B. nach einem Buchhalter suchen, werden Fragen nach der Art der zu erfüllenden Dienstleistung, der Unternehmensgröße, der genutzten Buchhaltungssoftware, ob es sich um ein einmaliges Projekt oder um wiederkehrende Aufgaben handelt, gestellt. Ganz wichtig ist auch die Angabe, ob man den Freelancer persönlich treffen bzw. mit ihm arbeiten will oder ob eine virtuelle Zusammenarbeit angestrebt wird.

Zum Finden von Dienstleistern wird das Tool kostenfrei angeboten. Die Dienstleister werden ab dem elften Angebot zur Kasse geben. Das heißt, zum Ausprobieren und Kennenlernen sind zehn Angebote frei, danach macht eine Business-Mitgliedschaft Sinn. Wie hoch diese genau ist, schauen wir uns am besten an, wenn es auch in Deutschland verfügbar ist.

Sie sind neugierig und möchten mehr über den ProFinder erfahren? Hier gibt es ein von LinkedIn erstelltes Q&A welches einen guten Überblick verschafft.

Ob Sie das Tool nutzen werden, wird sich zeigen. So lange es nicht da ist, macht es Sinn, sein Profil auf den neuesten Stand zu bringen, ein paar Empfehlungen einzuholen und mit Hilfe der bereits vorhandenen Funktionen sein Netzwerk auszubauen. Die Suche und das Anschreiben von Kontakten ist in jedem Fall für jeden zugänglich und kann zu neuen Aufträgen führen.

So holen Sie sich nur die Beiträge in den LinkedIn-Newsfeed, die Sie wirklich interessieren!

So passen Sie den LinkedIn-Feed an Ihre Bedürfnisse an

Bestimmt haben Sie bereits von LinkedIn Pulse gehört. In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie in Zukunft mehr Beiträge im LinkedIn-Feed sehen werden, welche Ihren Interessen entsprechen. Zeit auf LinkedIn zu verbringen soll für Sie effektiv und zielführend sein.

Als Erstes sollten Sie sich Ihrer persönlichen Strategie bewusst sein. Mit welchen Themen möchten Sie auf LinkedIn Selbstmarketing betreiben und welche Themen interessieren Sie besonders um Ihren persönlichen Karrierezielen näher zu kommen? Überlegen Sie sich dadurch einige Stichwörter, welche ggf. auch bereits in verschiedenen Bereichen Ihres LinkedIn-Profils stehen.

Folgen Sie den Leuten, die auf LinkedIn zu diesen Themen aktiv sind und beobachten Sie deren Beiträge. Hierzu empfehle ich die Suchfunktion wo Sie verschiedene Stichwörter eingeben können.

So passen Sie Ihren LinkedIn-Feed an

  • Loggen Sie sich auf LinkedIn ein und klicken oben auf „Start“.
  • Sie sehen Ihre Timeline, bestehend aus den News-Meldungen Ihrer Kontakte und den Beiträgen, welche LinkedIn Ihnen basierend auf Ihrem Profil und bisherigen Einstellungen anzeigt.
  • Rechts oben neben den Beiträgen (egal ob es ein Unternehmens-Update oder ein Update eines Kontaktes ist) sehen Sie drei kleine Pünktchen. Klicken Sie darauf.

Es öffnet sich ein neues Fenster (siehe Screenshot weiter unten) über welches Sie verschiedene Einstellungen treffen können:

  • Sie finden den Beitrag unpassend? Beobachten Sie das und ggf. wollen Sie diese Art Beiträge für die Zukunft ausblenden.
  • Sie können auch entscheiden, dem Kontakt oder der Unternehmensseite nicht mehr zu folgen. Wenn es ein Kontakt ist, bleiben Sie dennoch mit der Person vernetzt und können ihr z.B. Nachrichten senden.
  • Der Beitrag passt nicht zu LinkedIn und zur LinkedIn-Posting-Philosophie? Sie können dies LinkedIn melden.
  • Oder Sie klicken auf den letzten Punkt und können aus der Liste der Meinungsführer auswählen, wem Sie in Zukunft folgen wollen.

 

 

 

 

Der direkte Link um Kanälen zu folgen ist Pulse/discover. Gerne können Sie diesen Weg auch ausprobieren.

Machen Sie das für ein paar Tage in Folge und passen somit Stück für Stück Ihren Feed inhaltlich Ihren Lieblingsthemen an.

Wenn Sie auf das Profil des Autors gehen, können Sie das Folgen seiner Beiträge auch wieder rückgängig machen.

Abonnieren Sie sich Ihre Lieblings-Themenkanäle auf Deutsch oder Englisch

Um Ihnen etwas Zeit zu sparen, können Sie auch hier über die folgenden Links den direkten Weg zu interessanten Themen wählen:

Stand: Oktober 2017: Vor einiger Zeit wurden die Meinungsführer nach Regionen und Themen sortiert und mann konnte direkt den Meinungsführern auch aus dem deutsch-sprachigen Raum folgen. Sie waren sortiert nach Kategorien wie z.B. Technologie & Internet, Unternehmen & Märkte, Marketing & Vertrieb, Jobs & Karriere.